Claras Allerleiweltsgedanken

Luxus – was ist das für mich?

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Was ist Luxus? Sicher sieht die Erklärung dafür in meiner finanziellen Situation  anders aus als mit hohem Einkommen, bei dem man Schwierigkeiten hat, sein Geld auszugeben, oder gar bei zu erwartendem „Millionen“erbe. Zum Glück kann ich durch Kinderbetreuung und Mutters Konto „mein Einkommen“ ein wenig aufstocken, sonst würde es gar nicht gehen.

Was verstehe ich in meiner momentanen Situation unter Luxus:

  • Dass ich mir diese 64 m² große 2-Zi-Wohnung als Einzelperson leiste, zumal wir mal 10 Jahre zu viert in 50 m² gewohnt haben; inzwischen ist die Miete mit 510,00 € für mich fast unbezahlbar, aber hier in der Nähe gibt es nichts annähernd preiswerteres
  • dass ich meinen Leon (Twingo) gekauft und behalten habe – er bedeutet Freiheit für mich, notwendig wäre er in Berlin nicht
  • dass ich mir für dieses Auto sogar noch eine Garage im Haus leiste, um nicht ständig putzen, waschen und kratzen zu müssen. (Aber die wird wohl als erste daran glauben müssen)
  • dass ich mir meine Hörgeräte für ca. 5.600 € und meine Zahnbehandlung für eine noch größere Summe leisten konnte – beides zusammen würde einen guten kleinen Neuwagen abgeben, aber nein, Clara steckt sich das Geld in die Ohren oder „schluckt“ es runter.
    Blöd daran ist nur, dass auch der größte Luxus die richten Ohren und Zähne nicht ersetzen können.

Sicher könnte ich noch mehr aufzählen. – Aber jetzt gibt es für mich auch Dinge, die ich mir trotz vielem Geld nicht leisten würde (sage ich jetzt aus meinem momentanen Verständnis heraus)

  • Uhren à la Rolex – die zeigen auch nur die Zeit an
  • Nobelkarossen – das heißt nicht, dass ich nicht gern ein leiseres, komfortableres und schnelleres Auto hätte als jetzt, aber das muss im Preisrahmen bleiben
  • Nobelkoffer gleich welcher Marke – ein Koffer muss für mich nicht 400,00 € und mehr kosten
  • Haus mit Grundstück – oder? Eine schicke Eigentumswohnung würde mir reichen
  • Designerbekleidung ausgefallener Art
  • Notizbücher der Nobelklasse, denn werden darin die aufgeschriebenen Gedanken besser? Mir reichen solche!
  • Handtaschen der göttlichen Art – die Arbeit, immer alle Sachen von der einen in die andere zu räumen, bliebe mir ja dennoch

Ich sehe schon, ich bin viel zu pragmatisch, um Luxus überhaupt genießen zu können.

Was ich mir bei sehr, sehr viel Geld tatsächlich leisten würde:

Eine Weltreise in angenehmer Gesellschaft. Diese/r Gesellschafter/in überwindet alle von mir nicht zu nehmenden Hürden oder räumt sie zur Seite

Habt ihr auch irgendwelche Luxusgedanken?

Und hier gibt es noch eine „Luxusblume„.

Leider habe ich diese wunderbaren Gedanken über Geld erst zu spät entdeckt, dennoch stelle ich den Link noch dazu, notfalls als Erinnerung für mich selbst.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

62 Kommentare zu “Luxus – was ist das für mich?

  1. Pingback: Luxus « Claras Allerleiweltsgedanken

  2. Also Luxus, wie die obersten es verstehen, das ist nicht mein Fall. Mir genuegt, dass wir von Zeit zu Zeit zum Essen ausgehen koennen. Bekleidung, speziell fuer die Enkel, wird normalerweise am billigsten Geschaeft gekauft. Das reicht auch noch, wie meine Schwiegermutter es mal bezeichnete, um am Boden damit herum zu krabbeln. Es muss fuer niemanden von uns Designer Bekleidung sein, auch keine Clowns fuer Geburtstagsfeiern, etc. Wir haben 2 Autos, und das ist bereits bei uns Luxus in der Familie. Meines wird auch oft von den KIndern mitbenutzt, wenn ich es nicht brauche oder ich bin der Chauffeur. Ansonsten stimmme ich dir voll bei

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    • „keine Clowns fuer Geburtstagsfeiern, etc“ – da habe ich schon die seltsamsten Dine bei Kindergeburtstagen erlebt. Es sind keine Feiern mehr, es werden von Jahr zu Jahr mehr „events“ – auch wenn die Eltern über den Preis stöhnen, sie können ja nicht nachstehen. Offensichtlich ist es zu anstrengend, sich was auszudenken.
      Einmal hat eine Familie mich engagiert zur Ausgestaltung – mehr als 10 Kinder in unterschiedlichem Alter. Herausforderung. Die Großen wollten nicht mitmachen und fanden es blöd. – Nach 10 Minuten wollten auch die Großen und ich ließ sie ganz schön betteln, bis sie mitmachen durften.

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  3. Ach ja: ich hätte noch gern eine tolle Kamera mit Wechselobjektiv…

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    • Ach, da musst du nur so viel schleppen! Deine Fotos sind doch sooooooooooooo schön, es kommt sehr oft aufs Motiv mehr an als auf die exzellenteste Aufnahme – denke ich zumindest.

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      • Danke, danke, danke, liebe Clara 🙂 Aber manchmal wärs schon toll, wenn man richtige Makros machen könnte. Oder was weiter Entferntes besser ranziehen. Naja, irgendwann. Meine Hosentaschenkamera werd ich trotzdem nie aus der Hand lassen 😉

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  4. Liebe Clara,

    hier bin ich wieder 🙂 Wenn auch etwas angeschlagen, aber ich möchte trotzdem etwas Senf dazu geben.

    Welchen Luxus leiste ich mir?
    – Alle 2-3 Monate einen Besuch bei meiner Lieblings-Hairstylistin, wie das neumodisch heißt. Nicht gerade billig, aber ich fühle mich danach wie neu geboren. Und kann mich wieder uneingeschränkt im Spiegel ansehen. Im Gegensatz zu Zeiten, in denen ich billigere Varianten getestet habe.
    – Urlaub. So oft und weit es geht. Zur Zeit leider zeitlich und finanziell schwierig, aber dann wirds eben kleiner Luxus mit Ausflügen und Kurztrips. Sonst würde ich sterben an meinem Fernweh.
    – Kleidung/Schuhe. Ich bin allerdings eine Schnäppchenjägerin. Und kombiniere auch gern mit Altem. Also richtig Altem. Aus Mamas Jugendzeit oder von Großtanten etc. Da gönne ich mir dann für den Luxus von guter Qualität den Luxus, die Sachen bei einer Schneiderin ändern zu lassen.
    – Bücher. Ich leihe sie ungern, möchte sie besitzen. In der Hoffnung, irgendwann mal Platz zu haben und mir eine Bibliothek einzurichten.

    Welchen Luxus hätte ich gern?
    – Mehr als die 20qm Studentenbude, in der ich während der Woche immer noch lebe (sich selbständig zu machen ist ein hartes Brot, vor allem, wenn man ein halbes Jahr ohne Tagegeldversicherung ausfällt…). Erst mal wär ich mit 2 Zimmern zufrieden. Aber Fernziel wäre ein Haus, um das ich laufen kann. Keine Wände mit Nachbarn teilen müssen. Niemanden, der über mir rumtrampelt. Und Grün außen rum. (Liebe Clara, eine Eigentumswohnung wär auch schön, aber ich bin auf dem Land aufgewachsen, da fehlt mir auf Dauer doch was.) Oder aber mein großer Traum: eine alte Villa, schön sanierungsbedürftig. Da wäre es auch Luxus, selbst mit anzupacken. Denn eigentlich wäre DAS mein Traumjob…
    – Reisen, Reisen, Reisen. Einmal um die Welt und zurück und hierhin und dorthin und eigentlich überall hin. Und gerne wieder.

    Worauf könnte ich verzichten?
    Ich brauche weder das neueste Handy noch irgendwelche ipads etc. Designerteile sind uninteressant, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt und man nur für den Namen zahlt. Und Brillis & Co.? Allenfalls als Wertanlage…

    Liebe Clara, von meinem ersten Wort bis zum letzten hier sind wieder ein paar Stunden vergangen. Aber du sollst noch etwas von mir zum Lesen bekommen.

    Alles Liebe,
    Sunny

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    • Danke, Sunny, für deinen so ausführlichen Luxusstatusbericht. – Wer so hart arbeitet wie du, brauht auch etwas Luxus, sonst geht er ein. – Gemein finde ich es nur immer bei den Millionärssöhnen, die nichts zum Reichtum iher Väter dazugetan haben, jetzt aber alles verprassen wollen. – Du ohne Reisen – du würdest eingehen wie eine Blume ohne Wasser und wir danach auch, weil wir keine Sunnyfotos mehr zu sehen bekämen.
      Danke und die Sache mit deinen alten Sachen vom Speicher habe ich ja schon immer bewundert.

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      • Liebe Clara, ich würd wirklich eingehen. Und jeden lynchen, der mir das Reisen verbieten möchte 😉 Abgesehen davon würde ich auf jeden anderen Luxus dafür verzichten. Und auch beim Reisen brauche ich keinen Luxus. Wer Kakerlaken mit der bloßen Hand zerquetscht, handgroße Giftspinnen getötet und Maden gegessen hat, den schreckt recht wenig 😉

        Ja, was die Leute angeht, die von Beruf ausschließlich Sohn bzw. Tochter sind, teile ich deine Meinung absolut. Da könnt ich auch nen Hals kriegen.

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  5. Ich sag nur: Geld allein macht nicht unglücklich.
    Das Thema ist sehr gut und ergiebig, lohnenswert sich drüber Gedanken zu machen. Das werde ich mal tun.

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    • Guten Morgen, nach den vielen Beiträgen hier grüble ich noch mehr. – Erst beim genaueren Hinsehen habe ich bemerkt, dass du den Spruch auf deine typische Art verändert hast und musste erst mal breit grinsen. Auch wieder recht!

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    • Ich habe mir das auch vorgemerkt und werde (vielleicht) was drüber schreiben. Ein hochinteressantes Thema, bei dem man auch viel von anderen lernen kann.

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      • Ingrid, danke nochmal, ich hätte vor dem schreiben nie und nimmer gedacht, eine solche Kommentarflut hier zu erreichen, das ist ja eine positive, nichts zerstörende, Riesenwelle.

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  6. ja wie denn nun ?
    Carla-Christine-Martha ??
    mai da soll keiner verwirrt werden..*schmunzel

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    • „Wenn wir uns sonst nichts gönnen können, dann gönnen wir uns eben 3 Vornamen“
      Wenn du es wirklich niemandem weitersagst, dann kläre ich dich jetzt auf: Meinen Taufnamen Christine habe ich meiner Mutter zu verdanken, meinen Zweitnamen habe ich der Mutter meines Vaters zu verdanken und Clara habe ich meinen grauen Zellen zu verdanken.
      Selbst ist die Frau, und deswegen gefällt der mir auch am besten, der ist so schön kurz.
      Du gönnst mir immer einen Buchstabendreher bei C l a r a, du willst unbedingt, dass ich wie eine Freundin heiße: C a r l a. Das kannste beim Scrabbeln machen *grins*

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  7. Liebe Clara-Martha *lächel*

    Luxus? hm, ja was ist Luxus? Luxus war für mich heute, dass ich am Morgen aus dem Bett gekommen bin *wiederlach* ja das war heute mein Luxus und ich weiss auch, dass das nicht genügt als Antwort, aber ich kann mir den Luxus grad zur Zeit nicht leisten und hier noch mehr tippseln, ich hoffe, dass dieser Luxus morgen wieder besser sei *lach*

    häb en wunnerbare Abu, Martha

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    • Martha, du Liebe, ich weiß, dass ich es als Luxus ansehen darf, dass du mir antwortest und dass es für dich wahrscheinlich wirklich der wahre Luxus ist, aufgestanden zu sein.
      Nun hast du den anderen wieder verraten, dass ich eigentlich gar nicht Clara heiße, sondern Martha. Das sollten die doch nicht wissen, die denken doch immer noch, ich heiße Christine. Ganz schönes Verwirrspiel, hier, was?
      Aber du hast ja anoch deine Luxusjuwelen von Familie, da sieht es bei mir schon etwas „enger“ aus.
      Ich wünsche dir, dass du morgen und die ganzen nächsten Tage die Sonne genießen kannst – von der Terrasse oder vom Garten aus.
      Ganz liebe Grüße in das Land, wo man so schwer verständlich spricht, von Clara

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  8. Für mich ist Luxus mit mir so weit im Reinen zu sein bzw. sein zu dürfen, dass ich mich nicht von der Gesellschaft dazu drängen lassen muss (andere tun das zum Teil im Besonderen deshalb, weil sie unbedingt „dazu gehören“ wollen, dass ich diesen Zwang nicht habe ist ein großer Luxus), entweder ständig meine Hörgeräte zu tragen oder mir sogar Implantate aufzwängen zu lassen. Mir geht es vom Hörstatus her gesehen genau so gut wie es mir jetzt geht. Es ist Luxus für mich, dass mich niemand zwingt oder noch nicht zwingen darf meine Augen lasern zu lassen. Es ist Luxus gut hörende Freunde zu haben, die nicht von mir verlangen, dass ich mit Sprechen und Lippenablesen kommuniziere, sondern die von sich aus einige Gebärdenzeichen erlernt haben um die Kommunikation zu erleichtern. Es ist Luxus einen Job zu haben in meiner Situation. Es ist Luxus, dass die Kinder mit denen ich in diesem Job zu tun habe, mich so sehr mögen. Es ist Luxus für mich zwei Staatsangehörigkeiten zu haben statt vor die Wahl gestellt worden zu sein, etweder so oder so. Es ist Luxus, dass ich eine gut funktionierende Wohngemeinschaft habe. Es ist allerdings auch Luxus, dass ich eine Vorliebe für ein bestimmtes Einschreibbuchfabrikat habe und mir immer wieder, weil sie das wissen, Menschen etwas aus dessen Sortiment schenken. Es ist auch Luxus, dass meine Wandersandalen mich jetzt im dritten Jahr begleiten. Und mir fällt sicherlich noch einges ein, wenn ich länger überlege.

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    • Hallo, Charlotta, das ist aber schön, dich hier zu lesen, da freue ich mich sehr darüber.
      Ganz, ganz doll, wie du es beschreibst, was du als Luxus empfindest – meine Freundin, von der ich dir ja schrieb, ist so ein glücklicher, zufriedener Mensch mit ihrem kleinen Sohn, dass ich mir manchmal zwei Scheiben abschneiden möchte, wenn ich mit meinen Kopf-Zipperlein hadere und bänglich in die Zukunft schaue.
      Ich glaube zwar nicht an die Bibel, aber manchmal sage ich mir doch den Spruch von den Vögeln des Himmels auf, die nicht säen, nicht ernten und trotzdem mit sattem Bauch umherfliegen. – Oder ging der Spruch etwa irgendwie anders.
      Einen zauberhaften nächsten Tag wünscht dir Clara

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  9. Sach mal liebe Clara..hast du in meinen Kopf geschaut?
    Alles was du da aufzählst an „nicht leisten würde“
    sind die gleichen Dinge bei mir.

    Markenklamotten habe ich noch nie gekauft, auch nicht
    als ich noch verheiratet war und wir zusammen ein gutes Einkommen hatten. Da stand ich noch im Berufsleben.

    Deine Miete ist ja „schw…“ teuer..Aber wie ich hörte
    ist das nichts ungewöhnliches in manchen Städten.

    Meine Wohnung ist eine Eigentumswohnung (wir hatten das so geregelt bei der Scheidung.Mein Ex.Mann behielt das Haus und ich die Wohnung und den Wert wurde geteilt.
    „Miete“ muss ich aber auch bezahlen (nicht ganz so viel wie deine Miete) für die Nebenkosten.

    Ein Auto habe ich nicht. Seit ich geschieden bin, fahre ich nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Ich empfinde das hier nicht als ein Problem.

    Meine Hörgeräte sind nicht mein Eigentum, die werden
    hier im KH ausgeliehen (aber für eine ansehnliche Summe) meines Erachtens ziemlich teuer. Bin gespannt wie teuer die jetzt sind. Da alles privatiesiert wurde auch die KH’s..

    Luxus ist für mich
    – ab und an noch verreisen zu können (in andere Länder)
    – an kleinen Dingen erfreuen.
    – mich selbst noch gut bewegen zu können.

    Herzlichst Elke

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    • Elke – und ich leiste mir den Luxus, in andere Köpfe und Seelen hineinzuschauen *grins*
      Ich bin um nichts in der Welt unzufrieden, nur ein wenig Angst habe ich. Und das ist für mich eben auch der Untershied zur DDR – dort hatten wir nicht viel und fast alles war ziemlich heruntergekommen – aber ich hatte nie im Leben Angst um meinen Arbeitsplatz; ich hatte nie Angst davor, meinen Chef zu beschimpfen oder ihm die Wahrheit kritisch ins Gesicht zu sagen – heute droht dafür Entlassung; ich hatte nie Anst, meine Wohnung nicht bezahlen zu können: ich habe für eine 76 m² Wohnung genau 76,00 Mark bezahlt, allerdings natürlich auch weniger verdient; trotzdem waren es nicht mehr als 15 % meines Einkommens; und ich wusste, dass ich mir diesen popligen Trabant werde immer leisten können. Und jetzt leiste ich mir den Luxus zu sagen, dass ich die DDR trotzdem nicht geschenkt zurück haben möchte – ich hätte nur beim Wechsel ca. 25 Jahre jünger sein wollen.
      LG Clara

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      • Liebe Clara..
        ich kann dich gut verstehen, auch wenn ich schon so lange weg bin. Ich kenne ja all diese Verhältnisse von damals, und versteh dich sehr sehr gut das du damals nie Angst haben brauchtest aber heute eben immer um die Existens fürchten musst.

        Meine allerbeste Freundin wohnt nach wie vor in LE
        und wir kennen uns innen und ausen d.h wir wissen alles voneinander.
        Liebe Grüsse Elke

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  10. Liebe Clara, bitte verzeih meine Stille. Ich bin hier zu Besuch und kucke und bin still, mir fehlen die Worte. Es geht mir nicht gut. Und so ziehe ich mich zurück in meine Stille, und ich möchte aber, dass du weißt, dass ich mich freue, von dir zu lesen. Seelenbalsam

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  11. in diesem sinne: schwester im geiste!
    luxus macht nicht glücklich, aber geld entspannt nunmal. da gibt`s nichts dran zu rütteln.
    luxus sind die momente, die ich intensiv genießen kann und in denen ich sagen möchte: verweile doch, du bist so schön… ob mit anderen menschen oder alleine.

    aber ein häuschen fände ich ganz nett, allerdings nicht in der mallorquinischen luxusversion 🙂

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    • Hallo, „Freundin“ im Geiste, bei mir darf’s ruhig noch eine Nummer kleiner sein – eine 1,5-Zi-Whg in schöner ruhiger Lage, die ich für den Rest meines Lebens bezahlt bekäme, wäre vollkommen ausreichend, den Rest könnte ich dann problemlos selbst finanzieren.
      Kommt Zeit, kommt Rat geht Rad – Auto verkaufen und schon sind jede Menge Talerchen flüssig.
      Es ging bisher immer, aber wirklich immer weiter.
      Für einen Kaffee im Prenzlauer Berg oder in Pankow wird es doch wohl hoffentlich immer reichen.

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  12. Für mich bedeutet Luxus, als Freiberuflerin ohne materielle Sicherheiten und ohne Unterstützung von einem Mann, oder sonstigen Personen, immer irgendwie alleine klar zu kommen, was ich tue und was nicht einfach ist.

    Der absolute Luxustraum ist jedoch für mich, endlich wieder eigene Räume zu haben, in denen ich mich kreativ entfalten kann (schöner Jugendstil-Altbau oder Hexenhäuschen mit Kräutergarten, Wildwiese … oder idyllischem Hinter- oder Innenhof) und mal eine große und lange Reise in Sonnenländer zu machen und mal endlich alles hinter mir lassen zu können, um mal so richtig vom Alltag abzuschalten …

    Aber, ich bin auch dankbar für jeden Tag, an dem ich gesund bin, zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf habe und liebevolle Menschen kenne, die mich lieben. Auch das ist Luxus, denn das ist nicht selbstverständlich!

    Trotzdem habe ich Träume. Wenn ich viel Geld hätte würde ich beispielsweise genau so wenig irgendwelche Statusluxussachen (Designermode von der KÖ oder so) kaufen, wie jetzt. In dieser Hinsicht würde ich mich nicht ändern! Und auch in ganz vielen anderen Richtungen nicht. Für mich wäre es wirklich eine Wohnung oder ein Haus, in dem ich endlich den Traum von Leben und Arbeiten, so romantisch und idyllisch, wie ich mir das gerade vorstelle, verwirklichen kann. Und da wohl möglich noch mit meinem Schatz leben dürfen bis zum Ende ….

    Lieben blauen und violetten Träumegruß 😉
    Bina

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    • Danke, liebe Bina über diesen so wunderschön geschilderten Traum von deinem „Luxus“. – Ich habe diesen Artikel schon sehr lange in meiner Entwurfsliste liegen und wollte ihn niht so richtig veröffentlichen. – Jetzt freue ich mich unheimlich, dass ich es doch gemacht habe – es ist so wunder-, wunderschön, eure Gedanken dazu „geschenkt“ zu bekommen. – Ich habe doch noch gar nicht Geburtstag!
      „Es geht jetzt ein Grüßli auf Reisen …“ – aber nicht schunkeln, bitte – und das kommt von
      Clara

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  13. Natürlich bist du nicht allein. Materiellen Luxus brauche ich auch nicht zum Glücklichsein und ich bin sehr stolz, dass meine Söhne auch so denken: kein großes Auto bzw. gar keins, kein Designer-Kram, etc..

    Natürlich ist es schön, wenn man sich Wünsch erfüllen kann, z.B. mein kleines Netbook neulich und wenn man in Ruhe irgendwo wohnen kann ohne Angst zu haben, wieder raus zu müssen. Aber was wirklich zählt, ist nicht für Geld zu kaufen:

    Liebe und Freundschaft zu erfahren, die Schönheit der Natur wahrzunehmen, sich an Kleinem zu erfreuen, genug zu lesen zu haben. Der größte Luxus aber ist: Zeit haben, sich nicht hetzen müssen, alles in Ruhe tun können. Das genieße ich in vollen Zügen.

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    • Ingrid, wenigstens letzteren Luxus habe ich wirklich ausreichend – und die Möglichkeit, erst früh um 2.00 Uhr ins Bett zu müssen, dafür aber früh bis 9.00 Uhr schlafen zu dürfen, ist für mich wirklich ein Luxus.

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  14. liebe frau himmelhoch,

    luxus ist für mich alles, was ich nicht wirklich zum leben brauche. kunst betrachten – ein schöner luxus. zeit haben, für die dinge, die mir spaß machen. schmerzfrei zu sein und nicht wieder die nächste krankheit auszubrüten. ich bin auch nicht so materiell eingestellt. ich kam auch mal mit 200 euronen im monat zurecht oder mußte es. aber das ist knallharter verzicht. keine lebensfreude. ab und an sollte man nicht über jeden knopf nachdenken können. denn existenzangst ist frustrierend.

    und jetzt gehe ich mir mal den lebensunterhalt verdienen.

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    • Mit der Kunst gebe ich dir ja recht – aber ab August habe ich keinen Berlinpass mehr, der mir ermäßigten oder kostenfreien Eintritt in Museen verschafft. Jetzt bekomme ich 771, 0 HartzIV, dann werden es 776,00 Rente sein. Ein Kinoeintritt, ein Museumseintritt liegt kaum unter 10,00 €, Zoo u.ä. liegen so bei 15,00 € und Rentner bekommen nicht per se Ermäßigung – warum auch, viele sind ja auch wohlhabend, wenn nicht sogar reich in einfacher Form.
      Grundsicherung bekommen nur solche, die weniger als 2.800 für ihre Altersabsicherung gespart haben. – Warum war ich bloß so blöd, und habe früher gespart? – Ich habe dann also auch keine GEZ-Befreiung mehr und die Monatsfahrkarte muss ich auch voll bezahlen. – Wenn ich so an meine geliebten Kirschen denke: Kilo 6,00 €, da hört doch jeder Genuss auf. Spargel habe ich tatsächlich nur einmal gekauft, weil ich denke, dass muss vielleicht nicht sein.
      Trotzdem will ich nicht jammern, da ich durch die Kinderbetreuung was verdienen kann. Aber meine Ohren spielen immer mehr verrückt, so dass ich die Kinder schlechter verstehen kann und diese dann ungeduldig werden.

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      • liebe frau himmelhoch,

        nee, das sind gar keine schönen aussichten, wenn du das dann alles selbst von der rente bezahlen mußt. was kostet denn der berlin-pass? oft gelte solche karten auch einen ganzen tag lang. vielleicht sollte man das wie mit den bvg-tickets machen und sie am eingang für die hälfte weiterverkaufen oder verschenken… ohne kultur? gibt es in berlin noch den museumstag? das ist zwar dann voll, aber du müßtest nichts zahlen.

        ich habe bisher nur rundfunk gezahlt, weil ich ja auch keinen fernseher habe. aber nun sollen wir ja alle für alles und mit noch unbekannten ausnahmen an die gez zahlen. wenn ich das fernsehprogramm doch nur auch mitbestimmen könnte. ich würde 90 prozent weglassen.

        ich wünsche dir, daß sich dein gehör nicht weiter verschlechtert. das wäre richtig besch*****, wenn du dir da nichts mehr dazu verdienen kannst und auch weil du so viel von deiner umgebung nur noch mit vier sinnen wahrnehmen kannst.

        ach, fühl die geherzt. das kostet gaaar nichts :-).

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        • Der Berlin-Pass ist eine Hartz-IV-Belohnung, nur die bekommen ihn und er ist kostenlos. Den bekommst du nur mit der Jobcenterbescheinigung und dann kannste Museum kieken ohne Ende, Fernsehen ohne Geld und bekommst für 33,50 eine Monatskarte für die beiden Innenstadtbereiche. – Der Berlinpass ist mit Foto wie ein Ausweis und kann weder für die Hälfte noch für das Doppelte verkauft werden – denn wer ist schon so schön wie Clara? *grinsgrinsgrins*
          Museumstag werde ich mich also ab Herbst drängeln gehen, ich denke, es gibt ihn noch – allerdings sieht man dann vor lauter Leuten keine Bilder, sieht aber wenigstens gleichgesinnte Leute.
          Du sagst, „nur noch mit vier Sinnen wahrnehmen kann“ – ich stelle mir mich gerade vor, wie ich an meinen Besuchern schnuppere, sie abschlecke – um zu kosten, na und so weiter. Ach wird schon irgendwie, solange meine Augen das Bloggen gestatten, ist doch schon ein Luxus gewährleistet.
          Und danke für die kostenlose Umarmung – die ist hier inflationär im Wert gestiegen.
          Clara

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  15. Luxus hat für mich auch nichts mit materiellen Dingen zu tun.

    Luxux ist
    – einigermaßen gesund zu sein
    – einen Job zu haben, um die nötigen Brötchen zu
    verdienen und der auch eigentlich der Traumjob ist
    – Familie und Freunde zu haben
    – das Leben mit nicht allzu großem finanziellen Aufwand
    zufrieden gestalten zu können.

    Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt. Und manchmal ein wenig mehr zu haben, würde mehr beruhigen.
    Aber was nicht ist, ist eben nicht.

    Hab einen Tag voller Luxus, z.B. Sonne zum Sommeranfang :-).

    Herzlich Anna-Lena

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    • Danke, Anna-Lena, aber der Luxus hält sich momentan in Grenzen, denn mit 14.7° und grauem Himmel hält sich der Sommeranfang doch sehr bedeckt. – Dann muss ich eben auf die anderen Luxusgüter zurückgreifen – z.B. auf meine treuen Bloggerfreundinnen. Also nochmals danke!
      Einen lieben Gruß in deine vorletzte Schulwoche schickt dir Clara

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  16. Luxus?
    Guten Morgen Clara.

    Was ist für mich Luxus?
    Mir Erinnerungen leisten zu können. Meine Großmutter im Herzen zu tragen und in diesem schier unerschöpflichen Fundus immer wieder zuhause sein zu können.

    Würde etwas in meinem Hirn defekt sein und ich hätte diese Erinnerungen nicht, wäre ich wohl ein sehr einsamer Mensch. Daran könnten auch 100 Millionen auf dem Konto nichts ändern.

    Und Fantasie. Inspirationen. Den Blick auch für die kleinen Dinge zu haben.
    Das ist für mich Luxus, auf den ich nicht verzichten möchte.

    Ich wünsche einen angenehmen Tag,
    herzliche Grüße.
    Heike.

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    • Liebe Heike, das ist ja ein sehr interessanter Aspekt, den du hier bringst. – Diskutiert: Müssen Demente und Alzheimer Patienten, die z.B. von ihrem Partner, Kindern und anderen sehr geliebt werden, deswegen einsam sein, weil sie selbst sich nicht mehr erinnern können? Ihre Lieben sind doch um sie und die anderen, an die sie sich nicht mehr erinnern können, fehlen ihnen doch nicht. – Zweitens: Erinnerungen und Phantasie zu haben, aber das wirklich notwendige Geld für die allereinfachsten Dinge des Alltags würde fehlen – müsste sich dann die Phantasie nicht z.B. auf Nahrungsbeschaffung oder Unterkunftsbeschaffung richten, wie ich es mir z.B. bei Obdachlosen vorstelle. Müssen die nicht überlegen, mit welchem „Trick“ sie heute in der U-Bahn die Leute ansprechen, damit sie was zu essen oder Geld bekommen.
      Ganz ist wohl der materielle Anteil im Luxus nicht wegzudenken, aber er ist nicht alles.
      Danke für deine ausführliche Antwort.
      Sonnige Grüße vom Wetter her kann ich gerade nicht senden, nur vom Herzen her. Clara

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      • Ok. 30 min habe ich noch, dann muss ich zum nächsten Termin.
        🙂
        Sehr interessante Fragen, liebe Clara, und ich möchte versuchen, zumindest einige davon zu beantworten.

        Gut passt dazu, dass ich gerade heute Morgen einen Termin bei einer Kundin hatte, die inzwischen im Pflegeheim mit Pflegestufe II ist und somit keine Unfallversicherung benötigt. Ich wollte also die Versicherung stornieren.
        Diese Kundin ist 77 Jahre, sitzt im Rollstuhl und als ich mich bis in die vierte Etage durchgefragt hatte, dachte ich, ich bin in einem Psychothriller.
        Auf dem Gang, überall in den Aufenthaltsräumen standen Rollstühle mit Menschen. Ich sage das bewusst so, weil ich die Menschen zwar sah und auch riechen konnte, aber nicht hörte. Eine Totenstille herrschte in dieser Etage, die Menschen sahen aus, als ob sie gar nicht mehr lebten. Sie unterhielten sich nicht. Jeder saß im Rollstuhl und blickte ins Leere.
        Nun – um auf deine Frage zu kommen – ich hoffe, dass sie ihre Erinnerungen noch haben.
        Ansonsten wüsste ich nämlich nicht, was und woran sie sich überhaupt noch freuen könnten.
        Oder sie sind eben schon so dement, dass es ihnen egal ist. Dann sind sie natürlich auch nicht einsam, denn sie merken es nicht mehr. (Obwohl natürlich immer von „lichten Momenten“ gesprochen wird.)


        Zur zweiten Frage.
        Du sprachst ja von Luxus. Und Luxus sind für mich NICHT die einfachsten Dinge, wie Nahrung und Kleidung, deine Frage also bezüglich der Grundnahrungsmittel etc., die kann man doch nicht mit Luxus beantworten.
        Natürlich kann für den einen oder anderen auch Brot und Wasser schon Luxus sein, das sehen wir ja in den Entwicklungsländern. Doch ich ging davon aus, dass du das hier und jetzt so nicht meintest. Also uns direkt ansprachst.

        Gerade auch was Nahrungsmittel anbelangt, interessiert es mich – für mich persönlich! überhaupt gar nicht, dass ich noch keinen Kaviar gegessen habe oder irgendwelche anderen speziellen Dinge. Da bin ich ziemlich genügsam.

        Und nun mache ich mich mal auf den Weg zum nächsten Kunden, der in einer Wohnung wohnt, die auch nicht gerade das Wahre ist. Vielleicht sollte ich ihn einfach mal fragen, was für ihn Luxus ist.
        🙂

        Sonnige Grüße, auch aus dem Herzen, hier gießt es wie verrückt!
        Heike

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        • Danke Heike, dass du noch ein zweites Mal so umfassend geantwortet hast.
          Natürlich bin ich auch nicht der Auffassung u. wollte das auch nicht so verstanden wissen, dass die Grundbedürfnisse des Mehschen irgendwie Luxus sind. –
          Andersherum wird ein Schuh draus: wenn all diese Grundbedürfnisse wie ausreichend zu essen bis zum Sättigungsgrad. schlafen in einer menschenwürdigen Wohnung, Geld für die dringend notwendigen Sachen und sicher noch einiges anderes nicht gewährleistet ist, so lange kann ich „all den Luxus der Phantasie und Erinnerung“ haben, ich werde nicht glücklich sein damit – eher unglücklicher, denn als Wohnunsloser erinnere ich mich vielleicht an die besseren Zeiten, in denen ich noch Familie und Wohnung / Haus hatte.

          Aber jetzt genug, ich danke allen nochmals ganz, ganz lieb, dass ihr mir geschrieben habt.
          Clara

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  17. Ich kann mich Deinen Ausführungen nur anschließen. Luxus definiere ich für mich überhaupt nicht nach materiellen Dingen. Luxus ist für mich,

    – meine Eltern (fast) jederzeit sehen zu können
    – Zeit zu haben, um stille Momente zu genießen
    – das was ich wirklich (lebensnotwendig) brauche zu haben
    – liebe Menschen (wie Dich) um mich herum zu wissen
    – jeden Tag mindestens einen Grund zum Lachen zu finden
    – …

    Sowas … ja, sowas ist für mich Luxus. Rolexxe und dieses ganze Pillepalle brauche ich nicht. Auch wenn ich nach wie vor die goldene Uhr meiner Granny trage; gekauft hätte ich sie nicht. Auch interessiert mich nicht, was ein Juwelier als Preis dran tackern würde; für mich zählt der idelle Wert. Idelles. Ja, das ist Luxus für mich.

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    • Das ist ein vollkommen neuer Gesichtspunkt, den ich überhaupt nicht in Erwägung gezogen habe. Aber du hast vollkommen recht.
      Geld soll ja bekanntlich nicht glücklich machen, aber ein wenig mehr davon könnte ich schon gebrauchen.
      Aber solange ich mir die DSL- und Telefonflat leisten kann, rufe ich bei Einsamkeitsgefühlen einfach irgendwo an und dann gibts immer was zu lachen!
      Gut’s Nächtle, für alle, für dich auch von
      Clara

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      • Innerhalb dieser Zivilisation ist es natürlich Mumpitz zu behaupten, dass man zum Glücklichsein kein Geld braucht. Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Telefon/Internet, Kleidung, Essen etc. müssen eben irgendwie finanziert werden. Und so sexy kann ich auch keinen Augenaufschlag, dass man mir das alles schenkt! 😉

        Aber dass „Geld allein“ nicht glücklich macht … ja, das stimmt durchaus! Ich glaube, die mitunter einsamsten Menschen sind diejenigen, die in Kohle nur so schwimmen. Dann lieber weniger und stets liebe, ehrliche Menschen um mich herum.

        Gesundheit habe ich übrigens in meiner obigen „Auflistung“ vergessen. Zipperleinlos gesund zu sein ist für mich auch eine (sehr angenehme!) Form von Luxus! Immerhin steht dieses Wohlbefinden oftmals in direktem Zusammenhang mit medizinischer Versorgung. Und die ist in absehbaren Jahren auch in diesem Lande alles andere als selbstverständlich.

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        • Also liebe SPS, das heißt: Leisten wir uns jetzt noch unsere kleinen Zipperleins, wo sie wenigstens noch zum Teil von der Kasse bezahlt werden – später unsere großen tragen wir dann mit Würde und zusammengebissenen Zähnen (so noch da!) – du hast recht, ein gewisses Grundgeld vorausgesetzt, nehme ich auch lieber Freundschaft und Liebe als Reichtum. Wie heißt es so schön: Besser reich und gesund als arm und krank! oder habe ich wieder mal was durcheinandergebracht? Das ist eben mein Luxus!
          Schön, dass du nochmal Laut gegeben hast.! Wuff!

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  18. Bin ganz deiner Meinung. Bin glücklich in meinen vier Wänden – obwohl, wer weiß, wie lange ich mir die noch leisten kann – hab kein Auto, sondern ein Fahrrad, und Jeans, Shirts und Pullover von Feinkost Albrecht tun’s auch, da muss es keine Nobelmarke sein…
    Ein Freund von mir hat einen guten Bekannten, stinkend reich, aber so hässlich wie ein Rhesusaffe, der schleudert bei gelegentlichen Einkaufstouren mit seiner goldenen American Express die Öcken nur so zum Fenster raus. Der kauft sehr gerne Köfferchen und Taschen bei Louis Karton (Vit.ton). Mein Freund sagt, dass diese mehr als überteuerten Luxusbehältnisse nix weiter seien als Besch… vom feinsten, nur zwei hauchdünne Schichten Leder, und dazwischen stinknormaler Pappkarton…
    Herzlichst!
    Margot

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    • Vor einigen Jahren war ich mal mit jemandem zusammen, der so gelebt hat. Von dem, was er an einem Abend in einer Bar auf den Kopp gekloppt hat, habe ich einen Monat lang meinen Lebensunterhalt bestritten. Ganz am Anfang hat es mir irgendwie imponiert. Das zu verneinen wäre gelogen. Vermutlich fand ich es ganz aufregend, weil ich das nicht kannte; es war für mich eine Art unbekannte Welt. Aber es dauerte keine 14 Tage, da ging es mir nur noch auf die Nerven. Das war (und ist) einfach nicht meine Welt. So kann und will ich nicht leben.

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    • Margot, du hättest mich mal hier beim Lesen wiehern hören sollen. Zuerst über den „Rhesusaffen“ – sind die wirklich so potthässlich? – Dann über die bei dir gebräuchlichen „Öcken“ – woher leitet sich das ab? – Bei Lois Karton habe ich gebrüllt, denn ich hatte die von den Samsons im Fenster gesehen. Über meinen Koffer muss kein Elefant laufen – das reicht, dass ich mich drauf setzen kann, wenn ich mir nur noch 3. Klasse Bundesbahn leisten kann.
      Mit der Wohnung habe ich auch Angst, dass ich sie mir nicht mehr leisten kann, wenn ich keine Kinderbetreuung mehr machen kann.
      Aber wer weiß, was dann ist.
      Gute Besserung für dich, lass dich nicht kaputtspielen.
      LG Clara

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      • Nee, nee, kaputtspielen is‘ nich‘! 😀
        Na ja, die Äffchen an sich sind ja recht putzig, aber wenn ein Mensch eine Visage hat wie ein Rhesusaffe, das ist dann schon – hm! – nicht unbedingt attraktiv zu nennen. 😉
        Mein guter Freund aus Thüringen gebraucht den Ausdruck „Öcken“ recht häufig, ich weiß aber nicht, woher dieses Wort stammt. Der hat öfters so seltsame Wörter auf Lager, bezeichnet z. B. auch eine Trinkerheilanstalt als „Punica-Oase“… 😉
        Wünsche dir eine gute Nacht und schöne Träume!

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        • Die „Punica-Oase“ ist ja durchaus nachvollziehbar – obwohl ich sehr bezweifle, dass sie dort diese „luxuriöse“ Getränkesorte bekommen. Grüßli von Clara

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  19. Ich sehe das im Grunde genauso wie Du. Schön, dass wir Strom und fließend Wasser haben (und das sogar warm oder kalt) und ein Dach über dem Kopf. Ich freue mich auch, dass ich ein Auto habe, hätte ich keins, ginge es wahrscheinlich auch irgendwie. Und teure Klamotten/Uhren/Schmuck/Schuhe usw. brauche ich auch wirklich nicht!

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    • Ich bin froh, dass ich mit meinen nicht überspannten Erwartungen ans Leben nicht alleine bin. Danke! Und die Rose habe ich wirklich mit Hinblick auf dich reingesetzt – ich mag Rosen zwar sehr, aber ich bin nicht unbedingt der allergrößte Naturfotograf.
      Diese finde ich wegen der Farbe so schön.

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