Warum in die Ferne schweifen, …
… wenn das Gute Grüne liegt so nah?
Wie das auf dem Fotoblog aussieht, zeige ich euch natürlich auch da.
In den Jahren zuvor hatte ich schon zweimal erfolglos versucht, aus einem Saatband in den Balkonkästen Pflanzen heraus zu kitzeln – ohne Erfolg. Jetzt lag die letzte Tüte wie so ein Ladenhüter bei mir in der Schublade. Mit Misserfolg rechnend, legte ich das Band doppelreihig in einem Kasten aus. In dem anderen hatte ich schon drei Pflanzen – aber bedenkenlos wurde weiterhin Saatband verbuddelt.
Und wie es nicht anders sein kann – es wuchste, wachste und wochste (“wichste” habe ich mal sicherheitshalber weggelassen, sonst bekomme ich noch ein Anti-Tätschel - und alle Kästen sind voll und hoch bewachsen – eigentlich für meinen windigen Balkon viel zu hoch. Ich habe Holzspieße gekauft und rundherum einen Draht zum Abstützen gespannt.
Doch jetzt will ich die Überschrift noch ein wenig abwandeln.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.
Lenni hat es hinter sich, ist inzwischen schon recht munter, kommt so recht und schlecht mit dem Kragen zurecht, das Futter wird ihm gereicht – also die Schüssel gehalten, damit der Kragen nicht stört – aber alles zusammen, macht er einen guten Eindruck. – Als ich eintraf, schlief er noch tief und fest, aber mit offenen Augen, warm mit einer Decke eingepackt, damit er nicht zu viel Körperwärme verliert. – Ich zeige euch einfach mal paar Fotos. Im Fotoblog sind die großen Bilder, hier nur die Collage.
Als er so allmählich wieder zu sich kam, wollte er aufstehen, aber es blieb bei einem freundlichen Schwanzwedeln, besser mit der Rute schlagen, und einer Zuckung in den Beinen. Dann wurde wieder geschlafen. Herrchen ging dann einkaufen und ich bewachte weiter den Hund. – Aufgestanden ist er dann, als Herrchen wieder zurück kam. – Ich finde es wunderbar, wie sich die beiden schon aufeinander eingespielt haben.
Eine Herausforderung jetzt für die “Tütenzeit” – die Ohren sind von Milben befallen und müssen täglich gesäubert werden. Da soll er mal machen, der HundeHerr oder HundeHalter.











Ach…der süße Hund, er schaut sooo leidend. *mitfühlundstreichel*
Gute Besserung von mir und einen schönen Restsonntag, bis Montag dann
Isis
Im Moment brauche ich dein Mitgefühl mehr als der Hund – ich scheine eine Blockade in der Halswirbelsäule zu haben und werde gleich früh beim Orthopäden sitzen für eine anständige Chirotherapie – hoffe ich jedenfalls. – Ich kann trotz Tabletten vor Beschwerden einfach nicht schlafen und finde keine Stellung im Bett, die schmerzfrei ist. – Aber ich bin auch kein Held, andere würden sagen: “Pippifax.
Guten Morgen! wünscht Clara
Also hast du doch einen grünen Daumen!
Das schaut ja richtig gut aus, so schön grün!
Oh, der arme Hund. So ein Schutz ist wichtig, ich weiß. Dann soll Herrchen mal damit zurechtkommen und Lenni natürlich auch. Ist bestimmt bald überstanden, die Zeit der Behinderungen…
Das meiste von dem gezeigten ist ja nicht meinem grünen Daumen z verdanken – es sei denn, du meinst den grünen Fußboden und die Balkoneinfassung
– Na ja, irgendwas kaufen, einpflanzen und gießen kann ich schon – außerdem habe ich auch nie behauptet, dass ich einen “roten Daumen” hätte!
In 7 Tagen kommen die Fäden und die Tüte weg.
Was für ein Hundeblick. Aber wer mag auch schon so eine Tüte um den Kopf haben
. Hoffentlich geht es dem kleinen Kerl bald wieder gut.
“es wuchste, wachste und wochste (“wichste” …)” Liebste Clara, trotz Ferien zuckt es da gewaltig in meinem Lehrerherz
. Kein Wunder, dass mein Verschleiß an Rotstiften immer größer wird…
Und nun weiß ich immer noch nicht genau, was sich in deinen Balkonkästen tummelt oder was habe ich überlesen
?
LG Anna-Lena
Anna-Lena, das täuscht, er guckt nur so mitleiderregend, weil er noch gar nicht richtig munter war – die Betäubung (fast doppelte Dosis, da er bei der ersten noch nicht schlief) hat ihn ja stundenlang außer Gefecht gesetzt. Heute soll er wirklich schon wieder putzmunter sein, ich werde mich morgen Abend davon überzeugen. – In dem Sinne krank ist er ja nicht – er hat lediglich eine Wunde, die genäht wurde. – Ich bin ja gespannt, welche übermenschlichen Kräfte mein Sohn aufbringen muss, wenn er ihn beim Fäden entfernen festhalten muss.
Du kannst beruhigt sein, auch mein “Schreiberherz” war bis auf die letzte Form, die ja grammatisch richtig und mitten aus dem Leben gegriffen ist, sprachlich sehr unangenehm berührt (die zweite ist im anderen Zusammenhang auch richtig, also 50 Prozent richtig!!!). Aber da wir ja keine Pastorentöchter sind, nehmen wir das einfach mal gelassen hin, nööööööööch?
Ich weiß es doch nicht, was sich in meinen Balkonkästen tummelt??? Aufgeblühtes Saatband, morgen mit größerem Foto.
Mit liebem Gruß von mir
Zu deinem Balkonkasten fällt mir nichts Plausibles ein. Bei mir wachsen auch Pflanzen, an die ich mich gar nicht erinnern, geschweige, sie identifizieren kann
Hoffentlich geht es dem kleinen Vierbeiner etwas besser.
Ich habe mal am Lietzensee einen Hund mit so einem Teil gefunden, der wohl ausgesetzt war. Der hatte auch so einen unglücklichen Blick.
Ich habe die Polizei gerufen, die ihn ins Tierheim gebracht hat. Noch heute sehe ich diese traurigen Hundeaugen…
LG in den Sonntag,
Anna-Lena
Anna-Lena, jetzt bist du hundepsychologisch auf dem falschen Dampfer – das ist kein trauriger Blick, sondern ein noch sehr verschlafener – er war nach der Narkose noch nicht richtig bei sich. Du hättest ihn mal nach dem Futtern sehen müssen und als er wirklich wieder geistig da war – da guckte er so froh und munter wie immer – er hat auch nicht an der Tüte gezerrt oder so.
Lieben Gruß von mir
Ooops, jetzt habe ich im Fotoblog zuerst kommentiert. So ist das hier nur eine Fortsetzung zu den Milben. Ih, das finde ich nicht schön, das Sauber-Machen – und einen Hund kann das arg plagen. Unser Meerschweinchen hatte auch mal welche und hat sich fürchterlich gekratzt. – Da hab ich lieber ein paar Läuschen im Salat
Der Arzt hat gleich eine Rundumuntersuchung in Narkose gemacht, das finde ich gut. Das Röntgenbild ergab leider eine Anlage zur Hüftdysplasie – und die kann schon mit 5 Jahren ein künstliches Hüftgelenk nötig machen.
Und das wäre dann eine richtige Operation, an der er einige Zeit zu kauen hat.
Ach je, was die Hunde heutzutage alles haben! Überzüchtet?
Denke ich eigentlich nicht, denn er ist ja ein Mischling, kein Rassehund und vollkommen frei gekauft – im Tierheim. – Aber größere Hunde leiden wohl sehr oft daran. – Was machen dann nur arme Leute, die sich die OP wirklich nicht leisten können? – Es ist gut, wenn die sich gar keinen Hund erst anschaffen.
Och mönsch, hoffentlich muss er den Kragen nicht all zu lange tragen. Das ist doch lästig.
Auf deinem Balkon sitzt du ja total im Grünen, super.
Ach Ute, so schlimm scheint das für ihn nicht zu sein, heute morgen sei er schon recht gut damit zurecht gekommen, meinte mein Sohn. Aber besser, als wenn er sich die Naht (er hat eine Schutznaht gelegt und eine echte) entzündet und die Entzündung auf die inneren Organe übergreift, das kann dann echt schlimm werden. – Mindestens 7 Tage bis zum Fäden ziehen, aber das ist nicht zu ändern.
Der Kragen wird mit dem Halsband befestigt und sitzt sehr gut.
Du hast recht bis auf die Tatsache, dass die Blätter des Baumes auf der linken Seite rotbraun sind. – Aber es ist wirklich wunder-, wunderschön, deswegen will ich ja auch nicht ausziehen.