Stille und Gedenken

Angeregt durch Bigi, die ihren Wochenrückblick gestrichen hat, habe auch ich meinen für heute vorgesehenen Artikel auf den 17. März verschoben.

Heute ist hier einfach nur

Stille!

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9 Gedanken zu “Stille und Gedenken

    • Naturkatastrophen sind so “ungerecht”, weil sie die Gerechten und die Ungerechten gleichermaßen treffen – aber das war ja schon beim biblischen Vorbild im Alten Testament so ähnlich. Als Gott = Jahwe das Rote Meer über den Ägyptern zusammen schlagen lassen hat, traf es bestimmt auch Gerechte, denn alle Menschen in einem Heer können gar nicht böse sein.
      Ich fühle mich so unendlich hilflos und kann nur bitten, dass die Betroffenen entweder schnell und schmerzlos sterben, ohne lange zu leiden, oder gerettet werden, ohne abgrundtief an Körper und Seele verletzt zu sein.

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    • Lucie, vorstellen mag ich es mir auch nicht – ich verdränge, und zwar ziemlich komplett, indem ich mir so gut wie keine Nachrichten ansehe. Ich weiß, dass das die Kindermanier ist: “Augen zuhalten und hoffen, dass man nicht gesehen wird bzw. hier, nicht vom Unglück getroffen zu werden.”

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    • Bärbel, darüber habe ich auch schon gegrübelt – aber die Japaner sind ja ein Volk ohne viel Land, unheimlich viele Leute drängeln sich auf den Inseln. Wahrscheinlich ist da Atomstrom eine der günstigsten Möglichkeiten der Stromerzeugung, um den Bedarf der Millionen zu decken. – Ich glaube, das was hier alles auf einmal passiert ist, konnte sich kein menschliches Hirn ausdenken – denn die Kraftwerke arbeiten ja wohl schon mit einer 20fachen Sicherheitsstufe.
      Manchmal bin ich tatsächlich geneigt zu denken: “Gott denkt und der Mensch, der Idiot, macht alles wieder kaputt mit seinem Lenken”

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        • Martina, ich muss mit Schrecken lesen (geguckt habe ich so gut wie gar nicht, außerdem hatte ich bis vor kurzem lieben Besuch), dass es inzwischen mehrere Kraftwerke betrifft.
          Wenn ich allein bei mir sehe, was ich an Strom verbrauche, obwohl ich so sparsam wie möglich sein will (kein Standby, keine großen Lampen – und dennoch kommt so viel im Jahr zusammen), kann ich mir vorstellen, dass Japan seinen Bedarf nur so decken konnte – und jetzt gibt es das grausame Erwachen bzw. die Quittung, die man zwar ganz weit im Hinterkopf kennt, aber nie, nie, nie wahrhaben will, weil man ja nicht an so viel Schreckliches glauben mag.

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