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Das Jahr wird ausgeläutet
Zu jedem ausgehenden Jahr gehört schon ein wenig “Rückblick” – ich habe den bei Blogspot, meinem Lieblingsfotoblog, gehalten. Ich habe mich bemüht, weitestgehend unveröffentlichte Fotos zu wählen, die aber genau in dem betreffenden Monat entstanden sind.
Gestern haben ja manche behauptet, ich hätte immer eine komische
voilà, auch ein guter Ruf verpflichtet!
Doch jetzt zum Jahresausklang:
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Spätestens bis kurz vor Mitternacht haben wir alle die Gelegenheit, das zu Ende gehende Jahr von vorn und hinten und oben und unten zu betrachten – vielleicht erscheint uns einiges auf dem Kopf stehend – aber meist rückt sich das nach einiger Zeit wieder hin.
Wenn diese Glocke hier 12 mal schlägt, dann ist es vorbei, das Jahr 2011 – ob es gut war oder schlecht, zählt dann nicht mehr, sondern nur noch:
Auf ein neues und gutes Jahr 2012.
Auf dem Heimweg von der Silvesterparty können schön verwackelte Bilder entstehen, da der Fotoapparat nicht mehr ganz so ruhig in der Hand liegt.
Mein Auto hat einen Antrag an mich gestellt:
Mein Auto, das bisher auf den wunderschönen Namen Leon gehört hat, wollte noch im alten Jahr eine Geschlechtsumwandlung zur Frau machen – und nach einiger Überlegung habe ich seiner Bitte stattgegeben. Es ist mir nicht unangenehm, mit einer knackigen (überall im Auto knacken die Kunststoffteile) jungen Dame Leon-ora mit Schlafzimmerblick unterwegs zu sein. Von ihr lassen sich strafend guckende Polizisten viel besser besänftigen, wenn sie mit ihren langen Wimpern klimpert und den wohlerprobten Augenaufschlag zeigt:

Wenn sich allerdings die Fahrerin des Autos – in diesem Falle also ich – nach der zünftigen Silvesterfeier so angeschickert wie auf der gezeigten Collage – aus dem Fenster beugt und mit leicht vernebelter Stimme fragt: “Was ist denn, Herr Wachtmeister? Bin ich schon wieder mal zu schnell gefahren? Oder ist meine Atemluft nicht clean?” – dann wird wohl keine Klimperei von Leonora mehr etwas nützen – und die Fleppen sind weg. Sie schaut aber auch zu benebelt auf den einen Polizisten, den sie doppelt sieht – Zum Glück ist dieser Alptraum noch nie eingetreten.
Der Herr Verkehrsgesetzeshüter wird vielleicht auch bekritteln, dass die Autofahrerin nicht mehr nach der neuesten Hutmode gekleidet ist, denn Weihnachtsmützen sind doch schon 5 Tage aus der Mode – oder?
Nach-Weihnachtsbetrachtungen
(Clara träumt, dass eine gute Fee vorbeikommt und bis zu drei Wünsche erfüllt.)
Als sie sich morgens nach dem Aufstehen die Falten in ihrem Bettlaken betrachtet, weiß sie eines 100%ig:
Eine echte Prinzessin bist du nicht, dazu hast du auf diesem Knitterchaos viel zu gut geschlafen. -
Mit diesem Wunsch hat es also schon mal nicht geklappt!
Schaut sie sich kurz darauf im Spiegel ihre Falten im Gesicht an, weiß sie 120 %ig:
Und eine junge Göttin bist du in dieser Nacht auch nicht geworden!
Schaut sie jedoch irgendwann in die Augen ihrer Enkelkinder, dann bleibt ihr ein Trost:
Eine alte Hexe jedenfalls bist du auch nicht geworden, und das ist doch schon mal was.
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Also singt und trällert sie:
Alle Wünsche kann man nicht erfüllen und nicht alle Träume werden wahr …
aber du kannst meine Sehnsucht stillen, sag doch endlich ja.
Jetzt will sie aber niemandem verraten, wer sich hinter diesem “du” versteckt. – Nein, sie setzt lieber einen Kaffee auf und hört auf zu träumen. Illusionen und Träume sind nicht mehr so ihr Ding.
Irgendjemand hatte ihr nämlich ins Ohr geflüstert: “Die Wünsche und Träume in dieser Nacht werden Wirklichkeit.” Jetzt hat sie nur Angst, dass sie – wie schon öfters mal – das Datum verwechselt hat und das erst in der Silvesternacht passieren wird. – Na, ich warte ab.
Fotografenaugen und -meinungen gefragt
“Auf Wunsch einer einzelnen Dame” (einer Mutter, die einen Fotoapparat an einen Halbwüchsigen verschenken möchte und noch die Möglichkeit des Umtausches oder Rückgabe hat) habe ich zwei Fotoapparate miteinander verglichen, indem ich an der gleichen Stelle mit beiden Digicams auf den Auslöser gedrückt habe. Ich werde nicht verraten, welche Bilder von welcher sind noch was es für Fabrikate sind, doch beide sind so relativ kleine Dinger für die Handtasche und beide liegen im Preisbereich um die 100,00.
Eine hat bessere Zoomwerte, dafür ist die andere im Weitwinkelbereich besser. Eine ist lichtstärker, die andere offensichtlich farbfreudiger. Eine hat einen optischen, die andere einen elektronischen Bildstabilisator, die eine hat mehr, die andere deutlich weniger Megapixel.
Alles ist im Automatikmodus fotografiert, nach Wunsch des Apparates wurde Blitz zugeschaltet oder auch nicht. Allerdings sind die Fotos leicht bearbeitet.
Beim Erstellen der Montagen habe ich immer das gleiche Prinzip angewendet: Apparat A auf der linken Seite oder oben, dementsprechend Apparat B auf der rechten oder unten.
Ich kann zwar Motive recht gut beobachten (denke ich), aber bei technischer Fotoqualität bin ich sehr unsicher, da fehlen Übung und ein besseres Sehvermögen.
Also, Schluss mit der Vorrede:
Bei Blogspot habe ich einige der A-Bilder von hier noch einmal in groß gezeigt.
Oh Tassenbaum, oh Tassenbaum …
Oh Tassenbaum, oh Tassenbaum,
du bist so herrlich anzuschau’n.
Du dienst nicht nur zur Sommerszeit,
nein auch im Winter, wenn es schneit.
Oh Tassenbaum, oh Tassenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
... wie bunt sind deine Tassen. Du stehst nicht nur zur Hitzezeit, nein auch zur kalten Kaffeezeit. Oh Tassenbaum, oh Tassenbaum, du bist mir sehr von Nutzen.
Oh Tassenbaum, oh Tassenbaum,
du stehst in meinem Küchenraum.
Ich brauch’ dich täglich ab halb zehn,
für einen Kaffee, schwarz und schön.
Oh Tassenbaum, oh Tassenbaum,
du bist auch herrlich anzuschau’n.
Als ich in meinem Ohr diesen Gleichklang von Tannenbaum und Tassenbaum hörte, konnte ich gar nicht anders, als euch zum Einläuten und zum Ausläuten der Feiertage ein wenig auf andere Art die Weihnachtsstimmung nahe zu bringen.
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Ach übrigens, ich wäre früher gern Ärztin geworden, vielleicht sogar Chirurg. – Also lege ich jetzt einmal im Jahr (oder seltener) eine perfekte Unterhautkreuznaht bei einer Gans, um zu üben. – Die Gans war im übrigen hervorragend nach ihrem 24stündigen Salzwasserbad und braten im durchsichtigen Bratschlauch.
Weniger hervorragend war, dass wie alle am Heiligabend eine saftige Mieterhöhung im Kasten hatten – bei mir um 70,00 Öcken = 20 %, so dass ich jetzt für meine Zweizimmerwohnung 578,– bezahlen soll, wohingegen meine Rente mal gerade 250 höher ist. – Das hat mir ein wenig die Feiertage verhagelt. Im Jahr davor hatte ich schon eine 21%ige Erhöhung, und jetzt sind es genau 20 %. Ich weiß nicht, ob die ehemaligen Sozialwohnungen auch diese 30 % in 3 Jahren einhalten müssen bei der Erhöhung. Das Haus ist jetzt aus der Sozialförderung raus.
Bald nun ist Weihnachten … wieder vorbei …
… und heute möchte ich euch auch keine textlichen Zumutungen unterjubeln – irgendwann muss sich Frau ja auch mal ausruhen.
Vielleicht eine Weihnachtsgeschichte?
Da in Claras Familie die pädagogischen Berufe mehrheitsfähig sind, muss etwas davon auch in ihr stecken. Klein- oder fast schon Groß-Anna kann davon ein Lied singen – ein lustiges, wenn es um Sprachspielchen geht, ein weniger lustiges, wenn es um Zahlenspielchen geht. Letztere gehen ihr ein wenig am Popo Interesse vorbei. Die Uhrzeit will sie nicht lernen, die Zahlen nur stockend addieren oder subtrahieren, das Einmaleins kommt ihr vor wie eine Erfindung des Teufels.
Eines Nachmittags – kurz vor Weihnachten – vertreiben sich die beiden die Zeit bis zum Abendessen mit Wortketten. Der nächste muss mit dem Endbuchstaben ein neues Wort bilden. Da sie daran unheimlichen Spaß hat, werden die Bedingungen verschärft und nur Tiere, Namen, Gegenstände oder ähnliches dürfen genommen werden.
Dann kommt das beiderseits beliebte Lexikonspiel an die Reihe. Einer sucht aus dem Kinderlexikon einen Begriff raus, den der andere erklären muss. Anna macht das hervorragend und Claras Augen rollen vor Begeisterung. Beide haben viel Spaß dabei.
Plötzlich Annas Frage: “Du Clara, kannst du mir mal bitte Duzen und Siezen erklären?” Nichts leichter als das, denn Clara erklärt gern.
Meine Gegenfrage: “Und jetzt zählst du mal alle auf, die dir einfallen, die du duzt und die du siezt.”
Es sprudelt nur so aus ihr heraus. Und der Höhepunkt war:
Und meine Kuscheltiere darf ich duzen und das Jesuskind auch!“
Also in diesem Sinne: Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich euch!
Morgen, (Kinder), wird’s was geben …
Die Geschichte, die hier eigentlich stehen sollte, habe ich in den Privatordner verschoben, da ich von Passworteinträgen nicht so sehr begeistert bin. Außerdem war sie mir soooooo privat, dass sie auch mit Passwort hier nicht stehen sollte.
Was aber stehen geblieben ist, ist die Collage mit meinem Weihnachtswunsch für euch . Ein paar Stunden bleiben allen fleißigen Weihnachtsmännern und -frauen noch, um alles vorzubereiten.
Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – Z
So, jetzt sind wir und jetzt haben wir es alle geschafft – wir alle, die hier laut oder leise gelesen haben, sind angekommen. Die Wanderung von A nach Z innerhalb von Berlin war wohl für manche nicht so einfach – fortwährend dieses Bloghoppen von Word zu Press und von Blog nach Spot – schwierige Aufgabe. Ich danke allen, die durchgehalten haben.
Dort, wo ich die schönsten Bilder versteckt hatte, nämlich bei Blogspot, haben leider die wenigsten geguckt. Anfangs war es ja nur so ein Gefühl – aber dann hat Blogspot sein Outfit aufgepeppt und man kann jetzt dort fast alles, was man bei WordPress schon lange kann – auch Zugriffe ansehen.
Jetzt ist Weihnachten wirklich nicht mehr weit – deswegen versteckt sich Clara mal sicherheitshalber hinter dem Bart des Propheten Weihnachtsmannes. So nebenbei will sie euch verklickern, dass sie nicht nur pinkfarbige Jacken hat! Nein, auch Weihnachtsfrau-rote hängen in ihrem Schrank!
Diesen traf sie – zusammen mit einer Freundin – am Hauptbahnhof. Dabei stellte sie fest, dass die Deutsche Bahn AG den bekannten Nietzsche-Spruch vom Zuckerbrot und Peitsche in die Tat umsetzt: Weihnachtsmann und Engel verteilen Schokomandeln und die Hintermänner erhöhen die Preise – und zwar ziemlich saftig, teilweise über 4 %. Sie konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie ein Mikrofon vor der Nase hatte und dazu ihre Meinung sagen sollte.

Am nächsten Morgen war sie nicht bereit, die Zeit zwischen 5.30 und 9.00 Uhr wachend vor dem Fernseher zu verbringen - und das war auch gut so!
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Mit einem Besuch in der Zitadelle verabschiede ich mich bei Blogspot und hier von euch (für dieses Projekt) und danke euch für eure Treue. Wenn ihr noch kurz mit in den Zoo wollt, dann kommt mit zu WordPress.
Tschüss und byebye – für das neue Jahr habe ich schon wieder was vorbereitet – aber nicht so umfangreich.
Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – Y
Das “Y” zu bedienen, ist ja kaum minder schwer als das X, aber hier gibt es einen unheimlichen Vorteil, nämlich die Yorckstraße in Kreuzberg. Aber die zeige ich euch bei Blogspot.
Bei WordPress habe ich mich mal ausnahmsweise für ein Fremdbild entschieden, und zwar vom General Yorck von Wartenberg, der am Bebelplatz in Stadtmitte rum-generalt.
Und was bleibt dann letztendlich hier für diesen Blog übrig? Ein Yachthafen. Davon gibt es sehr, sehr viele in Berlin, da wir eine wasserreiche Stadt sind. Am Müggelsee, am Tegler See und natürlich auch am Wannsee sind sie zu finden, wo die Reichen und Schönen, aber auch die Sportlichen und Durchtrainierten ihrem schönen Segelsport nachgehen.
… und das nicht nur in Berlin!
Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – X
Ich kann mir vorstellen, dass mancher oder manche schon ganz gespannt war, was ich mir wohl zu diesem komplizierten Buchstaben einfallen lasse.
Dass ich da ein wenig trixxen muss, ist ja wohl sonnenklar, denn sonst hätte ich kaum einen Beitrag für hier zustande gebracht, geschweige denn für WordPress und Blogspot. Was ich dort versteckt habe, solltet ihr euch unbedingt selbst ansehen, denn X-Berg hat bei Blogspot wirklich schöne Fotos für euch. Am witzigsten ist der Spruch, mit dem das Postscheckamt neuerdings rumläuftsteht.
Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – W
Tja – jetzt sind wir schon beim W angekommen. Was jetzt noch folgt, kann im Grunde genommen als schwierig bezeichnet werden, vielleicht sogar als “sehr schwierig”. Aber ich will ja nicht schon heute barmen, denn:
Wunder gibt es immer wieder …
Übertreiben will ich nicht, aber ein wenig “Wunder” habe ich schon für euch, nämlich ein “Wunderkerzenfeuerwerksbild“. Im Jahr 2005 habe ich mit allen Kindern, die ich in der Zeit betreut habe, ein richtiges kleines Kinder-Zauberfest gefeiert, um die Eltern zu amüsieren. Und das habe ich für euch daraus gebastelt.
Aber ich will euch nicht veralbern, sondern eine richtige Sehenswürdigkeit von Berlin zeigen.
Weißensee ist ein Stadtbezirk im Osten Berlins. Vor kurzem habe ich schon mal ein paar Fotos von dort gezeigt, nämlich vom Pumpspeicherwerk, was ich jetzt wieder rotzfrech als Wasserwerk bezeichne, denn das andere fängt nun mal nicht mit W an.
Wenn sich auch nicht gerade weiße Wolken in den Wensterscheiben spiegeln, dann aber irgendetwas anderes Weißes.
Wie immer sollten wir die beiden Fotoblogs nicht unbeachtet lassen. Bei Blogspot gibt es Wandmalereien zu sehen und bei WP Foto wandern wir – wie es sich gehört zu dieser Jahreszeit – in ein “Weihnachtsmärchen”schloss zumindest so etwas ähnliches. Wem das zu bieder ist, der kann auch Weihnachten bei Wertheim= KdW sehen
Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – V
Die Sehenswürdigkeiten mit “V” sind ziemlich knapp bemessen in Berlin. Ich könnte euch die beiden Theater “Volksbühne” zeigen, ich könnte euch wunderschöne Bäume, Märchenfiguren, Brunnen oder Skulpturen in den verschiedenen Volksparks (Friedrichshain, Hasenheide, Schöneberg und wie sie alle heißen) zeigen, aber da kann man die Authentizität so schlecht nachprüfen.
Bei WordPress gibt es Vasen zu sehen, die dumm am Brandenburger Tor rumstehen, und bei Blogspot das Virchow-Klinikum.
Und hier will ich ein wenig Verwirrung im Verkehr stifte. Berlin als sehr belebte Stadt hat natürlich auch regen Verkehr – ob auf der Straße, auf dem Wasser, auf der Schiene oder im Bett – sei jetzt erst einmal offen gelassen. Wenn sich große Straßen kreuzen, kann man das bei sehr viel good will einen “Verkehrsknotenpunkt” nennen. Und wie rasend schnell der Verkehr über diese Knoten huscht, seht ihr daran, dass weder mein Auge noch meine Kamera in der Lage waren, euch ein “scharfes” Bild vom Verkehr zu übermitteln. *grins*
Aber es gibt auch noch die Verwirrung – die Verwirrung der (finanziellen) Gefühle zum Beispiel. Steht man hier vor dieser reichhaltigen Auswahl an verkehrsbehindernden Delikten, dann kann die Frage aufkommen:
Nehme ich den roten für 195,00 € nicht oder lasse ich lieber den schwarzen für 205,00 € hängen?
(Und die Preise sind weder erstunken noch erlogen noch ausgedacht. Ich habe das Foto extra groß eingestellt, damit jeder was davon hat.)
Ja, also das Verwirren der Finanzen haben wir also abgearbeitet.
Aber, es gibt ja auch noch so etwas wie Gefühle, die verwirrt sein können.
Sollten meine männlichen Leser wissen wollen, ob dieses Foto aus dem S*E*X*Shop stammt, muss ich sie leider enttäuschen – dort ist Fotografieren nicht so erwünscht – also habe ich es heimlich, still (Fotoapparat auf lautlos gestellt) und leise bei La Fayette fotografiert.
Die Entscheidung, wer es denn für den Abend sein soll – diese leblose Lady oder die andere – das überlasse ich jedem selbst.
Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – U
Was wäre der Berliner ohne seine U-Bahn? Ein vollkommen gefrusteter Mensch, der immer und überall zu spät kommt!!! Wenn die S-Bahn Achsenbruch hat, bei der Tram die Weichen vereist sind, die Busse aus dem Stau nicht wieder herausfinden – die U-Bahn zieht – größtenteils unterirdisch, wie es sich für ihren Namen gehört – ihre Bahnen, oft pünktlich, relativ preiswert und sehr oft überfüllt.
Die Scheibenkratzereien und Sitzbeschmierereien wollen wir mal nicht als Kunst bezeichnen – aber auf den Bahnhöfen kann man da einiges entdecken, was einen zweiten Blick lohnt.
Die großen Wandbilder von der Station “Klosterstraße” (eine vor dem Alex) hatte ich schon mal hier, hier und hier gezeigt. Deswegen gibt es jetzt für Altlinge und Neulinge nur Collagen. – Die Mosaikbilder sind im U-Bahnhof Märkisches Museum, wo ich 15 Jahre gewohnt habe und wo meine Kinder herangewachsen sind – aber damals war der Bahnhof noch nicht so schön.
Hier seht ihr sie, die alten Busse, die Doppeldecker mit und ohne Frischluftzufuhr, die Eisenbahn und die Clara – alle alt und erschöpft. (nur ein bisschen grins)
Da ist doch junge U-Bahn”kunst” was anderes. In Kreuzberg, am U-Bahnhof Prinzenstraße haben vielleicht die “Prinzen” ein wenig Geld gesponsert, damit dieser Bahnhof so farbenfroh gestaltet werden konnte. Ich finde ihn schön – mal was anderes, nicht etwa, weil es “meine Farben” sind. Und wenn es dann noch sonnt, lichtet und schattet – dann finde ich ihn nochmal so schön – aber er ist nicht mein Einzugsgebiet – ich wohne “vornehm” und langweilig, fast schon Vorstadt.
Die begleitenden Beiträge könnt ihr euch hier und hier ansehen.
Bei Blogspot sind lustige Fotos aus der Universität der Künste – allerdings nicht mehr ganz taufrisch.







































