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Archiv für die Kategorie ‘Lebensgeschichten’

Wat mutt – dat mutt für Tina

18. März 2012 19 Kommentare

(Und wehe, jemand mault, weil der Post so lang ist – für Mitleser ist er nur am Rand gedacht, für die Hauptleserin ist er hoffentlich kurzweilig genug, dass sie die Länge vergisst!)

Ich kenne eine ganz, ganz liebe (meistens jedenfalls) Mitbloggerin, die oft kurz nach Mitternacht auf ihren Bildschirm guckt, um zu sehen, welche “universumsbewegenden Allerleiweltsgedanken” denn nun heute auf dem Nachrichtenschirm zu betrachten sind. Und schaute sie heute auf meinen Blogbildschirm – und es wäre nichts wesentliches darauf – könnte ein Fünkchen Enttäuschung aufkommen. Oder gar der Gedanke, dass ich ihren Geburtstag vergessen hätte. Nein, habe ich nicht -

Skryptoria P. Skriptum- genannt Tina

hat heute Geburtstag. Ich mache mich gern zum Herold für diese Botschaft, denn ich möchte, dass du (ich wechsle jetzt mal in den Ansprechmodus mit dem vertrauten du) einfach mit den liebenswertesten Glückwünschen überschüttet wirst,  die es auszudenken gibt. (Tina, ich weiß, es gäbe aktuellere Artikel zum Verlinken, aber kaum einen schöneren – von deinem ansteckenden Lachen soll sich jeder ein Stück mitnehmen dürfen)

Die schönen Blumenkarten basteln die anderen, ich kann sie nur pur einstellen, ich habe für dich die “kryptischen Fotos” gesucht, die mir alle so über den Weg liefen. Damit es dich nicht beim Scrollen schon allein langweilt, habe ich Photoscape in unsere Dienste gestellt. – Ein Anfangsblümchen gibt es bei WordPress -Foto.

Beim Kaffee kommen wir ins Plauschen über jetzt, über gleich, über sofort – und da hole ich die zweite Collage aus der Tasche.

Wir kommen beide einhellig zu der Auffassung, dass die Zeiten lausig sind oder eiskalt oder – beim richtigen Namen genannt – arschkalt. Doch ein Zipfelchen Sonne kommt raus und wärmt das linke Ufer – auf dieser Seite fristen die Blätter und andere Kreaturen nicht mehr ihr frostiges Dasein – sie tauen auf und atmen wieder unbeschwert: “Hier bin ich Blatt, hier darf ich’s sein”.  Als wir gemeinsam durch das wegweisende Kunstloch (lacht nicht, dass ist schließlich ein denkmalgeschütztes Gitter auf der Weidendammbrücke in Berlin) schauen, sind wir der Meinung, es wird wärmer. Falls nicht – gleich daneben ist ein wunderbares (behaupte ich einfach mal, obwohl ich noch nicht drin war) Wellnesshotel, wo wir auch die Einrichtungen nützen dürfen, ohne Hotelgäste zu sein.

Also was hat es mit “Mützen” auf sich? – Anna lässt dich grüßen und schickt dir was von ihrer momentanen Lieblingshäsin mit. Ich finde diesen Hasen cool. Ich habe ihn mit versteckten oder hochgeklappten Ohren schlichtweg für einen Teddy gehalten. Ich allein nur – oder ihr auch??? Jetzt weiß ich endlich, was ein “Hasenbärchen” ist – das muss so eine Mischung sein.

Wenn wir zwei schon einmal beisammen sitzen, dann kommen wir natürlich auch ins Plaudern, vielleicht sogar ins Fachsimpeln. Unser Thema: die Technik. Man kann ja heutzutage nicht mehr an ihr vorbei. Wir meinen beide nicht diese flachen Dinger, über die man nur noch touchen muss, damit ein neues, buntes Bild kommt. Auch nicht diese Wunderkästchen, die man füttern muss, um unterwegs dann bequem lesen zu können.

Nein, bei ersterem sind wir ganz konservativ und unterhalten uns immer über das sogenannte Festnetztelefon, denn wir müssen ja beide sparen. – Nein, du meinst: “Manchmal denkt frau, da hat doch einer dran gedreht.” – Und als ich dir die Fotos von den vielen alten Nähmaschinen zeige, die hier zu Hunderten in einem Laden als Deko ausgestellt sind, da nickst du ganz begeistert mit dem Kopf: “Genau, so ist es”. – Im Hintergrund blitzt so uralte Antennentechnik auf, wie sie früher immer wieder die Häuser verschandelte, und du meinst staubtrocken: “Spätes Mittelalter! Ich hätte es schon gern moderner, wenn ich Vertrauen zu der Technik fassen soll!” – Und da ich Geburtstagsfrauen nichts abschlagen kann, zaubere ich “das Licht der erhellenden Weisheit” – einfach so aus dem Hut Kronleuchter.

Und wie sagt man, wo Licht ist, ist auch Schatten – und da habe ich doch auch noch was für dich!

Aber jetzt lass uns die Zeit nicht nur mit Fotos vertrödeln, wir wollen doch noch einen leckeren, kunstvollen  Eisbecher  genießen – ich lade dich ein! Eis mit Kirsche!

Warum uns dieses blöde Ding von der Weidendammer Brücke mit seiner Riesenzunge unser Eis streitig machen will, weiß ich auch nicht - ich habe es mit einer Rose abgelenkt

Was wäre eine Geburtstagskarte ohne Herz im wahren, bildlichen Sinne. Wenn ich jetzt schrübe, dass ich dir mein Herz zu Füßen legte, gingen gleich und sofort die Gerüchtebraumaschinen los. Aber eine Frühling-Sommer-Herbst-Winter-Herz-Kollektion gehört hier wirklich noch hin. Die Aktion ist vielleicht ein klein wenig illegal, denn ich habe die Herzen in einem Kalender abfotografiert – ich kann es ja nach einer Woche wieder löschen, aber für dich wandle ich auch schon mal auf dem Pfad der Illegalität. Ich kann noch nicht mal die Kalenderfirma nennen – Leute verzeiht, es ist für einen guten Zweck.

Aber du willst ja keinen fulltimejob allein bei mir haben mit Lesen von Geburtstagswünschen, deswegen sage ich jetzt tschüss und grüße dich kühn und keck mit einem neuen Berliner Souvenir

 Herzlichst für dich Clara Christine Codderschnäuzchen aus Berlin

“Stein” und meine Assoziationen dazu (1)

7. März 2012 31 Kommentare

Steine im Weg – Über Stock und Stein  – Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein – Stein des Anstoßes - (dazu fand ich diese Collage passend)

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Stolpersteine – hier welche der schmerzlichen Art.  Vor einigen Häusern, aus denen in der Nazizeit Juden deportiert wurden, gibt es zur Erinnerung diese Steine aus Messing, die mit Namen und – so bekannt – Todestag gekennzeichnet sind.

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Grenzsteine – auch das ist eine sehr unangenehme Erinnerung – ich habe so eben beschlossen, heute die traurigen und unangenehmen Sachen zu bearbeiten – und morgen kommen dann die schöneren

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Bei Blogspot  liegen andere echte Grenzsteine herum und bei WordPress erinnert  ein  Stolperstein an die unrühmliche Vergangenheit in Deutschland.

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Wir organisieren uns selbst weg

5. März 2012 40 Kommentare

Längere Zeit war ich nicht in der “Bibliothek meines Vertrauens” gewesen – meine kostenlose Benutzerkarte war abgelaufen und die Geldausgabe für eine neue hielt ich erst einmal für überflüssig, da so viele Bücher noch zu Haus darauf warteten, gelesen zu werden. – Das Repertoire an Hörbüchern ist auch umfangreich, zumal ich lange nicht gehörte gut und gern wieder hören kann, da ich vieles schon wieder vergessen habe.

So, genug der einleitenden Worte.
Ich betrat den großen Saal, der alles auf einmal ist: Ausleihe und Rückgabe, Information, Rechercheplätze, Kinderbibliothek mit Spielraum, Leseplätze und natürlich die umfangreichen Bestände in Regalen und Fächern.

Meine Augen fielen auf Geräte, die ich vorher nicht dort gesehen hatte:

Auf der einen Seite faszinierte mich die Technik. Meinen Leserausweis scannen lassen, mich mit meinem kompletten Geburtsdatum als Codewort einloggen, und schon bin ich handlungsfähig. Ich muss nicht jede CD-Packung einzeln auflegen – nein – ein versetzt aufgelegter Stapel wird sofort und gleich eingelesen – immerhin sieben Stück übereinander.

Nicht ganz so “effektiv” arbeitet die Rücknahme.

Der Hinweis, die Medien einzeln einzulegen, klebte etwas versteckt an der unteren Ecke – oder ich übersah ihn einfach.
Also legte ich zwei Packungen übereinander ein und – schwupps – war alles weg, nur die  Rückgabequittung wies nur eine CD-Packung aus.  – Aber das ließ sich klären – und das ist es auch nicht, worauf ich hinaus will.

Ich möchte auf meine Überschrift zurückkommen. Die Arbeitslosigkeit in Berlin und in ganz Deutschland schreit zum Himmel – ob da nun gerade der Bibliothekssektor davon ausgenommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis – und da lassen wir Arbeiten von automatisierten Computern erledigen, wofür vorher mindestens vier Servicekräfte nötig waren. Ich fand so manches Mal einen schäkernden Plausch mit dem jungen Bibliothekar ermunternder als diese seelenlose Automatenfütterung.

Und das ist nicht das erste Mal, dass ich das Gefühl habe, die Menschen sind für ihr Schicksal mehr als selbst verantwortlich.

Im Fotoblog können wir dann die sehen, die nicht mehr in Lohn und Brot stehen und auf der Straße sitzen :)

Die Zeit, die ich schon darauf verwendet habe …

14. Januar 2012 44 Kommentare

Dieses schöne Foto habe ich mir bei "Photofunia" erstellen lassen

… aus meinen weniger gelungenen Fotos ansehnliche zu machen, hätte ich gleich dafür nutzen  können, das Fotografieren von der Pike auf zu lernen. *lach*

Dieter Hallervorden nennt es so:

Die Wartezeit, die man bei Ärzten verbringt, würde in den meisten Fällen ausreichen, um selbst Medizin zu studieren.

… aber nicht alle Fachrichtungen vom Augenarzt bis zum Zahnarzt, Herr (Doktor) Hallervorden!

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Nach-Weihnachtsbetrachtungen

29. Dezember 2011 42 Kommentare

(Clara träumt, dass eine gute Fee vorbeikommt und bis zu drei Wünsche erfüllt.)

Als sie sich morgens nach dem Aufstehen die Falten in ihrem Bettlaken betrachtet, weiß sie eines 100%ig:

Eine echte Prinzessin bist du nicht, dazu hast du auf diesem Knitterchaos viel zu gut geschlafen.  -
Mit diesem Wunsch hat es also schon mal nicht geklappt!

Schaut sie sich kurz darauf im Spiegel ihre Falten im  Gesicht an, weiß sie 120 %ig:

Und eine junge Göttin bist du in dieser Nacht auch nicht geworden!

Schaut sie jedoch irgendwann in die Augen ihrer Enkelkinder, dann bleibt ihr ein Trost:

Eine alte Hexe jedenfalls bist du auch nicht geworden, und das ist doch schon mal was.

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Also singt und trällert sie:

Alle Wünsche kann man nicht erfüllen und nicht alle Träume werden wahr …
aber du kannst meine Sehnsucht stillen, sag doch endlich ja.

Jetzt will sie aber niemandem verraten, wer sich hinter diesem “du” versteckt. – Nein, sie setzt lieber einen Kaffee auf und hört auf zu träumen.  Illusionen und Träume sind nicht mehr so ihr Ding.

Irgendjemand hatte ihr nämlich ins Ohr geflüstert: “Die Wünsche und Träume in dieser Nacht werden Wirklichkeit.” Jetzt hat sie nur Angst, dass sie – wie schon öfters mal – das Datum verwechselt hat und das erst in der Silvesternacht passieren wird. – Na, ich warte ab.

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The time is over …

21. Dezember 2011 36 Kommentare

Gestern habe ich noch die Seite “Berlin von R – Z” fertiggestellt, aber nun ist Schluss. Jetzt, wo ich mich wieder mit anderen Dingen als Stadtspaziergängen beschäftigen muss, bin ich mal so durch meinen Küchenschrank gewandert.

Und was habe ich gemacht:
Tatsächlich gesunde Lebensmittel wie Braunhirsemehl, hefefreie Gemüsebrühe und rote ganze Linsen entsorgt.

Ich habe tatsächlich mal einen Rohkosturlaub überstanden und mir unter der Einwirkung dieses Schocks für erkleckliches Geld in einem Reformladen diese Sachen gekauft. – Doch kaum wieder zu Haus, konnte ich diese Essgewohnheiten-Verirrung kaum verstehen – doch die Sachen wurden zwar nicht benutzt, noch nicht einmal angebrochen wurden die Verpackungen – aber eben auch nicht entsorgt. Zum Wegwerfen waren sie mir offenbar zu schade.

Bevor sie bald ihren dritten Geburtstag ihres Verfallsdatums in meinem Schrank feiern und dazu noch Geschenke haben wollen, habe ich mich lieber von ihnen getrennt, weil ich sie jetzt auch nicht mehr für gesund halte. Nicht dass sie mir noch anfangen zu leuchten wie dieser Pilz – der sieht auch nicht bekömmlich aus.

Oder verwechsle ich hier etwas - ist das etwa Weihnachtsdeko?

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – W

13. Dezember 2011 48 Kommentare

Tja – jetzt sind wir schon beim W angekommen. Was jetzt noch folgt, kann im Grunde genommen als schwierig bezeichnet werden, vielleicht sogar als “sehr schwierig”. Aber ich will ja nicht schon heute barmen, denn:

Wunder gibt es immer wieder …

Übertreiben will ich nicht, aber ein wenig “Wunder” habe ich schon für euch, nämlich ein “Wunderkerzenfeuerwerksbild“. Im  Jahr 2005 habe ich mit allen Kindern, die ich in der Zeit betreut habe, ein richtiges kleines Kinder-Zauberfest gefeiert, um die Eltern zu amüsieren. Und das habe ich für euch daraus gebastelt.

Aber ich will euch nicht veralbern, sondern eine richtige Sehenswürdigkeit von Berlin zeigen.

Weißensee ist ein Stadtbezirk im Osten   Berlins. Vor kurzem habe ich schon mal ein paar Fotos von dort gezeigt, nämlich vom Pumpspeicherwerk, was ich jetzt wieder rotzfrech als Wasserwerk bezeichne, denn das andere fängt nun mal nicht mit W an.

Wenn sich auch nicht gerade weiße Wolken in den Wensterscheiben spiegeln, dann aber irgendetwas anderes Weißes.

Wie immer sollten wir die beiden Fotoblogs nicht unbeachtet lassen. Bei Blogspot gibt es Wandmalereien zu sehen und bei WP Foto wandern wir – wie es sich gehört zu dieser Jahreszeit – in einWeihnachtsmärchen”schloss  zumindest so etwas ähnliches. Wem das zu bieder ist, der kann auch Weihnachten bei Wertheim= KdW sehen

Heute im Angebot …or: English lessons in the metro or tram or …

16. Oktober 2011 44 Kommentare

Wenn ich mich so in der S-Bahn umsehe, bin ich immer hocherstaunt, was man inzwischen dort macht statt zu Hause – wie ich das noch in meiner früheren Zeit so kennen gelernt habe. Und da werde ich doch gleich mal meine Englischkenntnisse auffrischen:

Heute heißt es:

  • breakfast to go
  • coffee to go
  • eat to go
  • kisses to go
  • love to go
  • mail to go
  • make up to go
  • phone to go
  • read to go
  • sleep to go
  • work to go

und als Sonderangebot gibt es 7 Tagesrationen von smartie-ähnlichen Produkten, den man ursprünglich die Farbe geklaut hat.

Diese werden all diese Menschen, die nach diesem Motto leben, bald schlucken müssen – und dann strahlen sie wieder wie neu – oder auch nicht. Auf jeden Fall strahlt die Pharmaindustrie.

Also Leute, macht keine halben Sachen und futtert brav alles auf, was euch der Arzt und die Pharmaleute vorschreiben – dann braucht ihr fast nichts anderes mehr zu essen am Tag.

Im Leben geht es auf und ab und manchmal ist es steinig oder wacklig

26. September 2011 32 Kommentare

Alle Fotos habe ich im kürzlich eröffneten Gleisdreieck-Park (S-Bahnhof Yorckstraße, nahe an der S 25) aufgenommen. Er ist wohl hauptsächlich dafür gedacht, die Jugendlichen von der Straße auf die Skaterbahn, den Baseballplatz, das Fußballfeld zu locken – vielleicht noch ein paar Kinder auf den hübschen Holzspielgeräten zu beschäftigen – aber weniger dafür, Erwachsene geruhsame Feierabendstunden verleben zu lassen.

Auf und ab, mal geruhsam, mal rasant:

Es wirkt fast wie am Ostseestrand - es sind aber grobe Holzschnitzel

Kreuzberg ohne Sprayer wäre wie Berlin ohne Fernsehturm - denkbar, aber nicht realistisch

Der Park war zum Zeitpunkt des Fotos den zweiten oder dritten Tag geöffnet – nur zum Verständnis.

Die meisten Freiflächen sind mit Steinen geschüttet - vielleicht haben so die Bäume die besten Überlebenschancen - Wiese würde hier 3 Wochen leben, denke ich

Tja, und wackelig ist es eben auch manchmal:

Die Kleinen in ihrer Unbeschwertheit machen das meist besser als die Großen, die so hirnlastig sind.

Zum Glück bin ich nicht für einen Sechser hirnlastig *grins*

Hier seht ihr die Holzschnitzel in grün – das ist ein toller Untergrund für Spielplätze. Hoffentlich wird es nicht zusammen-geklaubt und -geklaut – der typische Berliner kann alles in seiner Laubenpiepergegend verwenden.

Ich vergaß zu erwähnen, dass im Fotoblog zu sehen ist: Kreuzberg spinnt

“Sag zum Abschied …”

20. September 2011 25 Kommentare

leise Servus …

Da ich keinen Abschiedsposttourismus initiieren möchte, nenne ich weder den Blog mit dem bewegenden Abschieds”brief” noch die Bloggerin, die uns mit traurigem Herzen daran teilhaben ließ.

Ich kannte sie nicht – aber ich kann sie ein ganz kleines Stück im Nachhinein verstehend begleiten. Sie hat ganz in der Nähe meiner geliebten Fischerinsel gewohnt. Deswegen lasse ich ihr jetzt von den beiden bekanntesten Kirchen der Innenstadt einen Gruß zukommen und die Türme der Marienkirche und vom Dom für sie leuchten.

Vielleicht ist es gut, dass ich sie zu ihren Blogzeiten nicht kannte oder gar persönlich näher kannte, denn sonst würde es mir noch mehr unter die Haut gehen als jetzt schon.

Nie werde ich dieses harte, für mich sehr verurteilend klingende Wort Selbst-Mord verstehen können. Ein Mord ist für mich immer etwas Ungesetzliches, was man einem anderen antut, und das noch mit Vorsatz. Diese frei gewählte Beendigung des Lebens ist für mich ein Freitod oder eben ein Suizid, über den kein Mensch, auch keine kirchliche Instanz, rechtend urteilen darf.

Christen sagen: “Gott hat uns das Leben geschenkt, er allein hat nur das Recht, es uns auch wieder zu nehmen.” – Leider bin ich da anderer Auffassung. Ich halte meine Eltern maßgeblich dafür verantwortlich, mir das Leben geschenkt zu haben – und über ein Ende möchte ich – unter Umständen – selbst bestimmen – nicht warten müssen, bis unter unwürdigen, vielleicht auch schmerzhaften Bedingungen quäntchenweise mein Leben erlischt.

Für mich ist jeder Suizid ein frei gewählter Abschied, weil eben der traurige Umstand eingetreten ist, dass der Tod schöner und besser erscheint als das Leben. Wenn wir alle als Freunde, Verwandtschaft, Bekanntschaft und Arbeitsumwelt nicht in der Lage sind, jemandem zu helfen, der Hilfesignale aussendet, dann sollen wir ihn im nachhinein auch in Frieden ruhen lassen. Hilfe und Unterstützung, Kontakt und Liebe kann es nur zu Lebzeiten geben – danach ist alles zu spät.

Man muss nicht immer psychisch krank sein, um es in diesem Leben nicht mehr zu schaffen. Wenn das, was man kann, immer weniger wird, und das, was man nicht mehr kann, immer mehr wird, der Kopf aber noch junge Ziele und Vorstellungen hat, wird die Diskrepanz zwischen Wollen und Können immer größer. Gut, wer dann seine enttäuschten Gefühle mit Partner/in, guten Freunden oder mit der Familie teilen kann.

Was, wenn Schmerzen den Bewegungsradius immer stärker einengen, bis jeder Schritt zur Qual wird. Was, wenn andere Behinderungen den Kontakt zu anderen so stark einschränken, bis innerhalb dieser Schranken nur noch eine Person steht.

Wenn diese Person einen Abschied dem Bleiben vorzieht, wer will den ersten Stein auf sie werfen? Wer wagte es dann zu sagen: “Nein, Suizid ist kein Weg, er ist nur ein Ausweg für Feiglinge”. Nicht jede/r kann immer nur mutig sein.

“Selbstbestimmt ” kann für mich auch bedeuten, die Nachricht vom Tod selbst zu verbreiten – denn wer kennt bei Alleinstehenden schon so genau den Freundes- und Bekanntenkreis. Hier in dieser einigermaßen homogenen Bloggergemeinschaft halte ich es durchaus für angebracht, sich auf diese Weise zu verabschieden. Wenn der Anlass nicht so traurig wäre, würde ich den Post als “lyrisch” bezeichnen.

Ich weiß, dass ich es eben so machen würde.

Ich finde es immer gut zu wissen, wo der Notausgang ist, durch den man schnell und sicher ins Freie huschen kann. Das Leben ist nicht immer so bunt, wie es hier auf dem Blog meist dargestellt wird. Mit solchen Worten will ich euch keineswegs erschrecken.

Ein letzter Gruß - denn ein Rettungsring hilft jetzt auch nichts mehr.

Liebe X., ich wünsche dir, dass deine Seele Ruhe und Frieden gefunden hat.

Kategorien:Lebensgeschichten Schlagworte: ,

Gestern gab es hier Schatten …

16. September 2011 25 Kommentare

und Angst auf Wahlplakaten und Aufklärung und und und

Und heute gibt es hier Sonne – bzw. mehr das, was ich mir gegen Sonne gekauft habe. Zum 1. Sept hatte ich schon mal eine Sonnenclara mit ihrer neuen Brille gezeigt, jetzt will ich mich richtig outen. Und hier habt ihr schon die Brillen gesehen, von denen ich jetzt rede.

Von Frau GZI-notiert bekam ich bei meiner Stippvisite einen Tipp und einen 10,00-Euro-Gutschein für einen Optiker, dessen Markenfarbe orange ist – nicht pink und nicht purple – und ich ging dennoch hin. Da ich kein Werbeblog bin, kann ich zum Namen nur sagen, dass sie sich mit englischen “Augen und mehr” beschäftigen.

Für 440,00 € werden dem Kunden drei Gleitsichtbrillen in bester Kunststoffglasqualität mit dem notwendigen Pipapo versprochen. Mich hat meine vorhergehende – die randlos ist und zum selbsteinfärben bei Sonne – schon einzeln weitaus mehr gekostet, obwohl ich die Sonderkondition hatte: “Ein Glas geschenkt”. – Aber keine Angst, man bekommt sie nicht nur im Dreierpack – es gibt sie auch einzeln, aber dann für 165,00 für eine Gleitsichtbrille – Einstärkenbrillen kosten nur 95,00 €. Einen Gutschein kann man einreichen, so dass sich der Preis – so man einen hat – um 10,00 € verringert.

Also wagte ich das Abenteuer – und ich muss sagen, es hat geklappt! Die Gestellauswahl ist in einer Weise eingeschränkt: Sie führen keine randlosen Gestelle mehr. In Hamburg bei einer Niederlassung dieser Kette hatte ich sie noch gesehen – aber die sind ihnen wohl zu neutral. Sie setzen auf Farbe und hoffen, dass modebewusste Frauen in jeder ihrer Trendfarbe eine Brille kaufen – oder für jede Lebenssituation eine.

Ihr Werbeslogan:

“Sie haben doch auch mehr als ein Paar Schuhe – warum haben Sie dann nur eine Brille?”

Ich gucke jetzt am Computer scharf und lila, auf der Straße hell, weit und rotrandig und bei Sonne dunkel, kräftig eingetönt und kunststofffassungsgeschützt.
Leider kann ich letztere bei keinem Banküberfall tragen, dann könnte ich nicht unterscheiden, ob mir der Kassierer angstvoll die Bündel mit den 10er oder mit den 100er-Scheinen reicht. Und wenn schon Banküberfall – dann gleich die 500er Scheine – das Risiko muss sich ja lohnen. Außerdem muss ja das Geld für die Brillen wieder eingewirtschaftet werden – obwohl, eine habe ich geschenkt bekommen.

Wenn ich so auf das Datum gucke, sehe ich, dass heute meine erste große Liebe, die ich dem lieben Gott abspenstig gemacht habe, schon 71 Jahre wird. Wie ich ihn so einschätze, sieht er bestimmt noch immer gut aus. Dass er noch immer klug ist, das stelle ich nicht in Zweifel. Ich hoffe, dass er noch immer lebt. – Bei der klugen Suchmaschine habe ich einen Hinweis auf ein Buch über den Erfurter Dom gefunden, das er allerdings schon 1984 geschrieben hat. Ansonsten gab es nur Irrwege bei meiner Suche und nicht angeschlossene Telefonnummern. Schade – wäre doch nach ca. 30 Jahren mal ganz nett, sich zu sehen – scharf zu sehen, mit solchen neuen Brillen.

Rosen-Dahlien III

8. September 2011 22 Kommentare

Kategorien:Lebensgeschichten

Rosen-Dahlien II

8. September 2011 11 Kommentare

Der Wackelpudding bezieht sich auf den Untergrund, nicht auf dich, liebe Ruth

Kategorien:Lebensgeschichten

Wir sind 7 Milliarden – unsere Welt heute

5. September 2011 20 Kommentare

Ausstellung auf dem Potsdamer Platz – 30.08. – 06.09.2011

Ein Foto in einer Vorschau lockte mich gestern dorthin – es wurden Fotos zu obiger Überschrift gezeigt.

Ganz krass wurden Situationen in unseren reichen Ländern gezeigt, zu denen ich bedingungslos Deutschland zähle, und dann die gleiche Situation in den wirklich armen Ländern. Ich war so erschüttert, dass es mir manchmal fast die Sprache verschlagen hat.

Thesen:
Angemessene Ernährung, Gesundheitsversorgung, sauberes Trinkwasser, Altersabsicherung, selbstbestimmte Familienplanung, angemessener Lebensstandard, Bildung, Selbstbestimmung und ein Leben in Würde ist ein Menschenrecht.

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass alle Punkte bei uns verwirklicht werden, wenn auch vielleicht nicht immer zu 100 Prozent.

Gegenübergestellt wurden

Zugang zu Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht

In wohlhabenden Ländern hat eine junge Mutter grundsätzlich auch ohne Geld Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung und Information für sich und ihr Kind. – Das andere Foto zeigt eine 14jährige Mutter, die ihr neugeborenes Baby wäscht, während ihre zweijährige Tochter spielt.
(Texte in Anführungszeichen stammen von Postkarten, die das BMZ, die giz, die Stiftung Weltbevölkerung und National Geographic zu dieser Ausstellung herausgegeben haben)

Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

Die 13jährige Sunil im indischen Rajasthan musste früh um ihr Recht auf Selbstbestimmung kämpfen. Elf Jahre war sie alt, als ihre Eltern sie verheiraten wollten. Sunil wiegerte sich; sie drohte mit der Polizei. Ihr Mut hatte Erfolg, sie geht weiterhin zur Schule.

Altersabsicherung

In einem Land wie Japan leben schon heute weit mehr ältere Menschen als junge. Die Frage, wer die Alten zukünftig betreuen soll, bereitet der Gesellschaft Sorgen. Roboter werden zur Pflege der Alten entwickelt, aber zur Sicherheit im Alter gehört auch menschliche Zuwendung. – Die anderen machen es über die Anzahl ihrer Kinder, die ihre Altersversorgung sein sollen. Eine 41jährige nigerianische Frau wurde mit 14 das erste Mal Mutter und hat jetzt 7 Kinder, die ihre Altersvorsorge sein sollen.

Trinkwasser

Weltweit haben 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nur 27 Prozent der ländlichen Bevölkerung verfügen über einen Wasseranschluss im eigenen Haus. – In den nächsten 20 Jahren wird der globale Wasserbedarf für den menschlichen Konsum um 40 Prozent steigen.

Die einen müssen es weit in Eimern heranschleppen, die anderen lassen es sorglos laufen.

Ein angemessener Lebensstandard ist ein Menschenrecht

Ein indisches Mädchen zeichnet mit Kreide, wie sie gern wohnen möchte und was sie gern haben möchte – u.a. Bäume und einen Blumentopf. – Andere haben in ihrem Überfluss so viel, dass es – zusammengeräumt für ein Foto – nicht mehr auf einem Bild gezeigt werden kann.

Asyl oder ein Leben in Würde ist ein Menschenrecht

Menschen verlassen ihr Land auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung, vor Naturkatastrophen oder schlicht auf der Suche nach einem besseren Leben. Weltweit gibt es derzeit etwa 214 Millionen Migranten. Sie sind auf den Zutritt in ein fremdes Land und auf die Unterstützung anderer Menschen angewiesen – ohne dies droht ihnen oftmals ein Leben in Rechtlosigkeit oder sogar der Tod.

Ich will jetzt den Bericht über die Fotos nicht ausufern lassen – mich haben sie erreicht.

Wie schön, dass du geboren bist …

1. September 2011 16 Kommentare

ich hätte dich sonst sehr vermisst.

10 Jahre jung zu werden, hat schon so etwas besonderes an sich – denn schließlich ist die erste Null in der Zahl bzw. das Alter wird zum ersten Mal zweistellig. -

Zweistellig bleibt es bei den meisten, denn die fast unerreichbare Hundert mit den drei Ziffern und den zwei Nullen wird seltenst erreicht. In unserer Familie haben wir schon zwei Anwärter dafür – nämlich deine Uroma  und ihren Bruder, deinen Uronkel. Mit ihren schlappen 96 bzw. 98 Jahren sind sie schon in die Zielgerade zur 100 eingebogen, wenn du dir so ein großes Sportstadion vorstellst.

Alle, die hier von deinen nennenswerten Fortschritten beim Klavierspielen, Tischtennis und Minigolf in der letzten Zeit gelesen haben – von den Lernerfolgen in der Schule will ich gar nicht erst zu schwärmen anfangen – können mich verstehen, dass ich mich sehr gefreut habe, als ich am 1. September 2001 mein (heimliches) Ziel, nämlich endlich Oma zu werden, erreicht habe. Der 1. September ist in der älteren Generation sehr oft mit einem sehr negativen Erlebnis “besetzt” – du hast ihn für alle, die dich kennen und lieben, mit einem positiven Inhalt belegt.

Das Fotobuch, das zu Haus auf deinem Geburtstagstisch liegen wird, soll dir zeigen, wer noch alles zu deiner Familie im kleinen und im großen Rahmen dazu gehört.

Du kennst ihn ja noch, den treuen Maxx, wie er hier aus der Garage fährt

Falls du dir genau so gern wie deine Mama Fotoalben ansiehst, dürftest du sogar viel Spaß beim Ansehen haben. – Ansonsten musst du es noch eine Weile liegen lassen als Erinnerung, dann findest du es vielleicht später schön.

Jetzt bin ich hin- und hergerissen, ob ich dir noch so ein “kindliches” Geburtstagslied raussuchen darf – oder ob du dir dafür schon zu groß vorkommst.  Auf jeden Fall schenke ich dir erstmal ein paar Blumen, für jedes Jahr eine. Die für heute und die für den Tag deiner Geburt, der für alle anstrengend war, sind ein wenig größer. – Warum da einer mit so abschreckend hässlichen Socken mit aufs Bild gekommen ist, kann ich dir nicht sagen, jedenfalls schenke ich dir diese 10 Paar Socken nicht. (Übrigens, wenn dir das orangefarbige in der Mitte jeder Blüte wie eine Biene vorkommt, brauchst du eine neue Brille *lach*)

Viel Spaß und viel Freude, nicht nur heute, sondern im gesamten elften Lebensjahr, denn in dem befindest du dich jetzt. Das wünscht dir

deine Oma Christine, die du ja eben so unter Clara schon kennst

Sicherheitshalber schicke ich dir zu der Sonnenblume auch noch deine Sonnenoma, denn ich weiß ja nicht so genau, ob heute bei dir die Sonne scheint. Die Mama weiß jetzt genau, dass das die neue Sonnenbrille.

Und weil du gerade vor ein paar Tagen mein kleiner “Ballkönig” warst, bekommst du jetzt doch noch ein königliches Video von mir:

Man kann 50 Jahre verheiratet sein …update

30. August 2011 23 Kommentare

… und immer noch Spaß miteinander haben,

von anderen Sachen mit “S” will dieser jugendfreie Blog nicht berichten, aber er könnte … und wie …

Der Tag der goldenen Hochzeit ist nun schon 10 Tage vorüber – mein Glückwunsch kam pünktlich. Dieser Post wollte warten, bis das “junge Paar” wieder aus Mallorca zurück ist.

So saht Ihr am 20. August 1961 aus:

50 Jahre später darf ich Personen hoffentlich unverpixelt zeigen, denn kaum jemand könnte so noch nach euch suchen – ein wenig habt ihr euch doch schon verändert, aber nicht negativ. Ich wollte eure hübschen Gesichter nicht verunstalten.

Ich durfte damals mit dabei sein bei eurer Feier und habe unter anderem dabei richtig tanzen gelernt, nicht so steif wie in der Tanzschule. Das Kleid war aber wohl das gleiche, denn beides fand im gleichen Jahr statt. Das gelbe, sehr schöne Kleid hat unsere gemeinsame Oma genäht, liebes Cousinchen.

Man könnte glatt glauben, es ist auch ein Hochzeitsfoto von mir

Eure Hochzeit hat mich davor bewahrt, den Schrecken des Mauerbaus sofort in vollem Umfang zu erkennen, denn in Oberschlesien war ich von deutschen Nachrichten ziemlich abgeschirmt.

Ich wünsche euch beiden weiterhin noch sehr viel Freude miteinander, und die bei bestmöglicher Gesundheit.

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Das Haltbarkeitsdatum der Ehe von anderen Clarafamilienmitgliedern ist offenbar sehr viel schneller abgelaufen.

  1. Derdiedaseine heiratet sicherheitshalber gar nicht erst
  2. Derdiedaseine  heiratet und wird nach 2 Jahren Witwe/r
  3. Derdiedaseine heiratet und lebt nach den magischen 2×7 Ehejahren getrennt und geht auseinander
  4. Derdiedaseine ist verheiratet und lässt jetzt alle hoffen, dass es auch länger und besser gehen kann
  5. Derdiedaseine ist seit über 50 Jahren verheiratet – für Außenstehende allerdings in einer Qualität, in der ich keine 3 Jahre Tisch und Bett und mehr miteinander teilen möchte.

So ist das Leben und so ist das Eheleben. Es ist, wie es ist.

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Gerade habe ich einen Witz gelesen, der gut zu dieser Problematik passt:

Paar im Bett.
ER: “Ach sag mir doch die drei Worte, die Liebende für immer aneinander binden!”
SIE: “Ich bin schwanger!”

Frau muss auch mal loslassen können …

28. August 2011 29 Kommentare

… sowohl Wildgänse als auch Enkelkinder – ich kann ja die Story nicht endlos in die Länge ziehen -

… notfalls aber auch das (eigene) Fahrrad. Von meinem vor kurzen geklauten blieb mir noch nicht einmal ein Gepäckträger als Erinnerung. -

Vielleicht begreift der Besitzer / die Besitzerin nachträglich, dass man eine Sache richtig oder gar nicht anschließen sollte. Ich hatte mich für “gar nicht anschließen” entschieden, weil ich dieses Fahrrad nieeeeeeeeeeeee geklaut hätte – aber ich hätte ja auch im Mai 1990 meinen Trabant nicht geklaut, auch mein erstes Fahrrad nicht und auch mein zweites Auto, den Golf, nicht. – Ihr seht, ich habe mit der Dieberei als passives Opfer schon mehr als Erfahrung gemacht.

Kategorien:Fotoarbeiten, Lebensgeschichten Schlagworte: ,

Weil die beiden heute nicht Geburtstag haben …

19. August 2011 8 Kommentare

nämlich Frau tonari und Elke Promocia, bekommen sie keine Blumen um die Ohren gehauen, sondern Kanaldeckel, letzter aber nicht um die Ohren, sondern vor die Füße gelegt.

Ihr beiden, bitte nicht schimpfen, dass er so schlampig fotografiert ist – Seitenschrift abgeschnitten, nicht mittig – wer weiß, welche Igel ich da gerade wieder kämmen musste beim Bummel durch Görlitz.

Falls noch mehr unerkannte Sammler diesen Deckel haben wollen: Bitte

Meine Hauptbeschäftigung am heutigen Tage:

15. August 2011 53 Kommentare

Blasen, blasen, blasen ähm pusten, pusten, pusten

Da es sich inzwischen rumgesprochenschrieben hat, dass ich heute eine methusalemische Schnapszahl erreicht habe, kann ich euch auch zeigen, was ich inzwischen trainiere, um dann heute Nachmittag alle auspusten zu können.

und wehe, es zählt jetzt eine nach – ich weiß, dass die Zahl nicht stimmt, aber ich wusste nicht mehr, wo ich sie noch hinquetschen sollte.

Schmiedekunst (8) – Hennigsdorfer Treppengeländer

10. August 2011 16 Kommentare

… und zwar im alten Rathaus – und nicht in der ätzend grünen Farbe, in der es jetzt zugekleistert ist, sondern lieber in sepia, da ist es augenschmeichelnder! Eichenlaub – das hat ja in der deutschen Geschichte öfter mal eine unrühmliche Rolle gespielt.

Ihr wisst ja, in meinen Fotoblogs gibt es das Foto in größer und besser – bei Blogspot allerdings erst, wenn ich wieder in Berlin bin!

Kategorien:Lebensgeschichten
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