Claras Allerleiweltsgedanken

Im Dreisprung von Nord nach Süd (5/28) Eichborndamm

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Eichborndamm

Als ich Fotos für diesen Tag machen wollte, kam ich mächtig ins Grübeln, ob mir ein „Höflichkeitsgen“ oder ähnliches fehlt. Sicher neige ich eher zu eigenmächtständigem Handeln als zu vieler Fragerei, doch in der nachfolgenden Situation begriff ich den Rüffel nicht.

Ich wollte die im  Fotoblog abgebildete Treppe fotografieren, die man aber auch schön von der Straße aus (siehe Foto) hätte fotografieren können. Zu diesem Zweck betrat ich einen großen Autohof mit vielen, vielen Autos und schaute durch den Sucher. Plötzlich eine Stimme hinter mir:

Wenn sie das Haus meines Cousins fotografieren wollen, sollten sie aber vorher wenigstens fragen!

Ich versicherte ihm, dass ich nicht für Google unterwegs bin, nicht wüsste, dass das Nachbargrundstück seinem Cousin gehöre und verzog mich ohne weiteren Kommentar und ohne Entschuldigung – ich hätte nicht gewusst, wofür. Er war sicher sauer, dass ich mich für Treppen und nicht für Autos interessierte.

In der Montage möchte ich zeigen, dass Zäune durchaus ihren Reiz haben können und ein dräuender Himmel sowieso.

Als ich mich darüber beruhigt hatte, fotografierte ich noch zwei Bäume und setzte mich in die nächste S-Bahn, die im 20-Minuten-Takt fährt.

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Sollte jemand Lust haben, mein Stöckchen ohne Namen zu lesen, das steht hier:

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

8 Kommentare zu “Im Dreisprung von Nord nach Süd (5/28) Eichborndamm

  1. Elke, es gab schon bessere Stöcker, die rumlagen.
    Schön, dass ich das nicht allein so als Macho-Gehabe ansehe. Ich wusste wirklich kaum, was der Typ von mir wollte.

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  2. Bor, immer dieses Macho-Gehabe hasse ich wie Zahnschmerzen!
    Der Wolkenhimmel ist total schön!

    LG Lucie 🙂

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  3. Bärbel, ganz kurz, aber wirklich nur ganz kurz, hatte ich überlegt, ob ich mich bei dem Typ (Ausländer der Macho-Sorte) entschuldige, weil ich seinen Cousin nicht kenne und die Besitzverhältnisse auch nicht durchschaut habe.
    Blätter auf Bäumen ist leichte Mogelpackung, da schon im August fotografiert.
    Mit schönen Zäunen und schönem Himmel geht es munter weiter in den nächsten Tagen!

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  4. Wirklich nicht sehr freundlich, dieser Typ. Dafür ist die Aufnahme von der Straße aus um so schöner geworden.
    LG Ute

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    • Ute, ich hatte beide Varianten zur Verfügung – aber die Straßenaufnahme war so schön gegen den Himmel fotografiert – wohingegen die andere nur Haus zeigte. – Soll er sich doch sein „Cousin-Haus“ in die Haare schmieren.

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  5. Ja, ja, die unfreundlichen Zeitgenossen.
    Das mit den Stöckchen scheint sich immer mehr zum Sport auszubreiten, oder? Ich weiß, ich muss es ja nicht aufheben, aber das ist mir gerade aufgefallen, dass man in letzter Zeit überall über Stöckchen stolpert. 🙂

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    • Wie recht du hast – in beiden Beziehungen. – Ganze „Wälder“ liegen quer über den Bildschirm Ich werde mir ganz still-laut vornehmen, die nächsten beiden vollkommen (ungesehen), unbeantwortet an mir vorüber gehen zu lassen.

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