Claras Allerleiweltsgedanken

Im Dreisprung von Nord nach Süd (22/28) Südende

15 Kommentare

Diese Station krankt an einer gewissen Bedeutungslosigkeit – zumindest gewann ich diesen Eindruck, als ich mich in meiner Fotolimitszeit dort umsah. Sicherlich fand ich einiges, bei dem ich auf den Fotoknopf drückte, aber nichts, was einen Wiedererkennungswert ausgelöst hätte oder ein von Herzen kommendes, staunendes „AAAAAAAAAAAAAAh“

Solide Hand(werker)arbeit am Bahnhofs-Himmel

… das gleiche empfand ich, als ich das Brückengeländer vor der Station sah – so stelle ich mir gezeigten Stadtplan vor.

An manchen Häusern sind die Balkons das sehenswerteste, hier wohl auch!

Da die Straße nur mittelprächtig laut ist, lässte es sich vielleicht sogar gut drauf sitzen.

Und eine „direkt bewässerte und beleuchtete Blumenecke“ hat doch auch so ihren Charme.

Dann wollte mich das „Glück“ dazu verleiten, in die „Pilze“ zu gehen – aber ich wusste, dass ich damit nur im „Unglück“ landen würde, nämlich dort, wo das Foto des Fotoblogs darauf hinweist.

Optisch schön, genusstechnisch eher unschön

Der Himmel verlockt noch zu einem Foto und zu einem Lied

„Ich schau den weißen Wolken nach und fange an zu träumen …“

und wenn ihr wollt, könnt ihr bei diesem Wolkenfoto mitreisen und mitträumen.

 

Der „Zug nach Osten“ ist nicht zweideutig gemeint, der Fernsehturm blinkt als Ziel

Und zum Abschluss noch zwei Fotos für Natur- und Heimatfreunde.

 

Viele werden wissen, was es ist - für mich ist es "Verwirrstrauch"

und mit einem heftigen „Knall“ verabschiede ich mich für heute. – Diesre Post sollte nie und nimmer so lang werden.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

15 Kommentare zu “Im Dreisprung von Nord nach Süd (22/28) Südende

  1. Ob der auch die gewisse Ironie spürt oder sogar mit Absicht vervorrufen will, sein Schild direkt, aber wirklich direkt am S-Bahnausgang „Südende“ anzubringen.

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  2. Marianne, es steht dir frei, dir selbst auszusuchen, was du begucken möchtest und was nicht – es soll keine Zwangsveranstaltung sein, sondern dir Freude machen.

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  3. Natürlich habe ich mir, um nicht als Kulturbanause in Erscheinung zu treten, alle Fotos angesehen auch den Text gelesen, allerdings – zog es mich mehr zu den Natur- und Heimatfreunden hin, lag wohl an den betörenden Knall, den du beim Abflug hinterlassen hast liebe Clara. Ich hab mir auch schon überlegt, Knallerbsen abzuschneiden, obwohl ich dabei immer an das blöde RAABSCHEMASCHENDRAHTZAUNLIED denken muss. Vor 2 Jahren hatte ich eine weihnachtliche Ausstellung besucht, wobei in einem Gesteck Knallerbsen verbastelt wurden hier ein Foto http://www.iris-und-die-cooniegunden.de/images/schlaraffenland/index.html. Bloß bis dahin werden sie sich bestimmt mit einem ordentlichen Knall verabschiedet haben.

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    • Liebste Iris, als erstes sah ich altrosa Kerzen, als zweites goldig verpacktes Naschwerk – und das, wo ich gerade nichts davon im Haus habe, da empfinde ich das als seelische Grausamkeit – dann lief mir eine Torte aus Wachs über den WEg, aus der lauter Dochte in die Luft stachen – also, ohne meckern zu wollen, habe ich keine Knallerbsen gefunden – vielleicht liegt es an der fortgeschrittenen Zeit.
      Wärest du meine Nachbarin, ich würde dir nette Sachen durch den Maschendraht zuflüstern – du weißt doch, ich mag Zäune.
      Jetzt habe ich mir die Weihnachtsdekofotos nochmal angesehen, und jetzt hat es auch „geknallt“ . Sieht doch gut aus!

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  4. Erstaunlich, was du aus den entlegensten Ecken machst. Der Bericht ist prima und überhaupt nicht zu lang. „Ich schau den weißen Wolken nach“, d e r Song aus meiner Jugendzeit. Den habe ich ziemlich „abgenutzt“, als ich das erste Mal verliebt war :-). Die „Knallerbsen“ kenne ich auch noch aus meiner Jugendzeit. Pflanzlich hast du ja schon eine Aufklärung erhalten, von mir hättest du auch keine bekommen 🙂
    Gut, dass du die Pilze nicht verspeist hast.
    LG Ute

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  5. Trotz Bedeutungslosigkeit hast du aber doch eine Menge schöner Motive gefunden. Besonders das Wolkenbild ist wunderbar.

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    • Ingrid, ja die Fotos mögen gut aussehen, aber keiner wird sagen: „Oh, das kenne ich!“ (außer den Wolken natürlich, die kennen wir alle, auch wenn wir nicht direkt dort wohnen!)

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  6. ich kenne die gegend gar nicht. da hätte ich genau wie du etwas ratlos in die pampa geguckt. aber das wolkennbild ist absolut schön. es war gutes wetter, und du warst draußen. und den namen der waldrebe kannte ich auch nicht, ich habe sie im stillen immer medusa genannt wegen der langen zotteln ;-).

    grüß mir mal bitte die anderen heute ganz lieb von mir! das wetter sieht guuut aus!

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    • Frau Wortfeile, für die Bezeichnung „Medusa“ würdest du von mir den „Botanisiertrommelpreis“ bekommen, den finde ich spitze und selbsterklärend. –
      Klar war ich dort schon mal bei einem bestimmten Discounter, weil eine gesuchte und sehr gefragte Ware in meinem schon vergriffen war, aber da war mein Sinn auf Erwerb nicht auf Fotografiererei gerichtet.
      Mensch, ich muss endlich weniger „schreiben“, um wieder mehr zum lesen zu kommen. Die Zeit am Computer frisst mich sonst auf.

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      • ach clara, dann müßtest du auf ein bild reduzieren und dazu einen kurz text schreiben, so wie ich es jetzt auch manchmal mache. im kopf ist auch nicht immer so viel los bei mir. manchmal habe ich große lust, was langes zu schreiben, manchmal quäle ich mir ein paar worte aus dem graukasten. ist eben so. dann frißt dich dein rechner auch nicht ;-).

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        • Ich bin ja in meinen Entscheidungen immer „globaler“ – ich rechne in größeren Zeitabständen. Bis Anfang Dez. halte ich das noch so einigermaßen durch. – Diese Serie habe ich vieles vorgepostet – außerdem ist sie bald zu Ende.
          Im zweiten Bloggerjahr setze ich mir andere Prioritäten.
          Danke für deine tollen Kommentare. Du bist ja auch in -zig Blogs zu lesen.

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  7. Dieser Post ist nicht zu lang. Die Bilder sind sehr schön – vor allem natürlich die ge*len Wolken! Der Verwirrstrauch ist eine Waldrebe (das, was in edel „Clematis“ heißt) und die Schneebeeren haben wir als Kinder mit Wonne zerplatzen lassen. Man müsste übrigens 33 kg davon essen, um zu sterben. (Erwachsener mit 75 kg…)

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    • Wovon muss ich 75 kg essen? Von den Pilzen oder von den Schneebeeren? – Den Teufel werde ich tun, wer soll euch dann hier Berlin erklären?
      Meine Süße, du bist in Ruhe und Gemütlichkeit über den ersten Tag deines neuen Lebensjahres gekommen? Freut mich.
      Danke für den Verwirrstrauch-Namen. Mensch, Clematis habe ich sogar schon mal gehört.

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      • Ein Erwachsener mit 75 kg müsste 33 kg Schneebeeren essen, um zu sterben. Uns hat man immer gesagt: Bloooooß nicht essen, die sind giftig. (Stimmt ja auch irgendwie.)

        Ja, bin ich.

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