Claras Allerleiweltsgedanken


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Luxus – was ist das für mich?

Was ist Luxus? Sicher sieht die Erklärung dafür in meiner finanziellen Situation  anders aus als mit hohem Einkommen, bei dem man Schwierigkeiten hat, sein Geld auszugeben, oder gar bei zu erwartendem „Millionen“erbe. Zum Glück kann ich durch Kinderbetreuung und Mutters Konto „mein Einkommen“ ein wenig aufstocken, sonst würde es gar nicht gehen.

Was verstehe ich in meiner momentanen Situation unter Luxus:

  • Dass ich mir diese 64 m² große 2-Zi-Wohnung als Einzelperson leiste, zumal wir mal 10 Jahre zu viert in 50 m² gewohnt haben; inzwischen ist die Miete mit 510,00 € für mich fast unbezahlbar, aber hier in der Nähe gibt es nichts annähernd preiswerteres
  • dass ich meinen Leon (Twingo) gekauft und behalten habe – er bedeutet Freiheit für mich, notwendig wäre er in Berlin nicht
  • dass ich mir für dieses Auto sogar noch eine Garage im Haus leiste, um nicht ständig putzen, waschen und kratzen zu müssen. (Aber die wird wohl als erste daran glauben müssen)
  • dass ich mir meine Hörgeräte für ca. 5.600 € und meine Zahnbehandlung für eine noch größere Summe leisten konnte – beides zusammen würde einen guten kleinen Neuwagen abgeben, aber nein, Clara steckt sich das Geld in die Ohren oder „schluckt“ es runter.
    Blöd daran ist nur, dass auch der größte Luxus die richten Ohren und Zähne nicht ersetzen können.

Sicher könnte ich noch mehr aufzählen. – Aber jetzt gibt es für mich auch Dinge, die ich mir trotz vielem Geld nicht leisten würde (sage ich jetzt aus meinem momentanen Verständnis heraus)

  • Uhren à la Rolex – die zeigen auch nur die Zeit an
  • Nobelkarossen – das heißt nicht, dass ich nicht gern ein leiseres, komfortableres und schnelleres Auto hätte als jetzt, aber das muss im Preisrahmen bleiben
  • Nobelkoffer gleich welcher Marke – ein Koffer muss für mich nicht 400,00 € und mehr kosten
  • Haus mit Grundstück – oder? Eine schicke Eigentumswohnung würde mir reichen
  • Designerbekleidung ausgefallener Art
  • Notizbücher der Nobelklasse, denn werden darin die aufgeschriebenen Gedanken besser? Mir reichen solche!
  • Handtaschen der göttlichen Art – die Arbeit, immer alle Sachen von der einen in die andere zu räumen, bliebe mir ja dennoch

Ich sehe schon, ich bin viel zu pragmatisch, um Luxus überhaupt genießen zu können.

Was ich mir bei sehr, sehr viel Geld tatsächlich leisten würde:

Eine Weltreise in angenehmer Gesellschaft. Diese/r Gesellschafter/in überwindet alle von mir nicht zu nehmenden Hürden oder räumt sie zur Seite

Habt ihr auch irgendwelche Luxusgedanken?

Und hier gibt es noch eine „Luxusblume„.

Leider habe ich diese wunderbaren Gedanken über Geld erst zu spät entdeckt, dennoch stelle ich den Link noch dazu, notfalls als Erinnerung für mich selbst.