Claras Allerleiweltsgedanken

Im Berliner Untergrund (5) Tram

6 Kommentare

Sollten mir nicht noch weitere spektakuläre Bilder vom Berliner Untergrund vor meine Mini-Cannon kommen, dann ist erst mal Schluss mit dieser Serie.

So unendlich schön sind die Fotos vielleicht nicht, da natürlich auch diese durch das Blitzlicht verspiegelt sind – doch mir kam es nicht auf den künstlerischen, sondern mehr auf den informativen Wert an.

Mit diesen Stromabnehmern fuhren in meiner Studienzeit die Busse in Dresden. Immer wieder mal musste der Fahrer aussteigen und mit einer langen Stange den Abnehmer vom Netz trennen, da sich was verhakt hatte.

Görlitz, die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, verfügte auch über eine Straßenbahn. Eine Fahrt kostete 0,20 M, also 20 Pfennig. Im Grunde genommen sah sie so ähnlich aus, nur der Stromabnehmer war schon dieser zusammenklappbare Bügel, wie er hier später gezeigt wird.

....Und so kennen wir sie doch noch – bevor sie durch die (hochmodernen) Wagen der sogenannten Tatrabahnen ausgetauscht wurden, die sogenannten Niederflurstraßenbahnen, in denen man wie im D-Zug von vorn nach hinten durchgehen kann.

Als wir wieder ans Tageslicht steigen wollten, drückte ich meiner Wunschenkelin den Fotoapparat in die Hand und heraus kam das:

Und zuguterletzt gab es noch auf der Treppe ein Streifen-Bild

Und tschüss! Wer wirklichen Prunk in der U-Bahn erleben will, der muss z.B. nach Moskau fahren. Eine der vornehmen, älteren Stationen sieht so aus:

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

6 Kommentare zu “Im Berliner Untergrund (5) Tram

  1. Pingback: Tonari kann´s nicht lassen

  2. Danke, liebe Clara, für die Erklärung. Hab mir sowas schon fast gedacht – Du hast schon mal über Deinen „Job“ berichtet…

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  3. @ alle

    Schön, dass ich jetzt nach meiner Rückkehr einige Kommentare zu lesen habe.
    @Ruthie: Beim Großelterndienst, von dem ich die meisten meiner Betreuungskinder her habe, wurde der Begriff „Wunschenkelkinder“ geprägt. Es sind nicht die eigenen, aber bei manchen it die Liebe größer als bei den eigenen, zumal ich die meinigen höchstens 2 x im Jahr ganz kurz sehe.

    @ Seelenbalsam: Unsere Bushaltestellen bestehen aus zerschlagenen, zerkratzten oder beschmierten Scheiben und anderes – da wäre nichts, was sich lohnte, zu fotografieren.

    Bis bald sagt Clara

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  4. Ich finde das toll; U-Bahnen üben auf mich eine magische Anziehungskraft aus und ich find es immer wieder schön, die Gestaltung der Haltestellen zu ‚kritisieren‘.

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  5. Mir sind sie schön genug! Danke. „Wunschenkelin“ ist auch ein sehr schönes Wort!

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  6. Ist doch genial….gigantisch! Und wenn du wieder lieber oberirdisch unterwegs bist, wie wärs mit Bushaltestellen, ich hab heute eine eingefangen: http://fotobalsam.wordpress.com/2010/06/04/bushaltestelle-westfriedhof/

    Ganz, ganz liebe Grüße von Seelenbalsam

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