Claras Allerleiweltsgedanken

Welche Mütter richten größeren Schaden an?

6 Kommentare

oder andersherum, nutzen ihren Töchtern mehr:

  • Mutter schildert der erwachsenen oder gar schon schwangeren Tochter die zu erwartende Entbindung in relativ realistischen Nuancen. Sie weist also auch auf Schmerzen hin, die ausgehalten werden müssen.
    Tochter kann sich dann unter der Entbindung entweder bestätigt fühlen oder denken: „Na so schlimm ist es doch gar nicht, wie sie gesagt hat. In diesem Fall:
    Tochter kommt sich am Ende wie eine Heldin vor
  • Tochter fragt vor Entbindung nach den zu erwartenden Schmerzen – Mutter verharmlost stark, so dass Tochter frohgemut in den Kreißsaal geht —— dort, vollkommen andere Erfahrung, Schmerzen ohne Ende, Geburt ohne Ende – Jammern und Wehklagen groß; Tochter schimpft innerlich auf Mutter, die sie so in die Irre geführt hat
    Tochter kommt sich am Ende wie ein jammerndes Weichei vor, weil sie die Entbindung nicht so heldenhaft überstanden hat, wie Mutter es vorausgesagt hat

Tja, was sollen Mütter denn nun machen? Am besten gar nichts sagen, den Mund halten! Oder?

Und jetzt gibt es zur Belohnung für’s Durchhalten bei geistiger Kost etwas emotionale Nachspeise – eine Diashow mit Blumen!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

6 Kommentare zu “Welche Mütter richten größeren Schaden an?

  1. wie es war, habe ich meine Mutter schon viel früher gefragt. früher waren wohl auch mehrere frauen in einem kreißsaal, oh graus. als es vor elf jahren bei mir soweit war, habe ich gar nicht mehr gefragt. denn ich wollte ins geburtshaus. und das war außerhalb der vorstellung meiner mutter. immerhin hat sie mich machen lassen, ohne Ratschläge und Warnungen. insofern spielte diese Frage für mich keine Rolle. und alles war gut, und beim zweiten noch besser 😉

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  2. Wunderschöne Bilder, liebe Clara. Und so passend zur heutigen Frühlingssonne.

    Hab einen blumigen Tag.
    Lieben Gruß
    Anna-Lena

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  3. „Schaden anrichten?“

    Ich find, Fall 2 schlimmer.

    Bei mir war es so, daß meine Mutter die Schmerzen nicht verschwieg.

    Mir ist es lieber, ich weiß, was auf mich zukommt, als daß ich dann negativ überrascht werde.

    Gibt’s das heute überhaupt noch, daß eine junge Frau nicht weiß, daß eine Geburt – sehr – schmerzhaft ist?

    Es bringt frau an ihre Grenze – oder sogar noch drüber 😉

    Aber es ist die wunderbarste Erfahrung, die es gibt!

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    • Eva, das mit der schmerzhaften Geburt kann man nicht so verallgemeinern, es kommt wohl auf die Dauer der Entbindung an. Es gibt auch Erstgebärende, die das in ca. 5 Stunden hinter sich bringen und es absolut nicht schlimm finden. – Aber es gibt eben auch Fälle, wie bei mir, wo es 37 Stunden gedauert hat, da es eine komplizierte Lage war. – Sicher hatte ich das in Erinnerung, als ich nach einer Mandel-OP meiner Tochter sagte, dass eine Entbindung schlimmer sei. – Vielleicht ist aber auch das falsch, da bei einer Entbindung was Vernünftigeres rauskommt als olle Mandeln.
      Lieben Gruß von Clara

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  4. Wunderschön, diese Diashow!
    Blümchen sind schon was feines.
    🙂

    Genau, sagen wir den Töchtern doch einfach, wenn sie es geschafft haben, gibts zur Belohnung einen Blumenstrauß.
    🙂

    Hab einen schönen Tag, liebe Clara, und viele Grüße!
    Heike.

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    • Halla Heike, das reicht aber vielleicht nicht immer, wenn die Töchter eine genauere Auskunft wollen. – Wenn ich es falsch gemacht habe, ist das auch schon einige Zeit her. Jetzt könnte mich nur noch eine Schwiegertochter fragen – und die ist dafür noch nicht in Sicht.
      Lieben Gruß von Clara

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