Claras Allerleiweltsgedanken


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Hallo, Herr Dieb / Frau Diebin

Vor einigen Tagen brachte meine geliebte Berliner Zeitung die Meldung, dass Chemnitzer Gartenbesitzer in einer Stadt mit hoher Kriminalität wohnen.

Den  Polizisten wurde der Diebstahl einer hochgefährdeten Spezies gemeldet. Ein Garteneinbrecher ließ einen der bei vielen so beliebten Gartenzwerge mitgehen bzw. siedelte ihn in einen anderen Garten um – eine sogenannte Ausbürgerung wurde von einer Zwangseinbürgerung gefolgt.

Der Dieb hatte wahrscheinlich nur ein Äquivalent für 20 Gurken gesucht, die er dem mit dem Zwerg Beschenkten aus seinem Gewächshaus entwenden wollte.

Fragt ihr mich: Was ich wählen würde?
Antwort: Bauch geht vor Gefühl und somit Gurken vor Gartenzwerge.

Wenn der Dieb wüsste, was er in meiner unmittelbaren Nachbarschaft für eine fette Beute machen könnte. Aber ich sage ihm nicht, dass ich in Berlin wohne, noch weniger, wo genau. Anfangs sah es in dem Gare nur wie auf dem Bild zum Link aus. Alle andere kam in kürzester Zeit dazu. – Wenn ich dem Dieb doch die Adresse sage, wird es danach vielleicht wieder ein Garten und nicht eine Ausstellung von Keramikfiguren sein.

Und was ist die weitere Perspektive für so einen Dieb? Erst wird er richtig kriminell, dann geht er in die Politik und am Ende wird er  Politikverweigerer und bezieht eine hohe Pension.