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Verwirrungen verschiedenster Art – ergänzt

Es soll ja Menschen geben, die durch ihr Leben gehen, als würden sie sich an dem roten Faden der Ariadne festhalten – geradlinig streben sie von Ereignis zu Ereignis, von Erfolg zu Erfolg, von A nach Z über B bis Y – nichts kann sie groß erschüttern, nichts vom Weg abbringen.

Ich glaube jedoch, dass das nur sehr wenige sind.

Die meisten schlagen zumindest mal Haken, drehen einen Looping oder sind ab und an mal verwirrt darob, wie es weiter gehen soll. – Im Leben einer jungen Frau kann diese Verwirrung besonders heftig sein, wenn ihr mehrere Männer ihr Erbgut zur Vermehrung antragen und sie jetzt aus den vererbungswürdigen Eigenschaften die richtigen raussuchen muss.

Hier präsentiere ich euch mal so ein paar Männer(köpfe), appetitlich angerichtet auf Rhododendron. Vielleicht sagt sich die junge Maid, dass ihr diese Herren alle zu alt, zu gesetzt und zu unbeweglich sind. Also hat sie weiterhin die Qual der Wahl und guckt nochmal im Fotoblog, ob die ihr besser gefallen.

Kommen ihr dann so quirlige, farbenfrohe Jung-Männer unter die Augen, so leuchten diese sicher erst einmal heftig. Doch die Verwirrung bleibt – soll sie sich für den orangefarbigen jungen Mann entscheiden oder wäre doch der von den Grünen der bessere? (Für Ute möchte ich jetzt extra betonen, dass das keine gekochten Mikado-Spaghettis sind. Du siehst, wohin vorheriges Kochen führen würde!)

Und am Ende ist es dann keiner von beiden. – Und plötzlich und unerwartet läuft ihr einer über den Weg, der von ganz weit weg nach Deutschland gekommen ist. Und plötzlich hat alle Verwirrung ein Ende und sie weiß: “Der kann ein guter Anna-Papa werden, da hat so einen wunderbaren Kussmund.”

Und wenn sie nicht gestorben (geschieden) sind, dann lieben sie sich noch heute und verwirren sich noch heute.

Und dieses kleine Schnäuzchen schnattert des öfteren ganz allerliebst in mein Ohr:

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  1. 17. Juni 2012 um 14:23 | #1

    Eine Klassenkameradin meiner Tochter hat jetzt einen älteren Herrn geheiratet. Offenbar bringen die Älteren doch noch junges Blut in Wallung. Oder ist es mehr deren Kontostand?

    Liebe Grüße von der Gudrun

    • 17. Juni 2012 um 15:50 | #2

      “Älter” ist ja ein sehr dehnbarer Begriff. Ich würde ihn dann benutzen, wenn dieser Mann vom Alter her ihr Vater sein könnte oder gar noch älter ist als dieser. – Unter Promis findet man das ja öfter, bloß ob man den Kindern damit einen Gefallen tut, wage ich anzuzweifeln. Vielleicht irre ich mich aber auch.
      Heute machst du Sonntagsruhe, ruhe dich gut aus von all der Schinderei!
      Herzliche Grüße schickt dir Clara

  2. 17. Juni 2012 um 13:57 | #3

    Ja stimmt, schon: die einen kann man in der Pfeiffe rauchen, andere taugen noch nicht mal zum Häkeln und bei Herren wie denen im Blütenbusch sollte man glatt das tatsächliche Alter erfragen und wenn’s hoch genug ist, den Stand des Kontoauszugs! (boah, ich bin ja mal wieder ein böses Mädchen)
    Aber nein, nein, manchmal kommt der Prinz ganz unverhofft und sieht aus wie Nofretetes Bruder!
    GLG

    • 17. Juni 2012 um 15:40 | #4

      Du verwirrst mich ja jetzt wieder: “Hatte Nofretete einen Bruder???” – Ist der genau so schön, genau so berühmt oder so lange tot wie sie??? :-) – Kennst du den Witz: 98jähriger hat gerade eine 18jährige geheiratet und kommt zum Arzt. Der sagt zu ihm: Das kann gefährlich sein beim Beischlaf, manchmal setzt das Herz dabei aus. Und der Alte: Was kann ich dafür, wenn sie dabei stirbt, mir macht das nichts.”
      In diesem Sinne frohen Sonntag und grüß den Millionär von mir!

  3. 17. Juni 2012 um 13:35 | #5

    Diese Vorsprungslippen vom untersten Foto sind krass………….
    Gruß von Sonja

    • 17. Juni 2012 um 15:34 | #6

      Für dich habe ich gleich noch ein weiteres Foto unter dieses gesetzt.

  4. 17. Juni 2012 um 12:48 | #7

    Der polierte Kopf kommt mir eher wie eine Frau vor. ansonsten … uner Braun- und Dunkelhäutigen gibt es sehr gut aussehende Männer. Die könnte man schon küssen wollen ;-)
    Bei der Wahl sollte man gut aufpassen. Du kennst doch diesen Witz`:

    Marilyn Monroe zu Einstein: “Was meinen sie Professor, sollten wir nicht zusammen ein Kind machen: was für ein Kind wäre das – mein Aussehen und ihre Intelligenz”.
    Darauf Einstein: “Es tut mir leid, aber es könnte auch anders herum sein…”

    • 17. Juni 2012 um 15:12 | #8

      Diesen Afrikanerkopf habe ich in einer Verkaufsausstellung afrikanischer Bildhauer fotografiert. Bei vielen wusste ich nicht so recht, ob Mann, Weib oder was??? – Die Nordafrikaner lassen wohl vom Schönheitsideal in unseren Breiten kaum Wünsche offen. – Über den Einsteinwitz muss ich immer wieder lachen, obwohl ich ihn schon kannte. – Hihi, solch schwarzer Humor gefällt mir, so etwas fällt mir auch oft schlagartig ein – manchmal kann ich es noch zurückhalten, aber oft nicht!

    • 17. Juni 2012 um 22:57 | #9

      *Hahahahaha!* :lol: Das Anekdötchen ist ganz wunderbar! :lol:

  5. M.
    17. Juni 2012 um 12:10 | #10

    ich würde eher sagen – Knutschkongolippen. Neeee, von dem möchte ich keinen Kuss haben, auch wenn das Anna Ergebnis mehr als toll ist. Du weißt hoffentlich meinen Humor zu verstehen?

  6. 17. Juni 2012 um 10:32 | #11

    Für eine junge Frau doch eher ein Greisenkabinett :lol: . Da kann auch der blühende Rhododendron nichts beschönigen ;-)

    LG in den Sonntag,
    Anna-Lena

    • 17. Juni 2012 um 11:00 | #12

      Kommt drauf an, was die junge Frau sucht!!!! Wenn er nicht so zappelig sein und vor allem nicht widersprechen soll, außerdem berühmt, dann wäre das vielleicht doch die richtige Wahl. – Aber du hast schon recht, so vollkommen ernst war es nicht gemeint.
      Lasse dich lieb grüßen von Clara

  7. 17. Juni 2012 um 10:11 | #13

    Deine Phantasie ist wunderbar, liebe Clara, eine wirklich nette Geschichte. Gut, dass du das mit den Spaghettis erwähnt hast, ich habe natürlich sofort an das Mikado gedacht :-)

    • 17. Juni 2012 um 11:05 | #14

      Liebe Ute, meine längsten (“ältesten” würde mir nienichtniemals in den Kopf kommen) und treuesten Leserinnen werden oft mit Extrahäppchen belohnt :-)

  8. 17. Juni 2012 um 09:46 | #15

    Wunderschöne Geschichte zum Sonntag – liebe Grüße Leonie (mit dem rechten Händchen)

    • 17. Juni 2012 um 11:03 | #16

      Liebe Leonie, jetzt hat deine “Einarmigkeit” aber die längste Zeit gedauert. – Danke für deine Dennoch-Kommentare!
      Liebe Grüße von Clara

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