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Archiv für die Kategorie ‘Theres’

Nachösterliches Stenogramm

3. April 2013 19 Kommentare
  • Der Besuch stand pünktlich eine Stunde zu spät zum Frühstück vor der Tür, weil niemand der Süddeutschen an diesem verschneiten Ostermorgen echt und ehrlich an die SOMMERZEIT glaubte – nur ich glaubte ernsthaft daran, dass all die Besucher auch mit Funkuhren gesegnet seien
  • Ich hatte vorsorglich ob der angesagten Außentemperaturen die “Fell-Stuhl-Variante” gewählt, was auf allgemeine Zustimmung stieß.
    0304 2 Coll Osterdeko mit Fell
  • Die Osterdekoration musste 5 Minuten nach Erscheinen des Hundes umplatziert werden, da er die Koordination über seine Rute noch nicht vollständig im Griff hatte. Als die ersten Vögel und Schmetterlinge Flugversuche unternahmen, zog die österliche Mannschaft ins geschütztere Quartier.
  • Ansonsten war “kulturelle Vielfalt” angesagt, zumindest in Bezug auf die Abwechslung der Servietten. Sicherheitshalber hatte ich die Stief”Mütterchen” bei mir hingelegt, um keine Verwechslungen aufkommen zu lassen.
    0304 1 Kulturelle Vielfalt
  • Die von den Enkeleltern mitgebrachten 26 selbstgefärbten Ostereier waren von der Konsistenz her prächtig. Die Farben hielten allerdings besser an unseren Fingern als an den Eiern, so dass sie nur mit Serviettentechnik gepellt werden konnten. Jetzt zum Zeitpunkt des Schreibens (Dienstag, 0.30 Uhr) sind gerade mal noch 6 Stück übrig.
  • Vor dem Suchen wurden alle aufgeklärt, dass dieses Ding kein Riesenosterei ist und auch nichts in seinem Loch verborgen ist. Die Suche wurde vollkommen ohne Hände ausgeführt – nur mit den Augen sollte alles erspäht werden. -
    0304 3 Ostern kein Ei 26600
  • Nach dem Frühstück begann die generalstabsmäßig von mir geplante Suchaktion. Fünf Personen, fünf Räume – in jedem Raum war ein Schokohasenlolli versteckt. Es ging darum, alle fünf als erster zu entdecken. Kein Lolli durfte weggenommen werden, nach Möglichkeit wurde getrennt in den Räumen gesucht. Und … und … und … gesiegt hat das Enkeltöchterchen, die mit ihren sechsjährigen Augen alle bunten Zipfelchen der Lollis zuerst gefunden hat. Ich wollte das Tempo kaum glauben und sie musste mir die Fundorte ins Ohr flüstern. ALLE waren richtig! Im Korridor schaute ein winzig kleiner grüner Zipfel unter einer Fußmatte hervor – auch dieser keine Hürde! Diese Augen möchte ich noch einmal haben! Könnt ihr alle Verstecke entdecken?
    0304 4 Coll Osterlollyverstecken
  • Für meine schon etwas erwachseneren Kinder versteckte ich je eine Tube gezuckerte Milch, was auf allgemeines Amüsement traf und Erklärungsbedarf mit sich brachte. Sicherheitshalber versteckte ich diese Sachen einfacher, dafür wurden sie viel zu schnell gefunden.
    0304 4 Coll Versteck für die Großen
  • Das große Marzipanei war für mich – und sicherheitshalber leicht findbar drapiert. Die wissen alle, dass ich “heiß” und “kalt” beim Suchen nicht so gut hören kann *grins*
  • Der Enkel bekam sein erstes “Drehbuch” geschenkt – mein Blogbuch vom ersten Halbjahr 2011. Versehentlich war der Druck unplanmäßig verlaufen, so dass man das Buch nach jeder Doppelseite drehen muss.
  • Die zusätzlich mitgebrachten Süß(kram)eier, -hasen, küken, käfer und -kugeln müssen ein Gesamtgewicht von einer knappen Tonne gehabt haben, denn bei der durchgeführten Versteckaktion (leider nur in der Wohnung möglich, da keiner Lust auf Tiefkühleier im Schnee hatte) wurden alle Ecken, Winkel, Rahmen, Löcher und sonstiges schokoladenüberflutet – noch nach Stunden wurden Eier hinter Hundetrinkschüsseln geborgen und gerettet.
  • Am Nachmittag fuhren wir alle zu meiner Mutter, die richtig gut drauf war. Die Besucher lockten ein Lächeln des Erkennens auf ihr Gesicht – und auch hier ließ die mitgebrachte Milchtube die Augen vor Entzücken glänzen.
    0304 Gertrud
  • Im nachmittäglichen Spielprogramm gab es noch eine Extraeinlage von Lenny. Vollkommen aufgeregt wechselte er immer wieder zwischen den vielen Personen, Gerüchen, Orten – immer hungrig, immer auf der Suche nach runtergefallenen Krümeln. Und plötzlich war so ein Krümel viereckig und ein Würfel von Phase 10. Es kostete meinen Sohn ganz schön viel Aufwand, ihm diesen wieder zu entlocken. Für immer ist er jetzt durch Lennys spitze Zähne gekennzeichnet.
  • Last but not least hat sich meine kleine Minikamera in nachösterlicher Versteckfreude so gut verkrümelt, dass ich sie nicht finden und damit auch die letzten Aufnahmen nicht laden kann. Da wird doch gleich die jugendliche Suchmeisterin zum Einsatz kommen müssen, damit hier alles wieder ins Lot kommt.
  • Als der Fotoapparat wieder aufgetaucht war, konnte ich noch schnell diesen Nachspann einstellen:
    0304 Galakonzert
  • PS: Als ich diesen Post fertiggestellt hatte, ging ich so gegen 2.00 Uhr ins Bett. Nur ließ dort der Schlaf bis mindestens  4.30 Uhr auf sich warten. Vielleicht lag es daran, dass es für mich eine ungewohnte Schlafumgebung war, denn mein Schlafzimmer hatten die Kinder okkupiert. – Als dann gegen 9.00 Uhr – Winterzeit also 8.00 Uhr – ein zaghaftes Klopfen an meiner Tür Einlass begehrte, war meine Enkelliebe für ca. 30 Minuten sonstwo, aber nicht in mir. Die lieben Kleinen haben ihren voll gefüllten Rucksack mit Beschäftigungssachen und noch viele, viele andere Sachen neben ihren Betten – - – … – - – und kommen an mit den Worten auf den Lippen: “Uns ist langweilig!” – Da fiel mir nichts mehr dazu ein!!!!!!!!!!!! Ich musste aufstehen und den Entertainer machen!
  • “Suchen” mutiert ja Ostern vom Tätigkeitswort zum Hauptwort – also wurde jetzt das Kameraverstecken zweimal zum echten Event umgestaltet. Gleiche Regeln: Ohne Hände, nur mit Augen. Das kleine Dingelchen lag unter der Schrankwand hinter einer Steckdosenleiste mit einem großen, schwarzen Akkuteil als Schutz. Ich habe mich köstlich amüsiert und es sah so aus.
    0304 Kamerasuchaktion
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Auferstehung …

31. März 2013 21 Kommentare

unchristlich und unbiblisch und sehr spartanisch

3103 Auferstehung

Bei mir sind die Enkelkinder zu Besuch – da könnte man ja denken, da kommt der Osterhase mit voll gefüllten Körben. Irrtum, bei uns kommt Frau

3103 Pfauentruthuhn

… und die hat nur ein Ei gelegt. Und bevor wir uns alle um das eine Ei streiten, haben wir es lieber in einem Baum aufgehängt.

3103 Osterei

Ich hoffe, ihr findet es in seiner Baumeinsamkeit. – Im Fotoblog habe ich noch ein paar andere Sachen versteckt.

Euch wünsche ich freuden- und eierreichere Tage mit viel Lachen und auch mit Sonne!

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Leicht konfuse Mathematik

15. Februar 2013 20 Kommentare

Den halben Tag verbringe ich mit Suchen, den zweiten halben Tag mit Verstecken der gleichen oder anderer Sachen und den Rest des Tages verbringe ich zu je einem Drittel schlafend, bloggend oder essend – so ist mir nie langweilig! – Und wie viele Stunden hat jetzt mein Tag???

Was ich suchen oder wieder verlegen kann, ist bei mir sehr vielfältig. Mein Aszendent ist zwar die Jungfrau, der eine große Ordnungsliebe nachgesagt wird, aber ich setze nicht nur die “Gesetze der Astrologie” außer Kraft. Mit den üblichen Sachen wie Brille, Schlüssel, Ausweis, angekommene Briefe, unbezahlte Rechnungen, fertig geschriebene Einkaufszettel, Posttexte, begleitende Fotos, Ostereier  und dergl will ich mich jetzt hier nicht groß aufspielen. Auch dem Film “Kevin allein zu Haus” kann ich keine Konkurrenz machen – gesucht habe ich meine Kinder, explizit den Sohn, früher zwar öfter, aber zu Haus vergessen haben wir ihn nie. Meist war er durch geringe Mitschuld seiner Eltern kurzzeitig abhanden gekommen.

Wer wie ich heftig nach der Zeit sucht, um mal die Bude wieder reinigungstechnisch auf den Kopf zu stellen, der kann seine guten Ergebnisse hier kundtun.

Suchen ist oft mehr Kopfarbeit als Augenarbeit – denn wenn mir die Brille beim Einschlafen unters Bett gerutscht ist, werde ich sie nur erinnernd, nicht sehend findend.

Und was haben kluge Leute oder Witzemacher über das “Suchen” gesagt?

  • Wir suchen niemals die Dinge, sondern das Suchen nach ihnen. (Blaise Pascal)/x/details.png
    Mit meinen Worten: “ich suche nicht nach meiner Brille, sondern nach der Suche nach meiner Brille?”
    Ob der Autor das verstanden hat?
  • “Wir suchen einen Mann, der sich vor keiner Arbeit scheut und niemals krank wird.”
    “OK, stellen Sie mich ein, ich helfe Ihnen suchen.”
  • (Jetzt muss mir keiner sagen, dass der Witz ein wenig frauenfeindlich ist, aber es gibt eben nicht so viele Witze übers Suchen)
    Warum sollten Frauen über 30 nicht mehr verstecken spielen?
    Weil die keiner mehr sucht!

 

Kategorien:Clemens, Familie, Theres

Ich füttere auch Flugtiere …

27. Januar 2013 42 Kommentare

na gut, gerade keine Vögel, das machen schon so viele andere – ich habe mir die vom Aussterben bedrohte CHM = ClaraHausMotte ausgesucht. Obwohl ich stundenlang für euch auf der Lauer gelegen habe mit meiner schussbereiten Kamera, habe ich sie nicht erwischt. Dafür hat es mich um so mehr kalt erwischt – als ich nämlich das Ergebnis ihrer Fresssucht feststellte.

2701 Herz Motten

Einen Pullover habe ich leichtsinniger Weise gleich entsorgt, ohne alle Löcher dokumentarisch festzuhalten.

Doch bei diesem, meinem fast-Lieblingspullover, habe ich das gleich und sofort nachgeholt. Ich habe ihn nämlich im Schweiße meines Angesichtes vor Jahren mit vier sich ständig verheddernden Wollknäulen SELBST gestrickt, nicht wie sonst, selbst gekauft. In dieser Zeit schrieb ich allerdings “Gedult ” auch noch richtig mit d am Ende.

Das hier sind nur zwei Futterstellen, die die Motte / Motten hinterlassen haben.

2701 Mottenlochkollage

Hier überlegen Pullover und Clara noch gemeinsam, ob sie Schadensbehebungbegrenzung versuchen oder nur noch das große runde Entsorgungsbehältnis in Frage kommt.

“Motten” in der Lunge habe ich zum Glück nicht, woher die für den Kleiderschrank kommen, weiß ich nicht genau – aber die für diese Kollage kamen mir aus dem Internet zugeflogen.

2701 Pullover selbst gestrickt

Als dann die strenge Domina Clara für das Aus plädierte, ballte der Pullover seine linke Faust und protestierte – heftiglich – doch es nützte ihm nichts. Er ist inzwischen Geschichte oder besser Historie.

2701 Pullover mit KopfAber wie heißt es doch so schön im Clara-Sprichwort: Wie zerronnen, so gewonnen. Der Sohn griff einmal in den Kleiderschrank – meine wenigen Kilo Gewichtszunahme ließen mehrere Pullover zu kurz werden – und spendierte seiner Mutter gleich zwei wunderschön passende Pullover. Das schwarzrote Kunstwerk hat er mal von seiner Schwester gestrickt bekommen – zum Glück ist das keine Mottenwolle, denn er ist heil und gesund. Der andere ist von Heiko, den es seit 1996 nicht mehr gibt. Wie man sieht, ist der Pullover langlebiger.

2701 Ersatzpulloverkollage

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WordPress-Marathon (10) – Thema Humor

17. Dezember 2012 7 Kommentare

6.00 Uhr: Der einer NestBettflucht innewohnende Humor

wird hier bildlich belegt. Frau baut für die Enkel Nester, Betten, Kuschelhöhlen zum Schlafen – - -  und wo schlafen diese dann letztendlich? Neben der Matratze, außerhalb des Betts, auf dem Fußboden, zum Glück auf dem Teppich. Endlich weiß ich, warum ich immer noch Auslegeware im Schlafzimmer habe, noch einen wollweichen Teppich obendrauf – weil die Enkel gern  aushäusigbettig nächtigen.

1712 Die neben dem Bett-SchläferinHier bei dieser jungen Dame hat “der Wahnsinn fast Methode” – während meiner Wachzeiten rollte ich sie immer wieder auf die Matratze hoch, von der sie eben so regelmäßig wieder runterrollte.

1712 Nach Toilettengang falsch abgebogen

Das Foto ist ganz aktuell. – Enkel groß schläft mit Mama und Schwester in meinem Wohnzimmer und ich sitze noch am Computer. Plötzlich steht er schlaftrunken auf und geht auf die Toilette – nachvollziehbar, dieser Wunsch. Doch nach langen, langen Minuten fällt mir auf, dass das Bett hinter mir immer noch leer ist. Ich dachte schon, er hätte es von seinem Onkel geerbt, im Sitzen auf der Toilette einzuschlafen. (Leider existiert davon kein Foto)

Doch ein Blick ins Bad blieb erfolglos, im Schlafzimmer auch niemand. Angstvolle Blicke meinerseits auf die Wohnungstür mit dem Hintergedanken: “Schlafwandelt das Kind?” – In der Küche auch kein Schlafkind.  Also noch einmal gründlich geschaut. Badewanne: leer, Bett im Schlafzimmer: leer; Fußboden im Schlafzimmer: belegt.
Sofort bedeckte ich seine “kahlen” Stellen mit seiner Bettdecke, ließ ihn aber weiterschlafen, denn zum Tragen ist er mir mit 11 Jahren schon zu schwer. – Der Witz an allem: Früh hat er von allem nichts gewusst.

Und so “überwacht” die Mama der beiden Bettflüchter die ganze Sache: Sie schickt einen Fuß auf Beobachtungstour.

Gibt es eigentlich auch “Fußlesen?” in Ergänzung zum Handlesen?

1712 Montage Fußbettflucht

Dieser Marathon wurde von Dreams of Shadow initiiert

Axel, George, Michail, Helmut,

15. November 2012 20 Kommentare

ihr seht schon, heute geht es um Männer – um nicht ganz unbekannte Männer – um Männer, die Geschichte geschrieben haben – also nicht um meine Lebens(abschnitts)gefährten – obwohl in gewisser Weise schon, denn alle haben zu der Zeit gelebt bzw. leben bis auf A.S. noch, in der ich auch lebe.

Und damit das auch keiner vergisst oder versehentlich übersieht, hat man 1966 in Berlin ein sehr hohes und sehr glänzendes – weil nämlich rundherum mit verspiegelten Glasscheiben versehenes – Haus gebaut – mitten in Kreuzberg, ganz dicht an Berlin Mitte und der Mauer dran.

Wiki sagt:

Die Standortwahl des mehrstöckigen Gebäudes war eine deutliche Kampfansage des Verlegers und sein Fanal gegen das System der DDR.

Ca. 500 m weiter (Luftlinie) haben wir damals mit unseren beiden Kindern auf der Fischerinsel gewohnt. Ich kann diese Anekdote nicht vergessen, für die meine ca. 5jährige Tochter “verantwortlich” ist. – Mit allen Besuchern gingen wir auf das Dach unseres 20geschossigen Hochhauses, um die Umgebung zu genießen. Das Springerhochhaus war unübersehbar. Einer sagt mit ironischer Stimme: “Da wohnt ja der böse Springer”. Prompt stellte die Lütte die Frage: “Warum ist der Springer böse?” – Und irgendwer gab ihr wohl zur Antwort: “Weil der immer Enten in die Zeitung setzt”. – Leider hat das Kind danach nicht weiter gefragt, sondern den Rest ihrer Jugend gegrübelt, warum es böse ist, Enten in die Zeitung zu setzen. – Die Doppeldeutigkeit dieses Begriffs wurde ihr erst sehr viel später bewusst. – Aber sie hat es überlebt.

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Warum diese drei Männerköpfe “Väter der Einheit” benannt wurden, ist mir nur begrenzt klar, denn unter einem “Vater” stelle ich mir doch noch etwas anderes vor. Aber bei mir sind Vaterträume sicherlich recht unrealistisch, weil ich meinen nur vor der Erinnerungsschwelle kennen gelernt habe.

Aber das Gebäude wirkt einfach monumental, erschlagend – so, wie die 4 großen Buchstaben der Zeitung, die alles an richtigen Argumenten um sich herum erschlägt.

Schöner wäre, wenn der ursprüngliche Eulen-Geist des Ullstein-Verlages noch stärker zur Geltung kommen könnte, nicht so stark der unsägliche Schlagzeilen-Geist.

Alle Fotos lassen sich bei Bedarf vergrößern.

Ob das Gewissen der Redakteure eben so sauber ist wie die Außenscheiben dieses Hauses? Wiki schreibt über die immer wieder zitierte Zeitung mit dem Skandalabonnement:

Die BILD-Zeitung prägt bis heute stark polarisierend das Meinungsbild einer Millionenleserschaft und gilt als auflagenstärkste Zeitung Europas.

Armes Deutschland, wenn solche Zeitungen die auflagenstärksten sind.

Im Fotoblog gibt es noch Fotos ohne Collagen

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Urlaubsfamilienerinnerungen – Teil 9

2. November 2012 24 Kommentare

Heute ist ein besonderer Tag – zumindest hier in der Berichterstattung. Es hat sich mehr oder weniger zufällig ergeben, dass ich bei meinem Urlaubsgeplaudere jetzt in Bochum gelandet bin, einer Stadt, in der ein Teil der mütterlichen Familie lebt. Da können wir uns gleich alle zusammen hinsetzen und feiern. Wer Bescheid weiß, weiß Bescheid – und das reicht aus. Die schönen Blumen aus Onkels Garten  gibt es im Fotoblog.

Hier gibt es ein paar andere Sachen aus Bochum:

Erst mal ein paar Eindrücke aus dem Westpark, in dem auch die Jahrhunderthalle steht. Dort war früher nur Industrie – heute sind da Industriereste, aber viel Freizeitaktivitäten.

Die Brücke im Westpark verbindet Natur mit moderner und alter Technik

Es gibt auch noch andere, sehr moderne Kunst, aber da muss man etwas Phantasie haben, um sie zu entdecken.

Geschmückt mit einer Dahlie aus A. Garten – ist auf jeden Fall die Blume ein Kunstwerk der Natur, wenn schon nicht die Fahrradständer

Hier in dieser bayrischen Kneipe gibt es nicht nur ein wohlschmeckendes Eisbein, sondern auch viel bayrisches Löwenequipment – und eine Uhr, die rückwärts geht.

Und jetzt hänge ich mich bald an mein hochmodernes Telefon, um … ja eben, um …

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Hurra, ich bin ein Schulkind …

22. September 2012 12 Kommentare

… und nicht mehr klein …

Genau vor einer Woche stand dieses Ereignis im Mittelpunkt – und aus diesem Grund war auch eine dreiköpfige Besucherdelegation aus Berlin in den fernen Süden der Heidelberger Gegend gereist.

Die Hauptperson des Tages rücke ich jetzt mal an das Ende des Posts, um die Spannung zu erhöhen. Ich fange mit der zweiten Hauptperson an, dem kleingroßen Allrounder der Familie.

Ich sage immer, der “B/Engel” hat gar nicht so viel Zeit wie er Interessen und Ideen hat. Diese Graffiti auf seinem Schulhof kommen allerdings nicht aus seiner Dose. – Ich habe den beiden große Tierplakate mitgebracht, die nur aus Umrissen bestanden. Vielleicht findet er die Zeit, aus seinem Elefantenbild und aus dem Löwen, die er sich ausgesucht hat, ein ganz individuelles Wandbild zu machen.

Sein Lieblingsinstrument ist wohl eindeutig das Klavier bzw. der Flügel, obwohl die Klarinette, die er seit einem reichlichen Jahr in bester Giora-Feidman-Manier bläst, vielleicht mal dem Klavier den Rang abläuft. – Na gut, um ehrlich zu sein, an Feidman kommt er noch nicht ran, aber Omas haben eben manchmal einen idealisierenden Blick. (Die Montagen lassen sich durch Anklicken vergrößern)

Damit ihr nicht denkt, wir haben immer nur ernsthaft Musik gemacht – nein – wir haben auch unernst den Affen oder die Katze gemacht.

Im Hintergrund der berühmte Brillenaffe aus dem Heidelberer Zoo.

Und jetzt geht es für das Schulkind treppauf – von Wissensquelle zu Wissensflut – immer treppauf. Ich merke, ich liebe Wendeltreppen – und solche schön zugewachsenen auf jeden Fall.

Die Schulanfänger hatten viele schöne und ideenreiche Schultüten – doch diese hier, total selbst gebastelt und mit selbst gefundenen Hühnergöttern bestückt, die so super zum Ranzen passte, war schon eine echte Augenweide.

Die Schulanfänger werden – wie inzwischen an vielen Orten – vom ADAC mit Sicherheitswesten ausgestattet – eine gute Sache. Na gut, für den Weg vom Parkplatz vor der Schule bis hin ins Klassenzimmer gerät ihre Bedeutung ein wenig ins Hintertreffen, aber viele legen den Schulweg ja bald mit dem Fahrrad zurück. – Diese Montage gibt es in voller Größe.

Die restlichen Bilder zu diesem Wochenende gibt es morgen auf dem Fotoblog.

Kinderleicht??? – Wirklich?

19. September 2012 14 Kommentare

Knifflige Kinderrätsel

- auch für Erwachsene knifflig?

Rätsel- und Kniffelaufgaben finde ich immer spannend – doch ich erkenne meine Grenzen, sofort – nämlich, wenn es um mathematische Logikaufgaben geht. – 1979 bereitete ich mich auf ein Fachhochschulstudium vor und musste den lange zurückliegenden Stoff in Mathematik wiederholen. Schon damals fand ich es frustrierend, dass die 12jährige schneller die Lösung wusste als ich. – Und jetzt könnte ich dieses Spielchen mit dem 11jährigen Enkel bedingungslos nach gleichen Regeln und gleichem Ergebnis spielen.

Beispiele gefällig?

  1. Anke zeigt auf ein Foto und sagt: “Ich habe keine Schwester und keine Tochter. Doch die Mutter der Person auf diesem Bild ist die Tochter meiner Mutter.” Wen sieht man auf dem Foto?     Lösung: Man sieht Ankes Sohn.
  2. Martina ist 24 Jahre alt. Sie ist doppelt so alt wie Niki war, als Martina so alt war, wie Niki ist. Wie alt ist Niki?
    Lösung: Niki ist 18. Als Martina 18 war, war Niki 12 – halb so alt wie Martina jetzt.
  3. Und weil es so schön war, gleich noch eines:
    Kiki ist 13 Jahre alt. In drei Jahren ist ihr Opa doppelt so alt wie Kikis Vater und in sieben Jahren ist ihr Opa viermal so alt wie Kiki. Wie alt ist Kikis Vater? – Uff, das habe ich relativ schnell gelöst, ihr auch??? Aber ich denke, mein Enkel wäre schneller gewesen. Anna mag solche Aufgaben gaaaaaaaaaar nicht.    Lösung: Der Vater ist 35.
  4. Und zum Schluss noch ein Beispiel für die beliebt-unbeliebten “Wer-Wo-Was-Wann-Rätsel” :-)
    Vier Mädchen: Anna, Julia, Sophia und Mia und vier Jungen: Joel, Noah, Tom und Max gehen ins Kino.
    Mia sitzt zwischen Max und Joel.
    Tom sitzt zwischen Sophia und Noah.
    Joel sitzt nicht neben Anna.
    Max sitzt nicht neben Julia.
    Zwischen Sophia und Anna sitzen zwei Kinder.
    Julia sitzt rechts neben Sophia. – Wer sitzt wo? Nach länger Zeit wusste ich es.
    Anna – Noah – Tom – Sophia – Julia – Joel – Mia – Max

Diese Rätselkarten sind ja für meinen Enkel – ich habe sie ihm zur “Einschulung ins Gymnasium” geschenkt. Dort, wo er wohnt, macht man das schon in der 5. Klasse – die Berliner fangen damit meist erst in der 7. Klasse an.

Wer so lässig schnell den Lenni malen kann, der löst auch lässig schnell die Rätsel – und recht hatte ich damit. Lenni ist nur ein wenig breitnasiger – aber sonst ist alles okay!

Und da ich jetzt so brav Kinderrätsel gelöst habe, darf ich auch Kinderschuhe tragen. Vor kurzem habe ich mir den Schuh zum Tattoo gekauft – ich finde, die beiden passen gut zueinander. Versprochen, ich werde mir das Tattoo nicht pink oder lila einfärben lassen.

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Für den umgeschulten Schüler, Sohn und Enkelsohn

15. September 2012 2 Kommentare

Ganz einfach ohne Worte – dafür mit ganz viel Spaß in der neuen Schule!

Kategorien:Familie, Theres

Geschützt: Für mein eingeschultes Enkelkind

15. September 2012 Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.

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Lustige Zahlen”akrobatik”

14. September 2012 10 Kommentare

Wenn Ihr diesen Artikel lest, dann sitze ich in der Bahn – zumindest, wenn ihn die meisten lesen, nicht die Nachteulen und Mitternachtsbetrachter, die lasse ich außen vor. Meine Reise geht gen Deutschlands Süden, da ist am Wochenende richtig was los. Die jüngere der beiden Enkelkinder darf dann endlich jeden Morgen mit den anderen losgehen. Das darf sie ja schon lange, aber am Zielort angekommen, führte ihr Weg zum Kindergarten – aber ab Montag geht er endlich in die Schule. Deswegen ist der Post am morgigen Tag auch verschlossen, weil es eben ein Geheimnis bleiben soll, wie dieses lustige und vor allem kluge Schulkind aussieht.

Endlich kann sie dann ab sofort im Klassenbuch stöbern, denn das Entziffern der Buchstaben in schneller Reihenfolge, was wir im allgemeinen als ‘Lesen’ bezeichnen, ist für sie schon lange kein Geheimnis mehr. Der große Bruder konnte auch schon exzellent vor der Schule lesen, ohne dass es ihm jemand beigebracht hat. – Für den Großen ändert sich ab sofort auch etwas Gravierendes. Sein täglicher Schulweg führt ihn jetzt mit der Mama zusammen ins Gymnasium, nicht am Gymnasium vorbei. Dort sperrt er mehr die Ohren auf, während die Mama das mehr mit dem Mund tut, um den kleinen Mathematik- und Physikeleven das für’s Leben beizubringen, was sie sofort nach dem Abitur alles wieder vergessen haben.

Fast alle Himmelhochs, die in Berlin wohnen, fahren zu allen Himmelhochs, die nicht in Berlin wohnen – und für unterwegs habe ich schon Seniorenskatkarten mitgenommen, denn zusammen bringen diese drei 178 Jahre auf die Waage auf das Taschenrechnerdisplay. Dass das  59,33333333 für jeden ergibt, könnt ihr glauben oder auch bleiben lassen – denn es stimmt nur rein durchschnittsmäßig in der Mathematik. Die Himmelhoch-Person, die die Doppelkopfrunde evtl. ergänzt oder vervollständigt hätte, muss leider arbeitend in Berlin bleiben.

Kurz noch was zu Geschenken. Mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk war vor zwei Tagen auf dem Konto. Jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen, es war ganz doll so gewünscht, da ich mir davon die Blogbücher kaufen wollte. Doch als ich 158,45 € sah, ging die Grübelei los – die Summe für die vier bisherigen war eine andere, auch drei brachten diese Summe nicht zusammen. Ich suchte im Gedächtnis, was ich mir für diesen Preis gekauft hatte, wovon meine Tochter wusste. Besonders die 45 ct machten mich stutzig – bis dann die Lösung centweise in meinem Kopf herunter klickerte.

Vielleicht seid ihr weniger weniger begriffsstutzig als ich.

Hätte ich am 18. Mai 1989 meinen 89. Geburtstag gefeiert, hätte ich vielleicht das hier bekommen:

Dann wäre ich also jetzt 112 – der (Feuerwehr-) Clara durchaus zuzutrauen, aber nicht beabsichtigt. Was gut ist, ist gut – und das sind bestimmt keine 112 Lebensjahre.

Und meine Nachfahren waren dann bestimmt schon mal Kunde in dieser Einrichtung:

Sie würde sicherlich allen Frauen im Himmel Kurse in Selbstverteidigung geben, denn auch Engel können zudringlich werden – oder auch nicht werden, falls man das gern möchte.

Und in Bloggerkreisen würde es ab und an mal heißen: “Kannst du dich noch an diese verrückte Alte erinnern, die immer nur bunte Knete im Kopp hatte und die alle Nasen lang mit irgendeinem andern Schwachfug hier ankam, zum Beispiel damit:

CD = Clara Drakuline

Und falls sie dann im Himmel einen Dienstwagen bekommt und der hat sooo eine Nummer, dann wird sie sich ihren Teil in sich hinein schmunzeln.

Und am Ende wird sie der Natur ihren Lauf lassen und alles ist gut.

Was ist aus dem Hut geworden?

7. September 2012 11 Kommentare

(Erstabdruck ist im Fotoblog)

Und was aus den Enkeln, die hier waren?

Diese gut behütete Dame zeigte ich ja bereits einmal. Hier übt sie schon für Ascott – denn mit diesem Hut kann sie unbedingt zum Pferderennen gehen. – Als sie dann von dort zurückkehrte, war sie so etwas von erstaunt, als sie bemerkte, dass dieses Modell auch von Herren getragen wird.

Plastikstühle haben elektromagnetische Aufladungen zur Folge – es gibt aber auch andere Ursachen, dass einem die Haare zu Berge stehen können.

Mit meinen Enkeln wurde jeden Tag gekniffelt. Und der Sieger / die Siegerin durften dann auf der Erde schlafen, klarer ausgedrückt, sie durfte von der Matratze rollen.

 

Geschützt: Und wer am Ersten Geburtstag hat …

1. September 2012 Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.

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Lila Frosch bringt lila Hut

17. August 2012 14 Kommentare

Oder: Geburtstagsnachlese

Mein Enkel hat weder Zeit noch Mühe gescheut und den Germendorfer Vulkan für mich gezündet – nicht das mir einer denkt, es sei der Qualm vom verbrannten Kuchen

Das Picknick an einem schattigen Platz am See im Tierpark Germendorg – der Tisch bog sich fast, und da schwappten die “Donauwellen” noch gar nicht als Kuchen auf den Tisch – der stand in zweifacher Kühltüte im Schatten, denn die Schokolade sollte sich nicht wieder verflüssigen

Das sechste “Becherchen” wurde von RosenRuthie gehoben und auch das sechste “Tellerchen” wurde von ihr brav leer gegessen – ich habe mich sehr gefreut, dass sie dazu gekommen ist.

Leider hatte der Kaffee kurz davor noch eine ungewollte Aufgabe übernommen: Er durchnässte meinen gesamten Rucksack, hinterließ seine braunen Spuren auf allem und schwamm auf dem Autositz. Die Thermoskanne war nicht dicht – aber Frau gönnt sich ja sonst nichts Aufregendes zum Geburtstagsmorgen.

Es heißt doch immer: “Schwund ist überall” – und so ging uns kurzzeitig ein wichtiges Mitglied der Geburtstagsfeiergemeinde verloren.

Die drei “Männer” der Familie bestiegen mit acht Beinen einen Vulkankegel.

… wohingegen man bei der Jüngsten nur sagen kann: “Früh übt sich, was ein gutes Fotoauge werden will”

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Clara im Enkelstress mit drei lieben KleinGroßen sitzt beim späten Frühstück und überhört fast das Klingeln. Der Postbote. Der Absender: Die liebe MissLu. Angedeutet war es schon, nur nicht bekannt, was da kommen wird.

Auspacken – lila Schachtel befreut – aufgemacht und schallend gelacht. Das Geheimnis des lila Hutes war gelüftet. Ich hätte ihn vom Foto her für einen echten Hut gehalten – aber er war eine Miniaturausgabe davon, aber nicht weniger kleidsam

Alles, was bei Himmelhochs zu Besuch ist oder dort wohnt, probiert das Geschenk aus

Der Blick wird gleich himmlisch ver-clarat und verzaubert

Liebe Lucie, du hast genau das Richtige für mein Kindergemüt ausgesucht. Und mein Enkel, der hier tatkräftig als Mitredakteur gearbeitet hat,  fand auch schon einen Dauerplatz für den Hut. Den Froschkönig habe ich in meiner Blickrichtung platziert – und küssen oder an-die-Wand-klatschen wird je nach Situation entschieden.

Mein Enkel hat freiwillig die Nudelkocherei zum Abendbrot übernommen, damit ich alles hier für diesen Post vorbereiten konnte.

Im Fotoblog gibt es noch Detailaufnahmen – teilweise sogar sehenswerte.

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