Claras Allerleiweltsgedanken


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Erste virtuelle Grüße aus der NahFerne / FernNähe

Da ich nichts so gut wie das Alphabet beherrsche, sind die Karten, die ich jetzt aus meinem Kurzurlaub bei und mit Marianne versende, auch alphabetisch sortiert.- Doch vorher muss ich nochmal ganz laut, ganz deutlich und ganz direkt sagen, dass es in Peine eine wunderschöne Zeit war, dass ich verwöhnt wurde wie eine „Very Important Person“  und dass ich frei war wie ein Schmetterling und dennoch verbunden war wie ein gut funktionierender Telefonhörer.

Das Wichtigste, was der Mensch hat, ist sein Sternzeichen …

und sein Blog, das zumindestens habe ich bei Marianne gelernt, liebe Anna-Lena. Deswegen zeige ich dir morgen, wie ich stellvertretend für dich auf den Löwen aufpasse (oder er auf mich?), weil du ja weder hier in Wolfenbüttel vor der exzellenten Bibliothek noch morgen vor dem Hannoveraner Rathaus dabei warst.

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Ingrid, mit dieser „Persona non grata“ (*grins*)

aus dem „Schattenkabinett SPS Hannover“ musste ich eine halbe Stunde anstehen, um dann oben vom Rathausturm festzustellen, dass in unmittelbarer Nähe mindestens so viele Häuser sind wie in Berlin oder wie bei April in Köln. Kennst du die? Wenn nicht, dann mach dich schnell über den Link auf die Socken!

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Das und alles Drumherum hast du hinter dir gelassen …

liebe Chinomso, wie die letzte Fortsetzung deiner Geschichte zeigt. Was man auf dme Bild sieht, muss ich ja wohl nicht groß erklären. Ich war nicht drin, das mache ich garantiert beim nächsten Helmstedt-Stop, aber ich musste sofort an Dich und die vielen Hunderttausend anderen Betroffenen denken.

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Wir haben uns „gebogen vor Lachen“ …

und nicht nur wir, liebe Coralita, sondern auch alle Lampen um uns herum in der Fußgängerzone in Celle. Da hast du doch gleich wieder eine Redewendung zum Knacken!

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Wer bei dem Besichtigungsstress kaputter war –

ob Marianne oder ihre in Celle dicht bei einem Café rumsitzende „Schwester“, konnte ich in diesem Augenblick noch nicht so ermessen.  Jetzt glaube ich , dass es Marianne war, liebe Elke Gedankenkrümel, denn sie sieht ganz schön ko aus, unser Fudelchen. Ich kann ja laufen ohne Ende, und das auch noch ziemlich schnell.

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Weil du solche Tierchen so magst,

liebe Emily, bekommst du als einzige Ausnahme zwei Kartengrüße, weil ich dir zeigen will, wie fleißig ihre Artgenossinnen zwischenzeitlich waren.D Damit du dich nicht etwa graulst, habe ich es dir etwas bunt illuminiert! Recht so? Ich denke, jetzt kommt Begeisterungsapplaus von dir, wie ich dich und deine Spinnen-Phobie kenne.

Das ist ein etwas löchriges Strickmuster …

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So „farbenreich“ waren fast alle Häuser …

in Celle, liebe Sabina. Könnte Fachwerk Leute erschlagen, dort bestünde die Gefahr. Aber Frau war ja nicht gezwungen, hinzuschauen und gar noch zu fotografieren – aber ich fand die Häuser sehr schön. Deswegen schicke ich dir jetzt ein Exemplar davon!

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Das „f“ steht für Carl „Friedrich“ Gauß-Keller  in Helmstedt –

aber es könnte doch auch gut und gern für „Freidenkerin“ stehen, die genau wie ich, bestimmt nicht hinter dem Gitter sitzen möchte, sondern nur davor fotografieren wollte. Hinter Gittern ließe es sich zwar mit Muße über die Gesundheitsreform oder über mathematische Flugkurven von Zeppelinen fabulieren, aber davor lässt es sich besser schimpfen oder träumen.

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Frau GZI  zeigt ihren Garten in allen Farben …

aber wenn sie sich hier hingestellt hätte und sich ihre Kamera hätte klauen lassen, dann wäre ihr nichts anderes übrig geblieben, als auf dieses Foto zurückzugreifen. Ich weiß, ich weiß, dieser Baum steht in Celle vor dem Schlosspark – aber schön ist er dennoch.

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Um das Leben neu zu ordnen …

ist dieser Brunnen für dich, liebe Alexandra Kunterbunt, eine wunderbare Übung: „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“ – und schon ist alles wieder ok. (Ich weiß, dass es komplizierter ist!) Du schaffst das wünscht dir Clara – und mit 65 guckst du dann so gelassen auf dein Leben zurück wie ich *zehnfach grins*

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In Helmstedt gibt es ein ganz tolles Haus …

das war früher Universität, jetzt beherbergt es „nur“ Wissen in gebundener Form, aber vornehm sieht es immer noch aus. Lucie, ich kenne dich noch zu wenig, aber ich denke, wir lassen uns gemeinsam ein Licht aufgehen und ich stecke dich mit meiner „Laternenbegeisterung“ an. Sehen sie denn nicht toll aus?

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„Eigentlich“ wollte ich mit einer netten Frau …

zwei schöne Tage verbringen – und was war – das hier habe ich ständig und immer gesehen, wenn wir uns außerhalb der vier Wände aufgehalten haben. Kein Mensch könnte ahnen, dass sich hinter diesem schwarzen Guckkasten die Marianne versteckt. Da habe ich ja glattweg den richtigen Post zum Verlinken erwischt. Sicher ist ein „langweiliger“ Himmel besser als ein feuchter, aber Wolken vom feinsten am Himmel hätten die ganze Sache noch dekorativer gemacht. – Ich habe mir ja die Wolken nur für euch, nicht für mich gewünscht.

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Anders sieht das schon mit KD aus …

der möchte am liebsten für kurze Zeit sein Ränzlein schnüren, in die weite Welt hinaus wandern oder fahren – und… und …. da gibt es so einige Imponderabilien, die ihn davon abhalten. Einmal sind es die kleinen oder nicht mehr kleinen Zipperlein, die einen jenseits der 30 oft und öfter treffen – und manchmal ist da einfach so ein Klotz am Bein, der am Gehen hindert. KD, die Kunst und Architektur in Peine muss voranschreiten –  langsam und bedächtig oder schneller und imposanter.

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Ich habe endlich einen Mann kennen gelernt,

der mich mit auf seine Decke nimmt, bei dem ich unbequem auf dem Schoß sitzen kann und der seine Klappe hält, wenn ich ihm von den Schönheiten des Peiner Marktplatzes vorschwärme. Martha, du würdest meine Wahl loben und sagen: „Spergenila!“

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Frau soll den Tag nicht vor dem Abend loben!

Minibares, habe ich doch gerade im letzten Absatz davon geschwärmt, dass ich einen Kerl kennengelernt habe. Und was soll ich dir sagen – fahre ich doch mit ihm nach Celle, entblößt der sich doch völlig, lässt sowohl Haare als auch Anstand fallen und wird natürlich festgesetzt. – Puh, hatte ich ein Glück, da bin ich ja gerade nochmal davon gekommen, das hätte übel ausgehen können.

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Mit einer Kirche kann ich nicht dienen …

meine liebe pentecoste, da habe ich nicht das richtige Teleobjektiv dafür – aber ich biete dir dafür das Rathaus in Hannover mit Erleuchtung an. Das dicke, fette Löwchen, (an dem Clara hängt) was an der Ecke über die Geschicke der Hannoveraner Stadtbediensteten wacht, kommt in den nächsten Tagen. Und du bekommst in den nächsten Tagen einen „Apfel“ zurück.

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Dir kann ich nur mein Herz schicken …

und wenn an diesem Herz, mein Pilzefotohexchen, noch Blätter hängen, die zu einer Frucht gehören, aus der man einen betäubendbetörenden Saft gewinnen kann, dann kann ich nur sagen: „In vino veritas“  —– und in Kaffee ist Milch drin.

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Wenn dir Frau Lotte …

liebe podruga, wieder mal ihren nackten Popo entgegen reckt, der nicht so makellos weiß und unversehrt ist wie dieser und du voller Verzweiflung nicht weißt, wie du dir helfen sollst – dann musst du einfach auf die zweite Hälfte dieser Postwurfsendung warten, da habe ich einen Trick für dich!

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Dich hätte ich doch beinahe vergessen,

liebe Ruth – aber nicht aus Unachtsamkeit, sondern weil dein Foto auf „Bearbeitungshalde“ lag, ich noch den Text in das Holz einschnitzen musste – dafür bekommst du jetzt gleich eine Mail, damit du dir deine Karte in Berlin abholen kommst. – Ansonsten warst du ja telefonisch auf dem laufenden gehalten, also muss ich jetzt nicht mehr so viel schnattern und schreiben! – Der Link passt ja wunderbar, da bekommst du gleich noch eine vierte Karte und kannst noch einmal hurra brüllschreiben!

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Gute Malerinnen brauchen doch …

in ihrem Atelier gutes Licht und vielleicht auch mal ein bisschen stimmungsvollen Hintergrund. Und da wollte ich diese Postkarte an dich schicken, liebe Rosie.

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Damit du den Weg  findest …

lieber sayrueART, falls du mal nach Deutschland zu Besuch kommen möchtest. Sage mir jetzt bitte nicht, dass diese Globen zu unhandlich und veraltet wären. Ich habe sie im Museum in Wolfenbüttel gefunden. Wenn du die verkloppst, bekommst du die besten minikleinen Navis dieser Welt, mehr als du tragen kannst.

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Da ich schon längere Zeit nichts mehr …

von dir gehört habe, liebe Seelenbalsam, dachte ich, dass du dich vielleicht über eine Postkarte aus Helmstedt freust, die ich aber erst in Berlin geschrieben habe,

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meine liebe SPS, als wir in Hannover am Maschsee zum Kaffee saßen, war eine ganz lustige MannFrauschaft am Nachbartisch, die gackerten in einer Tour. Ich hätte fast auf diese albernen Gänse neidisch sein können, wenn ich nicht so abgeklärt wäre.

Die eine, so eine komische Alte, die packte sich fortwährend in eine knallrote Decke ein, obwohl sie eine pinkige Jacke trug – zum Gotterbarmen, mir taten die Augen weh. – Die andere muss die Seele des ganzen Vereins gewesen sein, denn sie reichte fortwährend ihren Kuchenteller an die klappernde Alte. Konnten die sich nicht jeder ein Stück Kuchen leisten?

Und die dritte kokettierte ständig mit ihren Durchblutungsstörungen, ihrer Impotenz und ihren Fingernägeln. Dabei verbrannte sie fortwährend „braune Stöckchen“ in ihrem Mund. Es war ein Wunder, dass die sich nicht ihre Locken angezündet hat, wenn sie ihren Flammenwerfer von Feuerzeug in Brand gesetzt hat.

Das war schon eine ulkige Truppe.Skryptoria (2)

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Wenn du dir die Schieferfront mal genau ansiehst,

dann weißt du, liebe Sunny, warum gerade du diese Postkarte von mir bekommst. – Schönen Urlaub! Der kann ja jetzt nochmal so schön werden, nachdem du aufgeräumt und entmistet hast. – Das Foto ist eine Impression aus Celle.

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Falls du mal deinen Avatar …

ändern möchtest, lieber Tapps, wollte ich dir mit diesem Geweihtier einen Vorschlag machen. Ich weiß, dass ich dich nicht verlinken kann und du deswegen auch keinen Avatar hast – aber, Clara in ihrem kindlich naiven Gemüt fand dieses Foto dennoch für dich passend. – Und wehe, du freust dich nicht, *doppelgrins*!

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Was nicht niet- und nagelfest ist …

wird geklaut. Das hat sich der Fahrradbesitzer dieses guten Stücks sicher auch gesagt. Lieber Herr Teddy, und es war nicht im Osten, wo man immer sagt, dass die Polen klauen kommen, nein, es war im finstersten oder hellsten Westen. Dort ist also auch nicht alles Gold, was glänzt. Hihihihi! – Und jetzt kannst du zusätzlich zu deinen Dauerwellen noch über Fahrad-Anti-Klau-Befestigungen schreiben.

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Mit einem echten kann ich nicht dienen,

dafür soll dich, liebe tonari, der meinige durch südliches Flair für all die Arbeit entschädigen, die du mit dem Bloggertreffen hast. Italien, Celle-Ligura und Clara sagen Dank. – Ist Frau Kunterbunt mit deinem Blatt nicht einverstanden, dann bietest du ihr eben Kanaldeckel an, da liegen auch oft Blätter drauf rum.

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Nur zur Erinnerung,

liebe Ute, wir Alleinlebenden, -stehenden, -liegenden und überhaupt vergessen es ja viel zu schnell, dass bald wieder Weihnachten ist. Nicht, das mir das im Nebel untergeht. – Deswegen wollen dich Marianne und der bekloppte Dicke, der vielleicht Reklame macht für einen Optiker, daran erinnern. Und die süßen Eiskonfektschachteln bitte zu Skryptoria und den Rest zu mir! Ja, haste das bitte schön verstanden?

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Damit du dein Deutsch nicht verlernst

liebe Vallartina, habe ich dir extra Ein Haus rausgesucht mit Text. Ich fand es auch noch hübsch – und mehr kannste von einer blöden Urlaubsferiengrußpostkarte nicht verlangen.

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Ein Triumphbogen bietet sich doch schon mal an …

für dich, liebe Verena, wenn du erfolgsgekrönt von einer der nächsten Buchmessen zurückkehrst und deine Siege feiern willst. Das Löwchen da oben über dem Bogen ist Klein-Clara, die mit ihren Löwenpfoten applaudieren möchte. – Vielleicht brauchst du ja jetzt noch einen Clon mehr von dir, den Erfolgsclon.

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Aufwärts geht sie, beschmiert ist sie …

und wenn sie dir, liebes Wortfeil-chen jetzt auch noch gefällt, die Treppe, die uns im Rathausturm von Hannover ganz nach oben gebracht hat, dann ist ja alles okay. Und was hatten wir dort oben: Wind, Sonne, Aussicht, Menschenferne, Übersicht, Höhenangst, Bauchkribbeln, Gllücksgefühl.

Soll man nun (ganz) nach oben oder lieber nicht?

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Und jetzt sage ich euch, dass ich die nächsten Tage mit Bauchschmerzen rumlaufen werde, weil ich mir nämlich von dem eingesparten Portogeld (ungefähr 15,00 €) und der noch größeren Sparsumme für die Karten (ca. 30,00 €) ganz, ganz viel Eis kaufen werde, jeden Tag 5 Kugeln, dann ist das Geld in……in………….in 9 Tagen veraufgegessen.

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Und die letzte Karte bekommt unsere Bigi, die für uns alle die Sticker für das Bloggertreffen bastelt. Ich habe mir noch einen extrafeinen bestellt – und damit sie weiß, wem sie den nur aushändigen darf, werde ich mich mal ein wenig bei ihr bekannt machen.

Bigi, jetzt kennst du mich ein wenig!


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (13/28) Nordbahnhof

Die Gegend um den Nordbahnhof ist geprägt von Mauererinnerungen, Vergangenheitsbewältigung und Teilungs- und Todeserlebnissen. Hier, an der Bernauer Straße, konnten die Leute 1961 so unmittelbar wie kaum wo anders erleben, wie es ist, wenn eine Stadt geteilt wird. Die eine Straßenseite bleibt Westen – und die andere wird zugemauert, damit niemandd von dort in die Freiheit springen kann. Eine der bekanntesten Bewohner aus dieser Straße war Regine Hildebrandt, die spätere Ministerin in Brandenburg, die sich oft sympathisch um Kopf und Kragen geredet hat und dann nicht daran, sondern an einer heimtückischen Krankheit zugrunde ging. Doch meiner Meinung lebt sie in so vielen Erinnerungen, dass sie nicht wirklich tot ist.

In diesem Grenzstreifen steht eine Kirche – jetzt muss man allerdings sagen, „stand eine Kirche“, denn die wurde brutal in den 60er Jahren gesprengt, als störend entfernt. Zu ihrem Gedenken gibt es noch die Glocken und eine Kapelle zum stillen Gebet.

Hier, in dieser wirklich gut gemachten Mauergedenkstätte kann man sich gut über vieles aus dieser Zeit informieren. Sie ist wohl eines der meist besuchten Museen Berlins. – Doch, was will das heißen – das Jüdische Museum ist auch stark frequentiert, was aber die Verständigung bzw. den Antisemitismus nicht unbedingt geringer macht. – Und so denke ich auch, sind in den Köpfen der Leute noch immer sehr viele Ressentiments zwischen Ost und West erhalten.

Von "Mauerspechten" wurden die farbigen Teile abgeklopft und versilbert.

Wäre sie so durchlässig gewesen - man hätte mit ihr leben können!

Eine Gedenktafel mit Fotos und ein daneben stehendes erinnern an die Opfer, die sich mit Trennung nicht abfinden wollten. Auch Kinder sind dabei, die mit ihren Eltern gemeinsam den Tod fanden.

Mit sehr gemischten Gefühlen setze ich meinen Weg fort!

Und hier der Link zum Foto.