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Archiv für die Kategorie ‘S25’

Schmiedekunst – R, S, T

27. September 2011 21 Kommentare

Jetzt, im Spätsommer, so einen blühenden "Rhododendron-Zaun" zu sehen, ist zwar ein Anachronismus, aber ein schööööööööner

Oder, gibt es Widerspruch?

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Das Foto heißt "Schwedische Gardinen" und ist in der forensischen Klinik in der "Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik" aufgenommen - illegal

Als Leib- und Magen-Bloggerin riskiere ich doch glattweg harte Strafen, um den Buchstaben “S” bedienen zu können *gins*

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Ob diese "trunkenen Lampen" so richtig Schmiedekunst sind, weiß ich nicht - aber ich fand sie zumindest lustig!

Marianne kann euch sagen, wo ich das fotografiert habe, denn mir fällt die Stadt nicht ein. Peine war es nicht und Wolfsburg auch nicht, aber ??????? war es!

Im Fotoblog gibt es anständige Schmiedekunst zu T .

Im Dreisprung von Nord nach Süd (28/28)

29. Oktober 2010 22 Kommentare

Uff, das wäre geschafft!  – Sowohl für euch – ihr habt den Lesemarathon hoffentlich gut überstanden -  als auch für mich. Ich bin wohlbehalten mit Fotoapparat und guter Laune, trotzdem etwas abgekämpft, am Zielort angekommen.

Ich denke, wir haben jetzt gut und gern 50 km zurückgelegt, na gut, nicht alles zu Fuß, ein wenig war ja auch S-Bahn-fahren dabei *grins*.In den Innenstadtbereichen ist euch vieles bekannt vorgekommen – in den Außenstadtbereichen war ich es, die euch bekannt vorkam, hier unten im Süden natürlich ganz besonders. Angeberisch will ich nicht sagen: “Ich habe die Gegend hier geprägt”, andersherum ist es auch nicht richtig, dass die Gegend mich geprägt hätte – doch ich fühle mich schon recht wohl in dieser grünen Ecke Berlins, hauptsächlich deswegen, weil es hier nicht ganz so laut und hektisch ist wie in der Innenstadt. Beides kann ich alleine sein, da brauche ich keine Unterstützung von außen.

In der Collage habe ich versucht, die wichtigsten Stationen noch einmal zu erfassen.

Anfang Dezember hat mein Blog sein Einjähriges. Spästens zu diesem Zeitpunkt höre ich auf, so exzessiv zu bloggen, denn es frisst mich zeitmäßig und auch kräftemäßig auf.

So ein umfangreiches Projekt wird es wohl auch nicht mehr geben. Ich werde es wirklich ernsthaft versuchen, pro Tag höchstens auf einem der drei von mir betriebenen Blogs einen Post hochzuladen. Ein Verweis erfolgt dann hier in diesem Blog, falls es Fotos in den Nachbarblogs gibt.

Danke an so viele von euch, die mit mir mitgefahren sind, um Berlin zu erkunden!

Als Abschluss gibt es bei Blogspot ein Flugzeug auf blauem Grund, damit wir ganz schnell das Verkehrsmittel wecheln können.

Kategorien:Fotoarbeiten, S25

Im Dreisprung von Nord nach Süd (27/28) Teltow/Fläming

28. Oktober 2010 26 Kommentare

Teltow hat ca. 21.000 Einwohner

Seit der Wiedervereinigung 1990 nimmt Teltow am Wachstum des Berliner Umlands teil und hat sich zum beliebten Wohn- und Wirtschaftsstandort vor den Toren der Hauptstadt entwickelt. Die Altstadt wurde 1994 zum Sanierungsgebiet erklärt und steht seit 1997 komplett unter Denkmalschutz.  Bis zum Jahr 2011 soll die Stadterneuerung im Wesentlichen abgeschlossen sein.

2006 wurde die Strecke im Süden bis Teltow Stadt verlängert

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Wer seine Besucher mit solch einem Wetter, mit diesen herrlichen “Schneehaufen-Wolken” und so einem Kunst-Turm am Bahnhofsvorplatz begrüßt, hat die Gutpunkte auf seiner Seite. Ich weiß zwar nicht, was die Platten im oberen Drittel des Turms zeigen, aber das war mir auch nicht wichtig.

Ich weiß nur, dass ich am Ende meiner Tour angekommen bin und somit wieder außerhalb von Berlin, also wieder in Brandenburg, denn Berlin ist ja rundherum von Brandenburg umzingelt.

“Speckgürtel von Berlin” hört sich sehr despektierlich an, er wird aber so genannt. Die Mieten sind hier fast teurer als in Berlin. Ich hatte mich mal spaßeshalber nach Wohnungen umgesehen, aber als ich den Quadratmeterpreis hörte, ließ ich davon ab. Der Wohnungsbestand sind modernisierte DDR-Bauten aus den 70er Jahren, alles nicht so richtig spannend, keine Fahrstuhlachsen angebaut, keine schönen Spielplätze davor. Da war Hennigsdorf aber um vieles besser!

Ein Haus gleich am Bahnhof fällt auf, es hat besonders am Giebel viele aufgemalte Szenen, die wirklich herrlich anzusehen sind.Von unten nach oben wird es immer neuzeitlicher, immer “moderner”, aber auch immer “lauter” und unverträglicher – ich habe die Bilder ebenso gehört wie ich sie gesehen habe.

In der Diashow könnt ihr am unteren Rand des Bildes ein “Mini-Menü” aufrufen und damit anhalten oder vorwärts und rückwärts gehen, ohne euch dem vorgegebenen Rhythmus auzupassen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich hoffe, euch hat die virtuelle S-Bahnfahrt mit der S25 von Nord nach Süd gefallen. Seid ihr mal zu Besuch in Berlin und lest einen Bahnhofsnamen, dann erinnert ihr euch vielleicht an diese kleinen Geschichten.

Da ich was an der Nummerierung falsch gemacht habe, musste ich mir für 28/28 was einfallen lassen.

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (26/28) Lichterfelde-Süd

27. Oktober 2010 20 Kommentare

… … (Dieses alles von Wiki habe ich euch und mir erspart.)

In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 wurde Lichterfelde Süd allerdings wieder zum Endbahnhof der S-Bahnzüge entlang der Anhalter Bahn. Grund war der Bau der Berliner Mauer, was gleichbedeutend mit der Unterbrechung der Strecke war. Kurze Zeit nach Absperrung der Grenze wurde die Strecke jedoch noch einmal für eine Überführungsfahrt wiederhergestellt, da in Teltow ein Zug in der besagten Nacht abgestellt wurde.

In den Folgejahren nahm der Verkehr entlang der Strecke stetig ab, ausschlaggebend war hierfür vor allem der Boykott der S-Bahn, da den West-Berliner Fahrgästen propagiert wurde, mit den Fahrgeldeinnahmen würden die Grenzbefestigungen finanziert werden.

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Mit der Thermometersiedlung (Straßen sind u.a. nach Celsius, Reaumur und Fahrenheit benannt) hat sich der Süden Berlins einen ähnlichen Bärendienst erwiesen wie mit dem Märkischen Viertel oder wie mit Gropiusstadt: Leerstand und hohe Jugendkriminalität, asoziales Klima – das sind die ersten Bemerkungen, die mir zu dieser Hochhaussiedlung einfallen.

Früher (vor 1989) war es hier in diesem Viertel sehr ruhig und beschaulich, also mehr oder weniger am A…. der Welt, zumindest Berlins, aber jetzt flutet der fette Ein- und Ausgangsverkehr von und nach Brandenburg hier durch die Hauptstraßen. Lecker, wenn die fetten Brummis an der Ampel Gas geben!

Jenseits der Straße gibt es jedoch ein Wohnprojekt, in dem ich sofort wohnen möchte – abwechslungsreich, ruhig, generationsdurchwachsen – aber nicht preiswert! – Doch das war zu weit weg zum fotografieren!

Die Fotoausbeute ist mager! Aber ich sehe gerade, dank Photoscape ist das ja ein hervorragendes Foto geworden, wenn schon die Gegend nicht so hervorragend ist.

Wenn es schon keine bemerkenswerten Häuser gab, so gab es doch bemerkenswerte Autos. Diese “schöne Frau” konnte ich nicht unfotografiert lassen und diese hübschen Blumen nicht ungepflückt.

und dieses noch:
das könnte ich doch glattweg zum “Hochzeitsauto” erklären, denn am 27.10.1967 habe ich standesamtlich geheiratet. – Bisschen länger als einen Tag hat der Traum ja gedauert.

Und morgen fährt die S-Bahn nach Teltow – unserer Endstation. Ihr könnt schon mal eure Sachen packen, damit ihr nichts in der S-Bahn liegen lasst!

Und da ihr heute nicht so überlastet seid, könnt ihr – so ihr wollt – mal kurz zu BlogSpot rüberhüpfen. Größe der Fotos und Untergrund machen ja so unendlich viel aus.

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (25/28) Osdorfer Straße

26. Oktober 2010 18 Kommentare

Willkommen zu Haus

… nämlich bei mir zu Haus, also fast schon. Wenn ich hier aussteige, dann trennen mich ca. 1000 m Fußweg oder eine Busstation von meiner Wohnung.

Solche mittelprächtigen Orientierungsidioten wie ich einer bin – Navigationsgeräte gibt es ja noch nicht so lange – müssen immer in die Nähe eines von großer Ferne erkennbaren Wegweisers wohnen. In den Jahren in Ost-Berlin bis zum Jahr 2000 war das immer der Fernsehturm, erst 15 Jahre auf der Fischerinsel = 2 km Luftlinie und dann 15 Jahre auf der Frankfurter – beginnt mehr oder weniger am Fernsehturm

Ich glaube, niemandem hier aus Bloggersdorf hat der Fernsehturm so oft den Weg gewiesen wie mir. Und deswegen möchte ich mich hier noch einmal herzlich bei den beiden Button-Initiatoren Lucie (geistige Mutter des Motivs) und Bigi (praktische Mutter des Objekts) bedanken.

Er wird bei mir bestimmt hoch in Ehren gehalten.

Nun ist seit 2000 Fernsehturm passé – aber Kraftwerk kam stattdessen herbei. Viele rümpfen die Nase, wenn sie auf meinem Balkon stehen und ganz versteckt hinter der riesigen Trauerweide noch die Schornsteine entdecken. Das sieht dann so aus:

So sieht man die Türme von der Straße her

Als ich 2000 dort hinzog, waren die Bäume noch nicht so hoch und es waren noch hässliche Öltanks zu sehen. Die wurden dann mit viel Lärm abgebaut – und mich stört der Rest nicht. Die Türme spucken nur Wasserdampf aus, so dass ich viel öfter meine kleinen weißen Wolken habe als andere Leute.

Die Riesen-Trauerweide vor dem Balkon stört mich da schon eher, da sie mir das ganze Licht nimmt. Ich bin in eine helle Wohnung gezogen, wovon jetzt nicht mehr so viel zu merken ist.

Abends ersetzen mir die roten Lampen (Flugsicherung) sehr oft die Beleuchtung im Zimmer.

Und so sehe ich Kühltürme und den einen Schornstein vom Balkon aus

Der ganz dunkle Balkon ist der meinige!

Da sieht man nicht nur die Trauerweide sehr schön, sondern auch den Fleck an der Decke. Seit 3 Jahren kämpfe ich mit der Hausverwaltung, dass da was gemacht werden muss. Wahrscheinlich muss erst die obere Decke runterkommen. Wenn ich Glück habe, bin ich da gerade nicht auf dem Balkon. Ansonsten könnt ihr ja über Facebook meinem Sohn Bescheid sagen, dass er seine Mutter ausgraben gehen soll.

Gleich am S-Bahnhof kann man eine Prise Urlaubsluft schnuppern.

Wem das zu umständlich ist, der sucht sich einen der vielen Kleingärten, buddelt seinen Swimmingpool dort ein und träumt von Hawaii in Berlin.

Und wer es vor Hunger nicht aushalten kann – diese ungesunden Schnellrestaurants sind hier wie Pilze aus dem Boden geschossen:

Hier ist der Link zum Fotoblog Auch hier ein wenig Schummel, den den erreiche ich wirklich nicht in der Zeit von der S-Bahn, aber von meiner Wohnung aus. Dort joggtläuftwalktrenntfährt es Tag für Tag um die Wette – nur Clara sitzt sich ihren Popo am Computer breit. – Das muss aufhören!

Im Dreisprung von Nord nach Süd (24/28) Lichterfelde-Ost

25. Oktober 2010 14 Kommentare

In Kindersuchspielen würde ich jetzt sagen: “warm, warm” und das bedeutet, wir nähern uns mit Riesenschritten meiner Heimat, die ich jetzt seit 10 Jahren habe.

Viele Jahre hat ja meine Mutter dicht neben mir gewohnt. Wenn sie zu Fuß zum Kranoldplatz wollte, dann ging sie grundsätzlich “in die Stadt” und kam sich hinterher vor, als wenn sie eine Weltreise gemacht hat. Für mich sind es 10 Minuten zu Fuß für die 1200 m – aber schnell war ich schon immer.

Auf diesem besagten Platz, der das wirtschaftliche, kulturelle und geografische Zentrum des Ortsteils Lichterfelde-Ost darstellt,  findet 2mal in der Woche ein Markt statt. Ein Markt, der nicht nur der relativ wohlhabenden Bevölkerung zum Auffüllen ihrer Fisch-, Käse-, Hut- und Pflanzenvorräte dient, sondern manche kommen stolz mit einem “Klamotten-Schnäppchen” nach Hause, das sie in jedem Laden 20 € billiger bekommen hätten. Doch das Hauptanliegen eines Marktes ist die Pflege der Sozialkontakte. Gehe ich mal hin, ich treffe immer jemand, obwohl ich nicht so viele Leute dort kenne.

Ansonsten gibt es noch ein paar schöne Häuser zu sehen, die ich euch zeige.

Da kann man recht gut essen

Und im Fotoblog gibt es eines meiner Lieblingsmotive: “Haus mit Zaun” *grins*

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Dreisprung (23/28) Lankwitz u. Bloggertreffen

24. Oktober 2010 58 Kommentare

Jetzt nähern wir uns langsam dem Ende der Reise, meiner Wohnung sind sind wir schon sehr, sehr nahe und im Süden Berlins sind wir schon lange.

Auf dem Bahnhofsvorplatz ist mittwochs und samstags Markt mit leckeren Sachen, doch leider auch mit leckeren Preisen. Zur “Marktsituation” komme ich morgen, doch heute zeige ich euch einiges um diesen Platz herum mit freier Sicht, also ohne Marktstände.

im Fotoblog könnt ihr “Menschen hinter Gittern” sehen., allerdings hinter sehr schönen Gittern.

Hier gleich nochmal in ausführlicher.

Dort habe ich meine Steuererklärungen abgeben müssen - jetzt sitzen die Geldeintreiber wo anders

Gleich in der Nähe der S-Bahn ist ein schöner Park mit einem Kinderspielplatz. Da es mein Einzugsgebiet ist, ist es auch mein Terrain (für meine Enkel, nicht für mich!)

Holz als Spielelement finde ich immer wieder schön

Auch eine “beschmierte” Sonnenuhr zeigt uns weiterhin, was die Stunde “gesonnt bzw. geschattet” hat.

Und das auf dem letzten Foto gezeigte Haus hat viele schon aus allerhöchster Not errettet, eine Not, die ich jetzt nicht näher beschreiben muss, da sie jeder von uns kennt.

Also nicht "Gott sei Dank" - sondern "Wall" sei Dank!

Jetzt mache ich einen nachträglichen Einschub. Ich bin seit kurzem von dem sehr schönen Bloggertreffen zurück. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gern schleime, ich bin auch mit Lob etwas zurückhaltender als andere, das Wort “genial” kommt mir so gut wie nie über die Lippen bis auf jetzt:

Die Vorbereitung und die Betreuung durch die Tonaris war wirklich genial.

Ich sage bewusst: Tonari-s, denn Britta scheute sich nicht, (fast) ihre ganze Familie vor den Bloggerkarren zu spannen.
Nicht nur, dass wir vorab schon mit einem handdesignten Lageplan per Post beglückt wurden, nein, vor Ort wurden wir mit farbigen Leuchttrillerpfeifen in Signalfarben ausgestattet, um das Wiederauffinden versprengter Truppenteile zu erleichtern. – Als wir uns bis zum Gendarmenmarkt durchgestanden hatten, bekam jeder einen Becher in die Hand gedrückt und konnte trinken à la Karte: Glühwein oder (Glüh-)Tee. Ratet mal, was stärker gefragt war. (Da sah man wieder mal, bis auf die Autofahrer wollten alle ihre kalte Seele mit heißem Glühwein erwärmen.  Dieser war vom Töchterlein in einem Schnellkochtopf herangekarrt worden und wurde auch von zarter Jung-Frauenhand ausgeschenkt.

Britta behauptet übrigens, ihre Tochter sei bereits 23 – das hat sie nur gesagt, damit das Kind nicht unters Jugendschutzgesetz fällt und die Eltern wegen Kinderarbeit belangt werden.

Ich möchte nicht für die anderen vorlaut sprechen und danken, aber für mich allein kann ich das von ganzem Herzen tun. Gut, dass ich ohne Auto da war und deswegen zwei Becher trinken konnte! Es wäre sogar noch ein dritter Becher voll geworden, aber das “Zeux dröhnts ja im Kopp!”

Und jetzt zurück mit Kurve zu meinem Blog. Wer uns blasen-schwache Weibsen erlebt hat, wie wir in Restaurants, Kinos und sonstwas Einlass erbettelten, um auf die Toilette zu dürfen, kann verstehen, dass ich das Häuschen von Herrn Wall so schätze. Er hat wohl damit schon Millionen verdient. Meinetwegen kann er noch eine Million hinzuverdienen – Hauptsache er stellt ausreichend von diesen Blasentröstern in die Welt, aber erst einmal in Berlin auf.
Und zum Schluss haben wir noch so einen Glücksbringer-Onni geschenkt bekommen, wie er zu sehen ist, wenn man den Link anklickt.

Und morgen lade ich euch virtuell zu meiner schon sehr nahen Umgebung ein- bei “mir” sind wir dann übermorgen.

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (22/28) Südende

23. Oktober 2010 17 Kommentare

Diese Station krankt an einer gewissen Bedeutungslosigkeit – zumindest gewann ich diesen Eindruck, als ich mich in meiner Fotolimitszeit dort umsah. Sicherlich fand ich einiges, bei dem ich auf den Fotoknopf drückte, aber nichts, was einen Wiedererkennungswert ausgelöst hätte oder ein von Herzen kommendes, staunendes “AAAAAAAAAAAAAAh”

Solide Hand(werker)arbeit am Bahnhofs-Himmel

… das gleiche empfand ich, als ich das Brückengeländer vor der Station sah – so stelle ich mir gezeigten Stadtplan vor.

An manchen Häusern sind die Balkons das sehenswerteste, hier wohl auch!

Da die Straße nur mittelprächtig laut ist, lässte es sich vielleicht sogar gut drauf sitzen.

Und eine “direkt bewässerte und beleuchtete Blumenecke” hat doch auch so ihren Charme.

Dann wollte mich das “Glück” dazu verleiten, in die “Pilze” zu gehen – aber ich wusste, dass ich damit nur im “Unglück” landen würde, nämlich dort, wo das Foto des Fotoblogs darauf hinweist.

Optisch schön, genusstechnisch eher unschön

Der Himmel verlockt noch zu einem Foto und zu einem Lied

“Ich schau den weißen Wolken nach und fange an zu träumen …”

und wenn ihr wollt, könnt ihr bei diesem Wolkenfoto mitreisen und mitträumen.

 

Der “Zug nach Osten” ist nicht zweideutig gemeint, der Fernsehturm blinkt als Ziel

Und zum Abschluss noch zwei Fotos für Natur- und Heimatfreunde.

 

Viele werden wissen, was es ist - für mich ist es "Verwirrstrauch"

und mit einem heftigen “Knall” verabschiede ich mich für heute. – Diesre Post sollte nie und nimmer so lang werden.

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (21/28) Priesterweg

22. Oktober 2010 13 Kommentare

Priesterweg

Der S-Bahnhof Priesterweg wurde Ende der zwanziger Jahre als einziger Teil der Bebauungspläne für das Schöneberger Südgelände im Rahmen des Chapman-Projektes realisiert. … …  1928 durch den Reichsbahnrat Günter Lüttich in der sachlichen Formensprache der Moderne errichtet, gehört die Anlage zu den ersten und auch stilbildenden Beispielen eines neuen Typus des Vorortbahnhofes. Die streng voneinander geschiedenen Funktionsbereiche des Empfangsbereiches artikulieren sich klar in einzelnen Baukörpern. Von grosser ästhetischer Qualität ist das Zusammenspiel ihrer blau-braun changierenden Klinkerschale mit einer an Bruno Taut erinnernden Farbigkeit insbesondere der Fenster und leicht expressionistischen Anklängen in den Details. Von der zweigeschossigen zentralen Halle des Empfangsgebäudes gelangt man über einen Tunnel zu den beiden Bahnsteigen. Ein gemeinsames flaches Schutzdach zieht sich dort über Treppenschacht und beheizbaren Warteraum. Alle Aufbauten sind in modernem Eisenfachwerk konstruiert und mit graublauen Fliesen verkleidet.
(Quelle: Architektur und Baugeschichte des S-Bahnhofs Priesterweg, Gruhn-Zimmermann, A.;)

Quelle: Blog: Die Kiezreporter

Heute werde ich euch mit viel Text verschonen (der graue Einschub hier oben ist nachträglich hinzu gekommen), denn über das einzig Sehenswerte an dieser Station – das Schöneberger Südgelände – mit seiner Metallkunst habe ich hier und hier schon mal berichtet. – Vielleicht ist ja der Bahnhof doch sehenswerter als ich dachte.

Auch die Lokomotive aus dem Fotoblog steht dort.

 

In Naturschutzumgebung fühlt sich auch die Kunst wohl

Auf dem Fotoblog gibt es was für Geburtstagskinder

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (20/28) Südkreuz

21. Oktober 2010 26 Kommentare

Südkreuz

Der Bahnhof ist ein Fern-, Regional- und S-Bahnhof im Berliner Ortsteil Schöneberg (Bezirk Tempelhof-Schöneberg). Der Bahnhof wurde 1901 als Bahnhof „Papestraße“ eröffnet. Ende der 1990er-Jahre wurde begonnen, die Station im Rahmen des Pilzkonzeptes vollständig neu zu errichten. Der Neubau wurde am 27. Mai 2006 in Betrieb genommen und dabei in Bahnhof „Berlin Südkreuz“ umbenannt. (Wikipedia)

Zu diesem Bahnhof – so belebt und frequentiert er auch sein mag – bin ich zweimal hingefahren bzw. ausgestiegen, da mir nichts so richtig geeignet erschien, dieses oder das andere Blog zu zieren.  Allein schon dieses Überangebot an Schildern auf dem ersten Foto ist bei mir oft die Ursache, dass ich gar nichts finde, weil ich eben den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe.

Weil dieser Bahnhof Südkreuz heißt, nachdem er lange, lange Zeit bei den Berlinern als “Papetraße” bekannt war, haben sich Herr Mehdorn und sein Personal befleißigt gefühlt, südliches Flair zu verbreiten und die Ankommenden mit einer Palme zu begrüßen.

Dem alten General Pape hat man zwar den Bahnhof weggenommen, aber man hat ihm seine Straße gelassen. Dort ziehen gerade finsterste Regenwolken auf – d.h., ich kann bald nicht mehr fotografieren.

Natürlich gibt es über ganz Berlin und ganz Deutschland verstreut Backsteinbauten – welche in rot, was wohl die meisten sind, aber auch welche in gelb oder weiß.

Was ich euch jetzt zeige, kann ich noch nicht einmal sagen, was es genau ist oder war – ich fand nur diese roten “Flachbauten” mit den weißen Fensterverzierungen sehr schön anzusehen.

Ganz zum Schluss will uns dieses “Hanselchen” einen angenehmen Einkauf wünschen, denn der Bahnhof hat mindestens so viele Shops, Geschäfte und Läden wie er Gleise hat – oder mehr – oder weniger. Ist mir auch egal!

Im Fotoblog findet ihr auch noch ein Bild.

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (19/28) Yorckstraße

20. Oktober 2010 28 Kommentare

Gleich auf dem Bahnsteig “Kunst am Bau?” – Hilfe? Bauarbeiten? Dauerinstallation?

Ich verlasse den Bahnsteig und werde mit markigen Sprüchen empfangen:

Leute, ich schwöre euch, mir gehört die Bäckerei auch nicht, ich kann sie euch nicht geben. Außerdem: Bäcker müssen immer so früh aufstehen, das wäre nichts für mich, ich will sie also nicht! – Oder:

Oder hier die “Julia Kohl” noch einmal in groß. Muss ich die kennen? Die andere mit diesem Nachnamen hieß doch Hannelore?! Und die hätte es im negativen Sinne nicht verdient, hier den Verfall zu zieren.

Da nehme ich doch glattweg lieber diesen jungen Mann – da kann frau wenigstens noch den Stier bei den Hörnern packen. – Echt, der sah richtig gut und knuffig aus! Aber wer weiß, vielleicht steckt im “regenbogen”bunten Kreuzberg ja auch gar kein Mann, sondern eine Frau dahinter, die auf ihre Motorradbraut wartet?

Aber Kreuzberg besteht nicht nur aus Graffiti und streetArt, es gibt noch anderes, z.B. angekündigte Bauarbeiten für einen Park.Ich liebe Parks!

Aber Kreuzberg hat auch “Himmel”, für manche vielleicht sogar den “siebenten”.

Und Kreuzberg hat natürlich Leute, und davon nicht wenige, und die Nationalitäten, aus denen sie kommen, sind auch nicht wenige. – Doch mir liefen im 3×3-Minuten-Bereich überwiegend wohlsituierte Häuser über den Weg, wie das vom Fotoblog oder die hier:

Mal wieder typisch: “Häuser könn’se sich leisten, aber keinen Winderdienst, der bezahlte Arbeit verlangen würde!

Und weil das helle Haus so schön ist, zeige ich es jetzt noch mal von voooooooooooorn, ohne Schilder:

Aber jetzt nicht gleich alle nach Kreuzberg umziehen!

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (18/28) Anhalter Bahnhof

19. Oktober 2010 27 Kommentare

Der Anhalter Bahnhof ist ein ehemaliger Fernbahnhof in Berlin. Er liegt am Askanischen Platz, an der Stresemannstraße in Kreuzberg in der Nähe des Potsdamer Platzes. Er wurde als Kopfbahnhof direkt vor den Toren der Berliner Zollmauer angelegt. Heute erinnern nur noch die Portalruine und der unterirdische S-Bahnhof an den einst weithin berühmten Bahnhof. Im Volksmund wurde er kurz „Anhalter“ oder „Das Tor zum Süden“ genannt.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude besteht nur noch als Zeichnungen an den Bahnhofswänden und als Ruine.

Etwas ausgefallen ist der Bau des Tempodroms, einer Spielstätte für verschiedenste Kunstveranstaltungen. Bei der Diashow sehen wir es durch einen Torbogen – denn zum Hingehen war es etwas zu weit.

Im Fotoblog gibt es ein Foto aus der Serie in Ruhe zu betrachten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (17/28) Potsdamer Platz

18. Oktober 2010 29 Kommentare

Blattchallenge

Hier könnt ihr meinen Beitrag zu diesem Projekt sehen.

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(Wikipedia): Der Bahnhof ist heute ein unterirdischer Regionalbahnhof am Potsdamer Platz im Zentrum Berlins. Er liegt im Tunnel der Nord-Süd-Fernbahn, die die Verbindung zum Berliner Hauptbahnhof darstellt.

Während der Teilung Berlins von 1961 bis 1989 lag der Bahnhof direkt unter der Berliner Mauer. Er war geschlossen und die Züge durchfuhren diesen sogenannten Geisterbahnhof ohne Halt. Der S-Bahnhof steht unter Denkmalschutz.

Da es gleichzeitig, U-, S- und Fernbahnhof ist, herrscht hier immer ganz schönes Gewusel. Mir gefiel die Spiegelung im Bahnhofsschild, die war schöner als die unterirdische Aufnahme. – Und die nächsten Aufnahmen gefallen mir ebenfalls, deswegen möchte ich sie mit euch teilen.

Das ist das wunderschöne Gebäude für den Bundesrat, wie man auch selbst lesen kann. Es ist, wie die meisten historisch sehenswerten Gebäude, auf Ostberliner Gebiet. Das war wirklich das einzige, wo wir den Westberlinern gegenüber einen Vorteil hatten, nur waren die Gebäude nur zum Teil saniert.

Wie wir ja alle wissen, ist den meisten Politikern ihr Amt oder ihre Würde zu Kopfe gestiegen, und deswegen heben sie mit “ihrer Welt” ab in ein unrealistisches Leben.

Die von mir so geliebten Lampen (s. Jüterbog, Lampen) liegen hier ein wenig im Schatten, aber es kommt ja auch auf die hohe Politik an.

In unmittelbarer Nähe des Bundesrats sind diese Wohnungen, die ihr ganz getrost allesamt in die Kategorie “Luxuswohnungen” eingruppieren könnt. Ich glaube, ich würde auch bei vorhandenem Geld, nicht ganz so sehr “mittenmang” wohnen wollen.

Wenn wir jetzt zum eigentlichen Potsdamer Platz gehen, können wir dieses nicht übersehen:

Nicht immer dräuen die Wolken so fürchterlich ob dieser Bausünden, die dort begangen wurden. Manchmal fühlt sich frau ja schon wie in Klein-Manhattan. – Im rechten saß lange Herr Mehdorn und fuhr die Karre gegen den Baum. Das mittlere “gehört?” einem bekannten Autohersteller, der mit “M” anfängt und mit “ercedes” aufhört. – Beim linken wird immer vom “Tortenstück” gesprochen. – Ich hoffe, ich habe nichts wesentliches durcheinander gebracht.

Das Sonycenter halte ich für ein technisches "Wunderwerk" - die Fotografen nehmen dort kein Ende!

Und last, but noch least, eine Spiegelung, wie frau sie nicht immer dort beobachten kann. -

Im Hintergrund ist das Weinhaus Huth, das einzige erhaltene Originalgebäude an diesem Platz

Ansonsten bis morgen! Im Fotoblog seht ihr die Philharmonie.




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Im Dreisprung von Nord nach Süd (16/28) Brandenburger Tor

17. Oktober 2010 31 Kommentare

Jetzt sind wir also mitten im Geschehen der Stadt. Nicht jeder kennt das, was ich bisher gezeigt habe, aber wohl jeder, der sich mal mit Deutschland beschäftigt hat, kennt das Brandenburger Tor, dieses Erinnerungsstück an die deutsche Teilung. Gestanden hat es noch im Osten, wie so vieles aus der Historie Berlins auf Ostberliner Boden ist – aber herangekommen sind weder die einen noch die anderen. Für uns aus Dunkeldeutschland war ca. 200 m vor dem Tor Schluss, die anderen konnten es von den Ausguckpunkten, die direkt an der Mauer postiert waren, etwas besser sehen und den Pferden der Quadriga auf den Popo gucken.

Bis vor einiger Zeit hieß diese Station traditionell “Unter den Linden”. Doch als die “Kanzler-U-Bahn” gebaut wurde, die dort ihre Endstation hat, wurde sie umbenannt in “Brandenburger Tor”. Aber der Berliner gewöhnt sich ja an alles.  Nicht nur Straßenumbenennung ist beliebt, sondern Bahnhöfe heißen auch öfters anders.

Der Bahnhof hat den in Berlin einzigartigen Schrägaufzug, mit dem man nicht geradewegs in den “Himmel” fährt, sondern mit Umwegen.

Meine “Enkel” sind von diesem Aufzug gar nicht mehr wegzukriegen, zumindest dann nicht, wenn “Oma” mit ihnen um die Wette Treppen steigt.

Im Fußgängerbereich befindet sich der Deutsche Bundestag, den ich euch aber nicht näher zeigen möchte, da ich keine Aversionshandlungen hervorrufen möchte – zumindest nicht gegen mein Blog.

Das heute so besondere Sonnenlicht stimmt mich milde – euch vielleicht auch.

Habe ich den Haken schon mal in diese Richtung geschlagen, kann ich gleich noch bis zum Ehrenmal sprinten – bei dem, was ich euch in 15 Minuten alles fotografisch zeigen möchte, ist schon ein wenig Eile geboten. – Obwohl oder gerade weil es ein Mahnmal für die gefallenen russischen Soldaten ist, stand es im ehemaligen amerikanischen  Sektor.

Damit wollten sich die Russen einen ständigen Zugang offenhalten.

Wenn man in Richtung Osten geht, kommt rechts die WILHELMstraße mit der Botschaft des britischen Königreichs. Über diese dort durchgeführten Sicherheitsmaßnhamen mit den versenkbaren Pollern einschließlich Straßensperren könnte ich grinsen oder heulen.

Die Russen mit ihrer Botschaft sind auch nicht weit, sie befindet sich ebenfalls auf dieser traditionsreichen Straße. – Auch andere haben sich hier angesiedelt.

Und hier das Tor in “impressionistisch“.

Was ist noch typisch für diesen Platz, was ich in diesem engen Zeitlimit fotografieren kann?

Mit einem Fiaker und einem Berliner Original als Kutscher kann man eine Stadtführung der besonderen Art erleben.

Da der Himmel mit seinem eigentümlichen Licht – das nicht von der wunderhübschen Lampe kommt – heute so etwas besonderes war, muss ich dieses Foto auch noch zeigen.

Und tschüss bis morgen. Wer einen S-Bahn-Plan hat, weiß ja auch schon, wo wir uns morgen verabreden!

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Und unter diesem Link könnt ihr meinen neuesten Beitrag zum Projekt ehrenWort finden: “Wirtschaftsethik

Im Dreisprung von Nord nach Süd (15/28) Friedrichsstraße

16. Oktober 2010 27 Kommentare

Hier als erstes die Folge der Bilder des Denkmals, das gleich am Ausgang steht. Mich hat es sehr berührt, obwohl ich diese Zeit und das, was das Denkmal meint – zum Glück nicht miterleben musste.

Dieses letzte Foto, was ja einige für das ergreifendste dieses Denkmals halten, habe ich ausgetauscht gegen eine von Skryptoria bearbeitete Fassung. Sie ist ja Colour-Key Expertin und hat das farblich betont gelassen, worauf es ankommt. – Danke, liebe Tina. Der Link zu dem Artikel ist vielleicht nicht der glücklichste, aber das erscheint mir hier unwichtig.

Nun muss ich gestehen, dass ich jetzt ein wenig schummle. Beide Bildserien hätte ich nicht in der Zeit geschafft, weil ich einmal nach links und einmal nach rechts gehen musste (hätte Frau einen besseren Orientierungssinn, würde sie das mit Süd-Nord oder Ost-West ausdrücken, also sucht euch das richtige aus.

Zuerst gehe ich zu dem interessanteren Objekt – der Weidendamer Brücke. Tonari hatte einmal erwähnt, dass dort junge Paare Schlösser an dem Adler anbringen, um die Festigkeit ihrer geschlossenen Ehe zu dokumentieren.

Beim ersten Mal konnte ich das bestätigen – alles voller Schlösser. Eine Zeit lang später – der größte Teil der Schlösser ist entfernt.

Das erzählte ich meinem Enkel. Nach kürzester Zeit sein Kommentar:

Da haben die ja die Ehe gebrochen!

Wen ich in die andere Richtung gehe, komme ich an die Kreuzung Friedrichstraße / Unter den Linden. Dort ist das große Autohaus von VW. Ich will für die keine Reklame machen, aber was die an Ausstellungen zeigen, ist meist sehenswert bis sehr sehenswert – so gut wie immer kostenlos. Viele Jahre wurde im Untergeschoss auch ein Weihnachtsmarkt aufgebaut, der für Alt und Jung ein tolles Programm bot. Schade, es gibt ihn nicht mehr. Das war einer der wenigen Weihnachtsmärkte, wo man nicht frieren musste.

Und jetzt die letzte Collage von tollen Autos – Bugatti und ??? Nicht, dass ich solch en Auto haben möchte, sie sehen einfach nur toll aus, schon so ein Motorblock ist eine wahre Sahne! Jetzt wird mich kaum eine Frau verstehen können!


Im Dreisprung von Nord nach Süd (14/28) Oranienburger Straße

15. Oktober 2010 27 Kommentare

Ein hochkarätiges Viertel, dieses Berlin-Mitte, in das man gelangt, wenn man hier aussteigt. Als Touristenmagnete saugen einen gleich die Flaniermeile mit Hinterhöfen, das Tacheles, die Synagoge oder am Abend die sehr hübschen Langbeinigen aus dem Rotlichtmileu an. An den echten Damen hängt aber noch ein Oberkörper – zumindest war es beim letzten Mal noch so.

Mit Beinen bis zum Popo und einem Ausschnitt bis zum Knie ...

versuchen sie die Freier zu becircen. Sollte es dabei mal zu heiß hergehen, dann steht gleich ein Hydrant zum Löschen bereit.

Das Postfuhramt hat schon mit spektakulären Kunstaktionen auf sich aufmerksam gemacht – u.a. mit einer Ausstellung von Liebesbriefen im Maxiformat.

An witzigen Plakaten hapert es dort in der Gegend nicht: Jede kommt zu ihrem Recht:

Männer und Katzen sind im Angebot:

Könnt ihr euch noch an den Blogger-Marathon und die Aktion mit dem Cookies-Löschen erinnern – hier hätte man einen entsprechenden Automaten gehabt:

Wirklichberühmt ist diese Gegend für ihre wunderschönen Innenhöfe – liebevoll gestaltet, exzellent begrünt – einladend für eine Erholungspause nach dem ganzen Besichtigungsstress.

Und hier der Link zum Fotoblog.

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Gestern ist ja im Rausch der virtuellen Fotogrüße die letzte Station – der Nordbahnhof – etwas untergegangen. Dort geht es ganz intensiv um die ehemalige Teilung Berlins mit allen ihren negativen Seiten. Wer Lust hat, kann ja noch mal nachschauen.

Im Dreisprung von Nord nach Süd (13/28) Nordbahnhof

14. Oktober 2010 4 Kommentare

Die Gegend um den Nordbahnhof ist geprägt von Mauererinnerungen, Vergangenheitsbewältigung und Teilungs- und Todeserlebnissen. Hier, an der Bernauer Straße, konnten die Leute 1961 so unmittelbar wie kaum wo anders erleben, wie es ist, wenn eine Stadt geteilt wird. Die eine Straßenseite bleibt Westen – und die andere wird zugemauert, damit niemandd von dort in die Freiheit springen kann. Eine der bekanntesten Bewohner aus dieser Straße war Regine Hildebrandt, die spätere Ministerin in Brandenburg, die sich oft sympathisch um Kopf und Kragen geredet hat und dann nicht daran, sondern an einer heimtückischen Krankheit zugrunde ging. Doch meiner Meinung lebt sie in so vielen Erinnerungen, dass sie nicht wirklich tot ist.

In diesem Grenzstreifen steht eine Kirche – jetzt muss man allerdings sagen, “stand eine Kirche”, denn die wurde brutal in den 60er Jahren gesprengt, als störend entfernt. Zu ihrem Gedenken gibt es noch die Glocken und eine Kapelle zum stillen Gebet.

Hier, in dieser wirklich gut gemachten Mauergedenkstätte kann man sich gut über vieles aus dieser Zeit informieren. Sie ist wohl eines der meist besuchten Museen Berlins. – Doch, was will das heißen – das Jüdische Museum ist auch stark frequentiert, was aber die Verständigung bzw. den Antisemitismus nicht unbedingt geringer macht. – Und so denke ich auch, sind in den Köpfen der Leute noch immer sehr viele Ressentiments zwischen Ost und West erhalten.

Von "Mauerspechten" wurden die farbigen Teile abgeklopft und versilbert.

Wäre sie so durchlässig gewesen - man hätte mit ihr leben können!

Eine Gedenktafel mit Fotos und ein daneben stehendes erinnern an die Opfer, die sich mit Trennung nicht abfinden wollten. Auch Kinder sind dabei, die mit ihren Eltern gemeinsam den Tod fanden.

Mit sehr gemischten Gefühlen setze ich meinen Weg fort!

Und hier der Link zum Foto.

Im Dreisprung von Nord nach Süd (12/28) Humboldthain

13. Oktober 2010 24 Kommentare

Diese S-Bahnstation hat ihren Namen von dem riesigen Park bekommen, der in unmittelbarer Stationsnähe beginnt und sich über eine riesige Fläche ausdehnt. Ganz bewusst werde ich jetzt nicht nach Fakten googeln oder wikipedien, sondern nur meinen Eindruck auf mich wirken lassen.

Die Schautafel vor dem Park ließ ihn jedenfalls groß erscheinen.

Gleich am Rand des Parks ist ein wunderschönes Freibad – leider ohne Besucher, weil die Temperaturen – obwohl noch August – die Leute eher zu Rollkragenpullovern als zu Bikinis animieren. Und dann wird immer so viel von der Erderwärmung gesprochen – die muss dieses Jahr neben  Deutschland stattgefunden haben.

Schön, das Besucher aufgefordert werden, nicht sinn- und planlos über die Wiesen zu latschen – unschön, dass ein großer Teil der Parkbesucher Analphabeten (oder gar Anal-Phabeten) zu sein scheinen, obwohl sie weder türkisch noch anders ausländisch aussahen. Aber ich kann ja nicht immer und überall den Weltmissionierer spielen – außerdem, vielleicht gilt das ja jetzt nicht.

Habt ihr schon mal einen zweistöckigen Baum gesehen? Hier könnte der Mieter in Parterre und der im ersten Stock Freude haben.

Der obligatorische Link zum Fotoblog darf natürlich nicht fehlen.

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Im Dreisprung von Nord nach Süd (11/28) Gesundbrunnen

12. Oktober 2010 20 Kommentare

Der Bahnhof liegt im gleichnamigen Berliner Ortsteil Gesundbrunnen an der Badstraße, der Schnittstelle der Ringbahn und den Nord-Süd-Bahntrassen. Im Berliner Verkehrsnetz ist er ein stark frequentierter Umsteigebahnhof zwischen öffentlichem Personennah- (U-Bahn, S-Bahn, RB, RE) und Fernverkehr (IC und ICE). Eine Besonderheit für einen Bahnhof seiner Größe ist das Fehlen eines Empfangsgebäudes.

Was macht das Fehlen eines “Empfangsgebäudes” wieder wett?

Das Rieseneinkaufscenter, das der Station seinen Namen abgeguckt hat.

Und was gleicht diese Dominanz der Einkaufsriesen wieder aus? –

Die kleinen Händler, die ihr Obst oder ihre leckeren Backwaren anbieten:

Wenn Tisch und Bäckerei zusammen passen, kann man einer Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen, das kein Bagel sein muss, nicht widerstehen!

Der Link zum Fotoblog darf natürlich nicht fehlen.


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (10/28) Bornholmer Straße

11. Oktober 2010 26 Kommentare

Für mich ist diese Gegend “doppelt belastet” – lange Zeit hat dort mein vorheriger Zahnarzt praktiziert, der einiges “Unheil” angerichtet hat, was dann der jetzige wieder gerade biegen musste.

Außerdem war das eine markante Stelle der Teilung Berlins – denn über diese Brücke durften wir Ostler nicht mehr, da begann das “gelobte Land” – haben wir damals zumindest noch geglaubt.

Und so sieht das gelobte Land heute aus: Fahrräder werden mit 3 Schlössern gesichert, damit am Abend nicht “zwei von ihnen” dastehen. Also mal ehrlich, auf die Kriminalitätsrate hat sich die Vereinigung nicht unbedingt positiv ausgewirkt.

Die Schmierereien gab es nicht – einfach deswegen nicht, weil es keine Spraydosen gab, es gab ja noch nicht mal vernünftige Farbe für die Häuser. Also hat alles seine zwei Seiten. Einmal die überall besprayten Fassaden und anderes:

Zum anderen die gut anzuschauende Farbigkeit der Häuser, die mein Auge und meinen Fotoapparat immer wieder erfreuen.

Und hier der Link zum Lampenfoto.

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Bei Blogspot gibt es ein Blattfoto, das außer Konkurrenz zur Freude für Frau Kunterbunt läuft. Salat soll ja gesund sein, besonders für solche Fitnessbestrebten.

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