Claras Allerleiweltsgedanken


Ich bin dann mal weg

… habe aber HaPe nicht als Reisebegleiter, denn ich fahre, er läuft ja (immer).

Mit Gruß von meinem Web-Shot-Bildschirm sage ich euch, dass ich mich genau jetzt zu dieser Stunde mit „Sack und Pack“, mit „Pferd und Wagen“, mit „Kürbissuppe und Hausmarkenbier“ auf die Räder mache, um unterwegs was zu sehen und zu fotografieren (der Speicher muss für den Winter gefüllt werden) und abends in Peine von unserem Fudelchen Marianne sicher freudigst in die Arme geschlossen zu werden. Nicht dass ihr denkt, Marianne kann nicht kochen und ich mus meine eigene Verpflegung mitbringen. Nein, im Gegentum, ich will sie von meinen Kochkünsten überzeugen, denn im Schweiße meines Angesichtes beim Zerschneiden dieses Holz-Kürbisses habe ich dieses prächtige Süpplein eigenhändig gekocht. –

Langweilig wird es uns nicht werden, davon bin ich überzeugt. Vielleicht euch, wenn ich nicht gleich und sofort auf jeden Kommentar antworte? – Fotos, Spiele – alles auf den Pferdewagen geladen, jetzt müssen die Gäule nur ein wenig tragen und traben.- – Der Kleidungsstil ist abgestimmt, ich darf in Turnschuhen neben ihr herlaufen – und ansonsten habe ich mir die „Arbeit “ mit Frau Wortfeile geteilt: Sie war eingeladen und ich bin gefahren. Quatsch, ich war auch eingeladen und habe natürlich meine zwei Lieblingsjacken im Gepäck – sie werden zu sehen sein.

Hund“ wird von Sohn gegossen, Blumen werden von Sohn gestreichelt und gefüttert und „Katze“ wird ebenfalls von Sohn ausgeführt – also hat keiner eine Chance, unbeobachtet auf meinen Bildschirm zu gucken! Nur im Briefkasten wird es eng – oder auch nicht, mir schreibt ja (fast) keiner.

Das Reisefoto gibt es hier


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (7/28) Alt-Reinickendorf

Als ich aus der S-Bahn kam, guckte ich schon etwas ratlos: „Was gibt es hier zu fotografieren, vor allem in diesen selbstgesteckten zeitlichen Vorgaben!“

Bange machen gilt nicht – also mit Schnüffelnase losgelaufen. Und nach kürzester Zeit stand ich davor:

Eine ziemlich große Wiese – ein Grab neben dem anderen – ein Grabstein ähnlich dem anderen – alles Menschen, die nicht hätten sterben müssen.

Gewundert hat mich nur, warum auf vielen Steinen ein Todesdatum (1946, 1947) angegeben war, zu einer Zeit, zu der der 2. Weltkrieg schon lange beendet war.

Die Kapelle war sehr schön, deswegen zeige ich  hier noch einmal ein Detail.

Würde es euch gefallen, hier zu wohnen?

Grün-weiß-rot .... vielleicht wohnen hier Italiener?

Hier gab es bei Wolkenhimmel ein Panoramabild mit Werbung für die Junge Gemeinde zu sehen.

Und als ich das alles fotografiert hatte, dachte ich, dass ich mir das hier verdient hätte – gesagt, getan, fotografiert und aufgegessen.