Claras Allerleiweltsgedanken

Im Dreisprung von Nord nach Süd (25/28) Osdorfer Straße

18 Kommentare

Willkommen zu Haus

… nämlich bei mir zu Haus, also fast schon. Wenn ich hier aussteige, dann trennen mich ca. 1000 m Fußweg oder eine Busstation von meiner Wohnung.

Solche mittelprächtigen Orientierungsidioten wie ich einer bin – Navigationsgeräte gibt es ja noch nicht so lange – müssen immer in die Nähe eines von großer Ferne erkennbaren Wegweisers wohnen. In den Jahren in Ost-Berlin bis zum Jahr 2000 war das immer der Fernsehturm, erst 15 Jahre auf der Fischerinsel = 2 km Luftlinie und dann 15 Jahre auf der Frankfurter – beginnt mehr oder weniger am Fernsehturm

Ich glaube, niemandem hier aus Bloggersdorf hat der Fernsehturm so oft den Weg gewiesen wie mir. Und deswegen möchte ich mich hier noch einmal herzlich bei den beiden Button-Initiatoren Lucie (geistige Mutter des Motivs) und Bigi (praktische Mutter des Objekts) bedanken.

Er wird bei mir bestimmt hoch in Ehren gehalten.

Nun ist seit 2000 Fernsehturm passé – aber Kraftwerk kam stattdessen herbei. Viele rümpfen die Nase, wenn sie auf meinem Balkon stehen und ganz versteckt hinter der riesigen Trauerweide noch die Schornsteine entdecken. Das sieht dann so aus:

So sieht man die Türme von der Straße her

Als ich 2000 dort hinzog, waren die Bäume noch nicht so hoch und es waren noch hässliche Öltanks zu sehen. Die wurden dann mit viel Lärm abgebaut – und mich stört der Rest nicht. Die Türme spucken nur Wasserdampf aus, so dass ich viel öfter meine kleinen weißen Wolken habe als andere Leute.

Die Riesen-Trauerweide vor dem Balkon stört mich da schon eher, da sie mir das ganze Licht nimmt. Ich bin in eine helle Wohnung gezogen, wovon jetzt nicht mehr so viel zu merken ist.

Abends ersetzen mir die roten Lampen (Flugsicherung) sehr oft die Beleuchtung im Zimmer.

Und so sehe ich Kühltürme und den einen Schornstein vom Balkon aus

Der ganz dunkle Balkon ist der meinige!

Da sieht man nicht nur die Trauerweide sehr schön, sondern auch den Fleck an der Decke. Seit 3 Jahren kämpfe ich mit der Hausverwaltung, dass da was gemacht werden muss. Wahrscheinlich muss erst die obere Decke runterkommen. Wenn ich Glück habe, bin ich da gerade nicht auf dem Balkon. Ansonsten könnt ihr ja über Facebook meinem Sohn Bescheid sagen, dass er seine Mutter ausgraben gehen soll.

Gleich am S-Bahnhof kann man eine Prise Urlaubsluft schnuppern.

Wem das zu umständlich ist, der sucht sich einen der vielen Kleingärten, buddelt seinen Swimmingpool dort ein und träumt von Hawaii in Berlin.

Und wer es vor Hunger nicht aushalten kann – diese ungesunden Schnellrestaurants sind hier wie Pilze aus dem Boden geschossen:

Hier ist der Link zum Fotoblog Auch hier ein wenig Schummel, den den erreiche ich wirklich nicht in der Zeit von der S-Bahn, aber von meiner Wohnung aus. Dort joggtläuftwalktrenntfährt es Tag für Tag um die Wette – nur Clara sitzt sich ihren Popo am Computer breit. – Das muss aufhören!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

18 Kommentare zu “Im Dreisprung von Nord nach Süd (25/28) Osdorfer Straße

  1. Noch besser wären doch Gäste, die mit gefüllten Kochtöpfen kommen, dann hättest auch Du noch was davon und nicht nur Mc Doof 😉

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    • Solche Ideen schätze ich unendlich, liebe Gesa, aber solche Taten erhöhen den Beliebtheitsgrad der Gäste um 100 Punkte. – Ich hoffe nur, dass andere ein anderes Bewertungssystem haben, denn ich komme selten mit vollen Töpfen an, höchstens mal Salat, den kann ich, besonders beliebt ist mein Mohrrübensalat.

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  2. Liebe Clara,
    da haben ja 2 Balkone einen Flecken in der Decke.
    Schade, dass die Weide so groß gewachsen ist.

    Den Button hat Lucie echt toll entworfen. Und ihre Stimme ist was ganz besonderes, finde ich auch.

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    • Bärbel, der „Mittelfleck“ ist bei allen und ist die Lampe. Nur meiner hat einen richtigen, einen Rostfleck. Darüber habe ich schon in anderen Kommentaren geschrieben.
      Ich habe das mit dem Button im letzten Kommentar nur nochmal so rausgestellt, weil du ihn für einen Kanaldeckel gehalten hast.

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  3. Um Himmels Willen, lass die Markise drin. Wenn die ins Schwingen kommt, dann kommt die obere Decke garantiert runter und der Hausbesitzer gibt dir die Schuld.
    Nein nun im Ernst, ich würde nicht locker lassen, das muss gerichtet werden.
    Dein Balkon ist wirklich der schönste von allen. Macht ja nichts, wenn du auf Big Mack kuckst, musst ja nicht reingehen und schöne Fotos gibt es allemal 🙂
    LG Ute

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    • Nein, Big Mc ist gleich am Bahnhof, ich gucke nur auf Big Heiz & Wärm und Big Trauerweide.
      Am Anfang des Schadens, als der Fleck so ungefähr 4 cm war, haben sie den oberen Balkon schon mal nach undichten Stellen untersucht und nichts gefunden. – Dann sollte es voriges Jahr gemacht werden – da wurde das Haus wegen Insolvenz verkauft und nur noch alles ganz, ganz Wichtige repariert. – Jetzt im Winter geht es nicht, doch nächstes Jahr aht sich der neue Besitzer mit den viel höheren Mieten saniert – da kann er diese Reparatur machen lassen!

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  4. Liebe Clara – dein Balkon ist natürlich der Schönste, das war mir direkt klar! Du bist die einzige, die bepflanzte Blumenkästen, Windschutz und eine schön gestreifte Markise installiert hat.
    Liebe Grüße von Rosie

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    • Genau, so ist es,liebe Rosie, nur die schön gestreifte Markise kann ich so gut wie nicht benutzen (außer die Haltestangen zur Befestigung von Töpfen), weil sie beim kleinsten Windhauch so in Schwingung kommt, dass das das (hihi, das ist richtig, 3x das) labile Gestänge nicht überleben würde.Aber ich bin auch die einzige in dieser Balkonreihe, die immer zu Haus ist und den Balkon intensiv nutzt!
      Wäre der Balkon nicht bepflanzt, ich hätte ihn nie und nimmer hier gezeigt – diese Schmäh hätte ich nicht überlebt!- Nach hinten raus ist meiner der schönste, vorn gibt es noch andere.
      Schönen Tag wünscht Clara

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  5. Ah okay, Lucie doch nicht Nachbarin. 😦 schade – das wäre es gewesen. BonsaiTreffen alle zwei Monate oder so.
    Aber Pott ist ja auch nicht schlecht, weil ab und an verschlägt es mich ja auch mal wieder in die olle Heimat.

    Liebe Clara HimmelHoch,
    gerade was deinen Button betrifft, war es mir ein Fest!
    Fühl dich umärmelt und geknuddelt
    bigi

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    • Bigi, hast du mitbekommen, dass minibares in ihrem Kommentar zu den Dunkelfotos meinen künstlich negativerblassten Button für einen Kanaldeckel gehalten hat? „(Herr) Frau, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie (tun) schreiben!“
      Beides gefühlt, beides gebraucht und neu verpackt zurück!
      Die CC

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  6. mit den fast food-ketten könnte man die wohnlage für mich nicht aufwerten. ich wünsch dir viel erfolg bei dem zwist mit deinen vermietern. übrigens hab ich nich anfangs in berlin auch oft vom telespargel leiten lassen ;-).

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    • Freut mich, dass auch dir der „bauchige Strich“ Wegweiser und Leitlinie war. – Ich will meine Wohnlage mit McDoof nicht aufwerten, sondern ich will bestenfalls meine Besucher von meinen Kochtöpfen ablenken, weil in denen meist nicht viel oder nichts ordentlich Selbstgekochtes ist. – Kommen sie jedoch gesättigt zu mir, sind sie gleich viel entspannter!

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  7. Liebe Clara,
    ich habe mich so gefreut, dich zu treffen! Es war wunderschön! Hoffentlich können wir das mal wiederholen! Du bist doch bestimmt mal bald im Ruhrpott, oder? wie war das mit Dortmund und Verwandte???
    Ein Gästezimmer steht für dich bereit! 😉

    Puh,ich bin ganz schön geschafft von unserer Tour und Besuchen in Berlin, werde wohl gleich ins Bett fallen! Morgen wird Usedom erkundet!

    Danke und ganz liebe Grüße
    Lucie + GöGa

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    • Wow – du hast „Lappi in Taschi und machst Gucki“ – und jetzt wieder für Erwachsene. Du, ich habe mich auch ganz, ganz doll gefreut. – Verwandtschaft ist in Essen, Bochum, Wuppertal. Jetzt im Winter mache ich mich vielleicht eher nicht auf die Fahrt, aber sobald es wieder aufwärts geht (nicht mir mir, sondern mit dem Jahr und der Sonne und dem Wetter) – dann nehme ich das doch wahnsinnig gern an. Und: Ich will dich wirklich nicht versch…, aber ich fand deine Stimme unheimlich angenehm, weil ich keine Kreischstimmen mag. Das „Weib“ unter dir hat auch so eine wahnsinnsinteressante Stimme.
      Ich muss jetzt wirklich ins Bett, denn ich habe heute schon um 10.00 Uhr einen Termin, da muss ich aber noch Ewigkeiten fahren.
      Drück und weg und schön war es! Grüß den GöGa zurück. Schade, dass ich nicht rauche, sonst könnten wir eine schmauchen, so viel Zeit wäre noch!

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  8. „Und wer es vor Hunger nicht aushalten kann […]“

    … macht sich soeben Pfannkuchen. Und da ich weiß, und zwar ganz genau, dass Du irgendwas zwischen Held und wahrer Freundin bist, bin ich mir sicher, dass Du mich ob der Uhrzeit nicht verspotten wirst.

    Freunde? *klimper

    Nicht auszudenken, wenn in meiner direkten Nähe ein McDoof wäre …

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    • Bei wirklich wahrer Freundschaft hättest du einen für mich übrig und durch die Leitung geschoben. So – jetzt mache ich mir noch schnell ein Rührei!!!!!!!!!!!!! Das hat man nun von seinen Freundinnen!
      Warum „Held“? Weil ich alle so geschickt zu McDoof umleite, damit sie nicht bei mir einfallen? – Deswegen bin ich pfiffig, aber nicht heldisch!
      Ich würde meine vorletzte Nudel mit dir teilen und die letzte genüsslich selber ..essen. So bin ich! Falls du es noch nicht weißt!
      Übrigens, rechts vom Balkon ist das Küchenfenster, da geht jetzt gleich Licht an, Rühreilicht!

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  9. Ich guck später noch einmal rein, muß ins Bett, hab mir einen dicken Schnupfen eingefangen 😉

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    • Julchen, ich mache dir einen Tee und ich gebe dir eine warme Decke, du musst einfach nur hochkommen und bei Himmelhochs klingeln.
      Und der Schnupfen hat sich von dir fangen lassen, obwohl du ja nun wirklich nicht mehr schnell rennen kannst *soll-dich-erheitern-nicht-ärgern!*

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