Claras Allerleiweltsgedanken


21 Kommentare

Ankündigung

Am 18. August beginnt auf diesem und auf meinem Fotoblog eine Fortsetzungsgeschichte  – täglich wenig oder ein wenig mehr Text und täglich ein passendes Bild dazu. Die Geschichte endet am 16. September. Ich hoffe, sie macht euch Freude und bringt euch zum Lächeln oder Lachen – unterschiedlich! Sie heißt

Die Vertreibung aus dem Paradies

und

Paradies à la Clara


36 Kommentare

Gerade „erwachsen“ geworden …

falsch, ich wollte sagen, gerade ins Rentenparadies geschleudert worden. Nicht die „65“ sind das furchtbare daran, diese Zahl werde ich eben so mit Fassung tragen wie all die anderen in den Jahren zuvor – nur mir werden die Sozialleistungen  fehlen, die man den „Hartzern“ zugestanden hat. Aber, „Kommen wir über den Hund, dann kommen wir auch über den Schwanz“, hat Clara, meine ulkige Blogbekannte, immer gesagt. Na also, geht doch …

Und jetzt müsst ihr einfach 6 Fotos über euch ergehen lassen, das 7. ist im Fotoblog – topaktuell.

1. Jahrzehnt 0 - 9 Jahre

Damals – 1949 – war Spielzeug noch kein Massenartikel und bescheidener und kleiner als heute. Aber es gab ja auch nicht so viel Platz in einer Zweizimmerwohnung mit 4 – 5 Leuten! Ein eigenes Kinderzimmer – davon konnten wir träumen, aber nicht haben! – An das grüne Cordsamtkleid kann ich mich erinnern – den gehäkelten Spitzenkragen fand ich doooooof!

10 - 19: Das erste Foto nach dem Ohren anlegen in der 10. Klasse 1962

Endlich konnte ich kurze Haare tragen, endlich keine Segelohren mehr – ich habe zwar gelitten wie Hund dafür, aber nicht eine Schmerztablette bereut. – Das Nickytuch war ein Geshenk aus dem Westen – tollen Eindruck gemacht damit!

*************

Das nächste Foto ist von der Qualität her mies – aber so waren unsere Dias und Farbbilder, da kann man nicht die Augen davor verschließen, dass der Osten die guten ORWO-Filme in den Westen geliefert hat, die schlechten haben wir bekommen. !

Auf diesem Foto (1967) übe ich erst mal mit meiner Nichte, bevor ich mich 1968 selbst in dieses Abenteuer gestürzt habe. Übrigens ist das mein erstes selbstgenähtes Kleid, das ich frei Schnauze ohne Schnittmuster zum Entsetzen meiner schneidernden Oma produziert habe!

20 - 29: Man beachte die nostalgische Einrichtung im Hintergrund!

Ab 30 geht’s bergab, so heißt es doch immer so schön.

Wenn man mich hier, 1978 sieht, fast wie eine Hungerharke und ein Schatten meiner selbst, kann man das wirklich glauben. In der Zeit gab es ziemlich viel familiären Ärger und Kummer, so dass es verständlich war. Ich, bei 170 cm Höhe nur 49 kg „Breite“ – an den Salznäpfchen am Schlüsselbein konnte man Kleiderbügel aufhängen. – In diese Zeit fällt auch mein idiotischer Studienabschluss.

Die Brillengestelle dominieren das ganze Gesicht!

Das nächste Foto ist von 1993, da fange ich schon an, so ähnlich wie heute auszusehen, zumindest sind da die Haare schon hell, vielleicht noch nicht ganz so weiß wie heute. Die Brille nimmt fast das ganze Gesicht ein, aber glücklich geguckt habe ich wohl, denn das Foto hat Heiko gemacht. – Dem damaligen Zahnarzt müsste man die Lizenz entziehen, so ins Auge springen dürfen Kronen nicht.

40 – 49: So schlecht scheint dieser Abschnitt nicht zu sein!

40 - 49: So schlecht scheint dieser Abschnitt nicht zu seinIhr habt es gleich geschafft, denn jetzt fehlt nur noch der Abschnitt von 1995 bis 2004 bzw.  von 50 bis 59.

Damit Ihr nicht denkt, dass ich immer so blond gewesen bin, will ich euch mir mal vom Gegenteil überzeugen. Hoffentlich springt jetzt Frau farbenreich vor Entsetzen nicht gegen ihren Bildschirm. Sabina sag nichts, ich ahne, dass es nichts Gutes werden kann! Du siehst, ich hatte trotzdem Mut zur bunten Kleidung!

Geschafft – das war es!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich bin stolz auf WordPress – die Diashow ist doch ganz ordentlich von Qualität und Größe. Hat mich überhaupt keine Anstrengung gekostet, gewissermaßen im one-clic-Verfahren.