Claras Allerleiweltsgedanken


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999! … 1000! Kommentare!

Das ist ja so etwas von süß, liebe Seelenbalsam – du wirst es nicht, nicht glauben wollen, aber du bist mit deinem „Kommentargedicht“ wirklich  die echte „999“ geworden. Was machen wir denn nun?

Clara hat ja schon vorher die „Nerven verloren“, weil es so lange dauerte und hat von den betreffenden Leuten, die davor waren, ein Stichwort abgefordert, was inzwischen auch bei mir eingegangen ist.

Wenn du aber gern eine Seelenbalsam-(chinomso)-Geschichte allein für dich haben möchtest, dann schickst du mir einfach 5 Stichworte, von denen ich mir dann 3 raussuchen werde, weil… (siehe nachfolgender Text). –

Ich denke, die Nummer 1000 = chinomso sollte sich ein wenig an dem Preis beteiligen dürfen und mir auch 5  Stichworte schicken – aber bitte per Mail, damit hier nicht ein allgemeines Gehirnwindungsknirschen entsteht.

Allerdings wird es ein wenig dauern, denn erst einmal muss die Gemeinschaftsgeschichte erdacht, „erstunken“ und „erlogen“ werden,  wollte natürlich sagen, erdichtet, ersonnen und erphantasiert werden.

Schnauf!!!!!!!!!!!!!


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Zukunft – nass, neblig, etwas clärig

Keine von diesen allseits bekannten

  • Wahrsagerinnen
  • Glaskugelbetrachterinnen
  • Pendel-in-Schwung-Setzerinnen
  • Handleserinnen
  • Quacksalberinnen
  • Kartenlegerinnen
  • Kaffeesatzleserinnen

und wie sie alle heißen mögen, diese

Zukunft-vorhersagenden-Zünfte,

würde wohl jemals mit diesen geschäftsschädigenden Attributen „nass“ und „neblig“ für ihre „Kunst“ werben – die Kundinnen kämen nicht, wendeten sich entsetzt um  oder gingen zur Nachbar-Quacksalberin.

Nur Clara, die blogbekannte Alchimistin, ist anders. Ihr schwarzer Humor ist schon fast sprichwörtlich, die Wahrheit springt ihr förmlich aus dem Gesicht und sie kann es sich leisten – ihre Kundinnen kommen wieder.

Ihr einziges Wahrheitsfindungsinstrument ist die Kugel.

Im ursprünglichen Zustand kann man diese Kugeln hier sehen:

Hilfe, mein Balkon muss zum Frisör

In diesen Zauberkugeln kann sie u.a. sehen, dass vielleicht schon eine von euch, die jetzt die Kugeln kommentierend betrachtet, in Bälde eine Clara-Geschichte bekommt, mit der sie hoffentlich zufrieden ist.

Wenn es momentan vielleicht auch warm und trocken sein mag, so heißt es eben doch:

Die Zukunft ist nass und nebelig!

Sehen Sie doch selbst, meine Damen und Herren!

Sieht sie nicht dennoch wunderschön aus – unser aller verfeuchtete und vernebelte Zukunft?

Auf einem kleineren Zukunftsplaneten sind die Farben leuchtender – durch die Feuchtigkeit!

Und das ist Claras Zukunft – die gibt sie  nicht ab!


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(K)ein fauler Trick …

um die Anzahl meiner Kommentare zu fördern!

Meine 999. Kommentatorin (die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass es ein Mann ist, strebt gen 0,5 und meine eigenen Antworten zähle ich ab jetzt auch nicht mehr mit) bekommt von mir eine

Geschichten-Belohnung.

Ihr redet mir – inzwischen mit Erfolg – ein, dass euch meine Geschichten gefallen und auch zum großen Teil zum Schmunzeln bringen. Das ist mir Ansporn genug

Bei Nummer „999“ lasse ich jetzt ganz einfach mal außer acht, dass ich bestimmt die Hälfte dieser Kommentare mit meinen eigenen Fingern auf dieser meiner eigenen Tastatur getippt habe, vorher auch noch mit meinen eigenen grauen, eher ja Silber-Blogger-Gehirnzellen –  ausgedacht habe.

Das Lob von Claudia (siehe „About“) muss ja schließlich wie im Faust „täglich neu erobert“ werden.

Lange Rede – gar kein Sinn!

Die 999. bekommt von mir eine Mail, auf Wunsch kann das auch öffentlich passieren. Dann darf sie sich mindestens 5, höchstens 10, Stichworte ausdenken, aus denen ich dann mit hilfe meiner o.g. Zellen eine Geschichte ersinne.

Je weniger diese Schlagworte miteinander harmonieren, korrelieren (ist keine Schweinerei!) sympathisieren, desto länger werde ich brauchen, eine veröffentlichungswerte Geschichte zu basteln.

Bei meinen Wunschenkelkindern, mit denen ich das desöfteren als Gute-Nacht-Geschichte veranstaltete, sahen die Stichwörter in etwa so aus:

Ein rosa, sprechender Elefant mit nur einem Ohr, der fliegen kann

Ist doch klar, wenn man schon damit gestraft ist, dass man ein Ohr verliert und zusätzlich mit der Farbe rosa gezeichnet ist, bekommt man vom lieben Gott als Ausgleich die Flugeigenschaft geschenkt – und damit sich der Elefant auch ordnungsgemäß bedanken kann, muss er sprechen können, denn Gott kann nicht elefantisch. – Noch Fragen?

Die „Lust- und Mitmachmeldungen“ zu diesem Post zähle ich gleich mit, ich hoffe nur, dass wir nicht gleich die magische Zahl erreichen!

Typisch, jetzt habe ich einfach vorausgesetzt, dass ihr Lust habt! Habt ihr doch, oder etwa nicht?

Wenn nicht,  erfinde ich mir meine Geschichte eben weiter selbst! Bäh!

Es wird nicht zu lange dauern, die Zahl ist bald erreicht!


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Happy birthday to you,

Marmelade im Schuh, Aprikose in der Hose, happy birthday to you!

Falls du, liebe RMH, dieses verunstaltete Geburtstagslied aus dem Kindergarten noch nicht kennen solltest, muss es Mama dir auch nicht vorsingen, denn ich will ja nicht mit schlechtem Beispiel vorangehen.

Dann bitte ich sie jetzt lieber zu singen:

Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst

und dein Bruder spielt als Zugabe auf dem Klavier

Zum Geburtstag viel Glück, …

Die ganzen bunten Luftballons puste ich jetzt früh in Berlin in die Luft und dort, wo du dich heute gerade aufhältst, kommen sie zu dir runter.

Und

damit du noch ein bisschen Musik zu deinem Geburtstag bekommst und dein Bruder auch ein wenig Spaß hat, schicke ich dir hier noch ein kleines Video mit!


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Hilfe, mein Balkon …

… muss zum Frisör!

(wird gleich erläutert!)

Alle Jahre hatte ich alle Balkonkästen mit allen möglichen Pflanzen bestückt, musste dafür vorher fast alle Talerchen aus meinem Portemonnaie ausgeben, um dann  alle Nase lang welke Blütenblätter zu zupfen, alle Wassertanks  aufzufüllen und alle Augen voll Freude über die Blütenpracht gleiten zu lassen.

Hartz IV-Empfänger müssen sparen, zumindest reden sie immer davon. Also habe ich mir gesagt: Blumen gibt es dieses Jahr nur in den kleinen Pflanzschalen – in den großen, langen Kästen gibt es Rasen – nicht unbedingt englischen, sondern mehr so wie Wiese.

Gesagt, getan – in dem großen Eckladen gab es das:

Auf meinem Balkon gibt es zwar nur für einen Kasten in der Hälfte der Zeit Schatten – aber was für den Schatten gut ist, gedeiht auch in der Sonne, dachte ich mir.

Und recht hatte ich: Nach reichlicher Aussaat, guter Bewässerung und geduldiger Warterei sahen die Sonnenkästen recht gleichmäßig bewachsen aus, wohingegen der Schattenkasten aussah wie eine Landkarte – die schwarze Erde war das Wasser und das grüne Gras war das Land. – Jetzt wissen alle (Erdkundelehrer) Bescheid, wie traurig dieser Kasten aussah.

Das ist einer der sonnigeren Kästen, deswegen relativ gleichmäßig bewachsen. Aber seht ihr nun, dass er zum Frisör muss, alles wächst einfach so, wie es will, mal höher und mal niedriger. Also muss die Schere ran! – Die einzige Lücke habe ich mit einer Kugel bedeckt, um so ganz nebenbei auf dem Balkon immer meine Zukunft vorhersagen zu können – also, meine Zukunft ist lila.

Sicherheitshalber habe ich gleich noch ein paar weitere Kugeln deponiert – die Zukunftsvorhersage aus der einen kann mir ja vielleicht mal nicht gefallen.

Na, hier kann ich mir so viel Zukunft aussuchen, wie ich will, je nachdem, welche mir besser passt.
Vielleicht mache ich das ja mal für Geld, den Leuten ihre gewünschte Zukunft voraussagen – wenn ich dann in Rente bin, Millionen hinzuverdienen kann und langsam aus dem Silver-Blogger-Alter ins Gold-Blogger-Alter übergehe. Da habe ich dann die nötige Erfahrung!

Und nach dem „Frisör“ sah der Balkon dann so aus:

Jetzt habe ich erst mal in die Lücken Blumen nachgesät – mal sehen, was am Ende rauskommt.

Ja, vielleicht machen sich einige Bio-Leute in Bloggershausen Gedanken, was ich denn so mit dem abgeschnittenen Gras machen möge?!?!?!?!?

Dafür halte ich mir extra ein Pferd auf dem Balkon und das wird immer gut gefüttert!

Aber wenn frau mal mit aufmerksamen Augen – die nicht durchs Regenwetter verwässert werden – durch die Gegend geht, sieht sie, dass manche Balkons viel dringender zum Frisör müssten – nur dort wäre Abschneiden schon wieder schade!

Beim ersten ganz besonders:

Und wenn ihr dann noch ganz weit unten guckt, da habe ich ein zweites Pferd adoptiert – auf Wunsch einer nicht näher genannt werden wollenden Dame – die meint, das Pferd sollte auch Pink-Gras fressen können. Die Begründung gibt es in den Kommentaren. – Meines darf weiter Grüngras fressen, da ja Nachwuchs auf dem eigenen Balkon!!!

Hier ist es, das Pink-Gras-fressende-Milch-Woll-Schwein-Pferd – für alle Situationen zu gebrauchen – allerdings ähnelt das Gras eher gefärbten Spaghetti:


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Im Berliner Untergrund (2) (Busse)

Es gibt ja u. a. diese Bauernregel:

Ist der Mai kühl und nass
füllt’s dem Bauern Scheuer und Fass.

Doch muss er soooo kühl sein, muss das „Nass“ förmlich in Schnüren vom Himmel fallen? Nein, nein, nein.

Was ist die allgemeine Bloggergemeinde an dem Füllstand von des Herrn Bauer seinem Fass interessiert (jetzt springen alle mitlesenden Deutschlehrer ob der fatalen Grammatik im Karree und wollen gleich den virtuellen Rotstift zücken. Gemach, ich kenn‘ das mit dem Dativ und dem Genitiv sein‘ Tod.)

Also bleibt mir – bei diesem Wetter und bei dieser politischen Großwetterlage – nichts anderes übrig als in den Untergrund abzutauchen.

Das vorige Mal war ich fotografisch auf der Fischerinsel, meiner Berliner Lieblingsheimat.

Steigt man dort in die U-Bahn und fährt eine Station in Richtung Alexanderplatz, lohnt sich schon wieder das Aussteigen. Für Kinder und Erwachsene ist anschaulich dargestellt, wie sich die Berliner Verkehrsmittel in den letzten Jahren (geringfügig) verändert haben. Die Station heißt Klosterstraße. An den beiden Bahnsteigenden kann man ein altes Stellwerk sehen und den Führerstand (darf man das sagen? Ach ja, im Westen heißt es ja auch Führerschein – nicht Fahrerlaubnis, was ich ausnahmsweise mal passender fände!) eines Triebwagens.
Aber mich fragt ja niemand.

Heute zeige ich Euch nur Busse: Auf dem ersten Foto (s.o.) gibt es (extra) einen Kanaldeckel für Frau Tonari.

Wie man deutlich sehen kann, haben die Berliner Verkehrsbetriebe schon damals mit „geputzten Zähnen “ Geld verdient. – Der letzte von 1962 muss im Berliner Osten gefahren sein, denn dort gab es eine Zeitung ND = Neues Deutschland. Sie war das Presseblatt der SED, um darin ihre Meinung unter das Volk streuen zu können. – Diese Zeitung war – natürlich nur vom Format her – eben so unhandlich wie heute die Morgenpost oder der Tagesspiegel – einfach Verkehrsmitteluntauglich, da sie immer gleich der Nachbar im Gesicht hatte – beim Umblättern.


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Im Berliner Untergrund (1) Kunst

Ich habe mich von Tonari und von Elke inspirieren lassen und bin selbst abgetaucht. Einiges habe ich im Kasten, aber wir fangen jetzt gaaaaanz langsam an:

Was lag näher, als mich erst mal in der Nähe der Fischerinsel umzusehen. Schließlich spielen dort fast alle Clemens-, Theres- und Familiengeschichten, denn wir haben dort von 1970 bis 1985 gewohnt, erst in der 6 in der 6. und später in der 5  in der 16. Etage. In 15 Jahren wird einem so eine sympathische Gegend sehr vertraut. Der U-Bahnhof Märkisches Museum war allerdings damals noch nicht so künstlerisch gestaltet.

Einmal holten wir Besuch vom Bahnhof ab und vergaßen vor lauter Schwatzen das Aussteigen. Plötzlich ließ sich die Zweijährige aus dem Kinderwagen vernehmen: „Hier müssen wir aussteigen“. Die ovalen, markanten Bahnhofsschilder machten auch für solche Krümel ein Wiedererkennen leicht.

Ein sachkundiger Mitleser hat in seinem Kommentar eine Ergänzung gemacht, die ich hier einfügen möchte:

Bei diesen künstlerisch gestalteten Reliefs handelt es sich um Stadtpläne von Berlin aus ganz unterschiedlichen Zeiten.  Die Gestaltung des Bahnhofes mit diesen Bildern/Reliefs sowie auch den historischen runden Deckenleuchten erfolgte bereits 1987 anläßlich der 750-Jahr-Feier von Berlin, also noch bzw. schon  zu DDR-Zeiten. Die Stuckreliefs sind von den beiden Künstlern K.-H. Schäfer u. U. Jörke. Es sind alles Stadtpläne Berlins aus unterschiedlichen Jahren. – Nach der Wende wurde der Bahnhof zum zweiten Mal saniert u. bekam die heutige Form.
http://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahnhof_Märkisches_ Museum

Ich liste alle Bilder jetzt als Galerie auf, beim Draufklicken werden sie größer.

Ganz in der Nähe ist das Märkische Museum (lässt sich vom Stationsnamen leicht schlussfolgern) mit dem Bärenzwinger der Berliner Stadtbären Schnute und Maxi, das nachgemacht-historische Nikolaiviertel mit wunderschönen Zunftzeichen und natürlich das Rote Rathaus (Wowi ist aber fast immer auf Reisen) ist nicht zu vergessen mit dem Neptunbrunnen davor.

Doch das sieht man alles nur, wenn man wieder auftaucht aus dem Untergrund.