Claras Allerleiweltsgedanken


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (27/28) Teltow/Fläming

Teltow hat ca. 21.000 Einwohner

Seit der Wiedervereinigung 1990 nimmt Teltow am Wachstum des Berliner Umlands teil und hat sich zum beliebten Wohn- und Wirtschaftsstandort vor den Toren der Hauptstadt entwickelt. Die Altstadt wurde 1994 zum Sanierungsgebiet erklärt und steht seit 1997 komplett unter Denkmalschutz.  Bis zum Jahr 2011 soll die Stadterneuerung im Wesentlichen abgeschlossen sein.

2006 wurde die Strecke im Süden bis Teltow Stadt verlängert

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Wer seine Besucher mit solch einem Wetter, mit diesen herrlichen „Schneehaufen-Wolken“ und so einem Kunst-Turm am Bahnhofsvorplatz begrüßt, hat die Gutpunkte auf seiner Seite. Ich weiß zwar nicht, was die Platten im oberen Drittel des Turms zeigen, aber das war mir auch nicht wichtig.

Ich weiß nur, dass ich am Ende meiner Tour angekommen bin und somit wieder außerhalb von Berlin, also wieder in Brandenburg, denn Berlin ist ja rundherum von Brandenburg umzingelt.

„Speckgürtel von Berlin“ hört sich sehr despektierlich an, er wird aber so genannt. Die Mieten sind hier fast teurer als in Berlin. Ich hatte mich mal spaßeshalber nach Wohnungen umgesehen, aber als ich den Quadratmeterpreis hörte, ließ ich davon ab. Der Wohnungsbestand sind modernisierte DDR-Bauten aus den 70er Jahren, alles nicht so richtig spannend, keine Fahrstuhlachsen angebaut, keine schönen Spielplätze davor. Da war Hennigsdorf aber um vieles besser!

Ein Haus gleich am Bahnhof fällt auf, es hat besonders am Giebel viele aufgemalte Szenen, die wirklich herrlich anzusehen sind.Von unten nach oben wird es immer neuzeitlicher, immer „moderner“, aber auch immer „lauter“ und unverträglicher – ich habe die Bilder ebenso gehört wie ich sie gesehen habe.

In der Diashow könnt ihr am unteren Rand des Bildes ein „Mini-Menü“ aufrufen und damit anhalten oder vorwärts und rückwärts gehen, ohne euch dem vorgegebenen Rhythmus auzupassen.

Ich hoffe, euch hat die virtuelle S-Bahnfahrt mit der S25 von Nord nach Süd gefallen. Seid ihr mal zu Besuch in Berlin und lest einen Bahnhofsnamen, dann erinnert ihr euch vielleicht an diese kleinen Geschichten.

Da ich was an der Nummerierung falsch gemacht habe, musste ich mir für 28/28 was einfallen lassen.