Kunst

Manchmal helfen nur … ???

… warme Gedanken und (hitzige) Worte, um danach so ruhig wie diese Damen bei Kälte (jeder Art) so sitzen zu können!

1002 Frauenskulpturen Spree 04

Mit den Fotos geht ein Gruß an Nixe, denn die hat es geschafft, dass ich diese Damen so lange gesucht habe, bis ich sie endlich gefunden habe.1002 Frauenskulpturen Spree 05

Und dann noch ein LKW voller MUT, OPTIMISMUS und  ZUVERSICHT, da kann doch nichts mehr schief gehen – oder fast nichts mehr. Allerdings weiß ich nicht, wie es ausgeht, wenn die GELASSENHEIT dem Optimismus entgegen fährt und die Zuversicht durchgestrichen ist. -

1002 Bild mit LKWs Mut Optimismus

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Dieses Bild habe ich in einem Schaufenster fotografiert und kann leider keine näheren Angaben machen.

Aber hier weiß ich, dass ich das in Birkenwerder fotografiert habe – und frage lediglich: “Ist das ein ausgedrücktes Gefühl oder Kunst???”

1002 Stinkefinger 37

Lästige Spamerfahrung

Es gibt Blogs, die sind entweder soooooooooo gut oder soooooooo schlecht, dass sich da noch nicht mal Spammer rantrauen, geschweige denn vernünftige Leute.

Ich habe das Geheimnis noch nicht richtig gelüftet, warum, weshalb, weswegen …

Aber mir fällt da was ein. – Es liegt gar nicht an der Qualität oder Nichtqualität des Blogs, sondern an der Qualität des Such- oder Schutzmechanismus. Die einen arbeiten mit stark veralteter Technik wie dieser hier:

2511 Antennen 2

Und die anderen sind weitaus besser ausgestattet
(das Foto ist aus dem Netz und war in dieser Größe von 30 kB frei verfügbar)

2511 ANTENNE

(Reichs)Adler oder Pleitegeier?

Ich schlendere so durch die Stadt – mehr oder weniger fast durch die City West, nämlich durch Charlottenburg. Der kleine Apparat in der rechten Hand ist fast arbeitslos – nichts will mir so richtig gefallen, um es fotografisch festzuhalten. Oder ist es die Scheu, diese Fotos alle nachher bearbeiten zu müssen.

Gut, für den Lampenmonat lässt sich ab und an was Brauchbares finden, was euch dann bis in den Dezember hinein von der “Flüsternden Clara-Cam” verraten wird.

Da – ein Regierungsgebäude der niederen Chargen – das Finanzamt. Und genau da der Pleitegeier???? Habe ich wieder verpasst, meine Millionen rechtzeitig genug in Sicherheit zu bringen??? :-)

1711 Pleitegeier oder Reichsadler 42

Nun sage mir einer, dass das doch der Reichsadler ist, nicht der Geier. Eigenartig finde ich es doch.

Zur Erholung fahre ich ein paar Tage später in das benachbarte Bundesland Brandenburg, aber nur bis vor die Tore Berlins nach Babelsberg. Als ich dort diese schöne Fassade sah, wurde es mir noch klarer: Brandenburg wirtschaftet besser mit seinem Geld und ist nicht so pleite wie Berlin – und auch nicht so dreckig.

1711 Babelsberg Bauwerk 11 1024

Zum Abschluss fand ich ein tröstendes Wappen, das ich okkupierte. Bei genauerem Hinsehen musste ich dann feststellen, dass es nicht für Himmelhochs Clara, sondern für Kümmelhochs Clara gemacht wurde.  Pech!

1711 Wappen HC KC 23

Bahnhof Bad Wilsnack – Klappe die letzte

Als der Oberförster – in diesem Falle war sein Name vielleicht nicht “Hugo” – die Heilerde entdeckte, nahm Bad Wilsnack einen kometenhaften Aufstieg (oder fast zumindest) zum Kurbad. Die Tragweite seines Fundes muss ihn gleich und sofort – wahrscheinlich noch vor Ort – so berührt haben, dass er auf dem Gemälde ein ganz ergriffenes Gesicht zieht.

0911 1906 Förster Zimmermann Heilerde

Ich zeige euch noch ein paar Bilder aus der vornehmen und fröhlichen Kur-erei (nicht den Anfangsbuchstaben vertauschen!!!) der früheren und heutigeren Zeiten und dann fahre ich auch schon weiter, denn ich habe nur für eine Stunde meinen Aufenthalt in Bad Wilsnack unterbrochen.

0911 1925 Kurpark 07

Ihr seht, so ein kleines Schoßhündchen ist dabei und behütet die Dame – oder macht neue Kontakte für sie.0911 2000 Badeszene

Dieses Bild muss noch aus Zeiten stammen, als die Zeitungen noch nicht so großformatig wie heute waren, dafür aber mehr lesenswerten Inhalt hatten.0911 2000 Kurbadszenen

Yoga, Massagen und Sauna – was will man mehr für seine Gesundheit tun.

Und das sind die Hinterlassenschaften der unmittelbaren Neuzeit – im wahrsten Sinne des Wortes: Schweinereien.

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Aus dieser hübschen Tür (oder Tor) verlasse ich jetzt das Städtchen, steige wieder in den Regionalzug und fahre an mein eigentliche Ziel: Ein Kaffeetrinken in Perleberg. Bretter bedeuten nicht immer, dass die Welt damit vernagelt ist.

1511 BW Tor aus Brettern 05

Bahnhof Bad Wilsnack – Klappe die dritte

In den beiden vorhergehenden Artikeln hat sich die Malerei am Bad Wilsnacker Bahnhofsgebäude mit der Vergangenheit befasst. – Sicher sind die Bilder, die das Gebäude noch zieren und die ich euch heute zeigen möchte, auch Vergangenheit – aber eben noch nicht so ganz lange vorbei. Denn einige von uns können sich noch an dampfende Lokomotiven und Kofferträger und so erinnern. Heutzutage rasen überwiegend ICs oder gar ICEs durch die Lande und die gemütlicheren Regionalbahnen werden auch nicht mehr mit Kohlen befeuert.

0911 1889 Kofferträger 97

Die Dame von Welt ließ tragen. – Die unverheirateten Standesdamen engagierten einen Gepäckträger – heute machen das sehr oft die Ehemänner, wie ich ab und an beobachten kann.

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Wenn eine Dampflok sooooooooo viel Dampf macht, dann hat der Heizer Überstunden geschoben. :-)0911 1846 Zugabfertiger 99

Das Abfertigungspersonal (vor allem das mit der Pfeife) wird heutzutage meist eingespart – oder der Lokführer macht es zusätzlich und ist dafür mit einem Mikrofon ausgestattet.0911 1846 Bahnsteigszene 98

Der Mops freut sich, dass er nicht verreisen muss – oder??? Ist er traurig und wendet deswegen der Szenerie den Rücken zu?

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Wollte jemand seinen Hund nicht so dick und träge werden lassen wie den Mops, dann hat er sich ein Hochrad gekauft und den Hund nebenher laufen lassen.

Die Folgen für Herr(chen) und Hund(chen) konnten dann eventuell mit Mittel(chen) aus dem Apothek(chen) auskuriert werden. Das Foto ist so mies, dass ich es nur ganz klein einstelle.

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Vielleicht kam die Feuerwehr auch mal angerückt, weil sie die Dampfwolken der Lokomotive für Brandwolken gehalten hat ;-)

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Ihr seht, wer nicht in der Nähe eines Wasserfasses gelebt hat, dessen Haus hatte kaum eine Überlebenschance. – Technik ist also nicht immer nur schlecht.

Es ist der 11.11. um 11.11 Uhr …

wenn dieser Post das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. Und ich zeige hier nicht nur einen ausgefallenen Kostümvorschlag, sondern resümiere ein wenig über den vergangenen Monat.

Mir stand im letzten Monatsdrittel ein Ausflug oder ein Auftritt oder eine Aussage der ungewöhnlich-unangenehmen Art ins Haus –  wenn ich nicht sogar behaupten würde, einer der vollkommen überflüssigen Sorte. Viel deutlicher will ich hier gar nicht werden, da es sich absolut nicht lohnt – höchstens für mich dergestalt, dass ich jetzt besser weiß, wer Spreu ist und wer Weizen.

Obwohl alles sehr sympathisch und sehr hoffnungsvoll ablief, bleibt jetzt noch eine Restwartezeit, denn diese Instanz kann nichts entscheiden – sie konnte mir nur Hoffnung machen.

Zum Glück sind wir ein paar Jahrhunderte weiter, so dass diese Scharfrichterfigur aus Bad Wilsnack nicht mehr eingesetzt wird – also habe ich ihn missachtet und schicke ihn auch nicht auf Reisen – sondern er bleibt als gemalte Figur auf der Wand des Bahnhofsgebäudes – dort, wo er hingehört.

1111 Bahnhof Wilsnack Henker

Dürfte dieser vermummte Kerl noch seines Amtes walten, käme es zu solch einem Ergebnis: “Herr Scharfrichter, bitte servieren sie die Trophäe in einem Pokal!”

1111 Trophäe

Das geht heutzutage nicht mehr. Die Methoden sind sanfter geworden und irgendwann wird sich der Sturm im Wasserglas beruhigt haben.

1111 Sturm im Wasserglas

Lang, lang ist’s her … 1

lang ist’s her. Da spielte ich u.a. dieses Stück auf dem Klavier – das muss so etwa 58 Jahre her sein.

Das meine ich aber jetzt nicht – sondern ich meine den jetzigen Kur- und Badeort, als er so langsam aufblühte zu dem, was er heute schon wieder nicht mehr ist. Das Atelier W. Mock hat mit kundiger Hand Szenen dieser Entwicklung auf das Bahnhofsgebäude gemalt und ich will versuchen, daraus eine bebilderte Geschichte zu machen. Es ist nicht direkt aufs Mauerwerk oder den Putz gemalt worden, sondern auf Platten, die dann auf das Gebäude montiert wurden.

0911 1383  Wunderblutkirche 90Das erste Mal machte dieser Ort auf sich aufmerksam, als bei einem Kirchenbrand 1383 drei Hostien den Brand überlebten. Diese wurden dann schnellstens von der katholischen Kirche oder einem geschäftstüchtigen Bischof zu “Wunderbluthostien” erkoren. – Will man so einen Fund gewinnbringend umsetzen, muss eine Kirche her – möglichst eine recht prächtige. Also wurde die wirklich schöne “Wunderblutkirche” aus rotem Backstein erbaut. Und flugs entwickelte sich ein reger Wallfahrts- und Ablassverkehr. Die Gläubigen mussten zahlen und bekamen dafür tageweise ihre Jenseits-Höllen-Schuld erlassen. Das finde ich eine ganz prima Idee :-) , denn keiner konnte überprüfen, ob die Kirche ihr Versprechen wirklich eingehalten hat. Versprechen war doch das Stichwort, was wir gerade hatten.

0911 1395 Wunderbluthostien 91

In der neuen Kirche wurden dann die drei Hostien zur inbrünstigen Anbetung ausgestellt – und ihr überseht hoffentlich nicht das aufgestellte Schatzkästlein, in das der Rubel erst rollen musste, bevor gebetet werden durfte. Umsonst beten war nicht – zumindest nicht direkt davor.

Jetzt überspringen die Maler und ich mal einige Tage, Wochen und Monaten und wenden uns angenehmeren Dingen zu. Die Landwirtschaft war ein lebensnotwendiger Zweig, damit die Leute was zu essen hatten. Und Traktoren und so gab es damals noch nicht – also mussten Pferde diese schwere Arbeit verrichten. Und die erwarb man auf dem Pferdemarkt.

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Der eine guckt dem Pferd ins Maul (ich hätte schlechte Karten auf so einem Markt), der andere hält schon die Hand auf – seit 1540 hat sich also nicht so vieles wesentlich geändert.

Nach der Reformation machte ein Pastor Schluss mit diesem Spuk und vernichtete diese drei Wunderbluthostien im Feuer – eben in einem solchen, das sie vor Jahren überstanden hatten. – Na, wo wird der wohl nach seinem Ableben geschmort haben???

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Um das Schlechte der alten Zeit noch abzuhandeln, zeige ich auch noch das Bild von den Plagen, die über das ungehorsame Volk kamen, Krankheiten wie Pest und Cholera, Seuchen jeder Art kamen über das Land und kaum ein Arzt konnte die Kranken retten. Also sprang sicher wieder die Kirche ein und versprach Heilung, wenn …

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Notfalls kann man ja den Druck noch ein wenig durch Feuersbrünste erhöhen, die sind immer wirkungsvoll.

Doch jetzt mache ich erst mal einen Schnitt, Fortsetzung folgt.

Brauchst du mehr Bewegung …

in deinem Leben? Ich biete dir zwei Varianten an:

Die echte sportliche:

Trainiere auf einem Trampolin so lange, bis du einen Salto – vorwärts oder rückwärts – so gut kannst, dass du wie hier bei diesem Looping wieder an der gleichen Stelle landest, von wo du abgesprungen bist. Später kannst du das Trampolin weglassen und damit unseren Bodenturnern Konkurrenz machen.

0811 Looping

Wie ich uns Pastorenkinder so kenne, wird sich kaum jemand für diese Variante entscheiden. Die eine schluckt ständig Tabletten, die andere lässt sich noch schnell spitzend dopen, bevor sie über den Teich entfleucht und die dritte kriecht mit ihrem Baby auf dem Fußboden rum – nicht, weil sie spielen will, sondern weil die Hexe so arg geschossen hat, dass keine andere Bewegungsform mehr möglich war.

Also biete ich euch den Psycho-Looping an.

Wer will, kann ihn mit Fantasie, ein wenig Manie, mit Überschwänglichkeit oder auch mit einem kleinen Spleen gleichsetzen. Auf jeden Fall wird Tristes und Graues gleich ein wenig bunter.

0811 Looping verfr

Aber keine Drogen nehmen, um diesen Rauschzustand zu erreichen! Sonst wird es psychedelisch!

Eberswalde-ein lohnenswerter Ausflug 15

Zum Abschluss des Eberswalde-Projektes kommen Schildkröten dran. Ich hatte zwar noch nie eine – auch noch keine enge Beziehung zu ihnen, dennoch mag ich sie. Um Ihren Panzer beneide ich sie öfter. Ihre Geschwindigkeit, die deutlich über der einer Schnecke liegt, dennoch weit unter der eines Löwen, könnte mir Beispiel sein, denn bei mir muss immer alles ganz schnell gehen – Geduld ist in vielen Situationen ein Fremdwort für mich. – Aber das lerne ich auch noch, ich bin ja noch jung.

2810 Collage Schildkröten 2

Wie es hier weitergeht, weiß ich noch nicht. “Fruscht ischt Luschtverluscht” – und so weit wollen wir es doch nicht kommen lassen.

Das Abschiedsfoto zu dieser Serie ist auf dem Fotoblog hier zu finden.

Eberswalde-ein lohnenswerter Ausflug 14

Das ist die zweite Collage vom Familiengarten, ich konnte mich nicht sattfotografieren daran. Ich fand, es war alles mit viel Phantasie, viel Holz und mit viel Liebe gemacht – und auch noch recht gut in Ordnung. Ich glaube, nirgendwo leben so viele Vandalen wie in Berlin.

2610 Collage Spielplatz