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Archiv für die Kategorie ‘Schmiedekunst’

Sprichwort-Bilder im Februar – 10

10. Februar 2012 35 Kommentare

Furcht macht lange Schritte.

Besser gut geschritten als schlecht geritten.

Lange Schritte machen den Weg kurz.

Nach dem Essen soll man ruh’n oder 1000 Schritte tun.

Irgendetwas davon wird sich Wolfgang Mattheuer 1984 gedacht haben, als er noch zu DDR-Zeiten diese Plastik “Der Jahrhundertschritt” – fotografiert in Leipzig – künstlerte. Ihm ging es wohl mehr darum, die Angst in totalitären Systemen (siehe die beiden Hände der Plastik) durch den kleinen, stark eingezogenen Kopf darzustellen.

Auch, wenn ich weiß, dass Angst ein schlechter Begleiter ist, habe ich dennoch manchmal Angst – und manchmal bin ich mutig bis wagemutig.

Die Fragen zu dieser Plastik haben mich dazu animiert, noch einmal nachzulesen. Was sich W.M. dabei gedacht hat, als er diese Figur schuf, weiß ich nicht – damals bestimmt was anderes als die Regierung und heute vielleicht hat er dieses Denken von damals ein wenig modifiziert.

Eine Hand zum Hitlergruß, die andere zum Rotfront-Gruß geballt – und dazu diagonal das passende Bein. Der Proletarier arm, nackt und mit großem Angreif-Zeh – der Hitleranhänger in Stiefeln, an der Seite die roten Streifen der Generalshose. Dieser rote Streifen war von Anfang an vorhanden – eben so wie der am faustgeballten Unterarm.

Tja, und das Volk??? Das zieht hier wie da vor Angst den Kopf ein – die einen trampeln alle Gefühle nieder und die anderen??? Vielleicht diskutieren sie alle davon nieder.

In regelmäßigen Abständen fanden Kunstausstellungen in der DDR statt, wo alles neu Entstandene vorgestellt wurde. – Vielleicht hat man Mattheuer zu viel Mut und zu viel Auflehnung angedacht und angedichtet – ich weiß nur, das Werk wurde heiß diskutiert.

Vielleicht kam es nicht so sehr auf Schönheit an, sondern auf Inhalt.

Wikipedia sagt es sehr schön:

Den eingezogenen Kopf könnte man außerdem mit Angst assoziieren, Angst die eigene Meinung zu sagen, Angst frei zu denken und zu handeln, Masse vor Individuum – im Kommunismus, wie im Faschismus.

Damit es jetzt keine (abgeschriebene und nachgebetete) Kunstvorlesung wird, überlasse ich euch jetzt euren Gedanken.

Sprichwort-Bilder im Februar – 7

7. Februar 2012 41 Kommentare

Auch ein gefangener (kranker) Löwe ist noch ein Löwe.

An einem goldenen Strick führt der Hase den Löwen.

Besser ein Löwe als tausend Mücken (Lieber ein offener Gegner als viele, die sticheln)

Wenn Löwen gebraucht werden, liegen sie nicht mehr so stoisch und statisch hier auf dem Bildschirm herum, sondern sie sind so schnell weg, wie ihr alle gar nicht gucken könnt.

Kategorien:Kunst, Projekt, Schmiedekunst, Tiere, Von Unterwegs Schlagworte:

Noch eine Tür + Claras Reifenodyssee

25. Oktober 2011 58 Kommentare

In der Nähe vom Gendarmenmarkt – in der Taubenstraße, die zum Hausvogteiplatz führt, ist dieses architektonische Kleinod ohne Ekelfaktor, an dem sich auch die Kunstschmiede ausgetobt haben.

Ich möchte euch jetzt nicht mir irgendwelchem Wikipedia-Wissen vollpflastern, sondern einfach nur Fotos zeigen.

Die Spiegelungen sind ein Zeichen dafür, dass der Fensterputzdienst ordentliche Arbeit gemacht hat. Aber Clara hat wohl keinen ordentlichen Job gemacht – ich  ahne und vermute, dass das ein Detail einer anderen Tür ist – aber auf jeden Fall finde ich sie auch schön.

Ein Segelschiff – und das weit drin im Binnenland – eine eigenmächtige Deutung wäre bestimmt interessant.

Die Schönheit stimmt bis ins einzelne Blatt hinein.

Und ein paar Meter gibt es ganz moderne Baukunst zu sehen, aber die habt ihr ja schon vor zwei  Tagen gesehen.

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Und jetzt die Reifenodyssee

Oktoberzeit ist (Reifen-)Wechselzeit. Termin verabredet, Reifen eingeladen, vorgefahren. – Tankstelle, alle Reifen ausladen, an richtige Stelle hinstellen, der Dinge harren, die da kommen. Vereinbartes Entgelt: 14,00 €. Monteur allgemein sehr unwillig und unfreundlich.

M(onteur): “Ich brauche den Spezial-Felgenschlüssel zum Abbau der Aluräder.”

C: “Den habe ich beim Gebrauchtwagenkauf offensichtlich nicht mitbekommen – aber seit 2008 hat es bisher an allen Stellen problemlos funktioniert.”

M: “Ich kann das nicht ohne Schlüssel machen. Kaufen Sie sich diesen Schlüssel bei Renault.”

C.  mit einer Renaultwerkstatt an der Strippe: “Haben Sie für einen Twingo von 2005 den notwendigen Alufelgenschlüssel?”

R(enaultmitarbeiter), zum dritten mal weitergereicht: “Da gibt es zig verschiedene. Aber Sie können den Wechsel auch bei uns machen lassen und wir bestellen dann ein neues Set mit Schlüssel.”

C: “Es kann doch für ein Auto und ein Baujahr nicht -zig verschiedene Schlüssel gebe, das erscheint mir sehr unlogisch. Aber was kostet denn ein Rädertausch bei Ihnen und was dieses neue Set?”

R: Der Tausch 25,00 € und der Satz 45,00 €.

C: “Danke!” (Gedacht: Mit diesen Preisen vergraulen Sie sich die Kunden. Die einen machen es für 10,00, die anderen wollen 14,00 und Sie 25,00 € – aber nicht von mir.)

Unverrichteter Dinge Räder wieder eingeladen. Spaßeshalber auf die gegenüberliegende Straßenseite zu der zweiten Tankstelle gefahren.

C: “Ich habe weder einen Termin noch einen Schlüssel – aber geht es trotzdem irgendwann?”

M 2: “Gar kein Problem. Lassen Sie ihn hier, wir rufen Sie an, wenn er fertig ist. ” Preis: 14,00 Eus.

Drei Stunden später stand das Auto wieder mit gewechselten Rädern in der Garage und Clara war kreuzlahm, da die Sommerräder gewaschen in den Keller auf den Felgenbaum mussten.

Nachspiel:

Sonntag Nachmittag. Clara will um 10 % ermäßigten Einkauf tätigen. Beim Losfahren denkt sie kurz mal: “Sch…Winterreifen, die lenken sich aber doch sehr viel schwerer!”

Auf dem Discounter-Parkplatz ruft ein freundlicher Autonachbar: “Dass Sie vorn einen Platten haben, das wissen Sie aber, oder???”

Alles nach dem Komma – nein, ich sah es aber sofort und hatte jetzt auch eine Erklärung für das schwierigere Lenkverhalten.

Also flugs den ADAC angerufen. Ich kann bisher über diesen Verein nur Gutes sagen – aber über die Frau am Telefon behaupte ich das Gegenteil. Sie brauchte geschlagene 8 Minuten, bis sie begriff, wo ich stehe, obwohl ein Discounterparkplatz auf einer genannten Straße zwischen zwei genannten Querstraßen und später sogar mit genannter Hausnummer nicht schwierig zu finden sein dürfte. Ich habe den ganz üblen Verdacht, sie verdienen an der Länge der Handygespräche – denn meines kostete immerhin 3,51 € – bei weniger Begriffsstutzigkeit ihrerseits hätte man das ganz bequem in der Hälfte der Zeit und weniger erledigen können. Sie hat sich m.E. absichtlich dümmer gestellt als sie sein konnte.

In der Zwischenzeit boten mir zwei freundliche Männer an, mir beim Reifenwechsel behilflich zu sein. Wahrscheinlich hat sie mein bedeppertes Gesicht so hilfsbereit sein lassen – die Welt ist gut!!!!!!!!!

Dafür war der gelbe Engel um so kompetentfreundlicher und hat mich wieder auf ein Nervennormallevel gesenkt. Zum Glück hatte ich ein vollständiges Reserverad im Handtäschchen.

Jetzt ruht der Reifen in einer Fachwerkstatt. In wenigen Stunden verlor er 0,6 bar oder netto oder brutto, obwohl er nicht unter Belastung stand – aber die können nichts finden. – Das schmeckt mir ja schon wieder.

Ich habe den Sonntag “missbraucht” – — mit einer Tür?

24. Oktober 2011 46 Kommentare

Mit einem stirnrunzelnden Schmunzeln las ich diesen köstlichen Artikel “Kleine Anpassungen” von Matthias Buddenbohm. Meine Worte: “Clara, du hast mit deiner Fingertipperei keine Familie zu ernähren, du hast kein Buchprojekt im Sinn – also warum um alles in der Welt sitzt du soviel vor der viereckigen Kiste und wirst auch immer gewichtiger?”

Für Mittwoch ist eine Kleidersammlung avisiert – und der Herbst mit anderer Bekleidung als für den Sommer gebraucht – ist schon in die Tür getreen. Also schnell alles anprobiert und:

“Die Guten ins Fach, die Engen auf’s Dach!”

(oder sonstwohin) … und welch ein Glück, es blieb (geringfügig) mehr als ein Bademantel übrig, uff!!! -
Aber was ist das??? Eine wunderbar passende, graue, leicht karierte Wollhose war doch von irgendwelchen Flügeltieren zu ihrem Viergängemenü erkoren worden! Die Löcher waren so groß und unverschämt, dass ich das – vor allem in so einer grundsoliden Hose – nicht als “gewollt zerschlissen” hätte interpretieren können.

Einmal noch, in ganz winzig, zeige ich, wo die “Klemmstellen” sind – aber auch Blusen wanderten ins Tütchen. Mein Gott, ich bin doch gar nicht im Kinderaufzucht-Stadium, dass die Oberweite auch zunimmt. Seltsam, seltsam.

Das Elend wird nur in winzig und schwarzgerandet gezeigt. Ihr müsst darauf keine Einzelheiten erkennen – das ist so gewollt.

Das war also meine Sommer-Winter-Kleidungswechsel-Odyssee.

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Als ich von Gewichtsproblemen die Nase voll hatte, stürzte ich mich auf eine Tür, die von Mäusen handelt – aber auch von Katzen. Gesehen auf der Charlottenstraße in Berlin Mitte.

Hier sieht sie ja noch harmlos aus - so im ganzen

Mit der lauernden Katze kann ich auch noch leben - so sie denn nicht ihre Krallen in meinen Rückenspeck schlagen will

Geht es dann jedoch ins Detail, das mehr Maus als Katze heißt, bekomme ich so meine Probleme – ich mag nämlich keine Mäuse.

Schon leicht lädiert, diese Mäuse-Klinke - kommt sicherlich von der Katze

Igittigitt, wie sie sich links und rechts nach oben schlängeln - fast hätte ich mich beim fotografieren gegrault

Ihr habt es geschafft – ich habe es vor allem geschafft. Warum nur tue ich mir so etwas an *grins*?

Ohne Kommentar!

Projektrückblick: Schmiedekunst

3. Oktober 2011 25 Kommentare

Ganz bewusst habe ich diesen Rückblick auf den “Tag der Vereinigung” gesetzt. Mir ist schon klar, dass ich viele der Fotos vor 89 gar nicht hätte fotografieren können, auch die Kameratechnik wäre sicherlich nicht so weit gewesen.

Ich für mich freue mich jedenfalls, dass ich hier und auch im realen Leben durch die Vereinigung so nette Leute kennengelernt habe. Komischerweise sind hier relativ wenige nur aus dem östlichen Teil – aber das liegt natürlich daran, dass wir ja auch nur 1/4 von den anderen waren. Viele der netten und ganz netten sind aus West-Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

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Hier passiert gar nichts – wer Lust hat, kann auf den Blogspot-Button klicken.

Die Fotos kennt (fast) jeder, aber dort wirken sie besser und auch das Alphabet ist nachvollziehbar bis zum gewissen Grad, denn es ist durcheinander gekommen.

Kategorien:Projekt, Schmiedekunst

Abschied von der Schmiedekunst – Z, Z, Z

1. Oktober 2011 8 Kommentare

Der Monat fängt für mich gleich mit einem Abschied an, nämlich von der Schmiedekunst. Passend dazu dieses wunderschöne Zunftzeichen-Foto.

Sag zum Abschied leise Servus ...

In der Zitadelle Spandau herrschte an Schmiedekunst ein wahrer Überfluss. Ich hatte ja zweimal die Helme gezeigt, die allerdings schon vor der Zitadelle am Brückengeländer zu sehen sind.

Drin fiel mir dieses auf:

Und jetzt gebe ich – wie am Anfang auch – artig die Hand und sage: Tschüss bei der Schmiedekunst.

Im Fotoblog sieht dieser Abschied sehr, sehr schön aus.

Kategorien:Fotoarbeiten, Kunst, Schmiedekunst Schlagworte: ,

Schmiedekunst – U, V, W

29. September 2011 8 Kommentare

Wir kommen langsam zu den schwierigeren Buchstaben, die manchmal eben nur mit wortspielerischem Witz erfüllt werden können.

Das Foto habe ich "Unverschämt viel" benannt ...

unverschämt viel schöne Schmiedekunst – aber leider auch unverschämt viele Spiegelung, die hier nun gar nichts zu suchen hat. Nehmt sie hin oder denkt sie euch weg.

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"Verkauf" im Nikolaiviertel, nur ein paar Meter neben dieser Tür

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Als ich mit meinem Brandenburgticket unterwegs war, stand irgendwo  dieses Haus, dass ich ganz spontan “Wohlstand” nannte – weniger liebevoll hätte ich “Prunk- und Protzvilla” gesagt.

Diese Säulchen, dieses Brünnchen, dieses Gitterchen, diese Balkonbrüstung, diese Videokameras – manche Leute haben das Geld offenbar ganz schön reichlich. – Oder ich deute meine inneren Gefühle völlig falsch, stehe am Zaun im Fotoblog, rüttele daran und schreie laut:

Ich will hier rein!

Meinen Abschied vom Geschmiedeten und seiner Kunst gibt es gleich zu Beginn des neuen Monats.

Schmiedekunst – R, S, T

27. September 2011 21 Kommentare

Jetzt, im Spätsommer, so einen blühenden "Rhododendron-Zaun" zu sehen, ist zwar ein Anachronismus, aber ein schööööööööner

Oder, gibt es Widerspruch?

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Das Foto heißt "Schwedische Gardinen" und ist in der forensischen Klinik in der "Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik" aufgenommen - illegal

Als Leib- und Magen-Bloggerin riskiere ich doch glattweg harte Strafen, um den Buchstaben “S” bedienen zu können *gins*

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Ob diese "trunkenen Lampen" so richtig Schmiedekunst sind, weiß ich nicht - aber ich fand sie zumindest lustig!

Marianne kann euch sagen, wo ich das fotografiert habe, denn mir fällt die Stadt nicht ein. Peine war es nicht und Wolfsburg auch nicht, aber ??????? war es!

Im Fotoblog gibt es anständige Schmiedekunst zu T .

Schmiedekunst O, P, Qu

25. September 2011 13 Kommentare

Wenn ich "Sans Souci" übersetze, komme ich auf das benötigte "O"

(Das Foto in groß und größer gibt es im Fotoblog) Da muss ich dann vielleicht gar nicht mehr dazuschreiben, dass ich das in Potsdam aufgenommen habe – und einige Meter weit stand Lucie – gut getarnt hinter ihren 2 Kameras, die sie wechselseitig in Anschlag brachte.

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Dieses Foto für den Buchstaben P habe ich einfach "Pflegeenkelkind" genannt

Es lebt von Licht und Schatten, Helligkeit und Dunkelheit —– und natürlich hauptsächlich von Annas Lachen.

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Da ich zum Qu ein wenig grübeln musste, habe ich diese Schmuckkreation einfach "Qualitätsware" genannt.

Da muss ich doch glattweg den Link weiterschicken, damit die Besitzerin reine Freude an dem Post hat.

Schmiedekunst L, M, N

23. September 2011 15 Kommentare

Diese Brücke mit den schönen Spiegelungen habe ich im Schlosspark von Ludwigslust fotografiert. Der Park beeindruckt durch seinen schönen alten Baumbestand.

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Komme ich aus meiner Wohnung, muss ich nur wenige Meter nach links gehen, um dieser Maske guten Tag zu sagen. Nicht zu jeder Jahreszeit finde ich den Löwen so schön gelbumkränzt, was aber seiner Schönheit keinen Abbruch tut.

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Im Berliner Nikolaiviertel kann man in den Arkaden auf verschiedene dieser Schmiedekunstarbeiten stoßen. Mir haben sie gefallen – die heutige Nüchternheit wird dadurch etwas verspielter.

Schmiedekunst (11) – KugelKandelaberKunst

21. September 2011 17 Kommentare

Ein Projekt von Elke Mainzauber und Brigitte Blechi Belangloses 

Liebe Elke, liebe Brigitte, ich danke euch herzlich für eure Projektbetreuung, aber das hier heute ist mein letzter offizieller Beitrag zu dem Projekt “Schmiedekunst”. – Ich werde die Sachen, die ich vorbereitet habe, jetzt hintereinander weg bringen, denn ich habe ja hier auch das Alphabet zum “Bestimmer” meiner Posts gemacht.  – Selbstverständlich werde ich mir die Beiträge aller, die beteiligt sind, weiterhin ansehen.

Aus dem Netz bzw. natürlich aus Bloggersdorf  habe ich was von “back to the root” und Projektfreiheit gehört -

Los: Back to the root!

ich hatte meine Ausstiegsideen hier schon davor gefasst – kann aber nur sagen: “Allzu viel zerreißt den Sack”. Ich weiß nicht, wie viele laufende Projekte es gibt und sie schießen wie Wasser oder Pilze oder Uhren aus dem Boden. Jede und jeder kann natürlich Herzen basteln, Blätter bis in alle Ewigkeit fotografieren und und und – aber ich möchte mich auch nicht mehr an einem bestimmten Tag in den Veröffentlichungsrhythmus einreihen. – Ein Post pro Tag, das ist und bleibt mein Motto – und das bekomme ich dann allein voll.

Das Konditoreischild bedarf keiner Erklärung. -

Clara und ihr Fahrrad auf dem Marktplatz in Waren (Müritz). Mit dem Künstler Franz Ulrich Poppe, der diesen Kugelbrunnen gemeinsam mit Werner Zimmermann und anderen geschaffen hat, durfte ich vor längerer Zeit auf meiner Radtour ein sehr konstruktives und informatives Gespräch führen. -In der verlinkten Website, die sehr zu empfehlen ist, wird u.a. auch ein Minivideo gezeigt, wie der Brunnen aufgestellt wird. – Ich habe ihn noch in “Rohfassung” bei ihm stehen sehen. – Das Video zum Rakubrand finde ich sehr interessant. Damals hat er das noch nicht in so großem Rahmen aufgezogen. – Ein Produkt dieses Brennverfahrens ist der Fisch, aus dem Clara als Jona im Tieralphabet rausgeschaut hat.

Berliner Konzerthaus mit einem Kandelaber davor. -

Im Südgelände an der S-Bahn-Station Priesterweg ist ein Park, in dem viele skurrile und weniger skurrile Kunst ausgestellt wird.  – Ich nenne dieses Foto die “Kunst der Buchstaben

Das Hintergrundbild ist die A-Tür an der Stadtbiliothek in Berlin-Mitte. Gestaltet wurde sie von Fritz Kühn – allerdings ist sie hier im Zustand der Rekonstruktion.

Im Fotoblog gibt es noch ein anderes Brunnenbild.

Schmiedekunst (10) – Junge Soldaten

7. September 2011 14 Kommentare

Ein Projekt von Elke Mainzauber und Brigitte Blechi Belangloses 

Diese Collage habe ich “Junge Soldaten” genannt.  Er schließt sich thematisch an den vorhergehenden “Im Krieg” an und zeigt uns weitere kriegerische Kopfbedeckungen für Kämpfende. Zu sehen sind sie an der Brücke, die zur Spandauer Zitadelle führt. Nicht unabsichtlich ist der Hintergrund in schwarz gehalten – denn der Tod ist für mich schwarz.

Kategorien:Kunst, Projekt, Schmiedekunst Schlagworte: ,

Schmiedekunst (9) – “Im Krieg”

24. August 2011 17 Kommentare

Keine Angst, es ist kein kalter, psychologischer oder symbolischer Krieg gemeint, wie er ab und an einfach so zwischen Menschen ist.

Pardon – eigentlich doch Angst – denn die hier gesammelten Helme zeigen Kopfbedeckungen, wie sie schutzlose Soldaten in echten Kriegen getragen haben. Wie oft musste ihnen am Ende des Kampfes wohl dieser Helm abgenommen werden, weil er ihnen nichts genutzt hat?

Unsere und natürlich erst recht die jüngere Generation kann wirklich aus tiefstem Herzen dankbar sein, dass wir in Deutschland nicht einen einzigen Tag Krieg erleben mussten.

Gefunden habe ich diese Helme auf der Brücke, die zur Zitadelle Spandau führt.

Ich hoffe, dass schon ein Klick auf das Bild zum Fotoblog führt, sonst einfach nochmal hier klicken.

Schmiedekunst (7) – Gutes Eiscafé

27. Juli 2011 17 Kommentare

 Ein Projekt von Elke Mainzauber und Brigitte Blechi Belangloses 

Wenn Frau zum “G” nichts richtiges einfällt, muss sie eben wieder ihren alten Trick anwenden und das “G” so lange hin- und herkullern, bis daraus ein

Gutes Eiscafé

wird – kullern deswegen, damit die Eiskugeln schön glatt, rund und groß werden.

Ich kann mich erinnern, nicht nur das Schild war schön – das andere war auch in Ordnung:

Im Fotoblog in groß.

Kategorien:Kunst, Projekt, Schmiedekunst

Schmiedekunst (6) – F wie Firmenzaun

13. Juli 2011 12 Kommentare

 Ein Projekt von Elke Mainzauber und Brigitte Blechi Belangloses 

Wenn ein rustikales Firmengebäude aus rotem Backstein einen noch weitaus rustikaleren, nämlich einen sehr wehrhaften Zaun um sich herum hat, dann hat das ein wenig Ehrfurcht im Gefolge, zumindest bei mir. Die Stacheln wirken wie Widerhaken und die Zaunstäbe wie Lanzen.

Fotografiert habe ich das im Norden Berlins, als ich meine S-Bahntour von Hennigsdorf bis Teltow gemacht habe.

Wie immer, ist die Großaufnahme im Fotoblog.

Kategorien:Fotoarbeiten, Kunst, Projekt, Schmiedekunst Schlagworte: ,
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