Claras Allerleiweltsgedanken

Im Dreisprung von Nord nach Süd (24/28) Lichterfelde-Ost

14 Kommentare

In Kindersuchspielen würde ich jetzt sagen: „warm, warm“ und das bedeutet, wir nähern uns mit Riesenschritten meiner Heimat, die ich jetzt seit 10 Jahren habe.

Viele Jahre hat ja meine Mutter dicht neben mir gewohnt. Wenn sie zu Fuß zum Kranoldplatz wollte, dann ging sie grundsätzlich „in die Stadt“ und kam sich hinterher vor, als wenn sie eine Weltreise gemacht hat. Für mich sind es 10 Minuten zu Fuß für die 1200 m – aber schnell war ich schon immer.

Auf diesem besagten Platz, der das wirtschaftliche, kulturelle und geografische Zentrum des Ortsteils Lichterfelde-Ost darstellt,  findet 2mal in der Woche ein Markt statt. Ein Markt, der nicht nur der relativ wohlhabenden Bevölkerung zum Auffüllen ihrer Fisch-, Käse-, Hut- und Pflanzenvorräte dient, sondern manche kommen stolz mit einem „Klamotten-Schnäppchen“ nach Hause, das sie in jedem Laden 20 € billiger bekommen hätten. Doch das Hauptanliegen eines Marktes ist die Pflege der Sozialkontakte. Gehe ich mal hin, ich treffe immer jemand, obwohl ich nicht so viele Leute dort kenne.

Ansonsten gibt es noch ein paar schöne Häuser zu sehen, die ich euch zeige.

Da kann man recht gut essen

Und im Fotoblog gibt es eines meiner Lieblingsmotive: „Haus mit Zaun“ *grins*

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

14 Kommentare zu “Im Dreisprung von Nord nach Süd (24/28) Lichterfelde-Ost

  1. Oh ich liebe auch Stadtteilmärkte, kaufe fast
    nie etwas,gehe aber sehr gerne schaun 🙂

    Liebe Grüsse,Elke

    Liken

  2. Ich liebe solche Stadtteilmärkte! 🙂 Ja, und Hüte und Fressalien sorgen auch stets dafür, dass meine Brieftasche immer schmal bleibt… Da fällt mir auf, dass du am Samstag völlig unbehütet unterwegs gewesen bist! Ich wollte ja eigentlich auch einen „Deckel“ mitnehmen, hab den dann aber doch auf meiner Flurkommode liegen lassen…
    Herzlichst!

    Liken

    • Margot, Hüte sind nur mein Blogauftritt. Um nichts in der Welt würde ich im echten Leben so etwas aufsetzen, auch wenn es mir noch so gut steht. – Ich trage Stirnbänder und notfalls Strickmützen, aber eigentlich muss das alles nicht sein.
      Zum Glück hatten wir es ja am Samstag weniger kalt als schön.
      Meine Begeisterung hält auch noch an.
      Bei Fisch könnte ich einen mittleren Lottogewinn ausgeben und aufessen!
      Ich drück dich!

      Liken

  3. Da isses anscheinend richtig schön bei Dir umme Ecke 😀

    Liken

    • Kann man so sagen. Und jetzt ist ja „mein Zuhause“ schon online, da kannt du noch mehr sehen. – Doch, ist gar nicht so ganz doll berlinisch großstädtisch!

      Liken

  4. Der Markt würde mir auch gefallen. Nicht wegen der Hüte sondern wegen des Räucheraals. 🙂
    LG Ute

    Liken

    • 100 Punkte für die Kandidatin – und bitte einen Sponsor, der uns den Aal bezahlt. Ich nehme aber auch noch ein Kilo Heilbutt – den kann man einfrieren, ich muss nicht alles auf einmal essen!

      Liken

  5. Mir gefallen die Marktbilder ebenso *grins*

    Liken

    • Na, meine Liebe, für mich gibt es nur ein einziges Bild in dieser Collage, wo ich hemmungslos Geld haben möchte, um dort einkaufen zu können. Weißt du, welchs das ist?
      Du liebst sicher die Hüte? *Grins und weg*

      Liken

  6. liebes, deine marktbilder sind toll geworden. man sieht richtig, daß es dir spaß macht, dort zu bummeln und sei es auch nur, um deine und unsere augen zu erfreuen.

    herzlich,
    frau w.

    Liken

    • Liebe Wortfeile, den hinteren Teil des Satzes kann ich blind unterschreiben. Leider zwingen mich langfristige pekuniäre Engpässe zu einem veränderten Einkaufsverhalten. Da die Preisdifferenz eine gewaltige ist, lenke ich meinen Einkaufswagen in überdachte Hallen, deren Eingang sehr oft mit 4 oder 5 Buchstaben geziert ist. Je nach Lust oder Laune beginnt diese Buchstabenreihung mit P oder A, in Ausnahmefällen auch mal mit K oder R, aber dann muss ich gleich noch ein paaar Buchstaben aus dem Scrabblesäckchen dazu packen, weil es dort eben so unpreiswert ist wie auf dem Markt.
      Ich verspüre soeben die unbändige Lust, Sie zu drücken, Frau Wortfeile, weil sich mein Drucker, nachdem ich ihm auch noch die zweite Patrone ausgetauscht hatte, plötzlich wieder arbeitswillig zeigt.
      Mit allerliebsten Grüßen an Sie und ihre Frau Galotti bleibe ich ihre
      Clara Chr. Himmelhoch
      PS: Können bessere Augen erkennen, dass es oben rechts ein Schmuckstand ist mit Ketten, die einen auch „fesseln“ können, weil sie Besitz verkörpern, von dem man sich nicht trennen möchte?

      Liken

  7. „Da kann man recht gut essen“ – und bekomme grad wieder hunger,
    bisous und güet Nacht, Martha

    Liken