Claras Allerleiweltsgedanken


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Sommerfest in Bloggerland (5/5)

Medizinisches Wunder am Rand

Der allgemeine Trend heißt: „Kinder bekommen“. Medizinisch soll das in meinem Alter schwer möglich sein, doch technisch kam raus:

http://clarahimmelhoch.wordpress.com/

also quasi eine geklonte Clara. Nicht ganz, es ist einfach ein Fotoblog, weil so eine Erstellung im Trend liegt.

Abgeguckt habe ich mir das Design bei Sunny, Fotos nehme ich eigene, und die Adresse des alten Fotoblog

http://jauchzendnormalbetruebt.blogspot.com/

könnt ihr gegen die obere tauschen, obwohl er bestehen bleiben wird. Er wird nur noch für Videos aus meiner Kamera verwendet, also äußerst selten.

Doch jetzt endlich zum Sommerfest:

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Die gesamte  (Vor-)Geschichte ist hier zu finden:

Clara hat mit Hut zu erscheinen

Von nicht unmaßgeblicher Stelle wurde angeordnet, dass Clara dieses Fest nur noch mit Hut besuchen darf, da der Sonnenscheinpegel einen Sonnensstich befürchten lässt. Da sie sowieso schon einen Knall, Spleen, Vogel, Trilli und sonstwas hat, wäre ein „Stich“ eine merkliche Verschlechterung der allgemeinen Chaos-Lage.

Also putzt sie sich festtagsmäßig raus, schminkt sich übertrieben und setzt die farblich zur Hutschleife passende Brille auf, durch die sie aber natürlich nichts mehr sieht.  Jetzt braucht sie einen Blindenhund oder die kleine Anna, die auch noch für sie hören können.

Also weiter zum Tagesgeschehen, nach diesem unbeabsichtigten Ausflug in die Hüte-Welt!

Die Sache mit den Luftballons

Habt Ihr schon mal ein Kind gesehen, dass ohne Luftballon von irgendeinem Fest nach Hause kommt?

Ich nicht. Prompt, als so ein Verkäufer mit den dicken Bündeln heliumgefüllter Ballons in die Nähe kommt, geht das Gequengel los: „Ich will einen Luftballon!“ Ziemlich unwirsch fragt Clara: „Wie heißt das?“ „Ich möchte einen Luftballon!“ Clara ist immer noch nicht zufrieden und fragt nach dem Zauberwort. Mit leicht verleierten Augen kommt es zum dritten Mal: „Ich möchte bitte einen Luftballon“. Wie alte, manchmal eben auch erziehende Omas so sind, bringt sie jetzt das passende Sprichwort von der Höflichkeit an: „Die Höflichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!“ Dass jetzt prompt kommt: „Das muss aber ‚sie’ heißen!“ , weiß jede, die Anna ein wenig kennt. Die grammatische Diskussion dauerte also nicht lange.

Die einfachen roten, gelben, blauen oder lilafarbenen gefallen ihr nicht, sie sucht etwas Außergewöhnliches. Plötzlich läuft sie auf einen Kinderwagen zu und zeigt mir, dass sie genau so einen Hubschrauber möchte, wie ihn der kleine Kerl krampfhaft festhält. Na, das wird sich ja machen lassen und kurze Zeit später hält sie ihn stolz in der Hand.

Skryptorias Blumenstand

Als wir so weiterschlendern, kommen wir an einem extravaganten  Blumenstand vorbei. Die Frau, die uns freundlich zuwinkt, hat so wie Clara ein Namensschild anstecken. Diese Schilder wurden übrigens von Seelenbalsam für alle spendiert. Das ist günstig, denn wir kennen uns ja alle nur unter unserem Pseudonym. Auf dem Schild steht „Skryptoria“ in passendem Blumengrün und da gibt es natürlich ein freudiges Hallo.

Ihr Stand fällt nicht nur wegen der wunderschönen Blumen und Blüten auf, sondern vor allem wegen der riesengroßen Kakteen, die so bequem wie Polstermöbel zum Sitzen einladen.

Weil wir noch keine Sitzgelegenheit für unseren Hubschrauber haben, nimmt Clara einfach mal auf so einem Riesenkaktus Platz. (Übrigens ist das die Jacke, die Clara auf ihrem Tempelhofer-Flughafen-Spaziergang trug und die von tonari kurzerhand zur „Gartenjacke“ gemacht wurde – jetzt ist sie noch eine „Kaktusjacke“)

Es gefällt ihr sehr gut darauf, Anna muss auch noch mal probieren – doch sie findet es ein wenig zu stachlig.

Ohne eine kleine Schlitzohrigkeit kann Clara diesen Markt nicht verlassen. Sie sagt zu Skryptoria; „Dreh dich doch mal bitte um!“ und im Handumdrehen hat sie sich eine der schönsten Blüten gemaust: Die Coco Chanel-Blüte. – Skryptoria ist großzügig und schenkt sie ihr.

Die Blüte heißt: claracocachanela

Man verspricht sich, im Kontakt zu bleiben und dann geht es los.

Der Flug nach Griechenland

Und jetzt fliegen wir beide zusammen damit nach Griechenland. „Verdatterung“ – falls es so ein Wort überhaupt gibt – steht Clara im Gesicht geschrieben. „Machst du Witze? Das ist doch unendlich weit!“ – „Ach Clara, du bist immer so skeptisch! Du weißt doch, dass ich in eine griechische Schule gehe. Und heut ist auf dem Gelände Schulfest – und da heißt eben alles Griechenland. Bist du jetzt zufrieden?!

Etwas, aber noch nicht ganz! Wir sind doch viel zu schwer für diesen kleinen Hubschrauber!

Und wofür habe ich eine Dose Zaubersalbe gewonnen? Diesen komischen Namen von der Salbe will ich jetzt nicht aussprechen.

Beide beschließen, dass das klappen könnte und machen einen letzten Abschiedsrundgang über das Festgelände. Immer und immer gibt es noch neues zu entdecken.

Claras Löwenherz hüpft ganz besonders bei den löwigen Artikeln. Aber sie weiß, dass es hier noch mehr „löwt“, denn Anna-Lena und Seelenbalsam sind auch in diesem sonnigen Monat geboren.

Anna hat auch noch Spaß an einigen Sachen, wie da sind: Ein kleiner Gecko  am Stand von Sunny als ihr persönlicher Gruß an diese Geschichte, denn sie hat sich extra freigenommen und ist aus ihrem fernen Bayernland angereist.

In lila gibt es immer noch so unendlich vieles zu entdecken, z.B. eine Tasche mit lila Henkeln – doch die überschreitet um vieles das Taschengeldbudget – und tollen Haarschmuck – da lässt sich doch vielleicht was basteln.

Doch langsam wird es Zeit, Abschied zu nehmen, denn sonst haben sie gar nichts mehr von dem Fest in Griechenland.

Gemeinsam überlegen sie, welche Teile des Hubschraubers sie gut schmieren müssen. Sie entscheiden sich für die Rotorenblätter und für das Halteseil.

Als sie das erledigt haben, springt Anna auf Claras Rücken und huiiiiiiiiiiiiii, geht es hoch in die Lüfte, quer über Berlin und auf einem Platz in Lichterfelde senkt sich der Hubschrauber mit seiner schweren Last ganz langsam zu Boden.

Aber das ist jetzt ein anderes Fest, bei dem sind wir aus Bloggerland nicht mehr dabei – nur Anna und Clara, denn wir können eine gültige Eintrittskarte vorweisen: ein selbstgemaltes Mandala.

Ein Bild zeige ich euch noch. In Griechenland konnte ich den etwas unbequemen Hubschrauber gegen ein weitaus bequemeres, aber vor allem standesgemäßeres Fahrzeug umtauschen.

Meine vier starken Löwen wollten gleich auf dem Rückweg einen Besuch in München bei der Freidenkerin abstatten, denn dort sind sie schließlich entlaufen. Doch wenn ihr dieses superbequeme Fahrzeug sehen wollt, dann müsst ihr auf die „Löwen“ klicken.