Gifhorn – Windmühlenmuseum

Ca. 60 km nordwestlich von Hannover ist das kleine Städtchen Gifhorn. Was sonst dort noch sehenswert ist, weiß ich nicht, aber sie haben ein wunderschönes Freilichtmuseum mit ganz vielen Windmühlen.

Nachdem ich gerade zwei Tage vorher im Hannoveraner Zoo stolze 24,00 € Eintritt berappt hatte, kamen mir hier die 9,00 € fast wie ein Sozialeintritt vor.

Ich muss sagen, es ist ein “rundes” Museum mit sehr viel Herz.

…………………………….

Auf einer parkartigen Fläche mit See und Hügeln stehen nicht nur Windmühlen aus aller Herren Länder, sondern ein Halle mit sehr vielen Mühlenmodellen und eine original nachgebaute russisch-orthodoxe Kuppelkirche, deren goldene Zwiebeln bei dem Supersonnenschein fast meine Äuglein verblitzte.

Griechenland lässt grüßen:

Die Glasbläserkunst will auch grüßen:

Eine Doppelmühle im Schilf mit schrägem Horizont:

Natur pur mit Holzbrücke und den Köpfen, die ich euch als Politiker verkauft habe:

Von innen ist solch eine Windmühle auch nicht aus schlechtem Holz geschnitzt!

Früher wurden Betrüger noch hart, aber fair bestraft. Wenn ein Bäcker z.B. zu kleine Brote gebacken und damit seine Kunden betrogen hat, wurde er in diesem Käfig mehrmals in einen Brunnen getaucht – nicht zum Ertränken, nur zum Abschrecken. – Vielleicht sollte so ein ähnliches Gerät vor dem Reichstag aufgebaut werden und alle Lügner und Betrüger werden öffentlich getaucht. Köstlich, diese Vorstellung!

Der “Ständebaum” (?) daneben ist hier noch mal in größer zu sehen:

Die russische Zwiebelturmkirche will ich euch nicht vorenthalten, sicherheitshalber gleich zweimal.

Und wenn sie nicht vergammelt sind, dann mahlen sie noch heute!

  1. Janos Horvat
    2. April 2012 um 09:59 | #1

    Wo ist nordwesten von Hannover?
    Bestimmt nicht da wo Gifhorn ist.

    • 2. April 2012 um 10:30 | #2

      Da wird es wohl ein Irrtum, ein Verschreiber oder ein Fehler sein. Ich habe eben den ehemaligen “Osten” ein wenig aus meinem Wortschatz gestrichen. – Doch wenn das das einzige ist, was Ihnen an diesem schönen Reisebericht auffällt, dann tut es mir Leid um Ihr Schönheitsempfinden. – Als Erstkommentar in einem fremden Blog finde ich das ein wenig …, na eben.

  2. GG
    21. November 2011 um 15:00 | #3

    Auf deinem Bild sieht es aus, wie aus einem russischen Märchenfilm. Vielen Dank für den Link! Als Symbol für die Versöhnung – gefällt mir sehr gut. Und wie ich gelesen habe, gibt es in D einige davon.
    Schön, dass dir das Buch gefällt. Es gibt ja eine Menge Hintergrundwissen darin. Ich drück dir feste die Daumen, dass du die Sache schnell in den Griff bekommst!
    In Berlin Mitte gibt es eine Yoga-Praxis, in der Yoga im heißen Raum angeboten wird: bikram-berlin(dot)de Hier geht es darum bei Schmerzen in der Hüfte: http://bikramyogastory.wordpress.com/2011/03/31/six-years-later-and-still-hurting-healing/ Eventuell wäre das auch was für dich?

    • 21. November 2011 um 21:10 | #4

      Danke für die “Anteilnahme” – ich habe mir bis Anfang des Jahres eine Frist gestellt – bis dahin ist das Buch ausgelesen, sind die jetzigen KG-Behandlungen vorbei, hoffentlich auch die Schmerzen weg. – Sind sie es jedoch nicht, dann – wenn ich mir es leisten kann, würde ich mir so eine körpertherapeutische Behandlung suchen, denn wenn die jetzige KG sagt, sie weiß gar nicht, was sie mit mir anfangen soll, ist das nicht ermutigend. – Sie walkt das Bindegewebe über dem Trochanter, ich habe aber immer das Gefühl, sie reitet auf dem Periost hin und her. – Heute hat sie Magnetfeldbehandlung zugeschaltet, weil ich vor SChmerzen gewimmert habe bei der Behandlung. – Schitt, ich will über was anderes reden als Krankheiten.
      Jetzt schaue ich mir erst mal den Link an – danke!
      Ganz, ganz liebe Grüße von Clara

      • GG
        22. November 2011 um 13:17 | #5

        “wenn die jetzige KG sagt, sie weiß gar nicht, was sie mit mir anfangen soll” – das ging mir gar nicht mehr aus dem Kopf! Schau doch mal zu Liebscher und Bracht! Mit 80 bis 90 % Schmerz weg in einer einzigen “Sitzung” bei einem ausgebildeten Therapeuten nach der LnB-Methode oder auch als Selbsthilfe. Neben einer sehr gut gemachten Seite und tollen Infos zu ihrem wissenschaftlich überprüften SchmerzCodeSelbsthilfeProgramm gibt es dort auch 2 Bücher über den SchmerzCode allgemein und den Band 1: Unterer Rücken zu erwerben. Die Bücher hab ich mir auch geholt, denn es gibt auch für mich noch mehr Gefahrenquellen im Leben als lediglich die entzündungsbedingte rheumatoide Arthritis. Nur weil ich sie in den Griff bekommen habe, heisst das nicht, dass deswegen eine Verschleißerkrankung wie Arthrose und sonstige andere Kümmernisse freiwillig einen Bogen um mich machen. Dem will ich vorbeugen und arbeite seit Januar 2011 jeden Tag daran, obwohl es mir gut geht. Irgendwann gehen alle möglichen Körper-Bewegungs-Bewusstseins-Übungen derart in Fleisch und Blut über, dass es kein großer Akt mehr ist, sie auszuführen. Ob nun Zilgrei, Feldenkrais, Alexander-Technik… Nur das Anlernen ist halt Arbeit, Überwindung und Umstellung von Gewohnheiten. Also: *mal nachschlag* bei LnB, Unterer Rücken: Es geht dort um die Bereiche Gesäß, Oberschenkel, Bauch und Rücken in Wort und Bild – ganz einfach und super erklärt. Für die Selbsthilfe gibt es neben den Büchern Massagebälle (sehr zu empfehlen). Zuhaus kannst du nach Anleitung vieles selbst für dich tun, oder Männe, Freundin, Kind bitten, dir SchmerzWegPackungen entspechend der Fotos im Buch aufzulegen oder kreisende Bewegungen mit den Massagebällen nach den exakten Zeichnungen auszuführen. Wenn ich was neues lernen will, das ich ausführen und gleichzeitig nachschlagen muss, lass ich den Buchrücken abschneiden, stecke die Einzelseiten in Klarsichtüllen und lege mir einen Ordner an. Damit kann ich viel besser arbeiten, als mit einem zuklapperigen Buch. Auf die Idee bin ich gekommen, als ich nicht umblättern und festhalten konnte, denn Folieseiten lassen sich auch mit den Unterarmen umblättern. Seitdem habe ich die Methode beibehalten. Dir viel Erfolg und schreib mal, wie es dir ergangen ist!

        .

  3. GG
    21. November 2011 um 12:56 | #6

    Die Windmühlen sind traumhaft- aber wie kommt eine russische Kirche mit Zwiebeltürmchen nach Gifhorn? *wunder*

    • 21. November 2011 um 13:22 | #7

      Vielleicht ist hier was Näheres zu finden: http://www.russisch-orthodoxe-holzkirche.de./
      Die Kirche steht ziemlich am Rand, aber noch auf dem Gelände. – Viel mehr weiß ich leider auch nicht darüber.
      Das Buch von Frau Dr. Helga Pohl “Unerklärliche Beschwerden” liest sich erst mal gut – alles weitere werden wir sehen. – Heute ist endlich ein Bluttest wegen Entzündung gemacht worden. Mal sehen, ob ich die vielen Entzündungshemmer wenigstens erfolgreich geschluckt habe.
      Lieben Gruß von mir, der Clara

  1. Keine Trackbacks bisher.

Ich bin neugierig auf einen Kommentar:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 86 other followers