Claras Allerleiweltsgedanken


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (26/28) Lichterfelde-Süd

… … (Dieses alles von Wiki habe ich euch und mir erspart.)

In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 wurde Lichterfelde Süd allerdings wieder zum Endbahnhof der S-Bahnzüge entlang der Anhalter Bahn. Grund war der Bau der Berliner Mauer, was gleichbedeutend mit der Unterbrechung der Strecke war. Kurze Zeit nach Absperrung der Grenze wurde die Strecke jedoch noch einmal für eine Überführungsfahrt wiederhergestellt, da in Teltow ein Zug in der besagten Nacht abgestellt wurde.

In den Folgejahren nahm der Verkehr entlang der Strecke stetig ab, ausschlaggebend war hierfür vor allem der Boykott der S-Bahn, da den West-Berliner Fahrgästen propagiert wurde, mit den Fahrgeldeinnahmen würden die Grenzbefestigungen finanziert werden.

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Mit der Thermometersiedlung (Straßen sind u.a. nach Celsius, Reaumur und Fahrenheit benannt) hat sich der Süden Berlins einen ähnlichen Bärendienst erwiesen wie mit dem Märkischen Viertel oder wie mit Gropiusstadt: Leerstand und hohe Jugendkriminalität, asoziales Klima – das sind die ersten Bemerkungen, die mir zu dieser Hochhaussiedlung einfallen.

Früher (vor 1989) war es hier in diesem Viertel sehr ruhig und beschaulich, also mehr oder weniger am A…. der Welt, zumindest Berlins, aber jetzt flutet der fette Ein- und Ausgangsverkehr von und nach Brandenburg hier durch die Hauptstraßen. Lecker, wenn die fetten Brummis an der Ampel Gas geben!

Jenseits der Straße gibt es jedoch ein Wohnprojekt, in dem ich sofort wohnen möchte – abwechslungsreich, ruhig, generationsdurchwachsen – aber nicht preiswert! – Doch das war zu weit weg zum fotografieren!

Die Fotoausbeute ist mager! Aber ich sehe gerade, dank Photoscape ist das ja ein hervorragendes Foto geworden, wenn schon die Gegend nicht so hervorragend ist.

Wenn es schon keine bemerkenswerten Häuser gab, so gab es doch bemerkenswerte Autos. Diese „schöne Frau“ konnte ich nicht unfotografiert lassen und diese hübschen Blumen nicht ungepflückt.

und dieses noch:
das könnte ich doch glattweg zum „Hochzeitsauto“ erklären, denn am 27.10.1967 habe ich standesamtlich geheiratet. – Bisschen länger als einen Tag hat der Traum ja gedauert.

Und morgen fährt die S-Bahn nach Teltow – unserer Endstation. Ihr könnt schon mal eure Sachen packen, damit ihr nichts in der S-Bahn liegen lasst!

Und da ihr heute nicht so überlastet seid, könnt ihr – so ihr wollt – mal kurz zu BlogSpot rüberhüpfen. Größe der Fotos und Untergrund machen ja so unendlich viel aus.