Claras Allerleiweltsgedanken


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Das 5er Jahr

Im Jahr 2010 wurde an einem 15. meine Mutter 95,
wiederum an einem 15. wurde ihre Tochter 65
und am heutigen 30. würde mein Vater 105 werden, so er nicht schon vor langer Zeit verunglückt wäre. – Ich kann euch versichern, am Rauchen hat es nicht gelegen, dass er nicht alt geworden ist.

Herzlichen Glückwunsch, my old Daddy!
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Durststrecke – ein ehrenWort-Beitrag

Clara, die Projektunwillige, macht bei einem Projekt mit, und zwar

bei ehrenWort.

Und zwar deswegen, weil es kaum Regeln gibt und weil es mit Wortspielereien und Fotos zu tun hat.

Das erste Wort, bei dem ich teilgenommen habe,  hieß Durchbruch und heute ist Durststrecke in den Raum geworfen worden.


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Brandenburg erkunden – Jüterbog 5

Ich könnte jetzt kalauern: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!“

Nachdem wir jetzt so viele hübsche Details dieses Städtchens kennen gelernt haben, sind immer noch so einige Fotos übrig, die ich einfach nicht dem Datennirwana übergeben möchte. Wer Lust hat, kann noch weiter auf Entdeckungspirsch mit mir gehen.

Jeder Markt hat natürlich erst mal ein Rathaus.

Dass dort auch heute noch geheiratet wird, das stand – schwarz auf weiß – auf einem Schild zu lesen.

Es ist zwar "nur" neugotisch, aber das andere wäre ohne die vielen Stadtbrände auch möglich gewesen

Und was hat jede alte Stadt, die was auf sich hält: Natürlich eine Stadtmauer. Jahrelang ist sie hier – wie so vieles – vor sich hin-verfallen und vergammelt, aber jetzt haben sich die für die Öffentlichkeitsarbeit und Touristik zuständigen am Riemen gerissen, vielleicht polnische Handwerker (die sind da besonders gut, da sehr erfahren durch ihre vielen zerbombten Städte im zweiten Weltkrieg) beauftragt und schon geht es aufwärts – mit der Mauer, aber diesmal positiv gemeint.

In schwarzweiß lässt sie ihre wahre Bedeutung besser erahnen

Also weiter durch eine Stadt, die noch mehr als ein Rathaus und eine Stadtmauer hat. – Plötzlich geistern ein riesengroßer Schmied mit einem gefährlich aussehenden Hammer in seiner kräftigen Rechten und ein jämmerlich verprügelter Teufel über den Marktplatz. „Teufel, Teufel… da war doch was?“, denkt Clara, und geht auf den großen Wagen und die Figuren zu. Als sie alles von der Sage gelesen hat, zückt sie ihr kleines Wunderkästchen und klickklack ist alles im Kasten.

Farbig oder schwarzweiß, das war hier die Frage

1000 Jahre jung, mit Sprayern und Kneipen, Spielplätzen und Baustellen

Und mit dem Foto auf dem Fotoblog möchte ich mich endgültig von euch verabschieden – natürlich nur aus Jüterbog.


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Brandenburg erkunden – Jüterbog 4

Das letzte Stündlein zeigt sie noch nicht

Da alles abgearbeitet, bleiben nur noch die Zunftzeichen (Fotoblog)

Irgendwie haben mich diese hübsch gestalteten Werbebotschaften des Handwerks oder anderer Dienstleistungserbringer schon immer zum Fotografieren gereizt.

Ich zeige euch nur einen Teil derer, die ich in Jüterbog gefunden habe. Und Jüterbog ist wirklich nur eine kleine Stadt – da könnt ihr euch ja denken, was es in dem Rest der Welt von Deutschland noch so gibt.

Die einen Kanaldeckel, die anderen mit Underfoot schon etwas höher – und Clara als Himmelhoch natürlich das, was man sieht, wenn man in den Himmel guckt: Zunftzeichen.

So präsentiert, kommen sogar Versicherungen sympathisch rüber

Ist das Reklame für "Ehe zu dritt" oder wie seht ihr das?

Ich habe jetzt Appetit auf ein Eis, wer noch?

Als Erste Hilfe bei zu viel Eis!

Ich war dem Himmel für den Hintergrund sehr dankbar

Ich gehe hier vorbei, nicht hinein - zuviel Hüftgold!

Der Himmel ist steigerungsfähig und hier noch mit Lampe!

Und jetzt: Ist das nicht ein Rattenschiss? Nein, das ist ein Schattenriss!

Ihr seht, Zunftzeichen nur bei Sonne und Schatten fotografieren

Bis jetzt hat  euch ja  mein Ausflug nach Jüterbog gefallen, wie ihr geschrieben habt. – Morgen gibt es noch Nachschlag, denn ein bisschen was fehlt noch.

(Ich bin auf die Idee gekommen, weil ich mein Seniorenticket, das in ganz Brandenburg gilt, auch ein wenig nutzen möchte!)

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Und hier könnt ihr sehen, wie ich mich des Themas Nur ein Blattvon Frau Kunterbunt von der unernsten Seite aus angenommen habe.


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Brandenburg erkunden – Jüterbog 3

Antikes – Lampen – Lokomotiven – Zunftzeichen

Jüterbog hat wohl eine besondere Beziehung zu den Lokomotiven, denn sonst gäben sie ihr keinen Namen und so ein unverkennbares Gesicht  und spendierten ihr auch keinen Brunnen mit einer Lokomotive.

Wer diesen Zusammenhang rausbekommen möchte, kann das gern tun, ich möchte hier einfach nur neckische Fotos zeigen. Die wunderschöne Holzeisenbahn steht gleich auf dem Bahnhofsvorplatz und lädt zum Mitfahren ein. Vielleicht will die DB ihre Gäste nach einer saftigen Verspätung damit wieder etwas aufheitern.

Und wenn ihr euch das Gesicht von „Johanna“ mal genau betrachet, dann könnt ihr erkennen, dass ihr Zahnbefund offensichtlich auch nicht der beste zu sein scheint. Deswegen: Spontane Sympathie und nur noch jemanden gesucht, die mich fotografieren konnte/wollte.

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Als mir via Internet-Telegramm-Expressbote zugetragen wurde, dass Frau Margot Freidenkerin heute Geburtstag hat, wurde gleich ein Blumenexpress losgeschickt und ein Witz extra für sie erzählt . Margot, mit nur guten Wünschen fährt dieser „Witzblumenexpress“ zu dir.


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Brandenburg erkunden – Jüterbog 2

Antikes – Lampen – Lokomotiven – Zunftzeichen

Zu den Lampen gibt es ein recht schönes Foto im Fotoblog und hier will ich euch eine kleine Diashow zeigen:

Ich habe wohl ein Faible für hübsch gestaltete Straßenlampen oder Laternen, was ich bei meinen Fotos immer wieder feststelle. In historisch schön gestalteten Altstädten suche ich mir als Vordergrund meiner Fotos oft eine Laterne, eine Lampe oder gar einen Kandelaber, so vorhanden. Kronleuchter hängen ja selten auf der Straße, und die sind mir auch meist zu verschnörkelt.

Und wenn diese Lampe dann auch noch einen Schatten werfen kann, weil die Sonne scheint, dann kennt das Glück fast keine Grenzen mehr.

Außerdem stelle ich bei meinen Fotos fest, dass ich Gebäude aus Backstein mag, möglichst aus rotem. Tja, so hat halt jeder seine Vorlieben!


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Brandenburg erkunden – Jüterbog 1

Durch Zufall hat mich mein „Pensionärs“-Brandenburg-Ticket nach Jüterbog verschlagen. Ich hätte immer gedacht, das ist eine Stadt, an der man vorbeifährt oder um die man einen Bogen macht – es wäre schade gewesen, denn das hier habe ich euch mitgebracht:

Antikes – Lampen – Lokomotiven – Zunftzeichen

Wie auf meinem Fotoblog, soll auch hier dieses Motto beachtet werden und in alphabetischer Reihenfolge abgearbeitetlaufen und fotografisch dokumentiert werden.

„Antikes“ – besser oder schlichter gesagt Altes, denn bis in die Antike wollte ich nicht zurückkrabbeln, nachdem ich mich mühsam aus dem Paradies befreit habe.

Ein Blick durch das Stadtwappen auf die 1000jährige Stadt ist doch schon ganz vielversprechend.

Aber Ziegenböckchen, was hast du für große Pfoten?
Damit ich besser durch die Stadt trampeln kann.
Aber Ziegenböckchen, was hast du für große Hörner?
Damit ich die trägen Politiker anstoßen kann.

Wenn man auf der stadtabgewandten Seite den Bahnhof verlässt, begegnet man dem Verfall. Ganze Häuserzeilen sind wie bei Dornröschen zugewachsen, leer und runtergekommen. Durch das schöne Wetter sehen sogar diese Fotos ansehnlich aus – die Häuser waren es nicht mehr.

Da konnte ich bei Photoscape nur den schwarzen Rahmen wählen, weil es wie eine Todesanzeige für Häuser ist.

Auf dieser Seite zeigten immer wieder Schilder zum Flaemingskate – einer der bekanntesten Rundkurse für Skater, Radler,  Rollerfahrer. Ich hätte ihn mir bedeutsamer vorgestellt.

Nicht irritieren lassen, das habe ich mit meiner "Nachtsichtkamera" aufgenommen!

Die eigentliche und nach meinem Geschmack recht hübsch anzusehende (Alt-)Stadt ist eine halbe Stunde Fußmarsch vom Bahnhof entfernt. Auf dem Weg dorthin begegneten mir viele attraktive Neubauten, u.a. ein Seniorenheim mit einem Wohnturm. Ich weiß nicht, ob die Zimmer wie Tortenstücke sind, aber hübsch sahen sie aus. Die neuen Wohnhäuser ließen keine armen Leute dahinter vermuten, eher Millionäre.

Das Seniorenheim habe ich mal (für mich) zentral gestellt.

Nicht nur um Neues zu erhaschen, brach ich in dieses Städtchen auf, nein, Altes sollte mir begegnen, was wieder schön und herrlich ist.

Erst noch ein paar Häuser, die immer wieder riefen: „Fotografiere uns, wir sind fast wie neu!“

Ich sage dazu: Einfach gelungen - nicht Fotos und Montage, sondern die Sanierung

Doch jetzt lasse ich euch erst einmal mit den ersten Eindrücken von Jüterbog allein. Es geht weiter, versprochen – und wem es heute gefallen hat, dem gefällt es in den nächsten Tagen erst recht.