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Archiv für die Kategorie ‘Stadtführung’

Sprichwort-Bilder im Februar – 22

22. Februar 2012 35 Kommentare

Ja, was nehme ich mir denn nun aus als Stichwort für die Sprichwörter-Lexikonsuche? Trichter? Loch? Verkaufstempel? Spiegelungen?

Auf das französische Kaufhaus La Fayette in Berlin, wo das Foto entstanden ist, trifft alles zu bis auf “Loch” – das wäre ungerecht, denn verkriechen kann man sich dort nicht in einer einzigen Ecke – immer kommen ganz schnell Verkäufer angewuselt, wollen einen bedienen oder zumindest zurechtweisen, dass die oder die Deko oder Puppe doch bitte nicht fotografiert werden sollte, “weil … das Haus nicht in schlechten Ruf kommen will” – alles nach den Punkten hinter “weil” ist einzig und allein meine Definition *grins*

Trichter?” – erfolglos, gibt es in meinem Buch kein Sprichwort dazu

Verkaufen“? – “Gut ausgelegt ist halb verkauft” – das gut auslegen beherrschen die dort vollkommen, die Verkaufszahlen kenne ich nicht

Oder sollte ich lieber “Mit guten Worten verkauft man schlechte teure Waren” wählen? – Doch am besten finde ich: “Wo verkauft wird, da wird gelogen.” - Jetzt wissen wir es, zumindest wird der Preis unangemessen hochgesetzt.

Und zu Spiegel sagt mein Sprichwörterlexikon:

Der beste Spiegel ist ein alter Freund.
Wenn man dich lobt, so sieh’ in den Spiegel.
Die Gestalt sieht man im Spiegel, aber das Herz sieht man im Wein.

**********

Die Verkäufer, die dort eingestellt werden, müssen folgenden Test bestehen: (nach http://witze.net)

Wie wollen sie beweisen, dass Sie eine Verkaufskanone sind?”
“Ich habe eine Melkmaschine an einen Bauern verkauft, der nur eine Kuh hatte. Die Kuh habe ich als Anzahlung genommen.”

Kurz, bevor der Post erscheint, kommt jetzt eine aktuelle Ergänzung. Nachdem ich heute (21.2.) tagsüber bis in den späten Abend hinein mehrere Telefonate geführt habe, die allesamt weder lustig noch erbaulich waren, fällt es mir jetzt soeben wie Schuppen aus den Haaren. Ich weiß, was das Ding in meinem Unterbewusstsein schon immer zu bedeuten hatte: “Es ist ein Strudel -und zwar ein ziemlich gefährlicher. Jemand, der in seinen Sog kommt, muss alle Kraft der Welt aufbieten, um dort heil rauszukommen und nicht unterzugehen. Rettungsringe, Stangen und gute Ratschläge helfen sicher, die Gefahr zu überwinden. – Wie ihr jetzt meine Parabel deutet und rätselt, wem hier geholfen werden muss, das bleibt jedem selbst überlassen.

Zu “Strudel” habe ich weder ein Sprichwort noch ein Zitat gefunden, auch ein Witz war nicht aufzutreiben.

Also dann bis morgen.

Aber vorher noch schnell im Fotoblog gucken.

Kategorien:Projekt, Stadtführung Schlagworte: , , ,

Stippvisite in Leizig – 3

12. Januar 2012 26 Kommentare

Jetzt habe ich euch mit einer Galerie und einer Diashow von Leipzig (hoffentlich) schwärmen lassen.

In einem der vielen Höfe stand diese Klangschale, die mit Hilfe eines Laserstrahls die Zeit anzeigt

Nicht im Zoo und doch sehr berühmt

Das Leipziger Kabarett "die Pfeffermühle" scheint auch schon bessere Zeiten erlebt zu haben

Wohingegen das Gewandhaus durch seinen guten Ruf auch gut überlebt hat - davor der Studentenkeller "Die Bastei"

Diese Turmfiguren in Marktnähe fand ich spannend - oder doch mehr die Löwen?

Ein Leipzigbesuch ohne Völkerschlachtdenkmal - undenkbar! Den Baukran müsst ihr euch wegbeamen!

Völkerschlacht(denkmal) en detail

Dieses Pferd hat eine fantastische Aussicht von der Brüstung des Völkerschlachtdenkmals herab

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Obwohl ich Gudrun nicht gefunden habe, verabschiede ich mich dennoch von Leipzig – Besuchen oder Wiederkommen lohnt sich!

Und damit mein Fotoblog bei WP nicht völlig verkümmert, habe ich dort diese drei Fotos eingestellt:

Börse - Börse hinter Gitterndas Café Riquet

Stippvisite in Leipzig – 1

9. Januar 2012 22 Kommentare

Gudrun, ich komme und du bist leider nicht da *lach*

Gestern habe ich euch schon ein wenig nach Leipzig entführt, indem ich euch mit Herrn Dr. Faust und seinem Begleiter Mephisto “bekannt” gemacht habe. Die beiden kann man an ihrem Standort nicht optimal fotografieren, weil sie überall von Werbung umgeben und verführt werden.

Schon vor ein paar Tagen, Wochen oder gar Monaten war ich mit anderen alten Frauen, die sich vornehm “Großelterndienst” nennen, diese schöne Stadt besichtigen. Leipzig ist wirklich wunderschön geworden – es ist eine Stadt, die nach der Wende richtig aufgeblüht ist, soweit ich das aus meiner bescheidenen Perspektive beurteilen kann.

Ich vergaß total, auf das schöne Börsenfoto bei WP hinzuweisen – keine Angst, ich habe nicht mein altes Portemonnaie fotografiert.

Ich habe so (unendlich) viele Fotos gemacht, dass mir erstens eine Auswahl schwerfiel und zweitens eine Sortierung oder Reihenfolge. Also habe ich sie nur grob sortiert und die “queren” von den “hochkanten” getrennt, damit sie, wenn ich eine Diaschau verwende, einheitlich sind. – Hier und jetzt zeige ich sie als Galeriefotos – leider sind dabei die liebevoll geschriebenen Untertexte der Bilder verloren gegangen. (Das erste Foto anklicken und dann geht sie los, die WP-Diashow)

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Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – Z

19. Dezember 2011 31 Kommentare

So, jetzt sind wir und jetzt haben wir es alle geschafft – wir alle, die hier laut oder leise gelesen haben, sind angekommen. Die Wanderung von A nach Z innerhalb von Berlin war wohl für manche nicht so einfach – fortwährend dieses Bloghoppen von Word zu Press und von Blog nach Spot – schwierige Aufgabe. Ich danke allen, die durchgehalten haben.

Dort, wo ich die schönsten Bilder versteckt hatte, nämlich bei Blogspot, haben leider die wenigsten geguckt. Anfangs war es ja nur so ein Gefühl – aber dann hat Blogspot sein Outfit aufgepeppt und man kann jetzt dort fast alles, was man bei WordPress schon lange kann – auch Zugriffe ansehen.

Jetzt ist Weihnachten wirklich nicht mehr weit – deswegen versteckt sich Clara mal sicherheitshalber hinter dem Bart des Propheten Weihnachtsmannes. So nebenbei will sie euch verklickern, dass sie nicht nur pinkfarbige Jacken hat! Nein, auch Weihnachtsfrau-rote hängen in ihrem Schrank!

Diesen traf sie – zusammen mit einer Freundin – am Hauptbahnhof. Dabei stellte sie fest, dass die Deutsche Bahn AG den bekannten Nietzsche-Spruch vom Zuckerbrot und Peitsche in die Tat umsetzt: Weihnachtsmann und Engel verteilen Schokomandeln und die Hintermänner erhöhen die Preise – und zwar ziemlich saftig, teilweise über 4 %. Sie konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie ein Mikrofon vor der Nase hatte und dazu ihre Meinung sagen sollte.

Am nächsten Morgen war sie nicht bereit, die Zeit zwischen 5.30 und 9.00 Uhr wachend vor dem Fernseher zu verbringen - und das war auch gut so!

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Mit einem Besuch in der Zitadelle verabschiede ich mich bei Blogspot und hier von euch (für dieses Projekt) und danke euch für eure Treue. Wenn ihr noch kurz mit in den Zoo wollt, dann kommt mit zu WordPress.

Tschüss und byebye – für das neue Jahr habe ich schon wieder was vorbereitet – aber nicht so umfangreich.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – Y

17. Dezember 2011 28 Kommentare

Das “Y” zu bedienen, ist ja kaum minder schwer als das X, aber hier gibt es einen unheimlichen Vorteil, nämlich die Yorckstraße in Kreuzberg. Aber die zeige ich euch bei Blogspot.

Bei WordPress habe ich mich mal ausnahmsweise für ein Fremdbild entschieden, und zwar vom General Yorck von Wartenberg, der  am Bebelplatz in Stadtmitte rum-generalt.

Und was bleibt dann letztendlich hier für diesen Blog übrig? Ein Yachthafen. Davon gibt es sehr, sehr viele in Berlin, da wir eine wasserreiche Stadt sind. Am Müggelsee, am Tegler See und natürlich auch am Wannsee sind sie zu finden, wo die Reichen und Schönen, aber auch die Sportlichen und Durchtrainierten ihrem schönen Segelsport nachgehen.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: "Segeln und kegeln sind die drei schönsten Sportarten"

… und das nicht nur in Berlin!

Kategorien:Natur, Projekt, Stadtführung Schlagworte: , , ,

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – W

13. Dezember 2011 48 Kommentare

Tja – jetzt sind wir schon beim W angekommen. Was jetzt noch folgt, kann im Grunde genommen als schwierig bezeichnet werden, vielleicht sogar als “sehr schwierig”. Aber ich will ja nicht schon heute barmen, denn:

Wunder gibt es immer wieder …

Übertreiben will ich nicht, aber ein wenig “Wunder” habe ich schon für euch, nämlich ein “Wunderkerzenfeuerwerksbild“. Im  Jahr 2005 habe ich mit allen Kindern, die ich in der Zeit betreut habe, ein richtiges kleines Kinder-Zauberfest gefeiert, um die Eltern zu amüsieren. Und das habe ich für euch daraus gebastelt.

Aber ich will euch nicht veralbern, sondern eine richtige Sehenswürdigkeit von Berlin zeigen.

Weißensee ist ein Stadtbezirk im Osten   Berlins. Vor kurzem habe ich schon mal ein paar Fotos von dort gezeigt, nämlich vom Pumpspeicherwerk, was ich jetzt wieder rotzfrech als Wasserwerk bezeichne, denn das andere fängt nun mal nicht mit W an.

Wenn sich auch nicht gerade weiße Wolken in den Wensterscheiben spiegeln, dann aber irgendetwas anderes Weißes.

Wie immer sollten wir die beiden Fotoblogs nicht unbeachtet lassen. Bei Blogspot gibt es Wandmalereien zu sehen und bei WP Foto wandern wir – wie es sich gehört zu dieser Jahreszeit – in einWeihnachtsmärchen”schloss  zumindest so etwas ähnliches. Wem das zu bieder ist, der kann auch Weihnachten bei Wertheim= KdW sehen

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – V

11. Dezember 2011 47 Kommentare

Die Sehenswürdigkeiten mit “V” sind ziemlich knapp bemessen in Berlin. Ich könnte euch die beiden Theater “Volksbühne” zeigen, ich könnte euch wunderschöne Bäume, Märchenfiguren, Brunnen oder Skulpturen in den verschiedenen Volksparks (Friedrichshain, Hasenheide, Schöneberg und wie sie alle heißen) zeigen, aber da kann man die Authentizität so schlecht nachprüfen.

Bei WordPress gibt es Vasen zu sehen, die dumm am Brandenburger Tor rumstehen,  und bei Blogspot das  Virchow-Klinikum.

Und hier will ich ein wenig Verwirrung im Verkehr stifte. Berlin als sehr belebte Stadt hat natürlich auch regen Verkehr – ob auf der Straße, auf dem Wasser, auf der Schiene oder im Bett – sei jetzt erst einmal offen gelassen. Wenn sich große Straßen kreuzen, kann man das bei sehr viel good will einen “Verkehrsknotenpunkt” nennen. Und wie rasend schnell der Verkehr über diese Knoten huscht, seht ihr daran, dass weder mein Auge noch meine Kamera in der Lage waren, euch ein “scharfes” Bild vom Verkehr zu übermitteln. *grins*

Aber es gibt auch noch die Verwirrung – die Verwirrung der (finanziellen) Gefühle zum Beispiel. Steht man hier vor dieser reichhaltigen Auswahl an verkehrsbehindernden Delikten, dann kann die Frage aufkommen:

Nehme ich den roten für 195,00 € nicht oder lasse ich lieber den schwarzen für 205,00 € hängen?

(Und die Preise sind weder erstunken noch erlogen noch ausgedacht. Ich habe das Foto extra groß eingestellt, damit jeder was davon hat.)

Ja, also das Verwirren der Finanzen haben wir also abgearbeitet.

Aber, es gibt ja auch noch so etwas wie Gefühle, die verwirrt sein können.

Sollten meine männlichen Leser wissen wollen, ob dieses Foto aus dem S*E*X*Shop stammt, muss ich sie leider enttäuschen – dort ist Fotografieren nicht so erwünscht – also habe ich es heimlich, still (Fotoapparat auf lautlos gestellt) und leise bei La Fayette fotografiert.

Die Entscheidung, wer es denn für den Abend sein soll – diese leblose Lady oder die andere – das überlasse ich jedem selbst.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – U

9. Dezember 2011 47 Kommentare

Was wäre der Berliner ohne seine U-Bahn? Ein vollkommen gefrusteter Mensch, der immer und überall zu spät kommt!!! Wenn die S-Bahn Achsenbruch hat, bei der Tram die Weichen vereist sind, die Busse aus dem Stau nicht wieder herausfinden – die U-Bahn zieht – größtenteils unterirdisch, wie es sich für ihren Namen gehört – ihre Bahnen, oft pünktlich, relativ preiswert und sehr oft überfüllt.

Die Scheibenkratzereien und Sitzbeschmierereien wollen wir mal nicht als Kunst bezeichnen – aber auf den Bahnhöfen kann man da einiges entdecken, was einen zweiten Blick lohnt.

Die großen Wandbilder von der Station “Klosterstraße” (eine vor dem Alex) hatte ich schon mal hier, hier und hier gezeigt. Deswegen gibt es jetzt für Altlinge und Neulinge nur Collagen. – Die Mosaikbilder sind im U-Bahnhof Märkisches Museum, wo ich 15 Jahre gewohnt habe und wo meine Kinder herangewachsen sind – aber damals war der Bahnhof noch nicht so schön.

Hier seht ihr sie, die alten Busse, die Doppeldecker mit und ohne Frischluftzufuhr, die Eisenbahn und die Clara – alle alt und erschöpft. (nur ein bisschen grins)

Da ist doch junge U-Bahn”kunst” was anderes. In Kreuzberg, am U-Bahnhof Prinzenstraße haben vielleicht die “Prinzen” ein wenig Geld gesponsert, damit dieser Bahnhof so farbenfroh gestaltet werden konnte. Ich finde ihn schön – mal was anderes, nicht etwa, weil es “meine Farben” sind. Und wenn es dann noch sonnt, lichtet und schattet – dann finde ich ihn nochmal so schön – aber er ist nicht mein Einzugsgebiet – ich wohne “vornehm” und langweilig, fast schon Vorstadt.

Die begleitenden Beiträge könnt ihr euch hier und hier ansehen.

Bei Blogspot sind lustige Fotos aus der Universität der Künste – allerdings nicht mehr ganz taufrisch.

 

Kategorien:Kunst, Stadtführung, Technik Schlagworte:

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – T

7. Dezember 2011 27 Kommentare

Was sagt denn so das Sehenswürdigkeitenlexikon zum “T”:

Wenn ihr wollt, könnt ihr jetzt gern alle diese Links aufrufen, dann habe ich erst mal Pause und lege mich aufs Ohr. Eines von diesen Sachen habe ich, aber ich sage euch nur, welches, wenn ihr hier und da klickt.

Hier oben steht zwar der Treptower Park, aber der ist mehr für seine schöne Landschaftsgestaltung und für den Schiffsanleger bekannt. Früher, als ich noch jung war *grins*, gab es dort einen ziemlich großen Vergnügungspark, der uns im Laufe der Kindergroßziehzeit meiner beiden eine Menge Geld gekostet hat.

Aber im Treptower Park gibt es auch das Treptower Ehrenmal. Es ist vom Stil her in der Stalinistischen Verherrlichungsära erbaut, aber ich denke, die armen Kerle, die dort kämpfen mussten, konnten genau so wenig dafür wie unsere Soldaten. Das Ehrenmal erschlägt einen fast wegen der Wahnsinnsgröße der Figuren. – Das Mosaik ist an Trauerstimmung kaum noch zu überbieten.

Und deswegen muss ich hier noch was zeigen, was zwar keine Sehenswürdigkeit im herkömmlichen Sinne ist – für mich aber immer eine Gehens-Würdigkeit, nämlich ein Foto von meinem Haus- und Hofkanal, dem TreptowTeltowkanal, mal still und beschaulich, mal mit Bootsverkehr.

 

Er bildete früher die Grenze zwischen Ost und West, zwischen Zehlendorf und Teltow/Brandenburg

Für die, die nicht wandern wollen, die Fotos der Nachbarblogs in klein:

Und aus besonderem Anlass gibt es ein Ständchen:

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – S

5. Dezember 2011 36 Kommentare

Bei “S” sind wir schon – also alle, die hier durchgehalten haben, und auch mitten in der Adventszeit, denn morgen ist Nikolaus.

Mich persönlich begeistert ein Bauwerk in Berlin immer wieder: Die Neue Synagoge, kurz einfach nur die Synagoge genannt. Sie ist so einmalig schön und ich finde es großartig, dass sie nach den Zerstörungen wieder aufgebaut wurde. Ich zeige sie euch gleich in mehrfacher Ausführung.

Hier finde ich sogar die abfotografierte Zeichnung sehr plastisch

Und hier eines meiner schönsten Fotos aus Berlin in groß:

Wollt ihr den Nikolaus oder in diesem Falle die Nikoläusin sehen, so müsst ihr zu  Blogspot gehen, dort gibt es heute viele  ganz kuriose Dinge, die kaum jemand kennen wird, und bei WordPress was Buntes, eventuell sogar schön zu nennen, auf jeden Fall wenigstens das Foto, das Sunny mal gemacht hat.

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Um mal die neue Galeriefunktion von WP zu testen, stelle ich jetzt alle Fotos  hier ein, die in den beiden Fotoblogs erscheinen: Also nur auf ein Foto klicken und schon erscheinen alle, auch die hier schon groß veröffentlichten, wie in einer Einzeldiashow. Nicht schlecht, diese Sache.

Kategorien:Fotoarbeiten, Kunst, Projekt, Stadtführung Schlagworte: ,

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – R

3. Dezember 2011 18 Kommentare

Beim “R” gibt es kaum etwas, was mir auf Anhieb einfällt, wie viel schwerer dürfte es dann vielen Berlinbesuchern fallen.

Als ich vor einiger Zeit unterwegs war und die schiefen Häuser fotografierte, in denen evtl. der Haussegen schief hängt, kam ich auch nach Rummelsburg.  Früher brachten alle Rummelsburg mit dem Knast in Verbindung, vornehm ausgedrückt, mit der Strafvollzugsanstalt.Diese wurde inzwischen umgebaut zu denkmalgeschützten Wohnungen – also gibt es jetzt dort statt Einzelzellen Einzimmerwohnungen.

Und Rummelsburg war grau, hässlich und stinkig, denn das Kraftwerk mit den riesigen Schornsteinen tat sein übriges dazu. Das Kraftwerk gibt es noch, nur weniger stinkig.

Doch jetzt ist Rummelsburg farbig, in jeder Beziehung.

Bei Blogspot und bei WordPress habe ich – wie immer – auch noch etwas. Es geht um Rathäuser, auch Rote, und um Regierungsgebäude allgemein, wie das Reichstagsgebäude, was jetzt aber vornehm “Bundestag” heißt. – Als wenn die es verdient hätten, dass man so ein altehrwürdiges Haus ihretwegen umbenennt.

Ich zeige jetzt die Bilder aus den Nachbarblogs nicht, weil es meiner Meinung nach fast egal ist, ob man auf den Link klickt oder auf das Bild, um es vergrößert zu sehen.

Kategorien:Projekt, Stadtführung Schlagworte: ,

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – Q

1. Dezember 2011 46 Kommentare

Hier ist ja mal der Button gleich das Bild. Für Blogspot ist mir noch was anderes eingefallen, aber hier spiele ich erst einmal mit der Quadriga rum. WordPress bietet auch noch etwas, was ich übrigens sehr schön finde.

... falls es davon einen Plural gibt und der auch noch so heißt

Man kann hier sehr gut erkennen, dass nicht nur Pferde geeignete Quadriga-Tiere sind, nein auch Löwen sind von Clara besonders bevorzugt, deswegen hat sie diese auch zum Button gemacht, obwohl die Löwen in München rumlöwen.

Die Quadriga mit den Ochsen überlässt sie ganz großzügigen anderen Quadrigalenkern.

Und wenn es weihnachtet, dann strahlt alles in hellem Lichterglanz – und wenn das ein nur mittelprächtiger Fotoapparat ohne Stativ fotografieren soll, dann sieht die ganze Sache scharf unscharf aus – oder??? *grins* – Oder denkt ihr etwa gar, ich hätte zu tief in die Flasche geguckt? – In die Wasserflasche?

Ich schwöre, es lag nicht am Glühwein, nein, nicht wirklich!

Wollt ihr jetzt sehen, was rechts und links in den beiden Blogs zu sehen ist? Bei WordPress gibt es das Quartier Schützenstraße, das wirklich zu schade ist, hier nur als so kleines Bild zu erscheinen, deswegen habe ich es gleich noch einmal (s.o.) verlinkt.

Bei Blogspot ist ein Teil der vornehmen Einkaufsgegend auf der Friedrichstraße zu sehen. Dort strahlt immer alles, zu jeder Jahreszeit – das Chrom, das Messing und die VerkäuferInnen – letztere manchmal etwas gequält, weil sie nicht wissen, wie lange sich dieser Edelshop noch hält, weil der Umsatz nicht die gewünschten schwindelerregenden Höhen erreicht und die Personalkosten meist das erste sind, die gesenkt werden.

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Und ab morgen ist dann die Zusammenfassung der Buchstaben I – Qu als “Extrablatt” (Seite) zu sehen über den Button in der rechten Sidebar.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – P

29. November 2011 44 Kommentare

Machte ich hier eine Umfrage, welcher touristisch interessante Ort dem einen oder dem anderen bei dem Buchstaben P als erstes einfällt, würde zu – schätzungsweise – 80 % der Potsdamer Platz genannt werden. Mit seinen gewaltigen, den Himmel fast tangierenden und auch verschandelnden Hochhäusern hat er sich seine Schmach und seine Anerkennung verdient. Ich habe auch ein recht gespaltenes Verhältnis zu diesem Platz.

Das Sony-Center mit seinem interessanten Aussehen liebe ich. – Ich zeige euch hier eine Collage, wo gleich mehreres drauf ist. – Auch wenn es ein wenig unruhig ist auf diesem Bild – sooooooo ist der Potsdamer Platz, immer voller Leben, voller Lärm, voller Leute … und eben überhaupt voller ….

Aber ich habe euch für die Adventswoche auch noch ein ganz aktuelles Foto mitgebracht – überall leuchten ja jetzt die Sterne – aber die Berliner sind so “dämlich” oder so amerikanisiert, dass sie ihren eigenen “Walk of fame” haben müssen, um auf Sternen zu laufen. Da gleich auf der anderen Straßenseite das Filmmuseum steht, ist das mit dem Sternenboulevard noch halbwegs verständlich.

Neben den Sternen gibt es etwas "Blaulicht" aus dem Sony-Center und Deko Aus den Arcaden

Wer kann sich noch an das Lied von Frank Schöbel erinnern (das Original aus den 70er Jahren war leider von der GEMA nicht freigeschaltet worden):

Wie ein Stern in einer Sommernacht …

Tja, was bleibt denn nun für den Blogspot-Anzeiger? Heute müsst ihr da schon selbst gucken gehen. Und dann danach zu WordPress, da gibt es eines davon in groß.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – O

27. November 2011 44 Kommentare

Was haben wir denn alles so unter dem Buchstaben “O” zu bieten?

Den Ostbahnhof, der im Laufe seiner Zeit schon die verschiedensten Namen hatte und sogar mal als “Hauptbahnhof” Karriere machte, finde ich nicht zeigenswert.

Die “Osdorfer Straße bzw. ihren gleichnamigen S-Bahnhof” habe ich vor langer Zeit mal beim S-Bahnprojekt gezeigt. Das ist dort, wo mein Balkon in der Nähe ist.

Was haltet ihr von der “Oberbaumbrücke” – sie trennte vorher Ostberlin von Westberlin und verbindet jetzt den ziemlich problematischen Stadtbezirk Kreuzberg mit dem kaum weniger problematischen Friedrichshain und ist eines der schönsten Bauwerke aus roten Backsteinen. Gleich in der Nähe sind die wieder hergestellten Bilder der East-Side-Gallery.

Ich gebe zu, dass diese Collage nicht die wahre Schönheit der Brücke zeigt

… und aus diesem Grund bin ich noch einmal bei Sonnenschein zu dieser Brücke gestiefelt und habe euch das hier mitgebracht:

Wenn ich auf der gegenüberliegenden Brückenseite stehe, kann ich die Türme fotografieren und durch die Torbögen die großen Männer, die im Wasser stehen – doch das klappte nicht, weil ständig Verkehr war und ich die auch nicht ohne Brücke auf der Speicherkarte haben wollte.

Drehe ich mich um, dann gucke ich in die Innenstadt und auf eine sonnenglitzernde Wasserstraße. Nur laut ist es – fast bis zu Unerträglichkeit.

Ich hätte auch viele Schlösser am Gitter fotografieren können – auch hier wieder viele, die ihre Unauflöslichkeit der Ehe von so einem albernen ABUS-Schloss abhängig machen wollen.

Ihr solltet euch – nicht nur – die Brücke im Original ansehen kommen. – Bei Filou im Fotoblog könnt ihr sie wunderschön illuminiert sehen während des Festival of Lights.

Bei der einen “Konkurrenz” könnt ihr zwei Fotos von einer der bekanntesten Straßen Berlins sehen, bei  WordPress-Foto gibt es ein Foto von einem unverdorbenen Haus – zum ersten Advent soll ja alles gut und schön sein.

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Nun noch die Bilder von den “Nachbarn in klein:

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – N

25. November 2011 23 Kommentare

Nicht zu fassen – ich habe es schon bis zum N geschafft – mehr als Bergfest – und ihr auch, falls ihr jeden Tag mitgelesen habt.

Unter N könnte man ja glauben, das wäre eine gute Gelegenheit, mal wieder den Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus zu zeigen, vor allem aber die auf ihm oder vor ihm posierenden Nixen. – Nichts da!

Und das Nikolaiviertel ist ja hier auch schon reichlichst gezeigt worden. Und dennoch möchte ich dieses Foto vom Nikolaiviertel doch zeigen. Es ist so schön … wolkig, domig und süffig – denn unser heiliger Georg, der immer noch auf dem Pferd Drachen tötet (siehe unter “G”), braucht ab und an mal was zu trinken – und so ein Georgsbräu kommt ihm bestimmt zupasse.

Was bei der Konkurrenz zu sehen ist und was bei WordPress, könnt ihr hier gerade als kleine Bilder ansehen, die Texte und die schönen Fotos und ein Video gibt es nur im Original. Bei WP den Mauerpark an der Station Nordbahnhof, bei Blogspot gibt es schöne Architekturaufnahmen, ein kurioses rotes Gummiboot mit Video und noch eine böse Darstellung vom Nöldnerplatz.

 

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – M

23. November 2011 31 Kommentare

Zum Glück gibt es solche wunderbaren Seiten wie “Sehenswürdigkeiten in Berlin – alphabetisch sortiert”, auf denen ich mir Anregungen holen kann. Aber was nützt mir das alles, wenn ich entweder davon keine Fotos habe oder eventuelle Fotos uninteressant wären. Da muss ich doch wieder auf meinen Fonds zurückgreifen. – Ich weiß, ihr seid genau so sicher wie ich, dass ich was gefunden haben.

Das Märkische Museum (auch gleichnamige U-Bahn-Station) ist sowohl von der Fischerinsel als auch vom S-Bahnhof Jannowitzbrücke aus zu erreichen. Es ist ein wunderbarer Backsteinbau in noch schönerer Lage. Wie es drin aussieht, habe ich vergessen.  -Aber was neben dem Museum steht, habe ich nicht vergessen: Nämlich der Roland. Als Töchterchen so ca. 2 Jahre alt war, fürchtete sie sich mächtig, wenn wir daran vorbeifuhren. Zuerst wunderte ich mich immer nur, wenn sie den Kopf krampfhaft abwendete, bis ich hinter ihr kleines Geheimnis kam. – Danach wurde es dann besser.

Wer wissen will, was auf dem anderen Blog lauert, muss zu Blogspot gehen und auch bei WordPress wartet was auf euch.

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Beinahe hätte ich vergessen, euch den “Pinselheinrich” zu zeigen, das Denkmal von Heinrich Zille, das gleich ein paar Meter weiter steht.

Nun habe ich es mir ja in den letzten Tagen angewöhnt, die Bilder der anderen Blogs hier in klein zu zeigen, also werde ich auch heute nicht davon abweichen. Blogspot habe ich noch um das Berliner Müllproblem erweitert.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – L

21. November 2011 40 Kommentare

Wenn man so eine Serie mehr als einen Monat vor dem Erscheinen schreibt und zusammenstellt - ich wollte einmal im Leben erleben, dass Planwirtschaft funktioniert – weiß ich natürlich nicht, wie die Resonanz ist.

Andersherum habe ich bisher immer festgestellt, wenn es mir selbst Spaß macht, dann macht es meist auch anderen Spaß.

Heute vermuten vielleicht manche, dass hier der Lustgarten abgehandelt wird. Wird er nicht sonderlich, nur ein Foto von dort wird gezeigt. Zu der Zeit, als auf dem Gendarmenmarkt die Noten rumstanden, tobte sich Albert Einstein vor dem Neuen Museum mit seiner klugen Relativitätsformel aus – genutzt wurde sie zum Essen, Klettern und Ausruhen.

Mal ehrlich? Habt Ihr die Formel kapiert - diese Frage gilt nicht für Mathe- und Physiklehrerlehrer

Bei Blogspot solltet ihr nachschauen, da gibt es viel vom Legoland, bei WordPress sind die Löwen los.

Wer sich keine Zeit für die Nachbarblogs nehmen kann, sieht die Fotos hier in klein, die sich mit Klick aber auch vergrößern lassen. Nur der Text lässt sich nicht vergrößern, weil er nur in den Fotoblogs steht.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – K

19. November 2011 40 Kommentare

So, jetzt habe ich lange genug – 10 Folgen lang – diesen dämlichen Vorspann mitgeschleppt. – Ihr wisst doch jetzt hoffentlich, was euch erwartet und was nicht kommen wird.

Heute ist das K dran. Damit Berlin-Fremde  sagen können:

Das kenne ich, das ist  der Kudamm, deswegen kommt er hier. Vielen wird dieser Obelisk in der Nähe vom Café Kranzler, aber auf der anderen Kudammseite, nicht aufgefallen sein.

Bei Blogspot zeige ich euch ein anderes Wahrzeichen von Berlin, nämlich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche,  und bei WordPress noch etwas anderes mit K – nämlich ein Klinikum für Kinder.

Wer Näheres zu dem sogenannten “Pendelobelisken” wissen möchte, kann gern auf folgenden Link schauen, da steht vieles dzu drin.

Aber auch Kontraste passen zu diesem Buchstaben: Altes und Neues, Hübsches und Hässliches, Armes und Reiches  usw. usf.

Für meine Collage trifft wohl am ehesten “Altes und Neues” zu, denn von “arm” kann auf keiner Seite die Rede sein, weder bei den hübschen Altbauhäusern noch bei den weniger hübschen Glaspalästen – aber keines der Foto ist am Kudamm aufgenommen, nur zur Aufklärung.

Und im Kleinformat zeige ich euch, was man rechts und links in den Fotoblogs sehen kann: Bei WordPress

Bei Blogspot zu sehen:
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, zumindest der neue Teil, feiert in diesem Jahr sein 50. Bestehen – zu diesem Zweck gibt es am 24.11. dort ein gutes Konzert – mal so für die Berliner unter den Lesern, die nicht gerade im Urlaub sind.

Kategorien:Fotoarbeiten, Projekt, Stadtführung Schlagworte: ,

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – J

17. November 2011 31 Kommentare

zu öffnen bei Blogspot. und auch bei WordPress.

Der Buchstabe J ist nicht ganz so häufig vertreten unter den Sehenswürdigkeiten. Bei Blogspot zeige ich euch die Jannowitzbrücke mit der Chinesischen Botschaft und bei WordPress einen technisch sehr ungewöhnlich anmutenden Jungfernstieg.

Und hier erinnere ich mich an die Gärten der Welt in Marzahn, die den Japanischen Garten beinhalten.

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Den ersten Teil der Serie – nämlich Berlin von A – H habe ich auf einer Extraseite eingestellt. Wer Lust hat, kann hier schauen. Es gibt auch einen neuen Button dazu in der Sidebar.

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – I

15. November 2011 20 Kommentare

zu öffnen bei Blogspot. und auch bei WordPress. Sehr oft gibt es ein Übersichtsfoto und ein Detailbild – aber mehr nicht, versprochen. Es wird Bekanntes geben, aber auch Kleinigkeiten, die so schnell keinem auffallen oder die niemand kennt.

Heute jedenfalls gibt es hier und dort die Fischerinsel oder auch L’île des Pêcheurs von mir genannt, um das Alphabet zu erfüllen  – … ach guckt doch selbst.

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