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Mit RosenRuth durch die Gärten der Welt

Mit dieser jungen Frau, die ich 70 % der Zeit versteckt hinter ihrer Kamera erlebte, streifte ich durch den Marzahner Garten
Das Labyrinth ließ ich von ihr und den beiden Söhnen durchirren (sie machten ihre Sache hervorragend und kamen schneller wieder, als ich ein Kapitel lesen konnte) und der chinesische Garten – zumindest das Restaurant – lag ein wenig verwaist da, weil es ein Wochentag war und wenig Gäste unterwegs waren.
Der Teufelsschuh wollte nicht so recht von uns fotografiert werden, denn als wir in den “Balinesischen Garten” hineingingen, waren nicht nur unsere Brillen, nein auch unsere Fotoapparate beschlagen bis ins Mark hinein. Alle Bilder waren “vernebelt” – aber nach einiger Zeit ging es dann wieder.
Über die Quitten- und Mispelbäume im Orientalischen Garten wachte so ein übereifriger Ein-Euro-Jobber, der jeden anblaffte, aber von nichts ‘ne Ahnung hatte und zusätzlich unfreundlich war, dass es für zwei Personen gereicht hätte.
Chinesisch, japanisch, orientalisch – da kann man ja bald den Durchblick oder den Überblick verlieren. Den gewinnt man – vielleicht, vielleicht aber auch nicht – im neuesten Garten wieder, im Christlichen Garten. (In der Collage unten rechts das Foto) Der Garten besteht im wesentlichen aus Buchstabenwänden. In großen Lettern ziehen sich Texte über die Wände. Sie zu lesen, verlangt Konzentration und Durchhaltevermögen. Das war uns dann doch zu anstrengend. – Denkt bitte nicht, dass oben rechts eine neue Art von Pflaumenkuchen ohne Streusel zu sehen ist! Nein, das ist eine Holzdecke im Orientalischen Garten.
Alle hatten Spaß, alle hatten Freude – und alle hatten anschließend Hunger. Eigentlich wollten wir etwas suchen, wo es richtig was gab, nicht nur so einen überteuerten Kiosk im Inneren. – Da aber Ruth noch eine Foto-CD bei Frau tonari abgeben wollte, erledigte sich dieses Problem auf die denkbar netteste und freundlichste Art für uns. Wir bekamen leckere Brötchen vorgesetzt und wurden alle glücklich und satt.
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Im Fotoblog gibt es ein Foto vom Japanischen Garten.
Eines von dem neuesten Christlichen Garten
und eines von einer blühenden Grünpflanze.
Eine Rose unter vielen Dahlien
Kurzfassung:
Ruth = Rosenruthie treibt sich in Berlin rum – Clara ruft an und animiert sie zu einem Besuch des Britzer Gartens. Und da das so schön und harmonisch und lustig war, gab es einen Tag später in den Marzahner Gärten der Welt gleich noch einen Nachschlag. Den gibt es aber hier fotografisch nicht zu sehen, denn die Fotos stecken noch auf der Speicherkarte.
Wenn schon Bloggertreffen, dann richtig Treffen. Zu viert – beide Söhne waren mit im Marzahner Garten – fielen wir (nach ausdrücklicher Einladung beider tonaris) in der planenfreien Wohnung ein und aßen all die Brötchen auf, die gerade heute versehentlich von beiden gekauft wurden. Und ……………. es gab nicht nur Brötchen, sondern auch noch was drauf, Oliven, Bier und lustige Gespräche.
Die Brücke über den See im Britzer Garten mutet ja recht kriegerisch an, aber wir waren friedlich gestimmt.
Der Garten lockte mit der jährlich veranstalteten Dahlienschau.
Komisch, manche können sich nicht entscheiden, ob sie lieber rot oder gelb sein möchten, ob sie sich weiß mit roten Flecken oder rot mit weißen Flecken präsentieren wollen.
Noch andere wollen partout eine siamesische Zwillingsdahlie sein.
Da hatte ich es doch mit Ruth leichter – die wollte mal ein Hüpfer sein und mal eine ernsthafte Fotografin. Letzteres übrigens entschieden öfter als Hüpferin – aber das macht sie doch recht fotogen, oder?
Tja, so schaut’s aus, unser Mad’l aus dem Bayernland. Wie hieß doch der Spruch von den Müttern und den hübschen Töchtern? – Recht hat der Spruch!
Und damit ihr glaubt, dass ich auch dabei war, zeige ich euch, wie ich wieder mal respektlos auf der Kunst herumklettere.
Jetzt denken vielleicht schon einige, ich hätte nur eine einzige Jacke. Nein – ich habe ganz viele, ziehe aber absichtlich immer diesen Farbschocker an, damit ich meinem Bild von mir bei euch gerecht werde.
So, und das war es erst einmal – und schön war es. Pittiplatsch aus dem DDR-Fernsehen würde es bekräftigen mit “Kannste glooben!”
TTU = Teuflisch-tierischschöner Urlaub (1)
Damit ich euch meinen Kurzurlaubsbericht nicht erst im September bringe, muss ich mal von meiner Regel “Ein Post pro Tag” abweichen, denn das Lexikon ist schon lange terminiert. Außerdem – wie passend – dort dreht es sich auch um den Teufel, was für ein Zufall! Und den Seitenblick in die beiden Fotoblogs müssen nur Hartgesottene oder Insider tun.
Als ich losfuhr, gab es ein wenig Chaos – die Bundesbahn hatte es nicht geschafft, reservierte Plätze zu kennzeichnen – also gab es am Hauptbahnhof mächtiges Gedränge, als die einen mit den großen Koffern rein in den Wagen wollten und die von den angeblich freien Plätzen Verjagten mit den großen Koffern raus aus dem Wagen wollten – so sorgt die Deutsche Bahn immer wieder für Bewegung und Aufregung. – Das Programm für die Rückfahrt war ähnlich bewegungsintensiv. Kurz vor Einfahrt des Zuges wurde – natürlich unverständlich – durchgesagt, dass die Wagenreihung genau in umgekehrter Reihenfolge ist – also rannten die mit Plätzen im Wagen 1-3 nach hinten und umgekehrt. – Man gönnt sich doch sonst nichts.
Meine erste Station war das Gartenparadies von Gettorf – in der Nähe von Kiel. Von dort berichten regelmäßig Frau gzi-notiert und Herr Rund-um-Kiel. Dass ich mit “Wunschessen” verwöhnt wurde, ist ja schon durch die (Blogger-)Welt gegangen, aber eben so wurde ich mit Fotomotiven verwöhnt. Keine unangebrachte Vorfreude – die zeige ich hier nur ganz, ganz sparsam, nur passend zum Posttitel.
Herr Hund Anton eröffnet den tierischen Bilderreigen, unter den sich auch ein Teufel gemischt hat. Letzterer hat die Sage begründet, dass er mit einem Stein den Turm der um 1300 erbauten Kirche zertrümmern wollte. Er schoss daneben, aber durch den Luftzug wurde der Kirchturm schief. – Meine Variante: “Clevere Bauleute – sie haben sich verplant, schoben aber diesen Fehler dem Teufel in die Schuhe!” Vielleicht ist mir deswegen der (arme) Teufel immer so sympathisch, weil er für alles, was schief geht, herhalten muss.
Ob ich den Teufel hier tröste oder mit ihm ein Komplott bespreche, weiß ich leider nicht mehr – aber er hat mir gefallen! Aber nicht, dass mir jemand schreibt, ich hätte den Teufel unsittlich berührt!
Als ich mir die Fotos von den neuen Schuhen genau ansah, wurde ich stutzig. Ob es doch ein Teufelsschuh ist, wo ihm alles hineingeschoben wird? Ich meine das wegen dieser (Teufels-)Kralle auf dem Bein – seeeeeeeeeehr verdächtig!
Im Garten “fauchte” mich ständig ein Ganterich an – ob der mich nicht leiden konnte?
Der Besuch in Gettorf war kurz, aber herzlich. In der Landeshauptstadt wurde vom Auto aus ein wenig sightseeing gemacht, ein wenig “Kunst” fotografiert und der Optiker verschaffte meiner Gastgeberin durch zwei neue Brillen ein “teuflisch gutes Aussehen” – in Verbindung mit den pfiffig kurzen Haaren richtig schnuckelig, wenn ich als “Verniedlichungsverachterin” das mal so sagen darf.
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Dann wurde ich (sicherheitshalber) in mein nächstes Urlaubsquartier gebracht – der liebe “Tom” schickte uns genau richtig und ein frisch gebackener Kuchen erwartete uns auf der vor kurzem fertig gewordenen Terrasse bei meiner Freundin. – Und schon ging es mit den Tierereien weiter!
Als ich mich mal irgendwann wegen seiner dreckigen Pfoten gegen das Kuscheln auf meinem Schoß entschied, krallte er sich durch die Hose so fest an mein Bein, dass ich die Spuren heute noch sehen kann.
Der “Sofawolf” war da schon gesetzter und außerdem als Schoßhund völlig ungeeignet, wenn man nicht im Klub der Bein-Gewichtheber ist.
Der Hund, das brave Mädchen, war für unser tägliches Lauftraining zuständig – aber bei mir schreitet der Verfall momentan ungebremst voran: Neben dem linken Arm, der ja noch keineswegs geheilt ist, fing jetzt die rechte Hüfte an zu schmerzen – wahrscheinlich als Ausgleichsprogramm.
Die Mahlzeiten spielten sich folgendermaßen ab:
teilen oder bevorzugte ich dafür den Kater zum sogenannten “Katerfrühstück”? Freiwillig hat er seinen Platz nieeeeeeeeeee geräumt!
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Und damit es nicht zu lang und langweilig wird und die Bilderflut euch ertränkt, gibt es morgen den zweiten Teil.
Botanische Gereimtheiten dreier Grazien
Wenn sich mehr als zwei Personen zum gleichen Zweck am gleichen Fleck einfinden – so ist das ein Meeting! Bigi hat das Greifswald-Berlin-Meeting einberufen und alle Teilnehmer kamen voller Freude geeilt. Familie tonari wollte zuerst komplett erscheinen, doch wie man unschwer der Kollage entnehmen konnte, hat sich dann der eine Teil auf die Aufgabe konzentriert, den zweiten Teil von Bigi, der leider aus dienstlichen Gründen nicht mitkommen konnte, in Empfang zu nehmen und zu beköstigen, bis die aushäusigen Weiber wieder zu Hause eintrafen.
Ursprünglich wollten wir in den Tierpark – doch dort veranstaltete die BVG ein großes Kinderfest (oder auch nicht, weil das Wetter grottenschlecht war). Deswegen ließen wir auch den Zoo-Gedanken fallen und flüchteten stattdessen in die schützenden Tropenhäuser des Botanischen Gartens.
Gleich im Eingangsbereich spielte sich die Szene des mittleren Bildes ab. Clara schlüpfte in ein blaues T-Shirt mit Möwen. Als die Freude auf dem Höhepunkt war, schoss eine Hand vor ihre Brust, die etwas hielt und ich hörte nur: Fotografieren!!!!
Danach durfte ich die absolute Einmaligkeit in der Tierwelt bestaunen – eine pinkfarbene Möwe! Nur
gut, dass mein Farbgeschmack so anhaltend und ausdauernd ist, denn sie gefällt mir immer noch, was ich den beiden damit bewies, dass ich die Regenjacke in dieser Farbe trug. (Diese Jacke habe ich mir 1995 gekauft, sie lebt noch, sie passt noch, sie wird noch getragen!)
Bigi, wenn ihr beiden in Greifswald denkt, dass das alle Leute für ihre Ersatzbrille nehmen, dann irrt ihr euch. – Ich verwende es für eines meiner zwei Handys und kann jetzt endlich das Headsetkabelgewirr komplikationslos in diesem Behälterchen unterbringen, da ja nichts mehr rausfällt. Danke!

Brittas lakonische Frage, als ich ihre Kamera fotografieren wollte: "Clara, bist du gut versichert. Das ist der Preis einer Vespa"
Ich wusste zwar nicht, was eine Vespa kostet, aber verunsichert war ich schon ein wenig.
Dann habe ich zwei Sachen fotografiert, die ein wenig zweideutig aussahen, es aber bestimmt nicht waren, denn Natur kann nicht zweideutig sein, nur unsere / meine Gedanken.
Und ganz zum Schluss habe ich noch eine Pflanze gefunden, “die meinen Namen trug ” *grins” – also Clarafarbe pur.
Die Kakteen in den Gewächshäusern sind so schön, dass es einem fast Leid tun kann, dass keine Schwiegermutter da ist, der man diesen Sitz anbieten kann. – Bei dem linken Bild stand der lateinische Name für (Brust-)Warze, aber damit konnte ich mich nicht so recht identifizieren.


Als wir genug Pflanzen geguckt haben, probierten wir uns einmal durch das Kuchenangebot der Cafeteria. Urteil fiel zum Teil positiv aus.
Nach einem kurzen Abstecher bei mir zum Tanken in Form von Wasser und Tee ging es zu meinem Haus- und Hof-Chinesen. Die scharf und weniger scharf zubereiteten Enten wanderten bis zum letzten Zipfelchen in unsere Bäuche – und dann war der schöne Tag auch schon zu Ende.
SCHADE!!!!!!!!!!!!!
Hätte länger dauern können!
Danke ihr zwei beiden – egal für was, aber es war schön!
Vor dem Haare waschen …
und nach dem Haare waschen stieg ich auf die Waage – vorher war es was mit 65 , nachher knapp über 70. Boah, so schwer können nasse Haare sein!!! Na ja, bei meiner Haarlänge ist das ja kein Wunder!
(Vergaß ich etwa zu erwähnen, dass 5 Jahre dazwischen liegen zwischen dem Haarewaschen?)
Ich bekomme sehr, sehr gerne Besuch, weil ich dann endlich mal die Notwendigkeit einer Grundreinigung meiner Wohnung einsehe. Vorher: Um vom Fußboden essen zu können und nachher: Um alles wieder aufzusaugen oder aufzuwischen, was nicht gegessen wurde.
Leider konnte ich nicht mehr alle Vasen blau einfärben, damit sich Lucie bei mir wohlfühlt. Vielleicht fallen mir noch andere Tricks (außer Kochen) ein. Blumen sind auch schon da! Also alles fertig!
Von A wie Abschied bis Z wie Zufall
Vor über einem Jahr hatte ich unter der Überschrift “Die Welt ist auch nur ein Dorf” schon einmal über einen sehr, sehr lustigen Zufall berichtet.
Dieses “Geschichtchen” passierte bei Sunnys Abfahrt am Sonntag.
Wir stehen in Lichterfelde Ost auf dem Bahnsteig und warten auf die Regionalbahn, die uns zum Südkreuz bringen soll. Plötzlich kommt Johannas* (Name geändert) Mutter mit einer Bekannten auf den Bahnsteig. Mit dieser Familie verbindet mich mehr als Kinderbetreuung über den Großelterndienst, doch das sollte ich in einer anderen Geschichte erzählen, um hier die Handlungsstränge nicht zu sehr zu verwirren.
Johannas Mutter ist nahe bei Wien geboren und spricht wie eine, die immer noch nahe bei Wien wohnt, so dass jedes Berliner Ohr Schwierigkeiten mit dem Verstehen hat, aber ihr Mann ist Bayer. Beim Gespräch mit Sunny witterte sie natürlich sofort “Gattenluft” und fragt nach.
Mutter: Sie kommen wohl aus Bayern?
Sunny: Ja freilich, und zwar aus der und der Region.
Mutter: Ach, ja? Mein Mann kommt aus G.
Sunny: Nein, das kenne ich gut, denn es ist 15 km von meinen Eltern entfernt. Außerdem wohnen dort die besten Freunde meiner Eltern.
Mutter: Kennen Sie da zufällig die Familie XYZ? Das ist nämlich Verwandtschaft von meinem Mann.
Sunny: Nein wirklich? Genau diese Familie ist es, die ich meinte, das sind die Freunde meiner Eltern.
Und damit hat sich wieder mal erwiesen, dass die Welt, zumindest aber Deutschland, wirklich nur ein Dorf ist.
Ich hatte diese besten Freunde von Sunnys Eltern im Gespräche schon kennen gelernt, denn deren Tochter wurde Sunny von ihrer Mutter in Kindheit und Jugend in jeder passenden und unpassenden Gelegenheit als leuchtendes Beispiel vorgehalten, dem es doch nachzueifern gelte.
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Und da mich Sunny telefonisch aus der S-Bahn auf dieses wunderschöne Sonnenblumenhaus und einiges andere aus dieser Gegend aufmerksam gemacht hat, bekommt ihr jetzt noch zwei Collagen zu sehen mit Fotos, die in dieser Zeit, wo wir fröhlich schwatzend gemeinsam oder allein durch Berlin gestromert sind. Die Fotos überschneiden sich zum Teil, aber ich konnte mich nicht so richtig entscheiden.
Das Sonnenblumenhaus sieht man, wenn man vom Hauptbahnhof Richtung Zoo fährt auf der rechten Seite, kurz vor der Station Bellevue. Ich stieg aus und fotografierte gleich noch die anderen Sachen – bis auf die gläsernen Bonbons und “Clara auf Plastik am Tauentzien” – Durch das wunderschöne Gitter riskierte ich einen Blick auf Schloss Bellevue.
Ihr seht, das Sonnenblumenhaus hat es mir angetan, doch die farbigen Balkons nicht anders. Der Blick über das Brückengeländer zeigt das Ministerium des Innern, in dem täglich sicher viel gearbeitet, aber auch täglich viel Unsinn verzapft wird. – Doch uns hat das bei unserem abendlichen Bummel über Gendarmenmarkt und Friedrichstraße gar nicht gestört.
Verwundert waren wir nur über die Einrüstung der Gedächtniskirche. Der sogenannte “hohle Zahn” war nicht mehr zu sehen, sondern in ein futuristisch anmutendes Gerüst ohne jeglichen Wiedererkennungswert gehüllt. Deswegen zeige ich euch zum Schluss noch drei Fotos, die Sunny mit ihrer lichtstärkeren Lumix und mit besseren Einstellungen als ich gemacht hat.
Das Foto ist weder eingefärbt noch verändert, sondern lediglich von Sunnys 4 MB auf Blogverträgliche 200 kB verkleinert.
Und damit ihr mal wisst, wie anstrengend Bummeln, Besuch und Berlin sein kann, als letztes Foto jetzt noch das:
Wärst du doch in Düsseldorf geblieben … Update
…, dann hättest du heute ganz toll Rosenmontag feiern können, dann hättest du Bier ohne Literbeschränkung in dich einfüllen dürfen und du hättest auf der Prachtstraße der Stadt – der Königsallee, normaler Weise nur Kö genannt – all solche Sachen “bewundern” müssen, die Mensch nicht braucht, die vollkommen überteuert sind und die teilweise auch noch guten Geschmack vermissen lassen.
Aber was soll man mit dem vielen ererbten oder nicht erarbeiteten Geld alles machen. Da kommt doch so ein Brillengestell für schlappe 3.500,00 Eus gerade recht. – Es kann auch ledergoldenes Zaumzeug sein für Mamis kläffende Bulldogge. – Ein geschmackloses Kinderkleid für den verwöhnten Nachwuchs sollte doch bei der heutigen Renditeausschüttung der Aktien noch drin sein.
Oder hier:
Ach Hasi, schenkst du mir zu Ostern dieses reizende Quietscheentchen. Es ist wirklich aus hochveredeltem Goldplastik und kostet nicht viel mehr als 300,00 Eus. Das sollte ich dir doch wert sein, wo ich weiß, was du so nebenbei immer für deine Freundin ausgibst!
Ach Schätzchen, ich hätte dir natürlich auch ohne diese bissige Bemerkung dieses wunderhübsche, überhaupt nicht überteuerte Entchen gekauft. Für mein Schätzchen tue ich doch alles! (Finger hinter dem Rücken kreuz!!!!)
Noch Fragen?
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Vor lauter Ärger habe ich gestern vergessen, eine Collage aus dem Zoo in Duisburg zu zeigen, die hänge ich jetzt einfach hier hinten an, denn Ruhrpott bleibt Ruhrpott.
Nicht aus Langeweile, sondern …
zur Aufbesserung meiner Tierkenntnisse bin ich bei meinem Besuch in Duisburg mit Lucie in den Zoo gegangen.
Eintrittspreis genüber dem Erlebniszoo in Hannover moderat, der Altersrabatt von 3,00 € wurde wegen des nicht moderaten Wetters (viel zu kalt) nach einiger Zeit in Kaffee investiert.
Glücklich war ich darüber, dass Lucie noch ein Paar Ersatzhandschuhe für mich in den Tiefen ihrer Tasche gefunden hat. Ein paar Ersatzsocken wären mir allerdings lieber gewesen, denn ich bekam nach kürzester Zeit stummelfüßige Eisbeine – ist ja auch kein Wunder, da ich immer stehen und warten musste, bis Lucie alle ihre Fotoapparate durchgeknipst hatte. Und das konnte dauern …
Ob der Lernerfolg bei mir bei dieser Kälte gewährleistet war, weiß ich nicht – zumindest wünsche ich euch Spaß beim Betrachten der Fotos. Sicherheitshalber habe ich eine Collage gemacht, damit ich keine Einzelnamen schreiben musste. – Ich bin ja schließlich nicht ganz dumm!
Und am Ende kommen noch ein paar Fotos, die in die Collage nicht reingepasst haben. Anhand der vorsichtigen Bezeichnung werdet ihr sehen, dass es mit den Kenntnissen noch nicht sehr weit her ist.
Die drei Videos über Störche, Robben und Seelöwen zeige ich einfach mal bei Blogspot, denn hier habe ich nichts bezahlt und kann keine eigenen Videos einstellen. Den Umweg über YT möchte ich nicht gehen – ich gehe momentan noch genügend andere Umwege.
Letzter Pieps aus Duisburg und Umgebung
Jetzt sitze ich hier – fast schon Tränen in den Augen – die Frage ist nur, ob aus Abschiedsschmerz oder wegen Lucies Dauerquarzerei – und habe noch knappe zwei Stunden vor mir, bevor ich dieses gastliche Haus verlassen muss, um per IC nach Berlin zu fahren.
Was kann ich bzw. muss ich euch noch aus dem Rheinischen berichten?
Dass das Treffen mit Emily und minibares am Mittwoch beim besten Chinesen aller Zeiten im Centro von Oberhausen einmalig schön war, ist selbstverständlich – und über Selbstverständlichkeiten spricht man ja bekanntlich nicht. Deswegen kann ich da auch nichts in den Blogs der Beteiligten finden. Ich schweige eben so wie ein Grab. – Von Oberhausen kann ich euch nur erzählen, dass diese Stadt wohl offensichtlich zu viel Geld haben muss. Die planen eine wunderschöne Fußgängerbrücke “Schwingende Spirale” (Künstler Tobias Rehberger ) über den Rhein-Herne-Kanal. Die Landteile sind schon fertig und sehen wirklich sehr verheißungsvoll aus – aber die Kosten auch. Geplant waren 2,5 Millionen – nicht Centstücke, nicht 10-Centstücke, sondern wirkliche Euromünzen – und jetzt sind sie schon bei schlappen 5 Millionen, man gönnt sich ja sonst nichts! Das Projekt “Brückenskulptur” läuft im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR 2010 und ist wohl künstlerisch als auch ingenieurstechnisch eine große Herausforderung. – Lucie und ich spekulieren, wie die Sicherheit für Fußgänger gewährleistet werden wird – ich bin gespannt.
Der Donnerstag war für Duisburg und Düsseldorf und die dazugehörige bekannte Altstadt vorgesehen. Da der Vormittag uns einen weißen Fensterblick bescherte, wurde die Besichtigung von Duisburg gegen die Besichtigung eines Computerbildschirmes getauscht. Aber Düsseldorf fand statt, denn dort wollte ich Frau Sabina Farbenreich treffen. Alles klappte, alles war wunderschön, alle Altstadtbauten waren noch da, alle Kneipen waren nur halbvoll – im Gegensatz zu ihren Besuchern.
Der beste aller Luciegatten ist mit uns gefahren und war auch der Chauffeur. Da wir auf Anhieb keinen Parkplatz fanden, ließ er uns raus und stellte das Auto im Düsseldorfer Nirwana ab. Das erfuhren wir aber erst, als wir zu mitternächtlicher Stunde das Auto suchten. Da nützte auch mein hervorragendes Navi nichts, denn wenn ich dort das Suchwort “Auto” eingebe, führt es mich zu meiner Autowerkstatt in Berlin. Und Göttergatte wusste den Straßennamen nicht mehr. – Na gut, nach dem Essen und Trinken soll man eh ruh’n oder 1000 Schritte tun. Und wir haben uns ganz spontan für die letzte Variante entschieden. Und plötzlich und unerwartet tauchte dann ein blaues Auto mit den Initialen von Lucie auf – Glück gehabt.
Im Auto stellten wir dann fest, dass ich meines nicht vollkommen nutzlos mitgeschleppt hatte. Mein treuer Tom war soforrrrrrrrrrrrrrrrrrt betriebsbereit und quakte uns die Wegvorschläge ins Auto, wohingegen Lucies Navigon erst kurz vor Duisburg nach gefühlten 20 km wach wurde. Ich wurde gar nicht wach, denn ich lag rauchnarkotisiert auf den Hintersitzen. Bei Ankunft wurde ich durch einen Frischluftschock wiederbelebt.
Jetzt könnt ihr denken, was ihr wollt – es war eine tolle Zeit hier mit Lucie, mit Emily, mit minibares, mit coolPic, mit farbenreich – da hat doch meine Bloggerkennliste gleich einen gewaltigen Satz nach vorn getan. Ihr dürft ruhig kommentieren, an einen Fremdrechner komme ich immer ran.
Und tschüss bis zum neuen Computer!
Familienzuwachs (Findelkind)
Das ist die Bärenfamilie, mit der Clara ihre Wohnung teilt. Zur Erklärung: Die kleine braune Bärin in der Mitte ist unsere Uroma Annabelle, die älteste der Sippe. Gestützt wird sie von Opa Bärentatz und Oma Cinderella. Die Generation unter ihnen besteht aus Sohn Drachenbär und Tochter Esmeralda, die wiederum die nächste Generation gegründet hat. Diese zwei kleinen Enkelbären Findibär und Gutlachbärin gucken mit großem Interesse zu dem Neuankömmling Beutelbär. Der hat ihnen ein Herz aus Schokolade mitgebracht und sich damit schon mal einen guten Start verschafft.
Im wahrsten Sinne des Wortes ist also ein ‘Findelkind’ bei der großen Bärenfamilie dazu gekommen. Es wurde in Greifswald mit den liebevollsten Worten von seiner bisherigen Mutter in meinen Rucksack als Reisetransportbehältnis gesteckt.
Das war seine bisherige Mama und sein bisheriges Heim:
Bigi und ihr “Federlesen & Meer”
Da ging es ihm prächtig. Im Regal saßen zwei seiner Brüder, an den Wänden waren lustige Federn, die er durch die Gegend pusten konnte. Hatte er Langeweile, konnte er mit Möwen oder kleinen Ferkelchen spielen, bei übergroßer Langeweile standen Puzzle zur Verfügung, konnte er Dutzende von wunderbaren Postkarten, Buttons oder Magneten durcheinanderbringen oder seine Mama beim Tastenschnelldrücken stören. – Doch die war dennoch wild entschlossen, ihn in der “Babyklappe” abzulegen – vielleicht, weil ihr das Wasser bis zum Hals steht und sie so ein gefräßiges Kerlchen nicht mehr länger durchfüttern kann? Falls es daran gelegen haben sollte, können wir alle dagegen was tun, indem wir online zu “Federlesen & Meer” marschieren und dort schöne Sachen nicht nur ansehen, sondern auch bestellen und vor allem bezahlen .
Oder weil sie wusste, dass es ihr Beutelbär in der Hauptstadt auch gut haben wird? Auf jeden Fall seht ihr sie oben auf dem Bild, wo sie nicht weiß, ob sie weinen oder lachen soll, weil ihr dieses Husarenstück gelungen ist, den Kleinen ohne viel Federlesen wegzugeben.
Wenn ihr mich fragt, so denke ich, dass der Kleine sich doch furchtbar im Finsteren in meinem Rucksack gefürchtet haben muss..
In Berlin wurde er von mir in Unwissenheit ans Licht der Welt Wohnung gebracht. Ich staunte nicht schlecht, was ich da plötzlich in der Hand hielt. Der kleine Kerl nahm sofort Kontakt zu der restlichen Bärenfamilie auf, die ihn mit großer Freude begrüßte. Es sieht so aus, als wenn sie ihn in ihre Mitte aufgenommen haben und auf ihn aufpassen.
Ich unterhielt mich ein wenig mit ihm und er erzählte mir so einiges über seine Heimatstadt Greifswald. Zum Glück habe ich einige Fotos gemacht und konnte nachvollziehen, wovon er so schwärmte.
Am liebsten war er mit seiner Bigimama und seinem Wolfpapa immer im Hafen, denn dort konnte er die Luft der großen weiten Welt schnuppern. Ganz ursprünglich kommt er nämlich nicht aus Greifswald, der schönsten Stadt am Ryck, sondern von ganz wo anders und von ganz weit her her.
Aber Bigi und Wolf haben auch versucht, dem Kleinen ein wenig Kunstverständnis beizubringen. Er erzählte mir von wunderschönen Zunftzeichen an Geschäften und Skulpturen, die überall rumstehen. Guckt doch selbst einmal. Ob uns das große Bild in der unteren Montage sagen will: “Ihr könnt mich alle mal … am Abend besuchen?”
Und was ich jetzt noch zeige, das hat mir nicht Beutelbär erzählt, sondern das habe ich selbst gesehen auf einem wunderschönen Spaziergang entlang des Flüsschens Ryck bis zur Klappbrücke in Wiek: “Greifswald am Ryck ist Bigis großes Glyck” – das größte ist natürlich Wolf in Greifswald am Ryck mit dem Glyck.
Und weil ich gestern nichts gezeigt habe, darf ich heute ein bisschen mehr, denn die Architektur von Greifswald soll doch wenigstens noch gestreift werden.
Das “Stöckchen”-Weib vom Maschseestrand
Per Mail und Telefon war vereinbart: “11.00 Uhr Endhaltestelle Straßenbahn, Eingang Zoo Hannover.”
Ganz gegen meine sonstigen Gepflogenheiten, 5 Minuten nach der Zeit zu kommen, war ich hier schon lange vor der Zeit an Ort und Stelle. (Mir fehlte der BVG-Planer, da ich netzlos = planlos in Hannover weilte).
Ich warte in der Sonne und sehe plötzlich eine sehr große, sehr hübsche und sehr langhaarige (im Vergleich zu meinen Haaren sind fast alle langhaarig) Frau auf dem Bahnsteig, die sich umschaut. Zeit für Fremdheitsgefühle blieb kaum bis gar nicht – wir kannten uns ja auch schon, wir hatten ja schon so viel voneinander gelesen. (Wohltuend zu Date-Erfahrungen muss ich feststellen, dass alle persönlichen Treffen mit Blogfrauen – immerhin schon vier – auf wirklichkeitsgetreuen Aussagen über sich fußten). 
Beide nestelten wir ein “Mitbringsel” aus unseren Taschen. Ich hatte was von Liebe zu “Schokolade mit ganzen Mandeln” auf Skryptorias
Blog gelesen, so dass ich “Cara (Schokoladenname)für ??? von Clara ziemlich passend fand. – Und in eines dieser Notizbücher kann sie in Zukunft ihre glänzenden Ideen schreiben.
Ich bekam ihre bereits niedergeschriebenen Gedanken in ansprechend gebundener Form, worüber ich mich sehr gefreut habe. Da in der Wohnung meines Sohnes wegen bevorstehenden Umzuges kein einziges Buch mehr zu finden war, freute ich mich sehr über diese Möglichkeit zur Abendunterhaltung.
Nachdem ich den Schock über die 24,00 € Eintrittsgeld halbwegs verdrängt hatte, machten wir uns bei allen Tieren und Erdteilen der Welt einen amüsanten Tag mit viel Spaß. Wir bummelten durch “Canada”, fuhren Boot auf dem Sambesi, erschreckten die Erdmännchen und suchten die Pinguine.
Müsste ich uns als Tiere zeigen, wären wir das, aber ich habe gerade vergessen, wer was sein soll:
Weil dieser Tag so schön war, beschlossen wir, am nächsten Tag nach Hameln zu fahren. Eine traumhafte Stadt mit Flair, Fachwerk und Folkloresängergruppen, denn es war gerade Chortreffen. Nicht nur über den Rattenfänger ging uns so manches Licht auf.
Heute blümelt es in zwei Fotoblogs von mir, und Ihr könnt entscheiden, welches Blümchen passender für Skryptoria und welches passender für Clara ist.
Sommerfest in Bloggerland (4/5)
Die ersten Teile der Geschichte sind hier zu finden.
Der endoskopische Ritt auf dem Honigkuchenpferd
Irgendwann stehen die beiden vor dem Wundergaul, lies Honigkuchenpferd, und Anna möchte natürlich reiten. Obwohl Seelenbalsam von ihrer Gesichtsbemalung hin und weg ist, kann sie jedoch von den einmal aufgestellten Spielregeln nicht abweichen.
Sie erklärt Anna, dass sie erst eine schwere Aufgabe lösen muss.
Anna grinst pfiffig und fragt, ob ihre Mama Pfefferkuchen für ein neues Pferd backen muss. Aber Seelenbalsam meint ganz richtig, dass ja nicht die Mama die Aufgabe lösen soll, sondern eben Anna. Sie erwähnt die Aufgabe mit der Endoskopie und Anna lacht sich spontan kringelig, weil sie dieses Wort noch nie gehört hat.
Vieles hat sie schon von Clara in den zwei Jahren ihrer „Zusammenarbeit“ gelernt, aber Endoskopie war leider in diesem Wortschatz nicht enthalten. Enttäuscht will sie schon aufgeben, als Clara auf die bereitliegenden Gartenschlauchstücke zeigt und auf das Regal voller Plüschtiere. Kurzes Geflüster zwischen “Oma” und Kind beseitigt alle Unklarheiten und Anna greift sich beherzt eine Giraffe und ein besonders langes Schlauchstück. In dem Moment – zwei Dumme, ein Gedanke – kommen sie auf die Idee, den Schlauch mit dem Lederhosenpflegemittel einzureiben, damit es besser flutscht. (nicht, dass jetzt jemand schlimme Gedanken bekommt!) Gesagt – getan. Geschickt schiebt sie dem langhalsigen Tier den angespitzten Anfang des Schlauches in das Maul. Vorsichtig schiebt sie und schiebt und hält plötzlich erschrocken inne, da es geklingelt hat. Clara versteht nicht, warum sie nicht weiterschiebt, denn sie hat mir ihren Ohren bei diesem Lärm das Geklingel natürlich nicht gehört, sieht aber das strahlende Gesicht von Seelenbalsam: „Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft, du bist im Magen der Giraffe angekommen und deswegen hat es geklingelt.“
Stolz, wie drei Spanierinnen, machte Anna ihre Platzrunde und Clara bangte ununterbrochen um das Pferd. Sicherheitshalber hatte sie ein Stück Honigkuchen eingesteckt und schob das dem Tier zwischen die Zähne. Vor Freude machte es einen solchen Satz, dass Anna fast hinten runter gerutscht wäre. – Ganz geheuer ist es ihr auf dem Wundergaul nicht, also ist sie froh, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hat.
Rundgang auf dem Festgelände
Die beiden sehen sich noch ein wenig auf dem Gelände um und freuen sich immer und immer wieder, wieviel schöne, bunte Ideen hier sind.
Schluss folgt!
1. Mai – In Berlin Mini-Blogger-Treffen
Zum Glück konnte ich diese finsteren Gedanken (inzwischen alles gelöscht) hinter mir lassen und weiter zu dem “Floralen Weltenbummelspaziergang” mit tonari und Sunny eilen. Erstere hat unter besagtem Link schon ihre bebilderten Eindrücke geschildert. Sie war die Initiatorin des Spiels und somit Frauenschaftskapitän im “Marzahner Gartenhockey”
“Berliner Bärinnen mit Bayrischen Löwinnen = 2 : 2″
Alles zusammen kann ich sagen: Es stimmte alles vom Wetter bis zur Mannschaft, die allerdings eine reine Frau-schaft war.
Die Berliner “Eimerchen” und “Rollerfahrer” sind ja hinlänglich bekannt, doch die angereisten Gäste (mit sehr jungen Fans) möchte ich kurz vorstellen. Sie sitzen nach dem erquicklichen Spiel auf dem hohen Siegerpodest, haben jedoch ihre Visiere noch runtergeklappt.
Die schönen (neuen) Schuhe von Sunny wiesen uns auf dem interessanten Pflaster im japanischen Garten den Weg.
Clara hatte – wie so oft – nur Unfug im Kopf. Ständig versuchte sie irgendwo rein- oder durchzukriechen. Bibelfest, wie manche sind, kennt ihr doch den Spruch: “Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als eine Clara in …?” (bitte nicht Himmelreich sagen).(durch eine Felsspalte)
Hier versucht sie partout, unter den Löwen zu kriechen. Klappt nicht, also versucht sie es mit einer Felsspalte – klappt auch nicht:
Tonari sah man den größten Teil der Zeit so:
Damit ihr also Superfotos bekommt, mussten wir leiden!
Gegen die Qualität eines solchen Apparates würde ich nie antreten – deswegen zeige ich euch hier, was sich jenseits von Sonnenschein, Lachen und Blumenpracht noch so alles ereignet hat. – Wenn sie diese “Foto-Atem-Maske” aufgesetzt hatte, konnte ich mich nicht mehr mit ihr verständigen, da sie keine Hände mehr frei hatte für Zeichensprache!
Tonari sprach in ihrem Post ja von einer “Tee-Zeremonie” mit gebackenem “Ehefraukeks”. Schade, dass ihr bester aller Göttergatten (nach ihrer Aussage hat sie nur den einen), der in der Küche das Zepter schwingt, nicht anwesend war – er hätte sich echt gute Tipps und Tricks für das “Ehefrauenkeksebacken aus Klebreis” ablauschen können.
Zurück zum Tee: Ich konnte mich gar nicht so schnell schütteln, wie es mich gegraust hat. Als bekennende Coffeeinliebhaberin habe ich für diese gelbe, durchsichtige Flüssigkeit, deren nähere Beschreibung ich euch ersparen möchte, nicht viel übrig. Doch wenn “See-Igel” und ein “Blütenpotpourri” mit heißem Wasser und keinerlei Süßungsmittel (ich weiß ja, wie ungesund Zucker ist – doch nur heißes Wasser stelle ich mir preiswerter vor)
So sah Tonaris “Lotosblüte” nach der Entfaltung und dem Bad in zu heißem Wasser aus.
Nun sage noch jemand, ich läge mit meiner See-Igel-Bezeichnung falsch! (Oder habe ich etwa meine Tee-Abneigung über das Fotoprogramm übertragen?)
Und so sah Sunnys “Tee-Süppchen” aus:
Nur gut, dass Sunny ihre Freundin mitgebracht hat – da war ich wenigstens nicht allein mit meinem gewöhnlichen Saft.
Da sah doch dieser geteilte
“Ehefrauen-NochNichtEhefrauen-NichtMehr-Ehefrauen-Keks” dagegen richtig einladend aus.
Im Park begegneten uns natürlich nur schöne Sachen, doch diesen Baum – den ich spontan “Dornenkronenbaum” taufte, fand ich als “Bestrafungsbaum” für böse Kinderquäler recht interessant:
Wie wir im Labyrinth – natürlich ohne Faden – echte Mühe hatten, wieder rauszufinden, hat sich Tonari auch nicht getraut zu schreiben. Obwohl ihr Orientierungssinn um Welten besser ist als meiner – (will mathematisch gesehen nichts weiter bedeuten, denn meiner ist gleich Null)
Wir hatten es vorher fotografiert, doch bei Sonnenlicht kann man auf dem Display nichts erkennen.
Auf jeden Fall muss Sunnys Getränk ihr Zauberkräfte verliehen haben, denn danach war sie, die sowieso schon die Größte war, die Allergrößte.
Am Ende – nach fast sechs Stunden Weltenbummelei – krochen wir zwar fast auf dem Zahn(fleisch), waren aber glücklich und zufrieden und verabschiedeten uns lachend voneinander. Lachen war das, was wir den ganzen Tag am meisten gemacht hatten. Hier seht ihr beides: Lachen und Zahnfleisch.
Ich weiß gerade nicht, wer von uns dafür Modell gestanden hat?
Erst die Henne? Erst das Ei?
Sohn zu seiner Mutter:
“Mensch, Mama, du bist ja genau wie ich – entweder alles oder nichts! “
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Frage: Wer hat hier was von wem geerbt?
Und zu diesen 26 Worten kommen jetzt noch ein paar Fotos: Ich lade euch bei diesem schönen Wetter zu einer Oben-ohne-Fahrt ein -
keine Angst, ich meine das Auto, das noch nicht erst mal meins ist. Aus einem Cabrio lassen sich Berlins Schönheiten viel besser fotografieren.
Und jetzt fahren wir noch an einen der vielen Berliner Seen und da könnt ihr das fotografieren:
Und wenn wir die Fahrt an einem bestimmten Wochenende machen, können wir vielleicht das hier sehen:


































































