Claras Allerleiweltsgedanken

Zeitungsmeldung

11 Kommentare

(vor längerer Zeit):

42jähriger Mann tötet seine beiden kleinen Söhne und begeht danach Selbstmord. Die Ehefrau war vor einer Woche aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen.

Fragen:

  • Wieviel Wut, Enttäuschung, Jähzorn, Ausweglosigkeit muss sich in einem Menschen ansammeln, der zu solch einer Tat fähig ist
  • Was mag in der Frau vorgegangen sein, als sie von der Polizei benachrichtigt wurde?
  • Aus welchem Grund mag sie ihren Mann, vor allem aber ihre zwei kleinen Söhne allein gelassen haben?
  • Trifft sie eine (gerichtliche) Mitschuld, wenn sie leichtfertig die Familie verlassen hat?

Ich kann, und ich will es mir nicht vorstellen, wie man sich in solch einer Situation fühlt.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

11 Kommentare zu “Zeitungsmeldung

  1. einfach schrecklich sowas.

    das ist vor kurzem auch bei uns hier drueben passiert. hatte es vor ein paar wochen noch in den nachrichten gehoert.

    ich frage mich dann immer was in so einem menschen wohl vorgeht. was mir jedoch total unverstaendlich ist : warum suchen solche menschen keine professionelle hilfe wenn sie mit ihren problemen nicht klar kommen? warum muessen sie die kinder noch mit in den tod reissen?

    lg
    Sammy

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    • Ich denke, so lange Menschen leben, wird es so etwas geben – entweder aus Verzweiflung oder aus Rachsucht und ähnlichen Gefühlen.
      Wahrscheinlich ist das schon immer passiert – denn im alten Testament wird auch von vielen Bluttaten berichtet – nur gab es damals noch nicht so sensationslüsterne Medien (und Blogschreiberinngen). Bei mir ist es keine Sensationsgier – ich schwöre.
      LG von Clara

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  2. Über die Gründe zu spekulieren, finde ich müßig und wenig hilfreich. Vielleicht hatte sie ihre Gründe zu gehen und die Kinder erst mal da zu lassen.

    Was ich verurteile ist, unschuldige Kinder ihres Lebens zu berauben. Wenn der Mann sich umbringen will, soll er. Aber die Kinder mitzunehmen, finde ich ganz entsetzlich.

    Lieben Gruß
    Anna-Lena

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    • Hallo Anna-Lena, ich denke, damit wollte er seine Frau treffen und bestrafen. – Wie kaputtgespielt müssen Menschen sein, um sich an zwei unschuldigen Kindern zu vergreifen?
      Lieben Gruß von Clara

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  3. Ich kann es nicht nachvollziehen. Weder den Mord,
    noch kann ich die Mutter der Kinder verstehen.
    Was geht in einem Menschen vor, der zu solcher Tag
    fähig ist.

    Liebe Grüsse,Elke

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    • Hallo, Elke, da mich Psychologie schon immer sehr gereizt hat, wäre ich in einem solchen Fall gern bei der Gerichtsverhandlung dabei, falls es überhaupt eine gäbe. Dort könnte ich dann mehr über die Hintergründe erfahren und müsste nicht dumm spekulieren.
      Clara grüßt

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  4. Hallo Clara,
    nein, sorry, aber da fehlt mir das Verständnis.
    Als Mutter nur an sich zu denken und zu schauen, dass man weg kommt, wissend, wie der Mann drauf ist (ganz gleich, ob er das nun auch zu den Kindern war oder nicht – das Risiko, dass er es sein könnte, wäre mir viel zu hoch!) und die Kinder dort zu lassen – nein, da kann ich noch den ganzen Tag und viele weitere Tage, Wochen oder Monate darüber nachdenken – das verstehe ich nicht und werde ich auch nie verstehen.
    Ich bitte dich! Sie, Zitat: „war vor EINER WOCHE aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen!“

    Und so wird mir für die Mutter auch weiterhin das Verständnis fehlen.
    Sorry.

    LG von Heike.

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  5. Es fällt mir trotz aller Phantasie ungemein schwer, mich in die Psyche eines Menschen hinein zu versetzen, der offenbar gezielt zuerst seine beiden Söhnchen und dann sich selbst tötete. Und ich denke, dass die ehemalige Ehefrau für den Rest ihres Lebens unter dieser Bluttat leiden wird… Hat man es mit einem gewalttätigen Partner zu tun, ist es an sich vernünftig und nahe liegend, konsequent zu sein und zu gehen. Warum sie unter diesen Umständen allerdings die Kinder beim Manne zurück gelassen hat, das mutet schon sehr seltsam an…

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  6. Das ist furchtbar! Also nicht unbedingt, dass man seinen Mann verlässt, wenn es einfach nicht mehr gemeinsam geht. Es ist furchtbar, die Kinder zurückzulassen.
    Es ist furchtbar, was dieser Mann getan hat. Wie kann man seine Kinder umbringen? Wie kann man überhaupt töten?

    Was in der Frau vorgehen mag?
    Nein, darüber möchte ich nicht nachdenken. Denn ganz ehrlich? Mir fehlt gerade irgendwie das Mitleid für ihre Gedanken und Gefühle.

    Sie hat ihre Kinder im Stich gelassen.

    Furchtbar, diese Meldung.

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    • Hallo Heike, dieses Post lag über einen Monat bei mir in der Entwurfskiste, weil ich mit meinen Gedanken darüber noch zu sehr beschäftigt war, um es zu veröffentlichen.
      Jegliche Spekulation von mir geht davon aus, dass sie eine ernstzunehmende Frau ist, die einen wirklich berechtigten Grund hatte, aus dem Haus auszuziehen, weil der Mann zu Gewalt neigte. Vielleicht wollte sie ihm ihre Kinder über das Jugendamt wegnehmen lassen. – Vielleicht war der Mann nur zu ihr gewalttätig und nicht zu den Jungen.

      Alles Spekulation, ich weiß. Dennoch gehört mein Mitleid ihr, denn sie muss jetzt mit der Situaation fertig werden. Für alle anderen ist es zu spät.
      Ich gehe jetzt raus, damit ich meinen Kopf wieder frei bekomme.
      LG von Clara

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