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Archiv für die Kategorie ‘Von Unterwegs’

Clara “blogfastet” hier und wandert auf dem Holzweg …

29. April 2012 85 Kommentare

… nicht auf dem Kreuzweg oder auf dem Jacobsweg

… doch auch hoffentlich nicht auf dem Irrweg, Umweg oder Kindheitsweg – vielleicht kommt ein neuer CLARA-WEG dabei raus.

Nachdem ich gestern vorgeführt habe, wie meine Keulchen aussehen und dass sie immer mehr an (Alter und) Gewicht zugenommen haben, will ich den Monat April zum

Aus-den-Hufen-komm-Monat

erklären und mal ein ganz klein wenig Blogpause machen. Seit Monaten habe ich tagein tagaus mindestens einen Post fabriziert, manchmal auch noch was in den benachbarten Fotoblogs eingestellt  – ich brauche wirklich mal Ruhe und was anderes im Kopf.

Das nächste “Clara-Projekt” ist schon angedacht, aber ich erscheine frühestens am 1. Mai wieder hier. (In Wirklichkeit beschummel ich mich und veröffentliche jeden Tag einen kurzen Fotopost im anderen Blog.) Ich werde mir selbst ein “Gitter” vor die Nase setzen, durch das ich zwar zu euch und euren Blogs gucken kann, aber nicht an meinen Schreibgriffel komme.

Ich setze mich gemütlich in den Cottbuser “Stadtwächter” und spiele – nicht den Blogwächter, sondern den Wetterwächter, denn ich werde jeden Tag sehr viel Zeit im Freien in Bewegung verbringen.

Eine Mauer werde ich nicht um mich bauen, auch nicht so eine schöne alte Stadtmauer

Somit wird der A-Monat vielleicht auch zum Abspeckmonat.

*********

Damit ihr mich nicht ganz und gar vergessen könnt, gibt es jeden Tag ein Naturfoto im WordPress-Fotoblog mit dem vor kurzem gewechselten Design. Mir  gefallen dort die Bäume in groß noch einmal so gut. - Die unteren Links sind immer erst am entsprechenden Tag gültig – also wie bei einem April-Überraschungs-Kalender.

Damit es leichter ist, verlinke ich die einzelnen Beiträge. Eine andere Möglichkeit: Rechts in der Sidebar auf den obersten Button “Claras Fotos bei WordPress” drücken oder noch einfacher: Den Fotoblog abonnieren.

  • 01. April – Das war gestern und gehörte noch nicht dazu
    …..
    Ab jetzt stelle ich im Nachhinein das wichtigste Tagesfoto aus dem Fotoblog hier auch ein – für die, die den Nachbarbesuch scheuen
  • 02. April  Festhalte-Tag………..
  • 03. April  Überbrückungs-Tag…….
  • 04. April  Baumblüten-Tag
    ………….
  • 05. April  Nasse-Füße-Tag
    …..
  • 06. April- Großmutter-Feier-Tag
    ………….
  • 07. April  Psychotherapie-Tag
    …..

  • 08. April  Ostereier-Such-Tag
    ……

  • 09. April  Baum-vor-Himmel-Tag
    …….
  • 10. April   Ostereier-Schlechtwerd-Tag
    …..
  • 11. April  Kleine-Leute-Tag
    …..

  • 12. April  Venen-und-Varizen-Tag
  • 13. April  Lange-Nadeln-Tag
  • 14. April  Rosa-Blüten-Tag
  • 15. April  Baum-Herz-Schnitz-Tag

  • 16. April  Stachel-Igel-Tag

  • 17. April  Duisburg-Besuch-Erinnerungs-Tag

  • 18. April  Schöne-Natur-Tag

  • 19. April  Sauer macht lustig-Tag

  • 20. April  Braune-Häufchen-Tag

  • 21. April  Grün-grün-grün-braun-Tag

  • 22. April  Himmel-und-Wolken-Tag

  • 23. April  Nur-für-kernige-Leute-Tag
  • 24. April  Schätz-und-Rechen-Tag
  • 25. April  Oderflut-Opfer-Gedenk-Tag
  • 26. April  Alles-ist-endlich-Tag
  • 27. April  Schüchterner-Makro-Versuchs-Tag
  • 28. April Back-to-the-roots-day
  • 29. April  Backenzähne-Erinnerungs-und-Gedenk-Tag
  • 30. April  Herz-Blüten-Blatt-Tag


    Arrivederci - und bis bald mal wieder - vielleicht erobere ich eure Herzen auch mit tollen Auto(fotos)

  • Und weil es soooo schön war, gibt es den “31. April” als Zugabe dazu.

    Na gut, alle sind es nicht - aber man kann ja bekanntlich nicht immer alles haben

    Na gut, alle sind es nicht - aber man kann ja bekanntlich nicht immer alles haben

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Illusion versus Realität

24. März 2012 25 Kommentare

Die hier gezeigten Hauswandmalereien sind aus Erkner, aus Frankfurt/Oder und aus Berlin Buckow. Schön hin, schön her – darum geht es mir gar nicht – aber sie sind auf jeden Fall ein Hingucker, interessant gemacht und schlummern bestimmt schon in vielen Fotoarchiven.

Das Haus steht an der großen Durchgangsstraße in Erkner

Das gleiche Haus, nur eine andere Perspektive

Frankfurt - die Straße kann ich nicht mehr sagen, vielleicht kann man sie lesen

Details aus oberer Ansicht

In Buckow – gegenüber von einem der Eingänge zum Britzer Garten, entdeckte ich diese Baummalerei und fand sie für wert, fotografiert und gezeigt zu werden.

Was allerdings die "Schraubenköpfe" auf der Fassade bedeuten, weiß ich auch nicht

Hier finde ich das Spiel von Schatten und Malerei recht hübsch

 

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Im Fotoblog habe ich was, da kann man sich auch fragen: Ist so etwas Ende März Illusion oder Realität? Es ist Realität, vorgestern fotografiert.

Eine/r für alle – alle für eine/n?

19. März 2012 38 Kommentare

Unschwer sind sie zu erkennen, die ach so mutigen sieben Schwaben, die untereinander gesagt haben sollen:
“Hannemann, geh du voran, du hast die größten Stiefel an!” – Mit den Stiefeln, das hatten wir ja im Februar schon einmal. – Hier kann man gar nicht so recht erkennen, wer auf diesem Mosaik Herr Hannemann ist – einer sieht ängstlicher aus als der andere.

Zum “Angreifen” sagt Christian Morgenstern bei http://zitate.net:

Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.

Und Bruce Lee tröstet den Angegriffenen mit folgenden Worten ebenda:

Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

Und über Angsthasen, wie sie die 7 Schwaben in gewisser Weise waren, äußert sich …witze.net:

Fritzchen: “Mein Vater ist ein richtiger Angsthase!”
Hänschen: “Warum denn das?”
Fritzchen: “Immer, wenn Mami nicht da ist, schläft er bei der Nachbarin.”

Und das mir keiner nicht niemals denkt, dass dieser Post hier mit dem von gestern in irgendeiner Weise zusammenhängt – und wenn, die Weise wüsste nur ich.

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Sizilianisches Fernweh (2)

12. März 2012 25 Kommentare

Palermo wurde uns in einem kurzen Stadtrundgang gezeigt. In Erinnerung habe ich nur noch diesen wunderschönen Brunnen.

Wenn wir über Land mit dem Bus unterwegs waren, bot sich uns meist so ein Anblick: Serpentinen, Kurven, Abgründe, Haarnadelkurven – schöne Aussichten bis zum Meer

Interessant war ein Ausflug zu einer natürlichen Salzgewinnungsanlage. Näheres darüber könnte euch bestenfalls Google erzählen – ich habe die Einzelheiten vergessen – ich kaufe mein Salz beim Discounter, eben so wie meine Milch in viereckigen Behältern aus der Kuh kommt :-) .

Nach einer sehr schönen Woche ging es wieder mit der Fähre nach Palermo und dann mit dem Bus nach Hause.

Die wahnsinnig engen Kabinen sind eigentlich für 4 Personen ausgelegt – aber da erinnern sie an Käfighaltung – in der Nachsaison werden nur zwei Personen in einen Stall gesperrt.

Und jetzt verabschiede ich mich mit zwei Fotos von der Rückfahrt. Die Sitzgruppen direkt am Fenster mit Blick auf die schäumende See waren sehr gefragt. Die See könnt ihr im Blogspotpost in dem Reisepotpourri sehen. Mir gefallen die Blogspot-Fotos sehr, mehr Eigenlob darf ich hier nicht verbreiten.

In sepia, weil es mir schon so unendlich lange erscheint, dass ich diese Fahrt gemacht habe. Auch passen Jacke und Hose farblich nicht zusammen.

Die Plätze am Fenster mit Blick auf das Meer waren sehr gefragt.

Bei WordPress-Foto gibt es eine Innenansicht einer Kirche.

Kategorien:Kunst, Von Unterwegs

Sizilianisches Fernweh (1)

11. März 2012 41 Kommentare

Als vor einigen Wochen das Schiffsunglück mit der Fähre in den Medien war,  die kurz vor der Hafeneinfahrt auffuhr und kenterte,  wurde ich an meinen Urlaub in Sizilien im September 2008 erinnert. Ich, die ich vor solchen Schiffsungetümen mehr Angst als Vaterlandsliebe habe, vertraute mich so einem schwimmenden Haus für jeweils eine Fahrt von Genua nach Palermo und zurück an.

Diese Erfahrungen reichten mir, um zu sagen: Eine längere Kreuzfahrt auf so einem Riesen brauche ich nicht. Das Geld würde nie und nimmer für eine Außenkabine reichen – und in diesen winzigen “Dunkelkammern” muss ich nicht kostbare Stunden meines Lebens verbringen.

Dafür war der Urlaubsaufenthalt um so schöner. Mir ist so, euch ein wenig daran teilhaben zu lassen.

Das sind Fotos, die auf der Fähre entstanden sind - durch Anklicken vergrößern

Der Strand war etwas weiter weg, aber mit vielen Fotomotiven gespickt

Die unteren Fotos auf der oberen Collage zeigen Olivenbäume und Palmen – denn Sizilien lockt ja seine Urlauber nicht nur mit Strand und Wasser, nein, auch mit Altertümern.

Bei zusätzlich gebuchten Busausflügen gab es viel Schönes, aber auch viel Nepp

Bei Foto WordPress  und Blogspot zeige ich heute und morgen ein paar schöne Einzelfotos. Ich habe fotografiert, bis … bis am vorletzten Tag meine so sehr geliebte Sony kaputt ging. Sie hatte – wie schon einmal – den kleinsten Anflug einer Feuchtigkeit nicht vertragen und seitdem ruht sie in meiner Erinnerungskiste. Ich habe es bisher nicht übers Herz gebracht, sie zu entsorgen – blödsinnig, sie wäre mir jetzt viel zu massig.

Auf der Mauer … ‘ne (kleine) Wanze

10. März 2012 22 Kommentare

Nachdem es mir ja aus Schusseligkeit immer wieder mal passiert ist, dass ihr ein Foto schon vorab im Feedreader oder sonstwo gesehen habt, weil ich vergaß, die Jahreszahl von 2011 auf 2012 zu stellen, kommt jetzt eines, was nicht vorher im Umlauf war.

Alle singen immer: “Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt ‘ne kleine Wanze …”

Nachdem mein Enkel dieses stattliche Tier mit Argusaugen entdeckte, dichteten wir gemeinsam das Lied um:

Auf der Kette um die Wette rennt ‘ne kleine Wanze. … … Seht euch mal das Tier dort an, wie das Tier schnell sprinten kann. Auf der Kette …

Und einen Witz (http://witze.net/) will ich noch beisteuern:

Woran merkt man, dass die Stasi Robotron-Wanzen bei einem einsetzt?
Man hat einen neuen Schrank im Zimmer und ein Trafohäuschen vor der Tür.

Frage an Radio Eriwan: “Stimmt es, dass auch Flöhe und Wanzen eine Revolution machen könnten?”
Antwort: “Im Prinzip ja, denn auch in ihnen fließt das Blut der Arbeiterklasse.”

Die “Mauer” aus dem richtigen Lied gibt es da zu sehen:

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Auf Eiern tanzen …

4. März 2012 36 Kommentare

… und mit Weibern umgehen will gelernt sein.

Das Tanzei liefere ich - das andere ist euer Part

Vielleicht könnte ihr bei der Schrift erkennen, dass da was mit Leipzig steht – und das ist richtig. Natürlich weiß ich weder Name des Platzes noch genauere Beschreibung, aber das ist hier auch nicht wichtig – das überdimensional große Ei weckte damals andere Gedanken in mir als heute. Und das Ei steht in der Nähe von dem Gebäude, das Gudrun hier so schön gezeichnet hat.

Manchmal, wenn einer immer um eine Sache herumredet, sagt man auch: “Mach doch nicht solch einen Eiertanz” – und ich biete dafür das Parkett!

Im Fotoblog steht die Welt Kopf – aber nicht nur da!

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Stippvisite in Cottbus (3)

3. März 2012 27 Kommentare

Obwohl ich ja gestern – rein theoretisch nur – aus Cottbus schon wieder abgefahren bin, gibt es heute hier noch Nachschlag – denn Fotos nur für mich allein anzusehen, macht mir keinen Spaß.

Dieses tolle Ambiente hätte mich fast verlockt - aber ich war zum Besichtigen da, nicht zum Haare schneiden!

Dass Löwen nicht an Löwen vorbeikommen, ver-löwt sich wohl von allein

… und die Erdbeeren gab es als Garnierung zum Löwen dazu *grins*

Neujahr gab es auf meinem Blog ein Elektrizitätswerk - heute ein Mühle - wir spielen jetzt Clara-Monopoly ...

und ich habe alle strategisch wichtigen Punkte besetzt, kassiere von euch Miete und bin bald die reichste Rentnerin in ganz Deutschland. …   …  …. man wird ja wohl noch mal träumen dürfen!

Mit diesem Wandbild aus der schönen alten Zeit verabschiede ich mich jetzt wirklich von Cottbus

- und Kommentare über fallende Linien und sich verengende Perspektiven brauche ich dieses Mal nicht – die sehe sogar ich, aber es hing so ungünstig, gefiel mir aber so toll – es wirkte im Gegensatz zu der heutigen hektischen Zeit einfach beschaulich und gemütlich.

Und bei WP-Foto gibt es noch Cottbuser weibliche Schönheit zu sehen.

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Stippvisite in Cottbus (2)

2. März 2012 36 Kommentare

Als ich für einen Tag in Cottbus war, kamen mir eine ganze Menge von schönen Fotoobjekten vor die Linse, die ich einfach nicht vollkommen ungenutzt auf meiner Platte liegen lassen möchte.

Von einem schönen Turm an der Fußgängerzone sehe ich, dass andere Kraftwerke noch größere Dampfwolken ausstoßen als meines in Lichterfelde

Für Backsteingotik schlägt mein Herz in Cottbus eben so laut wie in Berlin - und geputzte Fenster erobern mein Herz im Flug

So habe ich das Merkurhaus am Vormittag am Altmarkt fotografiert ...

Versprochen, nicht nur das beste Eis von Cottbus lässt mich für dieses Haus bzw. das darin enthaltene Eiscafé schwärmen, auch seine sehr schöne architektonische Gestaltung zeigt, dass Restaurieren und Renovieren aus manchem Haus ein Juwel werden lässt.

... und so im weichen Licht der Abenddämmerung. wenn alle Schatten weich und fließend sind

Auf dem Nachhauseweg kurz vor dem Bahnhof entstand dieses Foto, das eigentlich erst morgen kommen dürfte, denn aller guten Dinge sind drei und morgen kommen noch einmal Cottbuser Eindrücke.

Finster war’s, der Mond schien helle – Schnee lag auf der grünen Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle langsam um die Ecke fuhr …
Drinnen saßen schweigend Leute, ganz in ein Gespräch vertieft,
als ein totgeschossener Hase auf dem Sande Schlittschuh lief.

 Der Wagen war von der Bundesbahn und geschwatzt haben wir, nämlich über die vielen positiven Eindrücke, die wir in Cottbus bekommen haben.

Bei WP-Foto seht ihr architektonische Giebelschönheiten.

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Stippvisite in Cottbus (1)

1. März 2012 27 Kommentare

Nach monatelangem “sprichwörtlichen Witz” kommt jetzt erst mal ein wenig neutrale Zeit – einiges muss hier und bei anderen sortiert werden. Schaun’n wir mal.  – Vor längerer Zeit war ich in Cottbus. Von dort will ich doch nicht immer nur den Heißluftballon  zeigen. – Also – auf nach Cottbus, einer Stadt, die ca. 110 km Luftlinie von Berlin  entfernt ist. Cottbus liegt in Brandenburg fast an der Grenze zu Polen, also ziemlich im Osten von Deutschland.

An was denkt jeder sofort, wenn er Cottbus hört? An den Postkutscher, der die Postkutsche putzt: Hier den Zungenbrecher in der verschärften Form:

Der Cottbuser Postkutscher putzt den Puttbuser Postkutschkasten und der Puttbuser Postkustscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten

Dieser schmucke Kerl ist bemüht, das Cottbuser Image aufzupolieren und keiner soll an politische Pleiten, P(l)ech und Pannen denken, wenn er den Achsenbruch der schmucken Kutsche betrachten und fotografieren kann.

Bisschen deppert sieht er ja aus - aber vielleicht muss er sich auf seinem Kutschbock immer aus einem Flachmann warm trinken

Mit seiner leicht lädierten Kutsche macht er keinen besonders guten Eindruck

Seine herunter gefallene Kiste platzt aus allen Nähten und der Teufel ist mit im Bund

Edel und stabil sieht ja dieses Postbeförderungskästchen aus - aber so verloren und ausgesetzt

Gute Augen können hier den Zungenbrecher lesen und erkennen

Und bei WordPress-Foto brechen goldene Zeiten aus.

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Sprichwortbilder im Februar – 28

28. Februar 2012 41 Kommentare

Und jetzt alle: “Das ist die  Berliner Luft, Luft, Luft, mit dem ganz besond’ren Duft, Duft, Duft. …”

Das ist die Berliner Luft mit Zarah Leander – nur freiwillig, aber vielleicht will ja jemand hören oder mitsingen?

Aufhören, nichts davon stimmt  – es ist Cottbuser Luft, in der dieser Heißluftballon gerade schwebt oder fährt oder glänzt; früher hat der Ostteil von Berlin nach Trabant, nach Wartburg und nach Braunkohleheizung gerochen – jetzt stinkt alles einheitlich nach Benzin der Superklasse, nach Diesel und in großen Teilen Berlins entweder nach Armut oder nach Geld – das ist sehr unterschiedlich.

Und nun muss ich  mal ein paar Eigenschaften der Berliner aufzählen, die natürlich alle nicht stimmen, sondern nur böswillig behauptet werden. Damit hier keine falschen Irrtümer aufkommen: Ich bin keine Berlinerin.

schnodderig, schlagfertig und witzig, frech bis rotzfrech, geradeheraus, aufbrausend, hektisch, unverschämt, hilfsbereit, Herz auf dem richtigen Fleck, selbstbewusst, gutmütig bis wohltätig, streit- und spottsüchtig, haben Haare auf den Zähnen.

Und ich wünsche heute jemand, dass sie sich mit ihren Gedanken wie in einem Heißluftballon in ferne Fernen (einmal fern wäre zu wenig gewesen) wünschen kann – weg von allem, was hier unten unangenehm und blöd ist.

Und das, was witze.net zu einem Heißluftballon sagt, möchte ich euch nicht vorenthalten.

Ein Mann fliegt einen Heißluftballon und bemerkt, dass er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er lässt den Ballon noch weiter sinken und ruft: “Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde!”
Der Mann am Boden sagt: “Ja. Sie befinden sich in einem Heißluftballon. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördliche Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westliche Länge.”
“Sie müssen Ingenieur sein”, sagt der Ballonfahrer.
“Bin ich”, antwortet der Mann. “Woher haben Sie das gewusst?”
“Sehen Sie”, sagt der Ballonfahrer, “alles, was Sie mir gesagt haben, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit den Informationen anfangen soll, und ich weiß immer noch nicht, wo ich bin.”
Der Ingenieur sagt daraufhin: “Sie müssen ein Manager sein.”
“Bin ich”, antwortet der Ballonfahrer, ” woher haben Sie das gewusst?”
“Sehen Sie”, sagt der Ingenieur, “Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, dass ich Ihnen dieses Problem löse. Tatsache ist: Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld.” – meine nicht, sagt Clara und verabschiedet sich bis morgen

Halt, im Fotoblog ist doch auch noch was. Der Lastkahnkapitän hat hoffentlich nicht solche Schwierigkeiten wie der “Luftschiffkapitän”

Sprichwort-Bilder im Februar – 21

21. Februar 2012 43 Kommentare

Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz - Bildhauer: Johann Martin Laub

Was einem alles so auffällt, wenn man mit offenen Augen, einem relativ guten Zoom und viel Zeit durch eine Stadt schlendert

Starker, nicht unhübscher Mann, der sich dennoch von einem weiblichen Wesen auf dem Kopf herumtanzen lässt, ja schlimmer noch, der sich besch… lässt. Aber es heiß doch: “Nicht der Bart macht den Mann” und “Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche fassen. – Lauter krause Touristinnengedanken bei dieser Brunnenfigur.

“Die Taube auf dem Dach ist besser als die Taube auf dem Kopf” – sagt Clara!

Das Pferd leitet man an einer Leine, den Mann an einem Frauenhaar” - daran wird es liegen, dass Frauen so oft den Mann führen und nicht umgekehrt.

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und http://witze.net hat genau den passenden Witz für mich und euch:

In einem abgelegenen Park stehen sich zwei nackte Statuen gegenüber, ein Mann und eine Frau. Einige hundert Jahre, nachdem sie dort so aufgestellt wurden, schwebt ein Engel zu den beiden herunter. Ein Wink von seiner Hand, und plötzlich werden die Statuen zu Fleisch und Blut, und steigen von ihren Sockeln.
Der Engel spricht: “Ich wurde gesandt, um euch den Wunsch zu erfüllen, den ihr beide all die Jahrhunderte hegt, in denen ihr euch gegenüber gestanden seid, ohne euch bewegen zu können. Aber seid schnell – ihr habt nur fünfzehn Minuten Zeit, bevor ihr wieder zu Statuen werdet.”
Der Mann schaut zur Frau, beide erröten und sie verschwinden kichernd im Unterholz. Lautes Rascheln ist aus dem Gebüsch zu hören, und sieben Minuten später kommen die beiden, offensichtlich befriedigt, zurück zum Engel.
Der Engel lächelt das Paar an: “Das waren nur sieben Minuten – wollt ihr es nicht noch mal tun?” Die einstigen Statuen schauen sich für eine Minute an und dann sagt die Frau: “Warum nicht? Aber diesmal machen wir es anders herum: Du hältst die Taube fest, und ich scheiß drauf …”

Ich war’s nicht – also bis morgen!

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Für Leonie u.a. gibt es im “Heidelbergblog” ein frommeres Foto als diesen nackten Mann hier.

Sprichwort-Bilder im Februar – 19

19. Februar 2012 36 Kommentare

Die Heidelberger Standseilbahn

Tja, was ist mir denn hier eingefallen, als ich dieses Foto  ausgesucht habe?

  • War mir als erstes der unverschämt hohe Preis in Erinnerung gekommen? – Nein, den sieht man ja nicht auf dem Foto.
  • Die Angst, dass alles nur an diesem “seidenen Faden” hängt? – Nein, die fährt schon lange unfallfrei und ich hoffe, dass das Stahlseil noch nie gerissen ist.
  • Die Frage, welche Bahn sich für rechts und welche für links entscheiden wird? – Nein, das ist technisch festgelegt.

Ich habe mich für die Zweigleisigkeit entschieden. Ich finde noch nicht einmal ein Sprichwort für ein Gleis, geschweige denn für zwei.

Es kann ja entweder amüsant oder anstrengend sein, “zweigleisig” zu fahren – im Beruf, im Leben, beim Bloggen (mit zwei Blogs meine ich natürlich, nicht mit zwei Meinungen), im Liebesleben. Da ja hier nur lauter treue, anständige Leute bloggen und lesen, werde ich mich über die letztere nicht persönlich auslassen. Ich weiß nur soviel, dass so manche “Zweigleisigkeiten” ernste Folgen hatten.

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http://witze.net/ sieht die Sache etwas lockerer und klärt uns erst mal auf, was die Ursache für solche Zweigleisigkeiten sein könnten.

Nach zehn Jahren Ehe absolviert das sexmüde Paar seinen Pflichtabend.
Plötzlich sagt er: “Himmel, habe ich dir weh getan?”
“Nein, warum?”
“Ach nichts. Ich hatte nur für einen Moment den Eindruck, du hättest dich bewegt.”

Christian Morgenstern sieht das ganz locker so:
“Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.”

Marlene Dietrich meinte bei http://zitate.net:
“Fast jede Frau wäre gern treu. Schwierig ist es bloß, den Mann zu finden, dem man treu sein kann.” 

und Marylin Monroe setzte noch einen drauf:
“Ehemänner sind vor allem dann gute Liebhaber, wenn sie ihre Frauen betrügen.”
-
und diese Aussage können die betrogenen Ehefrauen nicht entkräften, zumindest nicht beim eigenen Mann.

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Und jetzt warte ich nicht so sehr auf die Proteste der seit mindestens 30 Jahren glücklich Verheirateten, sondern eher auf Erfahrungen der vielen verkappten Marlenes oder wie sie sonst noch heißen.

Bei “Heidelberg for Leonie is Heidelberg for you“  könnt ihr ein Innen-Außen-Foto von der Bergbahn sehen.

Sprichwort-Bilder im Februar – 18

18. Februar 2012 30 Kommentare

Wer wollte schon mal / wollte schon mal nicht das Schwarze Schaf sein? In der Arbeitswelt, in der Familie, im Freundeskreis. Alle oder fast alle sind weiß – nur ich (abstrakt gemeint) bin schwarz! Ist das nun eine Strafe oder eine Auszeichnung?

April, diesen Absatz schreibe ich jetzt am 17.02. 18.50 Uhr dazwischen, als ich dich in einem deiner Kommentare von “schwarzen Schafen” schreiben sah. Hat meine “Vorhersehung” nicht gut geklappt mit dem ausgesuchten Foto von heute?

Kennt ihr die Hanghühner mit dem einen kurzen und dem anderen langen Bein, damit sie besser am Abhang stehen können? Gibt es die auch als Hangschafe? Hatte ich hier auf den Heidelberger Schlosswiesen fast den Eindruck. (und glaubt jetzt nicht, dass ich das Foto mit Bearbeitung auf so schräg getrimmt habe es ist soooooooo schief dort)

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Mein schlaues Sprichwörterlexikon sagt:

Es läuft überall ein schwarzes Schaf mit unter.”

Mancher heißt Wolf und ist ein Schaf.” (Vielleicht auch umgekehrt?)

Das Schaf macht auch Pillen und ist doch kein Apotheker.

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Und http://witze.net/ sieht die Sache mit dem schwarzen Schaf wissenschaftlich:

Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Biologe sitzen im Zug und fahren durch Schottland.
Während der Fahrt sehen sie auf einer Wiese ein schwarzes Schaf, worauf der Biologe meint: “Ah, ich sehe, dass die schottischen Schafe schwarz sind.”
Der Physiker sagt: “Du meinst wohl, dass manche schottischen Schafe schwarz sind.”
Darauf der Mathematiker: “Nein, wir wissen lediglich, dass es in Schottland mindestens ein Schaf gibt, und dass wenigstens eine Seite dieses Schafes schwarz ist.”

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Und auf dem Fotoblog zeige ich euch die Reste des Schlosses, in deren Nähe diese Hangschafe grasen. Leonie, nicht vergessen, virtuell nach Heidelberg zu wandern!

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Sprichwort-Bilder im Februar – 17

17. Februar 2012 34 Kommentare

Die Uhr ist für die Dummen; die KLugen wissen ihre Zeit.

In Leipzig lief oder stand mir diese hübsche Reklame-Litfaßsäule im Weg herum – ich habe ihr nur den Spruch noch einmal einprägsam auf den Leib geschrieben.

Was machen wir uns Gedanken über die Zeit – sie vergeht auch ohne uns.
Gelesen: “Der ist glücklich genug, der keine Zeit hat, unglücklich zu sein.”
Das sind knappe Zeiten, sagte der Pfaffe, die Bauern machen ihre Kinder selber.”

Und http://witze.net meint:
Welche grammatikalische Zeit ist: “Du hättest nicht geboren werden sollen”?
Präservativ defekt!

“Im Grammatikunterricht versucht die Lehrerin den Schülern durch Beispiele die Zeiten zu erläutern.
Lehrerin: “Wenn ich sage ich bin schön, welche Zeit ist das?”
Ein vorwitziger Schüler antwortet: “Vergangenheit!”

Und ich sage zur Zeit:

“Schade, dass am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist.”

Viele Sachen sind so getaktet, dass sie am Ende der Garantiezeit Ärger machen (In dieser Woche gleich doppelt erlebt: Die Zusatzgarantie für Hörgeräte ging bis Anfang Februar. Der Hörer [75,00] ging gestern kaputt und die Zahnschmerzen an einem Implantat beginnen seit Stunden, nachdem die zweijährige Gewährleistungspflicht abgelaufen ist.)

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Und soviel zu “Alt – aber sexy“:

Eine etwas in die Jahre gekommene Frau steht vor dem zu Bett gehen nackt vor dem Spiegel, lässt ihren Blick am Spiegelbild rauf und runter wandern und meint dann seufzend zu ihrem Mann: “Wenn ich das so sehe, fühle ich mich sehr alt. Meine Haut ist schrumpelig und schlapp, meine Brüste hängen beinahe bis zur Hüfte und mein Hintern ist total dick geworden!”
Sie dreht sich zu ihrem Mann um und sagt: “Bitte sag jetzt etwas Positives über mich, damit ich mich ein wenig besser fühle!”
Er überlegt einen Moment und meint dann: “Na, wenigstens scheint mit deinen Augen noch alles in Ordnung zu sein!”

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Ich renne jetzt ganz schnell weg und komme erst morgen wieder, wenn euer Zorn wieder verraucht ist.

Oder ich besänftige euch mit dem Foto bei WP-Fotoblog.

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Sprichwort-Bilder Februar – 16

16. Februar 2012 42 Kommentare

Vor dem “Affen” auf dem Karl-Marx-Kopf hatten wir die drei Affen, die ihre Tugenden zur Schau stellten, in aller Deutlichkeit dokumentiert von Clara.

Gestern Affe, heute Affe – aber dennoch nicht immer Affe! Aber wenn ihr mich fragt, für euch mache ich mich schon mal zum Affen.

Wer kennt es nicht, dieses “Sich zum Affen machen” – denn den Ausspruch “Sich zur Katze machen” habe ich noch nie gehört. Dieses urige Vieh steht in Heidelberg neben einer Altstadtbrücke.

Mein uraltes Sprichwörterlexikon sagt:

Je höher der Affe steigt, je mehr zeigt er den Hintern” – und

Der Affe bleibt ein Aff’, und würd’ er König oder Pfaff.”

Was von Affen kommt, will lausen; was von Katzen kommt, will mausen. – Nur, ob ich damit was hätte anfangen können, ist auch die Frage – aber ich finde schon, dass dieser Affe hier auch eine (Meer-)katze sein könnte, die hinwiederum ein Affe ist.

Tschüss bis morgen!

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Über den Heidelberger Affen, der von Prof. Gernot Rumpf geschaffen wurde, und auch zu den Mäusen, die vor einigen Tagen hier zu sehen waren, gibt es hier einiges zu lesen.

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Auf meinem WP-Fotoblog gibt es jetzt bis zum Ende des Monats für eine Bloggerin jeweils ein Foto aus der Stadt, in der sie 3 Jahre gelebt, aber keine Fotos hat.

Sprichwort-Bilder im Februar – 14

14. Februar 2012 51 Kommentare

Erst einmal möchte ich die geografischen Gegebenheiten klären, bevor ich mich mit dem Inhalt des Bildes befasse. Es ist im Heidelberger (Nicht-)Schloss aufgenommen – denn das Schloss ist im Grunde genommen nur noch Ruine – und zieht dennoch Jahr für Jahr Scharen von Amerikanern, Japanern und anderen Touristen an, die im Grunde genommen nur durch ihre Fotoapparate gucken – und dann zu Haus eventuell realisieren, dass sie da gerade in einer der schönsten Städte Süddeutschlands weilten, als sie diesen “platzenden Turm” aufgenommen haben.

Und da bin ich schon dort, wo ich hinwollte: Wie oft sagen wir: “Ich könnte vor Wut platzen” Dieser Turm würde es machen, wenn er nicht technisch daran gehindert werden würde – aber sicher nicht aus Wut, sondern aus Altersschwäche? Wegen seiner Kriegsverletzung?

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Was sagen Sprichwörter über Wut?

In der Wut tut niemand gut - das können wir wohl alle nachvollziehen.

Schon der alte Aristoteles meinte: (http://zitate.net/)

Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.

Francis Bacon bricht der Wut, dem Zorn eine Lanze (http://zitate.net/)

Zorn macht langweilige Menschen geistreich.Das ist ja eine interessante Auslegung.

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Und ich will jetzt noch ein wenig “Wutgeplauder aus Claras Nähkästchen” veranstalten. Ich hatte ja schon angedeutet, dass mich eine Einrichtung zu einer Strafe von rund 1.300,00 € für zwei Fotos aus dem Jahr 2010 verdonnern will, obwohl ich alle Angaben gemacht hatte (Name, Webseite, Ausstellungsort und Datum) – aber ich hatte vorher nicht ausdrücklich die Genehmigung eingeholt, weil ich für die Ausstellung werben wollte, die bald ablief. – Jetzt bekam ich einen Brief vom Chef, der von einer gerichtlichen Verfolgung absehen will, stattdessen aber von mir 500,00 Piepen auf sein Privatkonto überwiesen haben möchte. – Greifen die Wulffschen Methoden jetzt immer mehr um sich?

Eher platze ich vor Wut oder beantrage Prozesskostenhilfe, um die Sache gerichtlich zu regeln.

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Sprichwort-Bilder im Februar – 12

12. Februar 2012 33 Kommentare

Im Heidelberger Schlossgarten werfen vier aus einer Familie ihren Schatten auf die Wiese

Der übliche Spruch lautet: “Große Dinge werfen ihren Schatten voraus“.

Dem widerspreche ich mit “Auch ein Haar hat seinen Schatten” – das ist doch nun wirklich nicht groß.
Oder der Sprichwortschatz spricht auch: “Ein kleiner Mann macht oft einen großen Schatten” – also lieber auf den Mann gucken als auf den Schatten.

Einen noch: “Schatten macht nicht größer, Lob nicht besser” – aber man fühlt sich besser, auch wenn man nicht besser ist.

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Auch wenn jetzt alle denken, manche Sprichwörter – z.B. das letzte – hätten einen aktuellen Bezug, so versichere ich an Eides statt, dass ich diesen Post am 17.11. erstellt habe und seitdem (bis jetzt soeben) nicht mehr angerührt habe.

Sprichwort-Bilder im Februar – 11

11. Februar 2012 31 Kommentare

Alte Mäuse fressen auch gern frischen Speck.

Der Katzen Spiel ist der Mäuse Tod.

Der Löwe trachtet nicht nach Mäusen – (er fotografiert sie nur)

Die sitzen in Heidelberg an einem Stadttor und sind begehrtes Streichel- und Fotoobjekt.

doch “Mäuse” haben ja auch noch einen übertragenen Sinn. Bekannte Leute äußern sich darüber so:

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.” von Albert Einstein

Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.” von Arisoteles Onassis – und wenn es Onassis mit seinen Milliarden sagt, muss es ja wohl stimmen – und damit soll es genug sein:

Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit” von G. B. Shaw – und ich muss sagen, ihm kann ich bedingungslos zustimmen.

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Sprichwort-Bilder im Februar – 10

10. Februar 2012 35 Kommentare

Furcht macht lange Schritte.

Besser gut geschritten als schlecht geritten.

Lange Schritte machen den Weg kurz.

Nach dem Essen soll man ruh’n oder 1000 Schritte tun.

Irgendetwas davon wird sich Wolfgang Mattheuer 1984 gedacht haben, als er noch zu DDR-Zeiten diese Plastik “Der Jahrhundertschritt” – fotografiert in Leipzig – künstlerte. Ihm ging es wohl mehr darum, die Angst in totalitären Systemen (siehe die beiden Hände der Plastik) durch den kleinen, stark eingezogenen Kopf darzustellen.

Auch, wenn ich weiß, dass Angst ein schlechter Begleiter ist, habe ich dennoch manchmal Angst – und manchmal bin ich mutig bis wagemutig.

Die Fragen zu dieser Plastik haben mich dazu animiert, noch einmal nachzulesen. Was sich W.M. dabei gedacht hat, als er diese Figur schuf, weiß ich nicht – damals bestimmt was anderes als die Regierung und heute vielleicht hat er dieses Denken von damals ein wenig modifiziert.

Eine Hand zum Hitlergruß, die andere zum Rotfront-Gruß geballt – und dazu diagonal das passende Bein. Der Proletarier arm, nackt und mit großem Angreif-Zeh – der Hitleranhänger in Stiefeln, an der Seite die roten Streifen der Generalshose. Dieser rote Streifen war von Anfang an vorhanden – eben so wie der am faustgeballten Unterarm.

Tja, und das Volk??? Das zieht hier wie da vor Angst den Kopf ein – die einen trampeln alle Gefühle nieder und die anderen??? Vielleicht diskutieren sie alle davon nieder.

In regelmäßigen Abständen fanden Kunstausstellungen in der DDR statt, wo alles neu Entstandene vorgestellt wurde. – Vielleicht hat man Mattheuer zu viel Mut und zu viel Auflehnung angedacht und angedichtet – ich weiß nur, das Werk wurde heiß diskutiert.

Vielleicht kam es nicht so sehr auf Schönheit an, sondern auf Inhalt.

Wikipedia sagt es sehr schön:

Den eingezogenen Kopf könnte man außerdem mit Angst assoziieren, Angst die eigene Meinung zu sagen, Angst frei zu denken und zu handeln, Masse vor Individuum – im Kommunismus, wie im Faschismus.

Damit es jetzt keine (abgeschriebene und nachgebetete) Kunstvorlesung wird, überlasse ich euch jetzt euren Gedanken.

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