Balkon

“Not” macht erfinderisch

Da der Schad- und Schandfleck an meiner Balkondecke knappe 10 Jahre existiert und jetzt die dritte Hausverwaltung kein Geld, keine Zeit und keine Ahnung hat, wie man ihm beikommen kann, hat Clara einfach den zum Design passenden Sonnenschirm gekauft, um das Auge des Betrachters abzulenken.

1906 passend zum Design

Super ist die Idee vielleicht nicht, aber doch wenigstens gut – finde ich jedenfalls.

Und jetzt noch etwas, worüber ich mich (wieder einmal) geärgert habe. Es ist billiger, etwas Neues zu kaufen als Bewährtes zu reparieren – aber das wissen wir ja alle schon.

Bei meiner geliebten flauschigen Kapuzenjacke ging der Doppelzipper kaputt – die Jacke wollte nicht mehr geschlossen bleiben, was ja ihr Hauptzweck ist, wenn sie wärmen soll. – Also ging ich auf Reißverschlusssuche. Der billigste, jedoch untauglich, kostete 5,30 , der nächste, jedoch nicht im Doppelzipperpack, lag schon bei 7,30. Mein angestrebter Doppelzipper brachte 9,50 € auf das Preisschild.

Eine neue Jacke könnte ich für 7,00 € bekommen. Die Ohren von der Kapuze abzutrennen wäre zehnmal weniger Arbeit als einen neuen Reißverschluss einzunähen. – Ich grüble noch. Wenn ich die Ohren dran ließe, würde ich all meinen echten und unechten Enkelkindern einen Riesengaudi bereiten.

1906 Kapuzenohrenjacke Häschengesicht1906 Kapuzenohrenjacke Gesicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und zu guterletzt noch Aufklärung über meinen verschwundenen NDR, den ich trotz dreier Suchläufe nicht mehr finden konnte. Heute brachte ich in Erfahrung, dass vor ca. 10 Tagen alle Kabelanbieter im Umkreis von Berlin die analoge Einspeisung folgender Sender eingestellt haben: WDR, Bayern3, NDR und wohl auch MDR. Diese sind nur noch digital zu empfangen. Da mein Fernseher von 2006 zwar HDready ist, aber keinen Kabelempfänger enthält, muss ich mir einen Kabelreceiver kaufen, wenn ich auf diese Programme wert lege. – Da die Entwicklung aber immer stärker zur digitalen Empfangstechnik geht, werde ich das wohl machen müssen.

Spinnereien um die “Love-Parade”

Da sie mich nicht so interessiert, gibt es jetzt auch keinerlei nähere Informationen darüber. – Ich lasse hier mal einige andere Sachen ganz, ganz leise aufmarschieren, also paradieren oder auch parodieren.

Grad-Parade (fand überall zu Pfingsten statt)

(Ist eigentlich auch klar, denn der Hl. Geist kam in Flammenzungengestalt – und Feuer ist nun mal heiß.)

1506 Gradparade

Magnet-Parade

Findet seit kurzem an meiner Kühl-Gefrier-Kombi statt. Der Name oder die Firma hat mich wohl beeindruckt, weil ich mir zu DDR-Zeiten an diesen Schaufenstern die Nase platt gedrückt habe. – Zwei Magneten habe ich letztens beim Doko geschenkt bekommen, als ich die unsäglich vielen und abwechslungsreichen ausgiebig gelobt habe. Es war mir FAST ein bisschen peinlich, aber eben nur fast.

1506 Magnetparade

Sonnenschirm-Parade

Besonders heiße Sommer machen außergewöhnliche Schutzmaßnahmen nötig.

1506 Sonnenschirmparade

Vorratsgläser-Parade

1506 Vorratsgläserparade

Dass die “eifrigen Nachbarn” den alten Tiefkühlschrank ohne Fächer geklaut haben, hat jetzt seine Vorteile. Ich kann die ganze Chose bequem rausziehen und ein Glas entnehmen. -Frau wird ja auch nicht jünger und bücken soll alten Leuten ja angeblich schwer fallen.

Topf-Parade

1506 Topfparade 60

Und die schönste – nämlich die Rot-Obst-Parade - findet im Fotoblog statt. – Eigentlich wollte ich die Fotos noch gestern einsetzen. Da ich aber vor 23.00 Uhr im Fernsehsessel eingeschlafen bin, wurde das verhindert.

Claras nostalgische Kleinkunst

  1. Was hier an den Fotos “Clara” ist, lässt sich mit scharfem Blick erkennen – hier oder im Fotoblog.
  2. Was hier an den Fotos “Kleinkunst” ist, lässt sich mit ein wenig gutem Willen erkennen.
  3. Und was hier auf den Fotos “nostalgisch” ist, wird nicht jedem, doch manchem bei genauem Betrachten und Denken an alte Zeiten klar werden.

Alle Fotos sind aktuell auf meinem Balkon entstanden. Als dieser durch die neue Auslegeware so total sein Gesicht zum positiven hin verändert hatte, kamen Nachfolge”investiotionen’” wie ein neuer Sonnenschirm auf mich zu. Und dann bekamen die “Vögel” einen besseren Ausblick.

Aber seht doch selbst: Im Sommer ist das mein drittes Zimmer – wahlweise Speisezimmer, Sonnenbank, Frischluftbar, Augentrost

1106 Balkon Auslegeware

Ob frau die Vögel als Kunst oder Kitsch bezeichnet, ist mir in diesem Fall egal – sie machen sich prächtig in dem dunkelgrünen Pflanzgefäß – und dahinter kann man schon die Clara lauern sehen und die Nostalgie blitzen. – Das Gute ist, die Vögel brüten – sie brüten auf Halbedelsteinen. Wenn es alles Edelsteine geworden sind, wandere ich nach Mallorca zu den Reichen und Schönen aus und freunde mich mit der Fast-Tanzqueen an *grins*

1106 FB Nostalgische Clarakunst 73

Für Schlecht-Gucken-Könner wie mich gibt es jetzt noch eine Vergrößerung von der Clara(Kunst), der Vogelfeder und der Nostalgie, die vielleicht auch ein bisschen eine Ostalgie sein kann.

1106 Nostalgische Clarakunst

Aber Clara hat ja auch noch einen Klar-Namen, der wird auch gezeigt, ausnahmsweise mal.

1106 Nostalgische Clarakunst 75

 

 

Wenn schon nicht ich …

dann wenigstens meine Kamera …

die heute hier mit euch ein wenig bunt den Rosenmontag begeht!

Hier ist sie noch unbunt und nüchtern

Hier ist sie noch unbunt und nüchtern

1102 Kamerafasching (4)

Langsam fängt der Alkohol an zu wirken – den meine Kamera getrunken hat

Bunt, bunter, am buntesten

Bunt, bunter, am buntesten

... aber am Ende lila, wie sich das für eine Clara-Kamera gehört

… aber am Ende lila, wie sich das für eine Clara-Kamera gehört

 

 

Nun will ich auch mal …

Schnee(lein)fotos zeigen

Im Fotoblog habe ich zwischen den Bildern eine kleine Geschichte erzählt, hier will ich nicht mehr – ich will raus, in den Schnee.

KugelKunst mit Schnee

KugelKunst mit Schnee

Diesen beiden schien die Umwelt nichts auszumachen - die schnäbelten, dass es eine reine Freude war

Diesen beiden schien die Umwelt nichts auszumachen – die schnäbelten, dass es eine reine Freude war

Auch Berlin kann Schneelasten haben, nicht nur Altlasten

Auch Berlin kann Schneelasten haben, nicht nur Altlasten

Ostereier im Schnee suchen - der Hase trainiert schon mal

Ostereier im Schnee suchen – der Hase trainiert schon mal

Die Vögel des Himmels - sie säen nicht ... usw.

Die Vögel des Himmels – sie säen nicht … usw.

Ich schwöre, ich hatte Sonne und Schnee

Ich schwöre, ich hatte Sonne und Schnee

Die Tiere des Zoos werden weder den Kälte- noch den Hungertod erleiden

Die Tiere des Zoos werden weder den Kälte- noch den Hungertod erleiden

1002 Tiefkühlkost

Das soll Tiefkühlkost werden :-)

Der Schnee hat mich zittern gemacht - das Klarfoto gibts im anderen Blog

Der Schnee hat mich zittern gemacht – das Klarfoto gibts im anderen Blog

Ihr wisst, ich verstecke meine (Osterhasen-)fotos immer noch an einer zweiten Stelle.

Und da habe ich doch jetzt tatsächlich noch ein älteres Foto auf meiner Kamera entdeckt – das bin ich in jungen, faschingswütigen Tagen:

Einmal so:

Das Gesicht habe ich gestern für euch frisch getrampelt - ich kam fast aus dem Gleichgewicht

Das Gesicht habe ich gestern für euch frisch getrampelt – ich kam fast aus dem Gleichgewicht

und das andere ist nicht jugendfrei, das gibt es nur im Fotoblog.

So ist das Leben …. oder auch so!

Ihr wolltet doch wissen, wie die Pflanze “Beeteinfassung” von gestern genauer aussieht. Da sie in dem einen Kasten den drei ursprünglichen Bewohnern das Licht nahmen, habe ich sie abgeschnitten – umpflanzen ging nicht, da hätte der ganze Kasten mit drangehangen. Und ihr wisst, im Hause Himmelhoch wird nichts mehr weggeworfen ohne vorheriges Foto – und das hier darf sogar noch ein wenig stehenbleiben vor dem Wegwerfen – wie die Jacke :-). – Allerdings ließ der Strauß nach kurzer Zeit alle Blätter hängen, waren halt doch keine Vasenpflanzen. -
Auf der Tüte steht: Ringelblumen, Zwergwinde, Zwergaster und andere – also Astern habe ich keine entdeckt.

Falls ihr sie identifizieren wollt, das gelbrote darunter ist eine Serviette, aber mehr Tipps kann ich euch leider nicht geben. – So, das war out of topic die Erklärung zu gestern. Jetzt zum eigentlichen Post.

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Was mir so alles über den Weg läuft fährt, wenn ich so durch Berlins belebte Straßen gehe. Jungfrauen, dass es so etwas heutzutage noch gibt. Ich meine damit nicht die unter der Altersgrenze von 12 Jahren, sondern eine gestandene Altersklasse. – Aber deswegen muss man das doch nicht so demonstrativ vor sich her tragen, mehr oder weniger auf der Stirn eintätowiert??? Oder was meint ihr zu dem Foto ;-)

Und die “vollkommen unauffällige Fälschung” wird bitte nicht kommentiert!

Ist Italien noch voller Jungfrauen, dass die die glatt ins Ausland verkaufen müssen?

(Da ich ja gestern schon mit wachsen, wochsen, wichsen die Rotstifte meiner Kommentatorinnen auf den Plan rief, kann ich ja heute weitermachen gemäß dem Motto: “Ist der Ruf erst ruiniert, leb’ ich gänzlich ungeniert. )
Ruft das dann nicht solche Rambos auf den Plan wie diesen hier – der alles mit seiner “Stoßwellentherapie” regulieren will:

Liebeslüstern streift er durchs Gehege – aber wir gönnen ihm sein Vergnügen

Wenn er erreicht hat, was er möchte, ist die Jungfrau keine Jungelefantin mehr und der Zoo freut sich über Nachwuchs,

Sind sie nicht herrlich, diese riesigen Tiere!

Ob diese junge Dame vorher durch den Zoo gestreift ist und den Herrn Stoßzahn wild gemacht hat? – Die hat aber mit ihrer tadellosen Figur sicher eher die (männlichen) Besucher wild gemacht.

Sie steht in der Nähe vom Alten Museum und “pfeilt” munter in der Gegend umher.

Im Fotoblog habe ich einen Glückwunsch für alle, die heute Geburtstag haben!

Warum in die Ferne schweifen, …

… wenn das Gute Grüne liegt so nah?

Wie das auf dem Fotoblog aussieht, zeige ich euch natürlich auch da.

In den Jahren zuvor hatte ich schon zweimal erfolglos versucht, aus einem Saatband in den Balkonkästen Pflanzen heraus zu kitzeln – ohne Erfolg. Jetzt lag die letzte Tüte wie so ein Ladenhüter bei mir in der Schublade. Mit Misserfolg rechnend, legte ich das Band doppelreihig in einem Kasten aus. In dem anderen hatte ich schon drei Pflanzen – aber bedenkenlos wurde weiterhin Saatband verbuddelt.

Und wie es nicht anders sein kann – es wuchste, wachste und wochste (“wichste” habe ich mal sicherheitshalber weggelassen, sonst bekomme ich noch ein Anti-Tätschel -  und alle Kästen sind voll und hoch bewachsen – eigentlich für meinen windigen Balkon viel zu hoch. Ich habe Holzspieße gekauft und rundherum einen Draht zum Abstützen gespannt.

Wenn das nicht grün ist, dann habe ich eine rot-grün-Schwäche!

Doch jetzt will ich die Überschrift noch ein wenig abwandeln.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.

Lenni hat es hinter sich, ist inzwischen schon recht munter, kommt so recht und schlecht mit dem Kragen zurecht, das Futter wird ihm gereicht – also die Schüssel gehalten, damit der Kragen nicht stört – aber alles zusammen, macht er einen guten Eindruck. – Als ich eintraf, schlief er noch tief und fest, aber mit offenen Augen, warm mit einer Decke eingepackt, damit er nicht zu viel Körperwärme verliert. – Ich zeige euch einfach mal paar Fotos. Im Fotoblog sind die großen Bilder, hier nur die Collage.

Als er so allmählich wieder zu sich kam, wollte er aufstehen, aber es blieb bei einem freundlichen Schwanzwedeln, besser mit der Rute schlagen, und einer Zuckung in den Beinen. Dann wurde wieder geschlafen. Herrchen ging dann einkaufen und ich bewachte weiter den Hund. – Aufgestanden ist er dann, als Herrchen wieder zurück kam. – Ich finde es wunderbar, wie sich die beiden schon aufeinander eingespielt haben.

Eine Herausforderung jetzt für die “Tütenzeit” – die Ohren sind von Milben befallen und müssen täglich gesäubert werden. Da soll er mal machen, der HundeHerr oder HundeHalter.

Balkonreminiszenzen

Wenn ich in den unterschiedlichen Jahresverzeichnissen meine Balkonfotos betrachte, was ich schon alles großgezogen habe – aus Samen, aus Saatband, aus kleinen Pflanzen – dann ziehe ich fast den Hut vor mir, dass es immer geklappt hat. Ich bin nämlich so überhaupt nicht der Gartentyp – aber Balkon ist die kleine Alternative dazu.

Paprika, Erdbeeren und Tomaten gab es zwar nicht zum Sattessen, aber dennoch war es eine Freude zu entdecken, dass wieder eine rote Frucht zu ernten ist. In diesem Zusammenhang habe ich gelernt, dass “ausgeizen” kein Begriff aus dem Elektronikmarkt ist, der immer mit “blöd” und “Geiz” und “geil” die Werbetrommel rührt.

Im Fotoblog gibt es auch noch ein Balkonfoto.

Ein Kind fragt seine Mutter …

………..

und Clara fragt ihre Zwillingsschwester Christine:

Wie lange soll das noch so unordentlich und unfrühlingsmäßig auf deinem Balkon aussehen?

Antwort:

Bis es richtig warm wird und die ausgesäten Blümchen nicht gleich erfrieren!

Ich denke, ihr könnt vielleicht erkennen, dass die bisherige Balkonbepflanzung lediglich in den abgelegten Tüten mit Blumenerde besteht – eine äußerst seltene Balkonbepflanzung! *grins*

Ich liebe ja Kinder über alles – aber eben doch nicht immer und alle und manche eben doch sehr viel weniger. Als ich heute Abend in mein Auto steigen (in der Garage) wollte, um zum Doppelkopf zu fahren, gab es plötzlich am Garagentor einen fürchterlichen Krach und das ganze schwere Rollgitter sackte 20 cm tiefer, weil es oben abgerissen war. Die von ihren Eltern so heiß und innig geliebten und immer verteidigten  R…blagen hatten es nach ca. 6 Monaten mal wieder geschafft, das neue Tor in unbrauchbaren Zustand zu versetzen, weil sie sich immer dranhängten, wenn es nach oben gerollt wird. Das hält kein Motor aus, das schaffen keine Halterungen. – Aber von 2 Vätern wurde ich sofort und gleich heftigst angegangen, weil ich ihren liebwerten Söhnen ein paar hinter die Ohren angekündigt hatte, wenn ich sie wieder mit ihren Pfoten an unserem Garagentor erwische. (Ich weiß selbst, dass die Prügelstrafe abgeschafft ist, aber bei vielen Kindern in unserem Haus täte etwas strengere Erziehung bitter not).

Aktuelle Befindlichkeiten

Es ist wirklich erstaunlich, was mein kleiner Balkon noch so an Blütigem hergibt, obwohl er in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt wurde. Es gibt sogar Sonne, wie besonders auf dem Fotoblog zu sehen ist – durch die Schatten.

Und auf dem Bildblog wird gekugelt.

Update 10.00 Uhr

Im Kopf Schnodder, im Hals rohes Fleisch und in den Muskeln Pudding – aber sonst ist alles okay. Von Beileidsbekundungen bitte ich abzusehen. – Gegen 4.00 Uhr ein heißes Bad genommen, da vor Kältegefühl kein Einschlafen möglich. – In schlaflosen Zeiten  eine Idee für das nächste Ehrenwort bekommen.

Bitte verzeiht, wenn ich mehr im Bett als in meinem oder euren Blogs unterwegs bin, alle Außentermine sind abgsagt.