Claras Allerleiweltsgedanken

Vertreibung aus dem Paradies (10)

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Tja, wenn man alles in der Umgebung kennt, dann will man auch mal was neues kennenlernen. Eva ist da sehr unternehmungslustig, natürlich auch wahnsinnig wissbegierig, – sie möchte den Baum der Erkenntnis endlich mal richtig in Ruhe betrachten. Adam, dieser olle Schisser, will immer nur zu Hause sitzen bleiben und seinen kleinen Paradiesgarten pflegen.

Also fragt sie ihn ganz scheinheilig: „Kommst du mit auf meine Tageswanderung?“ – weiß aber ganz genau und hofft es auch, dass er „nein“ sagt.

Alles läuft, wie in der Bibel voraus bzw. eher hinterher beschrieben – sie geht los und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Der Teufel sitzt da wie ein italienisches Marktweib verkleidet und bietet Äpfel an – wohlfeil und paradiesisch teuer. Den hier wollte Eva nicht, der war ihr dann doch zu wertvoll und teuer – da wäre Adam stutzig geworden und sie hätte Rechenschaft geben müssen, auf welche Weise sie den erworben hat.

Und husch ab zum Bilderblog!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

12 Kommentare zu “Vertreibung aus dem Paradies (10)

  1. Ach, mit dem kleinen Teufelchen würdest du auch gern mal sündigen? Dann musst du nach Bremen fahren, dort sitzt er irgendwo rum und lässt sich gern von Frauen streicheln, kosen und „verführen“

    Ich fand ihn auch so süß, dass er einfach für die biblische Geschchte herhalten musste.

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  2. Das Foto ist genau nach meinem Geschmack. Sehr schön!

    Herzlich Bina
    ( mit wenig Zeit!)

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  3. Marianne, in diesem Fall hat die Geschichte ja die „Bibel“ geschrieben und ich habe sie nur ein wenig eigenwillig interpretiert. Und dann habe ich mir passende Fotos ausgesucht.

    Sehr oft ist es aber auch umgekehrt, ich suche mir Geschichten zu Bildern. Vollkommen egal, so oder so, fabuliert werden muss!

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  4. Wenn ich sowas sehe, krieg‘ ich sozialistische Anwandlungen und ich muss ‚gott‘ Vorwürfe machen. Warum lässt er die Menschen einfach machen? Wer so was kaufen will, zu dem Preis … bitte schön, aber dann die gleiche Sumem als Spende.

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  5. Da ich das zweite Bild auf dem Bilderblog nicht verlinkt habe, hat es offensichtlich niemand gesehen.
    Hier ist es:
    Apfel mit Schnecke: http://clarahimmelhoch.wordpress.com/2010/08/27/1068/

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  6. Klug von Eva, nicht nur wegen des Geldes. Hätte sie da hineingebissen, wäre ihr ein Zahn abgebrochen. Und Zahnärzte waren ja noch nicht vorgesehen 🙂

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    • Na, die ist ja Gott sei Dank mit Brille auf der Nase geschaffen worden und mit „Grütze“ im Gehirn – mit guter Grütze natürlich – daher hat sie gewusst, bei welchem Apfelbiss die vorgesehenen Folgen eintreten!
      Hier wären es tatsächlich nur stomatologische gewesen!

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  7. gut, daß eva nicht so bescheuert war, ihr jahresgehalt für den überflüssigen krimskrams auszugeben. allerdings wird sie wohl adams ausgaben für einen flotten flitzer bestimmt dulden müssen ;-).

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    • Neenee, das lief da anders: die Technikbegeisterte war immer Eva und Adam wollte zuerst gar keinen Führerschein machen – im „Paradies“ hieß es ja noch Fahrerlaubnis. – Und Eva erwarb später den „Flitzer der vollkommen anderen Art“

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  8. Ganz genau, ich auch nicht, selbst wenn ich einen Milliardär an der Hand hätte – sicherlich sähre meine Wohnung dann „vornehmer“, edler und „wohlhabender“ aus, aber bestimmt nicht überspannt. Gemütlicher könnte sie für mich auch durch so einen Apfel nciht werden!

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