Claras Allerleiweltsgedanken


Zum ersten Mal …

Obwohl liesvonlott in ihrem Post die Älterwerdenden jenseits der 50 ausklammert, gibt es sie doch!!!!!!!!! Und sie melden sich zu Wort!!!!!!!!!!!!!!! Und auch sie haben noch „Zum-ersten-mal-Erlebnisse!!!!!!!“

Gut, wenn diese Altersgruppe ganz ehrlich ist –  nicht zum ersten Mal im Leben, aber zum ersten Mal in ihrem Leben seit dem 1.1.2010 ist erwähnenswert:

  • zum ersten Mal die selbsteinfärbende Brille wirklich als Sonnenbrille und nicht als Schneebrille benutzt
  • zum ersten Mal geschimpft, dass ich die dicke Weste unter der Jacke hatte
  • zum ersten Mal in der S-Bahn alle dicken Pellen abgeworfen.

Na, reicht euch das? Mir ja! Es geht aufwärts, hurra, auch wenn es heut früh erst mal wieder abwärts ging. Aber Frau lässt sich nicht beirren!


2 Kommentare

Cirque de soleil – mal anders

oder Clara, das (kleine) Schlitzohr.

Bei Freidenkerin ist der „Cirque de soleil“ momentan gerade im Gespräch als vorübergehender Arbeitgeber.

Dieser wunderbare, fast schon einmalig zu nennende Zirkus gab vor Jahren ein Gastspiel in Berlin. Clara wartete fast bis zum Ende der Gastspielzeit, da ihr die Preise zu himmelschreiend, quasi zu himmelhoch erschienen. Am vorletzten Tag kratzte sie aus allen Portemonees Geld zusammen und begab sich zur Kasse. Das Schild „Ausverkauft“ leuchtete ihr schon von weitem auf roten Schildern entgegen. Es wären noch Restkarten für den nächsten, also den letzten Tag zu haben gewesen, aber da war Claras Terminkalender voll.
„Sollte der ganze lange Anmarschweg vergeblich gewesen sein?“, überlegte sie. „Ich war mehr als 1 1/2 Stunden unterwegs.“ – „Nein, da fällt mir was ein!“ Wild entschlossen geht sie zum Einlass.

Den Kartenabreißer in einem unaufmerksamen Augenblick zu ‚umgehen‘, klappte fast auf Anhieb.
Als Clara im Foyer stand, musste sie eine glaubhafte Erklärung finden, warum sie in einem ausverkauften Zirkuszelt auf einem reservierten Platz sitzt, für den sie natürlich kein Ticket vorweisen kann. Grübel, grübel, grübel.

Sie sucht sich einen Platz in einer mittleren Reihe und harrt der Dinge, die da kommen. Nach einiger Zeit kommt ein jüngeres Pärchen mit irritiertem Blick auf sie zu und will gerade wild gestikulierend seine Karten vorweisen, als sie mit freundlich-traurigem Gesicht in die Offensive startet: „Verzeihung, ich weiß, dass ich auf Ihrem Platz sitze, aber ich habe mich kurz vorher wahnsinnig mit meinem Mann gestritten. Mir wäre der ganze Zirkus verleidet, wenn ich jetzt neben ihm sitzen müsste.“ Ob sie diese Worte noch mit leichtem Schniefen untermalte, kann sie sich nach so langen Jahren nicht mehr erinnern.
Der Mann wusste nicht genau, ob er zu seinem Artgenossen halten oder den Kavalier spielen sollte. Aus diesen Überlegungen befreite ihn seine Begleiterin: „Nu gloar, mir rutsche ä Sticke zusammen, däs gann ich vollkomme verstehn.“
Spätestens in diesem Moment fragte sich Clara, ob sie nicht doch die falsche Platzwahl getroffen hatte. Doch sie riss sich zusammen und lud das Pärchen in der Pause von dem eingesparten Geld zu einem Drink ein, immer darauf bedacht, nicht ihrem ‚Mann‘ zu begegnen.


Ohne Häme gefragt:

Ist Frau Käßmann alkoholkrank?
Muss sie diese Frage mit „ja“ beantworten, gehört sie in eine Klinik und nicht auf das Schafott der Medien.

Der Psychologe Jürgen Schattschneider unterstellt ihr – bewusst oder unbewusst – in einem Interview diese Diagnose, wenn er schreibt:

„Wenn jemand noch soviel Handlungsfähigkeit beweist, dass er sein Auto findet, in Gang setzen und dann auch noch unfallfrei eine längere Strecke fahren kann, ohne an der nächsten Mauer zu landen, dann muss man von einer Gewöhnung an Alkohol ausgehen.“

Mit anderen, (seinen) Worten: „Spiegeltrinkerin“.
Ich hatte in meinem (beruflichen) Leben ab und an mal mit AlkoholikerInnen zu tun – so blöd es sich anhören mag, aber manche von ihnen fahren mit 1,5 Promille besser als manche nüchtern.

Damit will ich um nichts in der Welt dem Alkohol am Steuer das Wort reden, aber mal ganz ehrlich: „Hat nicht jede/r von uns, auch im völlig nüchternen Zustand, schon mal eine rote Ampel überfahren?

In den ganz frühen Morgenstunden dieses Tages schrieb ich zu diesem Thema:

Nachdem bei April eine eher Kontraversion und bei podruga eine eher Proversion zu diesem Thema erschienen ist, will ich mal wieder – vielleicht etwas einfallslos – aus der Berliner Zeitung abschreiben.

Margot Käßmanns Verhältnis zu Salomo
von Christian Bommarius
„Zum Vorbild taugt nicht der, der keine Fehler macht – dann gäbe es keine Vorbilder -, sondern derjenige, der sich freimütig zu ihnen bekennt und ihre Wiederholung nach besten Kräften vermeidet. … Und selbstverständlich ist die Bischöfin – gewissermaßen qua Amtes – zur Wahrnehmung einer besonderen Vorbildfunktion verpflichtet. Aber Vorbild ist eben kein Synonym für Tugendbold und für perfektes Leben, in dem Schwächen so wenig Platz haben wie Pfefferkörner in der Sahnetorte. Ein Vorbild, das keinen Fehler machen darf, ist kein Vorbild, sondern ein verlogenes Klischee, ein Hirngespinst doppelmoralischer Anstalten, früher der Kirchen, heute der Medien.
… In den Sprüchen Salomos … heißt es: …“…und Wein den betrübten Seelen, dass sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken.“ – Vom anschließenden Autofahren hat Salomo nichts gesagt. …

Da ich meine Sympathie für sie nicht besser hätte ausdrücken können, habe ich Herrn Brommarius zitiert, nicht weil er mit Vornamen „Christian“ heißt. Meine Rede: „Wäre sie männlich und Politiker, hätte es kaum so viele Schlagzeilen gegeben. Die haben einfach eine bessere Lobby bei der Presse.“


7 Kommentare

Die Welt ist auch nur ein Dorf

Eine fröhliche Clara-Geschichte

Clara freute sich riesig auf den Besuch ihrer Freundin Jutta aus Hamburg. Als Jutta endlich da ist, sitzen beide in der gemütlichen Wohnküche bei einer Tasse Clarakaffee und einem Kännchen Juttatee. Nach kurzer Zeit bittet Jutta um das Telefon, weil sie sich übermorgen mit ihrem Cousin verabreden möchte.
Neugierig, oder besser natürlich wissbegierig, wie Clara schon immer war, fragt sie: „Wie heißt er denn, der Knabe?“ Etwas irritiert über diese despektierliche Bezeichnung für ihren „ehrenwerten“ Cousin antwortet sie: „Max Mütze“.
Noch irritierter jedoch guckt sie, als Clara fröhlich in die Küche trötet: „Den kenn‘ ich.“ Jutta verstand öfter mal Claras Späßchen nicht so richtig. Würde er „Rhinozeros“ heißen, könnte sie Claras Ausruf verstehen, aber so wartete sie einfach noch ein wenig mit dem Wählen. Vielleicht hörte dieses vollkommen sinnlose Fragespiel gleich auf und entpuppte sich als typischer Clarawitz.

Doch jetzt ging Clara in die Offensive: „Hat dein Cousin drei Töchter?“ Nach kurzer Überlegung nickte Jutta. „Wohnt er in einem Einfamilienhaus in Reinickendorf?“ Langsam wurden Juttas Augen immer ungläubiger, sie ließ sogar ihren heißgeliebten Ostfriesentee kalt werden und bejahte nur stumm.
Natürlich bekam Clara mehr und mehr Oberwasser und spielte ihre letzte, alles entscheidende Frage wie den Kreuzbuben beim Skat aus: „Arbeitet er in der Blaustraße beim Evangelischen Konsistorium als Rechtsanwalt?“ Hätte Jutta ein Gebiss getragen, es wäre ihr vielleicht rausgefallen, so weit sperrte sie den Mund auf. Bei der Straße musste sie passen, doch alles andere stimmte.

Am Anfang war es für Clara noch ein vergnügliches Spiel gewesen. Woher sie diese Selbstsicherheit beim Fragen nahm, wusste sie selbst nicht. Er hatte niemals von einer Cousine in Hamburg gesprochen, nur die anderen Fakten hatte er nach und nach bei den vielen Treffen in der Sauna ausgeplaudert.
Bis hierhin klärte Clara ihre Freundin auf. – Dass er aber nach jedem Saunagang näher rückte und am Ende am liebsten in ihrer Wohnung das Bett (stundenweise) mit ihr geteilt hätte, das behielt sie dann doch lieber für sich. Und da er nicht obdachlos war, lehnte sie dieses Ansinnen kategorisch ab.

(Die Kirche stand damals zwar noch nicht so im negativen Mittelpunkt, aber wie man sieht, gab es auch da schon schwarze Schafe. – Was würde April sagen: Werteverfall, und das schon 1997!)


25 Kommentare

HundertH2O – Teil I

HundertH2O in Magdeburg – ein Fotopost
Danke an alle, die die Bilder“flut“ von Friedensreich Hundertwasser begonnen haben und jetzt flutet es auf allen Blogs.
Vielleicht kann ich ja mit meinen in Magdeburg fotografierten Bildern (siehe auch Headerfoto) irgendjemand zu einem Trip in den „wilden Osten“ verleiten. Zur Beruhigung, „wild“ war er vielleicht mal, jetzt ist er dazu schon viel zu westlich angehaucht.

Ich werde die Fotos nicht mit Unterschriften versehen. Wenn man sie aufruft, kommt der Titel – und es ist alles nur Magdeburg. (Vielleicht kommen andere später!)


2 Kommentare

Eine winterliche Crashtour

Eine Clara-Geschichte.

„So viel Schnee in den Bergen, das ist ja toll“, jubelt Clara innerlich vor sich hin, als sie die Nachrichten im Fernsehen sieht. Sie denkt an ihre Tochter Marie-Theres, die mit Mann und Kindern die Winterferien zum Skifahren in Österreich nutzt. Auch Clemens, der Filius, treibt sich in irgendwelchen Schweizer Bergen zum gleichen Zweck herum. – Sie sitzt gemütlich auf der Couch, eingepackt in ihre rote Kuscheldecke. Bei diesen Außentemperaturen kann Clara eine Zwiebelschale mehr gut vertragen. Auf ihrem Schoß liegt das Buch mit den bunten Seifenblasen auf dem Deckblatt.“. „Irgendwann muss ja mal Schluss sein mit dem Winter“, denkt sie. Deswegen hat sie sich bewusst für diesen sommerlich klingenden Titel entschieden. Bei dem vielen Schnee und Eis auf Straßen und Gehwegen ist Clara froh, dass sie nicht mehr täglich von ihrem Chef gerufen wird. So kann sich ihr kleiner „Leon“ in der Garage wärmen und sie kann sich auf der Couch ausruhen – oder auch umgekehrt.

In diesem Moment bekommt der Ansagensprecher einen fast sakralen Tonfall. Er kündigte für die nächsten Stunden flächendeckend Blitzeis an und bittet alle, nicht unnötig das Haus zu verlassen. – „Offensichtlich brauchen die Unfallchirurgen jetzt schon ein zweites und drittes Paar Hände zum Operieren“, denkt Clara so halblaut vor sich hin. Manchmal redet sie mit sich, wenn es kein anderer tut – aber in der Öffentlichkeit hat sie es noch gut im Griff.

Das Wort Blitzeis tritt eine Erinnerungslawine los, gegen die alle Seifenblasen einen aussichtslosen Kampf führen. Sie ist sofort bei der Jahreswende 1978/79, in der innerhalb von Stunden das Thermometer um 20° fiel und ganz Deutschland mit Nachbarn im Schnee- und Eischaos versank.

Der wunderschöne hellgrüne Wartburg Tourist mit dem liebevoll ausgesuchten Namen ‚Hannibal‘ hatte seinen Kilometerzähler noch nicht einmal fünfstellig gefahren. Er war also noch ein absolutes Greenhorn in seiner Gilde. An der Suche nach seinem Namen war die ganze Familie mehr oder minder engagiert beteiligt. Clemens’ Vorschläge bewegten sich in der Welt eines Achtjährigen und fanden bei den Großen kein Gehör. Theres zeigte sich an der Namensgebung nur geringfügig interessiert, überhaupt war ihr das neue Auto nur mittelmäßig wichtig. Mathematik war viel spannender als Mechanik. – Da er immer vor der Tür stehen musste, hatte die Redewendung „Hannibal ante portas“ den Ausschlag für die Namenswahl gegeben.
Wie es bei der langen Wartezeit auf seine „Ankunft“ nicht anders zu erwarten war, liebten ihn drei aus der Familie abgöttisch und eine registrierte ihn als Neuankömmling. Im Gegensatz zu seinem gebrauchten Vorgänger war er nagelneu und absolut jungfräulich. Clara konnte sich noch sehr gut an ihre Angst erinnern, als sie ihn – lediglich mit Trabanterfahrung ausgestattet – im zentralen Auslieferungslager Rummelburg holen durfte.
Der Junior war stinksauer, dass er noch nicht im Fahrschulalter war. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er ‚Hannibal‘ mit unserer Hilfe gern schon mal heimlich gefahren, um damit dann entsprechend in seiner Clique zu prahlen. Aber Clara legte heftigsten Protest ein. Schließlich war es ihre Aufgabe, mit den Automechanikern zu flirten, wenn es bei einer Reparatur mal zu lange dauern sollte oder, wie so oft, ein Ersatzteil nur schwer aufzutreiben war. Hannes hielt sich da mannhaft zurück.
Und dieses Auto sollte über Silvester polnische Luft schnuppern. Claras Cousine hatte zu einer zünftigen Party eingeladen. Clemens wollte sofort mitfahren, Theres jedoch blieb Silvester lieber bei der Oma. So konnte der freie Platz im Auto von Claras Tante eingenommen werden, die vom Gewicht her fast die drei anderen aufwog. Zum Glück war der Wartburg für 5 Personen zugelassen. Im Trabant hätten sich Hannes oder Clara durch den engen Einstieg auf den Hintersitz zwängen müssen, für „Tantchen“ wäre das nicht zumutbar gewesen.
Die Feier war okay, das Wiedersehen auch. Nach drei Tagen hieß es wieder, nach Hause zu fahren. Die Temperaturen waren schlagartig gefallen. Die dicke Eisschicht von der Windschutzscheibe konnte nur mit heißen Lappen aufgetaut werden, kratzen half da nichts mehr. Ein letztes Winken – und auf ging es Richtung Berlin.
Die vergeblichen Rufe der Cousine, die Fahrt zu verhindern, wurden nicht mehr gehört. Sie hatte die Warnung im Radio gehört, dass die wichtigsten Autobahnen dicht sind, weil Autos im Schnee stecken geblieben waren. Natürlich war auch die Ost-West-Achse lahmgelegt. Hannibal kam noch auf die Autobahn, musste dann aber kilometerweit rückwärts fahren, denn wenden war unmöglich.
Handy? Navigationsgerät? Winterreifen? Davon träumte der wilde Osten zu dieser Zeit noch nicht einmal.
Ein Stück lief auf der Landstraße alles völlig normal – bis zum ersten Knall. Rote Ampel, Glatteis, Auto in Warteposition – physikalisches Gesetz von dem einen und dem anderen Körper! Die Tante hat uns sicherlich für den Aufprall den nötigen Schwung verliehen. Somit war Hannibal stärker, nur büßte er dabei seine „Stoßzähne“ in Form der Scheinwerfer ein.
Kleines Malheur, bei diesem Wetter ohne Licht. Große Katastrophe, bei diesem Wetter ohne Heizung. Ständig musste einer von innen die Windschutzscheibe vom Eis frei kratzen. – Der zweite Knall ließ nicht sehr lange auf sich warten, nur stand Hannibal diesmal unglücklich als Hindernis im Weg. Somit hatten sich die Rücklichter auch noch verabschiedet.
Und dann war sie plötzlich dicht, die Straße. Ratlos diskutierten alle, nur Claras Sprachkenntnisse reichten unter diesen Umständen nicht aus.
Plötzlich tauchte ein rettender Engel in der Person eines Bauern auf. Er lud alle zu sich auf seinen Hof ein und gewährte Kost und Logis. Nun bewährte sich Tantchen doch noch, denn sie konnte polnisch parlieren.

Nach einer Übernachtung wurde Hannibal wieder in den Kampf geschickt. Die Schneepflüge hatten die Hauptstraßen geräumt, aber dadurch die Zufahrmöglichkeiten zu den Nebenstraßen total blockiert. Der hilfsbereite Bauer benachrichtigte einen Freund, der das Auto samt Insassen auf einem Schleichweg mit dem Traktor zur Straße ziehen sollte.
Die Furchen der Lastwagenräder waren so tief, dass Hannibal nicht mit den „Füßen“ auf den Boden kam. Das bedeutete – das Seil zog ihn auf dem Unterboden rutschend über den Schnee. Clara war einem Heulkrampf nahe, Hannes bekam fast einen Herzinfarkt, die Tante zeterte und wollte ständig aussteigen und Clemens fand es spannend, spannend, spannend.
Zum Glück war auch irgendwann dieser Streckenabschnitt bewältigt. Die Insassen der hinteren Reihe wurden in den Zug gesetzt, der Rest versuchte, das stark ramponierte Auto auf deutschen Boden zur Reparatur zu bringen. Im 30er Tempo war das ein etwas länger dauerndes Unterfangen, deswegen musste noch eine Hotelübernachtung eingeschoben werden. Nicht das Glatteis war jetzt der Hinderungsgrund, sondern die eingefrorene Knüppelschaltung. Üblicherweise hatten ja alle DDR-Autos Lenkradschaltung – hier wollten die Konstrukteure mal was besonderes leisten. Warum sie den Kardantunnel nach unten offen ließen, blieb für immer ein ungeklärtes Geheimnis. Waren es Materialeinsparungsgründe? Durfte die DDR keine geschlossenen Tunnelsysteme in Autos einbauen?
Als Theres freudig Mutti und Vati begrüßte, beglückwünschten sie alle zu ihrer weisen Entscheidung, diese Fahrt nicht mitmachen zu wollen.“Hatte das Kind etwa den Seherblick?“, überlegt Clara ca. 30 Jahre später.

Bei den letzten Gedanken an diesen Horrortrip rutscht Clara auf dem Sofa immer tiefer, macht es sich bequem und denkt: „Heute verpasse ich garantiert nichts da draußen. Meinem „Leon“ will ich ähnliche Erfahrungen ersparen.“ Das Telefonklingeln hört sie schon nicht mehr – sie schlummert ihre Mittagsruhe.


Geschützt: Donna … im Februar – 2. Fassung

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein: