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Archiv für die Kategorie ‘Silver-Blogger’

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das E

25. Juni 2011 17 Kommentare

Engpasssyndrom

(toll, mit den vielen s in der Mitte!) Achtung, Brüder und Schwestern aus der “Bananenrepublik” – aufgepasst, hier geht es um alte Zeiten!

Eine besonders in Ländern mit Mangelerscheinungen verbreitete Wirtschaftskrankheit. Mal betraf der Engpass die Bananenlieferung, mal waren es die Damenkleider in violett und Größe 38, die nicht geliefert werden konnten, aber sehr oft waren es auch die Papiertaschentücher oder das Toilettenpapier, was nicht in gewünschter Menge vorrätig war.

Die davon Betroffenen verbrachten einen großen Teil ihrer Freizeit damit, in Schlangen zu stehen, Verkäufer zu Bück-Aktionen zu überreden oder zu überlegen, was sie gegen was tauschen könnten. Das Stehen in der Schlange war nicht so bunt und lustig wie diese hier anzusehen – es kostete einen großen Teil der Frei- oder Arbeitszeit. Die Westschwestern und -brüder haben sich immer darüber mokiert, dass wir in der Arbeitszeit einkaufen gingen – ja – danach gab es ja viele Sachen nicht mehr. – Das Schlangestehen war aber sehr gut dafür geeignet, neue “Wirtschaftskontakte” zu knüpfen – falls der oder die Stehende ein kommunikativer Mensch war.

Und denkt jetzt bitte ja nicht, dass die Krone bedeuten soll, in diesen beschriebenen Ländern sei der Kunde König gewesen – das fällt mir ja sogar heute noch schwer zu behaupten – auch heute wollen die nur mein Bestes von mir – mein Geld.


Zu DDR-Zeiten: Tausch von blauen Hunnis gegen zartgelbe Fliesen? Doch woher den begehrten West-Hunni bekommen???

Deswegen war diese Erkrankung sehr oft mit der V…-Allergie verquickt, aber die behandle ich eben erst unter “V”.

Ein Engpass in den Blutgefäßen ist oft Folge von Völlerei oder zu ausgeprägter Charakterschwäche mit Rauchen und zu viel essen (siehe da!)

Ein wirklich natürlicher Engpass = einer, der in der Natur vorkommt, kann sehr schön aussehen.

Durch dieses kleine Loch wurden die begehrten Artikel wie Aal oder Ananas oder "Alleswasessonstnochnichtgab" durchgereicht - nur so viel, wie durch das Loch passte!

Shoppen in purple …

21. März 2011 23 Kommentare

hat für manche Leute einen ganz besonderen Reiz. Ich habe festgestellt, dass ich zu den “manchen Leuten” gehöre – und damit muss ich jetzt leben. – Sunny schrieb ja mal vor einigen Tagen in einem Kommentar bei mir, dass ich die “shopping-Queen” gewesen wäre. Damit ihr das glaubt, bringe ich jetzt Beweise. – (Die Verpixelung ist nicht für das Incognito, sondern wegen der Eitelkeit)

Vor langer Zeit erstand ich die oben nicht zu sehende (und jetzt relativ enge) Hose und die Uhr – das war der Beginn der purple-invasion. Beim Ruhrpottbesuch in Essen folgten die Stücke “Jacke, Rollkragenpullover und Schuhe” – alles für einen unschlagbar günstigen Preis – da kaufen andere noch nicht mal einen einzelnen Schuh für das Geld.

Und als ich meinen Kummer besänftigen musste, als Sunny wieder abgefahren war, kam noch eine langärmlige lange Bluse und eine sehr lange Weste dazu – die 11,00 € insgesamt musste das Budget dann auch noch hergeben.

“Lila Konsequenzen” habe ich dann gezogen, als ich meinem “Guggel-Ei” auch noch ein entsprechendes Kleidchen verpasst habe.

Den Computer-Oscar erhält …

3. März 2011 36 Kommentare

Frau MissLu, genannt Lucie, aus Duisburg.

In unermüdlicher Bereitschaft gab sie Hinweise, ließ sich am Telefon ein Ohr abkauen, entdeckte unerschrocken versteckte Windows-Fallen und Häkchen, kam auch in den vertracktesten Situationen auf gute Ideen und hat es sich somit mehr als redlich verdient, die Patentante von

Oscar, dem Computerbaby

zu werden.

Lucie, ich danke dir einfach ganz, ganz herzlich – ohne dich wären in einigen Situationen Verzweiflungstränen geflossen – so waren es meist nur Wuttränen, wenn es nicht gleich so klappte, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Und hier Fotos von der Patentante:

Das Nikotin beflügelt stets und ständig ihren Geist, auch wenn es ein wenig alt zu machen scheint. Der Fotoapparat ist neben dem Computer ihr nächstliebstes Hobby. Zu Bärchen Beutel entwickelte sie sofort ein herzliches Verhältnis – aber er hat ihr ja auch was mitgebracht, um sich bei ihr einzukratzen. Über die neue Haarpracht hat sie beim kalten Zoobesuch sinniert, denn die hätte vielleicht warm gehalten.

Vom Zoo in Duisburg zeige ich euch ab morgen einige Fotos.

Und hier noch einige ungequälteänderte Fotos von Lucie – bis auf eines, das ist “Kunst”.

Clara(clon) mit Damenbart auf der Flucht – Update!

1. Februar 2011 31 Kommentare

Wanted!

(Das Projekt von Paradalis und Mariannes Beitrag vom heutigen Tag brachte mich auf diese eigenartige Photoscape-Spielerei-Idee)

 

ClaraClon mit leicht misslungenem Nasen-MakeUp!

Frau podruga machte irgend eine (abträgliche) Bemerkung über diese umwerfend schöne Nase. Sie hat mich unbeabsichtigt viel Geld gekostet und ich habe für sie folgendermaßen gelitten: (Und an diesem Foto ist nichts, aber wirklich nichts geändert, retuschiert oder sonstwas, es war meine komplizierteste Nasenoperation, die je von den 3 gemachten erfolgt ist) Ich stelle das Foto nur in klein ein, damit ihr nicht zu sehr erschreckt. – Vor kurzem habe ich mit der Frau, die ich bei dieser Operation im Zimmer kennen gelernt habe, unseren 4jährigen Nasengeburtstag im chineischen Restaurant gefeiert.

Und damit ihr mich besser als eure Clara erkennt, habe ich mir wenigstens noch eine lila Brille aufgesetzt.

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365 mal “Die Sendung mit der Maus Clara”

7. Dezember 2010 87 Kommentare

Foto: Erstellt mit dem Programm PhotoFunia

Sender CLA 1

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Für mich bedeutet dieses eine Jahr “Senden mit Clara” nicht Zahlen von Posts, Kommentaren, Zugriffen oder Blogs – alles reichlich, alles ausreichend  – nein, für mich bedeutet Bloggen hauptsächlich die Möglichkeit, Kreativität und Phantasie zu entfalten. Das, was ich zuvor im stillen Kämmerlein für einen kleinen Kreis von Beschauern vor mich hingefriemelt habe, wird jetzt von mehreren belacht oder be-redet. Und dadurch wird (m)einem Blog erst der Odem des Lebens eingehaucht.

Und damit bin ich beim wichtigsten Grund meiner Bloggerei:
Ich will virtuellen oder realen Kontakt zu Mitbewohnern des Mehrgenerationenhauses von Bloggershausen haben, wie ich es in meiner “About-Seite” nenne. Allein in den Weiten des unendlichen www’s wäre Klein- oder Groß-Clara einsam und verloren, dann könnte sie auch Notizbücher vollweinen mit Lebensbeichten oder ähnlichem.

Historie:
Den Tag meines ersten Posts bei Blogspot kann ich nur in etwa ahnen, da ich es nirgendwo aufgeschrieben habe – ich weiß, es war Anfang Dezember. Bei der Aussiedlung des Blogs zu WordPress im März ging einiges schief. Der genaue Tag ist mir deswegen auch egal, euch hoffentlich auch. – Fremd war mir von Anfang an nicht viel, da ich schon einige Zeit gelesen hatte. Sicherlich wurden im Laufe der Zeit viele Sachen perfekter, einfacher, klarer.
Der Anfangsblog hatte die Bezeichnung

“Himmelhoch jauchzend – total normal – zu Tode betrübt”
kurz: “jauchzend-normal-betrübt” als URL.

Aus dieser Zeit kommt der Name “Himmelhoch” – der Avatar ist eine grüne Pflanze. – Dieser Blog existiert noch für besondere Fotos, die auf schwarzem Hintergrund besser aussehen.

Clara” kam dann irgendwann als Vorname hinzu, da ich nicht immer mit meinem “Familiennamen” angeschrieben werden wollte.
Freidenkerins Wichtelpostkarte war die Grundlage des neuen Avatarbildes. Die URL  des jetzigen Blogs entstand aus lauter Dusseligkeit, weil ich nicht wusste, dass man diese nicht mehr ändern kann. – Allmählich setzte ich “Clara” als Markenzeichen ein und verpasste ihr einfach “Allerleiweltsgedanken“, die sie manchmal sogar hat.

Als ich meinte, dass Fotos einen besseren Platz verdienen, kam der Fotoblog “Claras unbestechliche Kamera” hinzu, der aber weniger aus exzellenten Fotos, als aus geschickt verunstalteten Fotomontagen besteht . Ob alles so bleibt mit den drei Blogs, weiß ich immer noch nicht, aber ich weiß, dass hier was weniger wird.

Von denen, die am Anfang kommentiert haben, sind (leider) einige auf der Strecke geblieben, weil entweder die gegenseitigen Sympathien oder die zur Verfügung stehende Zeit nicht ausreichten. Ab und an riefen einige meiner halbfrechen Worte oder Fotos auch schon mal Pädagogen auf, sich in ihrer Freizeit mit meiner Erziehung oder meinem Seelenheil zu beschäftigen, wofür mich mich natürlich bedanken möchte, auch wenn ich das vom Prinzip her vielleicht auch schon alleine kann.

In Blogspot hat am 14. 01.  2010 podruga, die zum Glück auch heute noch dabei ist, den ersten Kommentar  abgegeben zu “Entbindung vor 40 Jahren“. Der Wortlaut:

interessant ist das! schon das wort entbindung ist fast aus dem sprachgebrauch verschwunden. überhaupt hat sich in den letzten jahrzehnten viel geändert. zum glück für meine generation. was bin ich dankbar, dass es geburtshäuser gibt!
meine kinder hatten/haben auch keine haare. ich bin aber auch in diese beflaumten, kleinen glatzen so was von verliebt!

Dicht auf folgten chinomso und Anna-Lena. Leider wurden die Kommentare bei der Umsiedlung nicht übernommen.

Eine große Freude habe ich jetzt vor kurzem erfahren – da hat sich ein anonymer Leser geoutet – als nicht mehr anonym. Es muss davon noch einige mehr geben, was ich anhand meiner Zugriffszahlen vermuten kann. Es bleibt jedem überlassen, wie er hier schnupfelnd liest – offen, geheim oder mal so / mal so. Hauptsache – es gefällt.

Gegenwart:
Vertraut sind mir viele geworden durch das, was sie über sich schreiben oder wie sie schreiben, aber einige von ihnen sind mir regelrecht ans Herz gewachsen, auch wenn ich sie noch nie persönlich in den Arm nehmen konnte. Die, bei denen ich das konnte und gemacht habe, die sind mir wichtig geworden. Ich kann nur sagen:

Es gibt für mich liebe BloggerInnen, liebste MitschreiberInnen und allerliebste Posts-in-die-Welt-SetzerInnen – und das alles natürlich mit Kommentaren gewürzt. Danke euch allen und ich bitte euch, dass das so bleibt!

Clara, die überall – ob hier mit Pseudonym oder im echten Leben mit ihrem Alias CHH – als bunter Hund bekannt ist, kann nur das Foto aus dem Tier-Alphabet etwas abgewandelt einstellen und sagen:

Ich bleibe euch erhalten – und das soll nur indirekt eine Drohung sein. Ich muss doch jeden Tag von neuem wissen, warum ich eine DSL-Flat bezahle.

In diesem Blogjahr werde ich 66 und man wird immer noch über mich singen können: “66 und kein bisschen weise, aus gehabtem Schaden nichts gelernt”. Also müsst ihr und mein Hund nachsichtig mit mir sein – ihm habe ich das schon ein wenig erleichtert.

Man sagt ja, um sein Leben vollendet gelebt zu haben, muss man ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen / gebären.
In steter Pflichterfüllung  habe ich ein Bloghaus gebaut, dort das Fotoblogkind zur Welt gebracht und nun – last but not least – habe ich in viele von euch den Baum des Tieralphabets gepflanzt, damit er wachsen und gedeihen soll und jede Woche üppig Früchte trage.

Und jetzt gehen wir zum lustigen Teil über, es kommt der Kinderkanal von Oma Clara, schließlich haben die Fernseher meiner Kinderzeit wirklich so ausgesehen.

                                                                             Foto: PhotoFunia

Der Tisch ist gedeckt, ich bitte euch ins Speisezimmer, (ab 17.30 Uhr zu betreten) welches sich in Claras Zweitwohnsitz befindet:

Solltet ihr nicht auf mich gehört haben und doch selbst ein paar Leckereien mitgebracht haben (wie das bei meinen exzellenten *grins* Kochkünsten immer angebracht ist), dann habe ich in der Küche ein kleines Büffet (ca. ab 18.00 Uhr zum Sturm freigegeben) aufgebaut – dort könnt ihr alles abstellen und dann euren kulturellen Beitrag *grins* aufführen.

Danke schon mal für alles!

 

“Frühvergreisung” oder doch “Einsteinpotential”?

3. Dezember 2010 41 Kommentare

Ausgangssituation:

Bevor ich die Wohnung verlasse, schmiere ich mir noch schnell ein Wurstbrot (Stulle in Berlin, Schnitte in Sachsen) auf die Hand, greife den Brief für das “Finanzamt” (ersetzbar durch jede andere wichtige Institution)  und hänge mir an den linken  Mittelfinger die Mülltüte, um sie unterwegs zu entsorgen.

Situationsbeschreibung:

Als ich vor dem Briefkasten gerade im Begriff bin,  den Rest meiner Stulle in den Schlitz zu stecken, fällt mein Blick auf die linke Hand???? Mülltüte noch vorhanden!!! Das heißt, Sprint zurück zur Papiertonne, um den fälschlich dort deponierten Brief vor der nächsten Nachladung zu bergen. Ich kann nur hoffen, dass ich ihn tatsächlich bei “Papier und Pappe” eingeworfen habe  und nicht bei “Hier nur Müll und Restabfälle” – bitte, bitte, Herr Einstein, hoffentlich haben Sie wenigstens in diesem Moment mit ihrer genialen Zerstreutheit positiv auf mich eingewirkt, wo ich Ihnen doch schon mit einem Foto gehuldigt habe, da ich auf jeden Fall die sprichwörtliche Zerstreutheit eines Professors nachweisen kann.

Natürlich sind auch andere Kombinationen möglich, nur Brief oder Mülltüte im Mund sind unangenehm allein bei der Vorstellung und die Mülltüte passt auch bei größter Anstrengung nicht in einen Briefkastenschlitz.

Wolke 9 (7) oder “Verliebt man sich mit fast 70?”

27. November 2010 25 Kommentare

Gestern Alter – heute Alter – morgen claraübliche Heiterkeit.

Da müsst ihr mit mir durch, wenn ihr das lest – aber nur, wenn ihr wollt. Es ist ein wirklich von mir ernst gemeintes Thema, denn ich und einige von euch sind ja auch nicht mehr 18 oder 35 oder 50 – also betrifft es viele von uns. Es geht um den Film am Do. in Arte “Wolke 9″ (gedreht 2008, Regisseur: Andreas Dresens, bei der Uraufführung in Cannes 10 Minuten standing ovations).

Inhalt:

Vornweg gesagt empfand ich den Film als laut und als leise – laut in allen Elektrogeräten wie Näh- oder Kaffeemaschine, Rasierapparat, Telefonklingeln, Eisenbahngeräuschen und in den Reaktionen des betrogenen Ehemannes – leise in den Dialogen des Liebespaares; (viel zu leise für schlecht hörende Seniorinnen, die dem Dialog lauschen wollten) und leise auch in ihren Empfindungen.

Ich empfand ihn auch als alt und als neu – alt wirkte er auf mich durch die Wohnungseinrichtungen, die hätten DDR der 70er Jahre sein können. Vielleicht war das der Hauptdarstellerin Ursula Werner (* 1943; dafür mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet worden) geschuldet, eine der bekanntesten Schauspielerinnen im Berliner Maxim-Gorki-Theater im letzten Jahrhundert, die eine fast 70jährige darstellte.Neu war er, weil man Liebe im Alter bis zur Schmerzgrenze visuell und akustisch darstellte – mir hätte manchmal etwas weniger Darstellung und mehr Phantasie ausgereicht. Dieses Gefühl habe ich aber auch schon bei jungen, attraktiven Schauspielern gehabt – Ich will auch da nicht von A wie “Animieren” (oder “Anmache”  – je nach Filmgengre) bis Z wie  “Zur Seite roll und Einschlaf” dabei sein – das würde ich im realen Leben auch nicht wollen, ich bin doch kein Spanner). Ich  muss nicht alles bis ins Detail sehen und hören, ich habe Phantasie genug und ich bin doch in keinem Oskar-Kolle(?)-Film.

Besonders erheiternd fand ich den Regieeinfall, einen Chor von Damen um die 70+ mit leicht lüsternem Gesicht frivole Lieder singen zu lassen und hinter den Gesichtern die verschiedenen Gedanken zu erahnen – köstlichst!

Inhalt lt. Wiki: Inge geht auf die 70 zu und ist seit dreißig Jahren mit dem älteren Werner verheiratet. Die Ehe verläuft routiniert, ist aber noch in Takt. Die Beiden haben noch Sex und sind bis Dato glücklich. Sie ist Änderungsschneiderin und er ist pensionierter Lehrer, der sich die “Eisenbahn” zum Hobby gemacht hat. Als Inge für den noch älteren Karl (76) eine Hose ändert, beginnt sie eine Affäre mit ihm. Erst kämpft sie noch dagegen an, weil sie ihre Ehe nicht aufs Spiel setzen will, doch gegen ihre Gefühle ist sie machtlos. Nachdem sie sich ihrer Tochter Petra (Werners Stieftochter) anvertraute und von ihr den Rat bekam Werner nichts zu sagen, beichtet Inge schließlich ihre neue Liebe. Es kommt zum Streit und sie zieht zu Karl. Nach einem gemeinsamen Familienfest gehen die Eheleute noch ein Stück zusammen und erinnern sich an gemeinsam Erlebtes. Später trennt sich Inge von Werner, der es scheinbar verkraftet. Eines Nachts erhält sie einen Anruf von Petra…. Nach der Beerdigung lebt Inge bei Karl.

Für mich blieb offen, hat der beim Erfahren der Situation sehr rabiat, fast schon brutal reagierende Ehemann seinem Leben selbst ein Ende gesetzt oder waren es natürliche Ursachen. Karl, der Liebhaber, hatte so etwas humorvolles, verständnisaufbringendes – aber auch ein Feuer der Leidenschaft in sich – ich konnte sie verstehen – aber nach 30 Jahren Ehe, wenn alles schon in den festesten (Abstell-)Gleisen verläuft, ist so ein “Umrangieren” gar nicht so leicht.

Ich würde mich freuen über Meinungen, besonders von Leuten,die den Film auch gesehen haben.

Was wirklich zählt im Leben

26. November 2010 43 Kommentare

In der Computerbeilage meiner Zeitung wurde von der Webseite www.was-wirklich-zaehlt.de berichtet. Der Frankfurter Fotograf Tom Abraham wollte die Fragen nach dem Sinn des Lebens von Menschen beantwortet bekommen, die aufgrund ihres hohen Alters viel Lebenserfahrung gesammelt haben.Und dazu fotografierte er Senioren zwischen 64! und 98 Jahren, zusammen mit einem Gegenstand, der ihnen sehr viel bedeutet.

Ich habe mir die Seite mal angesehen .  “Wie ich schon immer sage, ich will nicht alt werden.” Und: Die meisten haben einen unfähigen Zahnarzt, denn so kann man Leute mit Zahnersatz einfach nicht rumlaufen lassen.

Entweder, muss ich endlich lernen, den Begriff “Seniorin” für mich zu akzeptieren – aber er passt so überhaupt nicht zu mir – oder man muss die Altersgrenze für diesen Begriff hochsetzen. Hätte Herr Abraham vor meiner Tür gestanden, ich hätte ihn wohl mit solchen Fotos erfreut:

  1. Clara mit Turnschuhen, Jeans, Rucksack, Pink-Jacke und Fotoapparat entspricht genau der landläufigen Vorstellung einer Seniorin, hihi!
  2. Oder auch das mit ihren Lieblingszahnbürsten - denn zwar spät, aber nicht zu spät hat sie die Wichtigkeit dieser Utensilien erkannt.Nun sage aber bitte keiner, das Foto sei albern! *grins*
  3. Das Bild aus ihrem Lieblingsauto mit den genau auf ihre Größe zugeschnittenen Sitzen könnte aufklärend über die Fahrgewohnheiten von Seniorinnen sein.
  4. Aber den Vogel schießt Clara auf dem Kamel ab. Ich ringe gerade mit mir, denn das könnte ja ein wunderbarer K-Beitrag sein – doch ich habe das Ringen verloren, K wird etwas anderes.

Kategorien:Clarageschichte, Fotoarbeiten, Silver-Blogger Schlagworte:

Liebe ist …

5. August 2010 11 Kommentare

wenn du auch noch mit 70+ mit dem Partner, den du schon 50 Jahre kennst, Hand in Hand und munter miteinander schwatzend durch einen Park spazierst, ohne dass dir der Gesprächsstoff ausgeht! Und ab und an gibt es ein Küsschen!

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Die eine Freude, von der ich gestern gesprochen habe, hat sich verdoppelt.

Mein Foto von der “Grünen Zitadelle in Magdeburg = Hundertwasserhaus” (bzw. natürlich nur ein Link zu meiner Seite) wurde für würdig befunden, auf einer offiziellen Magdeburgseite zu erscheinen. – Ich war so frei und habe diesen Spam freigeschaltet.

Die andere Überraschung ist folgende:

Gilt nicht mehr, ich habe Post löschen lassen!

Neugierig wollte ich mir das Blog von dem beim Bloggermarathon bis gestern führenden Sumit ansehen. Als es dort um hochwertigste Foto-Manipulationen ging, konnte ich mir einen Begeisterungskommentar nicht verkneifen – so gut möchte ich auch “manipulieren” können, dass  ein Apfel das Innenleben einer Apfelsine bekommt. Gesa, du musst da mal reingucken, da ist auch so eine schöne Füllhalterfeder verarbeitet.

Reaktion nach kurzer Zeit per Mail: “Clara, du hast gewonnen! Du hast den 1000. Kommentar geschrieben”.

Ihr wisst ja vielleicht noch, wie ich das bei meinem 1000. gemacht habe:

Zwei durften jeweils 5 Wunschwörter äußern und ich habe für euch die Geschichte vom “Sommerfest in Bloggerland”  geschrieben.

Die heutige Jugend – Sumit ist noch Student – arbeitet da ökonomischer und “lässt schreiben”. Ich bekam die Möglichkeit, einen Post zu erstellen mit “Fotomanipulationen  à la Clara”, den ich aber inzwischen zurückgezogen habe.

Sag “ja” zu Clara!

29. Juli 2010 14 Kommentare

Ich bin dann mal weg! ...

aber nicht wie HaPe jacobswegwandernd, auch nicht gleich und sofort – sondern erst ab 30. Juli mache ich mich auf die Socken – aber nur schlappe 42,schießmichtot Kilometer, ach nein Tage. Ich wollte mal meine Leidensfähigkeit testen, mal sehen, wie weit man sich in meinem methusalemischen Alter schleppen kann.

Ich will mit dem Fotoblog am Bloggermarathon teilnehmen, habe aber den Button hier installiert, weil im Fotoblog für solche Sachen bei diesem Theme kein Platz bleibt!.

Ich kann euch also nur bitten, gebt mir nach den Regeln der Kunst eure Stimme, denn ich habe den Ehrgeiz, wenigstens bis zum Erreichen des Rentenalters Mitte August dabei zu sein, denn Rentner-Marathon ist selten!

Is ja auch erst mal egal, ich muss jetzt ganz schnell meine Blog(kunden)verschreckenden Fotos noch vorher posten! Also, husch, husch zum Fotoblog!

Clara in jungen Jahren, mit dunklen Haaren – ja, so werbe ich jetzt für mein Fotoblog!

Und morgen erkläre ich noch einmal genau die Regeln, wie es abläuft!

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Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?  Einer der komischen Suchbegriffe gestern lautete:

Ich und mein Foto hatten Streit.

(Ich schwöre, ich habe das nicht erfunden!)

Die zweite Sache finde ich auch recht ominös:

“sicher desinfektionsmittel knie autokind”

Muss ich das verstehen? Soll ich mein “Autokind Leon” übers “Knie” legen, weil es mir sicher wieder das ganze Desinfektionsmittel weggeschluckt hat? – Is ja aber auch wirklich allerhand!

Hurra, ich habe einen Job, …

3. Juli 2010 30 Kommentare

… leider unbezahlt, aber immerhin voller Spaß!

  • Ich sitze täglich länger am Computer als mich je ein Bildschirm im Büro hat davor sitzen sehen
  • Ich produziere täglich mehr Buchstaben und Ideen(unsinn) als es je ein Chef von mir zu sehen oder zu lesen bekam

und, vor allem

  • ich trinke täglich mehr Kaffee als je in eine Angestellte in einem Bürojob hineinfließen konnte!

Wie das mit dem täglichen Kaffeekonsum so ausschaut, könnt ihr hier sehen!

Aber wie das manchmal beim Arbeiten auch geht, erzähle ich euch noch schnell:

Eine Blogbekannte bat mich um unterstützende Mithilfe bei einer kleinen Rede, die sie halten muss. Ich dachte “Kein Problem” und sagte zu, erfreut über meine angenommene stilistische Kompetenz.

Dass mir dann aber der fertig bearbeitete Text in der Tasche von meiner auslaufenden Wasserflasche eingeweicht und unkenntlich gemacht wird und danach – auf dem Balkon zum Trocknen ausgelegt – vom Wind in den Garten geweht wird – das sind alles die Imponderabilien des Bürojobs zu Haus. Bei dieser Hitze musste ich zwei Etagen runter und vor allem zwei Etagen wieder rauf. Wer bedauert mich?

(Seit ich im Jahr 2000 dieses unmögliche Wort versucht habe, meinem damaligen Chef auszureden, seit dieser Zeit verwende ich es selbst mit Vorliebe – es sind die Unwägbarkeiten des Lebens – als Erklärung für diejenigen, die jetzt zum Fremdwörterbuch greifen müssten.

Es gibt Leute in der Bloggerwelt, die sagen dann “Oh Sch…” oder einfach nur “oh nein

Helden und Heldinnen

23. Juni 2010 55 Kommentare

(Vornweg sei gesagt, dass der Text nicht von mir ist (er wurde mir im Internet von Freunden zugespielt), ich aber durchaus mit mehreren Passagen davon konform gehe. Seit 2004 mache ich relativ oft Kinderbetreuung und konnte da so meine Erfahrungen machen.)

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Bist du vor 1980 geboren ?

Bitte weiter lesen !

Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun?

Aber du solltest trotzdem weiterlesen, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation, zu der du ja auch gehörst, keine Helden hervorbringen wird!

Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

Wir sind Helden!

Warum ?

Wir saßen im Auto ohne Kindersitz, ohne Sicherheitsgurt und ohne Airbag!

Unsere Bettchen waren mit Farben voller Blei und Cadmium gestrichen !

Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns begeistert in den Mund steckten …

Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger!

Wenn wir zu faul zum Laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes – natürlich ohne Helm!

Der strampelte sich ab und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten !

Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen durch Bruder, Schwester, Neffe, Freunde der Eltern oder so.

Auch das Fahrrad (nicht Mountain-Bike!!) war meistens entweder zu groß oder zu klein !

Überhaupt hatte ein Fahrrad keine Gangschaltung. Und wenn doch, dann nur eine mit 3 Stufen !

Und wenn du einen Platten hattest, lerntest du vom Vater, wie man das selber flicken konnte !

(Am Samstagnachmittag – mit Wassereimer, Schlauchwerkzeug, Schmirgelpapier und Gummilösung …)

Wasser tranken wir aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen!

Einen Kaugummi legte man am Abend auf den Nachttisch und am nächsten Morgen steckte man ihn einfach wieder in den Mund !

Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten,…), keiner scherte sich um Kalorien – und wir wurden trotzdem nicht dick!

Wir tranken Alkohol und wurden nicht alkoholsüchtig!

Wir tranken aus der gleichen Flasche wie unsere Freunde und keiner machte deswegen ein Theater oder wurde gleich krank !

Wir verließen frühmorgens das Haus und kamen erst wieder heim, wenn die Straßenbeleuchtung bereits eingeschaltet war.

In der Zwischenzeit wusste meistens niemand, wo wir waren -  und keiner von uns hatte ein Handy dabei !!!

Wir haben uns geschnitten, die Knochen gebrochen, Zähne raus geschlagen und niemand wurde deswegen verklagt. Niemand hatte Schuld – außer wir selbst.

Das waren ganz normale, tägliche Unfälle und manchmal bekamst du hinterher sogar (als erzieherische Zugabe) noch eins auf den Po!

Wir hatten nicht:

Playstation, Nintendos, X-box, 200 Fernsehsender, Videos, DVDs, Dolby-Surround-Sound, iPods, eigene Fernseher, PCs und Internet, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys …

Wir hatten Freunde !

Wir gingen einfach raus und trafen uns auf der Straße.

Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten.

Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln und gingen einfach hinein.

Ohne Termin und ohne Wissen unserer Eltern!

Das Fernsehprogramm begann erst um 18 Uhr !

Die Eltern bestimmten, was und wie lange „TV-geglotzt“ wurde !

Wir bauten Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten.

Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar!

Wir spielten Straßenfußball, und nur wer gut war, durfte mitspielen. Wer nicht gut genug war, musste zuschauen und lernen, mit   Enttäuschungen umzugehen !

Und das ging auch ohne Kinderpsychiater!

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbeurteilung!!

Wir machten unsere Pausenbrote selber, nahmen am Morgen einen Apfel mit und wenn wir das vergaßen, konnte man in der Schule nichts kaufen !

McDonalds … Burger-King … Döner-Bude Snack-Bar … Imbiss-Stand … Pizza-Ecke…………….

Fehlanzeige !

Zur Schule gingen wir (auch im Winter) zu Fuss!

Schulbusse?? Gab´s nicht!

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen.

Das war klar und keiner konnte sich verstecken.

Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstieß, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxten.

Im Gegenteil:

Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

Na so was!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Geboren vor 1980!

Gehörst  D U auch dazu ? Gratuliere ! Wir sind HELDEN !

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Und dazu das Foto: Und morgen gibt es dann dazu die Fortsetzung zum Foto.

Geschichte in Arbeit

23. Mai 2010 11 Kommentare

Psssst, seid mal ganz still!

Dann könnt ihr hören, wie Claras Gehirnwindungen knarren – da muss doch gleich mal was mit einem Alsterwasser (für die Nordländer) oder mit einem Radler (für die Südländer) geschmiert und gekühlt werden.

Clara ist schwanger!

Die Eltern-Familie besteht aus einer Grundmutter (Clara) und neun Leihmüttern, die ihr genetischen Beistand geleistet haben.

Zum Glück haben Ultraschalluntersuchungen ergeben, dass es nur eine Geschichte ist, die sie – nicht in ihrem Uterus – sondern in ihrem Gehirn umherträgt. Schließlich wollen all die guten Ratschläge der Mütter

Martha, Sunny, Rosenruthie, Seelenbalsam, Eva Felicity…,  Anna-Lena, Freidenkerin, Sabina Farbenreich und Andrea Katzenchaos

beachtet werden. Na, wenn das nicht eine echte Regenbogenfamilie ist, dann weiß ich nicht, welche sonst.

Die Geburtsanzeige wird lauten: Kommentargeschichte

Aber dann hat sich Clara ja noch ein Eigentor geschossen, in dem sie eine zweite Geschichte angeboten hat. Die Gewinnerin Seelenbalsam hat Stichworte geliefert, die aussprechbar, nachvollziehbar und irgendwie kompatibel gemacht werden können. Bei chinomso hätte ich es mir gleich denken können, denn sie hat ja schließlich “Nüsse” und keine Stichworte angekündigt. – Ich gebe euch nur eine Kostprobe: “Lederhosenpflegemittel” – das kann man ja gar nicht in einem Atemzug aussprechen.

Wenn also hier irgendwann mal wochenlang “Blogpause” steht, wisst ihr, ich knabbere an chinomsos Nüssen.

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Zukunft – nass, neblig, etwas clärig

21. Mai 2010 21 Kommentare

Keine von diesen allseits bekannten

  • Wahrsagerinnen
  • Glaskugelbetrachterinnen
  • Pendel-in-Schwung-Setzerinnen
  • Handleserinnen
  • Quacksalberinnen
  • Kartenlegerinnen
  • Kaffeesatzleserinnen

und wie sie alle heißen mögen, diese

Zukunft-vorhersagenden-Zünfte,

würde wohl jemals mit diesen geschäftsschädigenden Attributen “nass” und “neblig” für ihre “Kunst” werben – die Kundinnen kämen nicht, wendeten sich entsetzt um  oder gingen zur Nachbar-Quacksalberin.

Nur Clara, die blogbekannte Alchimistin, ist anders. Ihr schwarzer Humor ist schon fast sprichwörtlich, die Wahrheit springt ihr förmlich aus dem Gesicht und sie kann es sich leisten – ihre Kundinnen kommen wieder.

Ihr einziges Wahrheitsfindungsinstrument ist die Kugel.

Im ursprünglichen Zustand kann man diese Kugeln hier sehen:

Hilfe, mein Balkon muss zum Frisör

In diesen Zauberkugeln kann sie u.a. sehen, dass vielleicht schon eine von euch, die jetzt die Kugeln kommentierend betrachtet, in Bälde eine Clara-Geschichte bekommt, mit der sie hoffentlich zufrieden ist.

Wenn es momentan vielleicht auch warm und trocken sein mag, so heißt es eben doch:

Die Zukunft ist nass und nebelig!

Sehen Sie doch selbst, meine Damen und Herren!

Sieht sie nicht dennoch wunderschön aus – unser aller verfeuchtete und vernebelte Zukunft?

Auf einem kleineren Zukunftsplaneten sind die Farben leuchtender – durch die Feuchtigkeit!

Und das ist Claras Zukunft – die gibt sie  nicht ab!

(K)ein fauler Trick …

20. Mai 2010 16 Kommentare

um die Anzahl meiner Kommentare zu fördern!

Meine 999. Kommentatorin (die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass es ein Mann ist, strebt gen 0,5 und meine eigenen Antworten zähle ich ab jetzt auch nicht mehr mit) bekommt von mir eine

Geschichten-Belohnung.

Ihr redet mir – inzwischen mit Erfolg – ein, dass euch meine Geschichten gefallen und auch zum großen Teil zum Schmunzeln bringen. Das ist mir Ansporn genug

Bei Nummer “999″ lasse ich jetzt ganz einfach mal außer acht, dass ich bestimmt die Hälfte dieser Kommentare mit meinen eigenen Fingern auf dieser meiner eigenen Tastatur getippt habe, vorher auch noch mit meinen eigenen grauen, eher ja Silber-Blogger-Gehirnzellen -  ausgedacht habe.

Das Lob von Claudia (siehe “About”) muss ja schließlich wie im Faust “täglich neu erobert” werden.

Lange Rede – gar kein Sinn!

Die 999. bekommt von mir eine Mail, auf Wunsch kann das auch öffentlich passieren. Dann darf sie sich mindestens 5, höchstens 10, Stichworte ausdenken, aus denen ich dann mit hilfe meiner o.g. Zellen eine Geschichte ersinne.

Je weniger diese Schlagworte miteinander harmonieren, korrelieren (ist keine Schweinerei!) sympathisieren, desto länger werde ich brauchen, eine veröffentlichungswerte Geschichte zu basteln.

Bei meinen Wunschenkelkindern, mit denen ich das desöfteren als Gute-Nacht-Geschichte veranstaltete, sahen die Stichwörter in etwa so aus:

Ein rosa, sprechender Elefant mit nur einem Ohr, der fliegen kann

Ist doch klar, wenn man schon damit gestraft ist, dass man ein Ohr verliert und zusätzlich mit der Farbe rosa gezeichnet ist, bekommt man vom lieben Gott als Ausgleich die Flugeigenschaft geschenkt – und damit sich der Elefant auch ordnungsgemäß bedanken kann, muss er sprechen können, denn Gott kann nicht elefantisch. – Noch Fragen?

Die “Lust- und Mitmachmeldungen” zu diesem Post zähle ich gleich mit, ich hoffe nur, dass wir nicht gleich die magische Zahl erreichen!

Typisch, jetzt habe ich einfach vorausgesetzt, dass ihr Lust habt! Habt ihr doch, oder etwa nicht?

Wenn nicht,  erfinde ich mir meine Geschichte eben weiter selbst! Bäh!

Es wird nicht zu lange dauern, die Zahl ist bald erreicht!

Hilfe, mein Balkon …

18. Mai 2010 24 Kommentare

… muss zum Frisör!

(wird gleich erläutert!)

Alle Jahre hatte ich alle Balkonkästen mit allen möglichen Pflanzen bestückt, musste dafür vorher fast alle Talerchen aus meinem Portemonnaie ausgeben, um dann  alle Nase lang welke Blütenblätter zu zupfen, alle Wassertanks  aufzufüllen und alle Augen voll Freude über die Blütenpracht gleiten zu lassen.

Hartz IV-Empfänger müssen sparen, zumindest reden sie immer davon. Also habe ich mir gesagt: Blumen gibt es dieses Jahr nur in den kleinen Pflanzschalen – in den großen, langen Kästen gibt es Rasen – nicht unbedingt englischen, sondern mehr so wie Wiese.

Gesagt, getan – in dem großen Eckladen gab es das:

Auf meinem Balkon gibt es zwar nur für einen Kasten in der Hälfte der Zeit Schatten – aber was für den Schatten gut ist, gedeiht auch in der Sonne, dachte ich mir.

Und recht hatte ich: Nach reichlicher Aussaat, guter Bewässerung und geduldiger Warterei sahen die Sonnenkästen recht gleichmäßig bewachsen aus, wohingegen der Schattenkasten aussah wie eine Landkarte – die schwarze Erde war das Wasser und das grüne Gras war das Land. – Jetzt wissen alle (Erdkundelehrer) Bescheid, wie traurig dieser Kasten aussah.

Das ist einer der sonnigeren Kästen, deswegen relativ gleichmäßig bewachsen. Aber seht ihr nun, dass er zum Frisör muss, alles wächst einfach so, wie es will, mal höher und mal niedriger. Also muss die Schere ran! – Die einzige Lücke habe ich mit einer Kugel bedeckt, um so ganz nebenbei auf dem Balkon immer meine Zukunft vorhersagen zu können – also, meine Zukunft ist lila.

Sicherheitshalber habe ich gleich noch ein paar weitere Kugeln deponiert – die Zukunftsvorhersage aus der einen kann mir ja vielleicht mal nicht gefallen.

Na, hier kann ich mir so viel Zukunft aussuchen, wie ich will, je nachdem, welche mir besser passt.
Vielleicht mache ich das ja mal für Geld, den Leuten ihre gewünschte Zukunft voraussagen – wenn ich dann in Rente bin, Millionen hinzuverdienen kann und langsam aus dem Silver-Blogger-Alter ins Gold-Blogger-Alter übergehe. Da habe ich dann die nötige Erfahrung!

Und nach dem “Frisör” sah der Balkon dann so aus:

Jetzt habe ich erst mal in die Lücken Blumen nachgesät – mal sehen, was am Ende rauskommt.

Ja, vielleicht machen sich einige Bio-Leute in Bloggershausen Gedanken, was ich denn so mit dem abgeschnittenen Gras machen möge?!?!?!?!?

Dafür halte ich mir extra ein Pferd auf dem Balkon und das wird immer gut gefüttert!

Aber wenn frau mal mit aufmerksamen Augen – die nicht durchs Regenwetter verwässert werden – durch die Gegend geht, sieht sie, dass manche Balkons viel dringender zum Frisör müssten – nur dort wäre Abschneiden schon wieder schade!

Beim ersten ganz besonders:

Und wenn ihr dann noch ganz weit unten guckt, da habe ich ein zweites Pferd adoptiert – auf Wunsch einer nicht näher genannt werden wollenden Dame – die meint, das Pferd sollte auch Pink-Gras fressen können. Die Begründung gibt es in den Kommentaren. – Meines darf weiter Grüngras fressen, da ja Nachwuchs auf dem eigenen Balkon!!!

Hier ist es, das Pink-Gras-fressende-Milch-Woll-Schwein-Pferd – für alle Situationen zu gebrauchen – allerdings ähnelt das Gras eher gefärbten Spaghetti:

Der arme Staat braucht Geld

30. April 2010 17 Kommentare

Vielleicht hat die eine oder andere schon mitbekommen, dass ich nicht mehr 32,5 Jahre jung bin – spätestens mit dem Silver-Surfer-Post habe ich mein Alter in die Bloggerwelt hinausposaunt. Beim ADHS habe ich den Schaden zu begrenzen versucht und gesagt, dass diese Leute jünger wirken als sie sind. Doch in den Papieren lässt sich kein Alter täuschen, höchstens fälschen.

Also Klartext – bald bin ich doppelt so alt – und, was bekommt man da zur Belohnung: Rente.

Ich habe Glück, ich bekomme sie noch mit 65 – ein Teil der (täglichen) Besucher wird von Glück reden können, wenn er im Alter von 75 Jahren ein monatliches Taschengeld überwiesen bekommt. – Allerdings, viel mehr als ein Taschengeld wird es bei mir auch nicht, doch davon wollte ich jetzt nicht bloggen, denn es ist ja kein Bettel-Blog, sondern ein “Allerleiweltsgedanken-Blog”, wie jeder in der Überschrift lesen kann.

In meinem Leben habe ich bis 1989 schon einmal einen fast bankrotten Staat erlebt. Doch nun habe ich wiederum den Eindruck, dass auch dieser neue alte Staat kurz vor der Pleite steht nach dem Motto:

Gestern standen wir noch vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter!

Hätte er es sonst nötig, sich von armen Leuten unterstützen zu lassen? – Wie er das macht? Einfach so:

Mein Geburtstag ist in der Monatsmitte. Hartz IV und andere Sozialleistungen wie das Berlin-Ticket, die GEZ-Befreiung und ermäßigte Verkehrsmittelbenutzung  werden exakt bis zum 14. Tag des Geburtsmonats geleistet.

Die Rentenzahlung beginnt jedoch erst mit dem 1. Tag des Folgemonats und die Rente wird erst am letzten Arbeitstages dieses  Monats überwiesen. – Das heißt für den normal sterblichen Hartz IV-Empfänger, dass er 2 – 6 Wochen am Daumen lutschen, den Gürtel enger schnallen oder  das Brot auch mal ohne Belag essen muss.

War  die Mutter des jetzigen Hartz-IV-Empfängers  jedoch so pfiffig, ihn erst in den letzten Tagen des Monats “das romantische Licht dieser Welt erblicken zu lassen”, dann reduziert sich die Schmalhans-Küchenmeister-Zeit  um die entsprechenden Tage. Warum bin ich nicht am 30. geboren, liebe Mama? War es so heiß damals, dass du mich unbedingt loswerden wolltest? Du hättest ja 1945 auch mal an meine Zukunft in der Bundesrepublik Deutschland denken können!!! Aber es hätte ja noch schlimmer kommen können – nämlich dann, wenn ich eine “Löwin aus der 1. Dekade” geworden wäre.

Der Ratschlag “Beantrage doch für die Übergangszeit Grundsicherung” ginge auch ins Leere. Wer mehr als 2,60 € (vielleicht hängen an der Zahl ein paar Nullen, die ich absichtlich unterschlagen habe) offen einsehbar – also nicht unter dem Kopfkissen – liegen hat, soll dann doch bitteschön von dieser “Alterssicherung” leben, denn noch nicht einmal ich werde bestreiten können, dass spätestens mit dem 65. Geburtstag

“das Alter angefangen hat.”

Also genießt mich jetzt noch frisch, jung und dynamisch, das ändert sich dann schlagartig.

Mein Foto mit 65:

Vielleicht noch nicht gleich mit 65, aber bestimmt mit 66 ...

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