Claras Allerleiweltsgedanken

Im Dreisprung von Nord nach Süd (4/28) Tegel

24 Kommentare

ist einer der Berliner Stadtteile mit Flair – nicht zuletzt begründet durch den Tegeler See, eine beliebte Sonntags-Kaffee- und Flaniermeile.

Die gutbürgerlichen Häuser lassen mit ziemlicher Gewissheit erahnen,  dass die Bewohner hier mehr als 1,50 € pro Tag für Luxus übrig  haben.

Ein Laden neben dem Bahnhof lässt mich vermuten, dass hier sehr „hundefreundliche“ Leute wohnen, die für ihr/e Tier/e mehr Geld ausgeben als andere für ihre Kinder ausgeben (können). Nur das Beste für den Hund – deswegen eine Extra-Hundekeks-Bäckerei mit Preisen, wie sonst in der vornehmsten Konditorei am Platze. Ich jammere wirklich nicht über zu wenig Geld, aber manchmal finde ich, dass es doch ungerecht verteilt ist unter den Kindern Gottes.

Entlang der S-Bahn verläuft ein Fahrradweg, der von schönen Spielplätzen mit exzellenten Tischtennisplatten unterbrochen wird. Leider waren keine potentiellen Gegner oder Mitspieler vorhanden, die mich zu einem Match aufgefordert haben. – Da das aber alles so müde macht, musste ich erst mal ein Mittagsschläfchen machen.

Hier der Link zum Foto.

Gekachelter S-Bahn-Zugang

Für Fans von Turmwohnungen

Blaue Tischtennisplatten - Top-Oberfläche

Clara, breit und erschöpft, als Selbstauslöserprojekt

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

24 Kommentare zu “Im Dreisprung von Nord nach Süd (4/28) Tegel

  1. Elke, du hast vollkommen recht, der S-Bahn-Zugang sah richtig gut aus, vor allem nicht beschmiert und besprayt. – Die Leute in Deutschland haben zu einem großen Teil zu viel Geld, das wird man jetzt Weihnachten wieder an den Geschenken sehen.
    Lieb grüßt die Clara

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  2. Ihr wollt mich wohl alle „ärgern*, dass ihr konstant das Wort „Keks“ in der Mitte weglasst.

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  3. Mäuschen, die Treppe ist für morgen, sie war versehentlich mit dem falschen Datum kurz erschienen, bevor ich es gemerkt habe.
    Mit den vier Bären vom Sonntag (ehrenWort-Beitrag) wird es das gleiche sein. Ich sitze schon seit heute früh hier dran und sollte endlich aufhören und den Schirm verdunkeln.
    Ja, für 5 Minuten ruhe ich auch mal am Tag!

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  4. Oh Mann, armes reiches Deutschland. Kopfschüttel. Aber es gibt ja fast nix, was es nicht gibt… Claras auf Parkbänken dagegen gibt es sicher nicht so oft 🙂

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    • Ruth, dank Hundekekse waren die Dickerchen alle satt und keiner wollte mich auf meiner Parkbank anknabbern. Dem hätte ich aber die Harke gezeigt – mit dem wäre ich gleich in diese Bäckerei gegangen und hätte ihn „zur Strafe“ 10 solche Dinger fressen lassen, bis ihm schlecht wird.
      Mich regt in Deutschland bloß so auf, das die Schere immer weiter auseinander geht. Ich war in der Arbeit bestimmt beschlagen, aber als dort Schluss war, war ich leider für den Arbeitsmarkt zu alt. Das hätte ich wirklich nieeeeeeeeeeeeee geglaubt, dass ich mal arbeitslos wäre, wo für mich Arbeit wirklich mehr als das halbe Leben war.

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      • Ja, und das finde ich sehr traurig. Ich bin auch schon „zu alt“ und bin doch noch ein paar Jährchen jünger als du!

        Wenn die uns nur lassen würden – wir sind doch noch richtig gut, gell?

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        • Ruth, ich war damals 54, als ich das erste Mal arbeitslos wurde – und danach waren es nur noch angebliche Arbeitsstellen, die wollten das Geld vom Arbeitsamt.
          Zum Glück hat sich das jetzt für mich erledigt.

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  5. Hundebaeckerei, so etwas wuerden die Leute hier in Paraguay absolut nicht verstehen. Es ist aber auch eine komplett andere Welt bei euch, was nicht heissen soll dass alles fuer mich jetzt negativ ist, ist ja klar:-) Was mir immer wieder auffaellt ist die Sauberkeit in Deutschland, ist schon ein riesen Unterschied zu hier, leider. Aber ein paar haben es hier schon kapiert, es reicht halt leider nicht. Bevor ich mich in meinem Lieblingsthema verrenne bremse ich mich jetzt mal aus:-) saludos Ruediger

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    • Nein, lieber Ruediger, das mit der „Sauberkeit in Deutschland“ – das ist jetzt Ironie von dir. Es wird von Jahr zu Jahr dreckiger, alle schmeißen ihren Mist, ihre Kippen und sonstwas auf die Straße nach dem Motto: „Es wird schon jemand wegräumen“ und du sprichst von sauber. Aber sicher ist Berlin ganz, ganz besonders dreckig. Ich hatte ja hier am Anfang dieses „Projektes“ von Hennigsdorf so begeistert geschrieben, dass es dort so sauber ist.
      Bei uns werden die Wälder oft als Müllhalde missbraucht – aber auf Sizilien oder in der Türkei war das noch um vieles schlimmer. Vielleicht ist es ja bei euch ähnlich.

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  6. Auch ich finde diese Hundebäckerei … dekadent, um nicht noch anderes zu sagen. Im Fernsehen hab‘ ich mal – im Vorbeigehen – noch Schlimmeres gesehen: Schmuck und wer weiß was für den Pudel. Es ist nicht nur ungerecht verteilt, sondern manche Leute haben auch einen Knall. Dann sollten sie ihr überflüssiges Geld lieber für einen guten Zweck verwenden.

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    • Ich finde diese Bezeichnung „Hundebäckerei“ so süß, wo es doch eine „Hundekeksbäckerei“ ist.
      Liebe Ingrid, wenn sie ihr überflüssiges Geld für einen guten Zweck spenden würden, dann hätten sie ja eben keinen Knall.
      Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass es einigen deutlich besser geht als anderen, wenn dieses Geld halbwegs ehrlich verdient wurde – aber die Großkotzerei stinkt mich manchmal so an. – Mein Freundeskreis ist „Hundekeksfrei“!

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  7. Die Hundeleckerlibäckerei ist eine tolle Idee. Da wüßte ich schon Abnehmer 😉

    Liebe Grüße an dich du schlanker Hüpfer 😉

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    • Emily, ich habe doch hier in diesem Post dick, breit und bräsig gelegen und bin nicht schlank gehüpft, *grins*
      Was, für die gesamte Bäckerei oder für die Kekse? Emily, ich habe die Preise für die Backwaren nicht gezeigt. Ich überlege bei denen für Menschen schon immer, was an einer Streusselschnecke 1,25 € oder 2,40 DM kostet? – Sicher ist es hier nicht preiswerter, weil weniger Abnehmer – aber übertreibt Deutschland in seinem Luxusdenken nicht ein wenig?
      Bist du auf dem Weg der Besserung? Dann geh weiter! Wenn nicht, dann schlage einen anderen ein!

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      • Ich muss dann wohl noch einen anderen Weg einschlagen *hmpf*

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        • Tja, wenn du schon alle ökologisch wertvollen Zwiebelsäfte mit Honig, alle Hustenwickel und sonstige Ratschläge befolgt hast und es immer noch nicht besser ist, dann muss wohl doch mal eine härtere Verjagens-Keule ran! Husten sollte man nicht verschleppen, Frau auch nicht!

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  8. Einen Hundebäckerei-Stand gibt es sogar hier bei unseren Krämermärkten. Als ich das zum ersten Mal sah, habe ich auch gestaunt. Clara als Parkbank-Schläferin, hat die niemand angesprochen? 🙂 Schön, dass du uns mitgenommen hast, von Tegel kenne ich nur den Flugplatz.
    LG Ute

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    • Ute, wahrscheinlich habe ich so „grimmig“ meinen unbewacht stehenden Fotoapparat beäugt, dass sich niemand gewagt hätte, sich mir zu nähern. – Wie „asozial“ – um 20 Ct hinzulegen – sah ich nicht aus, also kein Grund zur Beunruhigung.
      GLG Clara

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  9. Hundebäckerei“ ist ja ein Superausdruck – hätte man mal dort die Hundebesitzer kurz gebacken, damit sie wieder auf den Teppich kommen. Aber „dekadent“ allein reicht da nicht, finde ich jedenfalls.
    Solche Türmchen gibt es an vielen Stellen, vielleicht hat der Architekt in ganz Berlin sein (Un-)wesen getrieben.
    Das Schläfchen war gut, obwohl es mir ja wohl offensichtlich von einer gewissen Frau WF nicht gegönnt wird, *grins*.
    Fluglärm war erträglich, ich konnte mich jedenfalls verstehen, wenn ich Selbstgespräche geführt habe.
    (Schnell abschicken, denn soeben war ein noch längerer Kommentar an dich weg!)
    LG von „Clärchen“

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  10. breit? wovon denn?

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  11. Äh…Hundekeks-Bäckerei? Hallo? Hab ich irgendwas verpasst? Da muss ich Lucie zustimmen, das ist schon seeehr dekadent. Aber anscheinend ist dafür doch Nachfrage vorhanden, also sind eher die Hundebesitzer dekadent!?

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    • Ist ja wohl klar, mein lieber Teddy, aber die Hunde werden von ihren Herr-/Weibchen auf dekadent getrimmt, angezogen, gefüttert und auch ausgeführt, wenn die Besitzer sich einen Sch… um die Hinterlassenschaften ihres mit edelsten Hundekeksen gefütterten Liebling scheren. Und dann hat das arme Tier Verstopfung und muss ewig in seiner hockbeinigen Haltung sitzen.

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