Claras Allerleiweltsgedanken

Paradies à la Clara (1)

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Da half kein Diskutieren, Flehen, Verhandeln, Versprechen – der oberste Paradiesbesitzer war ob dieses Fehltritts so erzürnt, dass es nur noch hieß: Sachen packen und raus. Der Ausgang war also eine Einbahnstraße geworden. Damit sie das nicht vergessen, unsere zwei Sünderchen, kam an jede Tür irgend so ein Erzengel mit Schwert gestellt, mir fallen nur der Gabriel und der Michael ein. …. Nein, nein, Eva will jetzt keine anderen Namen mehr hören, sie hat die Kerle noch sooooooooooooooooo im Hals stehen, wenn sie nur daran denkt.

Tja, und dann waren die beiden das erste Mal in freier Wildbahn, dort, wo sie sich im Schweiße ihres Angesichtes ihr Brot verdienen sollten. Dieses unwirtliche Stück Erde sollten sie sich jetzt untertan machen!

Inzwischen verfügten Adam und Eva über zwei  Kinder, denn im Paradies gab es ja keine Nöte mit Ernährung, Spielplätzen,  Kindergeld. KITA-Plätze waren nicht nötig, da überall genügend kleine Engelchen rumhopsten, die bei Bedarf mal auf die lieben Kleinen aufpassten.

Der Eindruck vom ersten außerparadiesischen Tag:

Verdammt heiß, hart und steinig hier – und nirgendwo was zu trinken.Ich glaube, das wird ein hartes Stück Arbeit! Adam ist vor lauter Schreck gleich zu Stein geworden!

Und die Geschichte verabschiedet sich jetzt von der Übermutter Eva und geht auf die Titelträgerin über. Im Hintergrund seht ihr einen dieser Torwächter, die über die Eingangspforte zum Paradies wachen!

Tschüss, liebe Eva, es hat Spaß gemacht mit dir!


Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

7 Kommentare zu “Paradies à la Clara (1)

  1. Danke für diese Loyalitätsbezeugung, liebe Elke!

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  2. Torwächter? Ich hätte im ersten Moment auf den Neptun vom gleichnamigen Brunnen in Berlin-Mitte getippt! 😀

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    • „Scherzkeks“, mein Lieber, natürlich ist das Neptun, aber nun sage mir doch bitte mal, wie soll ich diesen Unterwassergott in ein himmlischirdisches Paradies einbauen? Du kennst doch das geflügelte Wort von „Dichtung und Wahrheit“ – und ich muss sagen, prozentual überwiegt in dieser Geschichte die Wahrheit – bis auf den biblischen Anteil, der ist so schlecht nachprüfbar!

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  3. aber immerhin eine geste der freundschaft, daß eva von clara zum abschied in den arm genommen wird. das hätte ja auch nicht jede nebenbuhlerin so gehändelt ;-).

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    • Eigentlich hat sie ihr ja sogar einen Kuss geben wollen, aber da ist der Fotografin vor Lachen fast der Fotoapparat aus der Hand gefallen – also haben wir es verharmlost!
      Ich denke eher, dass die Vielweiberei im Paradies usus war und dass das deswegen nicht nur die Mormonen beibehalten haben. Denn mal ehrlich, wieviele Kinder kann eine Frau in ihrem Leben bekommen? Bei 20 wird doch schon das Amt eingeschaltet, oder etwa schon vorher?

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  4. Ja, liebe Skryptoria, obwohl sich das ja blöd anhört: Adam und Clara, aber so ist das Leben: Passt man kurz mal nicht auf, wird man gleich ausgebootet. Oder vielleicht haben sie sich den Kerl auch friedlich geteilt, da ja erst mal Menschen auf die Erde kommen mussten – und bei 9 Monaten Produktionszeit dauert das ja so seine Zeit!

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