Claras Allerleiweltsgedanken

Freitag, der 13. – positiv betrachtet

26 Kommentare

Ob Schlimmes oder nur Bestes kommt an diesem Tag – auf jeden Fall kommt es ganz, ganz selten. In diesem Jahr haben wir nur einen einzigen 13. gehabt,  der an einem Freitag stattfindet, nämlich diesen 13. August.

Ich habe den Kalender von Januar bis Dezember durchgeblättert – nix mehr. Man wird doch nicht extra so einen besonderen Tag bemüht haben, um an die Teilung Deutschlands vor 49 Jahren zu erinnern? – Glaube ich nicht!

Dieser Tag gestern war nur für mich! Denn ich habe schon seit Ewigkeiten gesagt und gewusst, dass es mein besonderer Glückstag ist.

Ich habe gestern seit genau 361 Tagen das erste Mal wieder ohne Beschwerden gegessen, nicht nur Pudding oder Weißbrot – nein Fleisch, Fleisch wie für Löwen!

Ein Hoch auf die Zahntechnik, ein kleineres Hoch auf den, der so lange dafür gebraucht hat, nämlich vom 17. August 2009 bis zum 13. August 2010.

Und  auf dem Fotoblog natürlich Löwen, gleich zwei, was sonst!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

26 Kommentare zu “Freitag, der 13. – positiv betrachtet

  1. Waaaaaaaaaaaas ❓
    361 Tage musstest du warten, bis die Implantate gebrauchsfertig angbracht waren?
    Ich werd nicht mehr. Was war denn da los?
    Das ist ja himmelschreiend!

    Jedenfalls wünsch ich dir von Herzen immer „gut Biss“
    und dass es SCHMECKT !!!

    Sonst war die ganze Plackerei und Warterei umsonst, ach neee kostet schon ne Menge. Wollte sagen: vergebens , hihihi

    Auf dass du noch lange kraftvoll zubeißen kannst !

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    • Nein, an den Implantaten lag es nicht – am 17. August hat er die Zähne gezogen, nach 6 Wochen die 4 Implantate eingesetzt und dann mussten die 3 Monate einheilen, da hatten wir Ende Dezember. Ja und dann begann das, was auf die Implantate drauf sollte und die ganze Verantwortung tragen musste. Und die erste Arbeit für schlappe 4.200 wackelte, drückte, passte nicht. Erst Widerspruch vom Zahnarzt und dann Einsicht – und dann alles noch einmal von vorn, dieses Mal eine andere Methode. Und mit Urlaub und allem Drum und Dran wurden es eben 361 Tage. Du weißt ja: „Was lange währt, wird auch mal gut!“ Und darauf haben wir gestern getrunken!

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  2. Na denn guten Appetit und beiß immer kräftig zu 🙂
    Lange genug hat es ja gedauert.
    LG Ute

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    • 361 Tage – ist das lange? *grins* – Manchmal war ich schon recht verzweifelt!
      LG die RC = Rentenclara, aber nur heute unterzeichne ich so, sonst trage ich es mit Gelassenheit!

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  3. Das denke ich auch: Ein paar Haare auf den Zähnen schaden nicht – die federn den harten Biss ab 😉

    Ich wünsche Dir, dass Du ab jetzt immer kraftvoll zubeißen kannst!

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    • Es gibt noch eine, die mir das wünscht: ich!
      Und die Haare wären gut in der Nacht, da knirscht es nicht so und außerdem müssen sie ja geschont werden, teuer genug waren sie ja!

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  4. Oh weia… wie kann sowas denn sein??? Fragt staunend eine, die ihr Leben lang mit der Zahn-Zunft nahezu unter einem Dach bzw eng zusammen gewohnt hat und natürlich nur allerbeste Erfahrungen hat… übrigens kommen immer noch Freunde/Verwandte aus Berlin oder anderen Teilen Deutschlands um sich lieber von einem 82-jährigen hineingucken und helfen zu lassen, und sich beharrlich weigern, sich einen neuen Helfer zu suchen. Aber keine „Angst“, die Praxis ist längst aufgegeben, für die, die partout sich keinem anderen anvertrauen, darf er das Sprechzimmer seines „Patenkindes“ nutzen. Und ich muss sagen: Er hat immer noch ein begnadetes Händchen!

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    • Gesa, du redest von deinem Papa, nehme ich an. Hätte ich einen solchen in dieser Zunft gehabt und dann noch die besseren Möglichkeiten des Westens, wären meine Zähne bestimmt nicht so schlecht – aber es ist auch viel Veranlagung. Meine Kinder haben alle beide schlechte Zähne, da sie von beiden Elternteilen nichts Vernünftiges geerbt haben.
      Wenn es nicht einmal schief gegangen wäre, dann kommt das schon hin: August ziehen, nach 6 Wochen Abheilzeit Implantate setzen, 3 Monate einheilen, Fertigungszeit für die sehr komplizierte Versorgung mindestens 2 Monate; tragen, maulen und Regress beantragen, alles noch mal von vorn (außer ziehen und Implantate setzen), Urlaub …. und jetzt it hoffentlich alles vergeben, vergessen und vorüber!

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      • Mein Vater hat aber im Osten gelernt – er war der jüngste Doktor und Oberarzt an der Rostocker Zahnklinik. Durch Notabitur, glücklicher Jahrgang – keine Ostfront, „nur“ Flakhelfer, sofort nach Kriegsende wählte er das Studium, weil es die erste Fakultät war, die wieder geöffnet hatte… in letzter Minute vor der mauer ging er in den Westen und weiter indie Schweiz, ließ seine Eltern zurück… Seine erste Frau war auch Zahnärztin und seine zweite = meine Mutter ebenfalls 😉

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        • Du bist ja wirklich in eine Zahnarztdynastie hineingeboren worden. Du selbst hattest keine Lust dazu? – So etwas vererbt sich doch oft von Generation zu Generation! – Ich glaube schon, dass die Ausbildung im Osten nicht schlecht war. – Als ich noch in Dresden zur Ausbildung war, wurde ich in der Uniklinik von Studenten behandelt. Es wurde nie besser gearbeitet als in der Zeit – schließlich hat alles ein OA kontrolliert!

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  5. Soooo lange mit Zahnproblemen? Oha, das ist ja furchtbar… Aber es ist eine schöne Geschichte die deutlich macht, dass ein Freitag der Dreizehnte auch durchaus ein Glückstag sein kann. Ich selbst bin überhaupt nicht abergläubisch – aber als ich gestern mit dem Motorrad gefahren bin, habe ich plötzlich an diesen 13. Tag des Monats denken müssen – ist aber alles gut gegangen.

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    • Ich hätte es wahrscheinlich nicht so genau gewusst, dass er mir die Zähne am 17. Aug. gezogen hat, wenn ich es nicht als „Trauertag“ in meinem Handy eingetragen hätte. – Wozu die Technik alles gut ist!

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  6. Von ganzen Herzen gratuliere ich dir.
    Ich freu mich sehr sehr für dich.
    Das nun alles OK ist. Und du wieder richtig
    beisen kannst 🙂

    Weiss ja wie man sich fühlt.
    Meine sind seit März drin.

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    • Und stell dir vor – es hält auch heute am 14. noch an – da hätte ich ja morgen doch kräftiges Abendvrot machen können statt weichem Kuchen, Obst und rote Grütze.
      Wenn man fast ein Jahr lang an weiches Zeug gewöhnt ist, kennt man es schon kaum noch anders!

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  7. ach Clara, lass Dich mal ganz fest drücken ((((Clara))))

    bisous, Martha

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  8. Hipp, Hipp, Hurra! 😀 Mensch, da freu‘ ick mia aba jetzt wie Bolle, dass du endlich wieder kraftvoll zubeißen kannst! 😀
    Herzlichst!
    Margot

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  9. Hu, hu,

    ich hab Dir nen Kommentar zu der Löwin auf der Löwin hinterlassen! 😉

    Noch mal lieben Samstagsgruß
    Bina

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  10. Er ist zwar bei mir noch nicht zu Ende, dieser Freitag der 13. aber, positiv ist zu vermelden: die Parkplatz-Ticketsäule steht noch, negativ: Kotflügel Fahrerseite zerschrammt.
    Wenigstens kannst Du jetzt wieder anständig essen! Hat ja wirklich sehr lange gedauert. Bei meinem Mann waren es ca. 7 Monate! Schlimme Zeit, ich weiss es.
    Alles Gute!
    Liebe Grüsse von der Gewitterfront!

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    • Warst du wieder so stark auf der anderen Seite abgelenkt, dass du die Säule nicht sehen konntest, is klar! Aber die Säule umzufahren wäre wahrscheinlich noch teurer gekomm als eine Reparatur des Kotflügels. Ich habe mir sagen lassen, Autos fahren auch mit zerschrammten Kotflügeln.
      Hier zwar nicht Gewitter, aber Dauerregen!

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  11. ……hoch lebe das Geburtstagskind…..ach so, bist ja schon groß *g*

    Was wären wir ohne Fleisch, ich esse es doch so gern und Herr Fudelchen hat drei Implantate bekommen, gestern Fäden gezogen, alles supergut und jetzt wird der Rücken auch besser…..das können ja noch lustige Zeiten werden 😀

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    • Marianne, du bist manchmal doch ein kleines „Fudelchen“ – wenn du dir meine Blogadresse genau anschaust, siehst du, dass du zu früh „hoch“ gerufen hast, ich darf erst mit „Maria“ hochfahren, nämlich in den Himmel. – Heute ist das Wetter so besch…, dass ich die vielen Hocker für den Balkon wohl nicht brauchen werde, denn trotz Dach wird man dort nass. Nur die Raucherinnen werden dahin verbannt!

      Mit den Implantaten selbst habe ich ja auch keine Schwierigkeiten, die sitzen seit Anfang Oktober astrein, aber mit dem, was sie dann zu tragen hatten, mit dieser „Verantwortung“, da haben Zahnarzt und Labor Mist gemacht. ABer vielleicht ist es jetzt okay!

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  12. Da gratuliere ich dir aber von Herzen. Es geht doch nichts über ein perfekt eingerichtetes Speisezimmer.

    Weiterhin immer gut Biss, statt Haaren auf den Zähnen :-).

    Liebe Grüße
    Anna-Lena 😉

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