Claras Gesundheitslexikon

Der Originaltitel lautet

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon

Es böte sich an, über „Armkrankheiten“ zu lamentieren, aber das wäre mir zu realistisch und vor allem habe ich meinen Arm inzwischen „quer im Hals“. Er hatte ausreichend Zeit sich zu bessern – selbst Schuld, wenn er diese Chance nicht genutzt hat.

Besser wäre es, über „Arm/Reich-Symptome“ zu blödeln nach dem Motto: „Besser reich und gesund als arm und krank“ – aber auch das war nicht meine erste Wahl. Ich habe mich dafür entschieden:

Augenleiden

Die zuerst beschriebene Form tritt meist bei maskulinen Wesen auf. Vom Volksmund heißt es
Kiek ma, dem fallen gleich die Oogen aus’m Kopp!

Beschreibung: „Wenn deine Augen dir immer aus dem Kopfe oder aus den Höhlen springen, wenn du kurzberockte Mädchen mit tiefem Ausschnitt siehst, dann hast du kein Augenleiden, sondern vielleicht ein unbefriedigtes Sexualleben?“

Die „weibliche Form“ dieser Erkrankung sieht ein wenig anders aus – Frauen schauen diskreter auf einen vorübergehenden Knacka…. . Sie schubsen ihre Freundin an, verleiern vor Entzücken die Augen und sagen mit dahinschmelzender Stimme: „Hast du diesen Hintern mit dem Kerl dran  gesehen?“

Sind sie allein und können ihre freudige Überraschung mit keiner Freundin teilen, dann machen sie ganz einfach Stielaugen – und wenn diese so rehfarben und mandelförmig sind wie unsere hier, dann können wir auch getrost von Stilaugen sprechen.

Das ist eines der wenigen Leiden, dass sich im Laufe von zunehmendem Alter bessert. Entweder liegt es daran, dass die Sehkraft nachlässt, oder der Spaß an männlichen Knackpopos lässt nach. – Lebenserfahrene können nun auch erwidern, dass sich ebenfalls die Zahl der betrachtenswerten hinteren Untergürtelausbuchtungen minimiert.++++

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Doch wenn du immer nur „Dollarzeichen“, Zahlen und Geld in den Augen hast, dann nennt man das Leiden „Habgier“ oder du leidest an einer der nächsten Krankheit, nämlich der Charakterschwäche, weil du vom Spielautomaten nicht wegkommst, der dir die begehrten runden Chips ausspucken soll.

Falls die 13 eben so deine Glückszahl ist wie die meinige – kannst du ab und an mal Glück haben. Aber glaube mir, die (Spiel)Bank hat das größere Glück und zieht dich so etwas von schnell nackig aus, dass du schneller obdachlos auf der Straße sitzt als du träumen kannst – vom großen Glück.

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Blasenkrankheit

Wenn du das Bedürfnis hast, 3 Liter zu pinkeln, kannst dir aber nur 3 Tropfen mit Müh’ und Not und knirschenden Zähnen (vor Schmerzen) abpressen, dann bist du blasenkrank – entweder Reiz-geblast oder Bakterien-geblast oder Blut-geblast.

Therapie: Heiße Gedanken und ein heißes Bad so oft wie möglich + Heizkissen und warme Füße.

Das ist mal eine ganz andere Darstellung, wie eine “Blasenruptur“ = gerissene Blase aussehen kann. Oder was haltet ihr davon, dass es ein Blasensprung  kurz vor der Entbindung ist?
(Ganze Kaugummipakete mussten verschlissen bzw. zerkaut werden, um diese Fotos in den Kasten zu kriegen!)

Letztere Krankheit -nämlich eine blutige Blase – kann jedoch auch dadurch entstehen, dass du die neuen Schuhe einfach zu lange und zu unbesorgt = unbesockt getragen hast – da sind die Schmerzen dann nicht mit einem heißen Bad zu beheben, und sie sind vor allem nicht unterhalb des Bauchnabels zu finden. Sollten sie dennoch unterhalb des Bauchnabels sein, hat die „blutige Blase“ eine noch andere Ursache, aber die gehört dann mehr zum Gynäkologen als zum Urologen. Die mehr sexuellere Auslegung dieser Krankheit wird hier nicht behandelt – da wenden sich Betroffene bitte an ihren befreundeten Arzt oder eine erfahrene Freundin. – Alles ganz schön kompliziert.

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Was hingegen die Bläserkrankheit betrifft, fällt die mehr in das Spezialgebiet eines Musiktherapeuten. Ich sage nur: Wer die Backen richtig aufbläst, kann auch einen kräftigen Ton fahren lassen.

Die Fotos hat mir jemand zur Verfügung gestellt, der mein Projekt von Anfang an mit Rat und Tat und Fotos begleitet hat.

Zu sehen ist, dass der Patient zu Beginn seiner „Erkrankung“ noch sehr sehr fröhlich aus der Wäsche oder aus seinem Gewand guckt. Er weiß nicht, was er seiner Lunge so alles antut damit, indem er mit seinen kräftigen Blastönen die Umwelt erfreut oder verschreckt – je nach Umwelt unterschiedlich.

Die richtige Bezeichnung wäre “Blaskrankheit”

Und über die ernsthafte Erkrankung eines Lungenemphysems o.ä. will ich hier auch nicht schreiben, weder ernsthaft noch witzelnd, dazu ist die Sache zu ernst.

Also dann bis morgen!

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Charakterschwäche

Im Gegensatz zu vielen anderen Schwächen ist sie schwer heilbar, wenn das Leiden länger als 30 Jahre besteht.
Sie ist besonders ausgeprägt in Verbindung mit Süchten wie da sind Wein = Alkohol, Weib und Gesang oder  Computer, Spielautomaten und Zigaretten. Die wirklich harten Drogen wie Kokain, Heroin und ähnliches lasse ich ganz bewusst außen vor, da möchte ich mich nicht dazu äußern.

So lange ein Mann seine Frau nicht als Wetteinsatz verloren hat und das Haus nicht gepfändet wurde – gibt es noch einen Weg zurück, bei sehr viel Charakterstärke.
Aber: Der Mensch kann nicht immer stark sein, er muss auch zu seinen Schwächen stehen. Denn bekanntlich heißt es ja:

Alkohol und Nikotin,
rafft die halbe Menschheit hin -
doch nach gutem altem Brauch

stirbt die andre Hälfte auch!

Hier seht ihr einen Alkoholsüchtigen, der alles dafür tut, um an seinen „Stoff“ zu kommen!

Wenn die Sucht etwas stärker fortgeschritten ist, müssen die Geschütze auch größer werden, vielleicht so: (Foto aus dem Netz)

Es stellt sich mir wie so oft die Frage:
Lieber intensiv und kurz oder gesund und lange, aber langweilig???

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Dämlichkeitssyndrom

Die Herren der Schöpfung könnten jetzt denken, sie blieben von diesem verschont, weil der Anfang so weiblich klingt. Irrtum, auch das männliche Geschöpf wird befallen – und bei ihm heißt diese Erscheinung auf keinen Fall „Herrlichkeitssyndrom“. –

Vielleicht hat das kommende Bild nichts damit zu tun, dass Männer auch dämlich sind – aber die Art, wie sie ihr Unterhemd ausziehen, kommt mir schon immer ein wenig „eigenartig“ vor. Als ich diesen Pfau auf der Pfaueninsel beobachtete, dachte ich, der will jetzt auch sein Unterhemd ablegen *grins*. Sein Gebalze um eine der fünf Schönen in seiner Zuchtstation war schon schön und rührend anzusehen.

Näher in Richtung „dusselig“ oder „dämlich“ ist es, wenn einer erst unmittelbar vor der „vierten Flasche“ merkt, dass er maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die medizinische Flasche schon im Anschlag lauert. Einfach sich bei Flasche 2 etwas zurückhalten, da die so viele ungesunde Ingredienzen (dieses zauberhafte Wort konnte ich nur mit Hilfe des Fremdwörterbuchs schreiben) enthält und Flasche 3 etwas stärker reduzieren, dann wäre der Bauch nicht so Bier-geformt und der Verstand erst recht nicht. (Bild aus dem Netz)

Sehr oft ist das Dämlichkeitssyndrom nur ein Anfall, der nach kürzester Zeit wieder vorüber ist, doch manche leiden tatsächlich ein ganzes Leben daran – nur das gute ist, sie merken es meist nicht.

Ich habe beobachtet, es ist für kluge Leute entschieden einfacher, sich dumm zu stellen —- na, na eben als umgekehrt.

Clara, die hier gerade versucht, sich klug zu stellen!

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Engpasssyndrom

(toll, mit den vielen s in der Mitte!) Achtung, Brüder und Schwestern aus der „Bananenrepublik“ – aufgepasst, hier geht es um alte Zeiten!

Eine besonders in Ländern mit Mangelerscheinungen verbreitete Wirtschaftskrankheit. Mal betraf der Engpass die Bananenlieferung, mal waren es die Damenkleider in violett und Größe 38, die nicht geliefert werden konnten, aber sehr oft waren es auch die Papiertaschentücher oder das Toilettenpapier, was nicht in gewünschter Menge vorrätig war.

Die davon Betroffenen verbrachten einen großen Teil ihrer Freizeit damit, in Schlangen zu stehen, Verkäufer zu Bück-Aktionen zu überreden oder zu überlegen, was sie gegen was tauschen könnten. Das Stehen in der Schlange war nicht so bunt und lustig wie diese hier anzusehen – es kostete einen großen Teil der Frei- oder Arbeitszeit. Die Westschwestern und -brüder haben sich immer darüber mokiert, dass wir in der Arbeitszeit einkaufen gingen – ja – danach gab es ja viele Sachen nicht mehr. – Das Schlangestehen war aber sehr gut dafür geeignet, neue „Wirtschaftskontakte“ zu knüpfen – falls der oder die Stehende ein kommunikativer Mensch war.

Und denkt jetzt bitte ja nicht, dass die Krone bedeuten soll, in diesen beschriebenen Ländern sei der Kunde König gewesen – das fällt mir ja sogar heute noch schwer zu behaupten – auch heute wollen die nur mein Bestes von mir – mein Geld.


Zu DDR-Zeiten: Tausch von blauen Hunnis gegen zartgelbe Fliesen? Doch woher den begehrten West-Hunni bekommen???

Deswegen war diese Erkrankung sehr oft mit der V…-Allergie verquickt, aber die behandle ich eben erst unter „V“.

Ein Engpass in den Blutgefäßen ist oft Folge von Völlerei oder zu ausgeprägter Charakterschwäche mit Rauchen und zu viel essen (siehe da!)

Ein wirklich natürlicher Engpass = einer, der in der Natur vorkommt, kann sehr schön aussehen.

Durch dieses kleine Loch wurden die begehrten Artikel wie Aal oder Ananas oder “Alleswasessonstnochnichtgab” durchgereicht – nur so viel, wie durch das Loch passte!

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Flotter Otto oder Flotte Ottilie

- in vornehmen Kreisen Diarrhoe oder noch schlichter „Durchfall“ genannt. Bei Fernreisenden wird es auch schon mal als „Montezumas Rache“ ausgelegt – doch der arme Kerl hat damit bestimmt nichts zu tun.

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier erklären, dass ich mich nicht über EHEC-Opfer lustig machen möchte. Dieser Post ist schon zu Zeiten angedacht worden, als diese Krankheit noch nicht so Gesundheitsthema war.

Das ist die Zeit im Leben eines Menschen, in der er entweder auf der Toilette schlafen möchte oder in seinem Bett eine eingebaute Chemietoilette bräuchte. Aber, da man nicht alles haben kann, erhöht der Mensch eben das Sprinttempo zur Toilette und erreicht diese in den meisten Fällen noch …. rechtzeitig oder eben zu spät *grins*

Dabei ist es seeeeeeeeehr hilfreich, die passenden schnellen Schuhe unter dem Bett für den Sprint zur Toilette bereit zu stellen.

Was gut ist für den Fußball, kann nicht schlecht sein gegen “flotten Otto”

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Gutmensch-Erkrankung

manche nennen diese (heilbare) Krankheit auch „Helfersyndrom“ – aber das H war schon besetzt.
Um mich hat diese Erkrankung weitestgehend einen Bogen gemacht, aber frau kann ja auch nicht alles haben. Offensichtlich liegen mir auch Eigenschaften mit “g” nicht so sehr: Geduldig??? Wer? Ich??? — Gutwillig oder (gut)gläubig ?? – Selten bis nie! – Gut situiert? – Was ist das denn? – Gütig oder gar grundgütig? – Käme in einer Beschreibung über mich nicht vor! – Und wenn jemand über mich sagt “gutherzig” – dann kann nur der Befund des Kardiologen gemeint sein. — Anders herum, ein paar mit “g” passen schon, wie zum Beispiel genervt, gründlich, großschnäuzig oder gspaßig, wie die Österreicher lustige Leute nennen. – Und müsste ich mir eine “politische Farbe” wählen, tendierte die auch eher zu “grün” als zu braun, schwarz, rot oder blaugelb. – Doch genug mit der Selbstcharakterisierung, jetzt geht es wieder um Krankheiten.

In vielen Fällen mögen Menschen mit dieser Erkrankung  willkommen geheißen werden, so dass  ihre Anwesenheit angebracht ist, doch gibt es auch genügend Fälle, in denen Menschen Ratschläge und Weisheiten (von konkreten ungebrauchten Geschenken und Hilfen mal ganz abgesehen) von sich geben, die niemand braucht oder haben will.
Beispielsweise, wenn ein relatives Fotografen-Greenhorn einem Altmeister der Fotografenkunst Ratschläge gibt, wie der doch seine Bilder aufnehmen sollte. – Das ist für mich ein typisches Beispiel für diese Erkrankung.

Wenn einer, der mit Mühe kaum,
geklettert ist auf einen Baum, 
schon glaubt, dass er ein Vogel wär’,
so irrt sich der.”
( Wilhelm Busch)

Aber apropos Vogel – dieses Tier hier zeigt hochwillkommene Anzeichen eines Helfersysndroms – da ich in diesem Fall schlecht von “Gutmenschentum” sprechen kann – und “GutVögeltum ” könnte einfach missverstanden werden.

Die Menschlein unter der Brause freuen sich über die Abkühlung, die ihnen aus der vom Vogel gehaltenen Traube zukommt.
Dieser Brunnen steht übrigens im Britzer Garten in Berlin, konkret im Rosarium oder Rosengarten.

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Hexenschuss

Wer kennt ihn nicht, diesen plötzlichen Schmerz in der Rückengegend in Höhe von L 5? Wenn nein, kann ich nur sagen: Glücklicher Mensch – so wie ich, denn ich hatte auch noch keinen. Ich hatte schon Schiefhals und andere Wirbelsäulenbeschwerden, aber noch nie „Rücken“, wie HaPe als Horst Schlämmer immer sagt, also noch nie den richtigen Hexenschuss. Dafür haben die Männer meiner näheren Umgebung damit schon öfter zu tun gehabt.
Was lehrt uns das??? – Jaaaaaaaaaaa, richtig, ich war die Hexe, die geschossen hat. Zu bedauernswert, wenn dann diese geplagten Wesen vor lauter Schmerzen  zur Toilette krabbeln mussten, weil der normale Zwei-Füßler-Gang stillgelegt bzw. durch den Vierfüßlergang ersetzt worden war.

Aber glaubt mir, ich war nieeeeeeeeeee, wirklich nieeee soooo boshaft, ihnen gleichzeitig noch eine Diarrhoe an den Hintern zu hexen – wahrscheinlich aus Angst, dass ich dann für die entfleuchten Folgen verantwortlich gewesen wäre.

Ihr Frauen da draußen in Klein- oder Großbloggersdorf – wie wäre es denn, wenn die Hexe, die euch schießen will, männlich wäre?  Geneigt? Oder gefällt euch bei dieser speziellen Hexe der Zahnbefund auch nicht? Der würde bei mir eine chronische Küss-Unlust hervorrufen – keine neue Krankheit in meinem Lexikon.

Na gut, ist ja schon klar, es gibt hübschere Hexer als diesen.

Oder hättet ihr Hitzewallungen unter dem Buchstaben H mit diesem Foto lieber gehabt? (Foto aus dem Netz) – Ich bin gespannt, ob SPS ihre Unterwäsche erkennt? :-)

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IchIchImmerIchPhobie

Genervte Menschen nennen diese Gruppe von Menschen Egomanen, Egozentriker oder Egoisten – je nach vorhandenem Wortschatz und je nach bestehender Wertschätzung.

In gewisser Weise ist dieses Zeichen der Zeit auch eine Modekrankheit – denn das Ich eines Menschen will sich vervollkommnen, verwirklichen, begreifen, erproben, bestätigen, es will geliebt und geachtet und bewundert werden, es will manchmal einfach derdiedas Größte sein, vor allem aber möchte es einzig sein, vor allem jedoch einmalig sein.

Ist das alles für ein kleines einzelnes Ich nicht etwas zu viel verlangt und erwartet? – Und deswegen braucht jeder Mensch mehrere Persönlichkeiten, damit er ab und an mal eine gegen die andere austauschen kann, damit er mal ein Gesicht verlieren kann, wenn er sich sicher sein kann, er hat noch mehrere in der Reserve oder Hinterhand.

Aber – es kann aber auch diese Art von Menschen sein, die im landläufigen Sinne als „Hypochonder“ bezeichnet werden, da sie sich einbilden, bei jeder Krankheit „hierher“ geschrien zu haben und deswegen von Kopf bis Fuß auf Liebe Krankheit eingestellt sind. – Ich weiß nicht, wie es euch mit solchen Leuten geht – mich nerven die einfach nur. Damit soll nichts gegen echte Krankheit gesagt sein, aber alles, was gerade durch die Presse geht oder modern ist, kann man sich nicht jammernd an den Hals ziehen.

Wie gefällt euch diese Montage für die IchIchImmerIch-Phobie:

Na??? Toll, was ich euch da angeschleppt habe. Frau A.M. traut sich offensichtlich nicht, ordentlich die Hände zu falten und darum zu beten, aus der Misere wieder raus zu kommen. – Aber bitte nicht auf euren Bildschirm rückwärts frühstücken!!! -

Ich vermute, ihr wollt unsere Ängie nicht so richtig – na dann eben doch das altbekannte Fotomodell – das habt ihr schon so oft gesehen, dass ihr euch hoffentlich dran gewöhnt habt. Ihr seht, ich konnte auch bei jedem Hut in jeder Farbe, bei jeder Perücke und bei jeglichem Kopfschmutzputz „hier“ schreien.

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Jammer-Syndrome

Diese Krankheit, die sich aus einem deutschen und einem englischen Bestandteil zusammensetzt, heißt deswegen so, weil sie international verbreitet ist.
In Deutschland sind besonders Leute aus der Oberschicht betroffen, die laut und anhaltend jammern, dass es ihnen nicht mehr sooooooo gut geht wie noch vor ca. 25 Jahren, als das Land noch nicht von Steuern für den Aufbau Ost und überhaupt mit all diesen Ausgaben für viele Millionen neue Brüder und Schwestern im Herrn geplagt und geschlagen war. – In meinem Freundeskreis habe ich auch so ein paar Expertinnen. Durch Pensionierung o.ä. haben sie jetzt monatlich weniger Geld – aber immer noch ein Vielfaches im Vergleich zu mir. Außerdem ist da oft noch ein zahlungskräftiger (Ex-)Ehemann in der Hinterhand, der teure Flüge oder andere Extra-Schmankerln bezahlt. – Ich habe selten bis nie gejammert, dass ich über zu wenig Geld verfüge, doch dort wird lautstark bedauert, dass nur noch  einmal in einem Jahr nach Australien, Afrika oder Amerika gereist werden kann – vom jährlichen (einheimischen) Skiurlaub mal abgesehen. Mir kommen die Tränen – und zwar ungebremst – (weil mir was ins Auge geflogen ist.

Also lasst international die Herzen tränen, weil so viele Gutsituierte so wenig Geld haben

Sollten allerdings die „Jammerer“ einen solchen Eindruck hinterlassen, dann haben sie kurzzeitig eine Berechtigung dazu, denn eine akute Kiefersperre, bei der man den Mund nicht mehr aufbekommt, ist schon ein sehr beklagenswerter Zustand, zum Glück ein reparabler. Ich habe diese Krankheit die „Osterhäschenerkrankung“ getauft.

Krankheit kann echt entstellen - hier zum Glück nur zeitweilig!

Aus Erfahrung weiß ich, dass besonders schwer kranke Leute oder Behinderte am wenigsten jammern, weil sie ihr Schicksal akzeptieren. Ich habe eine Freundin, die ist so gut wie blind und hat schon viele sehr schmerzhafte Operationen an ihrem Auge über sich ergehen lassen müssen. Ich habe sie im Krankenhaus auf der Augenstation kennengelernt. Ging es uns beiden schlecht, habe ich gejammert, u.a. über die störenden Fäden im Auge – sie ging klaglos rauchen. Ich habe diese Frau von der ersten Minute an bewundert.

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Das KComputerentzugssyndrom

Davon kann ich die lautesten und besten Arien singen – wenn man mal das „bestens“ nicht auf den Fakt des wirklichen Singens beziehen will. Wie habe ich in den gerade vergangenen Wochen wegen meiner mir selbst und mir von meinem Arm auferlegten „Enthaltsamkeit“ gelitten. Es war wie „Fastenzeit mit Alkohol-, Zigaretten- und Schokoladenentzug“ gleichzeitig. Das tue ich mir freiwillig nicht gleich nochmal an, aber vielleicht habe ich gelernt, dieses Sucht- und Genussmittel besser zu dosieren. Höchstens einen Artikel pro Tag – das schont meine Finger und eure Zeit und eure Nerven.
Da ich früher in einer Firma für die Öffentlichkeitsarbeit bestimmter Reha-Kliniken verantwortlich war, gehörte umfänglicher Umgang mit Sprache zu meinen täglichen Lebensgewohnheiten.
Und was habe in diesen 3,5 Wochen, 25 Tagen, 600 Stunden, 36.000 Minuten usw. mit meiner Kreativität, meiner Phantasie gemacht – von meinen Sozialkontakten mal zu schweigen? – Nur telefonieren ständig geht ja auch nicht – da fallen ja allen Beteiligten die Ohren ab.

Tja – ich habe gelernt, wieder etwas unabhängiger zu sein. – Aber wenn ich mich zuuuuuuuu unabhängig mache, dann muss ich danach den Umgang wieder neu erlernen – denn „alt und blond“ sind eine gefährliche Mischung.

Update:
Lucie erinnert mich mit ihrer Frage  daran, dass ich die Herkunft des Bildes nicht erklärt habe. Es ist nicht auf meinem (Fotografen-)Mist gewachsen, es schlummert schon seit Jahren in meinem Ordner „Internetspäße“ und ich weiß nicht, wer diesen genialen Einfall mal hatte. Er möge mir erstens den Gebrauch verzeihen und zweitens sich darüber freuen, dass sich alle jetzt über das Bild freuen. – Also: Großes mea culpa!

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Das Liebkind-Mach-Syndrom

Die unschöne Bezeichnung A….kriecherei will ich hier nicht erwähnen, denn die meine ich auch nicht wirklich. Von den Leuten um mich herum hätte kaum jemand diese verschärfte Form nötig, da ich meine Umwelt von Politik(ern)frei gehalten habe.

Ich meine es mehr so, dass man sich durch die „Aneignung“ fremden Eigentums Lob und Ehre einheimst, die eigentlich anderen zustünden. Da haben wir ja gerade in letzter Zeit viele unschöne Beispiele vorgeführt bekommen – in näherer und fernerer Umgebung.

So wie ich das jetzt hier mit dem Kopieren fremder Dateien mache. Ich habe diese Fotos irgendwann von irgendwem zugeschickt bekommen und ich hoffe, dass ich niemandem auf den Schlips trete, wenn ich sie euch hier zeige. Von mir sind diese genialen Ideen bzw. deren Ausführung jedenfalls nicht – das möchte ich mit einem aufrichtigen „mea culpa“ betonen.

Will man sich in der Hierarchie nach oben arbeiten,  dann muss man ein klein wenig Beschmutzung schon in Kauf nehmen, anders gelangt man nicht in den unten abgebildeten Zustand der „Glückseligkeit“.

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Maskenverlust oder auch Gesichtsverlust

Diese Krankheit ist nicht nur im asiatischen Sprachraum zu Hause – dort wird sie unter Gesichtsverlust“ gelistet. – Ich habe mich inzwischen davon überzeugt, dass mein Gesicht und auch das aller anderen fest angewachsen ist – man kann es bestenfalls verletzen oder verunstalten – aber nicht verlieren. Aber man kann das Gesicht verzerren, so dass die Person, die dazu gehört, kaum noch zu erkennen ist.
Läuft man dagegen mit einer „Maske der Freundlichkeit, der falschen Höflichkeit, mit einer Maske des immerwährenden Lächelns herum“, so kann man diese durchaus schon mal absichtlich oder versehentlich verlieren.
Und dann ist guter Rat teuer, wie man sie wiederfindet und unauffällig wieder aufsetzen kann, ohne dass das Gegenüber vom wahren Gesicht zu sehr geschockt ist. – Als ich vor einigen Tagen in Halle war, begegnete mir eine mündige Bürgerin, die ihr zweites Gesicht parat hatte. Wahrscheinlich war sie es noch aus DDR-Tagen gewohnt, ein privates und ein dienstliches Gesicht zu haben. Seht selbst:

Ich muss doch gleich mal im Schrank nach meinem zweiten Gesicht suchen!

Und jetzt werde ich euch mit weiteren Fotos meine Theorie untermauern!

Die Maske ist unverletzt – es wird pausenlos gelächelt, egal, was gedacht wird
Will Frau ein wenig mehr Gesicht zeigen, verwendet sie nur die Halbmaske und zeigt wenigstens ihre Augen

Verliert sie dagegen völlig die Contenance – der Grund sei hier außen vorgelassen – dann lässt sie alle Masken und Hüllen fallen und präsentiert sich ihrer Umwelt schutzlos. – Das kann ins Auge gehen.

Wenn man dabei noch so eine gute Figur macht, kann man es sich leisten, die Hüllen fallen zu lassen …

Wenn nicht, dann schaut die Umwelt so drein:

Dieser letzte Bauch ist nicht von mir und der ganze Simpson-Einfall auch nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich hoffe, ich begehe kein Kapitalverbrechen, indem ich sie euch zeige

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Niedlichkeitswahn

Ist Sprachwahl oder Sprachstil eine Frage des Selbstvertrauens? Des Selbstbewusstseins? Ist sie dem Grad oder der Stufe auf der Leiter des Lebens angepasst?

Wenn ich z.B. schöne Fotos mache, die ich jedenfalls für schön halte, dann habe ich sie fotografiert und nicht „geknipst“ oder geknipselt- Das schöne Wort „Fotografieren“ ist zwar sehr viel länger von den Buchstaben her, dafür so viel aussagekräftiger. Sogar ich, die ich wirklich relativ unbedarft auf den Auslöser einer Digitalkamera im Automatikmodus drücke, erdreiste mich, meine Endergebnisse als „Fotos“ oder „Fotografien“ zu bezeichnen, da ich mir bei der Motivwahl und bei der Nachbearbeitung die entsprechende Mühe gebe. -  Vielleicht wollen manche aber auch nur Buchstaben beim Tippen sparen, wenn sie „knipsen“ und nicht „fotografieren“. – Die Fotos, die ich in meinen Blog stelle, müssen vor allem erst einmal mir gefallen – den anderen dürfen sie gefallen, müssen sie aber nicht.

Desgleichen finde ich diese Verniedlichungen in der Sprache schon bei Kindern leicht fragwürdig – denn nicht alles ist ein Beinchen, ein Händchen, ein Füßchen, ein Püppchen, ein Schlückchen, ein Ärschchen, ein Patschehändchen und ein Mündchen – vielleicht ab und ab mal, aber nicht immer und ständig und ununterbrochen – alles von meinem Geschmack aus gesehen.

Aber wie viel eigenartiger mutet es mich dann an – da ich es schon bei Kindern übertrieben finde – wenn meine Gliedmaßen als Fingerchen, Händchen oder gar Patschehändchen bezeichnet werden. Dann gucke ich mich und das entsprechende Körperteil an, überlege, ob ich gerade nach Lilliputanien ausgewandert bin oder fragen sollte: „Liebes, hast du meinen Arm geschrumpft?“ – Aber vielleicht ist das auch nur meine ganz persönliche Macke oder  Abneigung, denn niemand durfte mich „ungestraft“ Christinchen nennen – ich bin erwachsen.

Frauen geraten ja sehr oft bei großäugigen Tieren, pausbäckigen Babys oder hilfsbedürftigen jungen, hübschen Männern in einen Zustand der schlecht kontrollierbaren Entzückung – bei dieser Altersklasse ist es gerade noch entschuldbar. – Vielleicht bin aber auch nur ich falsch gepolt, dass mir dieses „Verniedlichungsgen“ abgeht – einfach zu realistisch.

Ohrenleiden

Es gibt die unterschiedlichsten Arten und Weisen, mit den, an den und ohne die Ohren zu leiden.

Mit den Ohren kann man leiden, wenn sie zu groß oder zu abstehend sind – aber noch lebende Beispiele in der Politik zeigen, dass man damit fast König werden kann oder auch ein sehr guter Schauspieler sein kann.

Wenn das kein Beispiel für zu große Ohren ist, dann kann ich nicht helfen.

Ich hatte diese Nerven nicht und habe sie mir mit 15 Jahren anlegen lassen, da ich keine Königin werden wollte – und Schauspielerin war ich schon immer, nur nicht auf der Bühne. Es war eine zwar schmerzhafte, aber nie bereute Prozedur – und seit dieser Zeit habe ich immer stolz meine kurzen Haare getragen.

An den Ohren können so verschiedene Auswüchse hervorkommen, die einem guten Aussehen auch nicht förderlich sind. Oder besser noch: Aus den Ohren und aus den Nasenlöchern wachsen den älteren Herren, die nicht genauestens von ihrer liebenden, gut sehenden Ehefrau oder Partnerin überwacht werden, wahre Haarbüschel, so dass eine kleine Laus meinen könnte, sie sei im Wald.

Ich hoffe, dass dieser Herr nur zum “Karneval der Kulturen” so hässlich aussieht

Und ohne die Ohren ist für mich auch sinnbildlich zu verstehen. Können die eigentlichen „Löffel“ nur noch dazu verwendet werden, um den (nicht getragenen) Hut am Runterrutschen zu hindern, dann müssen eben die technischen Hilfsohren her.

Sind sie denn nicht schnuckelig klein – meine Hilfsohren?

So klein und damit extra kostenintensiv mussten sie sein, da der Arzt, der mir 1961 die Ohren angelegt hat, so wenig Platz hinter den Ohren gelassen hat. Kann ich ihm nicht verübeln – damals waren wir ja noch in der Zeit der Hör-Rohre.

Dieses wunderschöne Megaphon habe ich mir nicht in echt, sondern als Foto bei CanStockPhoto für 2 US-Dollar gekauft – ich hoffe, es hilft allen, die es benutzen wollen, um mit mir über große Distanzen ins Gespräch kommen zu wollen.(Diese Fotoagentur hat tolle Fotos für fast alle Gelegenheiten, nur zahlen muss man eben.)

Die Farbe habe ich für Lucie gewählt, die schwarz nicht so gern hat. – Aber Lucie, fürs Telefonieren nehmen wir doch lieber mein Headset, ja???? Obwohl ich ja jetzt 2 Tröten habe!

Also, liebe Eltern und Großeltern, setzt eure Kinder nicht zu oft oder zu früh unter solche Kopfhörer mit zu lauter Musik, sonst leiden sie dann als Erwachsene auch an einer Hochtonschwerhörigkeit, die bald fortschreitet und zu einer allgemeinen wird.

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Die Photographitis

Eine unter Bloggern sehr, sehr weit verbreitete Krankheit, die höchst virulent ist. Eine schreibt etwas von einem neuen Fotoapparat – eine andere liest es – die Saat fällt auf fruchtbaren Boden. Ein Geschäft wird aufgesucht, der passende Apparat gekauft und fortan ist wieder eine Bloggerin für die Umwelt verloren, da sie nur noch hinter einem schwarzen-grünen-roten… Apparat zu finden ist.

In der Praxis müsst ihr es euch in etwa so vorstellen:

Alle fotografieren, fotografieren und fotografieren noch mal.

Die Endung -itis weist ja noch auf einen akuten Prozess hin, mehr oder weniger eine „Entzündung“, die abheilen kann.

Sind die Betroffenen jedoch von ihrem schwarzen Guckkasten gar nicht mehr zu trennen, so ist der Zustand chronisch geworden und man spricht von einer „Photographose“ – in unendlicher Mühe und Kleinarbeit wird der Apparat immer und immer wieder vor das Auge geführt, um mit Linse X oder Objektiv Y oder Filter Z das Objekt von vorn, von hinten, von oben, unten, rechts und links zu fotografieren. – Wenn ich nicht alle begutachten muss, dann soll es mir recht sein.

Querulanten-Blähungen

Ich gebe durchaus zu, dass diese Bilder, die ich irgendwelchen „Humorseiten“ im Netz entlehnt habe, vom Sprachstil her ein wenig gewöhnungsbedürftig sind. Aber wenn man dem Volk aufs „Maul“ schaut, kommen manchmal so fragwürdige Sprüche raus wie:

„Ein Rülpser ist ein Magenwind, der nicht den Weg zum A….loch findt.“ – Und die Querulanten-Blähungen sind das Gegenteil. Doch ich werde mich hier und  jetzt nicht näher darüber auslassen.

Dass diese beiden Fotos nicht von mir sind, ist ja wohl selbstverständlich!

Wie schön es doch aussehen kann, wenn aus einer simplen Blähung eine Fontäne wird. Da denkt man doch gleich an eine Mini-Unterwasser-Eruption.

Rhinitis rotzosa

Ich habe lange überlegt, ob ich hier die Reisekrankheit aufs Korn nehme oder mich mit der ordinären Rhinitis zufrieden gebe, was ja auf gut deutsch nichts anderes als „Schnupfen“ bedeutet. -

Jetzt legen wir mal eine kurze Bedauersekunde für unsere Mediziner im allgemeinen ein, die während ihres langen Studiums so viele unverständliche Bezeichnungen für Knochen, Muskeln, Blutgefäße und eben auch für Krankheiten lernen müssen – und das alles nur, damit sie sicher sind, dass ihre Patienten nicht verstehen, wofür sie bezahlen müssen.

Die Erweiterung „rotzosa“ hat mit Latein so viel zu tun wie bayrisch mit hochdeutsch, aber das versteht ihr sicher besser als das Medizinerlatein.
Vom Schnupfen wird der Mensch weitaus häufiger plötzlich und unerwartet überrascht als vom Tod Reisefieber – andersherum wäre es auch nicht machbar – außerdem hatte ich mehr Nasenfotos als Reisefieberbilder.

Über die herkömmlichen Arten der Rhinitis will ich nicht philosophieren – einen großen Berg vollgerotzteschnaufter Taschentücher und verschwiemelte Augen könnt ihr euch allein ausmalen und vorstellen, dazu braucht ihr eure kostbare Lesezeit nicht hier zu verplempern.
Doch seid ihr in der Lage, mit den Abarten der Natur mitzugehen? Diese große Nase, wie sie u.a. bei einem Pferd vorhanden ist, bedarf besonders vieler Taschentücher, Cremes und natürlich auch Nasentropfen. Das kann ganz schön ins Geld gehen.

Hat die spitze Nase mal Rhinitis, dann sollte man sich bei Hilfeleistungen sehr in Acht nehmen – hochgradige Verletzungsgefahr. Dafür ist sie besser geeignet, einen Tropfenfänger anzuhängen – dafür ist es lediglich erforderlich, eine Kerbe in die obere Nasenscheidewand zu hauen, damit der Tropfenfänger nicht ununterbrochen abrutscht.

Das mit der Kerbe und dem Tropfenfänger wird natürlich bei der breiten Nase  zum schier unmöglichen Vorhaben – also lasst laufen, ihr Besitzer einer breiten Nase – die Naturmenschen haben auch keine Papiertaschentücher. (Das Foto hat Vivi mal für alle verschenkt).
Und wenn man immer und immer wieder von Rhinitis geplagt wird und dazu dann noch nicht einmal richtig atmen kann – dann entscheidet man oder frau sich für eine Rhinoplastik.

Ob das, was dann in die Nase reinkommt, tatsächlich was mit Plastik zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Ihr sollt nicht leben wie ein (ungebildeter) Hund – ich zeige euch eines dieser „Nasenflügel“ mal.

So, jetzt haben wir genug geplaudert und geschnupft – ihr könnt wieder an die Arbeit! und das sogar für längere Zeit völlig ungestört. Zumindest von mir nicht groß gestört.

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Schwindelanfälle

Medizinisch vorbelastete Personen denken jetzt sofort an Morbus Menière oder andere schlimme Krankheiten, bei denen man schon mit offenen Augen nicht mehr problemlos den rechten Weg finden kann – mit geschlossenen schon gleich gar nicht. Alles dreht sich – überall will man sich festhalten … Und wenn die Ursache nicht die am Vortag (versehentlich) geleerte Flasche Hochprozentiger ist, sollte man schnellstens eine Medizinfrau oder einen Medizinmann aufsuchen.

Wem es in Klettergärten auf hohen, wackeligen Luftbrücken oder auf einem Balkon in der 20. Etage eines Hochhauses schwindelig wird, der hat mein volles Mitgefühl und den würde ich nie und nimmer hier durch den „Clara boshaften Dreck“ ziehen, zumal es mir lange Jahre selbst so ging. Meine Kinder konnten sehr oft stolz ihre blauen Flecken an den Armen vorzeigen, die sie nach einem Kirchturmbesuch mit ihrer Mutter davongetragen hatten. – Also das meine ich alles nicht. Was meine ich?????

Dichter liegt man schon an meiner „Krankheit“, die schon in ganz zartem Kindesalter beginnen kann, wenn man „das Schwindeln“ oder „das Aufschneiden“ meint.  Wenn ein Dreijähriger im Brustton der Überzeugung sagt, dass sein Papa der schnellste Mann ist – dann ist das nicht unbedingt geschwindelt, sondern bestenfalls geflunkert oder phantasiert und in seinen Augen wahrscheinlich die Wahrheit.

Doch ich meine hier ganz konkret die Tatsache, wenn Mann oder Frau unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sich Lob, Ruhm und Ehre und Zusprüche – und hier vielleicht auch mal viele Kommentare – damit erobern-, ergaunern, erkämpfen wollen, indem sie die Früchte anderer als ihre eigenen ausgeben und sich dafür honorieren, preisen und loben lassen.

In der letzten Zeit hatte man besonders die Politiker und darunter die mit einem Doktortitel aufs Korn genommen.

Mein Spruch dazu:

Keiner muss promovieren – doch wenn eine/r promovieren will, dann auch nach fairen Regeln von Wissenschaft und Leben.

oder

Ich muss diese Fotos auch nicht zeigen, aber wenn ich es tue, dann sage ich euch – da haben andere Leute ihr Gehirnschmalz angestrengt, um sie zu „kreieren“ – ich habe sie nur ausgesucht.

Also Finger weg vom Abschreiben!

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Teufelsausspruch“erkrankung“

Für mich und meinen Geschmack ist ein Mann von dieser Krankheit befallen, wenn er öffentlich einen Ausspruch von sich gibt, für den man ihn laut ohrfeigen möchte, aber leise und still recht gibt.

Seht sie euch alle an, diese Machoaussprüche. Wenn es euch zu schnell geht bei der Diashow, so dass ihr die volle Gemeinheit nicht bis zu Ende lesen konntet, einfach in der Mitte anhalten und dann wieder Power drücken.

Welchen findet ihr denn am fiesesten? Keinen einzigen davon habe ich mir selbst einfallen lassen – also nicht mich beschimpfen, ich bin nur die Überbringerin dieser „Nachrichten“.

(Leider funktioniert die Slideshow hier nicht, deswegen muss man sie sich im Originalbeitrag http://chh150845.wordpress.com/2011/07/21/claras-leicht-boshaftes-gesundheitslexikon-clbgl-das-t/ ansehen).

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Ungeduldsattacken

überfallen den Patienten anfallsartig – so schnell, wie sie kommen, vergehen sie meist auch wieder zumindest bei mir. Manche Betroffenen, zu denen auch ich zähle, werden besonders kräftig und heimtückisch im Auto davon heimgesucht. Fährt vor mir einer mit gefühlten 20,5 bei zugelassenen 50 km/h, dann spielen sich lautstark solche Szenen ab, die nicht kindertauglich sind. Harmlos: „Eeeeeeeejjjjjjjj, willste dein Auto nich um die Ecke tragen, du Flitzpiepe.“

Beobachte ich Leute mit sauteuren Autos beim Einparken, die sich anstellen wie der erste Mensch und  mehrere Anläufe brauchen für eine Lücke, in die ein LKW quer hineinfahren könnte,  kann schon mal eine leicht bissige Frage kommen: „Führerschein wohl in der Lotterie gewonnen?“ Da ist die Ausgabe für das akustische Warnsystem auch eine Fehlinvestition geblieben.

Fuchsteufelswild kann ich werden, wenn ein kleines Auto sich so einparkt, dass da gut und gern „2 Lastautos“ hingepasst hätten.
Bei mir genommener Vorfahrt werden die Kraftausdrücke deutlicher, aber die schreibe ich hier nicht mehr hin – sonst ist mein Ruf endgültig ruiniert.

Vielleicht haben diese Autofahrer bei einer ähnlichen Fahrschule gelernt wie hier:
(Foto aus dem Netz)

Ich weiß nicht mehr, welche Aufgabe ich hier auf dem Foto lösen sollte – was ich genau weiß, ist, das Foto ist ganz am Anfang aufgenommen, denn kurz danach entgleisten mir vor Ungeduld die Gesichtszüge.

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Vorratsbewirtschaftungsallergie

Leute mit großen Wohnungen oder gar Häusern, die über ausgedehnte Vorratsräume verfügten, waren zu früheren Zeiten – doch mitunter auch noch jetzt beobachtbar – besonders schlimm von diesem Symptom befallen. Nicht nur Konserven und Eingewecktes stapelten sich in diesen Regalen, nein alles, was nicht zuverlässig bei jedem Einkauf greifbar war, wurde dort gehortet.
So ein Keller hätte gut und gern eine eigene Konsumfiliale sein können. – Meine Mutter in Görlitz hortete mehr Papiertaschentücher in ihren Regalen als je ein Mensch in seinem Leben verschnupfen und verschnaufen konnte. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das „Engpasssyndrom“, da wurde das auch schon angesprochen. Offensichtlich haben 40 Jahre doch schlimmere Schäden bei mir angerichtet als ich selbst je vermutet e.

Manche horten einfach um des Horten willen – egal was – und wenn es Steine sind.

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Werteverlust

(Dieses Geschichtchen wurde mir zugemailt, es ist also nicht mein „Humor“ – nur mein Aussuchen)

Das Telefon läutet und die Hausfrau meldet sich: „Ja bitte?“
“ Ich möchte gerne Frau Müller sprechen!“
„Ich bin selbst am Apparat“
„Guten Tag Frau Müller, hier spricht Dr. Braun vom Sankt Agnes Laboratorium. Wir haben gestern die Blutprobe Ihres Gatten von Ihrem Hausarzt erhalten und haben jetzt insofern ein Problem, als wir gleichzeitig eine Blutprobe von einem anderen Herrn Müller erhalten haben und wir jetzt nicht mehr wissen, welches die Blutprobe Ihres Gatten ist. Das eine Untersuchungsergebnis ist sehr schlecht, das andere ebenfalls!“
„Was meinen Sie damit?“ fragt Frau Müller, sichtlich nervös.
„Nun, das eine Testergebnis ergab ein positives Resultat für Alzheimer und der andere Test ein positives Ergebnis für Aids. Wir können Ihnen aber leider nicht sagen, welches Testergebnis zu Ihrem Gatten gehört!“
„Ja, kann man denn den Test nicht nochmals machen?“ fragte Frau Müller.
„Ja, das könnte man prinzipiell schon machen, aber die Krankenkasse ist nicht bereit, diesen sehr teuren Test zweimal zu bezahlen!“
„Um  Gottes Willen, was soll ich denn jetzt nur machen?“
„Der Chefarzt der Kasse empfiehlt Ihnen, Ihren Mann irgendwo mitten in der Stadt auszusetzen !“
„Ja und ??“
„Falls er wieder nach Hause findet, sollten Sie nicht mehr mit ihm schlafen!!“

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Diese Geschichte habe nicht ich erfunden, sondern irgendwelche „Spaßvögel“ aus dem Netz – doch ich finde sie so typisch für das desolate Gesundheitswesen mit runtergewirtschafteten Finanzen, so dass ich sie für würdig befand, mein Schlagwort „Werteverlust“ zu repräsentieren.

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Ein X-Chromosomen-Verschleuderer

ist ein Mann, der beim Zeugen von Kindern immer nur seine X-Chromosomen vorschickt und sich dann wundert, warum er nur Töchter bekommt. – Wenn er jedoch lange genug darüber nachdenkt, wird ihm auffallen, dass ihm nichts Besseres passieren kann als so ein Drei- oder Vier- oder Fünf-Mädelhaus, wo er der Hahn im Korbe ist.

Ich muss ja hier keinen Aufklärungsunterricht à la Oswald Kolle machen, denn ihr wisst alle, dass die Frauen nur über ein großes Repertoire von Xen verfügt, ein Mann dagegen nach dem Ei der Frau mit X-Chromosom-Spermien oder mit Y-Chromosom-Spermien zielen kann. Die ersteren leben 24 Stunden länger als die dafür schnelleren Y-Spermien. Diese Tatsachen soll man sich ja zu Nutze machen können, wenn man ganz gezielt einen Jungen oder ein Mädchen zuerst in den Bauch, dann in die Welt setzen möchte.

Und jetzt lyncht mich nicht wegen des kommenden Fotos – auch dieses ist wiederum nicht von mir, denn soviel Mannesquälerei hätte ich nicht übers Herz gebracht.

Im echten Leben sind ja die Männer und die kleinen Jungen die empfindlicheren, sensibleren und krankheitsanfälligeren – das ist auch schon bei den Y-Chromosomen so. Die sind vor lauter Schreck und Angst schon in diesem  Folterinstrument abgestorben, so dass bei jedem Zuschnappen der Penisfalle nur noch ein Schwäppchen kleine xxxxxx-en gespritzt kommen.

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Young-Be-Sickness

Von dieser Krankheit werden besonders Frauen über 50 befallen. Sie bedeutet, dass beim Ausgehen nicht der Inhalt des eigenen Kleiderschrankes überprüft und angezogen wird, sondern die Sachen der Tochter Verwendung finden. – So es figurmäßig hinkommt, mag das ja noch halbwegs angehen – aber wenn überall die Krampfadern blitzen oder die Speckröllchen an Bauch und Busen glänzen, dann sollten die Hotpants gegen die langen Hosen und die Bauchfrei-T-Shirts gegen das Longshirt getauscht werden, damit alle ihre Freuden haben.

Es sieht irgendwie besser angezogen aus, wenn man mit kritischem Blick an einem Ganzkörper-Spiegel vorbeigeht und die Warnrufe, die der Spiegel von sich gibt, auch beachtet.

Links mit 52, rechts mit 50 Jahren waren diese Kleidungsstücke schon grenzwertig, auch wenn es das Körpergewicht noch zuließ und Krampfadern bis heute keine da sind.

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Zahnerkrankungen

Es gibt Phasen im Leben eines Menschen – besonders im Leben eines älteren Menschen – da werden die Patienten immer ärmer – sowohl an Zähnen als auch an Geld –und die Zahnärzte immer reicher – sowohl an Erfahrung als auch an Wohlstand.
Und ob dann eine Reise nach China das Gelbe vom Ei ist, um dort preiswerten Zahnersatz zu bekommen, sollte doch jeder nach diesen Fotos mit Kopfschütteln beantworten.
(Aber nicht zu doll schütteln, das kann Schüttellähmung geben!)
Und eine Weisheit im Leben, die jede/r akzeptieren sollte:
Ändere, was zu ändern ist.
Akzeptiere, was nicht mehr zu ändern ist.
Aber lerne endlich, das eine vom anderen zu unterscheiden!!!!

Der junge Mann, der euch schon mit den Bläserfotos erfreut hat, versucht das jetzt hier mit den Gebissfotos ebenfalls – nur hier wird die Freude gedämpfter sein!

      Und das war es bei :
„Claras leicht boshaftem Gesundheitslexikon“!

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es denen, die hier mitgelesen haben, auch Spaß gemacht hat.

  1. 29. Juni 2011 um 18:44 | #1

    Herrlich gemacht liebe Clara!

    Ich kicher hier vor mich hin!

    Weiter so!

    • 29. Juni 2011 um 19:46 | #2

      Ach, du bist ja klug – du hast gleich die zusammengefasste Version auf der Extraseite gelesen.
      Gutes Weiterkichern!

  1. 14. September 2011 um 17:29 | #1

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