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Archiv für die Kategorie ‘Kinderbetreuung’

Das neue Weltbild für die Frauen

31. März 2012 23 Kommentare

Die Frau ist sehr oft die Stütze der Familie. Doch muss man sie deswegen dazu verdonnern, alle schweren Sachen auf ihren Kopf zu nehmen? -

Wenn mich eine fragt, der sage ich: “Nein, das musst du nicht – du kannst daraus einen Wettbewerb machen und dann machst du es freiwillig und dann hast du auch noch Spaß dabei. Davon gibt es mehrere idiotische Vorbilder im Fernsehen – da kannst du gegen 1000e andere falsch oder richtig ansingen, dir blaue Flecken holen beim tanzen, um deine Konkurrenten vom Parkett zu kicken, im Dschungel ranzige Würmer schlucken oder eben Germanys next Topmodel werden, da kannst du dir bequem die Haxen brechen auf den hohen Schuhen. Und danach wird dir deine Alltagsaufgabe in der Familie wie ein Sonntagsschulunterricht vorkommen.

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Vor kurzem holte ich Anna ab und der ganze Kopf war voller Zöpfe. Jetzt habe ich mal wieder eine Schätzaufgabe für euch – ihr seht sie hier, wie sie selbst zählt. Lasst euch nicht von der Zahl vor dem Dateinamen irritieren, das ist das Datum, nicht die Zöpfezahl.

Und hier hat sie noch eine andere von diesen irren Frisuren, die stundenlange Flechtarbeit verlangen.

Mein “next top model” könnt ihr auf dem Fotoblog bewundern. – Es lohnt sich!!!

Kinder und ein Hund in Sicht

28. März 2012 27 Kommentare

Nicht unbedingt bei mir – obwohl ich auch ein neues Betreuungskind über den Großelterndienst bekommen habe. Sie passt wunderbar zu Anna, da beide im gleichen Alter sind – und ich denke, ich werde schon mal ab und an beide schnappen und gemeinsam was mit ihnen unternehmen.

Von Anna muss ich hier noch einen “Korken” berichten, über den ich herzlichst gelacht habe, da ich ja schlagfertige Kinder mag. Wir spielen zusammen Rummy Cub und sie ist deutlich auf der Gewinnerspur. Ich sage: “Da sehe ich ja ganz schön alt aus im Vergleich zu dir!” – Und sie – wie aus der Pistole geschossen – “Siehst du doch auch!”
Aber zuvor hatte sie mir immer wieder bestätigt, dass ich ihr nicht nur Unfug beibringe, sondern tausend Sachen, die sie gut gebrauchen kann. Und auf der Straße so ganz unvermittelt: “Ach ist das gut, dass wir uns kennen gelernt haben”. – Wem da nicht das Herz aufgeht, der hat keines.

Nein, ich meine so etwas:

Auf meiner Straße in einem Bürohaus eröffnet eine neue KITA. Wie schön ist es, dass sie für die Ankündigung zwei Kinder gewählt haben, die eindeutig nicht beide in Deutschland ihre Wurzeln haben – das passt so schön zu meinem gestrigen Post.

Auch finde ich es schön, dass diese KITA die Genehmigung bekommen hat, in diesem Haus zu arbeiten, denn wie oft werden Kinder und ihre Geräusche als störend empfunden.

Und was es mit dem Hund noch für schönere und größere Fotos gibt, könnt ihr im Fotoblog sehen!

Sprichwortbilder im Februar – 24

24. Februar 2012 21 Kommentare

Die Collage zeigt zwar den langweiligen Spruch von den zwei Seiten einer Medaille, und ich habe sie in meinem grenzenlosen Stolz auf Anna schon einmal gezeigt. Mal sehen, was mir noch Gescheiteres über den Weg läuft oder rennt oder neudeutsch: “run” – denn diese Medaille wurde erlaufen.

Da ja Anna eine richtig schnelle Läuferin ist, war ihr Faschingskostüm fast schon zwingend: Sie war als Gepard verkleidet, das schnellste Raubtier von allen. Sie war so schnell unter dem Tisch verschwunden, dass ich kaum fotografierend hinterher kam.
Vorstellen müsst ihr sie euch ungefähr so: (die Mama hat es erlaubt, dass ich mit ihr hier angeben darf)

Und deswegen habe ich für dich, liebe Anna, und für alle anderen ein Video gefunden, dass die Aufzucht eines Geparden durch einen Menschen zeigt – wie bei dem Berliner Eisbären  Knut – nur beim Geparden wurde die Mutter durch einen Löwen getötet und zwei kleine Gepardenjunge blieben übrig.

 Der kleine Gepard

Bei zitate.net habe ich gefunden:

Sport ist eine Methode, Krankheiten durch Unfälle zu ersetzen.” und der umstrittene B. Brecht sagt: “Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.” … und damit hat er sehr oft Recht behalten.

Also dann bis morgen!

Bei WP-Foto geht es weiter mit Heidelberg for Leonie … mit den “zwei Türmen einer Stadt

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Neun *** nine *** neuf *** nove *** nueve *** kilenc

17. Januar 2012 23 Kommentare

Anna ist heute bestimmt von oben und von unten, von vorn

PhotoFunia und Clara kommen gern zu deiner Party!

und von hinten glücklich

Photofunia und Clara haben für diesen Hinguckr schon Karten bestellt!

Und im Fotoblog kommt sie vollkommen abgefahren zu ihrer Party angefahren.

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Vielleicht eine Weihnachtsgeschichte?

24. Dezember 2011 42 Kommentare

Da in Claras Familie die pädagogischen Berufe mehrheitsfähig sind, muss etwas davon auch in ihr stecken. Klein- oder fast schon Groß-Anna kann davon ein Lied singen – ein lustiges, wenn es um Sprachspielchen geht, ein weniger lustiges, wenn es um Zahlenspielchen geht. Letztere gehen ihr ein wenig am Popo Interesse vorbei.  Die Uhrzeit will sie nicht lernen, die Zahlen nur stockend addieren oder subtrahieren, das Einmaleins kommt ihr vor wie eine Erfindung des Teufels.

Eines Nachmittags – kurz vor Weihnachten – vertreiben sich die beiden die Zeit bis zum Abendessen mit Wortketten. Der nächste muss mit dem Endbuchstaben ein neues Wort bilden. Da sie daran unheimlichen Spaß hat, werden die Bedingungen verschärft und nur Tiere, Namen, Gegenstände oder ähnliches dürfen genommen werden.

Dann kommt das beiderseits beliebte Lexikonspiel an die Reihe. Einer sucht aus dem Kinderlexikon einen Begriff raus, den der andere erklären muss. Anna macht das hervorragend und Claras Augen rollen vor Begeisterung. Beide haben viel Spaß dabei.

Plötzlich Annas Frage: “Du Clara, kannst du mir mal bitte Duzen und Siezen erklären?”  Nichts leichter als das, denn Clara erklärt gern.

Meine Gegenfrage: “Und jetzt zählst du mal alle auf, die dir einfallen, die du duzt und die du siezt.”

Es sprudelt nur so aus ihr heraus. Und der Höhepunkt war:

Und meine Kuscheltiere darf ich duzen und das Jesuskind  auch!

Also in diesem Sinne: Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich euch!

Kategorien:Familie, Kinderbetreuung Schlagworte:

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – W

13. Dezember 2011 48 Kommentare

Tja – jetzt sind wir schon beim W angekommen. Was jetzt noch folgt, kann im Grunde genommen als schwierig bezeichnet werden, vielleicht sogar als “sehr schwierig”. Aber ich will ja nicht schon heute barmen, denn:

Wunder gibt es immer wieder …

Übertreiben will ich nicht, aber ein wenig “Wunder” habe ich schon für euch, nämlich ein “Wunderkerzenfeuerwerksbild“. Im  Jahr 2005 habe ich mit allen Kindern, die ich in der Zeit betreut habe, ein richtiges kleines Kinder-Zauberfest gefeiert, um die Eltern zu amüsieren. Und das habe ich für euch daraus gebastelt.

Aber ich will euch nicht veralbern, sondern eine richtige Sehenswürdigkeit von Berlin zeigen.

Weißensee ist ein Stadtbezirk im Osten   Berlins. Vor kurzem habe ich schon mal ein paar Fotos von dort gezeigt, nämlich vom Pumpspeicherwerk, was ich jetzt wieder rotzfrech als Wasserwerk bezeichne, denn das andere fängt nun mal nicht mit W an.

Wenn sich auch nicht gerade weiße Wolken in den Wensterscheiben spiegeln, dann aber irgendetwas anderes Weißes.

Wie immer sollten wir die beiden Fotoblogs nicht unbeachtet lassen. Bei Blogspot gibt es Wandmalereien zu sehen und bei WP Foto wandern wir – wie es sich gehört zu dieser Jahreszeit – in einWeihnachtsmärchen”schloss  zumindest so etwas ähnliches. Wem das zu bieder ist, der kann auch Weihnachten bei Wertheim= KdW sehen

Ich möchte auch mal herzeln … außer Konkurrenz natürlich

17. Oktober 2011 30 Kommentare

Hier kommen Herzen im Doppelpack – für immer und immer verewigt (ich hätte ja schlecht schreiben können: “Für immer und ewig verimmert” – aber was aus so einer rosaroten Herz-Beziehung werden kann, das seht ihr bei WordPress

Hier herzelt es ja schon fast zu viel – aber wer es braucht, soll auch Herz zeigen:

Und auf diesem Herz-Bären können kleine Kinder, die eine Brille brauchen, erzählen, welche Zeichen sie aus welcher Entfernung noch erkennen können. Ist es nur noch das Herz in der obersten Reihe, dann ist der Brillenanschaffungspunkt um einiges überschritten.

Doch mein Herz schlägt momentan für diesen kleinen Burschen, so dass wir wieder zwei Herzen haben – doch die sind gut versteckt.

Keine voreiligen Gratulationen – Clara ist nicht auf den Hund gekommen – den sehe ich immer bei einem Jungen, wenn ich bei ihm bin, um ein Auge auf ihn zu werfen.

Kategorien:Fotoarbeiten, Kinderbetreuung Schlagworte: ,

Kunst oder Vandalismus?

15. Oktober 2011 32 Kommentare

Gestern habe ich euch das Zwischenpumpwerk in Weißensee mit seiner wunderschönen Backsteinfassade gezeigt.

Davor war ich in Hellersdorf bei dem “Illusionshaus”, wo man nicht genau weiß, was echt und was nur gemalt ist. Bei diesen beiden Fotos sieht man es genau – aber wenn man davor steht, ist es schon schwieriger.

Gudrun, hier hättest du nicht nur auf dem Zeichentablett malen können, sondern gleich in groß an der Fassade.

Ich bin von dort mit der Straßenbahn gefahren, weil ich wusste, unterwegs komme ich an einem spannenden Spielplatz vorbei. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen für meine Enkel oder für Anna.

Der Platz sah ein wenig verwahrlost aus, unheimlich viel besprayt – aber nicht so, dass ich es unbedingt Kunst nennen würde. – Einiges habe ich dann doch festgehalten.

Fragt nicht, was es ist - auf jeden Fall sind viele Sraydoseninhalte aufgesprüht worden

Und das ist die Kutsche, die man auf dem vorigen Bild gerade noch vorgucken sieht.

Mit dem Federvieh und der “Holzbemalung” sollte vielleicht etwas ländlicher Charakter geschaffen werden.

Sponsorenlauf

10. Oktober 2011 33 Kommentare

Dass ich einmal in meinem Leben Sponsor sein darf – nieeeeeeeeeeee hätte ich das gedacht.

Mein kleines Laufwunder Anna rief mich vor kurzem an und fragt: “Clara, kommst du zu unserem Sponsorenlauf und kann ich dich auf meine Spenderliste eintragen?” Ich sagte natürlich mit stolz geschwellter Brust ja und beantwortete die Frage nach der Spendenhöhe mit 5,00 €. Ich bin dem Kind heute noch unendlich dankbar dafür, dass sie mich aufgeklärt hat, dass diese Summe pro Runde gezahlt werden müsste. Und da ich weiß, wie gut, schnell, lässig und locker sie läuft, habe ich schnell auf 10 % davon reduziert. Als ich ihre neuen Laufschuhe sah, hätte ich am liebsten noch einmal reduziert, aber das wäre dann Feigheit vor dem Freund gewesen.

Die Kinder hatten 25 Minuten Zeit und der Kurs war so, dass ich kaum eine Runde hätte rennen wollen. Runde für Runde kam sie an uns vorbei, holte sich ihren Nachweisstempel ab und zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen. Andere schwitzten, strauchelten, tranken, begossen sich, keuchten – Anna lief, Anna lief weiter, Anna lief locker, Anna lieflieflieflieflief…

Zwölf Runden, zwölf Stempel – und das Geld könnt ihr euch alleine ausrechnen! – Anna, ich bin stolz auf dich – und, ich muss eh nicht so viel und so oft Eis essen!

Im Fotoblog soll nicht für die Turnschuhfirma Reklame gemacht werden, sondern bestenfalls für Anna. – Und ich hatte gestern auch einen tollen “Lauf” – mein Besuchszähler hat 5 mal die Zahl angezeigt, die ich am meisten liebe – wenn das nichts Gutes bedeutet. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.

… lass den Kopf nicht hängen …

28. September 2011 31 Kommentare

(Da meine Posts schon lange im voraus erstellt werden, lassen sie auf keine aktuelle Situation schließen. Den habe ich z.B. gemacht, als am 13. 9. der Termin zum EMG wegen Krankheit des Arztes abgesagt wurde und ich dadurch immer noch keine Klarheit habe, was nun wird.) Die Fotos sind entstanden, als ich mit Anna und einer Freundin auf dem schönen Spielplatz in Kladow war.

... aber manchmal fördert das auch ein wenig die Durchblutung

Man könnte fast glauben, das Kind ist mit dem Gesicht in den Sand gefallen und die herzlose Clara hätte das auch noch seelenruhig fotografiert. War nicht so! – Die beiden haben sich saupudelwohl gefühlt und wollten gar nicht wieder weg.

Und hier wird auf dem Spielplatz im Kreuzberg-Park abgehangen.

Und hier gibt es noch ein Spielplatzfoto, wo das Gegenteil passiert, nämlich “fliegende Spielplatzkinder” zu sehen sind. Ich finde es sehenswert, aber ich mag Anna ja auch immer sehen.

Was Kinder wirklich wollen – ein Link zu einer E-Book-Seite

17. September 2011 22 Kommentare

Was Kinder wirklich wollen

Es ist noch gar nicht lange her, als die Erwachsenen der Meinung waren, dass es vollkommen genügt, die Kinder mit Nahrung, Kleidung und Spielzeug zu versorgen. Wie oft fühlten sich die Heranwachsenden unverstanden, weil man sie gar nicht anhörte und sie nur aufs Wort folgen mussten. Daraus entstanden allergrößte Schwierigkeiten, besonders in der Zeit der Selbstfindung, in der Pubertät. Damals war es den Eltern auch noch nicht bewusst, wie sie oftmals ihre eigenen Nachkommen durch Bemerkungen, wie “Du bist zu nichts nütze” oder “Du Taugenichts” herabwürdigten. Solche in der Wut gesagten Aussprüche wirken oft lange in einem Menschen nach.
Kinder wollen eigentlich nur geliebt und gut behandelt werden. Von Zeit zu Zeit brauchen die Kleinen und auch die etwas Größeren ein paar Streicheleinheiten. Sie wollen, dass Mama und Papa Zeit und Verständnis für ihre Sorgen haben. Gemeinsame Beschäftigungen und Unternehmungen mit den Eltern sind ganz wichtig, allerdings brauchen Kinder auch einmal ihren Freiraum. Sie wollen aber auch genau wissen, wo die Eltern ihre Grenzen setzen und werden einer bestimmten Forderung schneller nachkommen als einer lasch formulierten Bitte. Ein Lob zur rechten Zeit beflügelt die Kinder, in der eingeschlagenen Richtung fortzufahren. Jungen und Mädchen möchten immer gern, ohne Angst vor den Strafen der Eltern, nach Hause kommen.

Zum Glück wurde in den letzten Jahren herausgefunden, dass es für Kinder weit mehr gibt, als nur die elementaren Grundbedürfnisse zu befriedigen. Voraussetzung für gutes Gedeihen und die Entwicklung zu einer selbstsicheren intelligenten Persönlichkeit sind in erster Linie Liebe, Aufmerksamkeit, Zuneigung, Verständnis und die Förderung ihrer individuellen Anlagen und Interessen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im kostenlosen Ratgeber <a href=“http://www.readup.de/on/kinder”>Kinder</a>.

Der Verfasser dieses Textes, Herr Vincent Schmalbach, hat mich irgendwie und irgendwo im Netz aufgetrieben und mich angeschrieben. Da ich mich ja viel mit Kindern beschäftige, erzählte er mir von den geplanten kostenlosen E-Books zu Gesundheitsthemen.

Er bat mich, diese Absicht und diese Seite bekannt zu machen und bei mir einen verlinkten Artikel zu schreiben. Das habe ich doch gern getan.

Auch ich meine, dass Kinder – neben ihren Pflichten in Schule und vielleicht auch schon im Haushalt – zwischendurch auf den Flügeln der Fantasie davonfliegen sollen.

Und manchmal gebe ich ein wenig Hilfestellung!

Im Fotoblog vertrete ich die These: “Omas sind für Enkel gut!”

Kategorien:Kinderbetreuung

Spielplatz, Spielplatz, ruft’s aus dem Wald …

23. August 2011 31 Kommentare

… lasst uns hinfahren,
mit Fähre und Wagen.
Freude, Freude haben wir pur!

Das Wetter heiß und wonnig – die Spielplatzlaune ungebrochen – also wurde nach dem vorherigen Wasser- und Dschungelspielplatz jetzt die “Piratenwelt” in Kladow ausgesucht. Vom S-Bahnhof Wannsee fährt jede Stunde eine (vollkommen überfüllte) BVG-Fähre, die nach ca. 20 Minuten am anderen Ufer des Wannsees anlegt. Nach wenigen Minuten erschließt sich den großen und kleinen Besuchern eine wunderschöne Welt in Holz, Strick und Stahl – falls ihr versteht, was ich meine. Auf Holzschiffen lässt es sich so wunderbar “Piratenbraut” spielen, …

Da sich Madame Piratenbraut selbst in diesen Käfig-Ausguck begeben hatte, kamen auch keine Klagen

… doch manchmal lauert auch aus oder vom Holz der wahre Ansch… – eben wie im echten Leben auch

Da sitzen sie - unschuldig wie die Hühner auf der Stange - um ihre Untergebenen zu be...kleckern

… auf Seilkletterburgen kann Enkeline mutig der Oma zeigen, dass sie es schon bis ganz nach oben schafft …

und last, but not least kann man auf blank geputztem Stahl seinen Mut beweisen …

Zwischendurch gab es eine "Millisekunde" Freihändigkeit

… seine (Mannes-)Armeskraft stählen

(das muss aber noch ein wenig geübt werden - aber nicht bei mir, denn ich kann es gar nicht!)

… oder in rasanter Talfahrt ein Abbild der Weltwirtschaft nachbildenrutschen.

Dunkel-Rutschen, immer wieder ein Highlight für Kinder

So, für heute ist genug gespielt. Im Nächsten Post beschäftigen wir uns wieder mit “ernsthaften Dingen”, nämlich mit Minigolf. Aber der kommt erst am 26. August.

“Verstößt es gegen die Genfer Konventionen für Kinderrechte” …?

21. August 2011 28 Kommentare

… wenn ich einem 5jährigen Mädchen nur  (m)ein Bett von 0,90 x 2,00 m zuweise? – Offensichtlich ja, denn dieses Kind “protestierte” gegen dieses enge Nachtlager und schlief demonstrativ an anderer Stelle weiter. – Nach weiteren zwei Stunden schaute ich wieder in mein Schlafzimmer – und siehe da, “Zucht und Ordnung” waren wieder hergestellt – dafür wanderte der Bruder schlafend zwischen Kopf- und Fußende der Matratze hin und her.

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Sprechen wir ein wenig mehr von den Tagesaktivitäten, deren es viele gab. Warum die sehr viel mit Sport und Spiel zu tun hatten, lässt mich Rückschlüsse auf eine sportinteressierte “Betreuungsperson” ziehen.

Im Grunde genommen waren es drei Tage Spielplatzleben, unterbrochen von Essen und Trinken, vorlesen, schlafen, Minigolf und Tischtennis spielen.

Diese Aussage will ich mit entsprechenden Beweisfotos dokumentieren.

In meiner Nähe (Birkbuschstr.) ist der sogenannte Dschungelspielplatz, der schon ganze Kindergenerationen erfreut hat. Für die Lütte (5) gab es ausreichend Gelegenheit, Geschicklichkeit, Mut und Kletterfähigkeiten zu trainieren, während der Große (fast 10) bewies, dass er alle Hinweise der Oma bezüglich “Kellenhaltung” (laxe Bezeichnung für den Tischtennisschläger) berücksichtigt hat und seit dem letzten Besuch tatsächlich enorme Fortschritte gemacht hat. Ein punkteloses Match hat schon richtig Spaß gemacht. Noch mehr Spaß machte es mir, als er alle seine verschlagenen Bälle selbst aufheben musste – das schonte mein Kreuz.

Wir wissen, dass es nicht den PPR = Ping-Pong-Regeln entspricht, seinen Mittagsschlaf bäuchlings auf der Platte zu halten

Wie heißt das allgemein gültige Motto: “Früh übt sich, wer ein bäriger Tischtennismeister werden möchte!”

Als der ganz Lütte maulte, weil er so abseits war, durfte er erst eine Runde TT probieren und ging dann rutschen und schaukeln.

Doch ihr wisst, das Leben besteht nicht nur aus Spaß und Spiel – es besteht auch aus harten (Schul-)Pflichten. Nachdem ich mühsam verkraftet hatte, dass mich meine Enkelkinder zur Uroma gemacht hatten,

… hatte ich dann auch nichts dagegen einzuwenden, dass diese Hunde-Bären-Urenkel schnell flügge werden und zur Schule gehen – denn ich habe es mehr mit größeren Kindern, weil ich mich mit denen besser unterhalten kann. Also wurde schnell ein Stadtrucksack besorgt und fertig war das Schulkind.

Wer trägt oder stützt hier wen?

Von den überragenden Erfolgen auf dem (Mini-)Golfplatz erzähle ich euch in einem späteren Post, aber übermorgen gehen wir unter die Piraten.

Die Enkelkinderstory wird sich jetzt mit den Gänsekinderstory abwechseln.

Ich glaube, es wird Zeit, allmählich …

18. August 2011 24 Kommentare

wieder mit dem Bloggen zu beginnen und ein paar Infos unter meine liebe Leserschaft zu streuen.

Heute war ich beim “Armdoktor”. Durch die Urlaubsschonung glaubte ich, eine Besserung zu spüren. Auch sie diagnostizierte keinen hochakuten Zustand. Also werde ich am 13. September erneut die schmerzhafte Prozedur eines EMGs über mich ergehen lassen und es davon abhängig machen, ob OP oder ob nicht OP.

Dass ich “Kinderurlaub” in Görlitz gemacht habe, sagte ich ja bereits – nur zeigte ich davon bisher nichts. “In vollen Zügen” wollte ich meinen Urlaub nicht genießen, ich sattelte um auf “in vollen Autos” – denn ich bin sprachlich manchmal etwas anders.

Mein Auto ist ein Viersitzer - wir hatten Glück, dass wir nicht wegen Überfüllung geschlossen wurden

Unschwer ist also zu erkennen, dass nicht nur die Fahrt tierisch schön war.

Als mir dieser Bus und dieser Teufel in Görlitz bzw. Bautzen über den Weg standen oder saßen, wusste ich spontan, dass ich hier richtig bin, um für den “schnapszahligen Geburtstag” zu trainieren.

Die Landskronbrauerei hat sich zu einem echten highlight von Görlitz gemausert

So sieht man also aus, wenn man sich "schwarz getrunken" hat - keine erstrebenswerte Aussicht

Ich bleibe also lieber bei lilapink und ohne Alkohol.

Als uns die mitgenommenen Bären nicht mehr reichten, versuchten wir es erst mit einem Besuch im wunderbaren Görlitzer Tierpark und statteten dann den Dinosauriern in Kleinwelka bei Bautzen einen Besuch ab. – Warum ich mir das noch ein zweites Mal angetan habe, verstehe ich bis heute nicht – ich mag nämlich keine Dinosaurier.

Der Tierpark hatte sehr viele Kinderattraktionen – der Höhepunkt war eine Fischotterfütterung. Aber auch “spielplatzmäßig” waren sie gut bestückt – die “Hängebrücke” ließ Kinderherzen jauchzen. Aber der “Geier” war die Sensation schlechthin. Er musste von den Kindern per Seil in die Ausgangsposition gezogen, um sich dann laut rauschend über ein Schafsgatter zu “fliegen”. Wir waren beeindruckt – die Schafe nicht.

Und wehe, ihr seid jetzt nicht beeindruckt! *grins*

Und dass die im Tierpark noch nicht gelernt haben, wie man Clara richtig schreibt, nehme ich ihnen nicht übel – die lernen das noch, wenn Klara auch so eine alte Kuh wie ich ist.

Die Zweisprachigkeit fand ich sehr schön, denn sehr viele Polen aus der anderen Hälfte der Stadt kommen zu Besuch

Bei diesem Verhältnis von Körpergröße zu Kopfumfang war der Untergang ja vorprogrammiert

Zum Glück ist Anna schon so vernünftig, dass sie nicht nur bespaßt werden will, sondern auch “bebildet” werden möchte. Nichts ist besser dazu geeignet als die wunderschönen Fassaden der restaurierten Häuser oder die vielen traumhaft schönen Torbögen und Treppenhäuser. Wir gingen gemeinsam auf “Architekturjagd”. Sie war mit dem Fotoapparat des Bruders ausgestattet und hat recht ansehnliche Fotos nach Hause gebracht.

An diesem Abend war die Attraktion der Gang ins Nachbarland und das späte Schlafengehen

Das hier ist einer der vielen Görlitzer Türme – ich kann und konnte sie leider namensmäßig noch nie auseinanderhalten – aber es hat mich noch nie gestört.

Das ist ein Blick vom Obermarkt in Richtung Kaisertrutz

Auf dem Heimweg haben wir dem Schloss in Bad Muskau noch einen Besuch abgestattet. Wenn ihr wie viele ich bei “Fürst Pückler” nur an Eis denkt, dann kann euch Wiki eines Besseren belehren. – Klar ist doch wohl, dass ich das Foto mit dem Löwen aussuchen musste.

Das Schloss ist noch nicht fertig - aber es ist jetzt schon wunderschön

Ganz am Ende des Urlaubs hat mir Anna im Görlitzer Flüsterbogen anvertraut, dass es für sie ein supertoller Urlaub gewesen ist – und ich habe ihr geantwortet, dass ich das von meiner Seite aus nur bestätigen kann.

Über ca. 2 m Entfernung versteht man jedes geflüsterte Wort glasklar - Wunder der Architektur

Denk- und Erinnerungssportaufgabe gegen Langeweile

7. August 2011 32 Kommentare

Da ich jetzt ein Weilchen fern von diesem Computer sein werde, habe ich einen Joke für euch. Manche können sich erinnern, dass ich schon lange lustige Tippfehler sammle.

Ihr könnt ja mal suchen, ob ihr eure anhand des Textes rausfindet. Ich muss mal vorher testen, ob man das mit der Suchfunktion von Google schaffen würde – doch das ist die technische Lösung der Aufgabe, wie ich sie nicht gedacht hatte. Ich meine einfach das Gedächtnis.

Jetzt muss ich erst einmal jammern – ich hatte den Artikel fix und fertig, mit Anmerkungen zu jeder Sache, mit Entschuldigung, dass ich keinen durch den Kakao ziehen will, weil jemand Tippfehler macht  – und will den Post speichern und schließen – da muss ich mich plötzlich bei WP neu anmelden und alles ist weg, wirklich aber auch alles. Bei der Abspeicherung von Schlagwörtern war alles schon so eigenartig – der Verfall kündigte sich an. – Und wenn ihr jetzt den Text seht, der folgt, könnt ihr meinen Ärger vielleicht nachvollziehen.

Jetzt muss ich also alles noch einmal machen, Sch……! – Achtung, es geht los!!!! Ich habe mir natürlich nur solche Schreibfehlerchen rausgesucht, die ich lustig fand und zu den mir was einfiel.

  • Der stand heute Morgen vor verschossener Tür. Welcher schießwütige Coyboy war denn da unterwegs?
  • …habe Zimperlein. von denen meine Oma mit 70 noch nichts spürte – und ich hatte mit 50 schon welche, die meine 95jährige Mutter heute noch nicht hat
  • Ich schließe mal besser das Fenster, ehe mir zu viele Abgabe(n) hereinwabern… tja, das gierige Finanzamt schläft nicht und wabert überall
  • Besinnung,  Ruhe und  Innenhalten  sollten diese Zeit prägen. – und ich dachte immer, in der heutigen Zeit ist alles auf “außen” orientiert
  • Ein sehr schönes Adventsgestreck, und ein gymnastisches zusätzlich – da kann frau nicht meckern
  • Oh ha, was unsere CCH da wohl wieder ausgehckt hat? *gübel* - da muss doch jemand von den vielen verschluckten Buchstaben Magenschmerzen bekommen haben – oder wird hier der Vorrat für eine Buchstabensuppe angelegt? Für so eine, wie ihr sie hier sehen könnt?
  • Wir haben weder so schöne Laternen, noch haben sie Einzapfen, obwohl es heute wieder geschneit hat. – tja, das Land der tausend Möglichkeiten, der Einzapfen, Zweizapfen und Dreizapfen, manchmal auch der Eiszapfen
  • Ich sitte mit offenen Ohren und Augen hier und erwarte Ihre Antwort. - tja, manche sitzen einfach, manche sitten kompliziert
  • Bein Beitrag zu xxx-Fotoaktion. – na Mädels, wer hat schöne Beine und stellt diese zu dieser außerewöhnlichen Aktion zur Verfügung?
  • Flauch eines Schaffells – das arme Schaffell konnte sich nicht entscheiden zwischen Fluch und Flausch
  • Da soll es ja irgendso einen Schutzheioigen geben, … na wenn es den wirklich gibt, müssen bei seiner Aufnahme in den Himmel alle besoffen gewesen sein
  • Und die SchlechtreibReform hat die deutsche Sprache auch nicht wirklich anwendungsfreundlicher gestaltet – das sieht mir doch sehr nach Absicht hier aus
  • Doch kann ich im Moment nix Süßes essen, von wegen Hausten. an was so ein unschuldiger Husten alles Schuld sein soll
  • dass ich nie die Nemensschilder knipse. – Ich knipse die auch nicht, vor allem, wenn ich keinen Apparat mithabe – sondern ich nehme die auch gleich mit, sie heißen ja schließlich so
  • … in dem man selbst Rächerkerzchen herstellen kann. - die sind für die Rächer der Enterbten
  • Diese komischen Sender der Provaten - privat oder probat – das ist hier die Frage aller Fragen – doch mit “provat” liegt man immer richtig – oder auch manchmal dicht daneben
  • Amnna-Lena – meinen Namen haben sie als Kind auch immer verschandelt, tröst!!!!
  • Wimpern geduscht, Frisur aufgehübscht, Da wächst ein neuer Industriezweig heran – Herstellung von Wiompernduschen (jetzt sagt mir bitte, bitte nicht, dass es die bereits gibt und das gar nicht “getuscht” heißen sollte)
  • Wenn es abends an der hautür klingelt, – dann aber nichts wie weg, damit man nicht Kloppe bekommt. – früher nahm man Bratpfannen dafür, jetzt wird das gleich an der Tür von der Tür erledigt – wirkt wohl noch besser
  • Nein, ihr braucht mir keine Tipps gegen Angesenktes zu geben. – nenene, wenn es eh schon richtig angesengt ist, kann man es wirklich nur noch versenken, dann will es eh niemand mehr haben – aber das ist Umweltsauerei!!!!!!
  • und letzte Nacht hat es auch bisschen gescheint hier in … tja, das ist auch wieder so, dass es geschneit haben mag oder der Mond hat geschienen – mit “Gescheint” kann man beides hineininterpretieren
  • Ich bin wirklich schon auf die Eugen der Eltern und der Kinder gespannt … Die Eltern sollten ihre Jungen aber nicht alle “Eugen” nennen, damit nicht fünf angelaufen kommen, wenn man einmal “Eugen” ruft
  • Vier waren es, verschieden Wertsoffe tja, wenn an der SERO-Abgabestelle noch zu viel Schnaps in den abgegebenen Flaschen war, dann konnte man schon mal von diesen Resten besoffen werden
  • Da fühlte sich keiner mehr gemüsigt – ist es die Muße, ist es das Muss oder ist es das Gemüse, was hier zu uns kommen möchte
  • Na Schluckelinewarum weiß die Person, dass ich den ganzen Tag am Kaffee-Schlucken bin???
  • es kleben neue hellgraue Treppenteppische auf den Stufen – tja, in Sachsenland können die Teppiche schon mal so heißen
  • Klitschko hat seinen Gegner in der ersten Runde OK geschlagen – das ist die menschenfreundlichste Art von Boxsport, die mir je begegnet ist
  • Zunächst habe ich ein wenig Schreibram erledigt – Ich würde den RAM erst mal zu einem Rahm aufwerten, etwas verlängern und mir dann daraus ein anständiges Arbeitsomelett backen.
  • … mich in diesen Gedankentwist mit einbezieht – will hier jemand in Gedanken tanzen oder nähen???
  • … und eigentlich soll Plastik doch hinterlich sein – ja, ich nehme dafür auch lieber Toilettenpapier als Plastik, das kann ich nachvollziehen.
  • Er legt sich in seinem Stuhl ein Stück zurück – wenn man die Bürostuhllehne schräg genug stellen kann, dann ist der Büroschlaf der gesündeste
  • Danke, die Überraschung ist dir gelungen! *megafeu* – der Kommentar konnte nur aus der Hölle kommen, denn wo sonst macht man ein Meafeuerchen?
  • und ich nachenken muss – meine Lehrerin hat immer gesagt: Denken, nicht nachdenken! Und was hätte sie erst zu “nachenken” gesagt, nicht auszumalen.
  • Es war der temoporäre Sonntagsableger eben jenes Lädchens - mit Frauen solcher extravaganten Fremdwörterverwendung stehe ich im Kontakt – da kann ich mich aber glücklich heißen
  • Und nun: FF – Viel Vergnügen beim Boggertreffen! - heißt das nicht eigentlich Bockertreffen? Oder kommt das darauf an, wer sich wo trifft? Ich will das nächste Bloggertreffen wieder in Berlin haben.
  • redete fliessend und ausgezeichnet, wußte bereits … oder einfach stehenliess. – Das ß ist wohl doch der schwierigste Buchstabe der deutschen Sprache? Ich würde mir nie und nimmer die Füsssssse küßßßßßßen laßen wollen.
  • Ich mag keine Leute um mich, die mir den A…. auf deutsch gesagt abwischen, die mir nach dem Mond reden. wenn die Armen im Mondschein aber nicht mehr ihren vorbereiteten Text ablesen können, dann können sie doch nur noch nach dem Mond reden.
  • Hier stelle ich kurze Gesichten zur Schau … ist es also doch wahr, dass man anhand eines Fotos identifiziert werden kann – wenn hier schon jemand kurze “Gesichter” zur Schau stellt, möchte ich nicht wissen, wie die mit den “langen Gesichtern” dann aussehen

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Wenn jemand glaubt, seinen Text wiederzuerkennen, dann okkupiert ihn euch – ich sage dann, ob es richtig war.

Ohne Krimi  Foto geht die Mimi Clara nie ins Bett davon, nie davon …

Im Fotoblog könnt ihr als Montage sehen, was ich von dem bisherigen Sommer halte, hier zeige ich euch, was ich mir für die Woche vorstellen, wenn Entenmama und Entengroßmama auf zwei Entenküken aufpassen und sie bespaßen. Es ist eine der claramäßig veränderten Seite aus einem meiner neuesten Fotobücher.

Bis zum 15. August macht sich Oberente Clara rar, denn ich mache Ferien vom ich, also vom Computer!

Die Tränen eines Kindes sind wie Diamanten …

21. Mai 2011 22 Kommentare

die uns in die Seele schneiden.

Dass es Wut-, Bock- und Schautränen bei Kindern gibt, können alle Mütter und Omas sicherlich heftigst kopfnickend bestätigen. Und das sind Tränen, die nicht ritzen oder schneiden, sondern gegen die sich die Mütter manchmal eher zur Wehr setzen müssen.

Doch ich meine die, die aus richtigem Kummer und Schmerz fließen.

Welche Gedanken mögen in einer Kinderseele sein, die erfährt, dass ein Klassenkamerad mit 8 Jahren an Meningitis erkrankt ist und der inzwischen beerdigt wurde. Viele Schüler aus der Schule begleiteten seinen letzten Weg.

Welchen Trost gibt es den Eltern und allen anderen, die “diesen kleinen Engel” so schmerzlich vermissen, wenn sie auf ein Wiedersehen nach dem Tod vertröstet werden?

Sehr Gläubige können den Ausspruch “Alle, die ihr mühselig und beladen seid, werfet all euren Kummer auf mich ...” vielleicht wirklich wörtlich nehmen und finden im Glauben Trost.

Diese Bilder sind alle auf dem Südwestfriedhof Stahnsdorf entstanden - ganz dicht bei Berlin

Im Fotoblog habe ich noch ein Bild eingestellt, dass mir wegen des Licht- und Schattenspiels der Sonne und des Lebens so ungeheuer gut gefallen hat. Im Leben geht oder wächst auch manches verquer, so wie hier dieser Baum.

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Mit welchen Worten kann ich ein Kind trösten, das gerade erfahren hat, dass sein Vater schwer erkrankt ist? Wenn es dann auch noch der Papa ist, der getrennt wohnt und der sowieso nur seltener besucht werden kann. Und jetzt ist es noch seltener. – Zum Glück haben Kinder einen gewissen Schutzmechanismus um ihre Seele, der sie manches dann doch eher vergessen lässt.

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Mit diesem Text denke ich an April.

Was gibt es ABC-mäßig noch zu T zu zeigen?

24. März 2011 26 Kommentare

Was haltet ihr von diesen kreuzgefährlichen Tigern, die meistens alles andere als Tiger sind, sondern gepunktete Leoparden oder lebende Löwinnen? Es sei meinen mangelhaften Tierkenntnissen geschuldet!

Trutzige Tiergestalten!

Da ist doch wirklich einer gefährlicher als der andere, oder?

Prinzessin gesucht!

23. Januar 2011 28 Kommentare

Ich wusste gar nicht, dass Deutschland so royalistisch ist!

Anna, meine kleine Prinzessin, will Geburtstag feiern. Ach, was sage ich. “Geburtstag” war zu Zeiten meiner Kinder, heutzutage wird Party gefeiert, als Steigerung sogar Prinzessinnenparty. Ich warne schon mal alle Mütter von kleinen Mädchen  (wie podruga) oder von künftigen (z.B. Sunny)  vor – diese Rosafluten und Tüllwolken  sind wirklich schwer zu ertragen – und das sage ich, die ich rosa in Arten und Abarten sogar mag.

Ein Poster an der Korridortür weist den Prinzessinnen in spe den Weg.

Dann herrscht großes wooling im Kinderzimmer, denn die “Festbekleidung” muss angelegt werden.

 

Nach meinem – vielleicht wirklich schon zu altmodischen Omageschmack – ist an den jugen Damen, die maximal 8 Jahre jung sind, schon zu viel Glanz und Glitter, Pailletten und Schmuck dran. Ihre Kleidung nähert sich der von (kleinen) Erwachsenen.

Als nächstes ist Großkampfzeit für die Mama, denn 5 zarte Prinzessinnenwangen möchten geschminkt werden. Das angebotene Blumenmotiv geht wahnsinnig schnell und trägt trotz Massenproduktion individuelle Züge.

 

 

 

 

 

 

 

Für die zarten Schnäuzchen der Prinzesschen gibt es edelste Serviettchen.

Als alle bis auf das Geburtstagskind – das Festkind war schwarzglänzend gekleidet – im rosa Blumenoutfit  geschminkt fertig sind, ruft eine leckere Geburtstagstorte und ein liebevoll geschmückter Safttisch (Kaffeetisch kann ich doch hier nicht sagen).

Aber Geburtstags-Anna hat Hummeln im Hintern. Sie möchte gern das immer wieder beliebte “Flaschen drehen” spielen. Bei Erwachsenen gibt es ja die seltsamsten Spielarten davon, wobei das sukzessive Ablegen von Kleidungsstücken bei dem, den der Flaschenhals getroffen hat, noch die harmloseste Form ist. – Hier geht es darum, dass die Kinder ihre Geschenke überreichen wollen. Die aus der Familie, alle sehr reichhaltig, sehr glitzernd und manchmal auch ein wenig überflüssig, sind von ihr schon bewundert worden.

Armband und passende Haarspangen wurden von der Mama passend zum schwarzen Paillettenkleid verziert. -

Die Diskokugel soll dazu animieren, länger am heimischen Herd statt in der lauernden Ferne “zur Disco” zu gehen. -

Die Schneekugel mit dem Engel ist nicht nur eine Glitterkugel, sondern auch noch eine Spieluhr, die in gleichmäßiger Weise und relativ laut ihre Melodie herunterleiertspielt.

In dem mit Perlen und Glitterpailletten nur so übersäten Schmuckkästchen können kleine Kostbarkeiten untergebracht werden, wie sie ja kleine Mädchen zu Tausenden haben.

Die WalkiTalkis vom Papa waren bisher nur dazu gut, von mir mit Batterien gefüttert zu werden. Jeglichem Probebetrieb, der nicht gleich auf Anhieb funktionierte, verweigerte sie sich. Da ich die Gebrauchsanweisung nicht finden konnte, habe ich sie nicht nach den mir bisher bekannten Regeln dieser Sprechwerkzeuge in Gang bekommen.

Um so begeisterter wurde die Mundharmonika aufgenommen. Ein Lied oder eine Melodie wurde es zwar nicht, aber dennoch recht melodisch, rhythmisch und gut anzuhören. Und das nicht nur am Geburtstag, sondern auch noch die drei Tage danach. – Musik liegt dem kleinen Prinzesschen im Blut.

Nach der Geschenkeaktion wurde gebastelt. Jede durfte sich einen Bogen Zeichenkarton in einer Farbe aussuchen und dann galt es, aus Glitterstaub, Herzchen, Federn, “Diamanten” und anderen Aufklebern die schönste Krone zu zaubern. Es kamen wirklich hübsche Sachen zustande.

 

Konzentriert arbeitete jede an ihrem Werk und dann wurde als Abschluss mit dem neuen Klammeraffen das Gummiband festgetackert.

Irgendwann wurde mir dann die ganze Sache zu laut, auch wenn beim Topf schlagen statt eines Topfes ein Karton verwendet wurde. Ich machte mich aus dem Staub und hatte am nächsten Morgen eine glückliche, aber vollkommen müde Anna zu wecken.

Kategorien:Kinderbetreuung, Kindergeschichten Schlagworte:

Ihr würdet auch so gucken, wenn …

18. Dezember 2010 42 Kommentare

ihr euch euren Ruhestand schon verdient habt und der Wecker aber am nächsten Morgen trotzdem zu dieser unchristlichen Zeit klingelt. Ihr müsst wissen, ich habe mit Lerchen nichts am Hut und bin eine absolute Eule – aber das habe ich doch bisher geschickt zu verbergen verstanden, oder *ggg*?

Da können Frau und Affe nur noch vor Müdigkeit schielen!

Kategorien:Kinderbetreuung, Tiere Schlagworte:

Geschützt: Nach einem heißen Bad… Fortsetzung + Schluss

17. Dezember 2010 Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.

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