Claras Allerleiweltsgedanken

Hallo, Herr Dieb / Frau Diebin

29 Kommentare

Vor einigen Tagen brachte meine geliebte Berliner Zeitung die Meldung, dass Chemnitzer Gartenbesitzer in einer Stadt mit hoher Kriminalität wohnen.

Den  Polizisten wurde der Diebstahl einer hochgefährdeten Spezies gemeldet. Ein Garteneinbrecher ließ einen der bei vielen so beliebten Gartenzwerge mitgehen bzw. siedelte ihn in einen anderen Garten um – eine sogenannte Ausbürgerung wurde von einer Zwangseinbürgerung gefolgt.

Der Dieb hatte wahrscheinlich nur ein Äquivalent für 20 Gurken gesucht, die er dem mit dem Zwerg Beschenkten aus seinem Gewächshaus entwenden wollte.

Fragt ihr mich: Was ich wählen würde?
Antwort: Bauch geht vor Gefühl und somit Gurken vor Gartenzwerge.

Wenn der Dieb wüsste, was er in meiner unmittelbaren Nachbarschaft für eine fette Beute machen könnte. Aber ich sage ihm nicht, dass ich in Berlin wohne, noch weniger, wo genau. Anfangs sah es in dem Gare nur wie auf dem Bild zum Link aus. Alle andere kam in kürzester Zeit dazu. – Wenn ich dem Dieb doch die Adresse sage, wird es danach vielleicht wieder ein Garten und nicht eine Ausstellung von Keramikfiguren sein.

Und was ist die weitere Perspektive für so einen Dieb? Erst wird er richtig kriminell, dann geht er in die Politik und am Ende wird er  Politikverweigerer und bezieht eine hohe Pension.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

29 Kommentare zu “Hallo, Herr Dieb / Frau Diebin

  1. Kein Problem – heute kommt ja erst Seelenbalsams Geschichte und dann hatten wir ja gesagt, eine Woche darf jeder – grübeln und schreiben!
    Lieb grüßt dich nur im Garten sitzende
    Clara

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  2. Das stelle ich mir wahnsinnig komisch vor, wenn die Leute wirklich makaber gute Ideen dazu haben. „Erhängt“ ist ja schon … na, ich weiß nicht, es war doch hoffentlich kein Kindergeburtstag? Außerdem hoffe ich, dass er recht klein war, denn bei diesen Riesenexemplaren, die es zum Teil gibt, bräuchte man ja eine Badewanne voll Wackelpudding. Guten Appetit – es sieht dann aus, als wenn eine Leiche am Seegrund liegt. – „Ersoffen“ hoffentlich in einem Schnapsfass für einen zünftigen Herrengeburtstag.

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  3. Ute, in meinem nächsten Lebe werde ich Gartenzwerg, dann kann ich die Weltreise machen, die ich mir in meinem „Luxuspost“ gewünscht habe – und habe auch gleich die fachkundige Begleitung dazu.

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  4. Darf ich nebenbei erwähnen, dass ich Gartenzwerge, wenn zuviele auf einem ‚Haufen‘ ich gänzlich verabschue?

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  5. Es war an sehr unauffälliger Stelle platziert und es war nicht die Zeitung mit den großen Buchstaben.
    Es soll wirklich so gewesen sein, aber der Humor überwog bei den Polizisten. Sie müssen der Sache wohl nachgehen, wenn einer eine Strafanzeige macht. – Und der größte Witzbold hat es dann an die Zeitung geleitet.
    Ob Mangel oder Überfluss: Ich wollte euch zum grinsen bringen.
    Clara

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  6. Sehr geehrte Frau Blogwärterin SPS,
    nur gut, dass ich zur jüngeren Generation gehöre und bei diesem Namen keine unangenehmen Assoziationen bekomme.

    Danke für Ihre Ausführungen, auf die ich Ihnen folgendermaßen antworten möchte:

    Absatz 1: Danke für Mutzusprechung; nein, an Persönlichkeitsrechte der Erwähnten dachte ich nicht

    Absatz 2: Werde sofort, aber sofort im Telefonbuch dieses unsinnigste aller unsinnigen Ämter suchen, um Antrag nachreichen zu können.

    Absatz 3, Zeilen 2 – 4: Nie und nimmer wird eine aufrechte Anti-Zwerg-Patriotin einen Kniefall machen, vor niemandem mehr. Eher höre ich auf zu bloggen, zu kommentieren und ……………… bleibe doch die Alte.

    Mit Antizwergengrüßen

    Clara Himmelhoch

    PS: Die kleinen Sünden straft der liebe Gott sofort. Ich hatte zwischendurch ein Telefonat und habe irgendwie hier was rumgespielt – und plötzlich war der erste, bessere, längere Kommentar weg.

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    • Diesen „stupiden Link“ gibt es ja tatsächlich. – Hast du wirklich, wirklich keine stumpfsinniger Idee, als Hausmeisterin zu werden. Wenn wirklich ja, dann lege ich dir nichts mehr in den Weg.
      Wuffchen zurück – wie beim Tennis hin und her und her und hin

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  7. Vielleicht war der Dieb gar ein Mitglied der „Front zur Befreiung der Gartenzwerge (in Frankreich: Front de Liberation des Nains de Jardins und Italien MALAG)“, deren Anhänger die Figuren aus Vorgärten „befreien“ und oft in Wäldern aussetzen.
    Umsiedeln ist vielleicht eine weitere Variante dieses Vorgehens… 🙂
    Gruss von Rosie
    http://www.roswithageisler.wordpress.com

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    • Als Anhängerin der Kämpfer siehe oben (meine schlechten Französischkenntnisse ließen die Abschreibzeit zu lang werden) dieser Befreiungsfront heiße ich dich hier auf diesem Blog herzlich willkommen.
      Themen: Fußball, Wahl des Köhler-Nachfolgers, Umsiedlung von Gartenzwergen – alles hochbrisante und „gefährliche“ Themen.
      Lieben Gruß von Clara

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  8. Also wenn der Dieb nur Gartenzwerge umsiedelt, eventuell noch Keramik- und sonsitge Frösche, dann kann ich ihm gerne die Adresse meiner Nachbarschaft geben. Da findet er ein reiches Betätigungsfeld. Nur mein Huhn, die dicke Berta, die muss hier bleiben und will das auch.

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  9. möchtest du deine kleine vorgartenkeramikidylle unbedingt zerstört wissen? ich hätte dort wohl pflanzkübel deponiert.

    ich verstehe gar nicht, was dieben dabei durch den kopf geht ;-). nur den eintausch gegen naturalien, der erscheint mir logisch.

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    • Ich muss diesen Leuten zugestehen, dass dieser Vorgarten vor ihrem Einzug vollkommen verlottert war, dass sie erst einmal einen Garten daraus gemacht haben. Irgendwie sehen ja diese vielen Igel, Pilze, Schneeweißchen und Rosenrots, Enten, Holzschubkarren einzeln ganz neckisch aus – nur die Fülle lässt es so überladen aussehen. – So richtig begriff ich die Meldung in der Berliner auch nicht. Geklaut ist es ja, aber wegen eines Gartenzwerges eine Zeitungsmeldung? Etwas absurd! – Und dass es jetzt solche Wellen schlägt, hätte ich mir auch nicht träumen lassen.

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  10. Bitte keine Verallgemeinerungen!

    Das ist von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich.
    Zu erkennen daran, dass es in der Hausratversicherung verschiedene Tarifzonen gibt, die bei Abschluss beachtet werden müssen. Die Prämie ist demzufolge in den Gebieten, in denen mehr passiert, höher.

    Übrigens, die Tarifzone in verschiedenen Gebieten in Berlin ist oft ebenso hoch und sogar bedeutend höher, als in den Gebieten in Chemnitz, in denen die Einbruchsstatistik besonders hoch ist.

    Also – bitte keine Verallgemeinerungen! Ich wohne bspw. in einer Tarifzone, in der selten eingebrochen wird.
    Und auf Gartenzwerge stehe ich schon mal gar nicht!
    SO!

    🙂

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    • Hallo Heike, du hast wohl vor deinem ersten Kaffee geantwortet, dass du so ernst und scharf reagierst? Ich habe dich doch gar nicht erwähnt oder verdächtigt, auch die Berliner Zeitung hat das nicht getan. Durch deinen Kommentar weiß auch die letzte Leserin, dass du in Chemnitz wohnst. – Hast du vielleicht das Wort „Satire“ als Tag überlesen? – Vielleicht wollte ich nur die für mich sehr fragwürdigen Gartenfotos aus meiner Nachbarschaft in meinem Blog unterbringen, ohne dass jemand vermutet, es wäre mein Geschmack?
      So, ich hoffe, ich habe dich jetzt beruhigt und nicht noch mehr aufgeregt! – Hier ist Superwetter, das wünsche ich dir auch, obwohl es dir im Büro nicht ganz so viel nutzen wird wie mir auf dem Balkon. Einen schönen Tag wünscht dir
      Clara

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      • Oh je, dieses Grinsedingens zum Schluss hast du wohl überlesen?
        🙂

        Es ist übrigens egal, ob nun auch die „letzte Leserin“ (wow!!) weiß, dass ich in Chemnitz wohne.
        Chemnitz hat 500 000 Einwohner, da wohnt schon der eine oder andere „Blogger“.

        🙂

        Aber natürlich ist dein Kommentar auf meinen Kommentar auch nur Satire und du meinst das gar nicht ernst und scharf, dass ich ernst und scharf reagierte.

        🙂

        Ich wünsche dir auch einen schönen Tag.
        🙂

        Heike.
        🙂

        SO!

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        • Clara ist nicht gleich Berlin, Görlitz oder Dresden und Heike wohl auch nicht gleich Chemnitz? Du vermittelst mir das Gefühl, ich hätte dich durch den Ortsnamen angegriffen, so dass das der eine Smiley am Ende nicht ins lustige wenden konnte. Ich bin absolut nicht sauer, aber ich finde solche Diskussionen entbehrlich.

          Wärest du auf den Text auch so „voll lustig“ eingestiegen, wenn der Tatort Zwickau, Heidelberg oder Hannover gewesen wäre?
          Mit Versicherungstarifen oder -abschlüssen sollte das hier auch nichts zu tun haben.
          Mit lieben, hoffentlich zu diesem Thema abschließenden Grüßen
          Clara

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          • Natürlich, ganz wie du möchtest, liebste Clara.
            Das ist dein Blog.
            Ich achte natürlich deine abschließenden thematischen Wünsche und werde nie, aber auch nie, nie wieder Versicherungsthemen auf den Blog bringen.

            Ebenso liebe, abschließende Grüße,
            Heike.

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          • Wenn sie angefragt wurden und passend zum Thema sind, bin ich die letzte, die sie ablehnen würde.
            LG Clara

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  11. Erinnert mich an „Die fabelhafte Welt der Amelie“

    Die gab den Gartenzwerg ihres Vaters einer Freundin=Stewardeß mit, die auch Fotos vom Zwerg in der Welt machte und schickte …

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  12. Ich möchte nicht immer so ein Urgestein im Rucksack mit mir rumschleppen und der Zwerg hat ja auch nix davon. – Aber wenns dem Student Spaß gemacht hat.
    Gute Nacht zurück!

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