Claras Allerleiweltsgedanken


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Paradies à la Clara (18 und Schluss)

Wer die Geschichte noch einmal oder überhaupt im ganzen lesen möchte, kann das über den nebenstehenden „Paradiesbutton“ machen. Ich habe jetzt die Fotos in klein eingefügt, damit man schneller sieht, wie weit es schon bergab gegangen ist mit der Welt.

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Eva hatte sich anlässlich ihres 65. Geburtstages in „Clara“ umbenannt, weil der Name besser zu ihr passt als „Eva“, die Mutter des Menschengechlechts. Mit zwei Kindern und zwei Enkeln wäre sie da zu unproduktiv gewesen.

Wenn also eines nahen oder fernen Tages – nichts Näheres ist bekannt – der Schöpfer (an den ich in meinem tiefsten Inneren trotz oder wegen meiner katholischen Erziehung glaube – zu mir sagt:

So Clara, jetzt hast du genug Unfug angestellt auf dieser Erde. Hier oben bei mir ist gerade die Stelle der Hofnärrin neu zu besetzen: Lockt dich dieses Angebot nicht?

werde ich ohne Zögern meine sieben Sachen packen, meine Fotodatei hoffentlich nicht vergessen und in die Kutsche steigen, die mich zu meinem „himmlischen Bräutigam“ (mal sehen, wer sich hinter diesem Namen wirklich versteckt)  bringt *grins*

(In meiner Kindheit hatte ich garantiert einen Wunsch nie:

Klosterschwester oder Nonne,

denn die Sache mit dem versprochenen imaginären himmlischen Bräutigam erschien mir schon – im zarten Kindesalter und bar jeglicher sexueller Erfahrung – zu suspekt.

Gefallen hat es euch offensichtlich, das zeigen mehr die Zugriffszahlen als die Kommentaranzahl(en) – doch ich kann euch auch sagen:

Mir hat es ebenfalls Spaß gemacht, das Fabulieren und Spintisieren, das Mischen von Dichtung und Wahrheit, das Raussuchen geeigneter Fotos. Die „Bloggerfestgeschichte “ und die „Froschgeschichte über Familie Breitmaul“ https://chh150845.wordpress.com/geschichten/ waren die ersten Versuche, etwas über mehrere Tage lang zu erzählen. Und jetzt habe ich fast einen Monat lang erzählt, schwadroniert und meinen Phantasien freien Lauf gelassen.

Mit dem Ausdenken habe ich Anfang August angefangen, weil ich bei meiner Feier als „literarisch-optisches Bonmot“ keine „abgestandenen bekannten Konserven“ vorlesen wollte, sondern eine Neu“schöpfung“.

Und deswegen ist das ganze unter der Kategorie Schöpfungsgeschichte abgelegt.

Und tschüss – es schmort ja schon eine neue  Idee im Hinterkopf für eine neue BILD-Geschichte, sogar für zwei.

Die Kurzgeschichte „Kommt ihr mit nach Jüterbog“ erzähle ich euch  ab 24. Sept. und die lange fängt am 1. Oktober an.

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Und wenn sie nicht gestorben ist,
dann schreibt sie hier noch weiter!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir am Ende der Geschichte einen Kommentar schreibt, ob es euch zu lang, zu kurz oder egal war. Allerdings denke ich, dass die letzteren eher nicht schreiben werden.