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Archiv für die Kategorie ‘Kunst’

Illusion versus Realität

24. März 2012 25 Kommentare

Die hier gezeigten Hauswandmalereien sind aus Erkner, aus Frankfurt/Oder und aus Berlin Buckow. Schön hin, schön her – darum geht es mir gar nicht – aber sie sind auf jeden Fall ein Hingucker, interessant gemacht und schlummern bestimmt schon in vielen Fotoarchiven.

Das Haus steht an der großen Durchgangsstraße in Erkner

Das gleiche Haus, nur eine andere Perspektive

Frankfurt - die Straße kann ich nicht mehr sagen, vielleicht kann man sie lesen

Details aus oberer Ansicht

In Buckow – gegenüber von einem der Eingänge zum Britzer Garten, entdeckte ich diese Baummalerei und fand sie für wert, fotografiert und gezeigt zu werden.

Was allerdings die "Schraubenköpfe" auf der Fassade bedeuten, weiß ich auch nicht

Hier finde ich das Spiel von Schatten und Malerei recht hübsch

 

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Im Fotoblog habe ich was, da kann man sich auch fragen: Ist so etwas Ende März Illusion oder Realität? Es ist Realität, vorgestern fotografiert.

Man ruft mich Clara …

21. März 2012 21 Kommentare

… und ich höre sogar schon drauf

Das erscheint bei meinem Gravatar, wenn man mit dem Mauszeiger über den Motorroller streicht. Doch inzwischen musste ich lachenden oder tränenden Auges feststellen, dass CLARA offensichtlich ein Sammelbegriff ist. Oder wie soll ich es sonst verstehen, dass sogar wunderschöne, sehr kunstvoll gestaltete Holzmöbel auf diesen Namen hören. – Aber ich gefalle mir!

Gesehen in einem Optiker-Schaufenster in Steglitz, der Holzbildhauer ist Andreas Schymczyk. Auf der Seite des Künstlers kommt alles viel besser zur Geltung als hier, weil ich es nur durch die Schaufensterscheibe fotografieren konnte.

Danke, Herr Schymczyk. Übrigens wird ihr schon ein wenig eingedeutschter Name sowohl im Netz als auch auf dem Begleittext beim Optiker falsch geschrieben – aber dank meiner vier Jahre Polnischunterricht fiel es mir auf.

Beweisstück:

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Wat mutt – dat mutt für Tina

18. März 2012 19 Kommentare

(Und wehe, jemand mault, weil der Post so lang ist – für Mitleser ist er nur am Rand gedacht, für die Hauptleserin ist er hoffentlich kurzweilig genug, dass sie die Länge vergisst!)

Ich kenne eine ganz, ganz liebe (meistens jedenfalls) Mitbloggerin, die oft kurz nach Mitternacht auf ihren Bildschirm guckt, um zu sehen, welche “universumsbewegenden Allerleiweltsgedanken” denn nun heute auf dem Nachrichtenschirm zu betrachten sind. Und schaute sie heute auf meinen Blogbildschirm – und es wäre nichts wesentliches darauf – könnte ein Fünkchen Enttäuschung aufkommen. Oder gar der Gedanke, dass ich ihren Geburtstag vergessen hätte. Nein, habe ich nicht -

Skryptoria P. Skriptum- genannt Tina

hat heute Geburtstag. Ich mache mich gern zum Herold für diese Botschaft, denn ich möchte, dass du (ich wechsle jetzt mal in den Ansprechmodus mit dem vertrauten du) einfach mit den liebenswertesten Glückwünschen überschüttet wirst,  die es auszudenken gibt. (Tina, ich weiß, es gäbe aktuellere Artikel zum Verlinken, aber kaum einen schöneren – von deinem ansteckenden Lachen soll sich jeder ein Stück mitnehmen dürfen)

Die schönen Blumenkarten basteln die anderen, ich kann sie nur pur einstellen, ich habe für dich die “kryptischen Fotos” gesucht, die mir alle so über den Weg liefen. Damit es dich nicht beim Scrollen schon allein langweilt, habe ich Photoscape in unsere Dienste gestellt. – Ein Anfangsblümchen gibt es bei WordPress -Foto.

Beim Kaffee kommen wir ins Plauschen über jetzt, über gleich, über sofort – und da hole ich die zweite Collage aus der Tasche.

Wir kommen beide einhellig zu der Auffassung, dass die Zeiten lausig sind oder eiskalt oder – beim richtigen Namen genannt – arschkalt. Doch ein Zipfelchen Sonne kommt raus und wärmt das linke Ufer – auf dieser Seite fristen die Blätter und andere Kreaturen nicht mehr ihr frostiges Dasein – sie tauen auf und atmen wieder unbeschwert: “Hier bin ich Blatt, hier darf ich’s sein”.  Als wir gemeinsam durch das wegweisende Kunstloch (lacht nicht, dass ist schließlich ein denkmalgeschütztes Gitter auf der Weidendammbrücke in Berlin) schauen, sind wir der Meinung, es wird wärmer. Falls nicht – gleich daneben ist ein wunderbares (behaupte ich einfach mal, obwohl ich noch nicht drin war) Wellnesshotel, wo wir auch die Einrichtungen nützen dürfen, ohne Hotelgäste zu sein.

Also was hat es mit “Mützen” auf sich? – Anna lässt dich grüßen und schickt dir was von ihrer momentanen Lieblingshäsin mit. Ich finde diesen Hasen cool. Ich habe ihn mit versteckten oder hochgeklappten Ohren schlichtweg für einen Teddy gehalten. Ich allein nur – oder ihr auch??? Jetzt weiß ich endlich, was ein “Hasenbärchen” ist – das muss so eine Mischung sein.

Wenn wir zwei schon einmal beisammen sitzen, dann kommen wir natürlich auch ins Plaudern, vielleicht sogar ins Fachsimpeln. Unser Thema: die Technik. Man kann ja heutzutage nicht mehr an ihr vorbei. Wir meinen beide nicht diese flachen Dinger, über die man nur noch touchen muss, damit ein neues, buntes Bild kommt. Auch nicht diese Wunderkästchen, die man füttern muss, um unterwegs dann bequem lesen zu können.

Nein, bei ersterem sind wir ganz konservativ und unterhalten uns immer über das sogenannte Festnetztelefon, denn wir müssen ja beide sparen. – Nein, du meinst: “Manchmal denkt frau, da hat doch einer dran gedreht.” – Und als ich dir die Fotos von den vielen alten Nähmaschinen zeige, die hier zu Hunderten in einem Laden als Deko ausgestellt sind, da nickst du ganz begeistert mit dem Kopf: “Genau, so ist es”. – Im Hintergrund blitzt so uralte Antennentechnik auf, wie sie früher immer wieder die Häuser verschandelte, und du meinst staubtrocken: “Spätes Mittelalter! Ich hätte es schon gern moderner, wenn ich Vertrauen zu der Technik fassen soll!” – Und da ich Geburtstagsfrauen nichts abschlagen kann, zaubere ich “das Licht der erhellenden Weisheit” – einfach so aus dem Hut Kronleuchter.

Und wie sagt man, wo Licht ist, ist auch Schatten – und da habe ich doch auch noch was für dich!

Aber jetzt lass uns die Zeit nicht nur mit Fotos vertrödeln, wir wollen doch noch einen leckeren, kunstvollen  Eisbecher  genießen – ich lade dich ein! Eis mit Kirsche!

Warum uns dieses blöde Ding von der Weidendammer Brücke mit seiner Riesenzunge unser Eis streitig machen will, weiß ich auch nicht - ich habe es mit einer Rose abgelenkt

Was wäre eine Geburtstagskarte ohne Herz im wahren, bildlichen Sinne. Wenn ich jetzt schrübe, dass ich dir mein Herz zu Füßen legte, gingen gleich und sofort die Gerüchtebraumaschinen los. Aber eine Frühling-Sommer-Herbst-Winter-Herz-Kollektion gehört hier wirklich noch hin. Die Aktion ist vielleicht ein klein wenig illegal, denn ich habe die Herzen in einem Kalender abfotografiert – ich kann es ja nach einer Woche wieder löschen, aber für dich wandle ich auch schon mal auf dem Pfad der Illegalität. Ich kann noch nicht mal die Kalenderfirma nennen – Leute verzeiht, es ist für einen guten Zweck.

Aber du willst ja keinen fulltimejob allein bei mir haben mit Lesen von Geburtstagswünschen, deswegen sage ich jetzt tschüss und grüße dich kühn und keck mit einem neuen Berliner Souvenir

 Herzlichst für dich Clara Christine Codderschnäuzchen aus Berlin

Licht und Schönheit geben Kraft

16. März 2012 8 Kommentare

Ein fünfarmiger Leuchter oder Kandelaber spendet auch fünffaches Licht am Abend – und Licht können wir brauchen. Am Tag erledigt das der blaue Himmel – der sieht so zuversichtlich aus. Die große Variante gibt es hier:

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Sizilianisches Fernweh (2)

12. März 2012 25 Kommentare

Palermo wurde uns in einem kurzen Stadtrundgang gezeigt. In Erinnerung habe ich nur noch diesen wunderschönen Brunnen.

Wenn wir über Land mit dem Bus unterwegs waren, bot sich uns meist so ein Anblick: Serpentinen, Kurven, Abgründe, Haarnadelkurven – schöne Aussichten bis zum Meer

Interessant war ein Ausflug zu einer natürlichen Salzgewinnungsanlage. Näheres darüber könnte euch bestenfalls Google erzählen – ich habe die Einzelheiten vergessen – ich kaufe mein Salz beim Discounter, eben so wie meine Milch in viereckigen Behältern aus der Kuh kommt :-) .

Nach einer sehr schönen Woche ging es wieder mit der Fähre nach Palermo und dann mit dem Bus nach Hause.

Die wahnsinnig engen Kabinen sind eigentlich für 4 Personen ausgelegt – aber da erinnern sie an Käfighaltung – in der Nachsaison werden nur zwei Personen in einen Stall gesperrt.

Und jetzt verabschiede ich mich mit zwei Fotos von der Rückfahrt. Die Sitzgruppen direkt am Fenster mit Blick auf die schäumende See waren sehr gefragt. Die See könnt ihr im Blogspotpost in dem Reisepotpourri sehen. Mir gefallen die Blogspot-Fotos sehr, mehr Eigenlob darf ich hier nicht verbreiten.

In sepia, weil es mir schon so unendlich lange erscheint, dass ich diese Fahrt gemacht habe. Auch passen Jacke und Hose farblich nicht zusammen.

Die Plätze am Fenster mit Blick auf das Meer waren sehr gefragt.

Bei WordPress-Foto gibt es eine Innenansicht einer Kirche.

Kategorien:Kunst, Von Unterwegs

Sizilianisches Fernweh (1)

11. März 2012 41 Kommentare

Als vor einigen Wochen das Schiffsunglück mit der Fähre in den Medien war,  die kurz vor der Hafeneinfahrt auffuhr und kenterte,  wurde ich an meinen Urlaub in Sizilien im September 2008 erinnert. Ich, die ich vor solchen Schiffsungetümen mehr Angst als Vaterlandsliebe habe, vertraute mich so einem schwimmenden Haus für jeweils eine Fahrt von Genua nach Palermo und zurück an.

Diese Erfahrungen reichten mir, um zu sagen: Eine längere Kreuzfahrt auf so einem Riesen brauche ich nicht. Das Geld würde nie und nimmer für eine Außenkabine reichen – und in diesen winzigen “Dunkelkammern” muss ich nicht kostbare Stunden meines Lebens verbringen.

Dafür war der Urlaubsaufenthalt um so schöner. Mir ist so, euch ein wenig daran teilhaben zu lassen.

Das sind Fotos, die auf der Fähre entstanden sind - durch Anklicken vergrößern

Der Strand war etwas weiter weg, aber mit vielen Fotomotiven gespickt

Die unteren Fotos auf der oberen Collage zeigen Olivenbäume und Palmen – denn Sizilien lockt ja seine Urlauber nicht nur mit Strand und Wasser, nein, auch mit Altertümern.

Bei zusätzlich gebuchten Busausflügen gab es viel Schönes, aber auch viel Nepp

Bei Foto WordPress  und Blogspot zeige ich heute und morgen ein paar schöne Einzelfotos. Ich habe fotografiert, bis … bis am vorletzten Tag meine so sehr geliebte Sony kaputt ging. Sie hatte – wie schon einmal – den kleinsten Anflug einer Feuchtigkeit nicht vertragen und seitdem ruht sie in meiner Erinnerungskiste. Ich habe es bisher nicht übers Herz gebracht, sie zu entsorgen – blödsinnig, sie wäre mir jetzt viel zu massig.

“Stein” und meine Assoziationen dazu (2)

8. März 2012 28 Kommentare

Menschen, die im Glashaus sitzen, sollten nicht mit Steinen werfen (auch nicht mit spitzen Edelsteinen, das kann sehr weh tun) – Steter Tropfen höhlt den Stein – Besser einen Steinweg im Garten als einen Steinbruch im Mund (einfach so von Clara erfunden)

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Ein Herz aus Stein – oder – mir fällt ein Stein vom Herzen
(und dieses hier habe ich im wahrsten Sinne des Wortes rund gemacht und dann habe ich versucht, ihm meine daktyloskopischen Linien aufzudrücken – hat doch fast geklappt)

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Steinreich (und damit meine ich nicht die Gallen- oder gar Nierensteinträger) - Einen Steinway im Zimmer stehen haben – Bei jemandem einen Stein im Brett haben – ich bei euch beispielsweise

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Bei Blogspot liegen Meilensteine herum und bei WordPress liegt auch was.

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Keramikkunst für Gudrun – zum Aufmuntern

6. März 2012 21 Kommentare

Gudrun, Anna hat jeden Freitag Training – einige Tage davon habe ich sie schon hingefahren und dort auf sie gewartet. Jetzt, wo das Wetter schöner ist, habe ich mich mal auf dem Gelände umgesehen. Als erstes fiel mir das Schullogo in die Augen – wohlgemerkt, es ist eine Schule für geistig behinderte Kinder. – Jetzt keine falschen Assoziationen, ich hoffe nicht, du ziehst diese Parallelen. Mir fielen die Hände auf, die diesen Kindern (hoffentlich) gereicht werden, damit sie gut und unbeschadet durchs Leben kommen. An einer Hand sind zwei Finger beschädigt – so kommst du mir gerade vor in deinem Kampf um eine Wohnung in Leipzig. Du wurdest im Streit mit den Arbeitsamttitanen verletzt. – Ich habe die “Hilfe”, die “Reparatur” extra auffällig durchgeführt – du sollst sehen, dass andere versuchen, dir beizustehen.

Denke jetzt nicht, dass ich hier öffentlich Buße tun will und auf caritativ mache, das ist nicht Inhalt dieses Posts. Gerade bei dieser Kreativität der Kinder, die sicher gut von ihren Lehrern angeleitet werden, musste ich an dich denken. Du hast so viel Erfahrungen mit Kindern – doch ich ahne schon, nirgendwo ist Geld für solche Beschäftigten da.

Ich zeige dir mal einiges davon, was die Kinder geschaffen haben.

Ich denke, das ist die Schulbesatzung

Essen, Musik und Schule - diese "Hände" sehen wir

Wer will fleißige Handwerker seh'n ...

Skater, Tischtennis, Rasenhockey, Basketball, Springseil - kann man nicht meckern!

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Und wenn ihr das Gesamtwerk sehen wollt, dann müsst ihr mir still und heimlich auf den Fotoblog folgen.

Stippvisite in Cottbus (1)

1. März 2012 27 Kommentare

Nach monatelangem “sprichwörtlichen Witz” kommt jetzt erst mal ein wenig neutrale Zeit – einiges muss hier und bei anderen sortiert werden. Schaun’n wir mal.  – Vor längerer Zeit war ich in Cottbus. Von dort will ich doch nicht immer nur den Heißluftballon  zeigen. – Also – auf nach Cottbus, einer Stadt, die ca. 110 km Luftlinie von Berlin  entfernt ist. Cottbus liegt in Brandenburg fast an der Grenze zu Polen, also ziemlich im Osten von Deutschland.

An was denkt jeder sofort, wenn er Cottbus hört? An den Postkutscher, der die Postkutsche putzt: Hier den Zungenbrecher in der verschärften Form:

Der Cottbuser Postkutscher putzt den Puttbuser Postkutschkasten und der Puttbuser Postkustscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten

Dieser schmucke Kerl ist bemüht, das Cottbuser Image aufzupolieren und keiner soll an politische Pleiten, P(l)ech und Pannen denken, wenn er den Achsenbruch der schmucken Kutsche betrachten und fotografieren kann.

Bisschen deppert sieht er ja aus - aber vielleicht muss er sich auf seinem Kutschbock immer aus einem Flachmann warm trinken

Mit seiner leicht lädierten Kutsche macht er keinen besonders guten Eindruck

Seine herunter gefallene Kiste platzt aus allen Nähten und der Teufel ist mit im Bund

Edel und stabil sieht ja dieses Postbeförderungskästchen aus - aber so verloren und ausgesetzt

Gute Augen können hier den Zungenbrecher lesen und erkennen

Und bei WordPress-Foto brechen goldene Zeiten aus.

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Sprichwortbilder im Februar – 27

27. Februar 2012 17 Kommentare

Über Illusionen lasst uns streiten – über Illu’s ein Gerücht verbreiten”

Ich behaupte jetzt einfach mal, alles was ihr hier seht, ist Tatsache – ein Balkon, ein Balkonkasten, eine Grünpflanze, zwei Skulpturen.

Dem steht entgegen, dass es diese Pflanzen das ganze Jahr über gibt, dass die Skulpturen mit und ohne Sonne und auch in der Nacht – nur da ist es nicht so gut überprüfbar – den gleichen Schatten und auch den Schatten immer in die gleiche Richtung werfen – also auf deutsch, wir sind einer Illusion aufgesessen, doch in diesem Falle einer angenehmen, einer, die den Sinnen schmeichelt. Wer liebt sie nicht, diese Schatten-werfende Sonne? Und deswegen kann ich nur sagen:

Es geht bergauf mit unseren Tagen und ihrer Länge – bald ist wieder Frühling und dann kommt alles von ganz allein – Sonne und Schatten, Illusionen und Realitäten.

Ist es nicht bezeichnend, dass im Sprichwörterlexikon von 1984  in der vom Bibliographischen Institut Leipzig bearbeiteten Ausgabe das Schlagwort “Illusion” gar nicht vorkommt. – Na gut, über Sprichwörter kann man sich auch nicht so viele Illusionen machen. Sie sind eben zu begreifen oder auch nicht.-

Besser sieht es da schon bei http://zitate.net/illusionen.html aus.

Ist es zynisch, was A. Huxley meint: “Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel“? – (und der meinte nicht die Zeitschrift “Spiegel”)

Und Voltaire meinte schon zu seiner Zeit: “Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.”

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Noch zwei Tage, dann haben wir diesen 29-Tage-Marathon auch bewältigt.

Vorher gibt es noch was im Fotoblog zu sehen:

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Sprichwort-Bilder im Februar – 21

21. Februar 2012 43 Kommentare

Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz - Bildhauer: Johann Martin Laub

Was einem alles so auffällt, wenn man mit offenen Augen, einem relativ guten Zoom und viel Zeit durch eine Stadt schlendert

Starker, nicht unhübscher Mann, der sich dennoch von einem weiblichen Wesen auf dem Kopf herumtanzen lässt, ja schlimmer noch, der sich besch… lässt. Aber es heiß doch: “Nicht der Bart macht den Mann” und “Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche fassen. – Lauter krause Touristinnengedanken bei dieser Brunnenfigur.

“Die Taube auf dem Dach ist besser als die Taube auf dem Kopf” – sagt Clara!

Das Pferd leitet man an einer Leine, den Mann an einem Frauenhaar” - daran wird es liegen, dass Frauen so oft den Mann führen und nicht umgekehrt.

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und http://witze.net hat genau den passenden Witz für mich und euch:

In einem abgelegenen Park stehen sich zwei nackte Statuen gegenüber, ein Mann und eine Frau. Einige hundert Jahre, nachdem sie dort so aufgestellt wurden, schwebt ein Engel zu den beiden herunter. Ein Wink von seiner Hand, und plötzlich werden die Statuen zu Fleisch und Blut, und steigen von ihren Sockeln.
Der Engel spricht: “Ich wurde gesandt, um euch den Wunsch zu erfüllen, den ihr beide all die Jahrhunderte hegt, in denen ihr euch gegenüber gestanden seid, ohne euch bewegen zu können. Aber seid schnell – ihr habt nur fünfzehn Minuten Zeit, bevor ihr wieder zu Statuen werdet.”
Der Mann schaut zur Frau, beide erröten und sie verschwinden kichernd im Unterholz. Lautes Rascheln ist aus dem Gebüsch zu hören, und sieben Minuten später kommen die beiden, offensichtlich befriedigt, zurück zum Engel.
Der Engel lächelt das Paar an: “Das waren nur sieben Minuten – wollt ihr es nicht noch mal tun?” Die einstigen Statuen schauen sich für eine Minute an und dann sagt die Frau: “Warum nicht? Aber diesmal machen wir es anders herum: Du hältst die Taube fest, und ich scheiß drauf …”

Ich war’s nicht – also bis morgen!

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Für Leonie u.a. gibt es im “Heidelbergblog” ein frommeres Foto als diesen nackten Mann hier.

Sprichwort-Bilder im Februar – 11

11. Februar 2012 31 Kommentare

Alte Mäuse fressen auch gern frischen Speck.

Der Katzen Spiel ist der Mäuse Tod.

Der Löwe trachtet nicht nach Mäusen – (er fotografiert sie nur)

Die sitzen in Heidelberg an einem Stadttor und sind begehrtes Streichel- und Fotoobjekt.

doch “Mäuse” haben ja auch noch einen übertragenen Sinn. Bekannte Leute äußern sich darüber so:

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.” von Albert Einstein

Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.” von Arisoteles Onassis – und wenn es Onassis mit seinen Milliarden sagt, muss es ja wohl stimmen – und damit soll es genug sein:

Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit” von G. B. Shaw – und ich muss sagen, ihm kann ich bedingungslos zustimmen.

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Sprichwort-Bilder im Februar – 10

10. Februar 2012 35 Kommentare

Furcht macht lange Schritte.

Besser gut geschritten als schlecht geritten.

Lange Schritte machen den Weg kurz.

Nach dem Essen soll man ruh’n oder 1000 Schritte tun.

Irgendetwas davon wird sich Wolfgang Mattheuer 1984 gedacht haben, als er noch zu DDR-Zeiten diese Plastik “Der Jahrhundertschritt” – fotografiert in Leipzig – künstlerte. Ihm ging es wohl mehr darum, die Angst in totalitären Systemen (siehe die beiden Hände der Plastik) durch den kleinen, stark eingezogenen Kopf darzustellen.

Auch, wenn ich weiß, dass Angst ein schlechter Begleiter ist, habe ich dennoch manchmal Angst – und manchmal bin ich mutig bis wagemutig.

Die Fragen zu dieser Plastik haben mich dazu animiert, noch einmal nachzulesen. Was sich W.M. dabei gedacht hat, als er diese Figur schuf, weiß ich nicht – damals bestimmt was anderes als die Regierung und heute vielleicht hat er dieses Denken von damals ein wenig modifiziert.

Eine Hand zum Hitlergruß, die andere zum Rotfront-Gruß geballt – und dazu diagonal das passende Bein. Der Proletarier arm, nackt und mit großem Angreif-Zeh – der Hitleranhänger in Stiefeln, an der Seite die roten Streifen der Generalshose. Dieser rote Streifen war von Anfang an vorhanden – eben so wie der am faustgeballten Unterarm.

Tja, und das Volk??? Das zieht hier wie da vor Angst den Kopf ein – die einen trampeln alle Gefühle nieder und die anderen??? Vielleicht diskutieren sie alle davon nieder.

In regelmäßigen Abständen fanden Kunstausstellungen in der DDR statt, wo alles neu Entstandene vorgestellt wurde. – Vielleicht hat man Mattheuer zu viel Mut und zu viel Auflehnung angedacht und angedichtet – ich weiß nur, das Werk wurde heiß diskutiert.

Vielleicht kam es nicht so sehr auf Schönheit an, sondern auf Inhalt.

Wikipedia sagt es sehr schön:

Den eingezogenen Kopf könnte man außerdem mit Angst assoziieren, Angst die eigene Meinung zu sagen, Angst frei zu denken und zu handeln, Masse vor Individuum – im Kommunismus, wie im Faschismus.

Damit es jetzt keine (abgeschriebene und nachgebetete) Kunstvorlesung wird, überlasse ich euch jetzt euren Gedanken.

Sprichwort-Bilder im Februar – 7

7. Februar 2012 41 Kommentare

Auch ein gefangener (kranker) Löwe ist noch ein Löwe.

An einem goldenen Strick führt der Hase den Löwen.

Besser ein Löwe als tausend Mücken (Lieber ein offener Gegner als viele, die sticheln)

Wenn Löwen gebraucht werden, liegen sie nicht mehr so stoisch und statisch hier auf dem Bildschirm herum, sondern sie sind so schnell weg, wie ihr alle gar nicht gucken könnt.

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Letztes Witzbild-Foto

31. Januar 2012 25 Kommentare

Witze von http://witze.net/:

Wie jedes Jahr findet im Dschungel wieder eine Riesenparty statt.
Natürlich möchte auch der kleine Hamster wieder dorthin. Das Problem ist nur, dass er Hausverbot hat, weil er im letzten Jahr ein wenig viel getrunken und randaliert hat. Und ausgerechnet dieses Jahr sind auch noch die Löwen als Türsteher vorgesehen.
Also geht der Hamster zum Elefanten.
“Du Elefant, ich weiß ja, letztes Jahr das war nicht ganz so toll was ich da gemacht habe, aber ich will da unbedingt hin und ich verspreche, dass ich mich benehme! Kannst du mich nicht irgendwie da mit rein schmuggeln? So hinterm Ohr – das merkt doch keiner!”
“Ich dich da rein schmuggeln …! Nee, nicht wenn die Löwen Aufsicht haben!”
Also geht der Hamster weiter und kommt zur Ente.
“Du Ente, ich weiß ja, das war letztes Jahr nicht ganz so toll was ich da gemacht habe, aber ich will da unbedingt hin, ich werde mich auch benehmen! Kannst du mich da nicht irgendwie rein schmuggeln? So unterm Flügel das merkt doch keiner!”
“Ich dich rein schmuggeln? Nee – nicht wenn die Löwen Aufsicht haben!”
Also geht der Hamster weiter und kommt zum Bären.
“Du Bär, ich weiß ja, das war letztes Jahr nicht so toll was ich da gemacht habe, aber ich möchte da unbedingt hin. Kannst du mich da nicht irgendwie rein schmuggeln? ich benehme mich auch!”
“Ich dich rein schmuggeln? Warum sollte ich das machen?”
“Hast du etwa Angst vor den Löwen?”
“Ich Angst vor den Löwen?! Natürlich nicht, ich weiß was ich mache!”
Der Bär nimmt den Hamster und steckt ihn in seine Westentasche und geht los. Von weitem kommen schon die Löwen auf ihn zu.
“Du Bär, wir haben da was läuten hören. Du willst den Hamster einschleusen!”
“Ich? Den Hamster? Das würde ich mich doch nie wagen.”
“Dann macht es dir ja auch nichts aus deine Tasche mal zu leeren oder …?”
Der Bär fängt an auszupacken.
“Mein Portmonee, mein Handy …”
Dann haut sich der Bär mit voller Wucht auf die Brust …
“Und hier ein Foto vom Hamster “

Und so sahen sie aus, die Türsteherlöwen:

So lustig standen sie in Leipzig (Gruß an Gudrun!) vor der Oper - aber wer weiß, was sie machen, wenn jemand ohne Karte oder mit einem Hamster rein will???

Zu meiner nächsten Serie, die gleich am 1. Februar beginnt, lasse ich euch alle ohne Karten rein – und ohne Hamster ! Da geht es um Sprichwörter der deutschen Sprache, die kaum jemand kennt, nur mein Sprichwörterlexikon – und dazu gibt es dann jeweils ein Foto.

Und mit diesem klugen Wort von Oliver Hassencamp – zitate.net  beende ich die Serie der Witzbilder, um zu anderen Dummheiten zu schreiten:

Seine eigene Dummheit zu erkennen mag schmerzlich sein. Keinesfalls aber eine Dummheit.

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Witzbild-Foto 11

25. Januar 2012 15 Kommentare

Dieser Achsenbruch ist dem Cottbuser Postkutscher vor vielen Jahren passiert

“Kutscher, fahr er langsam, ich habe es eilig!”  – Das soll Friedrich, der Große,  zu seinem Kutscher gesagt haben. Bei den damaligen Straßenverhältnissen, die wir ja auch bald wieder haben, kann man das gut verstehen.

Witz von witze.net:

Lagebesprechung in der Kanzlei nach einem Autounfall. Der Rechtsanwalt sagt aufgeregt zu seinem Mandanten: “Die Sache wird schwierig. Wir müssen nämlich beweisen, dass der verletzte Radfahrer mit 120 km/h über die Kreuzung gerast ist. Und dass der Dackel, der von links kam, Ihnen total die Sicht genommen hat.”

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Gerichtsverhandlung nach einem Autounfall. Der Anwalt des schuldigen Fahrers fragt den Kläger: “Ist es richtig, dass Sie nach dem Unfall meinem Mandanten gesagt haben, sie seien nicht verletzt?”

“Natürlich habe ich das gesagt, aber dazu müssen Sie wissen, wie sich die Sache abgespielt hat: Also, ich reite mit meinem Pferd ruhig die Straße entlang. Da kommt das Auto angerast und wirft uns in den Graben. Das war vielleicht ein Durcheinander, das können sie sich nicht vorstellen. Ich lag auf dem Rücken, die Beine in die Luft – und mein braves altes Pferd auch. Da steigt der Fahrer aus, kommt auf uns zu und sieht, dass mein Pferd sich ein Bein gebrochen hat. Darauf zieht er wortlos eine Pistole und erschießt es. Danach sieht er mich an und fragt: ‘Sind sie auch verletzt?’

Nun frage ich Sie, Herr Rechtsanwalt, was hätten Sie geantwortet?”

Mit Witzbild-Fotos Werbung machen – für bigi-Shop

22. Januar 2012 17 Kommentare

Falls ihr wissen wollt, wessen Schuh das ist, dann sage ich es euch, es ist der Dr. Faustus, der hier seinen Schuh öffentlich vor Auerbachs Keller in Leipzig polieren lässt.

Und wenn ihr dann weiter wissen wollt, wohin diese Schuhe und alle anderen Leute gehen, dann müsst ihr mir folgen.

  • Dass es in Greifswald viele Frauen gibt, zeigt der Bevölkerungsbaum.
  • Dass es in Greifswald schöne Frauen gibt, davon konnte ich mich bei meinem Besuch in dieser schönen Hafenstadt überzeugen – notfalls mussten die Klüverfiguren der Schiffe als schöne Frauen herhalten.
  • Aber dass es in Greifswald ganz tapfere Frauen mit ausgefallenen und wunderschönen Ideen gibt, davon haben viele vielleicht schon mal was gehört. Vielleicht gibt es auch davon eine ganze Menge, doch ich meine zwei – eine davon – nämlich die Bigi – kenne ich schon recht lange und auch schon recht gut und schätze unter vielen anderen Dingen ihre verschwurbelten Texte so sehr. Mit der anderen – der Petra – habe ich schon mindestens einen Händedruck gewechselt.

Den “Fast-Schiffbruch” im vorigen Jahr und den Umzug in einen größeren und schöneren Laden hat sie abwenden bzw. gut bewältigen können . Doch momentan ist ein wenig Saure-Gurken-Zeit —- keine Touristen wollen wegen des Schietwetters die schönste Hansestadt am Ryck heimsuchen. Und die wenigen, die kommen, bestaunen und bewundern die guten Ideen und die schönen Sachen, loben ein wenig direkt oder indirekt – und gehen wieder aus dem Laden raus.

Wer jetzt bei den beiden wunderschöne Dinge kaufen möchte, die mehr als ein Souvenir sind (nämlich z.B. Taschen, Brillen- oder Handyetuis, T-Shirts), der muss weder Flugticket noch Bahnfahrkarte in die Lange Straße buchen, nein, der öffnet die Tür zum online-Shop und schon kann er sich von einer “Phantasie”welt in Form und Farbe überraschen lassen. – Also

Die Pink-Möwe (Extraanfertigung für Clara) sucht ihre Schwestern auf dem T-Shirt oder unter meinem Vorbau Schutz vor Unwettern

bigi Schulz
FederLesen & Meer
Lange Straße 19
17489 Greifswald
0175 1617761
schulz@federlesen-und-meer.de
www.federlesen-und-meer.de
OnlineShop
www.federlesen-und-meer.de/shop/

Und so schnell und unkompliziert hat man die Sachsen aus Leipzig mit den Sturköppen aus Mecklenburg-Vorpommern bekannt gemacht. :mrgreen:

Machts gut – und guckt doch mal, ob nicht doch 3,50 im Portemonnaie rauskullern wollen, um nach Greifswald zu rollen.

Witzbild-Fotos 3

17. Januar 2012 22 Kommentare

“Wie heißen die Fußballschuhe von Jesus? – Christstollen.” (http://witze.net/)

Ein Schuh passt nicht für jeden Fuß” – und hier muss der Prinz von Aschenputtel lange suchen gehen, welche holde Maid auf solchem großen Fuß lebt.

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Nicht Leipzig, aber dennoch kein Zufall

11. Januar 2012 23 Kommentare

Könnt ihr euch an die gestrigen Fotos von der goldenen Commerzbank erinnern? Wenn nicht, dann einfach ein wenig nach unten scrollen, dann wird euch das Gold schon in die Augen stechen.

Gut, die Schriftfarbe dieser Bank ist gelb, vielleicht sagt auch jemand gold dazu – aber müssen sie deswegen zwangsläufig in “goldenen Palästen” wohnen, mit Goldschmuck oder Goldmosaik verziert sein? War diese Bank nicht schon mal am Rande des Bankrotts? Vielleicht haben sie den abgewendet, indem sie ihr Gold gegen Falschgeldgold ersetzt haben. Gilt die Regel: Je bankrotter ein Land, ein Staat, eine Bank – desto güldener und verblendender treten diese auf?

Hier sind es Beispiele aus dem Stadtbezirk Berlin- Charlottenburg:

Dieses mit Goldmosaiksteinen besetzte Haus wirkt nicht wie ein Armenheim

Und hier – aus diesem Füllhorn der Glückseligkeit – schütten Vater Staat oder Mutter Commerzbank ihren Segen über ihre Landeskinder oder ihre Kunden aus, auf dass nicht alles nur Leuten mit dem Namen Wulff oder Christian oder beides zugute kommen möge.

In dieser Straße wohnt der Zahnarzt, von dem ich jetzt hoffentlich in den nächsten Jahren gut versorgt werde und der alle Zahnmedizinertraumata bei mir wieder in Ordnung bringt.

Wenn er so gut behandelt wie das Haus schön ist, in dem er praktiziert, kann nicht mehr viel schief gehen. Der Hauseingang animierte mich sofort zu zwei Fotos.

Ich fand den altertümlichen Fahrstuhl spannend, fotogen und interessant - aber ...

ich hoffe doch schon, dass seine Behandlungsmethoden aus dem Zeitalter der Handbohrmaschinen raus sind *grins*

Ich hasse das Kleingedruckte oder …

… sind’s die Augen, geh zu R*uhnke – so hieß mal ein Berliner Optikerwerbespruch

Im Grunde genommen bin ich mit der Leistung der Nasenfahrräder sehr zufrieden – nur nicht mit meinen Kochfertigkeiten oder mit der Industrie. Vor einigen Tagen sollte es ein leckeres Brokkoligratin geben – aber es wurde ein harte Herausforderung an das, was ich im Mund habe und eventuell gleich an den neuen Zahnarzt.

Warum?

Ich übersah lediglich den kleinen, rotgedruckten Zusatz auf einer vor rot nur so wimmelnden Tüte, in dem stand:

“Bei Verwendung von rohem Brokkoli (Gegensatz tiefgefrostet) kochen sie diesen 5 Minuten lang vor dem Einfüllen in die Auflaufform.

Was soll’s – alles gut überstanden, aber wieder mal bestätigt bekommen: “Kochen ist nicht mein Ding.”

Ich kann auch nett sein …

7. Januar 2012 16 Kommentare

Ich kann auch nett sein …

"Nett" in seiner Urform, unbearbeitet, unverfälscht

Nett in der schon auf Clara getrimmten Art

Und wenn hier jemand mit Recht glaubt, da hätte mir bei dem kecken Durchblick durch den Henkel Lucie über die Schulter geschaut, dann irrt sich der …….. überhaupt kein bisschen. – Danke Lucie, hast du genau so gemacht, wie ich es mir in meinen Fotobearbeitungsträumen vorgestellt habe und bis vor einiger Zeit ja auch machen konnte. Nur PhotoScape gibt das ja nicht mehr her – und für andere Programme habe ich ja nieeeeeeee Zeit, ich muss ja ständig neuen Dummfug hier produzieren *lach*

… will ich aber nicht!

… nett sein ist anstrengend, bringt so viele freundliche Kommentare ein, macht  Arbeit. Ihr habt mir zum Jahreswechsel und zu anderen Gelegenheiten bestätigt, ich soll so bleiben, wie ich bin: NETT auf meine Art.

Ein Beispiel meiner Art von Nettigkeit.

Gleich im neuen Jahr bemerkte ich, dass mein langer Schuhanzieher aus Metall fehlte, der immer draußen vor der Wohnungstür am Regal hängt. Ich brauche ihn sehr, da ich in die Schuhe schlecht ohne reinkomme.

Grimmig schrieb ich einen Zettel (Info für Wildgans: Handschriftlich):

“Viele Grüße an den Dieb meines Schuhanziehers. Falls dieser jedoch auch so alt und kreuzlahm ist wie ich, dann gönne ich von Herzen! Clara Himmelhoch

Zwei Tage später hing er wieder an Ort und Stelle – allerdings sehr verbeult. Ob der arme Kerl Silvester Panzer knacken musste oder als Raketenabwehrschild diente – ich weiß es nicht. Ich muss ihn erst noch ein wenig mit der Feile bearbeiten.

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Und bei WordPress gibt es nochmal die letzte Gelegenheit, eine dieser schönen Puppen aus der Serie zu sehen.

Kategorien:Clarageschichte, Kunst Schlagworte: , ,
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