Stippvisite in Cottbus (1)
Nach monatelangem “sprichwörtlichen Witz” kommt jetzt erst mal ein wenig neutrale Zeit – einiges muss hier und bei anderen sortiert werden. Schaun’n wir mal. – Vor längerer Zeit war ich in Cottbus. Von dort will ich doch nicht immer nur den Heißluftballon zeigen. – Also – auf nach Cottbus, einer Stadt, die ca. 110 km Luftlinie von Berlin entfernt ist. Cottbus liegt in Brandenburg fast an der Grenze zu Polen, also ziemlich im Osten von Deutschland.
An was denkt jeder sofort, wenn er Cottbus hört? An den Postkutscher, der die Postkutsche putzt: Hier den Zungenbrecher in der verschärften Form:
Der Cottbuser Postkutscher putzt den Puttbuser Postkutschkasten und der Puttbuser Postkustscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten
Dieser schmucke Kerl ist bemüht, das Cottbuser Image aufzupolieren und keiner soll an politische Pleiten, P(l)ech und Pannen denken, wenn er den Achsenbruch der schmucken Kutsche betrachten und fotografieren kann.

Bisschen deppert sieht er ja aus - aber vielleicht muss er sich auf seinem Kutschbock immer aus einem Flachmann warm trinken
Und bei WordPress-Foto brechen goldene Zeiten aus.













Was für ein herrlicher Zungenbrecher
Den setze ich glatt mal zu Beginn einer Vertretungsstunde ein.
Mit dir kann man wirklich gern auf Reisen gehen, liebe Clara.
Halbnächtliche Grüße
Anna-Lena
Was meinst du, wie viel schöner das erst life ist – dann hörst du alle Witzchen und Kommentare aus erster Hand – und liest sie nicht erst jetzt über 4 Monate später. – Aber du weißt ja, ich bin eine “Planarbeiterin” – und da ich unangemeldet an dem Projekt “one post a day” teilnehme, will ich weder weniger noch mehr schreiben – und da müssen Ressourcen eben eingeteilt werden.
Mich hat heute Lucie aus tiefstem Schlaf geholt – ich schreibe lieber mal nicht dazu, wann – sonst bekomme ich hier Frühaufsteherprügel.
Ob der Cottbusser Postkutschenkutscher auch mal pupst?
Da er ja immer an frischer Luft ist, kann er seinen Flatulenzen freien Lauf lassen, ohne dass es zu Geräusch- und Geruchsbelästigungen kommen wird!
Wie der ausholt mit seiner Peitsche, holla!
Solche Zungenbrecher sind schon ganz schön gemein.
Hihi, und der Teufel ist mit von der Partie.
Tolle Aufnahmen, liebe Clara.
Ich habe mich auch gefragt, was der Teufel da in dem Postkasten soll. – Ob das damals schon so war, dass faule Briefträger einfach Postsäcke verschwinden ließen? – Das wollen wir doch nicht hoffen!!!
Tja, warum ist der Teufel mit von der Partie?
hat er den Leuten, die mit der Postkutsche fuhren, zuviel Geld abgenommen?
Nein, der bereitet sich dort auf seine Rolle als Ministerpräsident von Baden-Württemberg vor, mit dem gleichen Namen
Den Zungenbrecher kenne ich auch noch, allerdings nicht in dieser verschärften Form.
Grüßle Bellana
Einfach kann ja jede!
Liebe Clara,
das ist aber wirklich ein Zungenbrecher allererster Güte!
Die Figur gefällt mir, schön, dass Du die vielen kleinen Details zeigst.
Einen rundum guten Tag und liebe Grüße
moni
moni, ohne die Details hätten wir ja nicht nachvollziehen können, wie weitreichend dieser Postkutschenachsenbruch wirklich gewesen ist.
Heute sind noch zwei schöne Sachen vor mir, also wird es mit dem rundum guten Tag doch klappen. Danke!
Herzlich Clara
Ein energischer Postkutscher war das, wenn man sieht, wie er die Peitsche schwingt.
Den Zungenbrecher kenne ich auch noch aus Kindertagen.
Ute, wir müssen heutzutage unsere (Auto-)Pferdchen mit anderen Sachen am Laufen halten – z.B. mit teuren Durchsichten oder so.
Tja, weit weg ist es nicht, liebe Clara, so zwischendrin.
Ich kann mich gut erinnern, dass ich früher von Berlin nach Leipzig auch über Cottbus gefahren bin. Die Stadt kenne ich leider nicht. Meine Schwägerin ist Sorbin. Die nimmt mich im Sommer mit in die alte Heimat. Und ganz bestimmt steht da auch Cottbus mit auf dem Plan. Ich werde es von dir grüßen.
Einen Gruß von der Gudrun
Nachtrag: Ich hab heute was für dich!
Gudrun, das habe ich schon entdeckt und gleich das dagegen blass wirkende Foto bei mir gesucht: http://chh150845.wordpress.com/2012/01/12/stippvisite-in-leizig-3/
Ich konnte jetzt nicht kommentieren, da ich mit einem Freund über zwei Stunden telefoniert habe.
Deine “Widmung” finde ich so rührend, danke!
Gudrun, verwechselst du da wirklich nichts??? Zum Glück habe ich eine Deutschlandkarte auf meinem Schreibtisch. Du hättest von Berlin aus erst einen ca. 40°-Haken nach rechts schlagen müssen, um den dann durch einen entsprechenden Links-Korrekturhaken wieder auszugleichen. Dazu sagte man: “Mit der Kirche ums Dorf fahren.
Aber die DR = Deutsche Reichsbahn hat sich vielleicht solche Späßchen erlaubt.
Sorben bringe ich überwiegend mit Bautzen in Verbindung – übrigens eine bildschöne Stadt, so wie sie sich gemausert hat.
Ich habe mich selten so schnell an einen neuen Avatar gewöhnt wie an deinen. Der alte war so brav – ich denke, soooooooo brav bist du nicht, du bist nur lieb, und das ist ein Unterschied.
Liebe Grüße an dich schickt dir Clara
Huhu Clara,
in Cottbus war ich noch nie….scheint ja nette Gesellen dort zu geben
Liebe Grüße
Katinka
Katinka, von denen, die hier lesen und schreiben, waren wahrscheinlich 90 % noch nicht in Cottbus. – Wir sind früher auf dem Weg nach Görlitz – meine alte Heimatstadt, wo lange Jahre noch meine Mutter wohnte – auch immer ohne Halt durchgefahren. Doch jetzt verlockte mich mein Berlin-Brandenburg-Ticket, es doch mal auszuprobieren – und ich war nicht enttäuscht.
Liebe Gruß an dich!
Und ich hatte mich schon gefragt, was die Clara nun wohl macht. OK, ich komm’ mit nach Cottbus. Der Sohn von Freunden hat dort mal studiert und war sehr angetan. Da kennt noch jeder Prof die Studenten persönlich.
Der Kutscher hingegen scheint ein Liedchen zu pfeifen und das Teufelchen, das ist so niedlich, dass ich es am liebsten klauen würde. Oooops
Du bist Schuld, wenn ich mir heute die Zunge verknote
Ich habe deinen Kommentar gesucht und gesucht. Oben rechts mit der Zahl wurde er angezeigt, ich konnte ihn lesen, doch unter dem Post selbst stand nichts. Erst dann erinnerte ich mich, dass ich ja auf “moderieren” gestellt hatte – ich werde alt oder was anderes blockiert mich. Das Zahnfleisch will und will nicht heilen.
Ich finde, der/das Teufel/chen sieht aus wie ein feister Politiker, dem man Hörner aufgesetzt hat.
So, wie du es beschrieben hast, war es früher auch an der Uni Greifswald, deswegen war die so beliebt.
Die Apothekenwandschrift im Fotoblog finde ich “spannend” – warum hat man nach “Apotheke” einen Punkt gesetzt? Wusste man nicht, wie “privilegiert” nach dem ‘l’ weiterschreibt – mit e oder mit i? Oder wurden Geld oder Platz knapp?
Die Frau in der Touristeninfo hat uns “Spaß” gemacht – sie fragte uns ernsthaft, was wir hier besichtigen wollen, hier gäbe es nichts Sehenswertes. Wir haben jedoch genügend für einen Tag gefunden.
Jetzt machst du mich aber neugierig … was es alles in Cottbus zu sehen gibt. Wenn du damit fertig bist, verleiht dir der Bürgermeister einen Orden oder du wirst Leiterein der Touristeninformation.
Schlechter als diese Frau könnte man die touristischen Interessen einer Stadt wirklich nicht vertreten. – Ich fragte gezielt nach Stadtmauerresten – die Auskünfte waren mehr als dürftig.
Frag mich mal nach Stadtmauerresten
Du meinst alle die, die du um deine Kölnforschung ausgegraben hast. – Die werden wir ja bald zu sehen bekommen – denke ich jedenfalls.
Bis jetzt war das Wetter nicht so, dass es mich herausgelockt hätte. Seit einer Stunde scheint die Sonne ein bisschen. Ich glaube, jetzt kommt er, der Frühling.