Claras Allerleiweltsgedanken

Hurra, ich habe einen Job, …

19 Kommentare

… leider unbezahlt, aber immerhin voller Spaß!

  • Ich sitze täglich länger am Computer als mich je ein Bildschirm im Büro hat davor sitzen sehen
  • Ich produziere täglich mehr Buchstaben und Ideen(unsinn) als es je ein Chef von mir zu sehen oder zu lesen bekam

und, vor allem

  • ich trinke täglich mehr Kaffee als je in eine Angestellte in einem Bürojob hineinfließen konnte!

Wie das mit dem täglichen Kaffeekonsum so ausschaut, könnt ihr hier sehen!

Aber wie das manchmal beim Arbeiten auch geht, erzähle ich euch noch schnell:

Eine Blogbekannte bat mich um unterstützende Mithilfe bei einer kleinen Rede, die sie halten muss. Ich dachte „Kein Problem“ und sagte zu, erfreut über meine angenommene stilistische Kompetenz.

Dass mir dann aber der fertig bearbeitete Text in der Tasche von meiner auslaufenden Wasserflasche eingeweicht und unkenntlich gemacht wird und danach – auf dem Balkon zum Trocknen ausgelegt – vom Wind in den Garten geweht wird – das sind alles die Imponderabilien des Bürojobs zu Haus. Bei dieser Hitze musste ich zwei Etagen runter und vor allem zwei Etagen wieder rauf. Wer bedauert mich?

(Seit ich im Jahr 2000 dieses unmögliche Wort versucht habe, meinem damaligen Chef auszureden, seit dieser Zeit verwende ich es selbst mit Vorliebe – es sind die Unwägbarkeiten des Lebens – als Erklärung für diejenigen, die jetzt zum Fremdwörterbuch greifen müssten.

Es gibt Leute in der Bloggerwelt, die sagen dann „Oh Sch…“ oder einfach nur „oh nein

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

19 Kommentare zu “Hurra, ich habe einen Job, …

  1. Ich hätte es auch aus vollstem Herzen gesagt, wenn es jemand gehört hätte. – Nach dem Trocknen gings dann so leidlich, da ich ja meine Schrift kenne!

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  2. Ich muss Dich auch bewundern und bedauern… bewundern für das Redenschreiben, Du bist einfach wirklich vielseitig und bedauern bei diesem Wetter 2 Treppen… boh. Das ist alles sehr schweisstreibend, aber eben Sommer. Mit ein paar Grad weniger wäre ich auch zufrieden. Zu Hause geht das immer noch, aber wenn man aus dem Haus geht, muss man sich ja anziehen 🙂
    Ein wenig Regen könnte gut tun in der Nacht, aber bis jetzt ging das bei uns vorbei.
    Liebe Grüße

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    • Hallo, Frau Doktor, leider hat auch Lichterfelde noch keine Tropfen von oben abbekommen, denn die aus der Dusche, die auch von oben kommen, zähle ich mal nicht mit.
      Langsam glaube ich doch, dass ich das beste Pferd meiner Deutschlehrerin im Gymnasium gewesen bin – und dann hat mir die blöde Politik die über Jahre hinweg gehaltene Note 1 verhagelt, weil ich weder im Abituraufsatz noch in der mündlichen die richtige Meinung vertreten habe. – Klasse setzt sich durch, und wenn es dann hier im Blog ist.
      Danke!

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  3. Oh, du bist redenschreiberin geworden?! Meinen Respekt, mit dem gesprochenen Wort ist das nochmal anders. Viel Glück für die Rede!
    (du bist mir irgendwie aus dem Reader gerutscht, und ich dachte schon, du seist im Urlaub… dabei biste fleißig!)

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    • Hallo, dorogaja podruga – wie das frau wortfeile immer so schön auf kyrillisch sagt – ich fahre weder nach Norwegen – wofür ich euch aber traumhaft schöne Elche und andere Erlebnisse wünsche – noch nach Korsika wie mein Sohn, ich „verbrate“ (in des Wortes hitziger, wärmster Bedeutung) mein Geld mit Eis, Kirschen und Erdbeeren – da kann ich locker geplantes Urlaubsgeld aufessen!
      Komme auf jeden Fall wieder, gesund wieder, mit einem Kind voller Zähne wieder, die schmerzlos in der Nordluft gesprossen sind – sonst müsste ich „Trauer tragen“.
      Ansonsten bin ich mehr „ghost“ als „writer“.

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  4. Da ich im zweiten Stockwerk wohne werde ich mich hüten, etwas aus dem Fenster fallen zu lassen 🙂 Mit einer aufgezeichneten Rede kann das sowieso nicht passieren, ob nass der trocken, so etwas kann ich nämlich nicht. Ich bewundere dich schon lange dafür. Mir könnte höchstens der Staublappen runterfallen, der aber auch nur einmal die Woche 🙂

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    • LIebe Ute, wer ist schon gegen den Wind, das himmlische Kind, gefeit? Wenn es sehr windig ist, flog schon öfters mal was vom Balkon. – Das beste, was da je passiert ist: Ich hatte zum 50. so einen großen Heliumballon bekommen und fuhr kurz danach in den Urlaub. Meine Mutter hütete zwar meine Wohnung, aber nicht meinen Ballon. Als sie lüftete, segelte er frohgemut aus dem Fenster, froh, seine Freiheit zu haben und auf Erkundungstour gehen zu können. – Shit happens!

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      • Bist du die einzige String-Verdächtige im Haus, dass alle bei Auffindung sofort auf dich geschlossen hätten? Und wenn, warum lässt du andere nicht an der Freude an schöner Unterwäsche teilnehmen. –
        Ich hätte da nur Probleme, wenn ich 100 kg wiegen und der String Größe XXXXL wäre.

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  5. Jetzt musste ich dich erst freischalten, weil ja wordpress so super auf mich aufpasst, damit mich niemand mit Links übergießt – vielleicht wäre das heute auch eine Abkühlung. – Ich gucke gleich! Bis bald!

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  6. ohja, gestern war ja schon alles ohne bewegung zäh/flüssig. ich schicke trostpflaster. das spiel mit der auslaufenden wasserflasche hatte ich neulich auch. allerdings sah ich für die passanten aus, als wäre ich inkontinent. aber du hast nun wieder alles beisammen?

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    • Liebe Frau wortfeile, danke für die anteilnehmenden Sätze. Wie kann nur eine aufrecht in der Tasche stehende, verschlossene Flasche einen solchen Schaden anrichten? – Aber ich habe meinen „Job“ offensichtlich „zur vollsten Zufriedenheit“ ausgeführt. So steht es ja immer in Arbeitszeugnissen, wenn sie dich gerade entlassen haben.

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  7. Tja, wer hat, der hat!
    Du Witzbold, ich habe die Eintragungen während der S-Bahnfahrt gemacht – die haben dort leider keine Kopierer! – Ja, als es trocken war, ging es ja so einigermaßen. Nur war das Blatt – aus Sparsamkeit – doppelseitig bedruckt und da wurde es eben leicht unlesbar.

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  8. Tja, was soll ich sagen: Shit happens 😉

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  9. Sie (die Rede natürlich!) sollte eben die nötige geistige / geistliche Reife haben!

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  10. Was sind schon zwei Stockwerke? Ich hab drei und die gehe ich öfter rauf und runter! Aber ein wenig bemitleide ich dich, wenn es dir gut tut, und ich wünsche dir noch viel Spaß! Darfst du bei der rede zuhören?

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    • Ja, das kann ich nachvollziehen, ich föne dann immer und dann wird gebügelt, oder so…ist auch blöd….*dichmaldrück*

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      • Föhnen wäre eine Idee gewesen – warum benutze ich das Ding immer nur für meine Haare? Bei Fahrradtouren auch, um Sachen zu trocknen. – Aber warum bügeln? Kann man es dann besser lesen?

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