Claras Allerleiweltsgedanken


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Weihnachtsgras – schon mal gehört?

Keine Angst, das ist jetzt nicht das Dopingmittel, um all den Stress mit den Feiertagen mit allem Drumherum zu überstehen. Ich habe da ja so meine eigenen Erfahrungen auf einer sehr stressigen Fahrradtour mit Hasch, Cannabis  oder Gras gemacht, was hier nachzulesen ist.

Von Ostergras haben doch sicherlich alle schon mal was gehört. – Ich habe ebenfalls meine eigenen Erfahrungen mit Gras im herkömmlichen Sinne, dann auch „Wiese“ genannt. In vollkommen unüblicher Weise habe ich auf meinem Balkon Gras ausgesät – nicht auf dem Fußboden, nein, in den Balkonkästen. Das hat dann den lustigen Artikel „Hilfe, mein Balkon muss zum Frisör“ hervorgerufen. –

Als das Gras dann gut genug gepflegt war, wurde der Rasen umfunktioniert in einen „Rasen für das Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft“. Na gut, es gab schon bessere Erfolge beim Fußball, aber ich bin mir wirklich sicher, an meinem exzellenten Rasen hat es nicht gelegen.

So und heute (28.11.), wo Clara endlich einige ihrer Balkonpflanzen vor dem bitteren Tod des Erfrierens retten wollte, kam sie zu spät: steif gefroren alle Pflanzen, hart gefroren jeder Boden. Da war es wohl nichts mit der Säerei von  Gras für die Weihnachtszeit.

„Dumm kannst du sein, du musst dir nur zu helfen wissen“ – den Spruch kennt jeder – also, schwuppdiwupp – Küchenfußboden gründlich gereinigt und Grassamen ausgesät – und das alles, kurz bevor der Besuch schon fast vor der Tür stand. Das sah dann so aus :

Zugegeben, es muss noch etwas besser verteilt und in die "Erde" eingearbeitet werden

So, der erste Teil der Arbeit ist also geschafft – jetzt muss das Zeug nur noch ganz schnell wuchern und wachsen, damit sie sich dann zum heiligen Christfest ein Pfeifchen reinziehen kann. Hoffentlich ist sie dann nicht so bekifft, dass sie überall doppelt sieht oder doppelt auftritt, so wie hier zum Beispiel. Fatal!

Hier fährt sie mit ihrer älteren und vernüftigeren Zwillingsschwester Christine Auto  – auf einem Sitz sozusagen – und beide streiten sich um das Lenkrad, obwohl es Christine nicht so zeigt. Sie zeigt auch nicht,  wie sie sich über die albernere Clara aufregt oder lustig macht.


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Damit ihr nicht denkt …

bei mir ginge die Adventszeit vollkommen spurenlos vorüber – aber es ist ruhiger, als auf den meisten Blogs, in den meisten Familien und überhaupt. Das schöne Gesteck kommt bei Blogspot noch viel besser zur Geltung.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit!

Clara Christin


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Versuchung – ein ehrenWort-Beitrag

Für diese Woche hat Frau Farbenreich das ehrenWort der Woche ausgerufen: Die Versuchung soll es sein. Für mich gab es nur einen Weg dazu: Werbung und Schokoladenhersteller ein wenig auf die Schippe zu nehmen.

„Sechs Tage war die Clara krank,
jetzt muht sie wieder, Gott sei Dank!“


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Wolke 9 (7) oder „Verliebt man sich mit fast 70?“

Gestern Alter – heute Alter – morgen claraübliche Heiterkeit.

Da müsst ihr mit mir durch, wenn ihr das lest – aber nur, wenn ihr wollt. Es ist ein wirklich von mir ernst gemeintes Thema, denn ich und einige von euch sind ja auch nicht mehr 18 oder 35 oder 50 – also betrifft es viele von uns. Es geht um den Film am Do. in Arte „Wolke 9“ (gedreht 2008, Regisseur: Andreas Dresens, bei der Uraufführung in Cannes 10 Minuten standing ovations).

Inhalt:

Vornweg gesagt empfand ich den Film als laut und als leise – laut in allen Elektrogeräten wie Näh- oder Kaffeemaschine, Rasierapparat, Telefonklingeln, Eisenbahngeräuschen und in den Reaktionen des betrogenen Ehemannes – leise in den Dialogen des Liebespaares; (viel zu leise für schlecht hörende Seniorinnen, die dem Dialog lauschen wollten) und leise auch in ihren Empfindungen.

Ich empfand ihn auch als alt und als neu – alt wirkte er auf mich durch die Wohnungseinrichtungen, die hätten DDR der 70er Jahre sein können. Vielleicht war das der Hauptdarstellerin Ursula Werner (* 1943; dafür mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet worden) geschuldet, eine der bekanntesten Schauspielerinnen im Berliner Maxim-Gorki-Theater im letzten Jahrhundert, die eine fast 70jährige darstellte.Neu war er, weil man Liebe im Alter bis zur Schmerzgrenze visuell und akustisch darstellte – mir hätte manchmal etwas weniger Darstellung und mehr Phantasie ausgereicht. Dieses Gefühl habe ich aber auch schon bei jungen, attraktiven Schauspielern gehabt – Ich will auch da nicht von A wie „Animieren“ (oder „Anmache“  – je nach Filmgengre) bis Z wie  „Zur Seite roll und Einschlaf“ dabei sein – das würde ich im realen Leben auch nicht wollen, ich bin doch kein Spanner). Ich  muss nicht alles bis ins Detail sehen und hören, ich habe Phantasie genug und ich bin doch in keinem Oskar-Kolle(?)-Film.

Besonders erheiternd fand ich den Regieeinfall, einen Chor von Damen um die 70+ mit leicht lüsternem Gesicht frivole Lieder singen zu lassen und hinter den Gesichtern die verschiedenen Gedanken zu erahnen – köstlichst!

Inhalt lt. Wiki: Inge geht auf die 70 zu und ist seit dreißig Jahren mit dem älteren Werner verheiratet. Die Ehe verläuft routiniert, ist aber noch in Takt. Die Beiden haben noch Sex und sind bis Dato glücklich. Sie ist Änderungsschneiderin und er ist pensionierter Lehrer, der sich die „Eisenbahn“ zum Hobby gemacht hat. Als Inge für den noch älteren Karl (76) eine Hose ändert, beginnt sie eine Affäre mit ihm. Erst kämpft sie noch dagegen an, weil sie ihre Ehe nicht aufs Spiel setzen will, doch gegen ihre Gefühle ist sie machtlos. Nachdem sie sich ihrer Tochter Petra (Werners Stieftochter) anvertraute und von ihr den Rat bekam Werner nichts zu sagen, beichtet Inge schließlich ihre neue Liebe. Es kommt zum Streit und sie zieht zu Karl. Nach einem gemeinsamen Familienfest gehen die Eheleute noch ein Stück zusammen und erinnern sich an gemeinsam Erlebtes. Später trennt sich Inge von Werner, der es scheinbar verkraftet. Eines Nachts erhält sie einen Anruf von Petra…. Nach der Beerdigung lebt Inge bei Karl.

Für mich blieb offen, hat der beim Erfahren der Situation sehr rabiat, fast schon brutal reagierende Ehemann seinem Leben selbst ein Ende gesetzt oder waren es natürliche Ursachen. Karl, der Liebhaber, hatte so etwas humorvolles, verständnisaufbringendes – aber auch ein Feuer der Leidenschaft in sich – ich konnte sie verstehen – aber nach 30 Jahren Ehe, wenn alles schon in den festesten (Abstell-)Gleisen verläuft, ist so ein „Umrangieren“ gar nicht so leicht.

Ich würde mich freuen über Meinungen, besonders von Leuten,die den Film auch gesehen haben.


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Was wirklich zählt im Leben

In der Computerbeilage meiner Zeitung wurde von der Webseite www.was-wirklich-zaehlt.de berichtet. Der Frankfurter Fotograf Tom Abraham wollte die Fragen nach dem Sinn des Lebens von Menschen beantwortet bekommen, die aufgrund ihres hohen Alters viel Lebenserfahrung gesammelt haben.Und dazu fotografierte er Senioren zwischen 64! und 98 Jahren, zusammen mit einem Gegenstand, der ihnen sehr viel bedeutet.

Ich habe mir die Seite mal angesehen .  „Wie ich schon immer sage, ich will nicht alt werden.“ Und: Die meisten haben einen unfähigen Zahnarzt, denn so kann man Leute mit Zahnersatz einfach nicht rumlaufen lassen.

Entweder, muss ich endlich lernen, den Begriff „Seniorin“ für mich zu akzeptieren – aber er passt so überhaupt nicht zu mir – oder man muss die Altersgrenze für diesen Begriff hochsetzen. Hätte Herr Abraham vor meiner Tür gestanden, ich hätte ihn wohl mit solchen Fotos erfreut:

  1. Clara mit Turnschuhen, Jeans, Rucksack, Pink-Jacke und Fotoapparat entspricht genau der landläufigen Vorstellung einer Seniorin, hihi!
  2. Oder auch das mit ihren Lieblingszahnbürsten – denn zwar spät, aber nicht zu spät hat sie die Wichtigkeit dieser Utensilien erkannt.Nun sage aber bitte keiner, das Foto sei albern! *grins*
  3. Das Bild aus ihrem Lieblingsauto mit den genau auf ihre Größe zugeschnittenen Sitzen könnte aufklärend über die Fahrgewohnheiten von Seniorinnen sein.
  4. Aber den Vogel schießt Clara auf dem Kamel ab. Ich ringe gerade mit mir, denn das könnte ja ein wunderbarer K-Beitrag sein – doch ich habe das Ringen verloren, K wird etwas anderes.


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Erziehungsdialog mal anders herum

So oder ähnlich hat sich unser Dialog schon öfter zwischen der 7jährigen Anna und mir abgespielt.

„Clara, wenn du immer deine Beine übereinander schlägst, dann sterben die ab!“

„Aber Anna, das mache ich schon seit mindestens 40 Jahren so und meine Beine sind immer noch lebendig!“

“ Damals wusste man das noch nicht, als du und deine Beine jung waren!“

Und die Lütte passt auf wie ein Luchs, kaum habe ich die Beine übereinander geschlagen, dann stellt sie sofort den „gesunden“ Zustand wieder her.

Ich liebe sie, meine herzige Anna – „Wunschenkelkinder“ können manchmal fast besser sein als „Bluts-Enkelkinder“, denn erstere kann ich mir aussuchen.


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Claras Alphabet-Tier „C“

Clara-Hund

Ja, jetzt kommt die erste Schummelei – alles, was mit C beginnt, hatte ich nicht oder wollte ich nicht. Und da mir schon oft im Leben nachgesagt wurde, ich sei bekannt wie „ein bunter Hund„, dann nehme ich doch diese Rolle glattweg an und zeige euch „den bunten Clara-Hund oder auch Clund“ (und dem „C“ ist Genüge getan) und wie ihr seht, ganz preiswert bin ich nicht.

Es gibt aber auch noch andere Auslegungen

  1. Clara war als Kind ein Hund
  2. Clara hat sich als Kind so doll einen Hund gewünscht, dass sie jedem Hund ihr Gesicht verliehen hat
  3. Clara träumt heimlich auch heute noch von einem Hund, scheut sich aber vor fast allem, was da dran hängt an Arbeit und Kosten, dass sie ihre Hundeliebe auf diese Weise abarbeitet.

Sucht euch aus, was euch passt, ich werde im Bett liegen, wenn der Post erscheint.