Ich war mit Suchen beschäftigt …

gesucht habe ich nach diesem und jenem, aber mehr nach dem als nach dem :-) – blöder Spruch, ich habe wirklich gesucht, im Laufe der letzten Tage unterschiedliche Sachen, manchmal auch einfach nur den gestrigen Tag, weil der besser war als der heutige. – Erst habe ich die Sommersachen im Schrank gesucht. Da sie ganz hinten waren, kam alles durcheinander und passte zu ChaosClara. Doch diesmal gefiel mir das Chaos nicht – doch als diese hier zu “besichtigende” Ordnung im Schrank wie kurz nach dem Schöpfungsakt herrschte, dachte ich auch: “Das ist nicht mein Schrank!” – Und richtig, nach 3 Tagen sah er schon wieder menschlicher aus.

2304 Ordnung Kleiderschrank 71

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2040 – Das ist alles nur aus Sand

Und den Urlaub gab es als Zugabe, den bezahlte aber Johannis allein, zumindest den für seine Frau. Sandra, die Frau von Kay, arbeitete bei einer Reiseagentur. Sie kam eines Tages mit der Idee, auf der wunderschönen Insel Rügen ein großes Ferienhaus für viele Familien mit Kindern zu mieten. Nach genauer Umfrage stellten sie fest, dass ein Haus allein doch nicht ausreichte. Also wurde noch ein zweites gemietet – für die ältere Generation, die ja nun durchweg alle über 60 waren und alle etwas mehr Ruhe brauchten. Da die beiden Häuser direkt benachbart waren, konnten die Kinder problemlos zwischen den Häusern und Generationen hin und her wechseln. Alle waren glücklich damit. Mit 5 Autos machte man sich an einem Wochenende im Juli auf den Weg nach Rügen.
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Dort angekommen, teilte man sich je nach Interessen bei den Freizeitbeschäftigungen auf. Frühstücks- und Mittagsmahlzeiten wurden getrennt in den einzelnen Ferienwohnungen eingenommen, aber das Abendbrot fand gemeinsam für alle in der großen Diele statt. Da saßen die Eltern von Anna und die Eltern von Anno (4 Personen), die Anno-Familie (4 Personen), Felix und Constantin (2 Personen) und Kays Familie (4 Personen). Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das für ein Geschnatter und Gekichere war. Zum Glück war das Haus mit einer großen Spülmaschine ausgestattet, so dass die Kinder nicht zum Abwaschdienst abkommandiert werden mussten. Das Kochen übernahmen wechselseitig die einzelnen Ehepaare. – Ich habe anschließend mal den Jüngsten gefragt, an welchem Abend es ihm denn am besten geschmeckt hat. Na, wer kennt die richtige Antwort? Weiterlesen

2038 – Ein Geburtstagsgeschenk

In diesem Jahr soll Mutter Beimer, ach nein, Mutter Domini natürlich, ihren 60. Geburtstag feiern. Alle überlegten hin und her, was denn nun für sie passend wäre. Da es allen, die sich an dem Geschenk beteiligen wollten, finanziell gut ging, wurde an ein Geschenk der etwas besseren Finanzierungs-Klasse gedacht. Zuerst wurde eine 4-Wochen-Kreuzfahrt anvisiert, aber zum Glück konnte sich Anno noch gut erinnern, dass seine Mutter schon bei der kleinsten Bootsfahrt den Fischen ihr Frühstück „schenkt“.

Constantin stimmte für eine exzellente Neuausrüstung mit technischen Geräten, denn Claudia, wie sie inzwischen auch von Sohn Anno genannt wurde, nicht nur von den „Ziehkindern“, war sowohl an Computern als auch an Fotoapparaten oder I-Phones interessiert und versiert. Da ihre Außenaktivitäten aus verschiedenen Gründen weniger wurde, tummelte sie sich umso mehr auf den Wegen des Internets. – Aber auch dieser Vorschlag fand keine allgemeine Zustimmung. Weiterlesen

2036 – Just married

Endlich mal Ruhe – endlich mal keine Probleme, fast schon langweilig. Die Einschulung von Benno war ein willkommener Anlass, alle mal wieder im Haus zu versammeln. Der kleine Kerl hatte seine schwere OP bestens verkraftet und wuchs und gedieh in bester und frischester Luft, im Haus und im Garten. Er war ja um ein Jahr älter als seine Mitschüler. Da er schon viel bei Feli mitbekommen hatte, meinte die Lehrerin nach 3 Monaten, dass er viel zu klug für diese Klasse sei, ob die Eltern ihn nicht ein Jahr überspringen lassen wollen.

Papa und Mama sprachen mit ihm und erwarteten eigentlich Widerspruch, denn er war in Bezug auf Hausaufgaben ein kleines Faultier – NUR DAS NÖTIGSTE – das war seine Devise. Wie erstaunt waren sie jedoch, als er voller Begeisterung zustimmte. Es machte ihm angeblich gar nichts aus, dass er einiges nebenbei aufholen muss, wenn er nicht die rote Laterne sein wollte. – Er zog den „Lernstress“ dem „Langeweilestress“ vor, denn in der 1. Klasse hatte er sich wirklich nur gelangweilt und deswegen zu viel geschwatzt.

Gesagt – getan – und bald gehörte er auch in der zweiten Klasse zu den Pfiffigsten, die manchmal die Lehrer mit ihren spitzfindigen Fragen zur Weißglut brachten. Doch ich denke, das war mehr deren Problem als seins, denn schlauer als die Schüler sollten die Lehrer schon sein. Weiterlesen

2035 – Incognito

Gleich übergehend von der Silvesterfeier wurde in Annos 35. Geburtstag hinein gefeiert. Die „halben“ und die runden – wenigstens die wurden immer mit Freunden und Familie gefeiert. Seine Eltern sah Anno ja häufig, da sie sich oft um die Kinder kümmerten, doch der Kontakt zu Annas Eltern war inzwischen nicht mehr so eng wie anfangs – vielleicht, weil sie in einer anderen Stadt wohnten, vielleicht, weil sie ein wenig dachten, sie seien etwas Besseres als Annos Eltern. Das hatte zwischendurch schon zu Auseinandersetzungen zwischen Anno und seiner Frau geführt, die dann aber immer wieder mit Versöhnung endeten. Sie liebten sich wirklich sehr – immer noch – auch wenn sie jetzt schon so lange zusammen waren.

Anna war gerade mit ihren home-office-Aufgaben beschäftigt und hatte sich kopfüber in eine schwierige Aufgabe gestürzt, als sie ein markerschütterndes Gebrüll hörte. Sie glaubte, Benno sei die Treppe runter gefallen. Felicitas war in der Schule, von ihr konnte also keinerlei Gefahr ausgehen. Anna rannte die Treppe zum Kinderzimmer nach oben. Benno lag auf der Erde, hatte erbrochen und aus seiner Windelhose floss Blut. Ohne auch nur einen Moment nachzudenken, packte sie den Jungen, trug ihn die Treppe runter, setzte ihn ins Auto und jagte mit total überhöhter Geschwindigkeit ins nahe gelegene Klinikum. Vielleicht wegen des Geruchs, vielleicht auch, weil die Schwester die Dringlichkeit der Sache erkannt hatte – Benno kam sofort dran … und Benno kam auch sofort auf den OP-Tisch. Weiterlesen

2033 – Abgase

Abgase in der Wohnung, ja im ganzen Haus, denn inzwischen konnte Benno schon recht gut die Treppen hoch und runter krabbeln bzw. steigen. Inzwischen müsste er schon längst sauber sein. Er sprach ganz exzellent – aber auf dem Gebiet der „Rohstoffentsorgung“ hinkte er anderen Kindern um Lichtjahre hinterher. Offenbar hatte Benno  Schmerzen dabei, wenn er in die Windeln „stank“, denn er jaulte immer ganz fürchterlich dabei. Das einzig Gute daran war, dass ihn Anna dann gleich mit einer sauberen Windel versorgen konnte. Weiterlesen

2031 – Geblähte Nasenlöcher

Benno machte gute Fortschritte bei allen Dingen, die ein Mensch, speziell ein kleiner Mensch, so erlernen muss. Er krabbelte in der Geschwindigkeit eines Formel-1-Rennwagens durch die Wohnung, befreundete sich mit allem auf der Straße, was ebenfalls auf vier Beinen durch die Welt ging und erheiterte mit seinen Späßen alle, ausnahmslos alle. Egal, was er gerade wieder angestellt hatte, egal, was er vom Tisch gezogen hatte – keiner konnte ihm richtig böse sein, denn er hatte es ja nur aus Wissbegier, Wissensdurst oder wegen anderer positiver Eigenschaften gemacht. Weiterlesen

Buch: Wer will, wer will, wer hat noch nicht …

der kann jetzt         Bestellen – Bezahlen – Beschnuppern

Das Äußere meines “dritten Kindes” ist weniger lila als befürchtet, der Inhalt  abwechslungsreicher als da beschrieben und  das Musterexemplar in meiner Hand ließ mehr Freude aufkommen als eingeplant. :-)
Am 8.4.  habe ich alle Bücher in der Hand, im Auto, im Schrank und vielleicht bald im Briefumschlag, damit das Buch neue Leute kennenlernt.
Sucht jemand noch ein Ostergeschenk – das ist zumindest ein lustiges Ei zum Verstecken?!? Am 25. März 2010 animierte ich euch, Ostern ein Schlagloch zu verschenken - und jetzt hat sich das Schlagloch zum (Verschenk-)Buch gemausert.
Mail an: ClaraHimm1508 ät gmx.de mit Bestellung schreiben
und 15,00 € + 2,00 € Porto
von eurem Konto an meins überführen, nachdem ich meine Kontonummer verraten habe.

2029 – Stützen

Anno hatte sich diesen Namen für seinen Sohn gewünscht so nach dem Motto: Wer A sagt, muss auch B sagen, und so kam es eben zu Benno. Beide Großeltern zeigten sich anfangs etwas pikiert und meinten, dass Benno doch nur die Kurzform von Bernhard sei. Sie wollten, dass er als Bernhard ins Standesamtsregister eingetragen werden soll. – Die jungen Eltern ließen die Großeltern palavern und machten im Endeffekt doch, was sie für richtig hielten – und am Ende war ihnen keiner böse.

Was sie dagegen ernst nahmen, war die Beschwerde ihrer Tochter. So klein, wie sie ja eigentlich noch war, bemerkte sie zielsicher, dass ihr Name Felicitas im Grunde genommen nicht zu Anna, Anno und Benno passte – er war viel zu sperrig, da half auch die Abkürzung Feli nicht viel. Der Hinweis auf den Patenonkel Felix machte allerdings einiges wieder wett, denn sie liebte ihn abgöttisch – was total auf Gegenseitigkeit beruhte. Doch in der letzten Zeit musste sie ihre Liebe etwas portionieren oder teilen – und das kam so. Weiterlesen