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Archiv für die Kategorie ‘Familie’

Autospielereien *** W

23. Mai 2012 21 Kommentare

Das “W” ist ein schwacher Buchstabe in der Autoindustrie – aber auch ein schwacher Buchstabe bei meinen Fotos. Bis auf eines sind heute alle Fotos geborgt oder geschenkt – muss auch mal sein.

Im Klartext – es gibt keinen Hersteller mit W, den ich hier anführen kann. – Halt, es gab mal in der DDR ein Auto mit W – den Wartburg, aber der Hersteller war: “VEB Automobilwerk Eisenach”. (Die kleine Grafik habe ich mir bei Wikipedia geborgt. )

Mein treuer Freund G. hat von seinem Oldtimer-Wochenende auch was mit W mitgebracht – nämlich einen 311er Wartburg und einen Wolga – die Dienstwagen aus der Russerei für unsere DDR-Bonzen und für Direktoren der Betriebe.

Der scheint ja noch ganz normal zugelassen zu sein. Der hat auch schon einige Jahre auf dem Buckel


Ein Foto davon habe ich mir bei pixelio entliehen und ihr könnt es im Fotoblog ansehen.

Hier kann ich euch nur ein “Winterauto” anbieten. Ich kann jetzt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Postes noch nicht wissen, ob es am 23. Mai eine Hitzewelle gibt und ihr euch an der Kühle dieses Autos von Herzen erfreuen könnt.

Und wenn nicht, dann schreibt einfach in den Schnee: “CLARA IST DOOOOOF”

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Und wer im Mai 6 Jahre jung wird …

19. Mai 2012 15 Kommentare

trete ein, trete ein, trete ein.

Ich kenne jemand, und die ist bestimmt schon ganz hibbelig – denn wenn man 6 wird, dann wird man auch ein Schulkind, aber das hat noch fast vier Monate Zeit.

Sage mal, Enkeltöchterchen, wie haben das Alphabet und ich das hinbekommen, dass heute an deinem Geburtstag genau der Buchstabe S bei den Autos dran ist – und da du ja schon alle Buchstaben kennst, weißt du ja, dass das Auto von der Mama mit S anfängt und das vom Papa auch – nur sind sie unterschiedlich groß, haben eine andere Farbe und natürlich auch einen anderen Vornamen. Wollen wir den hier verraten? Nein – falls du ihn gar nicht kennst, dann frag doch mal deinen Bruder, der weiß das sicher – wenn nicht, dann muss er am Auto lesen.

Vielleicht hast du schon das Päckchen ausgepackt und auch schon nachgezählt, denn schließlich musst du ja wissen, um wie viel jetzt dein Taschengeld angewachsen ist. Ich zeige es dir noch einmal.

Bei der Pyramide muss ich ganz schön aufpassen, dass sie mir nicht auseinander fällt – wacklige Angelegenheit.

Und deswegen habe ich sie jetzt noch einmal umgedreht – die großen Münzen nach unten und die kleinen nach oben. Mit der allerobersten habe ich natürlich gemogelt, denn es gibt ja kein “schwarzes Geld”, zumindest in deinem Alter noch nicht und die 1 Cent-Stücken sind nie und nimmer die größten Münzen. – Doch um sooooooooo viel Geld von mir zu bekommen, da muss schon etwas besonderes passieren. Nachzählen kannst du ja vielleicht schon mal.

In diesem Monat habe ich es ja mit Autos – und auch da ist mir was ganz besonderes mit dem heutigen Buchstaben S über den Weg gelaufen – ein kleiner Smart hat nur für dich gelächelt.

Gefällt er dir? – Und ich stehe daneben – zumindest mein Schatten – und freue mich, dass ich so etwas Schönes zu deinem Geburtstag gefunden habe. Ich weiß zwar gar nicht so genau, ob diese Farbe noch so “in” ist bei dir, aber jetzt musst du es nehmen, wie es ist.

Und ein Video muss es natürlich auch wieder für dich geben. Also einen ganz wunderbaren Tag wünscht dir deine Oma.

Für das Geburtstagskind

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Geschützt: Für mein Geburtstagsenkelkind

19. Mai 2012 Kommentare aus

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Prosit – es möge schmecken!

15. März 2012 38 Kommentare

Wird jemand 97, dann ist das schon ein stolzes Alter, sogar ein sehr stolzes Alter. Man muss nicht mathematisch begabt sein, um zu denken:

Noch drei Jahre und wir feiern den 100. Geburtstag – oder auch nicht.

Sonst nicht gläubig, sage ich in diesem Fall wirklich mal: Es liegt in Gottes Hand, denn meine Mutter ist sehr gläubig. Ja, und um sie geht es hier bei den zwei Montagen. Ich finde immer wieder, dass sie sich wirklich gut gehalten hat – sowohl körperlich als auch geistig.

Ein wenig darf man mit 97 schon an “herbstliches Laub” denken. Die “goldenen Luftballons” habe ich ihr zum 100. in Aussicht gestellt – einen so großen Strauß voll, dass das Zimmer fast voll ist. Blumen machen ihr zu viel Arbeit. Auf die für dieses Jahr angebotenen in pink will sie verzichten, was ich nun wieder gar nicht verstehen kann.

Das Mal auf der Stirn sind nicht die Reste vom Aschermittwochskreuz und auch nicht das indische Zeichen für Witwen – nein, es ist das Überbleibsel einer schlecht ausgeführten Hautkrebs-Operation – aber besser schlecht aussehen als eine durchgefressene Stirn.

Die Alsterwassertrinkerei hat die Geburtstagsmama von ihrer Tochter geerbt *grins*

Elvira hat mich vor ein paar Tagen auf die Idee gebracht, auch mal Fotos aus der Zeit zu zeigen, als ich meine Mutter noch nicht kannte. – Mache ich jetzt glattweg!

Das ist also die Oma meiner Kinder in ganz jungen und nicht mehr ganz so jungen Jahren.

Eingescannt habe ich sie für ihren 90. Geburtstag - mehr konnte ich von der Qualität leider nicht rausholen.

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Blumen für das ältere und das jüngere Geburtstagskind (Enkel) gibt es bei Blogspot. Und jetzt habe ich es nach mühevoller Kleinarbeit auch geschafft, extra für meinen Sohn einen Post einzustellen mit gelben Rosen und sonnigen gelben Sonnenblumen - sie strahlen auf dem neuen Design, ich mag es kaum glauben. Ich habe doch gesagt, dass ich die Sonnenblumen zeigen werde.

Das jüngere Geburtstagskind bekommt den Link zu der süßen Diashow vom vorigen Jahr.

Kategorien:Familie, Fotoarbeiten Schlagworte:

Sprichwort-Bilder im Februar – 19

19. Februar 2012 36 Kommentare

Die Heidelberger Standseilbahn

Tja, was ist mir denn hier eingefallen, als ich dieses Foto  ausgesucht habe?

  • War mir als erstes der unverschämt hohe Preis in Erinnerung gekommen? – Nein, den sieht man ja nicht auf dem Foto.
  • Die Angst, dass alles nur an diesem “seidenen Faden” hängt? – Nein, die fährt schon lange unfallfrei und ich hoffe, dass das Stahlseil noch nie gerissen ist.
  • Die Frage, welche Bahn sich für rechts und welche für links entscheiden wird? – Nein, das ist technisch festgelegt.

Ich habe mich für die Zweigleisigkeit entschieden. Ich finde noch nicht einmal ein Sprichwort für ein Gleis, geschweige denn für zwei.

Es kann ja entweder amüsant oder anstrengend sein, “zweigleisig” zu fahren – im Beruf, im Leben, beim Bloggen (mit zwei Blogs meine ich natürlich, nicht mit zwei Meinungen), im Liebesleben. Da ja hier nur lauter treue, anständige Leute bloggen und lesen, werde ich mich über die letztere nicht persönlich auslassen. Ich weiß nur soviel, dass so manche “Zweigleisigkeiten” ernste Folgen hatten.

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http://witze.net/ sieht die Sache etwas lockerer und klärt uns erst mal auf, was die Ursache für solche Zweigleisigkeiten sein könnten.

Nach zehn Jahren Ehe absolviert das sexmüde Paar seinen Pflichtabend.
Plötzlich sagt er: “Himmel, habe ich dir weh getan?”
“Nein, warum?”
“Ach nichts. Ich hatte nur für einen Moment den Eindruck, du hättest dich bewegt.”

Christian Morgenstern sieht das ganz locker so:
“Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.”

Marlene Dietrich meinte bei http://zitate.net:
“Fast jede Frau wäre gern treu. Schwierig ist es bloß, den Mann zu finden, dem man treu sein kann.” 

und Marylin Monroe setzte noch einen drauf:
“Ehemänner sind vor allem dann gute Liebhaber, wenn sie ihre Frauen betrügen.”
-
und diese Aussage können die betrogenen Ehefrauen nicht entkräften, zumindest nicht beim eigenen Mann.

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Und jetzt warte ich nicht so sehr auf die Proteste der seit mindestens 30 Jahren glücklich Verheirateten, sondern eher auf Erfahrungen der vielen verkappten Marlenes oder wie sie sonst noch heißen.

Bei “Heidelberg for Leonie is Heidelberg for you“  könnt ihr ein Innen-Außen-Foto von der Bergbahn sehen.

Vielleicht eine Weihnachtsgeschichte?

24. Dezember 2011 42 Kommentare

Da in Claras Familie die pädagogischen Berufe mehrheitsfähig sind, muss etwas davon auch in ihr stecken. Klein- oder fast schon Groß-Anna kann davon ein Lied singen – ein lustiges, wenn es um Sprachspielchen geht, ein weniger lustiges, wenn es um Zahlenspielchen geht. Letztere gehen ihr ein wenig am Popo Interesse vorbei.  Die Uhrzeit will sie nicht lernen, die Zahlen nur stockend addieren oder subtrahieren, das Einmaleins kommt ihr vor wie eine Erfindung des Teufels.

Eines Nachmittags – kurz vor Weihnachten – vertreiben sich die beiden die Zeit bis zum Abendessen mit Wortketten. Der nächste muss mit dem Endbuchstaben ein neues Wort bilden. Da sie daran unheimlichen Spaß hat, werden die Bedingungen verschärft und nur Tiere, Namen, Gegenstände oder ähnliches dürfen genommen werden.

Dann kommt das beiderseits beliebte Lexikonspiel an die Reihe. Einer sucht aus dem Kinderlexikon einen Begriff raus, den der andere erklären muss. Anna macht das hervorragend und Claras Augen rollen vor Begeisterung. Beide haben viel Spaß dabei.

Plötzlich Annas Frage: “Du Clara, kannst du mir mal bitte Duzen und Siezen erklären?”  Nichts leichter als das, denn Clara erklärt gern.

Meine Gegenfrage: “Und jetzt zählst du mal alle auf, die dir einfallen, die du duzt und die du siezt.”

Es sprudelt nur so aus ihr heraus. Und der Höhepunkt war:

Und meine Kuscheltiere darf ich duzen und das Jesuskind  auch!

Also in diesem Sinne: Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich euch!

Kategorien:Familie, Kinderbetreuung Schlagworte:

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – M

23. November 2011 31 Kommentare

Zum Glück gibt es solche wunderbaren Seiten wie “Sehenswürdigkeiten in Berlin – alphabetisch sortiert”, auf denen ich mir Anregungen holen kann. Aber was nützt mir das alles, wenn ich entweder davon keine Fotos habe oder eventuelle Fotos uninteressant wären. Da muss ich doch wieder auf meinen Fonds zurückgreifen. – Ich weiß, ihr seid genau so sicher wie ich, dass ich was gefunden haben.

Das Märkische Museum (auch gleichnamige U-Bahn-Station) ist sowohl von der Fischerinsel als auch vom S-Bahnhof Jannowitzbrücke aus zu erreichen. Es ist ein wunderbarer Backsteinbau in noch schönerer Lage. Wie es drin aussieht, habe ich vergessen.  -Aber was neben dem Museum steht, habe ich nicht vergessen: Nämlich der Roland. Als Töchterchen so ca. 2 Jahre alt war, fürchtete sie sich mächtig, wenn wir daran vorbeifuhren. Zuerst wunderte ich mich immer nur, wenn sie den Kopf krampfhaft abwendete, bis ich hinter ihr kleines Geheimnis kam. – Danach wurde es dann besser.

Wer wissen will, was auf dem anderen Blog lauert, muss zu Blogspot gehen und auch bei WordPress wartet was auf euch.

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Beinahe hätte ich vergessen, euch den “Pinselheinrich” zu zeigen, das Denkmal von Heinrich Zille, das gleich ein paar Meter weiter steht.

Nun habe ich es mir ja in den letzten Tagen angewöhnt, die Bilder der anderen Blogs hier in klein zu zeigen, also werde ich auch heute nicht davon abweichen. Blogspot habe ich noch um das Berliner Müllproblem erweitert.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – A

1. November 2011 32 Kommentare

Herzlich willkommen zum Start der Berlinserie, die vollkommen anders ist als in Reiseführern – oder vielleicht doch nicht ganz anders? Ich weiß nicht. – Fotos von bekannten Sachen aus Berlin wird es hier jedenfalls geben.

Die Nebenberichte sind zu öffnen bei Blogspot. und bei WordPress. Hier auf diesem Blog gibt es immer die Einleitung zum Thema.

Es wird Bekanntes geben, aber auch Kleinigkeiten, die so schnell keinem auffallen oder die niemand kennt.

Heute jedenfalls nicht das vom Alex und Umgebung, sondern … ach guckt doch selbst.

Zu dieser Umgebung gehörte auch bis 1985 die Familienwohnung. Meine liebe Tochter, da du morgen Geburtstag feierst, habe ich diese Serie für dich als Geburtstagsgeschenk zusammen gestellt. Du bist zwar – räumlich und gedanklich – schon sehr lange sehr weit weg von der Stadt deiner Kindheit – doch fast alles von dem hier Gezeigten wirst du von früher kennen, da die historischen Sachen großenteils in unserer Nähe lagen oder standen. Aber …. sie waren damals nichts so schön und nicht so sauber und nicht so ordentlich wie heute. – Also dann viel Spaß heute und an den nächsten 25 Tagen. 

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Für ZEIT-lose, die nicht rechts und LINKS schauen wollen, hier ein Foto ohne Erklärung im Kleinformat:

Bei WP-Foto: Der Anhalter Bahnhof

Bei Blogspot: Die”A-Tür” von Fritz Kühn an der Stadtbibliothek Mitte:

 

 

 

Sie haben in Sachen Ihrer Mutter …

28. Oktober 2011 24 Kommentare

vor Gericht zu erscheinen!”

Das ist ja wohl so ein “Jok”e, wie man deutsche Sprache missverständlich anwenden kann bzw. wie er wohl in Gerichtsakten und in Juristendeutsch schon vorgekommen sein soll.

Vor kurzem berichtete ich ja von der Aus-, Wechsel-  und Umrangieraktion in Sachen Kleidung. Diese Aktion dehnte ich natürlich auch auf meine Mutter aus, denn dort ist der Platz in einem Schrank natürlich noch begrenzter. Und das ständige Sitzen und die wenige Bewegung haben an ihrer Figur  ein übriges getan.

Alles wurde anprobiert und vieles wanderte in einen “Zu-klein-Sack”, der eigentlich von mir sofort in die Kleidersammlung umgeleitet werden sollte.

Doch dann befiel mich ein wenig Wehmut, als ich all die Kleider sah, die jahrelang zu ihren Lieblingsstücken gehörten. Auf vielen Fotos kann ich das nachverfolgen. – Das Material gefällt mir zwar nicht, da es alles Kunstfasern sind. Doch was aus Wolle so werden kann, habe ich ja bei meiner Hose gesehen – dann vielleicht doch besser Kunstfasern.

Ich probierte sie alle an – in vielen kam ich mir dann aber doch vor wie eine Uroma. Sie und ich – wir hatten schon immer eine ganz unterschiedliche Figur und einen absolut anderen Geschmack.

Eines ist dann doch in meinen Kleiderschrank gewechselt. Ich zeige euch mal, wie sie 2005 in Görlitz damit aussah. Es gibt dazu noch eine Jacke. – Mal sehen, ob ich es einmal oder weniger tragen werde, da ich gar kein Kleidermensch bin. Am Anfang werde ich die orthopädischen Schuhe und den Rollator noch weglassen beim Tragen des Kleides.

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Happy birthday, lieber “Hannes” …

26. Oktober 2011 10 Kommentare

und positiver Enkelalarm

Wenn man(n) alt wird, ist das Mist, irgendwie zumindest, aber noch Mist-er ist es, wenn man nicht alt wird. Der blöde Spruch heißt ja tatsächlich: “Wer nicht alt werden will, muss jung sterben.”

Du, lieber Hannes (so habe ich dich in allen meinen Familiengeschichten genannt) hast dich zum Glück für die alt-werden-Version entschieden. Ich verrate aber niemandem, wieeeeeeeeeee alt, kein Wort wird hier davon stehen, versprochen ;-)

Auf so einen besonderen Geburtstag mit einer extra stark ausgelegten Null zweiten Zahl möchten ich natürlich mit dir anstoßen. Vielleicht trank ich damals schon keinen Wein, vielleicht habe ich mir diese “Marotte” erst später zugelegt – auf jeden Fall möchte ich mit dir mit Kastanienschampus anstoßen. Die dicken, gefüllten Gläser stehen schon bereit, auch andere Leckereien aus Kastanien warten auf genussvolles Verzehrtwerden.

Was ist ein Geburtstag ohne Blumen? Entstanden ist das Foto ca. einen Monat vor deinem Geburtstag, da blühten sie noch prächtig und reckten ihre schönen Blütenblätter in die Sonne und in den Schatten. Deine im Garten sind natürlich zahlreicher und vielfältiger – aber die schenkt dir keiner, die musst du selbst pflegen.

Du kennst mich ja, vielleicht nur ein wenig, aber besser als gar nicht, und deswegen: Was wären Geburstagswünsche von mir ohne eine Prise Realismus?

Ein paar Wolken wird es auch in diesem Jahr für dich geben, aber puste sie weiterhin so erfolgreich weg wie bisher, dann klappt das schon.

Als Ausgleich soll dir das Kraftwerk ein wenig Kraft abgeben.

Und was sagst du zu dem nächsten Geschenk – den Korb habe ich mir extra von Frau Pilz schenken lassen. Mit ihrem Einverständnis schenke ich ihn jetzt an dich weiter, um an das einmalige Sammeljahr zu erinnern, was dann leider sauer ausging.

Guten Appetit, da ist wirklich kein Knolli dabei

Aber jetzt muss ich mich beeilen – ich muss ja für den bald eintretenden Enkelalarm noch einige Zoologiebücher wälzen, damit ich weiß, was ich mit dem zarten Mägdelein für Tiere aus Kastanien basteln kann. Ich muss in etwa wissen, wie sie aussehen.

Herzlichen Glückwunsch und alles, alles Gute!

Und zum Abschluss bekommst du noch eine Geschichte aus meiner Blogvergangenheit geschenkt, in der du eine wichtige Rolle gespielt hast:

http://chh150845.wordpress.com/2010/03/07/musste-ich-uber-kochen-kussen-kinder-bloggen/

Erbe etwas dezimiert – und – Sechs zu Eins

21. Oktober 2011 46 Kommentare

Vor ein paar Tagen komme ich zu meiner Mutter und sehe, dass die Collage ihrer Hände, die an der Zimmertür hängt, beschädigt ist: Ein Foto war ausgeschnitten.

Auf meine Nachfrage kam folgendes zu Tage. Sie ging ihre tägliche Spazierrunde. Plötzlich kam ein Mann auf sie zu, den sie jedoch mit keinem einzigen Wort beschreiben kann. Der griff ihr an die rechte Hand und zog ihr den Ring vom Finger (der eingekreiste Ring ist es). Es wurde gemeldet und die Polizei hat auch einen Vorgang angelegt. – Da ich keinen Goldschmuck trage, ist meine Tochter jetzt um ein Erbstück ärmer. – Meine Mutter war wohl bei der Sache so überrascht, dass sie überhaupt keine Angst empfunden hat. -Das soll überhaupt nicht boshaft klingen, aber manchmal kann verlangsamte Wahrnehmung auch ein Segen sein.

Wenn sich die Polizei ähnlich geschickt anstellt wie bei meinen zwei gestohlenen Autos, da besteht keine Gefahr, dass wir diesen Ring noch einmal wiedersehen.

Ich freue mich sehr, dass der Ring mit dem Pfeil erhalten geblieben ist, denn den hat ihr mein Opa zu ihrem 21. Geburtstag geschenkt (also vor ca. 76 Jahren) und den würde sogar ich als Andenken behalten wollen. Vielleicht würde ich ihn als Anhänger um den Hals tragen.

Aus diesen Fotos bestand die Collage, die an der Zimmertür hing. Ich hatte sie schon mal gezeigt, deswegen kommt jetzt nur eine Diashow, die jeder übergehen kann:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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Die zweite Situation ging mir mehr an die Nerven. – Auf dem S-Bahnhof zog eine kreischende Frauenstimme meine Aufmerksamkeit auf sich. Sie hatte wohl keinen Fahrschein und ein kräftiger Kontrolleur und eine Kontrolleurin hielten sie bzw. ihre Handtasche fest. Helfen ließ sich diese junge Frau kaum, denn ihr Freund versuchte es auch vergeblich, sie zu beruhigen.

Ich ging weg, doch plötzlich stutzte ich: Sechs bewaffnete Polizisten kamen auf den Bahnsteig, um gegen eine kleine, schmächtige, zarte Falschfahrerin vorzugehen.

Ich will für die Schwarzfahrerei bestimmt keine Lanze brechen, aber: “Jetzt weiß ich endlich, wo unsere Steuergelder bleiben.”

Kategorien:Clarageschichte, Familie, Theres Schlagworte: ,

Meine Mutter wurde von ihren Enkeln …

6. September 2011 45 Kommentare

u.a. deswegen geliebt, weil sie hervorragende Pfefferkuchen backen konnte.

Ich will das bei meinen Enkelkindern mit Pflaumenkuchen schaffen, dennoch schicke ich ihnen jetzt kein Carepaket nach Westdeutschland.

Ich verstoße mit einer Plauderei über Essen gegen alle meine Bloggersitten und Gewohnheiten. Auch wenn es an Körperverletzung grenzt, leckeren Pflaumenkuchen zu zeigen (und hier zumindest nichts abgeben zu müssen *grins*), müssen wir jetzt durch – oder ihr macht den Post gleich zu.

Der Anfang wurde ja am 31. August gemacht, als ich euch in aller Ruhe und Anschaulichkeit zeigte, wie die Pflaumen der pflaumenblauen Clara in den Schoß oder in den Eimer fielen.

Das Ende sieht so aus:

Die vielen Kilo sind entsteint, auf dem Kuchen platziert, die Streuseln verteilt, ein Streifen wunschgemäß ausgelassen und gebacken sieht er auch nicht schlecht aus

Und zwischendurch gibt es eine Schätzaufgabe: Wie viele Grammkilos Pflaumen hingen an diesen Pflaumenkernen dran:2 Kilo, drei oder 4 Kilo oder irgendwas dazwischen?

Die neue Clara-Kunst!

Und jetzt noch eine Rundfrage. Ich nenne die Dinger auf dem Kuchen “Streusel”. Sagt ihr anders oder kennt ihr noch andere Bezeichnungen?

Zwei Leute in meiner Bekanntschaft mögen Pflaumenkuchen lieber ohne Streusel – für mich einfach undenkbar, da dann die Pflaumen so nackt sind und vertrocknen. Welche Art bevorzugt ihr?

Kategorien:Clemens, DDR, Familie, Theres Schlagworte: ,

Man kann 50 Jahre verheiratet sein …update

30. August 2011 23 Kommentare

… und immer noch Spaß miteinander haben,

von anderen Sachen mit “S” will dieser jugendfreie Blog nicht berichten, aber er könnte … und wie …

Der Tag der goldenen Hochzeit ist nun schon 10 Tage vorüber – mein Glückwunsch kam pünktlich. Dieser Post wollte warten, bis das “junge Paar” wieder aus Mallorca zurück ist.

So saht Ihr am 20. August 1961 aus:

50 Jahre später darf ich Personen hoffentlich unverpixelt zeigen, denn kaum jemand könnte so noch nach euch suchen – ein wenig habt ihr euch doch schon verändert, aber nicht negativ. Ich wollte eure hübschen Gesichter nicht verunstalten.

Ich durfte damals mit dabei sein bei eurer Feier und habe unter anderem dabei richtig tanzen gelernt, nicht so steif wie in der Tanzschule. Das Kleid war aber wohl das gleiche, denn beides fand im gleichen Jahr statt. Das gelbe, sehr schöne Kleid hat unsere gemeinsame Oma genäht, liebes Cousinchen.

Man könnte glatt glauben, es ist auch ein Hochzeitsfoto von mir

Eure Hochzeit hat mich davor bewahrt, den Schrecken des Mauerbaus sofort in vollem Umfang zu erkennen, denn in Oberschlesien war ich von deutschen Nachrichten ziemlich abgeschirmt.

Ich wünsche euch beiden weiterhin noch sehr viel Freude miteinander, und die bei bestmöglicher Gesundheit.

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Das Haltbarkeitsdatum der Ehe von anderen Clarafamilienmitgliedern ist offenbar sehr viel schneller abgelaufen.

  1. Derdiedaseine heiratet sicherheitshalber gar nicht erst
  2. Derdiedaseine  heiratet und wird nach 2 Jahren Witwe/r
  3. Derdiedaseine heiratet und lebt nach den magischen 2×7 Ehejahren getrennt und geht auseinander
  4. Derdiedaseine ist verheiratet und lässt jetzt alle hoffen, dass es auch länger und besser gehen kann
  5. Derdiedaseine ist seit über 50 Jahren verheiratet – für Außenstehende allerdings in einer Qualität, in der ich keine 3 Jahre Tisch und Bett und mehr miteinander teilen möchte.

So ist das Leben und so ist das Eheleben. Es ist, wie es ist.

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Gerade habe ich einen Witz gelesen, der gut zu dieser Problematik passt:

Paar im Bett.
ER: “Ach sag mir doch die drei Worte, die Liebende für immer aneinander binden!”
SIE: “Ich bin schwanger!”

Ballkönigin und Ballkönig zu werden, …

26. August 2011 14 Kommentare

ist bei Oma Clara auf der einen Seite gar nicht sooooooo leicht, aber auf der anderen Seite doch leicht, weil sie alles dafür tut, dass die beiden AnwärterInnen diesen Titel und diese Trophäe erringen können.

Stellt euch einen Minigolfplatz vor – da kommt so eine quietschfidele Oma mit ihren zwei Enkeln und alle drei wollen spielen. Bei dem fast 10jährigen und bei der älteren Dame *grins* ist der Platzbesitzer ja auf Anhieb gewillt, Schläger rauszurücken. – Aber was soll er mit dieser Lütten machen, die mit ihren 5 Lebensjahren keinerlei Bedingungen für diesen Golfplatz erfüllt? – Weder altersmäßig noch größenmäßig. Solche kleinen Schläger hat er gar nicht. Aber die Ballkönigin in spe ist wild entschlossen, mit uns zu spielen und nicht wieder wie beim Tischtennis nur Zuschauerin und “Beifallklatscherin” für den Bruder zu sein.

Ganz bereitwillig und wissbegierig nahm sie Instruktionen über Körper- und Schlägerhaltung und Schlag- und Führungshand entgegen. Die ersten Versuche gingen mit viel Schwung am Ball vorbei – aber bald hatte sie den Bogen raus und der Ball bewegte sich. – Nach kürzester Zeit bewegte sich der  Ball nicht nur, nein, er rollte zielsicher auf das Loch zu.

Ganz bereitwillig legte sie ihn nach Fehlversuchen wieder auf den Ausgangspunkt. – Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis sie mit ihrer Spielweise die Aufmerksamkeit des Platzbesitzers eroberte. Er kam, gab Hinweise und das Kind wurde von Bahn zu Bahn besser, kräftiger, schneller und zielsicherer. Ihm blieb im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg. Sie hatte die Sache mit “Weg” und “Ziel” sehr schnell begriffen.

Der Bruder staunte nicht schlecht, mit wie viel Schmackes seine kleine Schwester die Bälle auf ansteigenden Bahnen mit einem Labyrinth ins Loch schmetterte.

Aber er machte seine Sache auch recht gut und war bei sehr schwierigen Bahnen stolz wie ein Spanier, wenn der Ball das Loch getroffen hatte. Es ist gar nicht so leicht, einen Ball auf einer wellenförmigen Erhebung ins Loch zu lancieren. – Geht doch mal wieder Minigolf spielen, damit ihr wisst, wovon ich rede.

Ich hatte echt das Gefühl, sie hat sich bei beiden ihre eigenen Kniffe abgeguckt

Süß war, als sie zu ihm sagte “Du darfst nicht so breitbeinig dastehen und der Ball muss genau in die Mitte!” – Na, wenn sie nicht zugehört hat – wer dann.

Eleven durften bei dieser Bahn auch seitlich an dem Hindernis vorbeischießen, zukünftige Ballkönige zielen erst durch die hohle Gasse und dann ins Loch – aber manchmal dauert es einen Schlag länger, was aber auch nicht tragisch ist.

Und wie das aussieht, wenn meine beiden als Strichmännchen (bitte nicht Strich-Junge oder Strich-Mädchen denken oder schreiben) lässig locker die Schläger schwingen und am Ende mit stolz geschultertem Schläger vom Platz gehen, könnt ihr euch hier bei der Gudrun ansehen.

Als Abschluss wurde eine Runde Tischtennis gespielt – was gegen das Minigolfen ja richtige Erholung war. Aber da beiden Kindern dieser Platz so unheimlich viel Spaß gemacht hat, waren wir gleich zweimal dort – und es waren Fortschritte bei der Lütten zu sehen.

So, jetzt habe ich euch genug erzählt über die sportliche Ertüchtigung der Clara-Enkel – jetzt wird wieder über etwas anderes erzählt, geplaudert und gebloggt.

Spielplatz, Spielplatz, ruft’s aus dem Wald …

23. August 2011 31 Kommentare

… lasst uns hinfahren,
mit Fähre und Wagen.
Freude, Freude haben wir pur!

Das Wetter heiß und wonnig – die Spielplatzlaune ungebrochen – also wurde nach dem vorherigen Wasser- und Dschungelspielplatz jetzt die “Piratenwelt” in Kladow ausgesucht. Vom S-Bahnhof Wannsee fährt jede Stunde eine (vollkommen überfüllte) BVG-Fähre, die nach ca. 20 Minuten am anderen Ufer des Wannsees anlegt. Nach wenigen Minuten erschließt sich den großen und kleinen Besuchern eine wunderschöne Welt in Holz, Strick und Stahl – falls ihr versteht, was ich meine. Auf Holzschiffen lässt es sich so wunderbar “Piratenbraut” spielen, …

Da sich Madame Piratenbraut selbst in diesen Käfig-Ausguck begeben hatte, kamen auch keine Klagen

… doch manchmal lauert auch aus oder vom Holz der wahre Ansch… – eben wie im echten Leben auch

Da sitzen sie - unschuldig wie die Hühner auf der Stange - um ihre Untergebenen zu be...kleckern

… auf Seilkletterburgen kann Enkeline mutig der Oma zeigen, dass sie es schon bis ganz nach oben schafft …

und last, but not least kann man auf blank geputztem Stahl seinen Mut beweisen …

Zwischendurch gab es eine "Millisekunde" Freihändigkeit

… seine (Mannes-)Armeskraft stählen

(das muss aber noch ein wenig geübt werden - aber nicht bei mir, denn ich kann es gar nicht!)

… oder in rasanter Talfahrt ein Abbild der Weltwirtschaft nachbildenrutschen.

Dunkel-Rutschen, immer wieder ein Highlight für Kinder

So, für heute ist genug gespielt. Im Nächsten Post beschäftigen wir uns wieder mit “ernsthaften Dingen”, nämlich mit Minigolf. Aber der kommt erst am 26. August.

“Verstößt es gegen die Genfer Konventionen für Kinderrechte” …?

21. August 2011 28 Kommentare

… wenn ich einem 5jährigen Mädchen nur  (m)ein Bett von 0,90 x 2,00 m zuweise? – Offensichtlich ja, denn dieses Kind “protestierte” gegen dieses enge Nachtlager und schlief demonstrativ an anderer Stelle weiter. – Nach weiteren zwei Stunden schaute ich wieder in mein Schlafzimmer – und siehe da, “Zucht und Ordnung” waren wieder hergestellt – dafür wanderte der Bruder schlafend zwischen Kopf- und Fußende der Matratze hin und her.

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Sprechen wir ein wenig mehr von den Tagesaktivitäten, deren es viele gab. Warum die sehr viel mit Sport und Spiel zu tun hatten, lässt mich Rückschlüsse auf eine sportinteressierte “Betreuungsperson” ziehen.

Im Grunde genommen waren es drei Tage Spielplatzleben, unterbrochen von Essen und Trinken, vorlesen, schlafen, Minigolf und Tischtennis spielen.

Diese Aussage will ich mit entsprechenden Beweisfotos dokumentieren.

In meiner Nähe (Birkbuschstr.) ist der sogenannte Dschungelspielplatz, der schon ganze Kindergenerationen erfreut hat. Für die Lütte (5) gab es ausreichend Gelegenheit, Geschicklichkeit, Mut und Kletterfähigkeiten zu trainieren, während der Große (fast 10) bewies, dass er alle Hinweise der Oma bezüglich “Kellenhaltung” (laxe Bezeichnung für den Tischtennisschläger) berücksichtigt hat und seit dem letzten Besuch tatsächlich enorme Fortschritte gemacht hat. Ein punkteloses Match hat schon richtig Spaß gemacht. Noch mehr Spaß machte es mir, als er alle seine verschlagenen Bälle selbst aufheben musste – das schonte mein Kreuz.

Wir wissen, dass es nicht den PPR = Ping-Pong-Regeln entspricht, seinen Mittagsschlaf bäuchlings auf der Platte zu halten

Wie heißt das allgemein gültige Motto: “Früh übt sich, wer ein bäriger Tischtennismeister werden möchte!”

Als der ganz Lütte maulte, weil er so abseits war, durfte er erst eine Runde TT probieren und ging dann rutschen und schaukeln.

Doch ihr wisst, das Leben besteht nicht nur aus Spaß und Spiel – es besteht auch aus harten (Schul-)Pflichten. Nachdem ich mühsam verkraftet hatte, dass mich meine Enkelkinder zur Uroma gemacht hatten,

… hatte ich dann auch nichts dagegen einzuwenden, dass diese Hunde-Bären-Urenkel schnell flügge werden und zur Schule gehen – denn ich habe es mehr mit größeren Kindern, weil ich mich mit denen besser unterhalten kann. Also wurde schnell ein Stadtrucksack besorgt und fertig war das Schulkind.

Wer trägt oder stützt hier wen?

Von den überragenden Erfolgen auf dem (Mini-)Golfplatz erzähle ich euch in einem späteren Post, aber übermorgen gehen wir unter die Piraten.

Die Enkelkinderstory wird sich jetzt mit den Gänsekinderstory abwechseln.

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon – das N

7. Juli 2011 43 Kommentare

Niedlichkeitswahn

Ist Sprachwahl oder Sprachstil eine Frage des Selbstvertrauens? Des Selbstbewusstseins? Ist sie dem Grad oder der Stufe auf der Leiter des Lebens angepasst?

Wenn ich z.B. schöne Fotos mache, die ich jedenfalls für schön halte, dann habe ich sie fotografiert und nicht „geknipst“ oder geknipselt- Das schöne Wort „Fotografieren“ ist zwar sehr viel länger von den Buchstaben her, dafür so viel aussagekräftiger. Sogar ich, die ich wirklich relativ unbedarft auf den Auslöser einer Digitalkamera im Automatikmodus drücke, erdreiste mich, meine Endergebnisse als „Fotos“ oder „Fotografien“ zu bezeichnen, da ich mir bei der Motivwahl und bei der Nachbearbeitung die entsprechende Mühe gebe. -  Vielleicht wollen manche aber auch nur Buchstaben beim Tippen sparen, wenn sie “knipsen” und nicht “fotografieren”. – Die Fotos, die ich in meinen Blog stelle, müssen vor allem erst einmal mir gefallen – den anderen dürfen sie gefallen, müssen sie aber nicht.

Desgleichen finde ich diese Verniedlichungen in der Sprache schon bei Kindern leicht fragwürdig – denn nicht alles ist ein Beinchen, ein Händchen, ein Füßchen, ein Püppchen, ein Schlückchen, ein Ärschchen, ein Patschehändchen und ein Mündchen – vielleicht ab und ab mal, aber nicht immer und ständig und ununterbrochen – alles von meinem Geschmack aus gesehen.

Aber wie viel eigenartiger mutet es mich dann an – da ich es schon bei Kindern übertrieben finde – wenn meine Gliedmaßen als Fingerchen, Händchen oder gar Patschehändchen bezeichnet werden. Dann gucke ich mich und das entsprechende Körperteil an, überlege, ob ich gerade nach Lilliputanien ausgewandert bin oder fragen sollte: „Liebes, hast du meinen Arm geschrumpft?“ – Aber vielleicht ist das auch nur meine ganz persönliche Macke oder  Abneigung, denn niemand durfte mich “ungestraft” Christinchen nennen – ich bin erwachsen.

Frauen geraten ja sehr oft bei großäugigen Tieren, pausbäckigen Babys oder hilfsbedürftigen jungen, hübschen Männern in einen Zustand der schlecht kontrollierbaren Entzückung – bei dieser Altersklasse ist es gerade noch entschuldbar. – Vielleicht bin aber auch nur ich falsch gepolt, dass mir dieses “Verniedlichungsgen” abgeht – einfach zu realistisch.

Auftrag erfüllt: Erholung pur

18. Juni 2011 18 Kommentare

Ihr habt gesagt, ich soll mich erholen. Also habe ich mir meine Enkelkinder eingeladen – schön nacheinander, damit es nicht zu anstrengend wird.

Den ersten habe ich damit beschäftigt, auf der Kuppel des Bundestages die “Fahne hoch zu halten”

und die zweite war um 11.00 Uhr MEZ immer noch nicht bereit, am aufregenden Oma-Programm teilzunehmen.

Mein Gott, war das erholsam. – Aber gleich danach ging es los mit Spielplatzkür, Swimmingpoolaction, Tischtennis und und und.

Als das dann ausgestanden war, gab es das sogenannte After-Action-Programm = AAP, das in Seerosen bewundern und Pflanzen fotografieren bestand.

Schlösser, Gitter und Verzierungen (2)

18. Mai 2011 18 Kommentare

Berlin-Mitte, Amtsgericht

(Damit ich ein “B” nach dem “A” von Adler hinbekomme, habe ich den Namen ein wenig umgedreht.)

Ein Projekt von Elke Mainzauber und Blechi Belangloses

Wenn ich im vorigen Beitrag die Schlösser am Adler  an der Berliner Weidendammbrücke erwähnt habe, die junge Ehepaare neuerdings irgendwo anbringen und danach den Schlüssel ins Wasser werfen, damit ihre Ehe ewig hält, zeige ich hier das Gegenteil.

Und die, bei denen das immer zusammen-bleiben nicht klappt, suchen nun nicht etwa den Schlüssel in der kalten Spree, sondern gehen zum Berliner Amtsgericht  in Mitte (oder wo anders hin) in der Littenstraße, (hier sind Fotos von anderen, lohnen sich ganz, ganz sehr anzusehen) legen viel Geld auf den Tisch und verlassen es danach – mit geöffnetem Schloss, denn Richter können das trennen, was Gott auf ewig verbinden wollte. – Für mich hat dieses Gericht wirklich diese Bedeutung, denn auch meine Ehe wurde im vorigen Jahrhundert, nein sogar Jahrtausend dort geschieden – aber da sah es noch nicht so schön aus.

Das richtige Foto gibt es im Fotoblog.

Was gibt es noch zum “W” zu zeigen

14. April 2011 39 Kommentare

Wenn ich mir vorstelle, dass ich morgen vor 43 Jahren im langen weißen Kleid vor dem Traualtar stand, müsste ich ja ein weitaus seriöseres Foto zeigen, das sich für mein Alter schickt. Etwas weiß ist geblieben, aber jetzt reicht das Kleid gerade noch als T-Shirt. – Aber leider, solche Fotos habe ich nicht. Ich kann euch anbieten: Clara auf einem Wildschwein, was hier schon mal Leute verschreckt hat

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