Am letzten Tag … da darf Frau ruhn …

Es ist natürlich nur der letzte Tag des Monats gemeint. Bisher stehen keine größeren handwerklichen Projekte an. Ich genieße meinen Balkon – und das sollte ich vielleicht öfter machen, denn bald ist es wieder zu kalt dafür. Sollten mir bunte Ideen kommen, dann habe ich genügend Stifte zur Verfügung, auch wenn ich gerade eine Schachtel voller Filzstifte weggeworfen habe. Aber ich habe ja auch noch einen Hausbriefkasten an meinem Lieblingsurlaubsziel versteckt – der füttert mich auch manchmal mit Ideen. – Und wenn gar nichts mehr hilft, gehe ich an den Teltowkanal, schaue in die Wolken und aufs Wasser, und dann denke ich: “Ihr (nicht ihr) könnt mich alle mal!”

Wer will fleißige Handwerker (w) seh’n …

der muss zu der Clara gehn.

Ich liebe es, Möbelchen mit zwei Händen zusammen zu bauen, bei denen man eigentlich dringend 3 oder gar 4 gebrauchen könnte. Da ich aber schon ein Leben lang nur zwei habe, konnte ich mich lange genug daran gewöhnen – und habe es gepackt!!!!! Ihr glaubt gar nicht, wozu man alles die Füße einsetzen kann.

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Zuerst lagen nur ein “ominöser” Zettel, 5 Bretter (überschaubar) und viele Schrauben auf der Erde und auf meinem Bett. Jetzt wusste ich endlich, warum mein Unterbewusstsein mir vor zwei Tagen “befohlen” hatte, den Akkuschrauber aufzuladen.

Frisch ans Werk und gleich nach einer knappen Stunde gewonnen. Die meiste Mühe haben die 16 kleinen Schräubchen für die Rollfüße gemacht. Die Löcher waren so gering vorgebohrt, dass die Schraube immer wieder wegrutschte. Wie lernte ich es schätzen, dass die Kreuzschlitzschraubendreher magnetisch waren und die kleinen Schräubchen festhielten. – Als ich alle Löcher vorbohren wollte, brach ein Bohrer ab, der jetzt natürlich nie mehr entfernt werden kann.

Das erwähne ich nur deswegen, weil die Rollfüße maximal 10 Minuten vor Ort waren – dann schraubte ich sie wieder ab. Meine Telefonladestationen und das Modem müssen nicht in der Gegend herumgefahren werden , nein! – Hier ist noch die Rollen-Variante zu sehen.

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Kleine Colateralschäden wie einen abgetretenen Brillenbügel muss Frau dabei eben in Kauf nehmen. – Und das, was unter dem Glasuntersetzer ist, ist auch ein Colateralschaden.

Die ganze Chose fing an, als ich beim Zubettgehen bemerkte, dass eine deutliche Tendenz zum Hinausrollen bestand. Ich wollte es nicht glauben, da ich diese Liege ja shon 14 Jahre in dieser Wohnung benutze und noch NIEEEEEEEEEE eine Schräglage bemerkte. Doch da der Alkoholpegel Null Promille betrug, überprüfte ich die Sache per riesengroßer (1 m lang) Wasserwaage – und siehe da, ich konnte die Luftblase gerade noch bemerken.

Da muss was passieren, doch ich habe noch keine entsprechenden Holzklötzer. LiteraturliebhaberInnen mögen mich bitte nicht lynchen, aber Bücher, die vor scharfen Bettbeinkanten durch Lederuntersetzer geschützt werden, erfüllen auch ihren Zweck. Hoffentlich bleibt das jetzt kein Dauer-Provisorium.

XY ungelöst … oder … Pflanzendetektiv(in) gesucht

Vorgeschichte: Aus unterschiedlichsten Gründen setze ich nicht unbedingt fertig gepflanzte Töpfe in die Erde meiner Balkonkästen, sondern ich versenke ein sogenanntes Saatband. Und wenn auf diesem “Löwenmäulchen” steht – sortiert in verschiedenen Größen – dann erwarte ich vom Prinzip her auch diese Blumen, mit deren Blüte man so wunderschön spielen kann. Doch dieses Jahr gab es einen reinen Überraschungserfolg.

In den kleinen halbrunden Gefäßen spross das Grünzeug, als hätte ich mit voller Hand Samenkörner ausgestreut. Die Pflanzen sind ziemlich niedrig, dickblättrig und glitzern in der Sonne, weil oft Tau an ihnen hängt. Ich weiß nicht, wie sie heißt, obwohl ich sie schon hatte.  -

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Dennoch lassen es sich die meisten Töpfe und Kästen nicht verbieten, ein Exemplar der Pflanze zu beinhalten, die ich eigentlich suche.

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Sie ist viel zu hoch für meinen Balkon, auf dem es oft sehr windig ist (ca. 50 cm und mehr) und hat kleine weiße Dolden als Blütenstände.

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Sie überragt alles, was ich bisher gepflanzt habe, ist viel größer, als alle bunten Blumen und wird mich hoffentlich noch mit mehr als dem bisher gezeigten überraschen.

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Der Lavendel muss schon um seine Daseinsberechtigung bzw. um Sonnenschein kämpfen.

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Und das sind die Dolden, von denen ich sprach.

 

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Und wenn es stürmt, dann legt sich alles flach. Im Fotoblog legt es sich nicht.

Nachts bin ich am kreativsten

Dieser Eintrag ist frisch geschrieben, nicht vorgebloggt.

Vielleicht habt ihr aus den Kommentaren schon rausgelesen, dass ich mich zu einem Wechsel zu Kabel Dingsbums entschieden habe. Dabei machte mir nur Probleme, dass ich das Modem nicht im Wohnzimmer dicht beim Computer anschließen kann, weil die Schrankwand vor der Kabelbuchse steht. Also hatte ich an eine reine WLAN-Lösung gedacht: Modem im Schlafzimmer an der Zweitbuchse, WLAN-USB-Stick von AVM in einen USB-Anschluss stecken und lossurfen. Aber wie heißt es so schön: “Wat der Buar nit kennt, dat frisst er nicht”. Der Stick wäre ziemlich teuer und es  schmeckte mir nicht, meine mittelalte Kiste per WLAN durch die Weiten des Netzes zu jagen.

Kommt der Prophet nicht zum Berg, dann muss eben der Berg zum Propheten kommen!

Kurz vor Mitternacht leitete ich die ersten Arbeitsschritte dafür ein, mit meinem Arbeitsplatz (Computer- und Druckertisch) ins Schlafzimmer zu ziehen. Ich musste zwei Bretter von diesem  Regal entsorgen, damit das untere höhere rückt und damit mein Bett unter das Fenster und unter das Regal passt.  – Aber das ist erledigt. Auch alles andere, was da noch in der Ecke stand, ist anderweitig verstaut. – Jetzt muss nur noch der Sohn kommen, mit mir das Bett umwuchten und die beiden Computertische in das andere aus der Ecke ist weggeräumt und damit ist fast alles fertig.2105 Ordnungsteile 61

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Jetzt ist es Sonntag, zeitiger Nachmittag. Der Bibelspruch “Am siebenten Tag, da sollst du ruhen” muss viel Wahrheit beinhalten, denn meine heutige Sonntagsarbeit stand unter keinem guten Stern.

Als ich mir eine Nachbarin auserkoren hatte, um nur schnell die Liege umzustellen, musste ich sie natürlich leerräumen. Im Liegen-Originalzustand liegt der Bettkasten auf dem Fußboden auf, so dass man diesen beliebig belasten kann – notfalls sogar mit einem Liebhaber, der schnell versteckt werden muss. Ich habe aber, da ab und mal “Kreuz” angesagt ist, meine Liege auf 15 cm hohe Füße gestellt – und das ist zum Aufstehen aus dem Bett einfach ideal. Aber jetzt ist der Unterboden natürlich frei – nach unten lässt er Ausdehnung zu. Ich merkte das bisher nicht, da zwei Unterbettkisten auf Rollen untergeschoben war. Doch als diese weg und der Bettkasten leer waren, sah ich die Bescherung. Auf einer Seite war die Unterbodenplatte komplett aus ihrer Verankerung gerissen. Mir entfleuchte ein unsonntägliches sch… Sch….! Eine Reparatur hätte nur mit dem Sohn passieren können, da wir die Liege hätten hoch- bzw. querkant hinstellen müssen.

Darauf habe ich verzichtet. Umgestellt, Kisten drunter geschoben und alles ist (notfalls) paletti.

Doch dann fing ich an zu googeln, was kluge(?) Köpfe dazu meinen, in welche Himmelsrichtung mein Kopf liegen MUSS – bisher habe ich klassisch geschlafen: Kopf nach Norden und Füße nach Süden. Jetzt habe ich Ost-West im Angebot. Soll der Kopf im Osten bleiben (wie hier) oder lieber an die Westseite (jetziges Fußende), dafür dann keine Wand dahinter. Mit der hier gezeigten Variante muss ich aufpassen, dass ich mir nicht doch mal versehentlich den Kopf am Brett darüber stoße – ist aber fast unmöglich.

Die West-Ost-Variante sieht so aus:

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Als ich las, was ich schon alles falsch mache (Steckdosen im Zimmer, Elektrogeräte, die sogar auch noch Funkstrahlen aussenden, kein freistehendes Bett, mindestens 1,5 m vom Fenster weg) – da habe ich schnell alle Suchseiten zugemacht, ein wenig den “Werkstattcharakter” kaschiert und jetzt hoffe ich einfach, dass ich die nächste Zeit gut schlafe. 14 Jahre lang habe ich getrennt von Technik und Computer geschlafen – jetzt versuche ich es mal – wahrscheinlich kürzer – mich nachts mit der Technik zu vertragen. – Das neue Modem wird eine Schlummerfunktion haben, dann schlafe ich nicht so allein. :-)

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Hab’ Sonne im Herzen und Sonne im Raum – dann kannst du gut scherzen und ?????? Baum? kaum? Flaum? Schaum? Saum?

Wahrend der Zeit, in der ich diesen Text schrieb, gab es plötzlich ein Poltern im Schlafzimmer. Ein guter Freund hatte zu mir gesagt: “Wenn du mit dem Kopf unter dem Regal schläfst, dann wirst du noch von einem Buch erschlagen!” – Das im Hinterkopf, gehe ich der Ursache des “Getöses” auf den Grund. Mein Bett: Übersät mit Filzstiften. Von oben war eine Schachtel gefallen, die brechend voll mit (alten, meist schon vertrockneten) Filzstiften war. – Schnell entsorgte ich alle ungeprüft in den Müll – diese Schachtel kann mir nachts nicht mehr auf den Kopf fallen.

So, und das ist jetzt der Endzustand – ich hoffe, ihr bemerkt das hochgerückte Regal, seht das folienbezogene Bettende und den Kasten (nein, den habe ich weggeschnitten) und wünscht mir trotz bald anrollender Massiv-Technik weiterhin einen guten Schlaf. – Alles, was fallen könnte, habe ich festgezurrt – also ich glaube nicht, dass mein irdisches Ende durch ein herunterfallendes Buch eingeleitet wird.

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Über meinem Kopf steht kein Fernseher, sondern eine Deutschlandkarte, die mir endlich im Schlaf alle Bundesländer und ihre Hauptstädte beibringen soll :-)

Nackt braten …

hat in meinem “zarten Alter” sicher keinen Zugriffsansturm im Blog zur Folge, bei mir jedoch folgten  kleine Brandbläschen auf dem Bauch, als das Fett aus der Pfanne spritzte.

Und dann muss die Feuerwehr kommen. Zugegeben, nicht wegen meines verbrannten Bauches oder Öls, sondern wegen der vielen Stürme in Berlin mit ihren unangenehmen Folgen für die Bäume. Wenn deren dicke Äste drohen, auf Fußgängerköpfe herabzubrechen, dann sind die “Jungen” mit der langen Leiter und der Motorsäge ganz, ganz schnell zur Stelle.

Vodafone, ich habe die Nase voll von dir …

… oder hast du dich jetzt doch wieder eingekriegt?

Eine Entwarnungsmeldung habe ich zwar noch nicht, aber alles geht wieder schneller.Vielleicht liegt das daran, dass ich mich gestern ganz intensiv mit Kabel Deutschland und seinem 25er Angebot und mit der Telekom auseinander gesetzt habe, die mir eine 16.000er Leitung für schlappe 35,00 Euro zur Verfügung stellen will. Zusätzlich käme ein neues Modem und Anschlussgebühren. – Vodafone hat mir “eidesstattlich” versichert, dass meine Leitung nicht über 6000 belastbar ist. Im Klartext, will ich mehr, dann muss ich wechseln. Langsam liebäugle ich doch mit Kabel Deutschland – viel mehr Leistung und viel weniger Geld.

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Hätte ich hier nicht bis Anfang August vorgebloggt, wäre seit einer Woche tote Hose, da Vodafone mich und sicher viele andere Kunden hängen lässt. Seit einer Woche kann ich im Feedreader mal gerade Texte lesen, bei Fotos streikt schon die Geschwindigkeit. Will ich einen dieser Blogs aufrufen, ist es wie russisches Roulette: “Kommt er (der Blog) oder kommt er nicht.” Das ist nichts für Vaters technikbegeisterte Tochter, sooooooooooo habe ich mir das nicht vorgestellt.

Es ist unglaublich, seit 7 Tagen werde ich jeden Tag aufs Neue vertröstet: “Unsere Techniker arbeiten an der Großstörung, die bei uns besteht!” – Der Erfolg: Es wird eher schlimmer als besser. Um diese wenigen Zeilen schreiben zu können,  habe ich mehrere Minuten gebraucht, bis die Beitrags-Maske empfangsbereit war. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie veröffentlicht werden.

Ich überlege ernsthaft einen Anbieterwechsel, wo es auch ruhig mehr als eine 6000er Geschwindigkeit sein darf. Kabel-Deutschland, eine Vodafone-Tochter, will und werde ich nicht nehmen, denn ich müsste meine Schrankwand abbauen und an der Rückwand mit einem Loch versehen, um an die Kabelanschlussdose zu kommen.

1&1 ist wohl auch keine Tochter der Telekom mehr. Leider kann ich keinerlei online-Erkundungen einziehen – dazu fehlt mir die Geduld, um auf einen Seitenaufbau zu warten. Von Freenet, bei denen ich ganz zu Anfang mal einen Vertrag hatte, hört man gar nichts mehr.

Von O2 sollte man wohl auch die Finger lassen, wie allgemein behauptet wird.

Alice, die ja mal so groß in Berlin verbreitet war, ist wohl auch geschluckt worden – wie ja letztendlich mein Arcor, bei dem ich eigentlich angeheuert hatte, bevor der Riese Vodafone das Maul aufgerissen hat und “haps” gemacht hat.

Bleibt letztendlich nur der Herrscher und Monopolist über alle Leitungen, der Magenta-Riese, die Telekom. Für dieses Unternehmen gibt es die heftigsten Verneiner, aber auch viele, die nie nicht nichts anderes haben möchten. Doch ich habe noch einen Wunsch, der heutzutage bei einem Neuanschluss wohl nicht mehr erfüllt wird. Ich möchte nicht mit VOIP telefonieren, sondern nach Möglichkeit nach wie vor meine getrennte Telefonleitung haben – so wie jetzt. Deswegen kann ich momentan wenigstens mein Telefon benutzen. Da hatte mir allerdings Vodafone gleich am Anfang eine Möglichkeit angeboten, Festnetzgespräche kostenlos aufs Handy umzuleiten. Ich weiß allerdings nicht, ob das nur bei einem Vodafone-Anschluss möglich gewesen wäre – und den habe ich nicht.

Ich gehe jetzt mal Erkundungen vor Ort einholen. Und denkt bitte alle dran – ich bin nicht untreu, ich bin nur technikbehindert.

Folien”liebe” trägt Blüten und Früchte

Im Schlafzimmer blühen jetzt ohne Wasser oder Dünger – passend zu den lila Schränken – diese lila Blütentöpfe. Inzwischen habe ich das in die Jahre gekommene Fliegengitter am rechten Fenster entfernt und die Scheiben geputzt – und alles sieht noch einmal so schön aus.

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Da ich ja nicht so der große Kochfreak bin, brauche ich auch nicht so viele Küchenkräuter – eine Schale Basilikum auf dem Balkon reicht mir, die restlichen können im Schlafzimmer oder hier am Küchenfenster vor sich hin “wachsen”.

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Im Wohnzimmer laden zwei Balkontüren und ein Fenster zum Bekleben ein – und ich konnte und wollte nicht widerstehen. Für die Mitteltür hatte ich mir zu meinen chinesischen Schriftzeichen und den vielen Steinen im Bad ein Stück Bambus mit Steinen und einer Orchideenblüte samt einer Blattranke ausgesucht. Laut Packungsbeschreibung sollte die Höhe 106 cm betragen und das “Kunstwerk” türbeherrschend wirken. – Ich habe es extra mal vom Prospekt abfotografiert.

 

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Als es dann an der Tür klebte, war es soooooooooo mickrig (82 cm Höhe), dass ich sofort ein Foto mit angelegtem Zollstock machte, um ein Argument im Baumarkt für die Rückgabe zu haben.

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Und da wollte mir der Verkäufer bei 24 cm Differenz etwas von Toleranzen und Messungenauigkeiten erzählen. Wenn ich so für blöd verkauft werden soll (vielleicht, weil ja Frauen keinen handwerklichen Verstand haben dürfen), könnte ich fuchsteufelswild werden. – Ich diskutierte nicht lange und suchte mir stattdessen diese unteren Blumentöpfe mit Buchsbaumkugeln aus.

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Für das Fenster kamen dann bald zwei kleine Orangenbäumchen und ein Oliventopf dazu – hier erst einmal durch das Fenster hindurch fotografiert.

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Und da sie so schnuckelig aussehen, habe ich meinen beiden Hunden aufgetragen, gut auf sie aufzupassen, dass sie kein stehlfreudiger Nachbar diebt.

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Das endgültig letzte Projekt (mehr Fensterscheiben habe ich nicht),  ist ein großes Mandarinenbäumchen für die zweite Balkontür geworden.

 

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Gibt es eine Therapeutin für Deco-Sticker-Erkrankte? Ich glaube, bei mir ist die Krankheit hochgradig vorangeschritten, wie die abschließende Collage aller Musterbeispiele zeigt.

2507 Collage

 

Wenn Vodafone nicht bald flotte Füße macht …

.. und endlich einen Techniker zu mir schickt, um des Übels Wurzel auszurotten, werde ich wohl zwangspausieren müssen, denn meine vorgebloggten Einträge sind Anfang August zu Ende.

Diese wenige Zeilen schreibe ich nachts oder besser, in den ganz frühen Morgenstunden, da kann ich dem Aufbau meiner Seite von der Geschwindigkeit her wundervoll mit den Augen folgen. Jedes Foto rollt sich im Zeitlupentempo auf.

Vielleicht muss ich meinen vor zwei Jahren – als ich ähnliche Schwierigkeiten mit der Netzgeschwindigkeit hatte – erstrittenen Sofortkündigungstermin jetzt wahrnehmen :-)

In ganz freundlicher und sehr verbindlicher Manier erklärt mir die Kundenbetreuung, dass eine “Großstörung” in meinem Bereich vorliege. Aber auch die muss ja mal bearbeitet sein, so dass man sich vielleicht auch um mein Anliegen kümmern kann. – Ich gebe Laut, wenn sich was getan hat.

Lila-nicht-Liebende blättern schnell weiter …

denn sonst bekommen ihre Augen einen Schock.

Da mich ja sonst keiner lobt oder tadelt, muss ich das Ergebnis meiner Folienbezieherei aus dem Schlafzimmer noch schnell zu Papier Bildschirm bringen.

In mein Schlafzimmer gibt es noch einen Blick in groß im Fotoblog.

In Berlin herrscht ein raues Klima …

und das wird nicht besser werden.

Ich fahre mit meinem kleinen “Leon” zum Doppelkopf – ein wenig in Eile, da auf den letzten Pfiff. Die Ampel wird grün und ich pfeife um die Kurve unter eine Bahnunterführung. Da muss ich so etwas von auf die Klötzer gehen, das alles im Auto nach vorn fliegt. Grund: Ein Fußgänger geht in aller Gemütlichkeit verkehrswidrig über die Straße. Ich hatte keine Lust auf “Mann auf der Motorhaube”, aber einen kleinen Huper konnte ich mir nicht verkneifen.

Seinetwegen muss ich an der roten Ampel anhalten. Im ersten Moment geht er weiter – doch dann dreht er um und haut mir mit voller Wucht gegen die hintere Scheibe. Ich konnte nur denken: “Dieses Jahr habe ich es aber mit Scheiben” – doch die Scheibe hat gehalten.

Es war nicht etwa ein eigenartig aussehender Jugendlicher, der so reagiert hat – nein, ein ganz normal aussehender Erwachsener mittleren Alters. – Mittelschwer erschrocken (oder erschreckt?) setzte ich meine Fahrt fort.

Das liegt bestimmt daran, dass die “Liebe unter den Menschen” zur billigen 1-Euro-Massenware verkommen ist. :-)

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Im Schloss – in diesem Einkaufszentrum, das Einser-Zeugnisse mit halbpreisigen Eiskugeln belohnt – wird gar eine Valentinsbrücke gebaut, um inflationär die Schlösser zu beherbergen.

2107 Liebesschlösser

SOOOOOOOOOOOOO kann das mit der Liebe unmöglich gemeint sein und funktionieren.