Claras Allerleiweltsgedanken

Hallo, Herr Dieb / Frau Diebin

38 Kommentare

Vor einigen Tagen brachte meine geliebte Berliner Zeitung die Meldung, dass Chemnitzer Gartenbesitzer in einer Stadt mit hoher Kriminalität wohnen.

Den  Polizisten wurde der Diebstahl einer hochgefährdeten Spezies gemeldet. Ein Garteneinbrecher ließ einen der bei vielen so beliebten Gartenzwerge mitgehen bzw. siedelte ihn in einen anderen Garten um – eine sogenannte Ausbürgerung wurde von einer Zwangseinbürgerung gefolgt.

Der Dieb hatte wahrscheinlich nur ein Äquivalent für 20 Gurken gesucht, die er dem mit dem Zwerg Beschenkten aus seinem Gewächshaus entwenden wollte.

Fragt ihr mich: Was ich wählen würde?
Antwort: Bauch geht vor Gefühl und somit Gurken vor Gartenzwerge.

Wenn der Dieb wüsste, was er in meiner unmittelbaren Nachbarschaft für eine fette Beute machen könnte. Aber ich sage ihm nicht, dass ich in Berlin wohne, noch weniger, wo genau. Anfangs sah es in dem Gare nur wie auf dem Bild zum Link aus. Alle andere kam in kürzester Zeit dazu. – Wenn ich dem Dieb doch die Adresse sage, wird es danach vielleicht wieder ein Garten und nicht eine Ausstellung von Keramikfiguren sein.

Und was ist die weitere Perspektive für so einen Dieb? Erst wird er richtig kriminell, dann geht er in die Politik und am Ende wird er  Politikverweigerer und bezieht eine hohe Pension.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

38 Kommentare zu “Hallo, Herr Dieb / Frau Diebin

  1. Wie gut, dass wir eine gartenzwergfreie Straße sind. Bleibt zu hoffen, dass uns Einbrecher verschonen.

    Liebe Clara, ich brauche noch etwas Zeit für die Doppelkopfgeschichte, da ich an etwas mit festem Termin sitze.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    Gefällt mir

    • Kein Problem – heute kommt ja erst Seelenbalsams Geschichte und dann hatten wir ja gesagt, eine Woche darf jeder – grübeln und schreiben!
      Lieb grüßt dich nur im Garten sitzende
      Clara

      Gefällt mir

  2. Darf ich nebenbei erwähnen, dass ich Gartenzwerge, wenn zuviele auf einem ‚Haufen‘ ich gänzlich verabschue?

    Gefällt mir

  3. Die Geschichte von freidenkerin kenne ich auch. Sie ist wirklich wahr. Warum sollte ein Gartenzwerg nicht mal eine Weltreise machen, ist doch schöner als sich nur in Nachbars Garten wiederzufinden. Gartenzwerge sind schließlich auch Menschen 🙂

    Gefällt mir

    • In unserer Familie war mal aus Spaß ein Gartenzwerg zum Geburtstag geschenkt worden. Da ihn keiner wollte wurde er also in den nächsten Jahren zu jedem Geburtstag weiter verschenkt. Allerdings nicht einfach so, sondern

      – mal einbetoniert
      – mal in Wackelpudding versenkt
      – mal an einem Gestell erhängt
      – mal in einem Fass ersoffen
      – etc. etc. etc.

      Auf jedem Geburtstag spielte der arme kleine Kerl, tot oder lebendig, so eine Art Hauptrolle! ;o)

      Irgendwann war er verschwunden. Vermutlich sitzt er in einem Versteck und schmiedet Rachepläne. DAS allerdings könnte echt böse ausgehen! *gg

      Gefällt mir

      • Das stelle ich mir wahnsinnig komisch vor, wenn die Leute wirklich makaber gute Ideen dazu haben. „Erhängt“ ist ja schon … na, ich weiß nicht, es war doch hoffentlich kein Kindergeburtstag? Außerdem hoffe ich, dass er recht klein war, denn bei diesen Riesenexemplaren, die es zum Teil gibt, bräuchte man ja eine Badewanne voll Wackelpudding. Guten Appetit – es sieht dann aus, als wenn eine Leiche am Seegrund liegt. – „Ersoffen“ hoffentlich in einem Schnapsfass für einen zünftigen Herrengeburtstag.

        Gefällt mir

        • Verschenkt wurde er nur unter Erwachsenen. Anderenfalls wären ihm wohl „Auftritte“ als Handwerker, Rocker, Punk etc. erspart geblieben! ;o)

          Er war schätzungsweise 25 bis 30 Zentimeter groß. Und der Trick war immer, dass das Geburtstagskind ihn befreien musste. Einen Eimer Wackelpudding zu vertilgen war da wesentlich einfacher (davon durfte was an die Gäste verteilt werden), als ihn an dem Geburtstag zu erlösen, zu dem er einbetoniert erschien! Er durfte nämlich nie kaputt gemacht werden.

          Ich glaube, er hatte es sogar ein wenig genossen, dass er nackig gemacht wurde, auf dem Geburtstag, zu dem er als Domina kam! *gg

          Gefällt mir

    • Ute, in meinem nächsten Lebe werde ich Gartenzwerg, dann kann ich die Weltreise machen, die ich mir in meinem „Luxuspost“ gewünscht habe – und habe auch gleich die fachkundige Begleitung dazu.

      Gefällt mir

  4. Der Dieb ist ja ganz schön prätentiös
    von wegen
    nur wenn in Nähe auch Gurken
    abzufassen gibt..*lach*

    meinst nicht das die Zeitung Mangel
    an News hatte ?

    Liebe Grüsse
    Elke

    Gefällt mir

    • Es war an sehr unauffälliger Stelle platziert und es war nicht die Zeitung mit den großen Buchstaben.
      Es soll wirklich so gewesen sein, aber der Humor überwog bei den Polizisten. Sie müssen der Sache wohl nachgehen, wenn einer eine Strafanzeige macht. – Und der größte Witzbold hat es dann an die Zeitung geleitet.
      Ob Mangel oder Überfluss: Ich wollte euch zum grinsen bringen.
      Clara

      Gefällt mir

  5. Sehr geehrte Frau CC-Clara,

    es ist ja sehr mutig, dass Sie diese fremden Figuren einfach so fotografieren, aber: Haben Sie bei ihrer perfiden Form der Berichterstattung eigentlich nur eine Sekunde an die Persönlichkeitsrechte der Igel, Porzellanfigürchen und des Herrn am Baum gedacht?

    Nicht?

    Na, das ist ja wieder typisch! Wenn Sie nicht umgehend die schriftlichen Einverständniserklärungen zur Veröffentlichung der Ablichtungen im Internet nachposten (mündlich reicht nämlich im Zweifel nicht; da ist ein Fliegenpups wertvoller), werde ich sofort Strafanzeige wegen ungerechtfertigter Ablichtung und öffentlichen Bloßstellens stellen. Und zwar in einer Linie von Hannover bis Berlin.

    Wenn Sie sich also das nächste Mal irgendwo draußen blicken lassen, werden sie sofort in Haft genommen. Anschließend müssen Sie die nächsten drei Tage und Nächte vor einem Berg von Gartenzwergen und sonstigen Figuren Kniefälle machen. Überlegen Sie es sich schon einmal gut, welcher Wortwahl Sie sich zu bedienen gedenken. Denn davon hängt maßgeblich die letztendliche Länge ihrer Haft ab.

    So!

    SO geht’s nicht!

    SO schonmal gar nicht. Das wäre ja noch schöner! *tse

    Grußlos,

    die Blogwärterin

    ~~~

    Liebste CC, ich finde Deinen Beitrag einfach lustig und die Fotos sind (losgelöst von den sehenswerten Motiven!) toll in Pose gebracht!

    Gefällt mir

    • Sehr geehrte Frau Blogwärterin SPS,
      nur gut, dass ich zur jüngeren Generation gehöre und bei diesem Namen keine unangenehmen Assoziationen bekomme.

      Danke für Ihre Ausführungen, auf die ich Ihnen folgendermaßen antworten möchte:

      Absatz 1: Danke für Mutzusprechung; nein, an Persönlichkeitsrechte der Erwähnten dachte ich nicht

      Absatz 2: Werde sofort, aber sofort im Telefonbuch dieses unsinnigste aller unsinnigen Ämter suchen, um Antrag nachreichen zu können.

      Absatz 3, Zeilen 2 – 4: Nie und nimmer wird eine aufrechte Anti-Zwerg-Patriotin einen Kniefall machen, vor niemandem mehr. Eher höre ich auf zu bloggen, zu kommentieren und ……………… bleibe doch die Alte.

      Mit Antizwergengrüßen

      Clara Himmelhoch

      PS: Die kleinen Sünden straft der liebe Gott sofort. Ich hatte zwischendurch ein Telefonat und habe irgendwie hier was rumgespielt – und plötzlich war der erste, bessere, längere Kommentar weg.

      Gefällt mir

      • Moooment mal: JETZT muss hier erstmal was klargestellt werden! Guckst Du: http://www.stupidedia.org/stupi/Hausmeister Die schreiben Blogwart zwar falsch aber das ist jetzt nicht wichtig. Wichtiger ist der Text:

        „[…] Wer einen (oder mehrere) diese Berufe erlernt hat kann eine Hausmeisterprüfung ablegen und kann nun an selbständig Häuser bauen. Außerdem ist ein erfolgreiches Abschneiden im Kurs: ,,Vermeidung von Arbeit, Mitmenschlichkeit und Freundlichkeit“ nach EDIN 4673 und dem ,,Aufbaukurs: Blockwart“ nach EDIN 1939 unbedingt erforderlich.

        Hausmeister erhalten übrigens keine Schlechtwetterzulage. Hausmeister in Schulen sind häufig Zielscheibe von Streichen der Schüler. Siehe auch Horst oder Vollhorst.

        An Universitäten trainieren die Hausmeister tagtäglich für die Hochschulmeisterschaften im Kaffetrinken, schlafen-wärend-der-arbeitszeit-und-dabei-nicht-erwischt-werden und ihrer Paradedisziplin Leiter-aufstellen-mit-Kolateralschaden-nicht-unter-1000€.“

        Damit ich mich für den Aufbaukurs qualifiziere muss ich natürlich was bieten. Du willst mir ja wohl nicht meine berufliche Zukunft versauen, oder?

        Ein „Antrag auf Erteilung eines Antragformulars“? Na, dann mal viel Glück! Man gönnt sich ja sonst nix.

        Hauptsache Du bleibst die Alte. Ich hätte jetzt zwar auf die Junge getippt aber bitte …

        ;o)

        Hach, gut dass wir uns letztendlich doch wieder einig sind. Wie gesagt: Mit Dir wuffe ich am liebsten!

        Wuffchen.

        Gefällt mir

        • Diesen „stupiden Link“ gibt es ja tatsächlich. – Hast du wirklich, wirklich keine stumpfsinniger Idee, als Hausmeisterin zu werden. Wenn wirklich ja, dann lege ich dir nichts mehr in den Weg.
          Wuffchen zurück – wie beim Tennis hin und her und her und hin

          Gefällt mir

  6. Vielleicht war der Dieb gar ein Mitglied der „Front zur Befreiung der Gartenzwerge (in Frankreich: Front de Liberation des Nains de Jardins und Italien MALAG)“, deren Anhänger die Figuren aus Vorgärten „befreien“ und oft in Wäldern aussetzen.
    Umsiedeln ist vielleicht eine weitere Variante dieses Vorgehens… 🙂
    Gruss von Rosie
    http://www.roswithageisler.wordpress.com

    Gefällt mir

    • Als Anhängerin der Kämpfer siehe oben (meine schlechten Französischkenntnisse ließen die Abschreibzeit zu lang werden) dieser Befreiungsfront heiße ich dich hier auf diesem Blog herzlich willkommen.
      Themen: Fußball, Wahl des Köhler-Nachfolgers, Umsiedlung von Gartenzwergen – alles hochbrisante und „gefährliche“ Themen.
      Lieben Gruß von Clara

      Gefällt mir

  7. Also wenn der Dieb nur Gartenzwerge umsiedelt, eventuell noch Keramik- und sonsitge Frösche, dann kann ich ihm gerne die Adresse meiner Nachbarschaft geben. Da findet er ein reiches Betätigungsfeld. Nur mein Huhn, die dicke Berta, die muss hier bleiben und will das auch.

    Gefällt mir

  8. möchtest du deine kleine vorgartenkeramikidylle unbedingt zerstört wissen? ich hätte dort wohl pflanzkübel deponiert.

    ich verstehe gar nicht, was dieben dabei durch den kopf geht ;-). nur den eintausch gegen naturalien, der erscheint mir logisch.

    Gefällt mir

    • Ich muss diesen Leuten zugestehen, dass dieser Vorgarten vor ihrem Einzug vollkommen verlottert war, dass sie erst einmal einen Garten daraus gemacht haben. Irgendwie sehen ja diese vielen Igel, Pilze, Schneeweißchen und Rosenrots, Enten, Holzschubkarren einzeln ganz neckisch aus – nur die Fülle lässt es so überladen aussehen. – So richtig begriff ich die Meldung in der Berliner auch nicht. Geklaut ist es ja, aber wegen eines Gartenzwerges eine Zeitungsmeldung? Etwas absurd! – Und dass es jetzt solche Wellen schlägt, hätte ich mir auch nicht träumen lassen.

      Gefällt mir

  9. Bitte keine Verallgemeinerungen!

    Das ist von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich.
    Zu erkennen daran, dass es in der Hausratversicherung verschiedene Tarifzonen gibt, die bei Abschluss beachtet werden müssen. Die Prämie ist demzufolge in den Gebieten, in denen mehr passiert, höher.

    Übrigens, die Tarifzone in verschiedenen Gebieten in Berlin ist oft ebenso hoch und sogar bedeutend höher, als in den Gebieten in Chemnitz, in denen die Einbruchsstatistik besonders hoch ist.

    Also – bitte keine Verallgemeinerungen! Ich wohne bspw. in einer Tarifzone, in der selten eingebrochen wird.
    Und auf Gartenzwerge stehe ich schon mal gar nicht!
    SO!

    🙂

    Gefällt mir

    • Hallo Heike, du hast wohl vor deinem ersten Kaffee geantwortet, dass du so ernst und scharf reagierst? Ich habe dich doch gar nicht erwähnt oder verdächtigt, auch die Berliner Zeitung hat das nicht getan. Durch deinen Kommentar weiß auch die letzte Leserin, dass du in Chemnitz wohnst. – Hast du vielleicht das Wort „Satire“ als Tag überlesen? – Vielleicht wollte ich nur die für mich sehr fragwürdigen Gartenfotos aus meiner Nachbarschaft in meinem Blog unterbringen, ohne dass jemand vermutet, es wäre mein Geschmack?
      So, ich hoffe, ich habe dich jetzt beruhigt und nicht noch mehr aufgeregt! – Hier ist Superwetter, das wünsche ich dir auch, obwohl es dir im Büro nicht ganz so viel nutzen wird wie mir auf dem Balkon. Einen schönen Tag wünscht dir
      Clara

      Gefällt mir

      • Oh je, dieses Grinsedingens zum Schluss hast du wohl überlesen?
        🙂

        Es ist übrigens egal, ob nun auch die „letzte Leserin“ (wow!!) weiß, dass ich in Chemnitz wohne.
        Chemnitz hat 500 000 Einwohner, da wohnt schon der eine oder andere „Blogger“.

        🙂

        Aber natürlich ist dein Kommentar auf meinen Kommentar auch nur Satire und du meinst das gar nicht ernst und scharf, dass ich ernst und scharf reagierte.

        🙂

        Ich wünsche dir auch einen schönen Tag.
        🙂

        Heike.
        🙂

        SO!

        Gefällt mir

        • Clara ist nicht gleich Berlin, Görlitz oder Dresden und Heike wohl auch nicht gleich Chemnitz? Du vermittelst mir das Gefühl, ich hätte dich durch den Ortsnamen angegriffen, so dass das der eine Smiley am Ende nicht ins lustige wenden konnte. Ich bin absolut nicht sauer, aber ich finde solche Diskussionen entbehrlich.

          Wärest du auf den Text auch so „voll lustig“ eingestiegen, wenn der Tatort Zwickau, Heidelberg oder Hannover gewesen wäre?
          Mit Versicherungstarifen oder -abschlüssen sollte das hier auch nichts zu tun haben.
          Mit lieben, hoffentlich zu diesem Thema abschließenden Grüßen
          Clara

          Gefällt mir

          • Natürlich, ganz wie du möchtest, liebste Clara.
            Das ist dein Blog.
            Ich achte natürlich deine abschließenden thematischen Wünsche und werde nie, aber auch nie, nie wieder Versicherungsthemen auf den Blog bringen.

            Ebenso liebe, abschließende Grüße,
            Heike.

            Gefällt mir

          • Wenn sie angefragt wurden und passend zum Thema sind, bin ich die letzte, die sie ablehnen würde.
            LG Clara

            Gefällt mir

  10. Erinnert mich an „Die fabelhafte Welt der Amelie“

    Die gab den Gartenzwerg ihres Vaters einer Freundin=Stewardeß mit, die auch Fotos vom Zwerg in der Welt machte und schickte …

    Gefällt mir

  11. Es gibt eine wahre G’schicht von einem Gartenzwerg, der aus einem Londoner Vorort entwendet wurde, von einem Studenten, der dann mit dem Kerlchen im Rucksack eine Weltreise machte. An jedem bedeutenden Ort ließ der Bursche sich mit dem Zwergerl ablichten und schickte die Fotos stets mit lieben Grüßen an den Eigentümer. Nach beinahe drei Jahren war die Reise zu Ende, der Student brachte den nunmehr weltgewandten Gartenzwerg zurück und wurde mit Hallo und einer Riesenfete begrüßt… 😉 Diese G’schicht ist wahr und nicht von mir erfunden!
    Gute Nacht, schlaf gut und träum schön! 😀

    Gefällt mir