Bad Wilsnack taucht noch einmal auf

Sucht euch mal bei den Kommentaren den von Dirk Zimmermann aus Rathenow aus. Sollte er nicht mehr zu sehen sein, weil ihn neuere von seinem Listenplatz verdrängt haben, dann müsst ihr zu dem  Artikel  bahnhof-bad-wilsnack-klappe-die-letzte/ gehen, dort steht er etwas weiter unten bei den Kommentaren.

Von solch einer Resonanz habe ich immer schon mal geträumt.

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Im Fotoblog “träume” ich noch immer von dem großen, sportlichen Mädchen.

Das Loch wird besiegt …

und bezwungen und durchklettert!

Wir sind immer noch auf dem Spielplatz am Maybachufer, es ist immer noch Tag der Vereinigung. Wir sind noch dort, weil das Wetter so schön war, die Laune so gut, die Fotomotive so vielfältig. Und ein Passwort hielt ich für nichtnötig, da nichts richtig zu sehen ist.

2410 Sppl Lochbezwingung 59 verp

 

Erste schüchterne Erkundungsversuche.

2410 Lochcollage

Jetzt ist bewiesen: Die Hälfte ist schon durch.

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Kleiner Pausenstopp zum Ausruhen.

Aber nicht nur runde Löcher wollen bezwungen werden, viereckige, zu kleine Öffnungen gab es auch noch. – Die restlichen Kinder auf dem Platz waren 5 bis 7 Jahre jünger als Anna – die passten besser durch die Löcher.

2410 Sppl Lochbezwingung 91

Stehen sie für Frieden?

In meinem Nachbarort Teltow gibt es eine Firma, die sich mit der künstlerischen Verschönerung von alten Mauerteilen beschäftigt. Die ursprünglichen Graffitis werden einfach übersprüht – sehr oft mit bekannten oder weniger bzw. mir nicht bekannten Personen des öffentlichen Lebens.

Angenehm aufgefallen sind mir diese fünf, die ich sogar auf Anhieb benennen konnte. Da ich wenig fernsehe, ist das bei mir nicht immer so klar.

2909 Mauerteile Friedensleute 13

Und so sieht der Platz insgesamt aus.

2908 Mauerteile 14

Und damit du siehst, dass ich nicht nur auf deinem Blog, sondern auch auf meinem an dich denke, zeige ich diese Teile ganz besonders für dich, liebe Ruth – denn du hast sie auch fotografiert. (Damit keine Missverständnisse entstehen, diese Fotos sind von mir, aber Ruth hat bei ihrem Besuch bei mir auch Fotos gemacht)

 

I am the champion, I am the winner …

… oder “nomen est omen, denn ich habe gestern das Doppelkopfturnier gewonnen.

Warum nomen, warum omen? Ich war so zeitig da, dass ich mich als erste in die Liste der Teilnehmerinnen eintrug – und sofort und gleich sagte ich kühn und keck: Und das bleibt so bis zum Ende!

Geholfen hat mir beim Gewinnen meine Glückszahl, denn es waren 13 Spielerinnen da. Die ersten beiden Runden gingen glatt an mich und in der dritten spielte ich nicht so schlecht, dass der Sieg gefährdet wäre.

1910 Karten

Für “die Guten” gibt es am Ende Preise und ich konnte mir etwas aussuchen.

Ich habe mir diesen Regenschirm mit dem Ampelmännchen genommen.

1910 Schirm 12 1910 Gewinn Ampelmännchen 13

Ich bitte, von Ovationen oder gar standing ovations abzusehen :-) – aber gefreut habe ich mich sehr.

Wilhelm Tell lebt …

und hat sogar noch einen Ableger bekommen. Die beiden alten Herren stehen hier in ziemlicher Verdrießlichkeit im Dunklen. Dem können wir aber abhelfen.

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Wir werfen unseren “Riesenscheinwerfer” an und schon stehen sie in gleißendem Flutlicht.

1810 Minilampe 10

(Nur zur Erläuterung, die Lampe ist maximal 10 cm hoch)

1810 Wilhelm Tells 71

Jetzt gelingt es dem Ableger von “Wilhelm Tell dem Älteren” auch, seine schönen Schuhe ins Rampenlicht zu stellen.

1810 Wilhelm mit SchickSchuhen

Warum er dennoch so einen Flunsch zieht, weiß ich nicht.

Drachenfest in Tempelhof

Dort, wo früher die etwas größeren Maschinen gestartet und gelandet sind, durften an diesem Tag die abenteuerlichsten Gebilde in die Luft gehen – wenn sie es denn geschafft haben.

Es war ein Samstag und ich hatte Anna-Dienst. Vergnügt machten wir uns auf die Füße – im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir stiegen zwei Stationen zu früh aus. Das Kind wollte sich nicht an einen aufgeblasenen Bären,

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1610 DrF Flugfiguren 84Drachen oder sonstiges hängen – nein, es wollte hüpfen, springen, rutschen – alles kostenlos, alles von der veranstaltenden Wohnungsbaugesellschaft finanziert. Die Hüpfburgen ließen schon ihr Herz höher schlagen, aber noch heftiger schlug es wohl auf dem Trampolin, aus beiden Gründen: Freude und Anstrengung.

 

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(Da Annas Vater momentan computermäßig nicht erreichbar ist, konnte ich keine Freigabeerlaubnis bekommen – deswegen verpixxelt.)

Ich konnte sie gerade noch zu einem Rundgang bewegen – den Rest der “Kunst” musste ich mir dann allein ansehen.

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Den großen, weißen Männern zollte sie ein wenig Respekt – aber sie wollte zurück zu der Hüpferei.

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Als wir dann jedoch “Clara” am Himmel entceckten (lila), freuten wir uns beide, dass sie so mutig war.

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Die teilweise recht unverständliche Kunst, die auf ausrangierten Minigolfbahnen angeordnet war, zeige ich als Minigalerie.

 

Morgen gibt es noch ein paar Fotos im Fotoblog.

“Das Leben ist ein Regenbogen” …

behauptet Iris Boden …und sie hat Recht!

1410 Regenbogen Karfunkelfee

Foto: http://karfunkelfee.wordpress.com/2014/10/12/ahnungen-von-immergrun-spektralanalyse/

Gemeint ist ihr gleichnamiges Buch, das ich gerade mit Spannung und Schmunzeln gelesen habe.

Wie oft waren wir schon in den Fängen von Frau Esmeralda Eifersucht gefangen – bewusst oder unbewusst? Darüber kann man nachsinnen.

Froh können wir sein, wenn wir in unserem Umfeld nicht die allwissende, immer Intrigen spinnende Tante Gertrud haben und gar noch von ihr abhängig sind. Sie schafft es leider, dass am Ende alles nach ihrem Kopf geht, auch wenn sie dazu giftige Einfälle in die Tat umsetzen muss.

Zu welchen leicht frivolen und geheimnisvollen Gedanken die Autorin von einer runden Männerglatze mit abstehenden Ohren animiert wird, das müssen Sie einfach selbst lesen.

Wer will schon von einem Psychiater behandelt werden, der am Ende selbst behandlungsbedürftig ist, nachdem er alles ko geschlagen hat? Die meisten wollen überhaupt nicht psychiatrisch behandelt werden.

Weihnachten, die fünfte Jahreszeit in Deutschland, wird in dem Buch nicht ausgespart. Bei einer Geschichte über dieses Thema lief es mir kalt den Rücken herunter vor Grauen, zumal ich glaubte, hier einem innerfamiliären Disput zu lauschen.

Jetzt habe ich fünf Geschichten kurz angerissen, es gibt noch 14 weitere in diesem Buch – alle lesenswert, faszinierend für mich oft der unerwartete Ausgang der Geschichte. Manche hinterlassen ein Lächeln, andere ein Nachdenken – aber keine einen faden Nachgeschmack.

Man kann es im Buchhandel, online bei Amazone oder sicher auch bei ihr bestellen – ihre Blogadresse ist: http://irisboden.wordpress.com/ oder http://schreibtischgedanken.wordpress.com/