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Lenny, unser Kampfschmuser, als Model … (Katzenupdate)
im Hundeladen-Berlin.
Gleich vorweg eine Bitte – mein Sohn und Shopbetreiber würde sich freuen, wenn viele diesen Post bei Facebook oder Twitter oder sonstwo teilen, damit es nicht nur Bewunderer, sondern auch Käufer gibt.
Artikel könnte als Reklame auch re-ge-bloggt werden oder wie das so heißt.
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Wer das nicht so richtig glauben will, ruft einfach folgende Seite auf: http://stores.ebay.de/Hundeladen-Berlin
Da ist Lenny überall zu sehen, u.a. mit einem Leuchthalsband, mit einer beschrifteten Halsung, mit einem Geschirr, an einer langen, individuell für ihn gefertigten Leine. Mit was man ihn nicht sehen wird, ist mit einem Stachelhalsband – denn diese Dinger sind grausam – und mein Sohn, der Betreiber dieses Shops, will Hunde nicht verletzen, sondern er möchte erreichen, dass ihre Besitzer das Tier an einer sicheren Leine mit einem reißfesten Halsband führen können.
Ein Kauf kann aber auch direkt stattfinden – und zwar über info@hundeladen-berlin.de (Mailadresse) Die Sicherheit, die sonst über eBay gegeben wird, kann ich auch übernehmen, denn für meinen Sohn und für Lenny lege ich meine “Pfote” auf den Ladentisch:
Es wäre schön, wenn dieser Beitrag viel gelesen wird, denn ein umgesattelter Betriebswirtschaftler will sich eine neue Existenz aufbauen, um für sich und seinen Hund immer was zu futtern zu haben.

Erst mal legt sich Lenny ganz entspannt aufs Ohr, da er ja noch nicht weiß, wie die ganze Sache hier so anläuft.
Im Fotoblog sind ganz, ganz wunderbare, sehr große Fotos von diesem Model-Hund zu sehen.
Wenn jemand mal einen ganz extravaganten Halsschmuck braucht, bieten sich sogenannte Schleppleinen an – bevorzugt in Neonfarben, damit man auch richtig auffällt in illustrer Gesellschaft. – Und danach können Sie Ihren Hund damit an der langen Leine laufen lassen.

Smily, der Shop-Ersatzhund, bekam auch ein wunderbares Halsband mit Leine spendiert, allerdings nicht aus dem Hundeladen-Berlin, sondern von seinem Frauchen Anna. Die hat es auch selbst gemacht – so wie Sebastian alle Halsbänder selbst fertigt.

Ein Halsband mit Herz und Liebe
Oder hier für den Freilauf an der langen Leine: Smily weiß nicht nicht so richtig, wie er mit dieser Freiheit umgehen soll.

UND NUN NOCH EINE SONDERMELDUNG:
Durch Anstoß und Erinnerung einer aufmerksamen Mitleserin wird das Shopangebot erweitert: Um KATZEN. Nicht missverstehen, es werden keine Katzen angegeboten oder gehandelt – aber will jemand wirklich seine Katze Gassi führen oder in der “Katzenwettbewerbswelt” durch ein besonders attraktives Halsband glänzen – der Leinen- und Halsbandhersteller macht auch dieses möglich. Werden genaue Maße geliefert, ist auch so etwas möglich – nur umgehen kann er mit Katzen nicht so richtig, da er noch nie eine hatte. – Also nicht gescheut und angefragt!
Stillgelegt
In memoriam: Georg B. * 30. Sept. 1905 – von einer Minute zur anderen stillgelegt am 8. Mai 1946
Du konntest mit mir weder spielen noch wippen noch … noch … noch … Aber ich mit dir auch nicht. Vielleicht hätten wir uns leiden können, vielleicht aber auch nicht, da ich so das Gefühl habe, ich muss dir sehr ähnlich sein. Das ist zwar nur ein negativer Umkehrschluss, weil ich meiner Mutter außer im Gesicht so überhaupt nicht ähnlich bin. – Ich kann nicht um dich trauern, weil ich dich nicht kenne – aber ich bedaure es, ohne einen Vater und ohne männlichen Einfluss erzogen worden zu sein.
Und die Großen und Kleinen, die früher hier am Potsdamer Platz auf den Riesenwippen schaukeln konnten, müssen sich jetzt ein anderes Betätigungsfeld suchen. Vielleicht ist es aber auch nur die Winterruhe – vielleicht kann man bald wieder … wippen! Jetzt und hier sind alle Wippen fest mit dem Boden verbunden – keine Möglichkeit für Himmelsstürmereien.


Papa, wenn ich mal komme, ich hoffe, du erinnerst dich dann noch an mich!!!
Und jetzt gebe ich dir noch ein leicht verwackeltes Kreuz vom Berliner Dom mit auf den Weg. Ich denke, mit deinen 108 Jahren wirst du das nicht mehr so krumm nehmen. Als Ausgleich habe ich im Fotoblog schönere Bilder vom Dom eingestellt. 
Memory of Clara-Blogs … 5
Nachösterliches Stenogramm
- Der Besuch stand pünktlich eine Stunde zu spät zum Frühstück vor der Tür, weil niemand der Süddeutschen an diesem verschneiten Ostermorgen echt und ehrlich an die SOMMERZEIT glaubte – nur ich glaubte ernsthaft daran, dass all die Besucher auch mit Funkuhren gesegnet seien
- Ich hatte vorsorglich ob der angesagten Außentemperaturen die “Fell-Stuhl-Variante” gewählt, was auf allgemeine Zustimmung stieß.

- Die Osterdekoration musste 5 Minuten nach Erscheinen des Hundes umplatziert werden, da er die Koordination über seine Rute noch nicht vollständig im Griff hatte. Als die ersten Vögel und Schmetterlinge Flugversuche unternahmen, zog die österliche Mannschaft ins geschütztere Quartier.
- Ansonsten war “kulturelle Vielfalt” angesagt, zumindest in Bezug auf die Abwechslung der Servietten. Sicherheitshalber hatte ich die Stief”Mütterchen” bei mir hingelegt, um keine Verwechslungen aufkommen zu lassen.

- Die von den Enkeleltern mitgebrachten 26 selbstgefärbten Ostereier waren von der Konsistenz her prächtig. Die Farben hielten allerdings besser an unseren Fingern als an den Eiern, so dass sie nur mit Serviettentechnik gepellt werden konnten. Jetzt zum Zeitpunkt des Schreibens (Dienstag, 0.30 Uhr) sind gerade mal noch 6 Stück übrig.
- Vor dem Suchen wurden alle aufgeklärt, dass dieses Ding kein Riesenosterei ist und auch nichts in seinem Loch verborgen ist. Die Suche wurde vollkommen ohne Hände ausgeführt – nur mit den Augen sollte alles erspäht werden. -

- Nach dem Frühstück begann die generalstabsmäßig von mir geplante Suchaktion. Fünf Personen, fünf Räume – in jedem Raum war ein Schokohasenlolli versteckt. Es ging darum, alle fünf als erster zu entdecken. Kein Lolli durfte weggenommen werden, nach Möglichkeit wurde getrennt in den Räumen gesucht. Und … und … und … gesiegt hat das Enkeltöchterchen, die mit ihren sechsjährigen Augen alle bunten Zipfelchen der Lollis zuerst gefunden hat. Ich wollte das Tempo kaum glauben und sie musste mir die Fundorte ins Ohr flüstern. ALLE waren richtig! Im Korridor schaute ein winzig kleiner grüner Zipfel unter einer Fußmatte hervor – auch dieser keine Hürde! Diese Augen möchte ich noch einmal haben! Könnt ihr alle Verstecke entdecken?

- Für meine schon etwas erwachseneren Kinder versteckte ich je eine Tube gezuckerte Milch, was auf allgemeines Amüsement traf und Erklärungsbedarf mit sich brachte. Sicherheitshalber versteckte ich diese Sachen einfacher, dafür wurden sie viel zu schnell gefunden.

- Das große Marzipanei war für mich – und sicherheitshalber leicht findbar drapiert. Die wissen alle, dass ich “heiß” und “kalt” beim Suchen nicht so gut hören kann *grins*
- Der Enkel bekam sein erstes “Drehbuch” geschenkt – mein Blogbuch vom ersten Halbjahr 2011. Versehentlich war der Druck unplanmäßig verlaufen, so dass man das Buch nach jeder Doppelseite drehen muss.
- Die zusätzlich mitgebrachten Süß(kram)eier, -hasen, küken, käfer und -kugeln müssen ein Gesamtgewicht von einer knappen Tonne gehabt haben, denn bei der durchgeführten Versteckaktion (leider nur in der Wohnung möglich, da keiner Lust auf Tiefkühleier im Schnee hatte) wurden alle Ecken, Winkel, Rahmen, Löcher und sonstiges schokoladenüberflutet – noch nach Stunden wurden Eier hinter Hundetrinkschüsseln geborgen und gerettet.
- Am Nachmittag fuhren wir alle zu meiner Mutter, die richtig gut drauf war. Die Besucher lockten ein Lächeln des Erkennens auf ihr Gesicht – und auch hier ließ die mitgebrachte Milchtube die Augen vor Entzücken glänzen.

- Im nachmittäglichen Spielprogramm gab es noch eine Extraeinlage von Lenny. Vollkommen aufgeregt wechselte er immer wieder zwischen den vielen Personen, Gerüchen, Orten – immer hungrig, immer auf der Suche nach runtergefallenen Krümeln. Und plötzlich war so ein Krümel viereckig und ein Würfel von Phase 10. Es kostete meinen Sohn ganz schön viel Aufwand, ihm diesen wieder zu entlocken. Für immer ist er jetzt durch Lennys spitze Zähne gekennzeichnet.
- Last but not least hat sich meine kleine Minikamera in nachösterlicher Versteckfreude so gut verkrümelt, dass ich sie nicht finden und damit auch die letzten Aufnahmen nicht laden kann. Da wird doch gleich die jugendliche Suchmeisterin zum Einsatz kommen müssen, damit hier alles wieder ins Lot kommt.
- Als der Fotoapparat wieder aufgetaucht war, konnte ich noch schnell diesen Nachspann einstellen:

- PS: Als ich diesen Post fertiggestellt hatte, ging ich so gegen 2.00 Uhr ins Bett. Nur ließ dort der Schlaf bis mindestens 4.30 Uhr auf sich warten. Vielleicht lag es daran, dass es für mich eine ungewohnte Schlafumgebung war, denn mein Schlafzimmer hatten die Kinder okkupiert. – Als dann gegen 9.00 Uhr – Winterzeit also 8.00 Uhr – ein zaghaftes Klopfen an meiner Tür Einlass begehrte, war meine Enkelliebe für ca. 30 Minuten sonstwo, aber nicht in mir. Die lieben Kleinen haben ihren voll gefüllten Rucksack mit Beschäftigungssachen und noch viele, viele andere Sachen neben ihren Betten – - – … – - – und kommen an mit den Worten auf den Lippen: “Uns ist langweilig!” – Da fiel mir nichts mehr dazu ein!!!!!!!!!!!! Ich musste aufstehen und den Entertainer machen!
- “Suchen” mutiert ja Ostern vom Tätigkeitswort zum Hauptwort – also wurde jetzt das Kameraverstecken zweimal zum echten Event umgestaltet. Gleiche Regeln: Ohne Hände, nur mit Augen. Das kleine Dingelchen lag unter der Schrankwand hinter einer Steckdosenleiste mit einem großen, schwarzen Akkuteil als Schutz. Ich habe mich köstlich amüsiert und es sah so aus.

Auferstehung …
unchristlich und unbiblisch und sehr spartanisch

Bei mir sind die Enkelkinder zu Besuch – da könnte man ja denken, da kommt der Osterhase mit voll gefüllten Körben. Irrtum, bei uns kommt Frau

… und die hat nur ein Ei gelegt. Und bevor wir uns alle um das eine Ei streiten, haben wir es lieber in einem Baum aufgehängt.

Ich hoffe, ihr findet es in seiner Baumeinsamkeit. – Im Fotoblog habe ich noch ein paar andere Sachen versteckt.
Euch wünsche ich freuden- und eierreichere Tage mit viel Lachen und auch mit Sonne!
Und wer im Jahr ..15 geboren ist …
… trete ein, humple rein, rolle rein.
Das mit dem “und mache einen tiefen Knicks …” lassen wir mal lieber aus Sicherheitsgründen. -
Vor ca. 10 Jahren könnte sich in einer Berliner Arztpraxis etwa folgendes Gespräch abgespielt haben:
(von witze.net) Eine alte Dame von achtundachtzig Jahren kommt zum Arzt und lässt sich untersuchen. Nachdem der Arzt fertig ist, sagt sie trauervoll: “In meinem Alter bleibt mir ja nichts weiter als mir zu wünschen, dass ich AIDS habe.”
Darauf der Arzt irritiert und fast schon erbost: “Warum den so etwas, liebe Frau?”
“Ich habe gelesen, erwidert die alte Dame, dass man dann noch eine Lebenserwartung von 10 Jahren hätte!”
In diesem Jahr ist es 20 Jahre her, dass das “Geburtstagskind” Gertrud
von Görlitz nach Berlin umgezogen ist. Die Wohnung bzw. das Haus in Görlitz, in der/dem sie seit 1943 gelebt hatte, verfiel zusehends, die Bewohner allerdings auch. Deswegen wurde ein Schnitt gemacht und mit 78 Jahren ein Neuanfang in Berlin gewagt. Der hat nach meiner Einschätzung sehr gut geklappt. Diese 20 Jahre waren ziemlich bewegt – zumindest was die Wohnsitze betrifft. Sie ist in dieser Zeit häufiger umgezogen als in den 78 Jahren zuvor (dreimal) – nämlich
- 1993 nach Berlin-Friedrichshain in eine Wohnung mit mir zusammen
- 2000 nach Berlin-Lichterfelde in die schönste 2-Zimmer-Wohnung ihres Lebens
- 2007 nach Berlin-Tempelhof in ein großes, helles Balkonzimmer in einem Pflegeheim
- 2009 in dem gleichen Heim in ein anderes Zimmer auf der Etage, da die Hitze auf der Westseite und der Straßenlärm unerträglich waren
- 2013 in ein kleines Zimmer in einem wunderschönen Pflegeheim in Teltow
Und über die letzte Jahreszahl und den letzten Umzug musste ich zwar schon öfter nachdenken, will ich aber hier und heute nicht philosophieren.
Momentan sieht es rein äußerlich so bei meiner Mom aus:

Die Urenkel sind immer dabei – zeigen sich aber nicht für euch. – Leider “zeigen” sie sich in der Erinnerung meiner Mutter auch nicht mehr, da Familie und andere Inhalte mehr und mehr aus dem Bewusstsein verschwinden

Hier ist ein Teil von dem zusammengestellt, was an “Vergangenheit” da ist – aber eben nur noch auf dem Regal.

Liebe Mama, du wirst das schon richtig machen – mit dem noch hier bleiben oder mit dem weggehen.
Leicht konfuse Mathematik
Den halben Tag verbringe ich mit Suchen, den zweiten halben Tag mit Verstecken der gleichen oder anderer Sachen und den Rest des Tages verbringe ich zu je einem Drittel schlafend, bloggend oder essend – so ist mir nie langweilig! – Und wie viele Stunden hat jetzt mein Tag???
Was ich suchen oder wieder verlegen kann, ist bei mir sehr vielfältig. Mein Aszendent ist zwar die Jungfrau, der eine große Ordnungsliebe nachgesagt wird, aber ich setze nicht nur die “Gesetze der Astrologie” außer Kraft. Mit den üblichen Sachen wie Brille, Schlüssel, Ausweis, angekommene Briefe, unbezahlte Rechnungen, fertig geschriebene Einkaufszettel, Posttexte, begleitende Fotos, Ostereier und dergl will ich mich jetzt hier nicht groß aufspielen. Auch dem Film “Kevin allein zu Haus” kann ich keine Konkurrenz machen – gesucht habe ich meine Kinder, explizit den Sohn, früher zwar öfter, aber zu Haus vergessen haben wir ihn nie. Meist war er durch geringe Mitschuld seiner Eltern kurzzeitig abhanden gekommen.
Wer wie ich heftig nach der Zeit sucht, um mal die Bude wieder reinigungstechnisch auf den Kopf zu stellen, der kann seine guten Ergebnisse hier kundtun.
Suchen ist oft mehr Kopfarbeit als Augenarbeit – denn wenn mir die Brille beim Einschlafen unters Bett gerutscht ist, werde ich sie nur erinnernd, nicht sehend findend.
Und was haben kluge Leute oder Witzemacher über das “Suchen” gesagt?
- Wir suchen niemals die Dinge, sondern das Suchen nach ihnen. (Blaise Pascal)

Mit meinen Worten: “ich suche nicht nach meiner Brille, sondern nach der Suche nach meiner Brille?”
Ob der Autor das verstanden hat? - “Wir suchen einen Mann, der sich vor keiner Arbeit scheut und niemals krank wird.”
“OK, stellen Sie mich ein, ich helfe Ihnen suchen.” - (Jetzt muss mir keiner sagen, dass der Witz ein wenig frauenfeindlich ist, aber es gibt eben nicht so viele Witze übers Suchen)
Warum sollten Frauen über 30 nicht mehr verstecken spielen?
Weil die keiner mehr sucht!
Gegen das Vergessen …
… trage ich dieses Portemonnaie mit mir herum. Die Kinder wachsen, wachsen, wachsen … man kommt ja gar nicht so schnell hinterher. Manchmal gelingt es den Müttern nicht so richtig, mit dem Wachstum ihrer Kinder mitzuhalten – für sie bleiben sie immer die Kleinen.

Sollte ich mich mal nicht an MICH oder meinen Namen erinnern, dann schaue ich entweder auf mein Telefon-Display oder auf meine Krankenkassenkarte – da steht alles geschrieben.

Doch wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich auf etwas anderes hinaus möchte. Es geht mir um Vergessen im traurigen Sinne, um Demenz. Da hilft kein Fotokalender, kein Fotoalbum – die Betrachterin weiß nicht mehr, was sie da für Bilder anschaut, wer da lächelt oder Klavier spielt oder eine Superfigur auf einem Spielgerät abgibt. Die Familie wird trotz Fotos vergessen. Die Enkelkinder werden schon vom Grauschleier des Vergessens gestreift – die nächste Generation bin dann ich. – Der Gedanke ist schrecklich, dass sie mich bei einem Besuch für ??? oder ??? hält.
Oder es kommt Post. Da steht was wie: “Gut, dass es dir im neuen Heim so gut gefällt …” – Darauf der Kommentar: “Stimmt ja gar nicht!” Irritierte Nachfrage von mir, und dann “Ich bin doch gar nicht in einem neuen Heim.” -Das kann gut sein oder schlecht – auf jeden Fall hatten die Pfleger im “alten Altenheim” Unrecht, wenn sie meinten, sie hätte sich in den 5 Jahren nur an dieses eine Heim gewöhnt.
Immer wieder frage ich mich: Ist Demenz Gnade oder “Strafe” – letzteres wahrscheinlich mehr für die Angehörigen als für die Betroffenen.
Die Behörden jedenfalls “vergessen” meine Mutter nicht. Vor ein paar Tagen wurde extra ein Termin anberaumt, in dem eine Amtsrichterin festlegen musste, ob nachts die Bettgitter gegen aus-dem-Bett-fallen hochgestellt werden dürfen oder nicht. Ich finde in diesem Fall die amtliche Sorge übertrieben – das Pflegepersonal hält diese Maßnahme für angebracht, die Ärztin befürwortet das, ich als Vorsorgeberechtigte möchte es, da sie schon mehrfach aus dem Bett gefallen ist, u.a. 2007 im Krankenhaus mit schwerwiegenden Folgen für ihren rechten Arm – aber das allein reicht nicht, das Amtsgericht meint, in 10 Minuten die richtige Entscheidung zu treffen. Es geht in Amtssprache um Freiheitsentzug – ich sehe es so, dass ein unten gelassenes Bettgitter das Recht auf Stürze vor dem Bett oder aus dem Bett heraus erhöht. – Ein im Rollstuhl angelegter Sicherheitsgurt würde ähnlich bewertet. Der Gesetzgeber schreibt den Autofahrern einen Sicherheitsgurt vor – aber hier darf er nicht sein. Manchmal verstehe ich nicht alles. - Zum Glück war Frau P. sehr verständnisvoll und hat die hochgestellten Bettgitter befürwortet. Jetzt ist sie also während des Schlafs gut behütet. (was man sich in etwas anderer Form im Fotoblog ansehen kann.)
Doch unter welche Form des Vergessens fällt denn dieses Foto? Schweinerei? Schlamperei? Umweltsauerei? – moni hat Schuhe gezeigt, Berlin kann größer, schlimmer, schrecklicher!

Ich füttere auch Flugtiere …
na gut, gerade keine Vögel, das machen schon so viele andere – ich habe mir die vom Aussterben bedrohte CHM = ClaraHausMotte ausgesucht. Obwohl ich stundenlang für euch auf der Lauer gelegen habe mit meiner schussbereiten Kamera, habe ich sie nicht erwischt. Dafür hat es mich um so mehr kalt erwischt – als ich nämlich das Ergebnis ihrer Fresssucht feststellte.
Einen Pullover habe ich leichtsinniger Weise gleich entsorgt, ohne alle Löcher dokumentarisch festzuhalten.
Doch bei diesem, meinem fast-Lieblingspullover, habe ich das gleich und sofort nachgeholt. Ich habe ihn nämlich im Schweiße meines Angesichtes vor Jahren mit vier sich ständig verheddernden Wollknäulen SELBST gestrickt, nicht wie sonst, selbst gekauft. In dieser Zeit schrieb ich allerdings “Gedult ” auch noch richtig mit d am Ende.
Das hier sind nur zwei Futterstellen, die die Motte / Motten hinterlassen haben.
Hier überlegen Pullover und Clara noch gemeinsam, ob sie Schadensbehebungbegrenzung versuchen oder nur noch das große runde Entsorgungsbehältnis in Frage kommt.
“Motten” in der Lunge habe ich zum Glück nicht, woher die für den Kleiderschrank kommen, weiß ich nicht genau – aber die für diese Kollage kamen mir aus dem Internet zugeflogen.
Als dann die strenge Domina Clara für das Aus plädierte, ballte der Pullover seine linke Faust und protestierte – heftiglich – doch es nützte ihm nichts. Er ist inzwischen Geschichte oder besser Historie.
Aber wie heißt es doch so schön im Clara-Sprichwort: Wie zerronnen, so gewonnen. Der Sohn griff einmal in den Kleiderschrank – meine wenigen Kilo Gewichtszunahme ließen mehrere Pullover zu kurz werden – und spendierte seiner Mutter gleich zwei wunderschön passende Pullover. Das schwarzrote Kunstwerk hat er mal von seiner Schwester gestrickt bekommen – zum Glück ist das keine Mottenwolle, denn er ist heil und gesund. Der andere ist von Heiko, den es seit 1996 nicht mehr gibt. Wie man sieht, ist der Pullover langlebiger.
Wer macht mit bei:
“Weniger ist mehr!”
Bei mir läuft gerade eine großartige Tassenreduzierungskampagne. Viele Warenhäuser kündigen neudeutsch “Sale” an, ich nenne es “Rauswurf” – habe eh von allem viel zu viel. Und ich schwöre, die Tasse ist nicht beim Anflug auf die neue Großflughafen-Kaffeemaschine kaputt gegangen – sondern einfach nur so. Übrigens historisches Foto – noch mit der alten Maschine.
Habt ihr auch Erfolge ähnlicher Art zu melden?
Übrigens, die neue Padmaschine spielte seltsame Spielchen mit mir, bis ich ihr auf die Schliche kam. Ich suchte anfangs wei wahnsinnig und verrückt den Padhalter und war schon völlig konfus. Erst, als ich den anderen verwenden wollte, entdeckte ich das kleine Dingelchen – es war auch an die Decke gegangen, im Hause Himmelhoch wohl so üblich
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Wie komme ich bloß von Kaffee auf Toilette – ach vielleicht, weil dieser immer so schnell dorthin will???
Und hier umgekehrt: Mehr ist besser. Die einen schaffen es in 2 Wochen, was die anderen nicht in 2 Jahren geschafft haben. Und das schönste ist: sie kann ihn schon wieder gebrauchen, da sie die paar Schritte mit Hilfe laufen kann.
Die Hl. drei Königinnen … und die unendliche Geschichte
wie sie Bellana genannt hat, nähert sich ihrem Ende – zumindest von der regelmäßigen Berichterstattung her.
Könnt ihr euch noch an dieses Haus erinnern? – Ich habe es bei der S-Bahn-Dokumentation “Von Hennigsdorf nach Teltow” (28.10.2010) genauer gezeigt.
Mit all diesen Leuten aller Generationen kann ich bald Brüderschaft trinken, denn ich fahre immer bei ihnen vorbei, winke ihnen – und 300 m weiter biege ich auf das schöne Gelände des Pflegeheims ein.
Und das hier habe ich auch schon mal gezeigt, und zwar beim Schmiedekunstprojekt.
Damals habe ich noch nicht geahnt, dass ich darin fast mal einen Tobsuchtsanfall bekomme (diesen aber sehr gut unterdrückt, da ich mich ja nicht mehr ärgern will über Beamtenwillkür).
Ich wollte meine Mutter ummelden und hatte alle Unterlagen mit – bis zur Geburtsurkunde – nur einen leider abgelaufenen Ausweis. Ein Deutscher ohne Personalausweis ist ein Wrack, ein Krüppel, ein unvollständiger Bürger eben. Mit beiden Heimverträgen hätte ich ihren lückenlose Wohnortaufenthalt nachweisen können – wenn man mich gelassen hätte. Ich hatte auch schon den Antrag ausgefüllt, sie von der Ausweispflicht befreien zu lassen, was in diesem Alter machbar ist. Diese Altersgruppe mit dieser Gesundheitsstufe ist unter Terroristen, Bankräubern und Politikern selten vertreten – höchstens Päpste kommen da ran.
– also müssen sie sich auch nicht mehr ausweisen können. Und die letzte Ruhestätte wird man doch wohl auch ohne gültiges Personaldokument buchen dürfen???
Das Ende von dem Trauergesang war, dass ich mir mühevoll online einen Termin im Bürgeramt Tempelhof holen musste – ohne Termin wird man dort nicht vorgelassen – den erst für den 9.1. bekommen habe und dann gegen die Zahlung eines Salärs mir eine Meldebescheinigung für meine Mutter holen kann. Der Höhepunkt wäre, wenn sie dort die Vollmacht nicht anerkennen – dann können sie mich mal am Tüffel tuten.
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Da heute ja einige Bundesländer Feiertag haben, habe ich noch schnell was für euch gebastelt. Es tut mir Leid für die Betroffenen, dass dieser Feiertag heute gerade auf einen Sonntag fällt – aber wir Berliner haben solche Tage nieeeeeeeeeeeeee!
Jetzt mal ganz ohne Mist – es sind meine Initialen vom Geburtsnamen her: Christine Martha B….
Hier sind sie alle drei noch einmal in voller Schönheit zu sehen.
Alles neu, macht der (Mai) …
macht die Seele frisch und frei.
Umzug geschafft, alles in Ordnung – und der Gedanke wird immer stärker, dass es eine gute Idee war, nicht allein wegen der eingesparten Finanzen. Alles macht einen menschlicheren Eindruck. – Ich war ja vor einigen Tagen sehr unglücklich, als ich bemerkte, dass meine Mom nicht mal mehr die Uhrzeit erkennt. Doch meine Tochter tröstete mich und meinte vollkommen richtig: “Die Oma wird darüber bestimmt nicht unglücklich sein, also musst du es auch nicht sein.” – Ich denke, sie hat recht.
Ich zeige euch ein paar Fotos, damit ihr euch ein wenig mit mir freuen könnt. Ich nenne sie einfach “Zimmer mit Herz und Apfel“
Wind(l)ige Testerfahrungen
Fazit vorneweg: Altwerden ist nichts für Feiglinge!!! Aber so ist es wohl, wenn es heißt: “Alte Leute werden wie Kinder – ohne Zähne, ohne Haare, ohne Können und mit Windeln” und dann macht auch der Bibelspruch Sinn: “Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich”
Im Zeichen von Norovirus, Diarrhoe (oder wie sich Dünnschiss nun mal vornehm schreibt) oder einfach wegen altersmäßig beginnender Inkontinenz beim Niesen oder Husten wollte ich mal diese Dinger, die ich im Schweiße meines Angesichtes erkämpft hatte (siehe gestriger Post), ausprobieren.
Eine (böse) Ahnung sagte mir, dass ich das nicht zu einer Zeit machen sollte, wo ich von Montezumas Rache verfolgt werde, sondern einfach mal so. Und Recht hatte ich:
Ich mich also in so ein Riesending hineingequält und alles dicht gemacht, was dicht zu machen ging. Ich habe bei dem Foto absichtlich meine Füße draufgestellt, damit ihr die Größenverhältnisse besser abschätzen könnt – außerdem ist die Größe für den Popo der Versorgten sicher noch zu klein.
Und dann unter größter Aufmerksamkeit Test begonnen: Morgenurin, ungebremst, “volle Kanne oder satter Strahl” – wie es so schön im Umgangston heißt.
Ergebnis: Der Schlüppi und die darüber befindliche Freizeithose landeten sofort und gleich und nass in der Waschmaschine, ich stieg – unterhalb der Windel nass – sofort unter die Dusche und meine positiven Erfahrungen mit solchen Hilfsmitteln sackten in den Keller.
Meine Gedanken: “Vielleicht hätte ich im Liegen urinieren müssen, nicht im Stehen – da wäre mehr von dem hinteren dicken Teil aufgefangen worden. Aber das könnte ich nur mit wasserdichter Unterlage testen. – (Nachtrag: Diesen Test bestand die Windel und somit auch der Hersteller)
Mein Wunsch für euch: Kommt trocken ins neue Jahr – nur in diesem Sinne “trocken” – oder auch mit trockenem Sekt.
Der Kampf David gegen Goliath …
und David gewinnt wieder.
Seit dem 8.12. befindet sich meine Mutter nach ihrem Krankenhausaufenthalt wieder im Heim und macht in schöner Regelmäßigkeit in die Inkontinenzvorlagen, weil keiner schnell genug da ist, um sie aus dem Bett zu holen. – Im Heim oder auf der Wohnetage sind alle sauer mit mir, weil sie auszieht, weil ich mich wegen des Rollstuhls beschwert habe, weil ich mich nicht angepasst verhalte – aber eigentlich hauptsächlich deswegen, weil ihnen regelmäßig ca. 1750,00 € monatlich ab Januar entgehen werden .
Ich versuche, alle beteiligten pflegenden Personen mit einer anständigen “Gratifikation” bei Laune zu halten – bedankt hat sich bisher keiner dafür, vielleicht erschien es ihnen normal.
Auch entschuldigt hat sich keiner bei mir, u.a. dafür, dass sie eine gewisse Teilschuld an dem Unfall anerkennen oder dass sie mir mit dem unrechtmäßig an die AOK zurückgegebenen Rollstuhl viel Ärger und anderes bereitet haben. Keiner hat die Verantwortung dafür übernommen, also, keiner ist es gewesen – eine Praktikantin (aber nicht die schöne Klementina) wurde vorgeschickt, sie solle es gewesen sein.
Keiner wollte die Zuzahlung für den neuen Rollstuhl übernehmen (war nur ein Witz), keiner wollte für die Reparaturpauschale aufkommen, die der erste Rollstuhl hatte, dieser jedoch nicht mehr.
Und dann passiert am 19. Dez. (am 12. Tag im Heim) folgendes: “Frau Himmelhoch, sie müssen schleunigst Inkontinenzvorlagen kaufen oder besorgen, es sind nur noch 4 Stück da”, sagte mir die Stationsschwester. Obwohl das eine Kassenleistung mit geringer Zuzahlung ist, hat sich keiner – auch die Ärztin nicht – um eine Verordnung gekümmert, um eine Genehmigung bei der AOK bemüht. Das lohnte sich ja nicht für einen Monat – genau so wörtlich wurde mir das rübergebracht. – Das hohle Entschuldigungsgestammel hätte ich ihr abgenommen, wenn sie mir mehr Zeit eingeräumt und sich zwischendurch mit geborgten Sachen beholfen hätte. – Warum soll immer ich die Fehler des Heims ausbügeln?
Nachfrage bei einer renommierten Lieferfirma: Pro Packung kosten die dort 15,00 €, also für 90 Stück hätte ich 45,00 € auf den Tisch legen müssen – im Internet hätten 120 Stück ca. 35,00 € gekostet. Doch diese Zeit wurde mir ja nicht eingeräumt – der Abzugshahn von der Pistole auf meiner Brust war schon gespannt.
Dennoch löste ich es dann so, dass ich bei der Ärztin eine Verordnung von 90 Stück bekam (zuerst wollte sie nur 30 genehmigen), die AOK – die ich hier mal ganz laut und ganz kräftig loben möchte, da die Zusammenarbeit bestens und vor allem großzügig und reibungslos funktioniert – alles im Schnellverfahren absegnete und ich im Heim siegesbewusst die Windeln in den Schrank packte. Das dumme Gesicht von der Verursacherin hättet ihr sehen müssen – und mein siegesbewusstes erst
WordPress-Marathon (10) – Thema Humor
6.00 Uhr: Der einer NestBettflucht innewohnende Humor
wird hier bildlich belegt. Frau baut für die Enkel Nester, Betten, Kuschelhöhlen zum Schlafen – - - und wo schlafen diese dann letztendlich? Neben der Matratze, außerhalb des Betts, auf dem Fußboden, zum Glück auf dem Teppich. Endlich weiß ich, warum ich immer noch Auslegeware im Schlafzimmer habe, noch einen wollweichen Teppich obendrauf – weil die Enkel gern aushäusigbettig nächtigen.
Hier bei dieser jungen Dame hat “der Wahnsinn fast Methode” – während meiner Wachzeiten rollte ich sie immer wieder auf die Matratze hoch, von der sie eben so regelmäßig wieder runterrollte.
Das Foto ist ganz aktuell. – Enkel groß schläft mit Mama und Schwester in meinem Wohnzimmer und ich sitze noch am Computer. Plötzlich steht er schlaftrunken auf und geht auf die Toilette – nachvollziehbar, dieser Wunsch. Doch nach langen, langen Minuten fällt mir auf, dass das Bett hinter mir immer noch leer ist. Ich dachte schon, er hätte es von seinem Onkel geerbt, im Sitzen auf der Toilette einzuschlafen. (Leider existiert davon kein Foto)
Doch ein Blick ins Bad blieb erfolglos, im Schlafzimmer auch niemand. Angstvolle Blicke meinerseits auf die Wohnungstür mit dem Hintergedanken: “Schlafwandelt das Kind?” – In der Küche auch kein Schlafkind. Also noch einmal gründlich geschaut. Badewanne: leer, Bett im Schlafzimmer: leer; Fußboden im Schlafzimmer: belegt.
Sofort bedeckte ich seine “kahlen” Stellen mit seiner Bettdecke, ließ ihn aber weiterschlafen, denn zum Tragen ist er mir mit 11 Jahren schon zu schwer. – Der Witz an allem: Früh hat er von allem nichts gewusst.
Und so “überwacht” die Mama der beiden Bettflüchter die ganze Sache: Sie schickt einen Fuß auf Beobachtungstour.
Gibt es eigentlich auch “Fußlesen?” in Ergänzung zum Handlesen?








































