Claras Allerleiweltsgedanken

Der, die oder das Schnecken-Post

19 Kommentare

Zu diesem Artikel wurde ich durch die zahlreichen Schneckenfotos angeregt, die bei Paradalis und Frau Kunterbunt in mehrfacher Ausfertigung als auch bei Gedankenkrümel und Sunny zu bewundern waren. Bei Frau Kunterbunt musste ich grinsen, da der Zweitname meines Enkels der gleiche ist, ohne dass er eine Schnecke, aber auf jeden Fall genau so hübsch wie dieser Herr Schneck  ist.
Ihr verzeiht, dass ich – wie schon so oft – die Schneckerei ein wenig anders darstelle.

*************

Ein Liebesdrama

Die Schnecke, die liebt eine Frau,

das sieht man wirklich ganz genau.
Sie schleimt sich kriechend an den Platz
und gibt der Liebsten einen Schmatz.

Als Frau erkennt, wer um sie wirbt,

wird sie sofort zu Stein und stirbt.
Das macht der Schnecke gar nichts aus,
sie dreht sich weg und geht ins Haus.

Sie lauert auf die nächste Braut,

die um die Ecke kommt,  und schaut
aufs neue wieder lüsterlich
wo sie kann schleimen, fürchterlich.

Sie kriecht deshalb von Blog zu Blog

und stürzt dabei nicht ab,  frohlock!

Die darstellenden Personen sind da und da zu sehen (bitte in der vorgegebenen Reihenfolge anklicken):

Frl. Schneck und Schneckmadame

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

19 Kommentare zu “Der, die oder das Schnecken-Post

  1. Pingback: Schneckenlust « Blog-Archiv « Claras unbestechliche Kamera

  2. Du sagst es: Ein Drama in drei Akten.

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  3. Ein echtes Clara-Gedicht, ach was is et schööön.
    „Das macht der Schnecke gar nichts aus. Sie dreht sich weg und geht ins Haus“ – das gefällt mir am Besten und ist auch bei anderen Anlässen anzuwenden. Einfach *Riesenbeifallklatsch* von Ute

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    • Falsch, liebe Ute, die zeigt nur ihren Kummer nicht so, die Schnecke, und spielt die absolut coole. *grins“
      Danke, ich habe beim mühsamen Reimen auch gegrinst, denn die Reimerei ist nicht so mein Ding.
      Jetzt gehts zum Grillen! Tschüss sagt Clara

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  4. Ach, was habe ich gelacht,
    was die Schnecken da gemacht.

    Wenn ich sie allerdings im Garten sehe,
    dann sag‘ ich nur ‚o wehe‘!
    Schluss mit Liebesschleimerei,
    ich schneid‘ sie in der Mitt‘ entzwei.

    Ja, so grausam muss ich sein,
    sie fressen alles kurz und klein.
    Nur die mit Häuschen dürfen bleiben,
    (ach, jetzt reimt sich nur noch ‚treiben‘).
    Na gut, von mir aus soll’n sie’s tun,
    wenn nur meine Pflanzen ruhn.

    Herzlichen Gruß aus dem Garten
    (die Schnecken schlafen noch),

    Ingrid

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    • Ingrid – jetzt habe ich aber einen Schreck bekommen, dass du die „Liebste“ entzwei schneiden willst – aber zum Glück werden die mit Haus ja von dir verschont. – Weil sie reicher sind und Immobilien mit sich herumtragen?
      Danke für den poetischen Kommentar.

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  5. Du Schnecken-Mörderin Banausin, diese poetischen Wesen kann man doch nicht braten, worüber willst du in Zukunst sonst poetisieren?

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  6. *g*
    Sehr schön.
    Kennst du das schon:

    Ab und an
    ihr glaubt es kaum
    trifft man
    auf einen Schneckentraum.

    Zwei Schnecken eilen ganz verzückt
    und von dem Zücken recht beglückt
    sie fühlen und sie tasten fein
    und wollen beieinander sein.

    Man hört
    als ihre Häuser krachen
    und sieht
    wie sie sich nackig machen.

    Und später dann
    das ist kein Scherz
    entsteht ein neues
    Schneckenherz.

    und so weiter.
    Oder hier:

    http://paradalis.wordpress.com/2009/05/11/herr-schneck/

    *g*

    Damit du siehst, ich kann auch anders.

    Hab einen schönen Tag, herzliche Grüße!
    Heike.
    🙂

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  7. Ich bin begeistert! Erst das Bild und dann noch das tolle Gedicht. Kompliment!

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  8. Margot, die „Reimerei“ ist ja nicht so mein Ding, weil meist bei mir recht stümperhaft – aber hier konnte ich einfach nicht anders, musste mal sein!
    Danke für’s lachen sagt
    Clara

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  9. Danke, Sunny, das habe ja sogar ich begriffen und verstanden und gesehen. Na, dann wunderschöne Zeit, egal wo, und grüße mir die Margot schön von mir – stelltl mir nicht ganz München auf den Kopf, etwas muss ja noch auf den Füßen bleiben.
    Traumhaft schönes Wochenende wünscht dir Clara

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  10. vielleicht sollte ich mit einer mohnschnecke nachziehen. oh, der bäcker hat aber schon zu… mir wird ganz z(w)ittrig bei ihren zeilen ;-).

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  11. Du verkennst mich – ich bin die im Blogspot-Blog – förmlich versteinert.

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