Claras Allerleiweltsgedanken

Im Dreisprung von Nord nach Süd (17/28) Potsdamer Platz

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Blattchallenge

Hier könnt ihr meinen Beitrag zu diesem Projekt sehen.

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(Wikipedia): Der Bahnhof ist heute ein unterirdischer Regionalbahnhof am Potsdamer Platz im Zentrum Berlins. Er liegt im Tunnel der Nord-Süd-Fernbahn, die die Verbindung zum Berliner Hauptbahnhof darstellt.

Während der Teilung Berlins von 1961 bis 1989 lag der Bahnhof direkt unter der Berliner Mauer. Er war geschlossen und die Züge durchfuhren diesen sogenannten Geisterbahnhof ohne Halt. Der S-Bahnhof steht unter Denkmalschutz.

Da es gleichzeitig, U-, S- und Fernbahnhof ist, herrscht hier immer ganz schönes Gewusel. Mir gefiel die Spiegelung im Bahnhofsschild, die war schöner als die unterirdische Aufnahme. – Und die nächsten Aufnahmen gefallen mir ebenfalls, deswegen möchte ich sie mit euch teilen.

Das ist das wunderschöne Gebäude für den Bundesrat, wie man auch selbst lesen kann. Es ist, wie die meisten historisch sehenswerten Gebäude, auf Ostberliner Gebiet. Das war wirklich das einzige, wo wir den Westberlinern gegenüber einen Vorteil hatten, nur waren die Gebäude nur zum Teil saniert.

Wie wir ja alle wissen, ist den meisten Politikern ihr Amt oder ihre Würde zu Kopfe gestiegen, und deswegen heben sie mit „ihrer Welt“ ab in ein unrealistisches Leben.

Die von mir so geliebten Lampen (s. Jüterbog, Lampen) liegen hier ein wenig im Schatten, aber es kommt ja auch auf die hohe Politik an.

In unmittelbarer Nähe des Bundesrats sind diese Wohnungen, die ihr ganz getrost allesamt in die Kategorie „Luxuswohnungen“ eingruppieren könnt. Ich glaube, ich würde auch bei vorhandenem Geld, nicht ganz so sehr „mittenmang“ wohnen wollen.

Wenn wir jetzt zum eigentlichen Potsdamer Platz gehen, können wir dieses nicht übersehen:

Nicht immer dräuen die Wolken so fürchterlich ob dieser Bausünden, die dort begangen wurden. Manchmal fühlt sich frau ja schon wie in Klein-Manhattan. – Im rechten saß lange Herr Mehdorn und fuhr die Karre gegen den Baum. Das mittlere „gehört?“ einem bekannten Autohersteller, der mit „M“ anfängt und mit „ercedes“ aufhört. – Beim linken wird immer vom „Tortenstück“ gesprochen. – Ich hoffe, ich habe nichts wesentliches durcheinander gebracht.

Das Sonycenter halte ich für ein technisches "Wunderwerk" - die Fotografen nehmen dort kein Ende!

Und last, but noch least, eine Spiegelung, wie frau sie nicht immer dort beobachten kann. –

Im Hintergrund ist das Weinhaus Huth, das einzige erhaltene Originalgebäude an diesem Platz

Ansonsten bis morgen! Im Fotoblog seht ihr die Philharmonie.




Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

29 Kommentare zu “Im Dreisprung von Nord nach Süd (17/28) Potsdamer Platz

  1. Einige Sachen kommen mir auch bekannt vor, obwohl ich es nur im Dunkeln betrachten konnte und das, während einer Busfahrt. Schön es von dir bei Tag betrachten zu dürfen! Und jetzt weiß ich endlich auch, was ich aus dem Bus heraus, fotografiert habe.

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    • Das finde ich ja süß, liebes Fotohexchen: „Und jetzt weiß ich endlich auch, was ich aus dem Bus heraus, fotografiert habe.“
      Na, wenn du meinst, dass es diese Gebäude waren, dann freue ich mich, zu deiner (späten) Aufklärung beigetragen zu haben.
      Immer wieder gern Ihre Clara Himmelhoch!

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  2. Auch hier war ich schon. Schön, es wieder „mit Deinen Augen“ zu sehen… Alles sehr interessant!

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    • Obwohl sich über die Gestaltung des Potsdamer Platzes nicht nur die Damen und Herren Architekten das Maul zerreißen, auch die Bevölkerung hat ja nach dem Bau sehr aufgeregt reagiert – aber jetzt gehört er zum festen Touristenprogramm.- Wen das so weitergeht, werde ich nach 40 Jahren doch noch Berlinerin, so von der Einstellung her!

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  3. Beim Foto des Weinhauses sind zwei Räder zu sehen: sind diese eine Art Installation als Wasserspiel in diesem Wasserbecken?

    Zu Deinem Zwischenfall am Kinder-Denkmal: so etwas ist ungefähr das Mieseste was jemand machen kann! Fast wie Blumen von einem Grab klauen! Pfui!

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    • Genau – bezahlt wurde es wohl vom Weinhaus/Restaurant, da es ein absoluter Hingucker ist. Es bewegt sich zwar nichts, sieht aber gerade im Dunklen toll aus. –
      Vielleicht waren ihre Eltern ja in den Palästinenserlagern. Ausnahmsweise glaube ich nicht, dass es so etwas wie Blumen vom Grab klauen ist, sondern es ist von den Eltern weitergegebener Hass an die Kinder. Dieses Denkmal sticht ihnen in den den Augen. Traurig, aber wir werden daran nichts ändern können, das ist ein Konflikt zwischen diesen Ländern.

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  4. Ich habe noch zu DDR-Zeiten am Anhalter-Bahnhof gearbeitet und kann mich gut an diese riesige Freifläche erinnern, auf der heute das Sony-Center und alle anderen Gebäude stehen. Außer der Mauer, einer Tankstelle und einem Studentenheim gab es dort ein paar Gebäude und man war ganz schnell querfeldein im Tiergarten.

    LG Anna-Lena

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    • Anna-Lena, meine Erinnerungen an den Potsdamer Platz beginnt mit den riesengroßen Baugruben, die z.T. überflutet waren. Und wie ich erschrocken war, wie ein Haus höher wurde als das andere. – Das erwähnte Haus Huth muss es damals schon gegeben haben, denn das haben die immer betont, wenn man dort mal essen war.
      Gute Nacht wünscht dir Clara

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      • Soweit ich mich erinnere, stand es unter Denkmalschutz und hat deshalb seinen Standort behalten.
        Einen guten Morgen wünsch ich dir :-).

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        • Genau so ist es, es blieb und steht – Gott sei Dank – als eines der wenigen Altbauten dort immer noch. Der Platz erschlägt ja fast, aber dort ist die „Traufhöhe“ noch normal, menschlich.

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  5. Ja, das Sonycenter finde ichauch klasse und bindort schon häufiger gerngewesen! Die Wolken sehen wirklich dramatisch aus!
    Ach und bald sehen wir uns in Berlin! juchuh!

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  6. An alle
    Heut ist mir etwas passiert, was mich sehr nachdenklich macht. Ich war mit einer meiner Kinder an dem Denkmal der deportierten jüdischen Kinder. Es ist übrigens 2008 aufgestellt worden, weil einige fragten. – Auf dem Weg dorthin versuchte ich ihr mit kindgerechten Worten (7 Jahre) zu erklären, was damals passiert ist und was sie bei dem Denkmal sehen wird. – Dabei sprach mich ein Herr an, lobte meine Aufklärung und meinte, das Denkmal wird gut angenommen und immer wieder mal legen Leute dort Blumen ab.
    Und genau das sah ich, als wir hinkamen. Eine von den Figuren hatte einen kleinen Strauß gelbe Astern „im Arm“.
    Wir waren noch nicht richtig da, da bemerkte ich Halbwüchsige, die plötzlich diesen Strauß wegnahmen. Sofort intervenierte ich – und da schmissen sie die Blumen auf die Erde, zertraten blitzschnell die Köpfe und entfernten sich. Ich konnte gerade noch erkennen, dass es Araber waren.
    Hört denn der Hass zwischen den Völkern nie auf? Gibt es gerechte Politik bzw. gäbe es eine Chance zur Gerechtigkeit zwischen diesen Völkern.
    Ich war sehr nachdenklich geworden, noch nachdenklicher, als ich durch das Denkmal sowieso schon bin.

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  7. Schön, so mitten in Berlin. Leider hatte ich keine Zeit für das Sony-Center. Das steht auf meinem Plan für die nächste Berlinreise 🙂 Deine Fahrradspiegelung ist einfach Spitze.
    Lg Ute

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    • Die habe ich noch einen Tag vor Ultimo hinzugefügt. Als ich die Fotosession gemacht habe, war die Beleuchtung an den beiden Rädern defekt – und da hat es überhaupt nicht gewirkt, weil nicht „geleuchtet“ eben. Als mein Blog an der Friedrichsstraße angekommen war, fiel es mir siedend heiß wieder ein. – Kennst du den gesamten Potsdamer Platz nicht oder nur das Sony-Center nicht?
      LG Clara

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  8. Deine Fotos steigern meine Vorfreude aufs Wochenende ins Unendliche! 😀

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  9. herrlich, so mit Dir durch Deine Welt zu reisen *lächel*
    bisous, Martha

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    • Martha, als erstes las ich „durch die Welt zu reisen“ und musste grinsen, „Berlin“ für die „Welt“ zu halten. Beim genaueren Lesen entteckte ich das „Deine“ und war beruhigt. – Ich nehme dich gerne mit und erkläre dir alles, was du wissen möchtest – so ich es weiß!

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  10. Liebe Clara,

    da hast du einige wundervolle Bilder geschossen, das ist ja mal so nach meinem Geschmack. Das Sony Center würde mich auch interssieren und die Spiegelung ist dir absolut gelungen.

    Liebdrück ♥ Julchen 😉

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    • Marianne, wie, du kennst das Sony-Center wirklich nicht? Du hast mir doch erzählt, dass du das Brandbg. Tor öfter schon in solchen „Stimmungen“ erlebt hast und von KD duch „alle“ Botschaften und Wirtschaften geschleppt wurdest – dadurch hielt ich dich für eine der kompetentesten Berlinbesucherinnen überhaupt. – Und jetzt schreibst du „Das Sony Center würde mich auch interssieren“. Jetzt bricht eine Welt für mich zusammen, weil es nicht zusammenpasst. Millionen kennen das Sony Center, aber die wenigsten mehr als 10 Botschaften in Berlin.

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      • Vor ca. 10 Jahren soll ich es gesehen haben…sagt KD, doch wir hatten es nicht so wahrgenommen, da ich mir dort eine Musical – Aufführung angesehen hatte, von Kindern inszeniert. Deswegen habe ich es nicht wirklich in Erinnerung.
        KD… no 😕
        Dafür mag er die Museumsinsel, die ich auch noch nicht gesehen habe, da er ja viel öfter in Berlin als ich war.

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        • Einzige Schlussfolgerung: du kommst mal zu mir und wir gucken uns dann alles an – aber dann habe ich Angst, dass ich dein Knie überfordere. Und dann danach kennst du diese Sachen alle.

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  11. ich kenne den platz noch nach der wende, als man mit der magnetbahn dort hin raste und direkt zu einem flohmarkt auf einem schlammplatz gespült wurde. ich habe eine ganze weile dort gearbeitet, kenne die gegend sehr gut, abends fühlte es sich immer irgendwie unheimlich an trotz der „festbeleuchtung“. ein eisiger wind fegt durch die straßen. die altbauten in der umgebung gefalleb mir viel besser. und am besten gefällt mir dein schnappschuß vom sony center.

    hab einen guten sonnentag!

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    • Liebe WF, war dieser Flohmarkt nicht der sogenannte „Polenmarkt“ oder wechselten die sich tageweise ab oder teilten die sich die Fläche? – An die Magnetbahn habe ich so gut wie keine Erinnerung. Die war doch nur ganz kurz – sowohl zeit- als auch streckenmäßig. Wo ging die los? Gab es denn da nicht ein Unglück mit Toten, weil irgendwer einen Wagen stehen gelassen hatte? – Kläre doch mal bitte mein Gedächtnis auf!

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  12. Was für ein modernes Gesicht Berlin doch hat. Und ich sehe schon, Fotomotive gibt es in Hülle und Fülle, auch hier. Da hast du ein paar schöne für uns gefunden, wenn auch die Architektur nicht immer schön ist. diese Gebäude mit den Luxuswohnungen sehen recht gesichtslos aus. Gegen den Charme der alten Gebäude – die es zum Glück ja noch gibt – haben sie keine Chance.

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    • Zum Glück gibt es alte Gebäude – so sehe ich das jetzt wieder. Als aber diese alten nur vergammelt waren, neigte auch ich innerlich dazu, sie gegen ansehnlichere neue zu ersetzen. – Doch jetzt, gut restauriert und in Szene gesetzt, sind sie ein Schmuckstück von Berlin. – Mit diesen Luxuswohnungen in dieser lauten Umgebung könntest du mich jagen!

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